[go: up one dir, main page]

DE203253C - - Google Patents

Info

Publication number
DE203253C
DE203253C DENDAT203253D DE203253DA DE203253C DE 203253 C DE203253 C DE 203253C DE NDAT203253 D DENDAT203253 D DE NDAT203253D DE 203253D A DE203253D A DE 203253DA DE 203253 C DE203253 C DE 203253C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
speed
brush
synchronous
induction motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT203253D
Other languages
English (en)
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE203253C publication Critical patent/DE203253C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K11/00Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection
    • H02K11/20Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection for measuring, monitoring, testing, protecting or switching
    • H02K11/21Devices for sensing speed or position, or actuated thereby
    • H02K11/23Mechanically-actuated centrifugal switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

bet*
&'w\aeriXai
fi'
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Einphasenmotor, welcher beim Anlaufen und bei geringer Geschwindigkeit als Reihen- - scblußkommutatormotor arbeitet, während er bei größerer Geschwindigkeit als Induktionsmotor läuft. Das erreicht man bekanntlich dadurch, daß die Anzahl der Pole bei dem Übergang zum Induktionsbetrieb geändert und eine Ankerwicklung verwendet wird,
ίο welche mit Querverbindungen für Punkte gleicher Spannung beim Kommutatorbetrieb ausgerüstet ist, die beim Induktionsbetrieb als Kurzschlußverbindungen dienen.
• Die Umschaltung wurde meist von Hand oder selbsttätig bei einer Geschwindigkeit vorgenommen, welche etwas kleiner als die synchrone Geschwindigkeit ist, so daß die Geschwindigkeit noch steigt, wenn der Motor bereits als Induktionsmotor arbeitet. Das erfordert natürlich einen erhöhten Strombetrag. Ebenso hat man die Umkehr vom Induktionsmotor zum Kommutatormotor etwa bei derselben Geschwindigkeit eintreten.lassen. Infolgedessen kann die Umkehr leicht wieder eintreten, bevor der Motor sein volles Drehmoment als Induktionsmotor erreicht. Auch können bei gewissen Belastungen Pendelungen des die Umschaltung bewirkenden Zentrifugalreglers auftreten und die Stabilität der Wirkungsweise des Motors beeinträchtigen.
Der vorliegenden Erfindung zufolge soll nun ein Zentrifugalregler verwendet werden, der so eingerichtet ist, daß die Umschaltung zum Induktionsmotor erst bei Erreichung oder Überschreitung der, synchronen Geschwindigkeit eintritt, daß dagegen die Umkehr zum Kommutatorbetrieb erst dann erfolgt, wenn die Geschwindigkeit beträchtlich geringer ist als die synchrone. Auf diese Weise wird der Stromverbrauch verringert, der Motor kann mit Sicherheit seine volle Kraft als Induktionsmotor ausüben und' Schwingungen des Zentrifugalreglers werden vermieden.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein Querschnitt des Motors, der der Erfindung zufolge gebaut ist.
Fig. 2 dagegen zeigt das zugehörige Schaltungsschema. Die Achse 1 läuft in Lagern 2 und 3, welche mit Endstücken 4 und 5 versehen sind. Der Ankerkern 8 besteht aus lamelliertem Eisen und wird von dem Ankerstern 6 getragen, ebenso der Kommutator 9 von dem Stern 7. An der linken Seite des Ankersternes 6 ist mittels der Schraubenbolzen 10 das Ringgestell 11 befestigt mit den Armen 12 und 13, welche sich zwischen die Arme. des Ankersternes nach innen erstrecken. Drehbar sind an den Armen 12 und 13 und ebenfalls zwischen den Armen des Ankersternes 6 zwei Winkelhebel 15 und 16 befestigt, die im Ruhezustand durch die Federn 17 und 18, deren Enden an dem Arm 19 der Winkelhebel befestigt sind, zurückgehalten werden. Die anderen Enden der Federn sind an dem Gestell 11 mittels Ösenschrauben 20 befestigt, durch welche die Spannung der Federn geregelt werden kann. Die Arme 21
und 22 des Winkelhebels stehen durch Zapfen und Schlitzverbindungen mit den Zugstangen 23 in Eingriff, welche an der Hülse 24 sitzen, die ihrerseits lose auf der Achse 1 sitzt, so daß eine Längsbewegung derselben zustande kommen kann. Lose auf der Hülse 24 ist der Zylinder 25 aufgebracht, welcher sich über das innere Ende des Gehäuses 26 für das Lager 2 erstreckt und an der Drehung durch den Zapfen 27 gehindert wird.
"Auf der äußeren Oberfläche des Zylinders 25 sind die Kontaktstücke 28,29 isoliert befestigt; mit ihnen steht eine Anzahl von Bürsten 30, 31, 32/33 und 34 (s. Fig. 2) in Eingriff. Die Bürsten werden von dem Bürstenhalter 35 getragen, der auf dem Lagergehäuse drehbar ist. Bei der Verschiebung des Zylinders vollziehen sich die Verbindungen gemäß Fig. 2. Wie aus dieser zu ersehen, besteht die Ständerwicklung aus vier Spulen 36, 37, 38 und 39, welche dergestalt in Reihenparallelschaltung in Reihe zum Anker 41 geschaltet sind, daß sie acht Pole bilden, falls die Winkelhebel 15 und 16 die gezeichnete Stellung einnehmen. Dies ergibt sich, wenn man den Verlauf des Stromes verfolgt, der vom Speiseleiter 40 zur Bürste 30, von dort zum Kontaktstück 29, zur Bürste 34, zu den Spulen 37 und 39, zur Bürste 31 und schließlieh zum Kontaktstück 28 und zur Bürste 42 geht. Ebenso geht der Strom vom Leiter 40 durch die Spulen 36 und 38 zur Bürste 42. Ist aber die Zentrifugalkraft wirksam, so gehen die Winkelhebel in die punktierte Stellung nach Fig. 1, und die Kontaktstücke28 und 29 treten in die punktierte Stellung der Fig. 2, wodurch die Schaltung der Spulen 37 und 39 umgekehrt wird, während zum Anker ein Nebenschluß gebildet wird. Der Stromkreis über die Spulen 36 und 38 bleibt unverändert, während sich ein neuer Stromkreis ' bildet über Bürste 30, Kontaktstück 29, Bürste 31, Spulen 39 und 37, Bürste 34, Kontaktstück 28, Bürste 3 2 und Anker 41. Zum Anker 41 besteht ein Nebenschluß über die Bürsten 32 und 33 und das Kontaktstück 28.
Es sind also die Spulen 36 und 38, der Feld-, magnetwicklung und der Anker 41 in derselben Reihenschlußverbindung verblieben, während ein Wechsel in der Polzahl ohne Unterbrechung des Motorkreises stattgefunden hat.
Die Spannungen der Federn 17 und 18 sind nun so geregelt, daß die Winkelhebel 15 und 16 sich unter dem Einfluß der Zentrifiigalkraft in die punktierte Stellung nur dann bewegen, wenn die synchrone oder eine etwas höhere Geschwindigkeit überschritten wird. Auf diese Weise erfolgt der Wechsel der Polzahl und damit der Übergang zum Induktionsmotorbetrieb oberhalb der synchronen Geschwindigkeit, was einen übermäßigen Strombetrag nicht erfordert. Die Lage der' Mittelpunkte der Drehzapfen der Winkelhebel 15 und 16 in bezug auf die Achsen der Federn 17 und 18 ist ferner so gewählt, daß die senkrechten Abstände zwischen den Achsen der Federn und den Drehpunkten abnehmen, wenn sich die Arme 19 nach außen bewegen. Da diese Abstände die wirksamen Hebelarme für die Federn 17 und 18 bedeuten, ist es nötig, daß die Geschwindigkeit des Motors beträchtlich unter den synchronen Wert sinkt, bevor die Zentrifugalkraft, die auf die Arme 19 der Winkelhebel wirkt, durch die Spannkraft der Federn überwunden werden kann. Dadurch wird ein zu frühes Umschalten auf Kommutatorbetrieb und auch das Schwingen und Pendeln des Zentrifugalreglers vermieden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: -
    Einrichtung zum selbsttätigen Umschalten eines Einphasenkommutatormotors in einen Induktionsmotor mit anderer Polzahl und umgekehrt in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung zum Induktionsmotor erst nach Überschreitung der synchronen Geschwindigkeit und die Umkehr zum Kommutatormotor bei einer erheblich unter der synchronen liegenden Geschwindigkeit eintritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT203253D Expired DE203253C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE203253C true DE203253C (de) 1900-01-01

