DE2736265C3 - Münzenvereinzelungsvorrichtung mit einem Schleuderteller - Google Patents
Münzenvereinzelungsvorrichtung mit einem SchleudertellerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vereinzelungsvorrichtung mit einem Schleuderteller, auf dpn Münzen eines
vorgegebenen Wertes aufgelegt werden und von dem die Münzen durch die auf sie wirkende Zentrifugalkraft
in einen Münzenkanal hineingelangen, in dem sie einzeln hintereinander an einer Zählschranke vorbeigefördert
werden, ur.d mit einem drehzahlregelbaren Antrieb für den Schleuderteller.
Aus der DE-AS 23 55 641 ist eine solche Münzenvereinzelungsvorrichtung
bekannt Der <rprgesehene Antrieb
des Schleudertellers dieser Vorrichtung wird in Abhängigkeit von der Art der auf den Schleuderteller
aufgelegten Münzen in verschiedenen festen Einstellwerten gesteuert Eine am Ende des Münzenkanals
vorgesehene Zählschranke zählt dann die durch den Münzenkanal hindurchtransportierten einzelnen Münzen.
Nimmt nun die Anzahl der auf dem Schleuderteller vorhandenen Münzen ab, so bereitet es Schwierigkeiten,
bei einer konstanten Drehzahl des Schleudertellers die Münzen ununterbrochen in den Münzenkanal
hineinzufördern, wodurch dann die Durchlaufmenge der Münzen durch den Kanal abnimmt, was zu einer
Zeitverschwendung bei der Vereinzelung der Münzen führt. Wird hingegen zur Beseitigung dieses Mißstandes
der Schleuderteller von Anfang an mit hoher Geschwindigkeit in Drehung versetzt, so werden die Münzen, so
wenn sie zahlreich auf dem Schleuderteller aufliegen, zu stark in den Münzenkanal hineingedrückt, was dazu
führen kann, daß sie am Kanaleingang sich verkeilen. Auch können die Münzen, wenn sie zu schnell durch den
Münzenkanal hindurchgefördert und am Ende ausgeworfen werden, unregelmäßig gestapelt werden, so daß
sie dann nicht mehr einwandfrei umwickelt werden können. Auf jeden Fall ändert sich bei einer konstanten
Drehzahl des Schleudertellers die Zahl der durch den Münzenkanal hindurchgeförderten Münzen einmal
abhängig von der Menge der auf dem Schleuderteller aufliegenden Münzen, andererseits aber auch abhängig
von dem Durchmesser der zu behandelnden Münzen.
Es ist somit der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, die eingangs bezeichnete MUnzenvereinzelungsvorrichtung
so zu gestalten, daß die Drehzahl des Schleudertellers abhängig von der Durchlaufmenge der
Münzen im MUnzenkanal geregelt wird, um eine möglichst hohe Zahl von Münzen in der Zeiteinheit
durchsetzen zu können, ohne daß am Kanaleingang die Münzen sich gegenseitig sperren oder am Kanalausgang
die Münzen in zu hoher Zahl und zu schneller Folge ausgeworfen werden.
Die Lösung dieser Aufgabe geschieht in der Weise, daß die Zählschranke eine der Zählrate entsprechende
Regelgröße für die Regelung dar Drehzahl des Antriebs erzeugt
Es ist vorteilhaft wenn die Zählschranke aus einem einen Tachogenerator antreibenden Sternrad besteht
und die vom Tachogenerator erzeugte Regelgröße eine elektrische Regelspannung ist Eine derartige Regel-Spannung
kann entweder unmittelbar einem den Schleuderteller antreibenden Antriebsmotor oder auch
einer zwischen einem konstant laufenden Motor und einem Abtriebsritzel eingefügten Drehzahlverstelleinrichtung,
wie etwa einer elektromagnetisch geregelten Kupplung, zugeführt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung
an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 ein Erläuterungsschaubild mit den für die Erfindung wesentlichen Elementen der Münzenvereinzelungsvorrichtung;
Fig.2 ein elektrisches Schaltbild der Drehzahlstelleinrichtung
für die Münzenvereinzelungsvorrichtung nach F i g. 1;
F i g. 3 ein elektrisches Schaltbild zur Steuerung der Anlauf- und Stoppvorgänge eines elektrischen Antriebsmotors,
der in der Münzenvereinzelungsvorrichtung nach F i g. 1 verwendet wird.
