DE3530860C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Mehrspindeldrehautomaten mit
mehreren Werkstückspindeln, die auf dem Spindelkreis einer
drehschaltbaren Spindeltrommel angeordnet und von denen
mindestens eine mit verschiedenen Drehzahlen von einem
separaten Antrieb antreibbar ist, der hinter der Spindel
trommel ortsfest angeordnet und in der Arbeitsstellung
der Spindel mit dieser durch Kupplungen über Getriebe
einheiten verbindbar ist, wobei dieser separaten Antrieb,
seine Ausgangswelle und Kupplungen des Spindel
kreises angeordnet sind.
Bei Mehrspindeldrehautomaten ist es üblich, die in der Spin
deltrommel gelagerten Werkstückspindeln von einer zentralen
Antriebswelle über ein zentrales Antriebsrad anzutreiben,
wobei alle Spindeln die gleiche Drehzahl haben. Wenn die
Werkstückspindeln mit unterschiedlichen Drehzahlen umlaufen
sollen, müssen mehrere zentrale Antriebsräder mit unter
schiedlichem Durchmesser vorgesehen werden, die entweder
auf mehreren koaxialen Hohlwellen angeordnet sind oder über
Getrieberäder und Kupplungen die Spindeln antreiben.
Es ist ein Mehrspindeldrehautomat der eingangs näher
erläuterten Art bekannt (DE-AS 15 02 014), bei dem ein einzelner
separater Antrieb vorgesehen ist, der sich außerhalb
des Spindelkreises und an den die Werkstückspindeln,
wenn sie in die diesem Zusatzantrieb zugeordnete Spindellage
gelangen, über verschiedene Kupplungen, Zwischenwellen und
Zahnräder angeschlossen werden können, nachdem sie vorher
von ihrem Zentralantrieb abgekoppelt wurden.
Diese bekannte Zusatzantriebseinrichtung ist sehr kompliziert
und aufwendig und deshalb wohl nur für einen einzelnen
Zusatzantrieb brauchbar. Sie erfordert auch mindestens
eine Kupplung und ein zusätzliches Zahnrad auf jeder Werk
stückspindel, wodurch der Herstellungsaufwand im Vergleich
zu den erzielbaren Möglichkeiten auch schon bei einem
einzigen Zusatzantrieb sehr hoch ist.
Es gibt auch Mehrspindeldrehautomaten (DE-OS 23 51 557),
bei denen die Spindeln mit ihren hinteren Enden direkt mit
der Ausgangswelle von separaten Getriebeeinheiten gekuppelt
werden können. Die Getriebeeinheiten haben Stufengetriebe,
mit denen nur bestimmte Übersetzungen und damit nur feste,
wenn auch unterschiedliche Drehzahlen der Spindeln zu
erreichen sind. Vor allem aber haben diese bekannten Dreh
automaten den Nachteil, daß das hintere Ende der Spindel
nicht frei, so daß die bekannte Konstruktion für
Stangendrehautomaten nicht verwendbar ist, bei denen den
hohl ausgebildeten Werkstückspindeln Stangenmaterial von
rückwärts her durch die Spindeln zugeführt wird. Bei Ver
wendung in Futterdrehautomaten können die Spannaggregate
für das Spannfutter nicht wie üblich am Spindelende
angebracht werden, da dort die Kupplung sitzt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Mehrspindeldrehautomaten,
bei dem die hinteren Enden der Werkstückspindel für
den Werkstückvorschub frei sind, mit einfachen Mitteln so
auszubilden, daß alle Spindeln mit derjenigen Drehzahl
angetrieben werden können, die für den auf ihnen jeweils
durchgeführten Bearbeitungsvorgang am günstigsten ist.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß
jeder Spindellage ein eigener Antrieb mit jeweils nur einer
Kupplung zwischen Ausgangswelle des Antriebs und
der in die jeweilige Spindellage gebrachten Spindel
zugeordnet ist und daß jeder spindelseitige Kupplungsteil
samt Getriebeeinheit zusammen mit der Spindeltrommel dreh
schaltbar ist.
Durch die Trennung der Kupplung in ortsfeste, mit den
Antrieben verbundene Kupplungsteile und bewegliche, mit der
Spindeltrommel drehschaltbare Kupplungsteile ergibt sich
ein sehr einfacher Aufbau und eine günstige Massenvertei
lung, da nur jeweils ein Teil der Kupplung, der nur eine
verhältnismäßig geringe Masse hat, zusammen mit der Spindel
trommel weitergeschaltet wird, während die anderen Kupplungs
teile ortsfest sind. Vor allem aber bleiben die rückwärtigen
Enden der Spindel in jeder Spindellage frei, so daß
sie von der Rückseite her mit Materialstangen beschickt
werden können.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn die drehschaltbaren Kupp
lungsteile mit ihren Getriebeeinheiten in einem Kupplungs
träger gelagert sind, der die Spindeltrommel auf ihrer Rück
seite umgibt und mit dieser verbunden ist. Hierdurch wird
der gesamte Raum hinter der Spindeltrommel frei gehalten,
so daß der Werkstückvorschub mit Werkstückstangen nicht
behindert wird.
