DE3532979A1 - Innenliegende begleitheizung fuer rohrleitungen - Google Patents
Innenliegende begleitheizung fuer rohrleitungenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beheizung von im
wesentlichen rohrförmigen Transport- und/oder Förderleitungen,
insbesondere aus Glas.
Häufig ist es notwendig, Transport- und/oder Förderleitungen
chemischer oder verfahrenstechnischer Produktions- sowie
Technikums- und Laboranlagen mit einer Beheizung zu versehen.
Dies geschieht beispielsweise, um dafür zu sorgen, daß das in
einer derartigen Leitung geführte Medium, wie etwa gesättigter
oder überhitzter Dampf oder eine schmelzflüssige Substanz, seinen
Bestimmungsort in dem gewünschten Aggregatzustand erreicht und
ein Niederschlag oder Kondensieren beziehungsweise Erstarren des
Mediums in der Leitung vermieden wird. Derartige Leitungen sind
in der Regel als Doppelmantelleitung ausgeführt, deren äußerer
Bereich beispielsweise von Warmwasser oder Dampf durchströmt
wird oder es finden Rohre mit einfacher Wandung Verwendung,
die mit einer elektrischen Außenheizung versehen sind. Dies be
dingt einen hohen konstruktiven und baulichen sowie anlagentech
nischen Aufwand, insbesondere in Bereichen wo Doppelmantel
leitungsrohre aneinander gefügt sind, ist bei der Erstellung
derartiger Leitungen ein besonderer Aufwand notwendig, um
Übergangsmöglichkeiten für das im äußeren Rohrbereich strö
mende Heizmedium zu schaffen.
Ferner bestehen derartige Transport- und/oder Förderleitungen
vielfach aus Glasrohren, wenn durch sie hochaggressive oder
hochkorrosive Substanzen durchgeführt werden und/oder
Substanzen während des Transports beobachtet werden sollen. So
sind beispielsweise Anlagen zur Sulfochlorierung oftmals in Glas
ausgeführt.
Derartige Glasleitungen sind in der Regel aus einzelnen relativ
kurzen Doppelmantelrohren, die handelsüblich in verschiedenen
Standardlängen geliefert werden, baukastenähnlich erstellt.
Diese Rohrstücke müssen beim Zusammenbau abdichtend anein
andergefügt werden, wobei auch jedesmal ein Übergang für die
Doppelmantelleitung beziehungsweise das Heizmedium geschaffen
werden muß, was einen besonders hohen konstruktiven und
baulichen sowie anlagentechnischen Aufwand bedingt, da sich
üblicherweise die Doppelwand nicht bis in den Anflanschungs-
oder Verbindungsbereich erstreckt.
Sind in Glas ausgeführte Leitungen etwa durch Umwickeln mit
Heizbändern mit einer elektrischen Außenheizung versehen, ist
der gewünschte Einblick in die Transport- und/oder Förderleitung
verstellt oder zumindest sehr stark beeinträchtigt.
Ist es darüber hinaus notwendig, bestehende Transporte und/oder
Förderleitungen nachzurüsten, beispielsweise um eine schmelz
flüssige Substanz hindurchleiten zu können, welche einen höheren
Stockpunkt aufweist als die ursprünglich vorgesehene, ist auch
dies nur mit erheblichem konstruktivem und technischem Aufwand
möglich. Entweder muß eine neue oder zusätzliche elektrische
Außenheizung installiert werden, was nicht immer ohne weiteres
durchführbar ist und insbesondere bei Glasleitungen die er
wünschte Leitungstransparenz beeinträchtigt, oder es muß die
Heizkapazität der etwa vorhandenen Doppelmantelleitung durch
Erhöhung der Temperatur des durchgeleiteten Heizmediums erhöht
werden, wozu die installierten Vorrichtungen nicht immer aus
reichend ausgelegt sind.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lösung, die die
Beheizung von im wesentlichen rohrförmigen Transport- und/oder
Förderleitungen, insbesondere aus Glas, mit geringem
konstruktivem und baulichem und anlagentechnischem Aufwand in
kostengünstiger und wirtschaftlicher Weise, insbesondere auch
eine Nachrüstung bestehender Leitungen ermöglicht, wobei bei in
Glas ausgeführten Transport- und/oder Förderleitungen die
Leitungstransparenz erhalten bleibt.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung durch
mindestens einen im Inneren der Transport- und/oder
Förderleitung angeordneten und von einem Heizmedium
durchströmten sowie von dem in der Transport- und/oder
Förderleitung befindlichen Medium voll umströmten schlauch
förmigen Hohlkörper gelöst.