Das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß Fig. 1 besitzt einen Schleuderteller 1, der fest
auf eine umlaufende Welle 3 aufgesetzt ist die mit der Abtriebswelle eines Elektromotors 5 über Zahnräder
gekuppelt ist Eine feststehende Münzenführungsschiene erstreckt sich im wesentlichen racka! auswärts vom
Schleuderteller 1, und parallel dazu verläuft im Abstand eine horizontal verschiebbare Führungsschiene 7, so
daß die beiden Führungsschienen 6 und 7 den Münzenkanal 8 bilden.
Die Breite des Münzenkanals ist zur Anpassung an den Durchmesser der Münzen 2, die sich auf dem
Schleuderteller 1 befinden, in einer Weise einstellbar, die nachfolgend näher beschrieben wird.
Dreht sich der Schleuderteller 1, dann werden die Münzen 2 durch die Zentrifugalkraft in den Münzenkanal
8 gefördert und gelangen von dort mit Hilfe eines endlosen Antriebsgurtes 57 in einen Münzenstapelzylinder
9a über eine am Ende des Münzenkanals 8 vorgesehene Umlenkfühmng 9. Am Abgabeende des
MUnzenkanals 8 ist eine Zähleinrichtung 10 angeordnet.
Diese Zähleinrichtung ist mit einer Zählscheibe 12 ausgestattet, die fest auf einer Welle 11 in mit den im
Münzenkanal entlanggleitenden Münzen gleicher Höhe sitzt Zahlreiche Teilkreisausnehmungen 13 erstrecken
sich um den Umfang der Zählscheibe 12 mit konstanter Winkelteilung, so daß die hintereinander aus dem
Münzenkanal 8 austretenden Münzen, die in den Münzenstapelzylinder9a hineinfallen sollen, am Zählrad
angreifen können. Durch jede einzelne, das Zählrad 12 um einen bestimmten Winkel weiterdrehende, aus dem
Kanal 8 austretende Münze wird die Welle 11 um denselben Winkelschritt gedreht und betätigt damit
einen nicht eigens dargestellten Zähler, wodurch die Anzahl der Münzen 2 gezählt wird. Eine Rolle 14 aus
Gummi wird elastisch gegen das Zählrad 12 gedrückt, so
daß dieses am freien Drehen gehemmt ist. Die Welle 11
ist mit einem Tachogenerator 15 verbunden, der den Detektor for die Durchflußrate der Münzen darstellt
Der Ausgang des Tachogenerators 15 ist über eine Drehzahlstellvorrichtung 16 an den Motor 5 angeschlossen.
Ein Drehknopf 17 dient zur Einstellung der Münzenkanalbreite, die entsprechend dem Durchmesser
der zu behandelnden Münzen verstellt wird. Genauer gesagt ist der Drehknopf 17 am oberen Ende
einer Welle 18 befestigt, die an ihrem unteren Ende eine Nockenscheibe 19 von polygonaler Gestalt trägt,
welche an der horizontal verschiebbaren Münzenführungsschiene 7 anliegt, so daß mit Hilfe der Nockensteuerscheibe
19 die Kanalbreite verändert werden kann. Die Führungsschiene 7 wird mit nicht gezeigten Federn
elastisch gegen die Steuernockenscheibe 19 gedruckt
Fig.2 zeigt ein elektrisches Schaltschema für die
Drehzahlsteuereinrichtung, mit der die Motordrehzahl abhängig von der Ausgangsgröße des Tachogenerators
15 verändert wird. Ein Zweirichtungsthyristor 1\) ist an
die beiden Klemmen einer Wechselspannungsenergiequelle E unter Zwischenschaltung des Motors 5
angeschlossen, der in der Praxis ein Kondensatormotor sein kann. Die Kondensatoren 21, 22 und 23, ein
Widerstand 24 und Drosselspulen 25 und 26 bilden miteinander einen Funkenunterdrückerkreis für den
Zweirichtungsthyristor 20.
