DE3530529C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K9/00—Arc welding or cutting
- B23K9/20—Stud welding
- B23K9/206—Stud welding with automatic stud supply
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Resistance Welding (AREA)
- Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Bolzenschweißgerät mit den im Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 genannten Merkmalen. Ein derartiges Gerät ist
aus der US-PS 37 92 223 bekannt; zwar wird dort primär ein pneuma
tisch arbeitendes Gerät beschrieben, doch ist auch die Möglichkeit
des elektrischen Antriebs des Positionierstiftes erwähnt.
Für die Ablaufsteuerung eines solchen Geräts wird zumindest ein
Startsignal benötigt. Hier könnte man auf die Lehre der US-PS 41 17
298 zurückgreifen, wonach die Steuerschaltung einen mit Niederspan
nung betriebenen Kurzschlußdetektor aufweist. Damit lassen sich aber
nicht alle lageabhängigen Steuersignale gewinnen.
Aufgabe der Erfindung ist es, das gattungsgleiche Gerät dahingehend
weiterzubilden, daß die lageabhängigen Steuersignale für die Ab
laufsteuerung in einfacher und preisgünstiger Weise abgeleitet wer
den können.
Die Lösung dieser Aufgabe gemäß der Erfindung ergibt sich aus den
kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1, während die Unter
ansprüche zweckmäßige Ausgestaltungen dieses Konzepts definieren; es
ist darauf hinzuweisen, daß die Gegenstände der letzteren teilweise
an sich bekannt sind, nämlich aus der bereits genannten US-PS 41 17
298 bzw. der DE-PS 32 15 453.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel wird nachste
hend unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung
näher erläutert, die - weitgehend schematisiert -
einen Axialschnitt des Geräts darstellt.
Ein pistolenartig gestaltetes Gehäuse 10 läßt sich
mit einem Stützrohr 12 auf das mit Masse verbundene
Basismaterial aufsetzen, auf das ein Bolzen aufzu
schweißen ist. Im Innern des Stützrohrs 12 befindet
sich ein Bolzenhalter 14 in Form einer Spannzange,
die beim Durchschieben eines Bolzens auffedern kann,
jedoch straff genug an dem Bolzen anliegt, um den
Schweißstrom überzuleiten. Der Bolzenhalter sitzt
vorzugsweise auswechselbar, um eine Anpassung an un
terschiedliche Bolzenkaliber zu ermöglichen, in einer
als Einführkammer dienenden Hülse 16. Die Hülse 16
weist eine seitliche Öffnung 18 auf, durch die hin
durch ein Bolzen über einen Zufuhrkanal 20 einführbar
ist; das Einführen kann manuell (halbautomatischer
Betrieb) oder mittels einer nicht dargestellten Ver
einzelungsvorrichtung (vollautomatischer Betrieb)
erfolgen.
Die Hülse 16 sitzt auf einer Muffe 22 aus Iso
liermaterial und ist über ein flexibles Verbindungs
stück 24 an ein Schweißstromkabel 26 angeschlossen.
Die Muffe 22 ist mit einem Kolben 28 verbunden, der
gegen die Kraft einer Druckfeder 30 im Gehäuse 10
axial verlagerbar ist.
