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DE3526275C1 - Verfahren und Folgewerkzeuganordnung zur Herstellung einer Schlitzplatte, insbesondere Schaltungskulissenplatte für Kraftfahrzeug-Zahnräderwechselgetriebe - Google Patents

Verfahren und Folgewerkzeuganordnung zur Herstellung einer Schlitzplatte, insbesondere Schaltungskulissenplatte für Kraftfahrzeug-Zahnräderwechselgetriebe

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Publication number
DE3526275C1
DE3526275C1 DE19853526275 DE3526275A DE3526275C1 DE 3526275 C1 DE3526275 C1 DE 3526275C1 DE 19853526275 DE19853526275 DE 19853526275 DE 3526275 A DE3526275 A DE 3526275A DE 3526275 C1 DE3526275 C1 DE 3526275C1
Authority
DE
Germany
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cut
strip
plate
slots
cutting
Prior art date
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Expired
Application number
DE19853526275
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred 6349 Driedorf Keller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Selzer Fertigungstechnik GmbH and Co KG
Original Assignee
Selzer Fertigungstechnik GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Selzer Fertigungstechnik GmbH and Co KG filed Critical Selzer Fertigungstechnik GmbH and Co KG
Priority to DE19853526275 priority Critical patent/DE3526275C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3526275C1 publication Critical patent/DE3526275C1/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D37/00Tools as parts of machines covered by this subclass
    • B21D37/08Dies with different parts for several steps in a process
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/24Providing feel, e.g. to enable selection
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/24Providing feel, e.g. to enable selection
    • F16H2061/242Mechanical shift gates or similar guiding means during selection and shifting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description

  • Wegen dieser besonderen Vorzüge haben auf vielen Anwendungsgebieten Feinschnitteile auch solche Teile ersetzt, die bisher durch unterschiedliche spangebende Verfahren oder auch durch kombinierte spanlose und spangebende Verfahren hergestellt worden sind. Hierbei gelangen sowohl mit Folgewerkzeugen arbeitende Herstellungsverfahren zur Anwendung, wenn das Werkstück in mehreren Feinschnittfolgen bearbeitet wird, als auch mit Folgeverbundwerkzeugen arbeitende Herstellungsverfahren, wenn unterschiedliche Schneid-und Umformvorgänge im Folgeverbund vorgenommen werden.
  • Im Feinschnittverfahren können auch einzelne Schrägschnitte, d. h. senkrechte Schnitte an schräggestellten Blechflächen vorgenommen werden. Probleme entstehen jedoch, wenn Schrägschnitte und Normalschnitte bei einem Verfahren der eingangs angegebenen Gattung in Schnittfolge vorzunehmen sind. Beim Anwendungsfall einer Schaltungskulissenplatte für Kraftfahrzeug-Zahnräderwechselgetriebe sind beispielsweise für das sog. H-Schaltungsschema- drei parallel zueinander angeordnete Kulissenschlitze vorgesehen, die durch einen quer dazu verlaufenden die Leerlaufstellung markierenden Verbindungsschlitz miteinander verbunden sind, wobei die beiden außen liegenden Parallelschlitze von schräg ausgerichteten Wandflächenpaaren begrenzt sind, während der mittlere Parallelschlitz und der Verbindungsschlitz bezüglich der Ebene der Schaltungskulisse senkrecht verlaufen.
  • Die schräg ausgerichteten Wandflächen der beiden außen liegenden Schlitze sollen paarweise in Richtung eines der Schaltungskulisse mit Abstand gegenüberliegenden fiktiven Schwenkpunkts eines Kulissenführungsstifts od. dgl. konvergieren. Dadurch soll bezweckt werden, daß der Kulissenführungsstift, auch wenn er sich in einer der beiden außen liegenden Parallelschlitze befindet, den Schlitzwänden in allen möglichen Stellungen im wesentlichen über die volle Blechdicke anliegt, also keine verschleißfördernde Linienberührung mit einer Schlitzkante hat. Derartige Linienberührungen würden resultieren, wenn auch die Wandflächen der beiden außen liegenden Parallelschlitze senkrecht zur Ebene der Schaltungskulisse verlaufen würden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und ein zur Verfahrensdurchführung geeignetes Folgewerkzeug vorzuschlagen, mit welchem eine Schlitzplatte, die mindestens einen von schräg ausgerichteten Wandflächen begrenzten Schlitz als auch mindestens einen von senkrecht zur Ebene der Schlitzplatte ausgerichteten Wandflächen begrenzten Schlitz aufweist, durch Feinschneiden in Schnittfolge herstellbar ist.