Die Anode und die Kathode des Zweirichtungsthyristors 20 sind über einen Widerstand 27 mit zwei
einander gegenüberliegenden Punkten eines Vollwellengleichrichterkreises
29 verbunden, der die Funktion einer Energiezuführung für einen Motordrehzahlsteuerkreis
übernimmt der insgesamt mit 28 bezeichnet ist Dieser Motordrehzahlsteuerkreis hat im wesentlichen
die Gestalt eines Impulssignalgenerators mit einem Unijunktiontransistor als Hauptbestandteil, an dessen
zwei Basisanschlüssen ein Widerstand 31, Stellwiderstände 32 und 33 und die Primärwicklung eines
Impulstransformators 34 in Reihenschaltung liegen.
Der Verbindungspunkt der Stellwiderständc 32 und 33 ist über einen Ruhekontakt 35a und einen
Arbeitskontakt 36a angeschlossen. Der Ruhekontakt 35a wird durch ein Relais, das in F i g. 2 nicht gezeigt ist,
jedesmal dann geöffnet wenn eine vorgeschriebene Anzahl von Münzen 2 von dem Zählrad 12 in F i g. 1
gezählt worden ist während der Arbeitskontakt 36a durch ein Relais 36 geschlossen wird, das durch Drücken
eines Startschalters 56 betätigt wird. Der Arbeitskontakt 36a ist mit dem Emitter des Unijunktionstransistors
30 über einen Kondensator 37, einen Widerstand 38 und eine Diode 39 verbunden. Ein Kondensator 40 verbindet
den Emitter des Unijunktiontransistor 30 mit einer Anschlußklemme der Primärwicklung des Impulstransformators,
und das zweite Paar von Anschlußpunkten der Vollwellengleichrichterschaltung 29 ist zwischen
den Kondensator 40 und den Widerstand 31 eingefügt Eine Zenerdiode 41 liegt zwischen diesem anderen
Anschlußpaar der Yollwellengleichrichterbrücke 29.
Der Tachogenerator 15 ist fest mit der Welle 11 der
Zählvorrichtung 10 verbunden und an ein Anschlußpaar einer zweiten Vollwellengleichrichterbrücke 42 angeschlossen,
dessen zweites Anschlußpaar über einen Widerstand 43 und eine Parallelschaltung eines
Widerstandes 44 mit dem Kondensator 37 miteinander verbunden ist
In der Fig.3 ist das elektrische Schaltbild für die
Steuerung des Start- und des Stoppvorgangs des Motors 5 dargestellt Die Zeichnung zeigt, 4ȧ der eine
Anschluß 45 des zweiten Anschlußpaares der zweiten Vollwellengleichrichterbrücke 42 in F i g, 2 mit der Basis
eines Transistors 48 verbunden ist während der zweite Anschluß 46 an den Emitter dieses Transistors 68
geführt ist Eine Parallelschaltung eines Widerstandes 49 und eines Kondensators 50 liegt zwischen Basis und
Emitter des Transistors 48, Eine nicht gezeigte Gleichspannungsenergiequelle speist auch die Klernmen
51 und 5Z Die Klemme 51 ist über ein Relais 53 mit dem Kollektor des Transistors 48 verbunden, dessen
Emitter mit der Klemme 52 Verbindung hat Zwischen die beiden Klemmen 51 und 52 ist eine Reihenschaltung
gelegt, die von einer Relaisspule 36, dem Ruhekontakt 54a eines Zeitrelais 54, einem Stoppschalter 55 und einer
Parallelschaltung gebildet wird, die auu dem normalerweise offenen Kontakt 366 der Selbsthaltung für die
Relaisspule 36 und einem Stsrtschalter 56 besteht Außerdem ist zwischen die Klemmer, 31 und 52 eine
Reihenschaltung eingefügt die aus einem Zeitrelais 54, dem Ruhekontakt 53a des Relais 53 und dem
Arbeitskontakt 36c des Relais 36 sowie einem Ruhekontakt 35ύ besteht der durch das bereits
erwähnte Relais (nicht gezeigt) geöffnet wird, sobald und jedesmal, wenn eine bestimmte Anzahl von Münzen
