DE3529162A1 - Verfahren zum steuern der einspritzung von brennstoff mittels einer einspritzduese bei einer brennkraftmaschine - Google Patents
Verfahren zum steuern der einspritzung von brennstoff mittels einer einspritzduese bei einer brennkraftmaschineInfo
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Verfahren zum Steuern der Einspritzung von Brennstoff mittels einer Einspritzdüse bei einer Brennkraftmaschine
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Steuern der Einspritzung von Brennstoff mittels einer Einspritzdüse
bei einer Brennkraftmaschine.
Bei einer normalen Viertaktmaschine wird die mittels einer Einspritzdüse bewirkte Einspritzung des Brennstoffs in aller
Regel derart gesteuert, daß der zur Einhaltung bestimmter Betriebsparameter der Maschine, so insbesondere eines
vorgegebenen Luft-Brennstoff-Mischungsverhältnisses, benötigte Brennstoff während jedes Ansaugtaktes zur Verfügung
steht. Die Einspritzdüse muß dafür variable Liefermengen des Brennstoffs zur Verfügung stellen können, die zwischen
einem Minimalbedarf der Maschine im Leerlaufbetrieb und einem Maximalbedarf der Maschine im Vollastbetrieb reichen,
wobei insoweit eine lineare Beziehung zwischen der von der Einspritzdüse gelieferten Brennstoffmenge und der Impulsdauer
des Stromes besteht, mit dem die Einspritzdüse zur Lieferung des Brennstoffs betätigt bzw. erregt wird. In
diesem Zusammenhang ist bekannt, daß bei relativ kleinen Liefermengen des Brennstoffs die normale Kennlinie einer
Einspritzdüse, welche deren von der Impulsdauer abhängige Liefermenge bestimmt bzw. umgekehrt welche die von der Liefermenge
abhängige Impulsdauer festlegt, einen nichtlinearen Bereich umfaßt, so daß es entsprechend schwierig ist, für
den Leerlaufbetrieb und den niedrigen Teillastbetrieb der Maschine bestimmte Betriebsparameter, so insbesondere ein
gewünschtes Luft-Brennstoff-Mischungsverhältnis, mit einer
entsprechenden Vorgabe ebenso exakt einzuhalten wie für die höheren Teillastbetriebe der Maschine bis hin zu deren Voll-
lastbetrieb, in welchen ein linearer Bereich dieser Kennlinie verfolgt werden kann.
Die durch die Patentansprüche gekennzeichnete Erfindung löst die Aufgabe, ein Verfahren der durch den Oberbegriff des Patentanspruches
1 angegebenen Gattung bereit zu stellen, mit dem für den Leerlaufbetrieb und den niedrigen Teillastbetrieb
der Maschine eine deren höheren Teillastbetrieb bis hin zum Vollastbetrieb entsprechende Einspritzung des Brennstoffs
simuliert werden kann, so daß über alle Betriebszustände der Brennkraftmaschine eine mit einer rechnergesteuerten Betätigung
der Einspritzdüse berücksichtigte Abhängigkeit von einem Betriebsparameter, so insbesondere einem vorgegebenen Luft-Brennstoff-Mischungsverhältnis,
mit einer konstanten Größe eingehalten werden kann.