Ein erfindungsgemäßer schlauchförmiger Hohlkörper ist einfach
und mit geringem technischen Aufwand praktisch an beliebiger
Stelle in Transport- und/oder Förderleitungen einziehbar und
unabhängig von der Länge der Rohrleitung und einzelner
Rohrleitungselemente über ausgedehnte Bereiche längs der axialen
Leitungserstreckung im Inneren der Leitung anzuordnen. Auch
Anflanschungs- oder Übergangsbereiche von einem Rohr zu einem
anderen erfordern keinen besonderen konstruktiven Aufwand
bezüglich der Durchleitung dieser Heizungsvorrichtung. Eine
Verlängerung des im Inneren der Rohrleitung angeordneten
schlauchförmigen Hohlkörpers über den jeweiligen Anflanschungs-
oder Übergangsbereich hinaus, ermöglicht einen problemlosen
Übergang des Heizmediums von einem Rohrstück in das folgende,
wobei gleichzeitig auch die Beheizung des Anflanschungs- oder
Übergangsbereiches sichergestellt ist. Somit lassen sich mit einer
derartigen Vorrichtung Transport- und/oder Förderleitungen in
vorteilhafter Weise beheizen.
Insbesondere sind auch bestehende Anlagen mit einem
erfindungsgemäß angeordneten schlauchförmigen Hohlkörper ein
fach und problemlos nachrüstbar.
Bei in Glas ausgeführten Transport- und/oder Förderleitungen
bleibt durch den im Inneren der Leitung angeordneten
schlauchförmigen Hohlkörper die Transparenz der Leitung erhalten
und wird der Einblick in die Leitung und somit die Beobachtung
des darin strömenden Mediums nicht beeinträchtigt.
Insbesondere muß eine beheizbare Leitung in Glasausführung
nicht mehr aus einzelnen relativ kurzen Doppelwandglasrohr
stücken baukastenähnlich erstellt sein, sondern es können lange
Rohre mit einer einfachen Wand Verwendung finden. Dies führt
ebenfalls zu einer deutlichen Verringerung des konstruktiven und
baulichen sowie anlagentechnischen Aufwandes und ermöglicht
somit eine kostengünstige Erstellung beheizter Rohrleitungen.
Ein im Inneren von Transport- und/oder Förderleitungen ange
ordneter schlauchförmiger Hohlkörper gewährleistet eine gute
Wärmeübertragung von dem in ihm strömenden Heizmedium auf das
ihn umströmende Medium. Als Heizmedium kann z. B. Dampf,
Warmwasser, Wärmeträgeröl oder dergleichen den Hohlkörper
durchströmen.
In vorteilhafter Weise wird die erfindungsgemäße Vorrichtung von
einem flexiblen, bei Ausführung in Kunststoff insbesondere hohe
Anteile an PTFE, PVDF oder PFA aufweisenden schlauchförmigen
Hohlkörper mit geringer Wanddicke gebildet. Die flexible
Ausführung des schlauchförmigen Hohlkörpers gewährleistet sein
problemloses Einziehen in Rohrleitungen. Weiterhin unterstützt die
Flexibilität des schlauchförmigen Hohlkörpers den Wärmeübergang
durch die dünne Schlauchwand auf das ihn umströmende Medium,
indem der schlauchförmige
Hohlkörper bei aufgrund von Strömungsverhältnissen eventuell
auftretenden Turbulenzen etwa durch schwingende Bewegungen
nachgibt, was zu einem Aufbrechen der hohlkörpernahen
laminaren Strömungsgrenzschicht führt, womit der Wärmeübergang
auf das den Hohlkörper umströmende Medium verbessert wird.
Das gute Wärmeübertragungsverhalten macht die Verwendung der
erfindungsgemäßen Vorrichtung auch bei in Metall oder Kunststoff
ausgeführten Transport- und/oder Förderleitungen sinnvoll, da
sich mit Hilfe des innenliegenden, dünnen und einen geringen
Wärmeleitwiderstand aufweisenden Hohlkörpers eine bessere
Wärmeübertragung auf die zu beheizende Substanz in der Leitung
erreichen läßt, als beispielsweise über die relativ dicke und durch
geringe Wärmeleitfähigkeit gekennzeichnete Außenwandung eines
Kunststoffleitungsrohres.
