DE3529689A1 - Kaesepresse - Google Patents
KaesepresseInfo
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- DE3529689A1 DE3529689A1 DE19853529689 DE3529689A DE3529689A1 DE 3529689 A1 DE3529689 A1 DE 3529689A1 DE 19853529689 DE19853529689 DE 19853529689 DE 3529689 A DE3529689 A DE 3529689A DE 3529689 A1 DE3529689 A1 DE 3529689A1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J25/00—Cheese-making
- A01J25/12—Forming the cheese
- A01J25/15—Presses therefor
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
- Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
Esmil Hubert B.V., Franekervaart 1,
NL - 8600 AC Sneek
Käsepresse
Die Erfindung bezieht sich auf eine Käsepresse mit
mehreren parallel zueinander verlaufenden Förderbändern für die Zufuhr von Käseformen mit darin Lose
eingebrachten Sch ließdeckeln, wobei die Förderbänder über die Pressenstrecke getragen sind und die Käsepresse
mit einem überbau versehen ist, an dem PresseneLemente
- eins für jedes Förderband - angeordnet si nd.
Bei der mechanischen Herstellung von großen Mengen Käse entsteht immer mehr das Bedürfnis, mehr Käsearten
herzustellen und somit verschiedene Größen von Käseformen in derselben Anlage handhaben zu können.
Es ist allgemein bekannt. Käse mit Hilfe eines Stempels zu verpressen, der durch aktivierte Preßzylinder
nach unten gedrückt wird.
Grundsätzlich steht hierbei jeweils nur ein Käselaib
unter einem Preßstempel. Bei bestimmten Abmessun-
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gen ist es manchmal möglich, zwei und mehr Käselaibe gleichzeitig mit einem Käsestempel zu verpressen.
Selbst bei Anwendung dieser Abmessungen ist der Abstand zwischen den Preßstempeln durch die Größe des
breitesten Käselaibes begrenzt. Beim Verpressen kleinerer Käselaiber ist deshalb die Pressenausnutzung
unbefriedigend.
Es sind Vorschläge bekannt, Käseformen nicht getrennt, sondern in Gruppen zu verpressen. Dies läßt
sich dadurch verwirklichen, daß die Käseformen zusammen
auf einem Förderband plaziert werden, die die Käseformen unter einen zugehörigen Preßstempel bewegen.
Ein derartiger Preßstempel wird gewöhnlich durch ein oder mehrere aktivierte Zylinder nach unten
bewegt, währenddessen Meßinstrumente für die Parallelbewegung
des Preßstempels sorgen.
Bei einer großen Anzahl von Käseformen treten immer wieder Differenzen in den Formenabmessungen und -inhalten
sowie der Höhe der Schließdeckel auf. Hierdurch
differieren die auf die Käseformen ausgeübten Druckkräfte untereinander relativ stark. Um dieses
Problem zu beheben, ist in der niederländischen PatentanmeLdung
8104030 vorgeschlagen worden, den gemeinsamen Preßstempel mit einem elastischen Futter
zu versehen, das seine Formgebung durch mehrere, mit Luft zu füllende Schläuche erhält und mit einer flexiblen
Platte aus beispielsweise rostfreiem Stahl κ
bedeckt ist.
Obwohl diese bekannte Käsepresse grundsätzlich zufriedenstellend
arbeitet, ist der Nachteil geblieben, daß die Futterplatte, die die Schläuche ab-35
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deckt, sich grundsätzlich nur in einer Richtung verbiegen kann. Wenn die FutterpLatte aus rostfreiem
StahL besteht, so ist sie beispielsweise bei einer
Verbiegung in Längsrichtung nicht mehr in Querrichtung f Lexibe I.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Käsepresse der eingangs genannten Art so zu gestalten,
daß die vorstehenden Nachteile nicht mehr auftreten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Förderbänder jeweils mit einer elastisch biegsamen Auflage auf der Oberfläche versehen sind.
Auf diese Weise bildet jedes Förderband, das für den
Transport der Käseformen unter den gemeinsamen Preßstempel vorgesehen ist, gleichzeitig ein elastisches
Element zur Aufnahme von Höhendifferenzen zwischen den Käseformen.
In einer praktischen Ausführungsform weisen die Föi—
derbänder eine Lauffläche, eine elastische Auflage, zwei Seitenbacken und eine geschlossene Außenhaut
auf. Jedes Förderband hat also nach oben vorstehende Kanten, die verhindern, daß das aus den Käseformen
herauslaufende Käsewasser seitwärts von den Förderbändern herunterfließen kann.
Besondere Vorteile werden dann erzielt, wenn die Förderbänder getrennt voneinander angetrieben sind.