  • Die gestellte Aufgabe wird ausgehend von einem Verfahren der eingangs angegebenen Gattung dadurch gelöst, daß der Werkstoffstreifen in der ersten Arbeitsstufe durch einen von mindestens einer Randkante des Werkstoffstreifens ausgehenden und diesen bis auf einen Reststeg durchtrennenden Freischnitt in Segmente gleicher Länge unterteilt wird, daß die Freischnittaussparungen im Werkstoffstreifen als Anschlagstelle für die Begrenzung der Vorschubschrittlänge verwendet werden, daß in mindestens einer weiteren Arbeitsstufe zur Anbringung von zur Vorschubrichtung parallelen Kulissenschlitzen, deren beide seitliche Begrenzungswandflächen jeweils in einem spitzen Winkel zur auf der Schlitzplatte errichteten Senkrechten verlaufen, das betreffende Segment des Werkstoffstreifens unter im wesentlichen plastischer Verformung der beiden die Verbindungen zu den Nachbarsegmenten herstellenden Reststege in eine dem spitzen Winkel entsprechende Schräglage zur Horizontalen verdreht und eingespannt wird, worauf der Kulissenschlitz geschnitten wird, und daß das mit diesem Kulissenschlitz versehene Segment in der nachfolgenden Arbeitsstufe in die Horizontale oder eine andere Schräglage gegenüber der Horizonta- len unter abermaliger im wesentlichen plastischer Verformung der beiden die Verbindungen zu den Nachbarsegmenten herstellenden Reststege zurückgedreht und eingespannt wird, bevor der nächste Feinschneidvorgang vorgenommen wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren erlaubt das abwechselnde Vornehmen von Normalschnitten und Schrägschnitten, wobei die schräg zu schneidenden Schlitze lediglich zur Vorschubrichtung parallel ausgerichtet sein müssen. Wesentliches Merkmal der Erfindung ist dabei das mehrfache plastische Hin- und Herbiegen der einzelnen Segmente des Werkstoffstreifens zwischen den unterschiedlichen Schnittlagen in den einzelnen Arbeitsstufen, was durch die nach Anbringung der Freischnitte verbleibenden leicht verformbaren Reststege ermöglicht wird.
  • Vorteilhaft wird bei der Anbringung der Freischnitte so vorgegangen, daß der Freischnitt in der ersten Arbeitsstufe von beiden Randkanten ausgehend zur Erzielung eines wenigstens in der Nähe der Längsmittelachse des Werkstoffstreifens gelegenen Reststegs vorgenommen wird. Dadurch verbleiben zwischen benachbarten Segmenten des Werkstoffstreifens etwa in der Mitte gelegene Reststege, an denen beim Hin- und Herbiegen der Segmente die Verformungsarbeit geleistet wird.
  • Zweckmäßig wird so verfahren, daß vor oder gleichzeitig mit dem Freischnitt in der ersten Arbeitsstufe die Randkanten des Werkstoffstreifens auf eine exakte vorgegebene Breite zur Erzeugung von den Werkstoffstreifen in den folgenden Arbeitsstufen positionierenden Anschlagflächen geschnitten werden.
  • Die Reihenfolge, in welcher Normalschnitte und Schrägschnitte in den einzelnen Arbeitsstufen vorgenommen werden, kann grundsätzlich beliebig festgelegt werden. Bei der Herstellung einer Schlitzplatte mit einer Schlitzkonfiguration, die aus Schlitzen mit senkrecht zur Schlitzplatte ausgerichteten Begrenzungswandflächen und aus Schlitzen mit im spitzen Winkel zur Senkrechten ausgerichteten Begrenzungswandflächen zusammengesetzt ist, werden jedoch vorzugsweise zunächst die Schlitze mit senkrechten Begrenzungswänden und in nachfolgenden Arbeitsstufen die Schlitze mit im spitzen Winkel ausgerichteten Begrenzungswänden geschnitten, worauf in der letzten Arbeitsstufe nach Einspannung und Zurückbiegung des betreffenden Segments unter im wesentlichen plastischer Verformung des die Verbindung mit dem nachfolgenden Segment herstellenden Reststeges in die Horizontallage der Außenkonturschnitt der Schlitzplatte vorgenommen wird.