vom Zählrad 12 gezählt worden ist
Der Betrieb der Vorrichtung soll nun im einzelnen beschrieben werden. Der Drehknopf 17 wird auf eine
bestimmte Winkelstellung eingestellt, was durch die Wertigkeit der Münzen 2 vorgegeben wird, wobei die
Nockensteuerscheibe 19 ebenfalls gedreht wird und sich als Folge davon die Münzenführungsschiene 7 horizontal
gegenüber der fest angeordneten Führungsschiene 6 parallel verschiebt Damit ist die Breite des Münzenkanals
8 auf den Durchmesser der Münzen 2 eingestellt
Wenn dann der Startschalter 56 geschlossen wird, wird das Relais 36 erregt so daß sein Arbeitskontakt
366 geschlossen und die Selbsthaltung übernimmt, während der weitere Arbeitskontakt 36a ebenfalls
geschlossen wird. Dadurch wird der Schaltkreis für die Motordrehzahlsteuerung 28 in Betrieb genommen, der
an den Impulstransformator 34 ein Impulssignal abgibt. Dieses Impulssignal wird von der Sekundärwicklung des
Impulstransformators 34 an die Steuerelektrode des Zweirichtungsthyristors 20 abgegeben, so daß dieser
leitend wird, womit der Motor 5 mit einer vorgegebenen Drehzahl zu laufen beginnt.
Die Drehung des Motors 5 wird dem Schleuderteller 1 über die Zahnradkupplung 4 und die Welle 3
mitgeteilt und die auf dem Drehteller befindlichen, über einen Trichter aufgegebenen Münzen werden durch
Zentrifugalwirkung nacheinander in den Münzenkanal 8 hineingeschoben. Die Münzen 2 werden durch den
MUnzenkanal 8 mit Hilfe des endlosen Gurtförderers 57 vorgetrieben, der vom Motor 5 angetrieben wird, und
am Ausgang des Münzenkanals über die Umlenkung 9, nachdem sie das Zählsternrad 12 um den vorgegebenen
Winkel weitergedrelit haben, in dem Stapelzylinder 9a
geworfen.
Durch die Drehung des Sternrades 12 wird über die Welle 11 der Tachogenerator 15 angetrieben, der
dadurch eine Spannung erzeugt. Diese Spannung liegt über die Vollwellengleichrichterbrücke 42 am Kondensator
37 an, der sich entsprechend der Höhe dieser ihn aufladenden Spannung mehr oder weniger schnell
auflädt Daraus ergibt sich, daß die Zeitspanne bis zum Erreichen einer vorbestimmten Spannung am Emitter
des Unijunktiontransistors 30 sich ändert, wodurch die
Periode eines Impulssignals, das an der Sekundärwicklung des Impulstransformators auftritt, ebenfalls sich
ändert.
Mit anderen Worten, wenn die Zahl der auf dem Drehteller 1 vorhandenen Münzen 2 steigt, steigt auch
die Rate der Münzen 2 im Münzenkanal 8 und damit die Drehzahl der Welle 11. In diesem Fall ändert sich die
Periode des Impulssignals so, wie die vom Tachogenerator 15 erzeugte Spannung sich ändert, und damit wird
die Drehzahl des Motors 5 verringert. Als Folge davon nimmt die Drehzahl des Schleudertellers 1 und die
Drehzahl des Fördergurtes 57 ab, womit eine Regelung der Durchlaufrate der Münzen 2 erreicht ist. Wenn im
Gegensatz dazu die Zahl der Münzen 2 auf dem Schleuderteller abnimmt und damit auch die Durchlaufrate
der Münzen 2 im Münzenkanal 8, so daß damit die Drehzahl der Welle 11 verringert wird, dann nimmt die
vom Tachogenerator 15 erzeugte Spannung ebenfalls ab. Daraus ergibt sich, daß die Periode des Impulssignals
sich so ändert, daß die Drehzahl des Motors 5 zunimmt und damit auch die Drehzahl des Schleudertellers und
die Geschwindigkeit des Fördergurtes 57.
