DE3529162C2 - - Google Patents
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- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D41/00—Electrical control of supply of combustible mixture or its constituents
- F02D41/30—Controlling fuel injection
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum betriebsparameterabhängigen
Steuern der mittels einer Einspritzdüse
bewirkten Brennstoffeinspritzung bei einer Brennkraftmaschine
für Kraftfahrzeuge gemäß der durch den
Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Gattung.
Bei einem aus der DE 30 42 647 A1 bekannten Verfahren
dieser Art wird eine unter entsprechend variablen Lastverhältnissen
drehzahlabhängig gesteuerte Brennstoffeinspritzung
mit einer schwellwertorientierten Umschaltung
zwischen einer bei niedriger Drehzahl dreimaligen und
einer bei höherer Drehzahl nur zweimaligen Brennstoffeinspritzung
durchgeführt. Dabei ist für diese und auch die
umgekehrte Umschaltung von der höheren auf die niedrigere
Drehzahl nur ein einziger Schwellwert von etwa 4 000 U/min
in der Verknüpfung mit dem Hinweis angegeben, daß bei der
dreimaligen Brennstoffeinspritzung pro Arbeitstakt der
Maschine die Einspritzdüse mit einer Arbeitsfrequenz von
300 Hz betrieben wird, während sie bei der zweimaligen
Einspritzung eine Arbeitsfrequenz von nur 200 Hz erhält
und bei einer auch für möglich angesehenen Brennstoffeinspritzung
nur einmal pro Arbeitstakt der Maschine dann
eine Arbeitsfrequenz der Einspritzdüse von nur 100 Hz
vorgegeben wird.
Aus der DE 32 33 486 A1 ist eine entweder an einem kalten
oder an einem warmen Laufzustand der Brennkraftmaschine
eines Kraftfahrzeuges orientierte Brennstoffeinspritzung
mit der Maßgabe bekannt, daß bei kalter Maschine eine nur
einmalige und bei warmer Maschine eine zweimalige Einspritzung
pro Arbeitstakt der Maschine vorgenommen wird, wobei
für die zweimalige Einspritzung eine gegenüber der einmaligen
Einspritzung halbierte Einspritzimpulsdauer vor
gegeben wird. Aus der DE 31 08 601 A1 ist schließlich noch
bekannt, daß bei einer pro Arbeitstakt einer Brennkraftmaschine
nur einmaligen Brennstoffeinspritzung eine Vergrößerung
der Liefermenge zweckmäßig mit einem asynchronen
Steuersignal gesteuert wird.
Die durch die Patentansprüche gekennzeichnete Erfindung löst
die Aufgabe, ein Verfahren der durch den Oberbegriff des Patentanspruchs 1
angegebenen Gattung bereitzustellen, mit dem
für alle Lastzustände der Brennkraftmaschine
eine mit einer rechnergesteuerten Betätigung
der Einspritzdüse berücksichtigte konstante Abhängigkeit von einem
Betriebsparameter, so insbesondere einem vorgegebenen Luft-
Brennstoff-Mischungsverhältnis, eingehalten werden kann.
