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DE3525599A1 - Vorrichtung zum aufbringen von klebeetiketten auf die vorderen stirnseiten vorlaufender gegenstaende - Google Patents

Vorrichtung zum aufbringen von klebeetiketten auf die vorderen stirnseiten vorlaufender gegenstaende

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Publication number
DE3525599A1
DE3525599A1 DE19853525599 DE3525599A DE3525599A1 DE 3525599 A1 DE3525599 A1 DE 3525599A1 DE 19853525599 DE19853525599 DE 19853525599 DE 3525599 A DE3525599 A DE 3525599A DE 3525599 A1 DE3525599 A1 DE 3525599A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
label
tongue
displacement device
pivoting
dispenser
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19853525599
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Mueller
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SCHAEFER ETIKETTEN
Original Assignee
SCHAEFER ETIKETTEN
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Filing date
Publication date
Application filed by SCHAEFER ETIKETTEN filed Critical SCHAEFER ETIKETTEN
Priority to DE19853525599 priority Critical patent/DE3525599A1/de
Publication of DE3525599A1 publication Critical patent/DE3525599A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/26Devices for applying labels
    • B65C9/30Rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C1/00Labelling flat essentially-rigid surfaces
    • B65C1/04Affixing labels, e.g. wrap-around labels, to two or more flat surfaces of a polyhedral article
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/08Label feeding
    • B65C9/18Label feeding from strips, e.g. from rolls
    • B65C9/1865Label feeding from strips, e.g. from rolls the labels adhering on a backing strip
    • B65C9/1876Label feeding from strips, e.g. from rolls the labels adhering on a backing strip and being transferred by suction means
    • B65C9/1884Label feeding from strips, e.g. from rolls the labels adhering on a backing strip and being transferred by suction means the suction means being a movable vacuum arm or pad