In diesem Fall kann nämlich jedes Förderband separat
gefüllt und der Pressenzyklus des betreffenden Förderbandes schon gestartet werden.
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Förderbändern kann bei einer Verbiegung in einer Richtung eine Versteifung des Förderbandes in der
anderen Richtung auftreten. Allerdings sind die Förderbänder so eng gestaltet, daß die innere Breite
des jeweiligen Förderbandes geringer ist als die Breite von zwei der kleinsten Käsefürnsen Deshalb
'befinden sich selbst bei Beförderung der kleinsten Größe von Käseformen niemals zwei davon nebeneinander
auf dem Förderband. Es ist jedoch immer die Mög-
lichkeit einer versetzten Anordnung hintereinander s
gegeben, so daß die Käseformen immer hintereinander
■ stehen. |
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1- eine Vorderansicht einer Käsepresse;
Figur 2 eine Seitenansicht der Käsepresse
gemäß Figur 1 und
Figur 3 einen Querschnitt durch ein Förderband der Käsepresse gemäß den Figuren
1 und 2.
In den Figuren 1 und 2 ist ein Rahmen auf dem Boden 1 montiert, der aus mehreren Ständern besteht, deren
obere Enden durch Querbalken 3 verbunden sind und die in Längsrichtung Längsträger 7 aufweisen. Auf
der Oberseite der Querbalken 3 sind mehrere Druckzylinder 4 montiert. Deren Kolbenstangen 5 tragen
Preßstempel 6.
Jeder Preßstempel 6 kann über zwei oder mehr der 35
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DruckzyLinder 4 auf- und abwärts bewegt werden. Die
zu verpressenden Produkte, beispielsweise Käseformen
mit Lose darin eingelegten Schließdeckeln, stehen was
hier nicht näher dargestellt ist - unterhalb der Preßstempel 6 auf jeweils einem zugehörigen, profilierten
Förderband.
Auf den Längsträgern 7 ruhen Querträger 8, die als Unterstützung für die Förderbänder dienen. Auf den
Querträgern 8 zwischen den Ständern 2 ist über den gesamten Bereich der Käsepresse eine Platte 9 mit
schmalen, hochgebogenen Kanten montiert. Diese Platte 9 bildet eine glatte Lauffläche für die drei
darübergehenden Förderbänder 10. Die Förderbänder 10 sind endlos ausgebildet und werden an den Enden der
Käsepresse gemeinsam über Trommeln 11 (Figur 2) geführt. Diese Trommeln 11 sind jeweils auf einer Achse
12 angeordnet, die in den Enden der Längsträger 7 gehalten ist. Die Trommel 11 wird durch einen Motor
13 angeordnet. Die Käseformen können somit durch Antrieb der Trommel 11 und der Förderbänder 10 in die
Käsepresse hinein- bzw. aus dieser herausgebracht werden.
Die Förderbänder 10 haben den in Figur 3 dargestellten Querschnitt. Jedes Förderband 10 weist eine
Lauffläche 14 auf, die über die Trommel 11 läuft und die Zugspannung aufnimmt. Weiterhin ist eine kompressibLe
Auflage 16 beispielsweise aus Schaumgummi
auf jedes Förderband 10 aufgebracht. Die Bildung eines
kanaLförmigen Profils wird jeweils durch zwei
Seitenbacken 15 bewirkt, über die Seitenbacken 15 und die Auflage 16 ist eine geschlossene Außenhaut
17 gelegt, die die Auflage 14 aus Schaumgummi feuch-35
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— 6—
tigkeitsdicht abschließt und ein geschlossenes Profil erzeugt. Es ist nicht notwendig, daß die elastische Auflage 16 und die Seitenbacken 15 erkennbar
aus verschiedenen Teilen bestehen, denn die Seitenbacken 15 können aus demselben Material wie die Auf
lage 16 hergestellt sein. Beide bilden ein elastisches Bett für die Käseformen.
Wie aus Figur 1 zu ersehen ist, sind drei solchermaßen profilierte Förderbänder nebeneinander instal
liert. Oberhalb jeden Förderbandes 10 ist ein Preßstempel 6 mit zugehörigen Druckzylindern 4 angeordnet (Figur 2). Die Erfindung ist natürlich nicht auf
diese beispielhafte Anzahl beschränkt.