Diese Änderungen werden immer wieder in Abhängigkeit von der Anzahl der auf dem Schleuderteller
vorhandenen Münzen vorgenommen, so daß die Drehzahl des Motors 5 derart geregelt wird, daß die
Durchlaufrate der Münzen 2 konstant gehalten wird.
Aus vorstehender Beschreibung wird deutlich, daß die Drehzahl des Motors 5 hoch ist, wenn der Tachoschalter
56 geschlossen wird. Die Drehzahl nimmt jedoch allmählich ab, wenn die Münzen 2 durch den
Münzenkanal 8 hindurchtreten, und wird schließlich konstant, wenn die Durchlaufrate der Münzen 2 auf
einen konstanten Wert gebracht ist.
Wenn alle Münzen 2 den Münzenkanal 8 passiert haben, geht die vom Tachogenerator 15 erzeugte
Spannung auf Null mit der Folge, daß die Drehzahl des Motors 5 auf den Wert ansteigt, den sie beim Start
bereits hatte. In diesem Betriebszustand wird, da der Transistor 48 gesperrt ist, das Relais 53 entregt, womit
der Ruhekontakt 53a geschlossen wird.
Da andererseits das Relais 36 sich nach dem Drücken des Startschalters 56 selbst hält, bleibt der Arbeitskontakt
36c geschlossen, womit das Zeitrelais 54 erregt wird. Nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne,
nachdem die Münzenzuführung beendet ist, wird der Ruhekontakt 54a des Zeitrelais 54 geöffnet, wodurch
das Relais 36 entregt wird und die Arbeitskontakte 36b und 36c öffnen. Danach wird das Zeitrelais 54 ebenfalls
entregt, so daß sein Ruhekontakt 54a schließt Aufgrund der Entregung des Relais 36 wird der Arbeitskontakt
36a im Drehzahlregelkreis geöffnet so daß der Motor 5 anhält
Wenn die Münzen dem Schleuderteller zugeführt werden, bevor das Zeitrelais 54 seinen Ruhekontakt 54a
öffnet dann werden die Münzen 2 in den Münzenkanal 58 hineingefördert und versetzen die Welle 11 in
Drehung, so daß der Tachogenerator 15 eine Spannung abgibt Damit wird der Transistor 48 leitend, und das
Relais 53 wird erregt und öffnet dabei seinen Ruhekontakt 53a. Dadurch wird das Zeitrelais 54
entregt Da jedoch das Relais 36 erregt bleibt wird der Münzenvereinzelungsvorgang fortgesetzt
Es sei vermerkt, daß die Schaltungsanordnung so
ausgelegt ist daß, wenn eine bestimmte Anzahl von Münzen 2, die in eine Münzenrolle einzuwickeln ist, vom
Zählsternrad 12 abgezählt wurde und dem Einwickelabschnitt zugeführt wurde, der Motor 5 angehalten wird.
Genauer gesagt, wenn eine bestimmte Anzahl von Münzen 2 an den Münzeneinwickelabschnitt abgegeben
wurde, wird ein nicht gezeigtes Relais durch ein vom Zähler abgegebenes Signal betätigt, wodurch der
Ruhekontakt 35a der Drehzahlsteuerschaltung geöffnet und damit der Motor 5 angehalten wird. Bei diesem
Vorgang wird der Ruhekontakt 35b ebenfalls geöffnet, wodurch das Zeitrelais 54 unwirksam wird.
in Wird dann der nächste Zählstartbefehl vom binwikkelabschnitt
abgegeben, werden die Ruhekontakte 35a und 35b erneut geschlossen. Dadurch läuft der Motor 5
wieder an und fördert Münzen 2 in den Münzenkanal.