Die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren beispielsweise für
eine Viertaktmaschine erzielbaren Vorteile liegen im wesentlichen
darin, daß für den Leerlaufbetrieb der
Brennkraftmaschine bis hin zu einer bestimmten Grenze des
Teillastbetriebs eine nur einmalige Einspritzung des Brennstoffs
gesteuert wird, die bei der Überschreitung
dieser Grenze von einer zweimaligen Einspritzung des Brennstoffs
pro Arbeitstakt der Maschine abgelöst wird. Die mit
der Vorgabe der beiden unterschiedlich großen Zeitschwellwerte
erreichte Hysteresewirkung für die Umschaltung der Einspritzdüse
zwischen den beiden Schaltzuständen
ergibt eine vorteilhafte Kleinhaltung der
Schalthäufigkeit der Einspritzdüse. Für den Leerlaufbetrieb
der Maschine bis hin zu einer Grenze des niedrigen
Teillastbetriebes kann damit die Einspritzung des Brennstoffs im wesentlichen
nach einem gleichartig linearen Bereich der die Arbeitsweise
der Einspritzdüse bestimmenden Kennlinie angesteuert
werden, wie er ab dieser Grenze des Teillastbetriebes bis
hin zum Vollastbetrieb der Maschine für diese Kennlinie der
Einspritzdüse wesensbestimmend ist.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens wird
nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Schaubild zur Darstellung der
Kennlinie für die Brennstoffliefermenge einer
Einspritzdüse im Arbeitstakt einer
Brennkraftmaschine in Abhängigkeit
von der Einspritzimpulsdauer,
Fig. 2A ein Schaubild zur Darstellung
einer zweimaligen Einspritzung
des Brennstoffs bei einer
Viertaktmaschine in Abhängigkeit
von der Position der Kurbelwelle,
Fig. 2B ein Schaubild zur Darstellung
einer einmaligen Einspritzung
des Brennstoffs,
Fig. 2C ein Schaubild zur Darstellung
einer einmaligen
Einspritzung des Brennstoffs
in der Abwandlung einer mit einem asynchronen
Steuersignal gesteuerten Vergrößerung
der Liefermenge,
Fig. 3 ein Blockdiagramm einer zur Durchführung
des Verfahrens ausgebildeten
Steuereinrichtung,
Fig. 4 ein Flußdiagramm zur Darstellung eines
zur Durchführung des Verfahrens ausgebildeten
logischen Schaltkreises der
Steuereinrichtung gemäß Fig. 3 und
Fig. 5 das Schaubild der Fig. 1 in
größeren Einzelheiten für eine
entsprechende Verdeutlichung des
Verfahrens.
Nach dem in Fig. 1 gezeigten Schaubild weisen die herkömmlichen
Einspritzdüsen einer Brennkraftmaschine eine Kennlinie
für die pro Arbeitstakt der Maschine gelieferte Brennstoffmenge
auf, die bezüglich der für die Einspritzung
benötigten Impulsdauer einen nichtlinearen Bereich
für die zum Leerlaufbetrieb der Maschine hin benötigten kleineren
Liefermengen und einen linearen Bereich für die zum Vollastbetrieb
der Maschine hin benötigten größeren Liefermengen
aufweist. Damit auch für den nichtlinearen Bereich dieser
Kennlinie ein mit einer rechnergesteuerten Betätigung der
Einspritzdüse berücksichtigter Betriebsparameter der Maschine,
so beispielsweise ein vorgegebenes Luft-Brennstoff-Mischungsverhältnis,
ebenso exakt eingehalten werden kann wie für deren
linearen Bereich, ist dafür nach Fig. 2B
eine einmalige Einspritzung des Brennstoffs und
für den linearen Bereich dieser Kennlinie
nach der Darstellung in Fig. 2A eine zweimalige Einspritzung
des Brennstoffs vorgesehen. Diese unterschiedliche
Einspritzung des Brennstoffs ist gleichzeitig
gekoppelt mit einer einfachen bzw. mit einer zweifachen
Zündung, so daß bei dem in Fig. 2A
veranschaulichten einen Schaltzustand der Einspritzdüse
doppelt soviele Zündungen stattfinden wie bei dem zweiten
Schaltzustand, gemäß Fig. 2B.
Bei der pro Arbeitstakt der Maschine
zweimaligen Einspritzung wird gleichzeitig pro Einspritzung
eine Impulsdauer vorgegeben, die nur halb so
groß ist wie die Impulsdauer bei einer pro Arbeitstakt der
Maschine nur einmaligen Einspritzung des Brennstoffs. Damit
wird für den nichtlinearen Bereich der in Fig. 1
gezeigten Kennlinie der Einspritzdüse ein deren linearem
Bereich entsprechendes Verhalten simuliert.
Bei dem Schaubild in Fig. 1 sind auf der x-Achse die
Zeitwerte in µsek der Impulsdauer des Erregerstromes der
Einspritzdüse bei einer zweimaligen Einspritzung
des Brennstoffs pro Arbeitstakt der Maschine
abgetragen, so daß längs der y-Achse die bei dieser
Kennlinie zu jeder Bezugszeit (EFIPW) zugehörige
Liefermenge ablesbar ist. Bei der nur einmaligen Einspritzung
des Brennstoffs wird eine Verdoppelung
der Einspritzimpulsdauer vorgegeben, so daß
eine Bezugszeit (2 EFIPW) erhalten wird.