  • Für die Erzielung präziser maßhaltiger Kulissenschlitze ist es von Vorteil, wenn bereits geschnittene Kulissenschlitze in nachfolgenden Arbeitsstufen mindestens teilweise gegen unerwünschte Verformungen von innen gestützt werden.
  • Eine für die Durchführung des Verfahrens besonders geeignete Folgewerkzeuganordnung umfaßt eine Mehrzahl von in gleichen Abständen in einer Reihe angeordneten Werkzeugen, bestehend jeweils aus Schneidstempeln, Gegenhaltern, Auswerfern, Preßplatten und Schneidplatten, und ist dadurch gekennzeichnet, daß die zur Anbringung von Schlitzen, deren seitlichen Begrenzungsflächen in einem spitzen Winkel zur auf der Schlitzplatte errichteten Senkrechten verlaufen, vorgesehenen Werkzeuge jeweils eine Preßplatte und eine Schneidplatte besitzen, die in übereinstimmender Schräglage jeweils im genannten spitzen Winkel zur Horizontalen ausgerichtet sind. Die so ausgerichteten Preß- und Schneidplatten sorgen zuverlässig für das für Schrägschnitte erforderliche Verbiegen und Einspannen der einzelnen Segmente des Werkstoffstreifens.
  • Zur genauen Positionierung des Werkstoffstreifens für die Schrägschnitte ist es von Vorteil, wenn an den in Schräglage ausgerichteten Schneidplatten jeweils eine feste Anschlagfläche für die Anlage einer Randkante des Werkstoffstreifens und ein beweglich geführter Seitenschieber zur Anlage an die andere Randkante des Werkstoffstreifens angeordnet sind.
  • Die Durchführung der inneren Abstützung bereits geschnittener Kulissenschlitze läßt sich zweckmäßig durch ein Folgewerkzeug realisieren, bei dem an den den Werkzeugen der ersten Arbeitsstufe folgenden Werkzeugen in den Preßplatten bzw. dem Schneidstempel für den Außenkonturschnitt Stützelemente verschiebbar geführt sind, die den Kulissenschlitzen in der Schlitzplatte in ihren Querschnittsabmessungen und ihrer Führungsrichtung angepaßt sind.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Die Zeichnungen illustrieren die Herstellung einer H-Schaltungskulisse mit Hilfe einer Folgewerkzeuganordnung.
  • Im einzelnen zeigt in den Zeichnungen in teilweise schematisierter und abgebrochener Darstellungsweise F i g. 1 eine Draufsicht auf den durch eine Folgewerkzeuganordnung hindurchgeführten Werkstoffstreifen mit vier parallel zueinander angeordneten in Abständen aufeinanderfolgenden Schnittverlaufslinien, welche jeweils einer Arbeitsstufe zugeordnet sind, F i g. 2 einen Schnitt durch das Folgewerkzeug entsprechend der Linie ll-ll in Fig. 1, F i g. 3 einen Schnitt durch das Folgewerkzeug entsprechend der Linie 111-111 in Fig. 1, Fig.4 einen Schnitt durch das Folgewerkzeug entsprechend der Linie IV-IV in Fig. 1, F i g. 5 einen Schnitt durch das Folgewerkzeug entsprechend der Linie V-V in F i g. 1 und F i g. 6 Schnitte a bis d durch den Werkstoffstreifen entsprechend der Linien VIa-VIa bis Vld-VId in F i g. 1, welche die Lage und den Bearbeitungszustand des Werkstoffs in den vier einzelnen Bearbeitungsstufen illustrieren.