15
Vorzugsweise sind die Trommeln 11 durch hier nicht näher dargestellte Kupplungen mit der Achse 12 ver-
■r
bunden, die ein- und ausgeschaltet werden können, so
daß die Möglichkeit besteht, jede der Trommeln 11
gesondert mittels des Antriebsmotors 13 über den
Schaft 12 anzutreiben (derartige Kupplungen sind grundsätzlich im Stand der Technik bekannt und brauchen deshalb nicht näher erklärt zu werden). Der getrennte Antrieb für die Trommeln 11 macht es mög-
lieh, das Verpressen von Käseformen schon unter einem Pressenstempel 6 beginnen zu lassen, während
beispielsweise das zweite Förderband 10 noch beladen
wird und beispielsweise das dritte Förderband 10 sich in der Mitte des Pressenzyklus befindet. Es ist
deshalb nicht notwendig, bis zur vollständigen Füllung der Käsepresse zu warten. Dies führt zu einer
erheblich höheren Ausnutzung der erfindungsgemäßen Käsepresse. Auf Grund dieser Ausbildung kann man
deshalb mit einer geringeren Anzahl von Pressen aus-
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-7-
kommen.
Die innere Breite eines Förderbandes 10, d. h. der
Abstand zwischen den Seitenbacken 15, ist geringer als die kombinierte Breite von zwei der kleinsten
Käseformen. Auf Grund dessen befinden sich selbst bei Verwendung kleinster Käseformen niemals zwei
,dieser Formen nebeneinander auf dem jeweiligen For-."cTer'bäri'd- 10* Sie si ridi darin- immer versetzt hih't'er^ei;n'-ander angeordnet. Infolgedessen wird eine Versteifung der flexiblen Auflage 16 durch Verbiegungen der
Förderbänder 10 verhindert.
Claims (4)
- Ansprüche :Käsepresse mit mehreren parallel zueinander verlaufenden Förderbändern für die Zufuhr von Käseformen mit darin lose eingebrachten Schließdekkeln, wobei die Förderbänder über die Pressenstrecke getragen sind und die Käsepresse mit einem überbau versehen ist, an dem Pressenelemente - eins für jedes Förderband - angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Förderbänder (10) mit jeweils einer elastisch biegsamen Auflage
(16) auf der Oberfläche verkleidet sind. - 2. Käsepresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderbänder (10) eine Lauffläche
(14), eine elastische Auflage (16), zwei Seitenbacken (15) und eine geschlossene Außenhaut (17) aufwei sen. - 3. Käsepresse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich--2-¥ I· ι.« ι. I-ι,, ι■■■·I -} /I ,—.J AU* ;»·,/■"■-Ji*+ν. ι twf- ν--2-net, daß die innere Breite der Förderbänder (10) geringer ist aLs die kombinierte Breite \/on zwei der kleinsten Käse formen.
- 4. Käsepresse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderbänder (10) getrennt voneinander antreibbar sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL8402577A NL8402577A (nl) | 1984-08-23 | 1984-08-23 | Kaaspers. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3529689A1 true DE3529689A1 (de) | 1986-05-07 |
Family
ID=19844358
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853529689 Withdrawn DE3529689A1 (de) | 1984-08-23 | 1985-08-20 | Kaesepresse |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3529689A1 (de) |
| FR (1) | FR2569333A1 (de) |
| NL (1) | NL8402577A (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1782644A1 (de) * | 1967-09-27 | 1971-10-14 | Sas Johannes Abraham | Verfahren und Vorrichtung zum Pressen von Kaese od.dgl. in Formen mit lose eingesetztem Deckel |
| DE2609097A1 (de) * | 1975-03-12 | 1976-09-23 | Knud Gasbjerg | Kaesepresse |
| DE3229241A1 (de) * | 1982-08-05 | 1984-02-09 | Alfons Schwarte Gmbh, 4730 Ahlen | Maschine zum verarbeiten von kaesebruch zu kaeseformlingen |
-
1984
- 1984-08-23 NL NL8402577A patent/NL8402577A/nl not_active Application Discontinuation
-
1985
- 1985-08-20 DE DE19853529689 patent/DE3529689A1/de not_active Withdrawn
- 1985-08-22 FR FR8512641A patent/FR2569333A1/fr active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1782644A1 (de) * | 1967-09-27 | 1971-10-14 | Sas Johannes Abraham | Verfahren und Vorrichtung zum Pressen von Kaese od.dgl. in Formen mit lose eingesetztem Deckel |
| DE2609097A1 (de) * | 1975-03-12 | 1976-09-23 | Knud Gasbjerg | Kaesepresse |
| DE3229241A1 (de) * | 1982-08-05 | 1984-02-09 | Alfons Schwarte Gmbh, 4730 Ahlen | Maschine zum verarbeiten von kaesebruch zu kaeseformlingen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL8402577A (nl) | 1986-03-17 |
| FR2569333A1 (fr) | 1986-02-28 |
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