Die Umschaltung der Einspritzdüse zwischen dem
Schaltzustand gemäß Fig. 2A und dem Schaltzustand
gemäß Fig. 2B wird beispielsweise angesteuert,
wenn während des Schaltzustandes gemäß Fig. 2A
die Bezugszeit (EFIPW) auf weniger als
1,85 µsek abfällt. Die Umschaltung hat dann zur Folge,
daß mit dem Schaltzustand gemäß Fig. 2B für eine damit
erhaltene einmalige Einspritzung des Brennstoffs die Impulsdauer
auf die doppelte Bezugszeit verlängert wird.
Umgekehrt wird eine Umschaltung des Schaltzustandes gemäß
Fig. 2B in den Schaltzustand gemäß Fig. 2A beispielsweise
angesteuert, wenn bei der einmaligen Einspritzung
eine Bezugszeit (2 EFIPW) von mehr als 4,10 µsek
erhalten wird, was einer Impulsdauer von mehr als 2,05 µsek
jeder in dem Schaltzustand gemäß Fig. 2A bewirkten Einspritzung
entspricht, so daß bei einer mit diesem Wert
gesteuerten Umschaltung in den Schaltzustand gemäß Fig. 2A
die vorerwähnte Bezugszeit von 1,85 µsek überschritten ist.
Die Differenz der beiden Bezugszeiten von 1,85 µsek und 2,05 µsek
für die kritische Impulsdauer, bei welcher zwischen den beiden
Schaltzuständen der Einspritzdüse umgeschaltet wird,
ergibt somit eine Hysteresewirkung, welche die Schalthäufigkeit
der Einspritzdüse begrenzt und damit sowohl
den Schaltzustand gemäß Fig. 2A als auch den
Schaltzustand gemäß Fig. 2B jeweils über einen
durch diese Hysteresewirkung verlängerten Zeitraum stabil
einhalten läßt.
In der Fig. 5 ist die Beziehung zwischen den auf
der x-Achse abgetragenen Absolutwerten der Impulsdauer
pro Einspritzung und den auf der y-Achse abgetragenen
Werten der Liefermenge pro Einspritzung näher dargestellt.
Bei der pro Arbeitstakt zweimaligen Einspritzung des Brennstoffs
in dem Schaltzustand der Einspritzdüse gemäß Fig. 2A
kann die Einspritzimpulsdauer bis auf
1,85 µsek abfallen, worauf dann auf den Schaltzustand
gemäß Fig. 2B zum Erreichen einer Einspritzimpulsdauer
von 3,70 µsek umgesteuert wird. Die pro Einspritzung
einfache Brennstoff-Liefermenge Y wird damit gleichzeitig
zu der Liefermenge 2 Y pro Arbeitstakt der Maschine verdoppelt.
In dem Schaltzustand gemäß Fig. 2B kann die Einspritz-
Impulsdauer bis auf 4,10 µsek verlängert werden, was einer
Liefermenge 2 X des Brennstoffs pro Arbeitstakt der Maschine
entspricht und dabei gleichzeitig den maßgeblichen Schwellwert
darstellt, bei dessen Erreichen wieder in den Schaltzustand
gemäß Fig. 2A umgeschaltet wird. Der entsprechende Zeitschwellwert
der Bezugszeit nimmt hierbei den Wert von 2,05 µsek
an, was einer Liefermenge X pro Einspritzung des Brennstoffs
entspricht, der in diesem Schaltzustand der Einspritzdüse
pro Arbeitstakt der Maschine eine zweimalige Einspritzung
erfährt. Die Fig. 5 verdeutlicht mit den strichpunktierten
Linien I und II die Bereichsgrenzen der in den beiden Schaltzuständen
der Einspritzdüse pro Einspritzung unterschiedlich
gelieferte Brennstoffmengen, wenn zur Vorgabe der vorerwähnten
Hysteresewirkung die mit den gestrichelten Linien
verdeutlichten Bereichsgrenzen der Schwellwerte für die Impulsdauer
eingehalten werden, die damit bei 1,85 µsek und
4,1 µsek liegen.