Family

ID=465675

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT203253D Expired DE203253C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE203253C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4700594A (en) * 1985-08-29 1987-10-20 Firma Alfred H. Schutte Multi-spindle automatic lathe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4700594A (en) * 1985-08-29 1987-10-20 Firma Alfred H. Schutte Multi-spindle automatic lathe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE203253C (de)
DE1095932B (de) Wechselstrommotor mit mehrpoliger Laufwicklung und Bremswicklung
DE1930498A1 (de) Elektromotorisch angetriebenes Geraet,insbesondere Trockenrasiergeraet
DE259517C (de)
AT40636B (de) Einphasen-Wechselstrommotor.
DE954978C (de) Elektrische Maschine
DE2218193B2 (de) Verfahren zur schnellen Drehrichtungsumkehr eines Einphasen-Induktionsmotors
DE366548C (de) Elektrisch synchrone Fernsteuerung
DE407846C (de) Verfahren zum Anlassen eines Drehstromasynchronmotors
DE579889C (de) Synchronmotor
DE349977C (de) Einrichtung zum Anlassen und Bremsen von Elektromotoren
DE524203C (de) Drehstrommotor mit zwei fuer Sterndreieckumschaltung eingerichteten Primaerteilen
DE922062C (de) Einphasen-Repulsionsmotor mit Kaefighilfswicklung
DE574571C (de) Einphasen-Induktionsmotor
DE181015C (de)
DE657060C (de) Schnell laufender Drehfeldmotor
DE740620C (de) Einrichtung zum raschen und stosslosen Umsteuern von in Leonardschaltung betriebenen Motoren
DE388134C (de) Gleichrichteranlage zur Speisung von Dreileiternetzen mit Spannungsteilung durch Ausgleichmaschine
DE553092C (de) Anordnung der Kompensations- und Wendepolwicklung staendererregter Drehstrom-Kommutatormaschinen
DE511235C (de) Verfahren zur Drehzahlregelung von Drehstromkollektormotoren, insbesondere mit Zwischentransformator, mittels Stern-Dreieck-Umschaltung
DE375959C (de) Asynchroner Drehstrommotor
DE688087C (de) Anordnung zum selbsttaetigen Einschalten der Erregung von asynchron anlaufenden Synchronmaschinen
DE47245C (de) Vorrichtung zur Einstellung des Ankers im magnetischen Felde behufs Regulirung der Stromspannung
DE53892C (de) Einrichtung zum Anlassen von Wechselstrommaschinen
DE179089C (de)