Jede Kupplung hat einen axial beweglichen Kupplungsteil,
der fest auf einer ersten Kupplungswelle sitzt, welche drehfest
und axial verschiebbar in einer hohlen Getriebewelle
der zugeordneten Getriebeeinheit angeordnet ist und in den
Schaltstellungen der Spindel mit einer von mehreren Kupplungs
betätigungsvorrichtungen axial fluchtet, welche im
gleichen radialen Abstand von der Spindeltrommelachse wie
die Kupplungen in den Schaltstellungen der Spindeln im
Spindelstock angeordnet sind. Diese Ausgestaltung ist
besonders einfach und entlastet die Spindeltrommel von den
Betätigungsvorrichtungen für die Kupplungen.
Die Kupplungen sind zweckmäßig Kegelreibungskupplungen,
deren axial unverschieblicher Kupplungsteil fest auf einer
zweiten Kupplungswelle sitzt, die in einer unter Last radial
verschiebbaren Lagerbüchse drehbar gelagert und durch eine
Doppel-Kreuzgelenkkupplung oder eine Gelenkwelle mit der
Ausgangswelle eines Antriebes verbunden ist.
Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß Fluchtungsfehler
zwischen den beiden Kupplungshälften ausgeglichen werden, die im
Betrieb durch unterschiedliche Erwärmung der Maschinenteile
oder durch die wechselnde Belastung der Spindeltrommel auf
treten können.
Die Lagerbüchse für die zweite Kupplungswelle kann vorteilhaft
in einem Lagerträger axial unverschieblich und radial federnd
gelagert sein. Hierdurch ist es möglich, daß sich die beiden
Teile der Kegelreibungskupplung beim Ineinandergreifen selbst
tätig zentrieren und im Betrieb keine Spannungen oder
unzulässig hohe Lagerkräfte an den Kupplungsteilen auftreten.
Als Kupplungsbetätigungsvorrichtungen werden zweckmäßig hydrau
lische Kolben-Zylinder-Einheiten eingesetzt, deren Kolbenstangen
durch stirnseitige Öffnungen in den hohlen Getriebewellen auf
die ersten Kupplungswellen wirken. Diese Ausbildung ist besonders
einfach und wenig störanfällig und erlaubt ein präzises
Einrücken der Kupplungen, die vor dem Weiterschalten durch
einfache Federkraft wieder ausgerückt werden können.
Die Erfindung wird durch die Zeichnungen an einem Ausführungs
beispiel näher erläutert ist, das den Spindelstock und die hinter
ihm angeordneten Antriebsgetriebe für die Werkstückspindeln
in einem schematischen Teillängsschnitt mit zwei
Werkstückspindeln zeigt, von denen die untere mit ihrem An
trieb gekuppelt und die obere von ihrem Antrieb entkuppelt
ist.
Im Spindelstock 10 eines Mehrspindeldrehautomaten ist die
Spindeltrommel 11 drehschaltbar gelagert, in der mehrere
Werkstückspindeln 12 auf dem Spindelkreis 13 verteilt an
geordnet sind. Die Spindeln 12 sind vorzugsweise hohl, so
daß sie hier nicht näher dargestellte Werkstückstangen auf
nehmen können, die am hinteren Ende 12 a in die Spindeln 12
in an sich bekannter Weise eingeführt werden.
Jeder Werkstückspindel 12 ist eine Getriebeeinheit 14 zuge
ordnet, die aus zwei Zahnrädern 15 und 16 bestehen, die mit
einander kämmen und von denen das eine Getriebezahnrad 15
auf der Spindel 12 und von denen das andere Getriebezahnrad
16 auf einer hohlen Getriebewelle 17 sitzt. Alle Getriebe
einheiten 14 sind im Kreis in einem Kupplungsträger 18 ge
lagert, der die Spindeltrommel 11 auf ihrer Rückseite 11 a
umgibt und einen größeren Durchmesser hat als die Spindel
trommel. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, befinden sich die
Getriebeeinheiten 14 radial außerhalb der Spindeltrommel 11.
Im Abstand hinter dem Spindelstock 10 ist ein Motorständer
19 angeordnet, der in hier nicht näher dargestellter Weise
im Maschinengestell verankert ist. Der Motorständer trägt
an seiner Rückseite 19 a so viele Antriebsmotoren 20, wie Werk
stückspindeln 12 vorhanden sind. Diese Antriebsmotoren 20
sind in den Schalt- oder Arbeitsstellungen der Spindeln 12
auf einem Kreis derart angeordnet, daß sie den Getriebeein
heiten 14 gegenüberliegen, wenn sich diese in den den Ar
beitsstellungen der Spindeln 12 entsprechen den Schaltstel
lungen befinden.