Die beiden Schaltzustände der Einspritzdüse lassen sich
mit einer Steuereinrichtung 30 der in Fig. 3 gezeigten
Ausbildung steuern. Diese Steuereinrichtung umfaßt einen
Steuermodul 31, der einen ersten Eingang EFIPW für ein
Steuersignal aufweist, das von einem Rechner für die pro
Arbeitstakt der Maschine in Abhängigkeit von einem
Betriebsparameter, so insbesondere einem vorgegebenen Luft-
Brennstoff-Mischungsverhältnis, gewünschte Brennstoffmenge
geliefert wird. An einem zweiten Eingang SSFPW dieses Steuermoduls
31 wird die vor dem Erreichen des linearen Bereichs
der Kennlinie der Einspritzdüse minimal zulässige Impulsdauer
des Erregerstromes für die Einspritzdüse zugeführt,
während an einem dritten Eingang SSFPWH eine demgegenüber
höhere, die Hysteresewirkung zwischen den beiden Schaltzuständen
der Einspritzdüse beeinflussende Impulsdauer zugeführt
wird. Der eigentliche Steuermodul 31 ist
gemäß dem Flußdiagramm der Fig. 4 derart ausgebildet,
daß er wahlweise entweder den Schaltzustand
gemäß Fig. 2A oder den Schaltzustand gemäß Fig. 2B
der Einspritzdüse steuert.
Der Schaltkreis des Steuermoduls 31
umfaßt gemäß Fig. 4 einen an
den Eingang EFIPW angeschlossenen Eingangsblock 41, der
das von einem Rechner gelieferte Steuersignal empfängt,
mit welchem die pro Arbeitstakt der Maschine in Abhängigkeit
von einem oder mehreren Betriebsparametern gewünschte Liefermenge
des Brennstoffs berücksichtigt ist. An diesen Eingangsblock
41 ist ein Entscheidungsblock 42 angeschlossen,
welcher dieses Steuersignal für eine pro Arbeitstakt der
Maschine nur einmalige Einspritzung SSF des Brennstoffs
oder für eine zweimalige Einspritzung SDF auswählt.
Das von dem Entscheidungsblock 42 für
eine zweimalige Einspritzung des Brennstoffs ausgewählte
Steuersignal wird in einem nachfolgenden Prüfblock 43
dahin überprüft, ob seine Impulsdauer
gleich oder kleiner als der Schwellwert ist, bei welchem
von dem Schaltzustand der Einspritzdüse gemäß Fig. 2A
auf den Schaltzustand gemäß Fig. 2B umgesteuert wird.
Wenn mit dem Prüfblock 43 die Voraussetzung für die Beibehaltung
des Schaltzustandes gemäß Fig. 2A festgestellt
ist, wird mit dem Steuersignal SDF der Ausgang SSFFF eines
Flip-Flop-Schalters 44 auf 0 gestellt, so daß das Steuersignal
jetzt eine Weiterleitung zu einem weiteren Prüfblock
45 erfährt, der aus dem bisherigen Steuersignal SSFFF eine
ODER-Summe durch die Hinzufügung einer 1 bildet.
Der Prüfblock 45 umfaßt einen Zwischenspeicher TMP 2 LH,
welcher den doppelten Wert der Impulsdauer EFIPW speichert,
der gemäß der Darstellung in Fig. 1 für die Kennlinie der
Einspritzdüse maßgebend ist, abzüglich einer OFFSET-Zeit,
mit welcher die Zeitspanne berücksichtigt wird, die von der
Einspritzdüse ab der Erregung bis zum Beginnn der Einspritzung
des Brennstoffs benötigt wird. Diese OFFSET-Zeit ergibt
die Zeitspanne, die in der Darstellung gemäß Fig. 5
mit dem Beginn der Kennlinie in Bezug auf den Koordinatenursprung
berücksichtigt ist. Indem der Ausgang
des Prüfblocks 45 auf die Impulsdauer des für den Schaltzustand
gemäß Fig. 2B maßgeblichen Steuersignals SSF eingestellt
ist, wird damit das mit der vorerwähnten ODER-Summe
neu gebildete Steuersignal SSFFF in einem weiteren Prüfblock
46 dahin überprüft, ob es jetzt an dem Ausgangs des Prüfblockes
45 den Wert 1 aufweist oder nicht, so daß es erst dann
unter Vermittlung eines Steuerblocks 48 entweder zu einer
Einspritzung des Brennstoffs kommt oder diese Einspritzung
unterbleibt. Der Steuerblock 48 ist mit dem Inhalt des Zwischenspeichers
TMP 2 LH gespeichert und für die Abgabe einer
Impulsdauer eingerichtet, welche den Inhalt dieses Zwischenspeichers
mit dem Zeitfaktor 4,8 µsek multipliziert. Diese
Multiplikation unterbleibt andererseits nach der Maßgabe
eines weiteren Zwischenspeichers TMP 2 LH, der als Entscheidungsblock
47 zwischen den Prüfblock 46 und den Steuerblock
48 zwischengeschaltet ist, wenn durch den Prüfblock 46
festgestellt wird, daß die ihm zugeleitete ODER-Summe des
Steuersignals SSFFF nicht den Wert 1 aufweist.