In dem Kolben 28 ist gleitbeweglich ein Positio
nierstift 32 geführt, der koaxial zu dem Bolzenhalter
angeordnet ist und dazu dient, einen in der Einführ
kammer befindlichen Bolzen in den Bolzenhalter 14 zu
schieben. Hierfür weist der Positionierstift 32 über
einen großen Teil seiner Länge Innengewinde auf, in
dem sich eine Schraubspindel 34 befindet, die mit der
Welle eines Elektromotors 36 gekuppelt ist. Zwischen der
Muffe 22 und der Druckfeder 30 nimmt das Gehäuse 10 noch
eine Solenoidspule 38 auf, die gemeinsam mit dem Kolben 28
einen Hubmagneten bildet. Motor 36, Spule 38, ein (nicht
dargestellter) Schweißstromschalter sowie ein Auslöseschal
ter 40 sind mit einer ebenfalls nicht dargestellten Steuer
anordnung verbunden, die vorzugsweise mit einem Mikropro
zessor bestückt ist und für den nachstehend geschilderten
Arbeitsablauf programmiert wird:
Nach Aufsetzen des Stützrohrs 12 an einer gewünschten
Position und Einsetzen eines Bolzens in die Einführkammer
über Kanal 20 kann der Schalter 40 betätigt werden. Darauf
hin legt die Steueranordnung eine Niederspannung von wenigen
Volt an die Einführkammer und danach setzt die Steueranord
nung den Motor 36 mit einer Drehrichtung in Betrieb, bei der
der Positionierstift 32, der natürlich gegen Drehung ge
sichert ist, in Richtung des Bolzenhalters 14 verlagert
wird. Sein freies Ende stößt dabei auf den Bolzen und schiebt
diesen in den Bolzenhalter, bis der Bolzen auf dem Basisma
terial aufstößt. Da die Spindel 34 über eine Schiebeführung
42 mit der Welle des Motors 36 gekuppelt ist und außerdem im
Kolben 28 gelagert und abgestützt ist, kann der Motor 36
auch nach Aufsitzen des Bolzens weiterlaufen, wobei die
Spindel 34 den Kolben 28, dieser die Muffe 22, diese die
Hülse 16 und diese schließlich den Bolzenhalter 14 mitneh
men, wobei die Druckfeder 30 komprimiert wird.
Bei Auftreffen des Bolzens auf das an Masse liegende Ba
sismaterial wird die Niederspannung kurgeschlossen, und dies
wird von der Steueranordnung erfaßt und als Startsignal für
ein festgelegtes Zeitintervall benutzt, an dessen Ende der
Motor 36 ausgeschaltet wird. Dieses Zeitintervall wird so
festgelegt, daß die Bauteile 14, 16, 22, 28, 34 einen vor
bestimmten Hub gegen die Kraft der Feder 30 entsprechend der
axialen Erstreckung der Zündspitze des Bolzens zurücklegen,
die beim Schweißen verdampft.
Nach Ablauf dieses ersten Zeitintervalls wird die Spule
38 an Spannung gelegt, so daß der Kolben 28 und alle mit ihm
verbundenen Teile unter weiterer Kompression der Feder 30
sich in Richtung des Motors 36 bewegt. Dabei ist zu beach
ten, daß - da der Motor stillsteht und folglich keine re
lative Verlagerung zwischen Spindel und Positionierstift
möglich ist - auch der Stift und damit auch der Bolzen sich
vom Basismaterial wegbewegen. Nach einem weiteren vorgegebe
nen Zeitintervall wird die Spule abgeschaltet und der Schweiß
stromkreis wird geschlossen. Die Feder 30 beschleunigt nun
den Kolben und die mit ihm verbundenen Teile in Richtung auf
das Basismaterial, und sobald der Bolzen auftrifft, fließt
der Schweißstrom. Nach Beendigung des Schweißvorganges wird
der Motor 36 in umgekehrter Drehrichtung betrieben, bis ein
deutlicher, von der Steueranordnung erkannter Motorstroman
stieg anzeigt, daß der Positionierstift wieder seine Aus
gangslage erreicht hat und der Motor auszuschalten ist. Da
mit ist das Gerät für den nächsten Schweißvorgang vorberei
tet.
Die Feder 30 ist im Gehäuse an einem Lagerrohr 44 abge
stützt, in dem auch der Kolben 28 geführt ist. Spindel und
Positionierstift können gegenüber dem Kolben durch Endla
gendämpfer abgestützt sein, um ein Verklemmen der Spindel im
Positionierstift zu verhindern.
Wenn einmal kein Bolzen in die Einführkammer gelangt ist,
wird bei Betätigen der Auslösung der Positionierstift
schließlich selbst auf einen Anschlag auftreffen. Dies
führt zu einem starken Anstieg der Motorbelastung, die sich
als Motorüberstrom bemerkbar macht. Bei dieser Drehrichtung
des Motors jedoch reagiert die Steueranordnung mit einer
Drehrichtungsumkehr, so daß das Gerät auf den nächsten Ar
beitsgang vorbereitet wird.