Die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren beispielsweise für eine Viertaktmaschine erzielbaren Vorteile liegen im wesentlichen
darin, daß damit jetzt für den Leerlaufbetrieb der Brennkraftmaschine bis hin zu einer bestimmten Grenze des
Teillastbetriebes eine nur einmaligeEinspritzung des Brennstoffs gesteuert wird, die anderseits bei der Überschreitung
dieser Grenze von einer zweimaligen Einspritzung des Brennstoffs pro Arbeitstakt der Maschine abgelöst wird. Die mit
der Vorgabe der beiden unterschiedlich großen Schwellwerte erreichte Hysteresewirkung für die Umschaltung der Einspritzdüse
zwischen ihren beiden entsprechenden Schaltzuständen ergibt dabei eine in dem Sinne vorteilhafte Kleinhaltung der
Schalthäufigkeit der Einspritzdüse, daß auch für den Leerlaufbetrieb der Maschine bis hin zu einer Grenze des niedrigen
Teillastbetriebes die Einspritzung des Brennstoffs im wesentlichen nach einem gleichartig linearen Bereich der die Arbeitsweise
der Einspritzdüse bestimmenden Kennlinie angesteuert wird, wie er ab dieser Grenze des Teillastbetriebes bis
hin zum Vollastbetrieb der Maschine für diese Kennlinie der Einspritzdüse wesensbestimmend ist.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens wird
nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Figur 1 ein Schaubild zur Darstellung der
Kennlinie für die Liefermenge einer Einspritzdüse im Ansaugtakt einer
Brennkraftmaschine in Abhängigkeit von der Impulsdauer,
Figur 2A ein Schaubild zur Darstellung der
• Verhältnisse einer zweimaligen Einspritzung des Brennstoffs bei einer
vierzylindrigen Brennkraftmaschine in der zeitmäßigen Bezugnahme auf
die Position der Kurbelwelle,
Figur 2B ein Schaubild zur entsprechenden Dar
stellung einer einmaligen Einspritzung des Brennstoffs,
Figur 2C ein Schaubild zur entsprechenden Dar
stellung der Verhältnisse einer einmaligen Einspritzung des Brennstoffs
in der Abwandlung einer mit einem asynchronen Steuersignal gesteuerten Vergrößerung
der Liefermenge,
Figur 3 ' ein Blockdiagramm einer zur Durchführung
des Verfahrens ausgebildeten Steuereinrichtung,
Figur 4 ein Flußdiagramm zur Darstellung eines
zur Durchführung des Verfahrens ausgebildeten logischen Schaltkreises der
Steuereinrichtung gemäß Figur 3 und
Figur 5 das Schaubild der Figur 1 in
größeren Einzelheiten für eine entsprechende Verdeutlichung des Verfahrens.
Nach dem in Figur 1 gezeigten Schaubild weisen die herkömmlichen Einspritzdüsen einer Brennkraftmaschine eine Kennlinie
für die im Ansaugtakt der Maschine gelieferte Brennstoffmenge auf, die in der Bezugnahme auf die für die Einspritzung
benötigte Impulsdauer einen nichtlinearen Bereich für die zum Leerlaufbetrieb der Maschine hin benötigten kleineren
Liefermengen und einen linearen Bereich für die zum Volllastbetrieb
der Maschine hin benötigten größeren Liefermengen aufweist. Damit auch für den nichtlinearen Bereich dieser
Kennlinie ein mit einer rechnergesteuerten Betätigung der Einspritzdüse berücksichtigter Betriebsparameter der Maschine,
so beispielsweise ein vorgegebenes Luft-Brennstoff-Mischungsverhältnis,
ebenso exakt eingehalten v/erden kann wie für deren linearen Bereich, ist dafür nach der Darstellung in Figur 2A
eine zweimalige Einspritzung des Brennstoffs vorgesehen, während andererseits für den linearen Bereich dieser Kennlinie
nach der Darstellung in Figur 2B nur eine einmalige Einspritzung des Brennstoffs verwirklicht ist. Diese zweimalige bzw.
einmalige Einspritzung des Brennstoffs ist dabei gleichzeitig gekoppelt mit einer zweifachen bzw. mit einer nur einfachen
Zündung, so daß also bei dem mit der Darstellung in Figur 2A veranschaulichten einen Schaltzustand der Einspritzdüsse doppelt
soviele Zündungen stattfinden wie bei deren zweitem Schaltzustand, der mit der Darstellung in Figur 2B veranschaulicht
ist. Bei der in jedem Arbeitstakt der Maschine zweifachen Einspritzung wird dabei gleichzeitig pro Einspritzung
eine Impulsdauer vorgegeben, die nur halb so groß ist wie die Impulsdauer bei einer pro Arbeitstakt der
Maschine nur einmaligen Einspritzung des Brennstoffs, womit bezweckt wird, daß auch der nichtlineare Bereich der in Figur
1 gezeigten Kennlinie der Einspritzdüse ein deren linearem Bereich entsprechendes Verhalten simuliert.