Wenn durch den Prüfblock 43 ermittelt wird, daß
das zugeleitete Steuersignal SDF nicht den zugehörigen
Schwellwert der Impulsdauer einhält und damit beinhaltet wird,
daß die mit dem Entscheidungsblock 42 gesteuerte zweimalige
Einspritzung des Brennstoffs bereits den linearen Bereich
der die Liefermenge der Einspritzdüse bestimmenden Kennlinie
erreicht hat, dann wird das Steuersignal SDF von
dem Prüfblock 43 an einen Prüfblock 49 angeliefert, der
direkt an den Steuerblock 48 angeschlossen
ist. Der Prüfblock 49 umfaßt einen Zwischenspeicher TMP 2 LH,
der anders als der Zwischenspeicher des Prüfblocks 45 die
Impulsdauer EFIPW beinhaltet, so daß mit einer Einstellung
des Ausgangs SSFFF eines entsprechenden Flip-Flop-Schalters
ebenfalls auf 0 dann mit diesem Prüfblock 49 und dem Steuerblock
48 die Beibehaltung des Schaltzustandes der Einspritzdüse
gemäß Fig. 2A gesteuert werden kann.
Wenn durch den Entscheidungsblock 42 das von
dem Eingangsblock 41 angelieferte Steuersignal für eine
Steuerung des Schaltzustandes gemäß Fig. 2B ausgewählt
wird, wird dieses abweichende Steuersignal SSF durch
einen dem Prüfblock 43 entsprechenden Prüfblock 431 dahin
überprüft, ob bei ihm die Impulsdauer EFIPW gleich oder
kleiner ist als die Summe der Vorgaben, die über die Eingänge
SSFPW und SSFPWH an den Steuermodul 31 aufgegeben
werden. Wenn diese Grenzbedingung für das Steuersignal
SSF eingehalten wird, erfolgt seine Weiterverarbeitung
unter Vermittlung des Prüfblocks 45 in der gleichen
Art und Weise wie die Weiterverarbeitung des Steuersignals
SDF, nachdem es wie vorbeschrieben durch den Prüfblock 43
geprüft worden ist. Wird diese Grenzbedingung dagegen nicht
eingehalten, wird das Steuersignal SSF an einen Prüfblock
50 übermittelt, der einen Flip-Flop-Schalter mit einem
0-Ausgang SSFFF aufweist, an welchen ein weiterer Prüfblock
51 angeschlossen ist. Dieser weitere Prüfblock 51 umfaßt
einen Zwischenspeicher TMP 2 LH, der wie der Zwischenspeicher
des Prüfblockes 45 den doppelten Wert der Impulsdauer EFIPW
beinhaltet abzüglich derselben OFFSET-Zeit. Wenn
durch den Prüfblock 50 eine Abweichung von der Vorgabe abgestellt
wird, wird das Steuersignal SSF einem
Prüfblock 52 zugeführt, der einen den einfachen Wert der Impulsdauer
EFIPW beinhaltenden Zwischenspeicher TMP 2 LH umfaßt.
Beide Prüfblöcke 51 und 52 sind an einen Entscheidungsblock
53 angeschlossen, der wie die vorgeschalteten
Prüfblöcke 45 und 49 an den Steuerblock 48 angeschlossen ist
und somit sicherstellt, daß bei einer Ansteuerung des Schaltzustandes
gemäß Fig. 2B mit einer Auswahl des Steuersignals
SSF durch den Entscheidungsblock 42 während der Beibehaltung
dieses Schaltzustandes pro Arbeitstakt der Maschine jeweils
nur einmal die gewünschte Menge des Brennstoffs für eine nur
einmalige Zündung geliefert wird.