  • Zur Erläuterung des Verfahrensablaufs und der verfahrensgemäß hergestellten Schaltungskulissenplatte wird zunächst im wesentlichen auf F i g. 1 Bezug genommen. Der in der durch den Pfeil 1 angedeuteten Vorschubrichtung durch die weiter unten noch näher erläuterte Folgewerkzeuganordnung hindurchgeführte Werkstoffstreifen 2 besteht aus einem etwa 5 mm dikken Blechband aus einer für das Feinschneiden geeigneten Stahlqualität. In vier mit gleichen Abständen aufeinanderfolgenden Arbeitsstufen 1 bis 4 werden gleichzeitig Feinschneidvorgänge am Werkstoffstreifen 2 vorgenommen, wobei in der Stufe 4 unter anderem der die Außenkontur der Schaltungskulissenplatte 3 bildende Schnitt erfolgt. Im Anschluß an die Stufe 4 wird die Schaltungskulissenplatte 3 von dem verbleibenden Stanzgitter 4 des Werkstoffstreifens 2 abgetrennt. Die Schaltungskulissenplatte besitzt in paralleler Ausrichtung zur Vorschubrichtung 1 zwei äußere Kulissenschlitze 5 und 6, einen mittleren Kulissenschlitz 7 und einen senkrechten zur Vorschubrichtung 1 verlaufenden Verbindungskulissenschlitz 8, der die Querverbindung zwischen den Kulissenschlitzen 5 bis 7 herstellt und die Leerlaufstellung des Zahnräderwechselgetriebes markiert. Daneben sind in der Schaltungskulissenplatte 3 noch eine Reihe von Durchgangslöchern 9 und ein durch eine Durchsetzung gebildeter Vorsprung 10 vor- handen.
  • Während der mittlere Kulissenschlitz 7 und der Verbindungskulissenschlitz 8, die ein Mittelkreuz bilden, senkrecht zur Schaltungskulissenplatte 3 ausgerichtete Begrenzungswandflächen besitzen, sind die Begrenzungswandflächen 11 und 12 der beiden äußeren Kulissenschlitze 5 und 6 in unterschiedlichen spitzen Winkeln a bzw. zur auf der Schaltungskulissenplatte 3 errichteten Senkrechten ausgerichtet.
  • Wie aus F i g. 1 ersichtlich ist, wird in Stufe 1 das aus den Schlitzen 7, 8 gebildete Mittelkreuz geschnitten, in Stufe 2 erfolgt der Schnitt des Kulissenschlitzes 6, in Stufe 3 wird der Kulissenschnitt 5 angebracht und in Stufe 4 wird der Außenkonturschnitt vorgenommen und gleichzeitig werden die Durchgangslöcher 9 und der Vorsprung 10 angebracht. Die Durchgangslöcher 9 und der Vorsprung 10 besitzen senkrecht zur Schaltungskulissenplatte 3 ausgerichtete Achsen. Die Biege-und Einspannlage des Werkstoffstreifens 2 in den Stufen 1 bis 4 geht aus den einzelnen Darstellungen a bis d der F i g. 6 hervor.
  • Die Folgewerkzeuganordnung besteht im wesentlichen aus den folgenden Werkzeugteilen, dem Schneidstempel 13 für das Mittelkreuz, dem Gegenhalter und Auswerfer 14 für den Ausschnitt des Mittelkreuzes, den Schneidstempeln 15 und 16 für die äußeren Kulissenschlitze 6 bzw. 5, den Preßplatten 17 und 18 für das Einspannen und Schrägstellen des Werkstoffstreifens 2 in den Stufen 2 und 3 sowie für das Einprägen der zum Feinschneiden erforderlichen und üblichen (in der Zeichnung nicht dargestellten) Ringzacken, den Schneidplatten 19 und 20, den Gegenhaltern und Auswerfern 21 und 22 für die äußeren Kulissenschlitze 6 bzw. 5, den Seitenschiebern 23 und 24 zur Anlage an die geschnittenen Randkanten 25 bzw. 26 des Werkstoffstreifens 2, dem Schneidstempel 27 zum Ausschneiden der vollständigen Außenkontur der Schaltungskulissenplatte 3, den Stützelementen 28 zur Formhaltung geschnittener Kulissenschlitze, den Ausstoßern 29, von denen nur einer in Fig. 5 gezeigt ist, für aus Aussparungen der Schaltungskulissenplatte 3 ausgeschnittene Butzen, dem Gegenhalter und Auswerfer 30 für die vollständige ausgeschnittene Schaltungskulissenplatte 3 und den Lochstempeln 31, von denen nur einer in F i g. 5 dargestellt ist, für die Anbringung der Durchgangslöcher 9.
  • Die Folgewerkzeuganordnung ist in üblicher Weise an einer Presse (nicht dargestellt) angebracht. Alle Teile der Folgewerkzeuganordnung arbeiten gleichzeitig, d. h. bei jedem Arbeitshub der Presse werden in allen Stufen 1 bis 4 Schneidvorgänge durchgeführt, wobei bei jedem Arbeitshub aus der Stufe 4 eine fertige Schaltungskulissenplatte anfällt. Nachfolgend werden die in den einzelnen Stufen durchgeführten Feinschneidvorgänge noch näher erläutert.