Bei dem Schaubild der Figur 1 sind auf der x-Achse die Zeitwerte in usek der Impulsdauer des Erregerstromes der
Einspritzdüse für die Verhältnisse einer doppelten Einspritzung des Brennstoffs pro Arbeitstakt der Maschine
abgetragen, so daß längs der y-Achse die bei dieser speziellen Kennlinie zu jeder Impulsdauer (EFIPW) zugehörige
Liefermenge ablesbar ist. Bei der nur einmaligen Einspritzung des Brennstoffs wird demgegenüber eine Verdoppelung
dieser Impulsdauer vorgegeben, so daß dabei für die Impulsdauer ein absoluter Wert (2 EFIPW) erhalten wird.
Die Umschaltung der Einspritzdüse zwischen dem einen Schaltzustand gemäß Figur 2A und dem zweiten Schaltzustand
gemäß Figur 2B wird nun beispielsweise dann angesteuert, wenn während des Schaltzustandes gemäß Figur 2A
die Impulsdauer (EFIPW) auf einen Wert von weniger als 1,85 μsek abfällt. Die Umschaltung hat dann zur Folge,
daß mit dem Schaltzustand gemäß Figur 2B für eine damit erhaltene einmalige Einspritzung des Brennstoffs die Impulsdauer
auf den doppelten Zeitwert verlängert wird. Umgekehrt wird eine Umschaltung des Schaltzustandes gemäß
Figur 2B in den Schaltzustand gemäß Figur 2A beispielsweise dann angesteuert, wenn bei der einmaligen Einspritzung
eine Impulsdauer (2 EFIPW) von mehr als 4,10 μsek
erhalten wird, was einer Impulsdauer von mehr als 2,05 usek
jeder in dem Schaltzustand gemäß Figur 2A bewirkten Einspritzung entspricht, so daß also bei einer mit diesem Wert
gesteuerten Umschaltung in den Schaltzustand gemäß Figur 2A dann der vorerwähnte'Wert von 1,85 usek überschritten ist.
Die Differenz der beiden Zeitwerte von 1,85 usek und 2,05 usek für die kritische Impulsdauer, bei welcher zwischen den bei-^
den Schaltzuständen der Einspritzdüse umgeschaltet wird, ergibt somit eine Hysteresewirkung, welche die Schalthäufigkeit
der Einspritzdüse begrenzt und damit also sowohl deren einen Schaltzustand gemäß Figur 2A als auch deren
zweiten Schaltzustand gemäß Figur 2B jeweils über einen durch diese Hysteresewirkung verlängerten Zeitraum stabil
einhalten läßt.
-Sf-
In der Figur 5 ist nun die Beziehung zwischen den auf der x-Achse abgetragenen Absolutwerten der Impulsdauer
pro Einspritzung und den auf der y-Achse abgetragenen Werten der Liefermenge pro Einspritzung näher dargestellt.