Einstellung der Stellwiderstände 32 und 33 (Fig. 2)
vorgegeben. Der endlose Fördergurt 57 kann durch Förderrollen ersetzt werden. Es ist auch denkbar, einen
Münzenzuführgurt (nicht gezeigt) synchron zur Umlaufgeschwindigkeit
des Schleudertellers 1 zu verwenden, um damit tue Münzenzuführung zum Schleuderteller zu
steuern.
Die vorangehende Beschreibung macht deutlich, daß die Münzenvereinzelungsvorrichtung eine Detektoreinrichtung
für die Münzendtirchlaufrate aufweist, die die
r> Durchlatifrate der vom Schleuderteller in den Münzenkanai
abgegebenen Münzen feststellt, während die
Drehzahlstelleinrichtung dafür sorgt, daß die Schleudertellerdrehzahl
mit Hilfe der Detektoreinrichtung so verändert wird, als dies durch die Durchlaufrate der
3n Münzen vorgegeben wird. Wenn also <iie Münzenanzahl
auf dem Schleuderteller abnimmt d. h. auch die Durchlaufrate der Münzen abnimmt wird die Drehzahl
des Schleudertellers angehoben, um damit die Durchlaufrate der Münzen wieder zu steigern. Nimmt
jedoch im Gegensatz dazu die Anzahl der Münzen auf dem Schleuderteller zu, so daß die Durchlaufrate der
Münzen wächst dann wird die Drehzahl des Schleudertellers in Abhängigkeit von dieser Durchlaufrate
gesenkt Somit wird also unabhängig von der Zufuhr von Münzen auf den Schleuderteller und vom
Durchmesser der Münzen die Durchlaufrate konstant gehalten, so daß die Münzen mit einer konstanten
Durchlaufrate kontinuierlich gefördert werden. Damit ist es möglich, die für die Behandlung der Münzen
benötigte Zeit auf ein Minimum zu senken. Zusätzlich wird damit erreicht, daß Störungen wie Verkeilen von
Münzen vermieden werden, wenn besonders viele Münzen plötzlich in den Münzenkanal vom Schleuderteller
mit überaus hoher Rate hineingefördert werH-n.
Es wird also mit der Erfindung eine Behandlung der Münzen erzielt, die stets gleichmäßig und störungsfrei
vor sich geht
In Abwandlung des beschriebenen Ausführungsbeispiels
kann eine mechanische Drehzahlstellkupplung zwischen Motor und Schleuderteller vorgesehen werden,
wodurch die Schleudertellerdrehzahl durch elektrische Verstellmittel wie einen Elektromagneten in
Abhängigkeit von der Ausgangsgröße des Durchflußratendetektors verstellt werden kann. Während bei der
oben beschriebenen Ausführungsform die Geschwindigkeit des Förderers zusammen mit dem Schleuderteller
verstellt wird, kann die Fördereinrichtung auch eine eigene Geschwindigkeitsverstelleinrichtung besitzen. Es
kann dazu ein weiterer Elektromotor für den Förderer vorgesehen sein, wobei dann eine Geschwindigkeitsstellvorrichtung
zwischen diesen Motor und den Münzenförderer selbst eingefügt wird.
Claims (2)
1. Münzen vereinzelungsvorrichtung mit einem Schleuderteller, auf den Münzen eines vorgegebenen
Weites aufgelegt werden und von dem die s Münzen durch die auf sie wirkende Zentrifugalkraft
in einen Münzenkanal hineingelangen, in dem sie einzeln hintereinander an einer Zählschranke vorbei
gefördert werden, und mit einem drehzahlregelbaren Antrieb für den Schleuderteller, dadurch ι ο
gekennzeichnet, daß die Zählschranke eine der Zählrate entsprechende Regelgröße für die
Regelung der Drehzahl des Antriebs (5) erzeugt
2. Münzenvereinzelungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähl- is
schranke aus einem einen Tachogenerator (15) antreibenden Sternrad (12) besteht und daß die vom
Tachogenerator (15) erzeugte Regelgröße eine elektrische Regelspannung ist
20
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