  • Stufe 1 (F i g. 2): Ausgehend von dem Werkstoffstreifen 2, der von einem aufgewickelten Blechband abgezogen werden kann, werden die Randkanten 25,26 mittels in F i g. 1 angedeuteter Werkzeuge 32 und 33 auf vorgegebene exakte Breite beschnitten. Die Randkanten 25, 26 dienen bei der weiteren Bearbeitung als positionierende Anschlagflächen. Danach oder gleichzeitig wird von den beschnittenen Randkanten 25, 26 ausgehend ein Freischnitt vorgenommen, bei welchem von den Randkanten her durch gegenüberliegende Schneidwerkzeuge 34, 35 (F i g. 1) der Werkstoffstreifen 2 zur Bildung der Freischnittaussparungen 36 und 37 und der jeweils dazwischen befindlichen verformbaren Reststege 38 eingeschnitten wird. Die Freischnittaussparungen 36, 37 befinden sich paarweise in Längsrichtung des Werkstoffstreifens 2 in exakten gleichbleibenden Abständen und dienen zur Bestimmung der Vorschubschrittlänge. Bei jedem Feinschneidvorgang in den nachfolgenden Stufen 2 bis 4 tauchen Positionierelemente 39 und 40 in die Freischnittaussparungen 36 bzw.
  • 37 ein, wie dies in F i g. 1 angegeben ist. Weiterhin wird in dieser Stufe das Mittelkreuz, d. h. die mit senkrechten Begrenzungswänden ausgestatteten Kulissenschlitze 7, 8, durch Feinschneiden angebracht.
  • Stufe 2 (Fig.3): In dieser Station des Folgewerkzeugs wird das zwischen benachbarten Freischnittaussparungspaaren 36, 37 befindliche Segment des Werkstoffstreifens 2 zwischen der Preßplatte 17 und der Schneidplatte 19 eingespannt, wobei der Seitenschieber 23 für eine positionierende Anlage der Randkante 26 an eine Anschlagfläche 41 der Schneidplatte 19 sorgt. Die zueinandergekehrten Oberflächen der Preßplatte 17 und der Schneidplatte 19 sind planparallel zueinander ausgerichtet und entsprechend dem Winkel ft zur horizontalen schräggestellt. Dadurch wird dieses Segment des Werkstoffstreifens 2 ausgehend von der in Stufe 1 vorhandenen Horizontallage, die für den Werkstoffstreifen 2 auch in F i g.3 in ausgezogenen Linien noch angedeutet ist, unter plastischer Verformung der beiden die Verbindung zu den Nachbarsegmenten herstellenden Reststege 38 in eine Schräglage verdreht, die in Fig. 3 in strichpunktierten Linien dargestellt ist. Im übrigen sind in allen Fig. 2 bis 5 die Werkzeugteile bei geöffneter Presse dargestellt. Danach erfolgt der Feinschnitt des Kulissenschlitzes 6 durch den senkrecht geführten Schneidstempel 15 und den entsprechend senkrecht geführten Gegenhalter und Auswerfer 21. Hierbei kann in das bereits geschnittene Mittelkreuz ein formschlüssiges Stützelement zur Verhinderung von Verformungen dieser Schlitzbereich eingeführt sein.
  • Stufe 3 (Fig. 4): In dieser Station des Folgewerkzeugs wird das soeben bearbeitete Segment analog dem Verdreh- oder Biegevorgang gemäß Stufe 2 ausgehend von der aus Stufe 2 herrührenden Schräglage des Segments über eine waagerechte Lage hinaus zurückgedreht und in einer Gegenschräglage eingespannt. Dieser Vorgang erfolgt zwischen den zueinandergekehrten planparallelen Flächen der Preßplatte 18 und der Schneidplatte 20, die entsprechend dem Winkel a gegenüber der Horizontalen schräggestellt sind. Der Seitenschieber 24 sorgt hierbei für eine das Segment positionierende Anlage der Randkante 25 an eine Anschlagfläche 42 der Schneidplatte 20. Das in dieser Station in Bearbeitung befindliche Segment des Werkstoffstreifens 2 ist in der aus der Stufe 2 herrührenden Schräglage in ausgezogenen Linien dargestellt, während seine Lage nach dem Einspannen und Biegen zwischen der Preßplatte 18 und der Schneidplatte 20 in strichpunktierten Linien angedeutet ist. Nach dem Einspannen und Biegen bzw. Verdrehen erfolgt der Feinschnitt des anderen äußeren Kulissenschlitzes 5 mit Hilfe des senkrecht geführten Schneidstempels 16 und des entsprechend geführten Gegenhalters und Auswerfers 22. Auch hierbei können wiederum Verformungen des Mittelkreuzes durch ein formschlüssig eingeführtes Stützelement verhindert werden. Bei der Einspannung und Verdrehung des Segments erfolgt abermals eine plastische Verformung der das Segment mit den beiden Nachbarsegmenten verbindenden Reststege 38.