Bei der pro Arbeitstakt doppelten Einspritzung des Brennstoffs in dem Schaltzustand der Einspritzdüse gemäß Figur
2A kann demnach die Impulsdauer bis zu einem Wert von 1,85 usek abfallen, bei dessen Erreichen dann auf den Schaltzustand
gemäß Figur 2B zum Erreichen einer verdoppelten Impulsdauer von 3,70 usek umgesteuert wird. Die pro Einspritzung
einfache Liefermenge Y des Brennstoffs wird damit gleichzeitig
zu der Liefermenge 2Y pro Arbeitstakt der Maschine verdoppelt. In dem Schaltzustand gemäß Figur 2B kann dann die
Impulsdauer bis auf 4,10 μsek verlängert werden, was einer
Liefermenge 2X des Brennstoffs pro Arbeitstakt der Maschine entspricht und dabei gleichzeitig den maßgeblichen Schwellwert
darstellt, bei dessen Erreichen wieder in den Schaltzustand gemäß Figur 2A umgeschaltet wird. Der entsprechende
Schwellwert der Impulsdauer nimmt hierbei den Wert von 2,05 Usek an, was einer Liefermenge X pro Einspritzung des Brennstoffs
entspricht, der in diesem Schaltzustand der Einspritzdüse pro Arbeitstakt der Maschine eine zweimalige Einspritzung
erfährt. Die Figur 5 verdeutlicht mit den strichpunktierten Linien I und II die Bereichsgrenzen der in den beiden Schaltzuständen
der Einspritzdüse pro Einspritzung unterschiedlich gelieferten Brennstoffmengen, wenn zur Vorgabe der vorerwähnten
Hysteresewirkung die mit den gestrichelten Linien verdeutlichten Bereichsgrenzen der Schwellwerte für die Impulsdauer
eingehalten werden, die damit also bei 1,85 μsek
bzw. bei 4,1 usek liegen.
Die beiden Schaltzustände der Einspritzdüse lassen sich mit einer Steuereinrichtung 30 der in Figur 3 gezeigten
Ausbildung steuern. Diese Steuereinrichtung umfaßt einen Steuermodul 31, der einen ersten Eingang EFIPW für ein
Steuersignal aufweist, das von einem Rechner für die pro Arbeitstakt der Maschine in Abhängigkeit von einem Be-
triebsparameter, so insbesondere einem vorgegebenen Luft-Brennstoff-Mischungsverhältnis,
gewünschte Brennstoffmenge geliefert wird. An einem zweiten Eingang SSFPW dieses Steuermoduls
31 wird die vor dem Erreichen des linearen Bereichs der Kennlinie der Einspritzdüse minimal zulässige Impulsdauer
der Erregerstromes für die Einspritzdüse zugeführt, während an einem dritten Eingang SSFPWH eine demgegenüber
höhere, die Hysteresewirkung zwischen den beiden Schaltzuständen der Einspritzdüse beenflussende Impulsdauer zugeführt
wird. Der eigentliche Steuermodul 31 ist mit einem Hinweis auf das Flußdiagramm der Figur 4 derart ausgebildet,
daß er wahlweise entweder den einen Schaltzustand gemäß Figur 2A oder den zweiten Schaltzustand gemäß Figur
2B der Einspritzdüsse steuert.
Der für den Steuermodul 31 verwirklichte logische Schaltkreis umfaßt nach der Darstellung gemäß Figur 4 einen an
den Eingang EFIPW angeschlossenen Eingangsblock 41, der somit das von einem Rechner gelieferte Steuersignal empfängt,
mit welchem die pro Arbeitstakt der Maschine in Abhängigkeit von einem oder mehreren Betriebspsrametern gewünschte Liefermenge
des Brennstoffs berücksichtigt ist. An diesen Eingangsblock 41 ist ein Entscheidungsblock 42 angeschlossen,
welcher dieses Steuersignal für eine pro Arbeitstakt der Maschine nur einmalige Einspritzung SSF des Brennstoffs
oder für dessen zweimalige Einspritzung SDF auswählt. Sofern das Steuersignal von diesem Entscheidungsblock 4 2 für
eine zweimalige Einspritzung des Brennstoffs ausgewählt wurde, wird es in einem nachfolgenden Prüfblock 43 bezüglich
seiner Impulsdauer dahin überprüft, ob diese Impulsdauer gleich oder kleiner als der Schwellwert ist, bei welchem
von dem Schaltzustand der Einspritzdüse gemäß Figur 2A auf deren Schaltzustand gemäß Figur 2B umgesteuert wird.