Claims (6)
1. Bolzenschweißgerät mit einem Bolzenhalter, in den ein auf ein
Werkstück aufzuschweißender Bolzen aus einer Einführkammer mittels eines
zum Bolzenhalter koaxialen, elektromotorisch antreibbaren Positionierstift
einschiebbar ist, mit einer Hubmagnetanordnung zum Abheben des Bolzenhal
ters mit dem Bolzen von einem Werkstück gegen die Kraft der Druckfeder und
mit einer Steueranordnung für die Ablaufsteuerung, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Schraubgetriebe (32, 34) zwischen Motor (36) und Positionierstift
vorgesehen ist, das eine vom Motor (36) angetriebene, im Anker (28) des
Hubmagneten abgestützte Spindel (34) umfaßt, deren Gewindeabschnitt in
Wirkeingriff mit einem Gegengewinde des Positionierstifts (32) steht, daß
die Spindel (34) mit dem Motor (36) drehfest, jedoch axialverschieblich
gekuppelt ist, und daß die Steueranordnung einen auf Überstrom des Motors
ansprechenden Schaltkreis zum Erkennen der Endlage des Positionierstifts
aufweist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Motorüber
strom infolge Auftreffens des Positionierstifts auf einen Anschlag die
Motordrehrichtung umgekehrt wird.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Motorüber
strom infolge Erreichens der Ausgangslage der Motor stillgesetzt wird.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steueran
ordnung als Zeitsteueranordnung ausgebildet ist.
5. Gerät nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steueranordnung einen Mikroprozessor umfaßt.
6. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitsteuer
anordnung für den nachstehenden Arbeitsablauf programmiert ist:
- - nach Einschalten des Geräts läuft der Motor unter Vorschub des Bolzens durch den Positionierstift bis zur Erkennung des Auf sitzens des Bolzens,
- - ein Startsignal löst ein festes Zeitintervall aus, während wel chem der Motor mit gleichem Drehsinn weiterläuft und einen Vor hub des Ankers und des mit ihm verbundenen Bolzenhalters gegen die Druckfeder bewirkt,
- - der Hubmagnet wird erregt unter weiterem Abheben des Ankers mit Bolzenhalter und Bolzen,
- - der Hubmagnet wird entregt und der Schweißstromkreis wird ge schlossen,
- - nach Beendigung des Schweißvorgangs wird der Motor in Gegen richtung betrieben unter Zurückziehen des Positionierstifts in die Ausgangslage.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853530529 DE3530529A1 (de) | 1985-08-27 | 1985-08-27 | Bolzenschweissgeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853530529 DE3530529A1 (de) | 1985-08-27 | 1985-08-27 | Bolzenschweissgeraet |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3530529A1 DE3530529A1 (de) | 1987-03-05 |
| DE3530529C2 true DE3530529C2 (de) | 1988-04-14 |
Family
ID=6279433
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853530529 Granted DE3530529A1 (de) | 1985-08-27 | 1985-08-27 | Bolzenschweissgeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3530529A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10018239C1 (de) * | 2000-04-12 | 2001-10-04 | Nelson Bolzenschweis Technik G | Schweißachse für einen Bolzenschweißkopf mit einer steuerbaren Antriebseinrichtung für einen Ladestift |
| DE10018231C1 (de) * | 2000-04-12 | 2001-10-18 | Nelson Bolzenschweis Technik G | Bolzenschweißverfahren und Bolzenschweißvorrichtung, insbesondere für das Bolzenschweißen ohne Stützfuß |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6163005A (en) * | 1999-08-09 | 2000-12-19 | Nelson Stud Welding, Inc. | Stud welding gun |
| DE102011121692A1 (de) | 2011-12-15 | 2013-06-20 | Newfrey Llc | Fügeelement-Zuführverfahren, -Halteanordnung und Fügevorrichtung |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3792223A (en) * | 1970-06-01 | 1974-02-12 | Trw Inc | Stud welding tool and stud loading device therefor |
| US4117298A (en) * | 1976-04-05 | 1978-09-26 | Tru-Fit Products Corporation | Control for welding device |
-
1985
- 1985-08-27 DE DE19853530529 patent/DE3530529A1/de active Granted
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE10018239C1 (de) * | 2000-04-12 | 2001-10-04 | Nelson Bolzenschweis Technik G | Schweißachse für einen Bolzenschweißkopf mit einer steuerbaren Antriebseinrichtung für einen Ladestift |
| DE10018231C1 (de) * | 2000-04-12 | 2001-10-18 | Nelson Bolzenschweis Technik G | Bolzenschweißverfahren und Bolzenschweißvorrichtung, insbesondere für das Bolzenschweißen ohne Stützfuß |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3530529A1 (de) | 1987-03-05 |
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