  • Stufe 4 (F i g. 5): In diese Station des Folgewerkzeugs gelangt das in Bearbeitung befindliche Segment in der aus F i g. 3 herrührenden Schräglage, die in Fig. 5 mit strichpunktierten Linien angedeutet ist. Das Segment wird zwischen den zueinandergekehrten planparallelen und horizontal ausgerichteten Flächen des Schneidstempels 27 und einer Schneidplatte 43 eingespannt und in seine Horizontallage unter nochmaliger plastischer Verformung des die Verbindung zum in der Stufe 3 befindlichen Segments herstellenden Reststegs 38 zurückgebogen. Hierbei gelangt das Segment in eine positionierte Lage zwischen zwei an der Schneidplatte 43 befestigten Positionierleisten 44 und 45, die den Randkanten 26 bzw. 25 zugeordnet sind. Beim Feinschnitt der Außenkontur werden die beiden äußeren Kulissenschlitze 5 und 6 gegen unerwünschte Verformungen durch eingeführte formschlüssige Stützelemente 28 geschützt.
  • Den Konturenschnitt besorgen der Schneidstempel 27 und der Gegenhalter und Auswerfer 30. Die Durchgangslöcher 9 werden mit Hilfe der Lochstempel 31 und der damit zusammenwirkenden Ausstoßer 29 angebracht. Die fertige Schaltungskulissenplatte 3 wird danach aus dem Folgewerkzeug ausgeworfen.
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Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung einer Schlitzplatte, insbesondere Schaltungskulissenplatte für Kraftfahrzeug-Zahnräderwechselgetriebe, mit mehreren Kulissenschlitzen, bei dem durch Feinschneiden in Schnittfolge ausgehend von einem ggf. aufgewickelten Werkstoffstreifen gleichzeitig in mehreren in Vorschubrichtung des Werkstoffstreifens mit gleichen Abständen vorgesehenen Arbeitsstufen Feinschneidvorgänge bis zum Abtrennen der Schlitzplatte vom Stanzgitter vorgenommen werden, d a -durch gekennzeichnet, daß der Werkstoffstreifen in der ersten Arbeitsstufe durch einen von mindestens einer Randkante des Werkstoffstreifens ausgehenden und diesen bis auf einen Reststeg durchtrennenden Freischnitt in Segmente gleicher Länge unterteilt wird, daß Freischnittaussparungen im Werkstoffstreifen als Anschlagstelle für die Begrenzung der Vorschubschrittlänge verwendet werden, daß in mindestens einer weiteren Arbeitsstufe zur Anbringung von zur Vorschubrichtung parallelen Kulissenschlitzen, deren beide seitliche Begrenzungswandflächen jeweils in einem spitzen Winkel zur auf der Schlitzplatte errichteten Senkrechten verlaufen, das betreffende Segment des Werkstoffstreifens unter im wesentlichen plastischer Verformung der beiden die Verbindungen zu den Nachbarsegmenten herstellenden Reststege in eine dem spitzen Winkel entsprechende Schräglage zur Horizontalen verdreht und eingespannt wird, worauf der Kulissenschlitz geschnitten wird, und daß das mit diesem Kulissenschlitz versehene Segment in der nachfolgenden Arbeitsstufe in die Horizontale oder eine andere Schräglage gegenüber der Horizontalen unter abermaliger im wesentlichen plastischer Verformung der beiden die Verbindungen zu den Nachbarsegmenten herstellenden Reststege zurückgedreht und eingespannt wird, bevor der nächste Feinschneidvorgang vorgenommen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Freischnitt in der ersten Arbeitsstufe von beiden Randkanten ausgehend zur Erzielung eines wenigstens in der Nähe der Längsmittelachse des Werkstoffstreifens gelegenen Reststegs vorgenommen wird.