Wenn mit dem Prüfblock 43 diese Voraussetzung für die Beibehaltung des Schaltzustandes gemäß Figur 2A festgestellt
ist, wird mit dem Steuersignal SDF der Ausgang SSFFF eines Flip-Flop-Schalters 44 auf 0 gestellt, so daß das Steuersig-
nal jetzt eine Weiterleitung zu einem weiteren Prüfblock
45 erfährt, der aus dem bisherigen Steuersignal SSFFF eine ODER-Summe durch die Hinzufügung einer 1 bildet.
Der Prüfblock 45 umfaßt einen Zwischenspeicher TMP 2 LH,
welcher den doppelten Wert der Impulsdauer EFIPW speichert, der gemäß der Darstellung in Figur 1 für die Kennlinie der
Einspritzdüse maßgebend ist, abzüglich einer OFFSET-Zeit, mit welcher die Zeitspanne berücksichtigt wird, die von der
Einspritzdüse ab der Erregung bis zum Beginn der Einspritzung des Brennstoffs benötigt wird. Diese OFFSET-Zeit ergibt damit
also die Zeitspanne, die in der Darstellung gemäß Figur 5 mit dem Beginn der Kennlinie in der Bezugnahme auf den Koordinatenursprung
berücksichtigt ist. Indem nun der Ausgang des Prüfblockes 45 auf die Impulsdauer des für den Schaltzustand
gemäß Figur 2B maßgeblichen Steuersignals SSF eingestellt ist, wird damit das mit der vorerwähnten ODER-Summe
neu gebildete Steuersignal SSFFF in einem weiteren Prüfblock 46 dahin überprüft, ob es jetzt an dem Ausgang des Prüfblokkes
45 den Wert 1 aufweist oder nicht, so daß es erst dann unter Vermittlung eines Steuerblockes 48 entweder zu einer
Einspritzung des Brennstoffs kommt oder diese Einspritzung unterbleibt. Der Steuerblock 48 ist mit dem Inhalt des Zwischenspeichers
TMP2LH gespeichert und für die Abgabe einer Impulsdauer eingerichtet, welche den Inhalt dieses Zwischenspeichers
mit dem Zeitfaktor 4,8 μsek multipliziert. Diese
Multiplikation unterbleibt andererseits nach der Maßgabe eines weiteren Zwischenspeichers TMP2LH, der als Entscheidungsblock
47 zwischen den Prüfblock 46 und den Steuerblock 48 zwischengeschaltet ist, wenn durch den Prüfblock 46 festgestellt
wird, daß die ihm zugeleitete QDER-Summe des Steuersignals SSFFF nicht den Wert 1 aufweist.
Wenn andererseits durch den Prüfblock 43 ermittelt wird, daß
das ihm zugeleitete Steuersignal SDF nicht den zugehörigen Schwellwert der Impulsdauer einhält und damit beinhaltet wird,
daß die mit dem Entscheidungsblock 4 2 gesteuerte zweimalige
- 4Ί -
/Il
Einspritzung des Brennstoffs bereits den linearen Bereich der die Liefermenge der Einspritzdüse bestimmenden Kennlinie
erreicht hat, dann wird das Steuersignal SDF von dem Prüfblock 43 an einen Prüfblock 49 angeliefert, der
seinerseits direkt an den Steuerblock 48 angeschlossen ist. Der Prüfblock 49 umfaßt einen Zwischenspeicher TMP2LH,
der anders als der Zwischenspeicher des Prüfblockes 45 die Impulsdauer EFIPW beinhaltet, so daß mit einer Einstellung
des Ausgangs SSFFF eines entsprechenden Flip-Flop-Schalters ebenfalls auf 0 dann mit diesem Prüfblock 4 9 und dem Steuerblock
48 die Beibehaltung des Schaltzustandes der Einspritzdüse gemäß Figur 2A gesteuert werden kann.
