DE353826C - Streichinstrument - Google Patents
StreichinstrumentInfo
- Publication number
- DE353826C DE353826C DE1921353826D DE353826DD DE353826C DE 353826 C DE353826 C DE 353826C DE 1921353826 D DE1921353826 D DE 1921353826D DE 353826D D DE353826D D DE 353826DD DE 353826 C DE353826 C DE 353826C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ceiling
- glued
- string
- string instrument
- instrument
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 230000002401 inhibitory effect Effects 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10D—STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10D3/00—Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
- G10D3/02—Resonating means, horns or diaphragms
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Stringed Musical Instruments (AREA)
Description
- Streichinstrument. Zweck der Erfindung ist, ein jedem Musiker durch seinen billigen Preis .zugängliches, zwar neues, aber den alten guten gleichwertiges Streichinstrument zu schaffen.
- Die neue Konstruktion ist in der boispielsweisen Ausführungsform einer Violine in fünf Abbildungen dargestellt: Abb. i Gesamtansicht von vorn, Abb. 2 Gesamtansicht von der Seite, Abb. 3 Querschnitt des Resonanzkastens, A@bb. q. Grundriß des offenen Resonanzkastens, Abb. 5 Längsschnitt idurch den Resonanzkasten.
- Äußerlich weicht die Form der Violine (Abb. i, 2, q.) von der üblichen bisherigen Form :ab. Die unteren Ecken liegen in .der Querachse, also höher ,als gewöhnlich, steigen nur wenig und sehr stumpf aus der Kontur heraus; .sie bezeichnen .nur äußerlich die richtige Lage des Steges.
- Der Rand der Innenwand des Bodens, an welchen Seitenwände, die Zargen, anschtdeBen, liegt in einer Ebene. Die .obere Decke ist r-I:erart konstruiert, idaß sie ,indem oberen breiteren Teile und in :dem ,unteren verbreiterten Drittel mit .den. in einer Ebene liegenden Rande unter Auslassung der Sehallöffnunben an ,die Zargen angeleimt ist.
- Die Wölbung der Konstruktion der Deckenstärke ist wie bei den gewöhnlichen Instrumenten. Bei dem Boden liegt jedoch die dickste Stelle unter dem Mittelpunkt edier Decke, wo der .Stimmstock d steht, wogegen bei den gawöhnlichen Instrumenten der Mittelpunkt des .Bodens exzentrisch zum Mittelpunkt,der Decke ,liegt, -das ist etwa. um ,ein Vierzigstel der Längsachse -der Decken tiefer, damit der .Stimmstock gerade in :der Ouerachse des Bodens steht.
- Die Schallöffnungen :(Abb. 2, 3, 5, o) liegen auf beiden Seiten in den Zargen an der engsten Stelle :des Instrumentes rund werden derart gebildet, daß sich der Rand der Decke ein wenig unterhalb der oberen Ecke von :.den Zargen abhebt, in seiner Parabel zur Querachse des Instrumentes, wo ;der Steg steht, leicht ansteigt, aber nur -so viel, daß der erhabene Rand den iStreichbogen: -beim Spielen nicht behindert, dann in symmetrischer Linie wieder zum unteren breiteren Teile des Instrumentes absteigt und etwas tiefer unterhalb der Stelle, wo gewöhnlich:- die hier wegfallendien unteren Ecken der bisher üblichen Instrumente liegen, wieder an die Zargen @anschließt.
- In beiden Zangen ist unter dieser nichtangeleimt-en Stelle der Decke eine mit dem oberen Rande symmetrische Kurve ausgeschnitten, wodurch die zwischen :der Decke und den Zargen entstehenden ,Spalten, die beiden Schallöffnungen, entstehen.
- Da die Decke tim. Mittelteile nicht angeleimt ist, gelangt beim Spielen ein .größerer Teil ,der Decke ins Schwingen, als bei gewöhnlichen Instrumenten, wodurch eine größere Stärke (des Tones erzielt wird.
- Die innere Einrichtung, das ist die Resonanzvorrichtung (Abb.3, q., a, b, c, d), ersetzt den Stimmstock der gewöhnlichen Instrumente. Mittels eines genau urnter dem rechten Stegfuß (E-Saite der Violine) aufgestellten Stockes a wird das Schwingen der Decke auf dien elastischen Hebel, der @die -Form eines flachen nach (oben gewölbten,, in :eine Holizklammer c eingelassenen Rähmchens bat, übertragen. Von diesem Hebel wird -die Schwingung :mittels eines zweiten Stimmstockes d. unmittelbar in den (Mittelpunkt der Querachse des Badens übertragen, wodurch er ;die günstigste Möglichkeit zum Schwingen hat und dia:durah den Schall der Decke am stärksten -verstärken kann.
- Esne weitere neue innere Einrichtung übernimmt den überschüssigen Druck der Saiten vom linken Stegfuß (G-Saite der Violine) rundersetzt :das oben erwähnte, an der inneren oberen Deckenfläche angeleimte Versteifungsbrett, (den Baßbal,ken. Es .ist dies der Vi'brationsstOb (Abb. 3, .4, 5, e, f), das ist ein. .freier nicht angeleimter, nach oben zur Decke gewölbter hölzerner Stab f, welcher durch ein an der inneren :oberen Deckenfläche angeleimtes @hölzernes Auge e in der Längs.achsenrichtung ;genau :unter dem. linken Stegfuß läuft unid -in dem oberen und unteren Klotz eingespannt ist. Durch das Auge e ist der Vibrationsstafi mit der Decke fest verbunden und hat die vorzdigliche Eigenschaft gegenüber --den gewöhnlichen Baßbalken, @daß er :den großen Druck ider Saiten aufnimmt und die Decke anspannt, ohne in der Schwingung zu hemmen, .im Gegenteil ihr ,die volle Möglichkeit hierzu frei läßt, was auf die Stärke und Beschaffenheit des Tones einen :sehr äünstigten Einffluß atvsübt. Der Klang eines derart konstruierten Instrumentes ist voll, edel, -weit besser :als ,der Klang eines neuen, aus gleichem Material und runter glelichen Bedingungen hergestellten gewöhnlichen Instrumentes.