In ihren in der Zeichnung dargestellten Schaltstellungen ist
jeder Antriebsmotor 20 mit einer Getriebeeinheit 14 kuppel
bar. Zu diesem Zweck sind Kupplungen 21 vorgesehen, die als
Kegelreibungskupplungen ausgebildet sind und deren axial un
verschiebliche Kupplungsglocke 22 mit dem Antriebsmotor 20
und deren axial beweglicher Kupplungskegel 23 mit der Getrie
beeinheit 14 verbunden ist. Der axial bewegliche Kupplungs
teil 23 sitzt fest auf einer ersten Kupplungswelle 24, die
in der hohlen Getriebewelle 17 axial verschieblich gelagert
ist und unter der Wirkung einer Druckfeder 25 steht, die be
strebt ist, den beweglichen Kupplungsteil 23 aus dem axial
feststehenden Kupplungsteil 22 auszurücken. Die Hohlwelle 17,
die das Getriebezahnrad 16 trägt und im Kupplungsträger 18
mit Lagern 26 drehbar gelagert ist, ist mit der ersten Kupp
lungswelle 24 undrehbar verbunden, was beispielsweise durch
ein Vielkeilprofil dieser Wellen erreicht werden kann.
Den Antriebsmotoren 20 gegenüberliegend sind im Spindelstock
10 Kupplungsbetätigungsvorrichtungen 27 angeordnet, die von
hydraulischen Kolben-Zylinder-Einheiten gebildet werden, deren
Kolbenstangen 27 a aus der Rückwand 10 a des Spindelstockes 10
heraustreten und durch Öffnungen 17 a in den Hohlwellen 17 auf
die vorderen Stirnflächen 24 a der ersten Kupplungswellen 24
wirken können.
Die zu den Antriebsmotoren 20 gehörenden, axial unverschieb
lichen Kupplungsteile 22 sitzen fest auf zweiten Kupplungs
wellen 28, die mit Lagern 29 in Lagerbüchsen 30 drehbar ge
lagert sind. Jede Lagerbüchse ist axial unverschieblich,
aber radial federnd in einem Lagerträger 31′ untergebracht,
der die Lagerbüchse 30 mit Abstand umgibt und an der Vorder
seite 19 b des Motorständers 19 befestigt ist. Die zweite
Kupplungswelle 28 ist an ihrem hinteren Ende 28 a durch eine
Gelenkwelle 31 mit der Ausgangswelle 32 des Antriebsmotors 20
verbunden, wobei die Gelenkwelle, die auch eine Zwischenwelle
mit zwei Kreuzgelenkkupplungen sein kann, eine Ausnehmung 33
im Motorständer 19 durchgreift.
Wenn die Spindeltrommel 11 weiterschaltet, um die Werkstück
spindeln 12 in ihre jeweils nächste Arbeitsstellung zu brin
gen, nehmen die einzelnen Teile die im oberen Teil der Zeich
nung dargestellte Stellung ein, in der die Kupplungen 21 aus
gerückt sind und die Kolben der Kolben-Zylinder-Einheiten 27
sich in ihrer eingeschobenen Lage befinden. Beim Weiterschal
ten der Spindeltrommel 11 dreht sich mit ihr der Kupplungs
träger 18, so daß jede Getriebeeinheit 14 zum nächsten An
triebsmotor 20 weiterwandert, während die Spindeln 12 in ihre
neue Arbeitsstellung gelangen. Durch Betätigen der Kupplungs
einheit 27 drücken die Kolbenstangen 27 a gegen die ersten
Kupplungswellen 24, so daß sich diese entgegen der Wirkung
ihrer Federn 25 axial in der Zeichnung nach links verschie
ben und ihre Kupplungskegel 23 in die Kupplungsglocken 22 der
axial gegenüberliegenden Antriebseinheit eingreifen. Bei
Fluchtungenauigkeiten zwischen den Achsen beider Kupplungs
teile 22 und 23 zentrieren diese Kupplungsteile sich dadurch
selbst, daß der axial verschiebliche Kupplungsteil 23 den
axial unverschieblichen Kupplungsteil 22 radial verschiebt,
bis sich diese beiden Kupplungsteile in festem Eingriff mit
einander befinden und ihre kegeligen Umfangsflächen fest an
einander anliegen. Eine solche Radialverschiebung ist möglich,
da sich die zweite Kupplungswelle 28 des axial unverschieb
lichen Kupplungsteiles 22 entgegen der Wirkung der zwischen
der Lagerhülse 30 und dem Lagerträger 31 angeordneten Federn
radial verschieben kann und die an die Kupplungswelle 28 an
geschlossene Gelenkwelle die Exzentrizität zwischen der zwei
ten Kupplungswelle 28 und der Ausgangswelle 32 des Motor
antriebes 20 kompensiert.