  3. 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor oder gleichzeitig mit dem Freischnitt in der ersten Arbeitsstufe die Randkanten des Werkstoffstreifens auf eine exakte vorgegebene Breite zur Erzeugung von den Werkstoffstreifen in den folgenden Arbeitsstufen positionierenden Anschlagflächen geschnitten werden.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Herstellung einer Schlitzplatte mit einer Schlitzkonfiguration, die aus Schlitzen mit senkrecht zur Schlitzplatte ausgerichteten Begrenzungswandflächen und aus Schlitzen mit im spitzen Winkel zur Senkrechten ausgerichteten Begrenzungswänden zusammengesetzt ist, zunächst die Schlitze mit senkrechten Begrenzungswänden und in nachfolgenden Arbeitsstufen die Schlitze mit im spitzen Winkel ausgerichteten Begrenzungswänden geschnitten werden, worauf in der letzten Arbeitsstufe nach Einspannung und Zurückbiegung des betreffenden Segments unter im wesentlichen plastischer Verformung der beiden die Verbindungen zu den Nachbarsegmenten herstellenden Reststege in die Horizontale der Außenkonturschnitt der Schlitzplatte vorgenommen wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bereits geschnittene Kulissenschlitze in nachfolgenden Arbeitsstufen mindestens teilweise gegen unerwünschte Verformungen von innen gestützt werden.
  6. 6. Folgewerkzeuganordnung zur Durchführung des Verfahrens, umfassend eine Mehrzahl von in gleichen Abständen in einer Reihe angeordneten Werkzeugen, bestehend jeweils aus Schneidstempeln, Gegenhaltern, Auswerfern, Preßplatten und Schneidplatten, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Anbringung von Schlitzen (5,6), deren seitlichen Begrenzungsflächen (11, 12) in einem spitzen Winkel zur zurauf der Schlitzplatte (3) errichteten Senkrechten verlaufen, vorgesehenen Werkzeuge jeweils eine Preßplatte (17, 18) und eine Schneidplatte (19J 20) besitzen, die in übereinstimmender Schräglage jeweils im genannten spitzen Winkel (a, R zur Horizontalen ausgerichtet sind.
  7. 7. Folgewerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den in Schräglage ausgerichteten Schneidplatten (19, 20) jeweils eine feste Anschlagfläche (41, 42) für die Anlage einer Randkante (26, 25) des Werkstoffstreifens (2) und ein beweglich geführter Seitenschieber (23, 24) zur Anlage an die andere Randkante des Werkstoffstreifens angeordnet sind.
  8. 8. Folgewerkzeug nach einem der Ansprüche 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den den Werkzeugen der ersten Arbeitsstufe folgenden Werkzeugen in den Preßplatten bzw. dem Schneidstempel für den Außenkonturschnitt Stützelemente (28) verschiebbar geführt sind, die den Kulissenschlitzen in der Schlitzplatte (3) in ihren Querschnittsabmessungen und ihrer Führungsrichtung angepaßt sind.
    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Schlitzplatte, insbesondere Schaltungskulissenplatte für Kraftfahrzeug-Zahnräderwechselgetriebe, mit mehreren Kulissenschlitzen, bei dem durch Feinschneiden in Schnittfolge ausgehend von einem ggf. aufgewickelten Werkstoffstreifen gleichzeitig in mehreren in Vorschubrichtung des Werkstoffstreifens mit gleichen Abständen vorgesehenen Arbeitsstufen Feinschneidvorgänge bis zum Abtrennen der Schlitzplatte vom Stanzgitter vorgenommen werden.
    Durch Feinschneiden hergestellte Teile weisen eine glatte Schnittfläche auf, sind wegen ihrer hohen Form-und Maßgenauigkeit nach dem Entgraten einbaufertig, werden überlicherweise in einem Werkstoffdickenbereich zwischen 0,3 und 16 mm hergestellt und gewährleisten eine gleichbleibend gute Qualität der Erzeugnisse bei niedrigen Fertigungskosten (V Dl- Richtlinie Nr. 3345, Feinschneiden, Mai 1980).
DE19853526275 1985-07-23 1985-07-23 Verfahren und Folgewerkzeuganordnung zur Herstellung einer Schlitzplatte, insbesondere Schaltungskulissenplatte für Kraftfahrzeug-Zahnräderwechselgetriebe Expired DE3526275C1 (de)

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