Schlauchförmige Hohlkörper mit hohen Anteilen an PTFE, PVDF
oder PFA sowie mit geringer Wanddicke eignen sich insbesondere
zur Beheizung aggressiver oder hochkorrosiver Substanzen wie
sie beispielsweise bei der Sulfochlorierung in Transport- und/oder
Förderleitungen zu bewegen sind. Aufgrund der hohen Anteile an
PTFE, PVDF oder PFA ist der schlauchförmige Hohlkörper wider
standsfähig gegen derartige aggressive oder hochkorrosive Medien
und wird die Ausbildung einer geringen Wanddicke ermöglicht, die
eine ausreichende Wärmeübertragung auf die in solchen Anwen
dungsfällen zu beheizenden Substanzen ermöglicht.
In weiterer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß das Verhältnis von
zu Innendurchmesser D der Transport- und/oder Förderleitung zu
Außendurchmesser d des schlauchförmigen Hohlkörpers Werte im
Bereich von 2 bis 10 aufweist. Dieser Bereich des Durchmesser
verhältnisses D zu d hat sich zur Aufrechterhaltung von gün
stigen Strömungsverhältnissen in Transport- und/oder Förder
leitungen als sinnvoll erwiesen.
In weiterer Ausgestaltung sieht die Erfindung in Abständen an
der Transport- und/oder Förderleitung zur abdichtenden Ein
führung und/oder Herausführung von mindestens einem schlauch
förmigen Hohlkörper angeordnete Stutzen vor. Durch diese
Stutzen kann der schlauchförmige Hohlkörper in einfacher Weise
aus der Transport- und/oder Förderleitung herausgeführt wer
den und z. B. das Heizmedium einem Heizaggregat zur Wiederauf
heizung zuzuführen. Die Stutzen können praktisch an beliebiger
Stelle der Leitung angeordnet sein, so daß überall ein
schlauchförmiger Hohlkörper und somit Wärme in die Leitung
einbringbar ist. Die Abstände zwischen den Stutzen werden von
dem Wärmeverlust des Heizmediums innerhalb der Transport-
und/oder Förderleitung sowie der für das in der Leitung
transportierte Produkt erforderlichen Temperatur bestimmt. Der
Abstand zweier Stutzen beträgt bei in Glas ausgeführten Anlagen
in der Regel ein Vielfaches der Länge von handelsüblichen
Doppelwandglasrohren und kann z. B. bei einer Anlage zur
Herstellung von sulfochlorierten Produkten, wo insbesondere
organische Substanzen oder Medien in den Transport- und/oder
Förderleitungen schmelzflüssig gehalten werden müssen, bis zu 20
Meter betragen. Die Stutzen sind so dimensoniert, daß sie einen
und/oder mehrere schlauchförmige Hohlkörper umfassen können.
Bei der Nachrüstung bestehender Anlagen sind derartige Stutzen
an beliebiger Stelle einer Leitung anzuordnen und anzufügen oder
es können einzelne mit Stutzen versehene Leitungselemente in die
Leitung eingefügt werden.
In vorteilhafter Weise, insbesondere zur Verwendung bei aus
einzelnen Glasrohrelementen baukastenähnlich erstellten gläsernen
Transport- und/oder Förderleitungen weist die Erfindung
mindestens einen mindestens eine Anflanschungs- oder Ver
bindungsstelle zweier Rohrelemente von einem Stutzen der Leitung
zu einem anderen Stutzen der Leitung überbrückenden
schlauchförmigen Hohlkörper auf. Auf diese Weise wird durch die
Erfindung der üblicherweise anfallende konstruktive und bauliche
sowie anlagentechnische Aufwand bei der Überbrückung von
Anflanschungs- oder Verbindungsstellen beheizter
Leitungselemente, wie er insbesondere bei doppelwandig
ausgebildeten Leitungselementen auftritt, deutlich verringert. Der
schlauchförmige Hohlkörper kann problemlos und ohne besonderen
Aufwand durch jeweils zwei Rohrstücke verbindende Verbindungs-
beziehungsweise Anflanschungsstellen durchgeführt werden. In
besonders günstiger Weise ist auf diese Art die Nachrüstung
bestehender Anlagen mit geringem baulichem und
anlagentechnischem Aufwand kostengünstig durchführbar, wobei
zudem bei Glasleitungen noch die Transparenz weitestgehend
erhalten bleibt.