Jede Werkstückspindel 12 kann nun von dem ihr zugeordneten
Motorantrieb unabhängig vom Antrieb der anderen Werkstück
spindeln mit der für sie günstigsten Drehzahl über die Kupp
lung 21 und die Getriebeeinheit 14 angetrieben werden, wobei
es auch möglich ist, während der Bearbeitung die Drehzahl des
jeweiligen Antriebsmotors 20 zu ändern oder diesen Antriebs
motor sogar vollständig stillzusetzen.
Man erkennt aus der Zeichnung, daß die hinteren Enden 12 a der
Werkstückspindeln 12 völlig frei sind, so daß sie mit Werk
stückstangen beschickt werden können, die weder bei der Be
arbeitung noch beim Weiterschalten der Spindeltrommel behin
dert werden, da der Raum hinter der Spindeltrommel 11 voll
ständig frei ist.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene
Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern es sind mehrere Ände
rungen und Ergänzungen möglich, ohne den Rahmen der Erfindung
zu verlassen. Beispielsweise können auch andere Betätigungs
vorrichtungen zum Einrücken und Ausrücken der Kupplungen ver
wendet werden, und es ist auch möglich, die Kupplung selbst
anders auszubilden.
Claims (7)
1. Mehrspindeldrehautomat mit mehreren Werkstückspindeln,
die auf dem Spindelkreis einer drehschaltbaren Spindel
trommel angeordnet und von denen mindestens eine
mit verschiedenen Drehzahlen von einem separaten Antriebe
antreibbar ist, der hinter der Spindeltrommel ortsfest
angeordnet und in der Arbeitsstellung der Spindel
mit dieser durch Kupplungen über Getriebeeinheiten
verbindbar ist, wobei dieser separate Antrieb, seine
Ausgangswelle und Kupplungen außerhalb des Spindel
kreises angeordnet sind, dadurch ge
kennzeichnet, daß jeder Spindellage ein
eigener Antrieb (20) mit jeweils nur einer Kupplung
(21) zwischen Ausgangswelle (32) des Antriebes (20)
und der in die jeweilige Spindellage gebrachten Spindel
(12) zugeordnet ist und daß jeder spindelseitige
Kupplungsteil (23) samt Getriebeeinheit (14) zusammen
mit der Spindeltrommel (11) drehschaltbar ist.
2. Automat nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Antriebe (20) in
ihrer Drehzahl regelbare Antriebsmotore sind.
3. Automat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die drehschalt
baren Kupplungsteile (23) mit ihren Getriebeeinheiten
(14) in einem Kupplungsträger (18) gelagert sind, der
die Spindeltrommel (11) auf ihrer Rückseite (11 a)
umgibt und mit dieser verbunden ist.
4. Automat nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß jede
Kupplung (14) einen axial beweglichen Kupplungsteil
(23) aufweist, der fest auf einer ersten Kupplungs
welle (24) sitzt, welche drehfest und axial verschiebbar
in einer hohlen Getriebewelle (17) der zugeordneten
Getriebeeinheit (14) angeordnet ist und in den
Schaltstellungen der Spindel (12 ) mit einer von mehreren
Kupplungsbetätigungsvorrichtungen (27) axial fluchtet,
welche im gleichen radialen Abstand von der Spindel
trommelachse wie die Kupplungen (21) in den Schalt
stellungen der Spindeln (12) im Spindelstock (10)
angeordnet sind.
5. Automat nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplungen (21) Kegelreibungskupplungen sind, deren
axial unverschieblicher Kupplungsteil (22) fest auf
einer zweiten Kupplungswelle (28) sitzt, die in einer
unter Last radial verschiebbaren Lagerbuchse (30)
drehbar gelagert und durch eine Zwischenwelle mit
zwei Kreuzgelenkkupplungen oder eine Gelenkwelle (31)
mit der Ausgangswelle (32) eines Antriebes (20)
verbunden ist.
6. Automat nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lagerbüchse (30) für
die zweite Kupplungswelle (28) in einem Lagerträger
(31′) axial unverschieblich und radial federnd
gelagert ist.
7. Automat nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Kupplungsbetätigungsvorrichtungen (27) Kolben-
Zylinder-Einheiten sind, deren Kolbenstangen (27 a)
durch stirnseitige Öffnungen (24 a) in den hohlen
Getriebewellen (24) auf die ersten Kupplungswellen
(24) wirken.
Priority Applications (4)
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Family
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1986
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