Wenn pro Arbeitstakt der Maschine nur eine einmalige Einspritzung
des Brennstoffs gesteuert wird, dann ist
gemäß Fig. 2B für den entsprechenden
Schaltzustand der Einspritzdüse ableitbar, daß
zwischen den zeitlich aufeinander folgenden Einspritzungen
eine größere Zeitspanne in Abhängigkeit davon verstreichen
kann, wie hoch die jeweilige Maschinendrehzahl ist. Es kann
daher der Fall eintreten, daß für die Maschine für eine aus
einem Teillastbetrieb heraus erfolgende Beschleunigungsphase
vorübergehend nicht genügend Brennstoff zur Verfügung
steht, wodurch die Beschleunigungsphase verlangsamt wird
und im Extremfall sogar die Gefahr besteht, daß die Maschine
zum Stillstand kommt. Um diese nachteilige Auswirkung zu
verhindern, kann daher die pro Arbeitstakt einmalige Einspritzung
des Brennstoffs gemäß Fig. 2C
eine temporäre Vergrößerung der jeweiligen Liefermenge des
Brennstoffs durch die Bereitstellung auch eines asynchronen
Steuersignals erfahren, dessen Anlieferung beispielsweise
in Abhängigkeit von dem Erreichen einer bestimmten Maschinendrehzahl
im Teillastbetrieb der Maschine oder aber auch
in Abhängigkeit von dem Erreichen einer bestimmten kritischen
Temperatur des Kühlwassers bewirkt wird. Ein solches
asynchrones Steuersignal liefert folglich zwischen den Zeitpunkten
eine zusätzliche Liefermenge, in welchen in dem Einschaltzustand
der Einspritzdüse gemäß Fig. 2B eine vorbestimmte
Brennstoffmenge jeweils einmalig eingespritzt wird.
Claims (3)
1. Verfahren zum betriebsparameterabhängigen Steuern der
mittels einer Einspritzdüse bewirkten Brennstoffeinspritzung
bei einer Brennkraftmaschine für Kraftfahrzeuge, bei
dem pro Arbeitstakt der Maschine eine lastabhängige
schwellwertorientierte Umschaltung zwischen einer nur einmaligen
und einer wenigstens zweimaligen Einspritzung des
Brennstoffs gesteuert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß von der wenigstens
zweimaligen auf die einmalige Einspritzung umgeschaltet
wird, wenn die jeweilige Einspritzimpulsdauer bei der
wenigstens zweimaligen Einspritzung kleiner als eine erste
Bezugszeitdauer ist, und daß von der einmaligen auf die
wenigstens zweimalige Einspritzung umgeschaltet wird, wenn
die Einspritzimpulsdauer bei der einmaligen Einspritzung
größer als eine zweite Bezugszeitdauer ist, wobei die beiden
Bezugszeitdauern zwei Zeitschwellwerte für die kleinste
und die größte Einspritzimpulsdauer im linearen Bereich
der die Brennstoff-Liefermenge pro Arbeitstakt der Maschine
in Abhängigkeit von der Einspritzimpulsdauer bestimmenden
Kennlinie der Einspritzdüse darstellen.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die für den
Vergleich mit der zweiten Bezugszeitdauer berücksichtigte
Einspritzimpulsdauer jeder pro Arbeitstakt der Maschine
nur einmaligen Einspritzung größer ist als die für den
Vergleich mit der ersten Bezugszeitdauer berücksichtigte
Einspritzimpulsdauer jeder pro Arbeitstakt der Maschine
wenigstens zweimaligen Einspritzung.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Viertaktmaschine
die erste Bezugszeitdauer 1,85 µsek und die
zweite Bezugszeitdauer 4,10 µsek beträgt, und daß bei der
Umschaltung auf die einmalige Einspritzung die Einspritzimpulsdauer
auf 3,70 µsek und bei der Umschaltung auf eine
nur zweimalige Einspritzung die jeweilige Einspritzimpulsdauer
auf 2,05 µsek eingestellt wird.
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