In zweckmäßiger Weise ist mindestens ein Stutzen in der Nähe
einer Anflanschungs- oder Verbindungsstelle angeordnet.
Schließlich ist in zweckdienlicher Ausgestaltung der Erfindung
zusätzlich zu einer Außenheizung im Inneren der Transport-
und/oder Förderleitung ein von einem Heizmedium durchströmter
schlauchförmiger Hohlkörper angeordnet. Dies ermöglicht ins
besondere die Erweiterung des Anwendungsbereiches bestehender
chemischer oder verfahrenstechnischer Anlagen, die bereits mit
einer Außenheizung versehen sind, durch Nachrüstung in baulich
einfacher und wirtschaftlich günstiger Weise. Sollen durch eine
bereits bestehende Transport- und/oder Förderleitung auch
Produkte bewegt werden, die z. B. eine höhere
Erstarrungstemperatur aufweisen, als das ursprüngliche
vorgesehene Produkt, ist eine solche Leitung durch Einziehen
eines erfindungsgemäßen schlauchförmigen Hohlkörpers schnell
und einfach umzurüsten und mit Hilfe einer solchen Leitung
zusätzlich Wärme in die Transport- und/oder Förderleitung
einzubringen. Auch kann bei durch Störungen verursachten
Verstopfungen oder beim Anfahren einer
derartigen Anlage, die während der Produktion entweder von
außen oder von innen beheizt wird, die Beheizung zusätzlich von
innen oder außen unterstützt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend an Hand
der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Diese zeigt in der
einzigen Figur einen vereinfachten Längsschnitt durch eine mit
der erfindungsgemäßen Vorrichtung versehenen Transport-
und/oder Förderleitung.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung besteht aus einem schlauch
förmigen Hohlkörper 1, der im Inneren einer Transport- und/oder
Förderleitung 2 angeordnet ist und über Stutzen 3 in die
Transport- und/oder Förderleitung hinein beziehungsweise
herausgeführt wird. Der schlauchförmige Hohlkörper ist in den
Stutzen 3 lösbar fest und abdichtend angeordnet. Der Abstand A
zwischen zwei Stutzen 3 wird durch die dem Innenraum der
Transport- und/oder Förderleitung 2 zuzuführende Wärmemenge
und die Heizkapazität und Temperatur des Heizmediums 4 be
stimmt. Bei einer in Glas ausgeführten Transport- und/oder
Förderleitung 2 beträgt der Abstand A insbesondere ein
Vielfaches der Länge handelsüblicher Doppelwandglasrohrstücke.
Der schlauchförmige Hohlkörper 1 wird in Pfeilrichtung von einem
Heizmedium 4 durchströmt. Das Heizmedium ist beispielsweise
gesättigter oder überhitzter Dampf bis zu einem Druck von 4 bar,
Warmwasser oder Wärmeträgeröl. Das Heizmedium 4 gibt während
des Durchflusses durch den schlauchförmigen Hohlkörper 1 im
Inneren der Transport- und/oder Förderleitung 2 die Wärmemenge
an das in der Leitung 2 bewegte Medium 5 ab, die benötigt wird,
um zum Beispiel eine Erstarrung des Mediums 5, etwa ein bei der
Sulfochlorierung in der Leitung 2 bewegtes organisches Medium,
in dem Bereich der Schlauchanordnung zu verhindern.
Die Stutzen 3 sind in dem hier aufgezeigten Ausführungsbeispiel
so ausgelegt, daß sie jeweils einen und/oder zwei schlauchförmige
Hohlkörper umfassen. Zweckmäßigerweise befindet sich mindestens
ein Stutzen 3 in der Nähe einer Anflanschungs- oder Verbin
dungsstelle 6 zweier Rohrelemente 7.