Wenn andererseits durch den Entscheidungsblock 4 2 das von dem Eingangsblock 41 angelieferte Steuersignal für eine
Steuerung des Schaltzustandes gemäß Figur 2B ausgewählt wird, dann wird dieses abweichende Steuersignal SSF durch
einen dem Prüfblock 43 entsprechenden Prüfblock 431 dahin überprüft, ob bei ihm die Impulsdauer EFIPW gleich oder
kleiner ist als die Summe der Vorgaben, die über die Eingänge SSFPW und SSFPWH an den Steuermodul 31 aufgegeben
werden. Wenn diese Grenzbedingung für das Steuersignal SSF eingehalten wird, dann erfolgt seine Weiterverarbeitung
unter Vermittlung des Prüfblockes 45 in der gleichen Art und Weise wie die Weiterverarbeitung des Steuersignals
SDF, nachdem es wie vorbeschrieben durch den Prüfblock 4 3 geprüft worden ist. Wird diese Grenzbedingung dagegen nicht
eingehalten, dann wird das Steuersignal SSF an einen Prüfblock 50 übermittelt, der einen Flip-Flop-Schalter mit einem
O-Ausgang SSFFF aufweist, an welchen ein weiterer Prüfblock
51 angeschlossen ist. Dieser weitere Prüfblock 51 umfaßt einen Zwischenspeicher TMP2LH, der wie der Zwischenspeicher
des Prüfblockes 45 den doppelten Wert der Impulsdauer EFIPW beinhaltet, abzüglich wiederum derselben OFFSET-Zeit. Wenn
durch den Prüfblock 50 eine Abweichung von der Vorgabe abgestellt wird, dann wird das Steuersignal SSF anderseits einem
Prüfblock 52 zugeführt, der einen den einfachen Wert der Impulsdauer
EFIPW beinhaltenden Zwischenspeicher TMP2LH umfaßt.
- γί-
Beide Prüfblöcke 51 und 52 sind weiterhin an einen Entscheidungsblock
53 angeschlossen, der wie die vorgeschalteten Prüfblöcke 45 und 4 9 an den Steuerblock 48 angeschlossen ist
und somit sicher stellt, daß bei einer Ansteuerung des Schaltzustandes
gemäß Figur 2B mit einer Auswahl des Steuersignals SSF durch den Entscheidungsblock 42 während der Beibehaltung
dieses Schaltzustandes pro Arbeitstakt der Maschine jeweils nur einmal die gewünschte Menge des Brennstoffs für eine nur
einmalige Zündung geliefert wird.
Wenn pro Arbeitstakt der Maschine nur eine einmalige Einspritzung des Brennstoffs gesteuert wird, dann ist dafür
aus der Darstellung gemäß Figur 2B für den entsprechenden Schaltzustand der Einspritzdüse ableitbar, daß hierbei dann
zwischen den zeitlich aufeinander folgenden Einspritzungen eine größere Zeitspanne in Abhängigkeit davon verstreichen
kann, wie hoch die jeweilige Maschinendrehzahl ist. Es kann daher der Fall eintreten, daß für die Maschine für eine aus
einem Teillastbetrieb heraus erfolgende Beschleunigungsphase vorübergehend nicht genügend Brennstoff zur Verfügung
steht, wodurch die Beschluenigungsphase verlangsamt wird und im Extremfall sogar die Gefahr besteht, daß die Maschine
zum Stillstand kommt. Um diese nachteilige Auswirkung zu verhindern, kann daher die pro Arbeitstakt einmalige Einspritzung
des Brennstoffs gemäß der Darstellung in Figur 2C eine temporäre Vergrößerung der jeweiligen Liefermenge des
Brennstoffs durch die Bereitstellung auch eines asynchronen Steuersignals erfahre'n, dessen Anlieferung beispielsweise
in Abhängigkeit von dem Erreichen einer bestimmten Maschinendrehzahl im Teillastbetrieb der Maschine oder aber auch
in Abhängigkeit von dem Erreichen einer bestimmten kritischen Temperatur des Kühlwassers bewirkt wird. Ein solches
asynchrones Steuersignal liefert folglich zwischen den Zeitpunkten eine zusätzliche Liefermenge, in welchen in dem Einschaltzustand
der Einspritzdüse gemäß Figur 2B eine vorbestimmte Brennstoffmenge jeweils einmalig eingespritz wird.