- Die Töne der (hohen Lagen klingen deutlich nach, wie bei eilten-, gut abgespielten Instrumenten, und die @iofsten Töne klingen außergewöhnlich stark und voll.
- Ein weiterer Vorzug liegt in der einfachen Ausführung der neuen Instrumente, welche keine besondere Mehrarbeit oder Mehrau:fwand als gewöhnliche Instrumente erfordern.
Claims (3)
- PATENT=ANSPRÜCHE: i. Streichinstrument, dediurch gekennzeichnet, @daß die obere Decke mit dem .unteren :Boden, deren Ecken.,entsprechend verkleinert .sind, mittel:, reiner Resonanzeinrichtung im Innern des Instrumentes verbunden sind, nur auf einem Teile @ihres Umfanges mit dem Boden fest verbunden ist.
- 2. Streichinstrument nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, d@aß die Ränder ,des Mittelteiles der Decke erhöht sind und nicht an die Zargen angeleimt sind, ,so daß .sie .die obere Begrenzung der Schallöffnungen )bilden.
- 3. Streichinstrument nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet :durch die Schallöffnungen (o), welche -auf beiden Seiten der engsten, :Stelle des Instrumentes :durch Einschnitte .in den Zargen entstehen, und zwar so, @daß @die :untere Begrenzung der Öffnungen vorm Ausschnitte der Zarge, die obere .Begrenzung von :dem nicht angeleimten Teile der .Decke gebildet wird. q.. Streichinstrument nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet tdurah einen Längsstab (f), welcher gegen die Decke aufgeboten ist, unter dem linken Steb-fuß (G-Saite der Violine) eng passend, :durch ein an der Decke angeleimtes, hölzernes Auge (e) läuft und in dem oberen und unteren Klotz eingespannt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS353826X | 1920-03-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE353826C true DE353826C (de) | 1922-05-26 |
Family
ID=5452417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1921353826D Expired DE353826C (de) | 1920-03-11 | 1921-03-13 | Streichinstrument |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE353826C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1291610B (de) * | 1960-11-12 | 1969-03-27 | Gutsche Hermann | Saiteninstrument mit Spannzugkoerpern und abstimmbarem Schwingelement |
| EP0840280A3 (de) * | 1996-11-05 | 2000-03-22 | Karlwalter Schmidt | Saiteninstrument |
-
1921
- 1921-03-13 DE DE1921353826D patent/DE353826C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1291610B (de) * | 1960-11-12 | 1969-03-27 | Gutsche Hermann | Saiteninstrument mit Spannzugkoerpern und abstimmbarem Schwingelement |
| EP0840280A3 (de) * | 1996-11-05 | 2000-03-22 | Karlwalter Schmidt | Saiteninstrument |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE353826C (de) | Streichinstrument | |
| AT91576B (de) | Streichinstrument mit Resonanzeinrichtung. | |
| DE2450010A1 (de) | Verfahren, bausatz und gitarre zur korrektur der oktavverschiebung bei gitarren | |
| DE2654367A1 (de) | Bodenplatte fuer streichinstrument | |
| DE19645533A1 (de) | Akustische Einrichtung für Saiteninstrumente mit Resonanzkörpern | |
| DE337867C (de) | Platine fuer Blasinstrumente | |
| US1768471A (en) | As trustee | |
| AT38227B (de) | Resonanzkasten für Musik- und andere Toninstrumente. | |
| DE356201C (de) | Mandolinenartiges Saiteninstrument | |
| DE517226C (de) | Saiteninstrument | |
| DE165415C (de) | ||
| AT51510B (de) | Dämpfer für Streichinstrumente. | |
| DE19755855A1 (de) | Stereophones Zupfinstrument mit einer Einrichtung zur Verstärkung der Lautstärke | |
| DE427563C (de) | Schallveredler und Schallverstaerker fuer Tonwiedergabevorrichtungen | |
| DE628864C (de) | Klavier oder Fluegel, bei dem unterhalb des Hauptresonanzbodens ein Hilfsresonanzboden angebracht ist | |
| DE889393C (de) | Streichinstrument | |
| DE514292C (de) | Verfahren zur Herstellung gewoelbter Resonanzkoerper | |
| DE622485C (de) | Klavier | |
| DE2204963C3 (de) | Klavierresonanzboden mit Klangausgleichselement | |
| AT85316B (de) | Steg für Zupf- und Streichinstrumente. | |
| DE428162C (de) | Steg fuer Klaviere u. dgl. Saiteninstrumente | |
| DE102021006169A1 (de) | Innere Formen zum Bau von konischen Streichinstrrumenten | |
| DE61577C (de) | Streichinstrument mit Membran-Resonanzboden und vierarmigem Steg | |
| DE459929C (de) | Schalenfoermige Membran fuer Tonaufnahme- oder Tonwiedergabevorrichtungen | |
| DE729C (de) | Streichinstrument |