Bei dem schlauchförmigen Hohlkörper 1 handelt es sich um einen
flexiblen Schlauch, beispielsweise hohe Anteile an PFA, PVDF
oder PTFE aufweisend. Der schlauchförmige Hohlkörper 1 weist
bei einem Innendurchmesser D der Produkt- und/oder Förder
leitung 1 von 40 bis 50 mm eine Abmessung von 8 mm × 0,6 mm,
d. h. einen Außendurchmesser d von 8 mm und eine Wanddicke
von 0,6 mm auf. In seiner Gebrauchslage in der Leitung 2 wird
der schlauchförmige Hohlkörper 1 von dem Medium 5 voll umspült.
Natürlich ist das beschriebene Ausführungsbeispiel der Erfindung
noch in vielfacher Hinsicht abzuändern ohne den Grundgedanken
der Erfindung zu verlassen. So können beispielsweise die Stutzen
3 so ausgelegt sein, daß sie auch mehr als einen schlauchförmigen
Hohlkörper 1 umfassen, so daß durch diese Stutzen mehrere
schlauchförmige Hohlkörper hinein- und/oder herausgeführt
werden können, die sich dann unterhalb der Stutzen in der
Transport- und/oder Förderleitung 2 axial zu der Leitung 2
beispielsweise in entgegengesetzte Richtungen erstrecken.
Auch stellen die Durchmesser und die Wanddickenangabe nur ein
zweckmäßiges Beispiel dar. Diese können unter Berücksichtigung
der in der Transport- und/oder Förderleitung herrschenden
Strömungsverhältnisse oder auch in Abhängigkeit von der mittels
des Hohlkörpers an das im Inneren der Transport- und/oder
Förderleitung bewegte Medium 5 abzugebenden Wärmemenge
variiert werden.
Die Erfindung ist auch nicht auf schlauchförmige Hohlkörper aus
Kunststoff mit hohen Anteilen an PTFE, PVDF oder PFA
beschränkt. Es ist vorstellbar, daß der erfindungsgemäße
Hohlkörper auch aus anderen Kunststoffen oder Materialen
besteht.
Des weiteren muß nicht unbedingt jedes Rohrelement 7 einen
Stutzen 3 aufweisen, wie man es etwa der einzigen Zeichnung
entnehmen könnte.
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Beheizung von im wesentlichen rohrförmigen
Transport- und/oder Förderleitungen, insbesondere aus Glas,
gekennzeichnet durch,
mindestens einen im Inneren der Transport- und/oder Förder
leitung (2) angeordneten und von einem Heizmedium (4)
durchströmten sowie von dem in der Transport- und/oder
Förderleitung (2) befindlichen Medium (5) voll umströmten
schlauchförmigen Hohlkörper (1).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
einen flexiblen, bei der Ausführung in Kunststoff
insbesondere hohe Anteile an PTFE, PVDF
oder PFA aufweisenden schlauchförmigen Hohlkörper (1)
mit geringer Wanddicke.
3. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verhältnis Innendurchmesser (D) der Tansport-
und/oder Förderleitung (2) zu Außendurchmesser (d) des
schlauchförmigen Hohlkörpers (1) Werte im Bereich von 2 bis
10 aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüchen,
gekennzeichnet durch
in Abständen (A) an der Transport- und/oder Förderleitung
(2 ) zur abdichtenden Einführung und/oder Herausführung
von mindestens einem schlauchförmigen Hohlkörper (1)
angeordneten Stutzen.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, insbe
sondere zur Verwendung bei aus einzelnen
Glasrohrelementen baukastenähnlich erstellten gläsernen
Transport- und/oder Förderleitungen,
gekennzeichnet durch
mindestens eine Anflanschungs- oder Verbindungsstelle (6)
zweier Rohrelemente (7) von einem Stutzen (3) der Leitung
(2) zu einem anderen Stutzen (3) der Leitung (2)
überbrückenden schlauchförmigen Hohlkörper (1).
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
mindestens einen in der Nähe einer
Anflanschungs- oder Verbindungsstelle (6) angeordneten
Stutzen (3 ).
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüchen,
gekennzeichnet durch
einen zusätzlich zu einer Außenheizung im
Inneren der Transport- und/oder Förderleitung (2) angeord
neten und von einem Heizmedium (4) durchströmten schlauch
förmigen Hohlkörper (1).
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3532979C2 DE3532979C2 (de) | 1989-03-30 |
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| DE19853532979 Granted DE3532979A1 (de) | 1985-09-16 | 1985-09-16 | Innenliegende begleitheizung fuer rohrleitungen |
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