Claims (5)
- Verfahren zum Steuern der Einspritzung von Brennstoff mittels einer Einspritzdüse bei einer BrennkraftmaschinePatentansprücheC1.ι Verfahren zum Steuern der Einspritzung von Brennstoff mittels einer Einspritzdüse bei einer Brennkraftmaschine in Abhängigkeit von einem Betriebsparameter der Maschine, wie insbesondere einem vorgegebenen Luft-Brennstoff-Mischungsverhältnis, dadurch gekennzeichnet , daß die Einspritzdüse für eine pro Arbeitstakt der Maschine wahlweise entweder nur einmalige oder eine wenigstens zweimalige Einspritzung des Brennstoffs betätigt und mit einem ersten Schwellwert und mit einem zweiten Schwellwert für wenigstens zwei pro Arbeitstakt der Maschine zur Erzielung einer Hysteresewirkung verschieden groß eingespritzte Brennstoffmengen die Umschaltung zwischen der wenigstens zweimaligen und der nur einmaligen Einspritzung des Brennstoffs bzw. dessen wahlweise umgekehrter Einspritzung gesteuerr wird, wobei während jedes Arbeitstaktes der Maschine die bzw. jede Einspritzung des Brennstoffs für einen Vergleich mit dem zugehörigen Schwellwert als Impulsdauer zeitmäßig erfaßt und die Betätigung der Einspritzdüse in Abhängigkeit davon zwischen ihren zugehörigen Schaltzuständen umgeschaltet wird, ob bei der wenigstens zweimaligen Einspritzung des Brennstoffs die dafür erfaßte Impulsdauer kleiner als der erste Schwellwert oder bei der einmaligen Einspritzung des Brennstoffs die dafür erfaßte abweichende Impulsdauer größer als der zweite Schwellwert ist.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet , daß der zweite
Schwellwert für einen linearen Bereich der die Impulsdauer in Abhängigkeit von der Liefermenge pro Arbeitstakt der Maschine bestimmenden Kennlinie der Einspritzdüse vorgegeben wird. - 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet , daß die Impulsdauer des mit dem zweiten Schwellwert für eine pro Arbeitstakt der Maschine nur einmalige Einspritzung des
Brennstoffs gesteuerten einen Schaltzustandes der Einspritzdüse größer ist als die Impulsdauer der mit dem
ersten Schwellwert für eine wenigstens zweimalige Einspritzung des Brennstoffs gesteuerten zweiten Schaltzustandes der Einspritzdüse. - 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet , daß bei einer
Viertaktmaschine mittels eines logischen Schaltkreises die Impulsdauer einer pro Arbeitstakt der Maschine nur einmaligen Einspritzung des Brennstoffs auf 3,70 μsek
und einer pro Arbeitstakt der Maschine zweimaligen Einspritzung des Brennstoffs auf jeweils 1,85 ysek eingestellt und daß der erste und der zweite Schwellwert für eine Umschaltung zwischen den zwei Schaltzuständen der Einspritzdüse mit 1,85 usek bzw. 4,10 μsek vorgegeben
werden. - 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet , daß mit einem
asynchronen Steuersignal die bzw. jede pro Arbeitstakt der Maschine nur einmalige Einspritzung der Einspritzdüse mengenmäßig vergrößert wird.
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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