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufbringen von Klebeetiketten auf die vorderen Stirnseiten vorlaufender Gegenstände mit einem Etikettenspender und mit einer schwenkbar gelagerten Etikettenandrückrolle, die das gespendete Etikett an die vordere Stirnseite des vorlaufenden Gegenstandes anrollt.
Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art wird das gespendete und noch mit dem Etikettenspender verbundene Etikett unmittelbar von der schwenkbar gelagerten Andrückrolle an die vordere Stirnseite des vorlaufenden Gegenstandes angerollt. Da dabei der Etikettenspender nicht oder nur geringfügig über die Kante der Stirnseite vorstehen darf, können mit den bekannten Vorrichtungen Etiketten nur in der Nähe dieser Stirnseitenkante, nicht aber beispielsweise in der Mitte oder in einem unteren Bereich der Stirnseite aufgebracht werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, diesem Mangel abzuhelfen und eine gattungsgemäße Vorrichtung so zu verbessern, daß Etiketten an beliebiger Stelle der Stirnseiten vorlaufender Gegenstände automatisch aufgebracht werden können.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Etikettenandrückrolle an einer vom vorlaufenden Gegenstand gegen Federdruck schwenkbaren Schwenkzunge angeordnet ist, auf die der Etikettenspender jeweils ein Etikett aufbringt, daß die Schwenkzunge an einem Träger schwenkbar gelagert ist, der durch eine Verschiebeeinrichtung quer zur Vorlaufrichtung der Gegenstände zwischen diesen und dem Etikettenspender hin- und herbewegbar ist, und daß auf die Schwenkbewegung der Schwenkzunge ansprechende Steuermittel vorgesehen sind, welche die Verschiebeeinrichtung derart betätigen, daß die Andrückrolle das Etikett an die Stirnseite des vorlaufenden Gegenstandes anrollt und danach über den Gegenstand hinaus gelangt, so daß dieser an der Andrückrolle vorbei laufen und ein neues Etikett vom Etikettenspender auf die Schwenkzunge aufgebracht werden kann.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht also darin, das Etikett zunächst auf eine Schwenkzunge aufzubringen und diese quer zur Vorlaufrichtung der Gegenstände verschieblich auszubilden, so daß die Verschiebebewegung einmal dazu ausgenutzt werden kann, das Etikett auch an einer weit von der Kante der Stirnseite entfernt gelegenen Stelle anzudrücken, und zum anderen auch dazu, die Andrückrolle und Schwenkzunge nach dem Andrücken des Etiketts außer Weges zu bringen, so daß der etikettierte Gegenstand unbehindert vorbeilaufen kann, während der Etiketten­ spender ein neues Etikett auf die Schwenkzunge aufbringt.
Die nachstehende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient im Zusammenhang mit beiliegender Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1-3 eine Vorrichtung zum Aufbringen von Klebeetiketten auf die vorderen Stirnseiten vorlaufender Gegenstände in drei verschiedenen Betriebs­ stellungen und
Fig. 4 eine Draufsicht einer schwenkbar gelagerten Etikettenzunge in Richtung des Pfeiles A in Fig. 1.
Die auf der Zeichnung der Einfachheit halber lediglich schematisch dargestellte Etikettiervorrichtung umfaßt ein Förderband 1, welches zu etikettierende Gegenstände 2 aufnimmt und sie in Vorlaufrichtung (Pfeil B) vorschiebt. Die Gegenstände sind beispielsweise quaderförmig. Ein Etikett 3 soll auf die vorne gelegene Stirnseite des vorlaufenden Gegenstandes 2 aufgebracht werden.
Im Bereich der Etikettenaufbringung kann über dem Förderband 1 ein zweites, endloses Förderband 4 vorgesehen sein, welches der besseren Führung und Halterung des Gegenstandes 2 während der Etikettenaufbringung dient.
Die Etikettiervorrichtung umfaßt einen an sich bekannten Etikettenspender 5, der von einem Motor angetrieben periodisch von einer Vorratsrolle 6 ein Selbstklebeetikett 3 abzieht und in der in Fig. 1 dargestellten Position hält. Von hier wird das Etikett 3 mit Hilfe einer Blasluftdüse 10 oder anderer an sich bekannter Mittel in eine Bereitschaftsstellung auf einer Schwenkzunge 7 über­ führt. Die Schwenkzunge 7 ist um eine senkrecht zur Zeichnungsebene verlaufende Achse 8 schwenkbar an einem Träger 9 gelagert. Am freien, unteren Ende der Schwenk­ zunge 7 ist eine mit ihrer Achse ebenfalls senkrecht zur Zeichnungsebene verlaufende, walzenartige Andrückrolle 11 frei drehbar gelagert. Das Klebeetikett 3 wird mit seiner klebstoffreien Seite auf die Schwenkzunge 7 aufgelegt und dort in bekannter Weise, z. B. mit Hilfe von Unterdruck, festgehalten. Die klebende Seite des Etiketts 3 ist dabei in Fig. 1 nach links gerichtet.
Die schwenkbar gelagerte Schwenkzunge 7 ist in Fig. 4 in Draufsicht (entlang dem Pfeil A in Fig. 1) dargestellt. Sie umfaßt zwei seitliche Arme 12, 13, zwischen deren Enden die walzenförmige Andrückrolle 11 verläuft. Ebenfalls zwischen den Armen 12 und 13 erstreckt sich in geringem Abstand von der Andrückrolle 11 eine Platte 14, innerhalb welcher ein Unterdruckkanal 15 ausgebildet ist. Von diesem Kanal führen drei Öffnungen 16, 17, 18 an die Oberfläche der Platte 14. Wird der Kanal 15 über eine Leitung 19 an eine Vakuumquelle angeschlossen, so entsteht im Bereich der drei Öffnungen ein Unterdruck, welcher das Etikett 3 auf der Platte 14 so lange festhält, als der Unterdruck eingeschaltet ist.
Die beiden Arme sind an einer fest mit dem Träger 9 verbundenen Drehachse 20 schwenkbar gelagert. Zwei im Federgehäuse untergebrachte Torsionsfeder 21, 22 an sich bekannter Art spannen die Schwenkarme 12, 13 und damit die gesamte Federzunge 7 im Uhrzeigersinne vor und halten die Zunge an einem fest am Träger 9 vorgesehenen Anschlag 23. In dieser Stellung befindet sich die Schwenkzunge 7 relativ zum Etikettenspender 5 in einer solchen Position, daß das gespendete Etikett 3 in einer vorbestimmten Lage auf der Platte 14 festgehalten wird, wobei das Etikett die Andrückrolle 11 etwas überlappt, so daß letztere bei dem nachfolgenden Andrücken des Etiketts auf einen Gegenstand direkt an der nicht klebenden Etikettenrückseite angreifen kann (Fig. 1).
Vom Träger 9 stehen nach oben zwei starre Führungsstangen 24, 25 ab, die in Gleitbuchsen 26, 27 verschieblich geführt sind. Diese Gleitbuchsen sind fest an einem Körper 28 angeordnet, der zwischen zwei Aufnahmeplatten 29 entlang von Führungsschlitzen 31 verschiebbar und mit Hilfe von Schrauben 32 in einer gewünschten Position feststellbar ist. Die Verstellrichtung entlang dem Führungsschlitz 31 verläuft parallel zu den Führungsstangen 24, 25.
Der Körper 28 mit dem von ihm getragenen Vorrichtungsteilen ist weiterhin an einem (nicht dargestellten) Maschinengestell in Richtung des Doppelpfeiles C verschieblich und einstellbar. Ferner kann der Körper 28 senkrecht zur Richtung des Doppelpfeils C entlang von Führungsstäben verstellt werden, die in Fig. 1 durch Kreise 33, 34 angedeutet sind. Diese beiden senkrecht zueinander verlaufenden Positionier­ möglichkeiten ermöglichen es, die Schwenkzunge 7 relativ zu dem vorlaufenden Gegenstand 2 so einzustellen, daß das Etikett in noch zu beschreibender Weise auf eine ganz bestimmte Stelle der vorderen Stirnseite des Gegenstandes 2 aufgebracht wird. Der Etikettenspender 5 ist ebenfalls fest mit dem Körper 28 verbunden, so daß Etikettenspender 5 und Etikettenzunge 7 jeweils gemeinsam positionierbar sind. Lediglich der Führungsschlitz 31 ermöglicht eine gesonderte Einstellung der Schwenkzunge 7 in bestimmter Richtung unabhängig vom Etikettenspender 5 und relativ zu diesem. Der Zweck dieser Verstellung wird ebenfalls später noch erläutert.
Schließlich trägt der Körper 28 noch eine Verschiebe­ einrichtung 35 in Gestalt eines druckmittelbetätigten Kolben-Zylinder-Aggregats, dessen Kolbenstange 36 fest mit dem Träger 9 der Schwenkzunge 7 verbunden ist. Wird somit das (doppeltwirkende) Kolben-Zylinder-Aggregat in der einen oder anderen Richtung betätigt, so verschiebt sich die Schwenkzunge 7 entlang den Achsen der Führungs­ stangen 24, 25 entsprechend hin und her.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Etikettier­ vorrichtung oberhalb der zu etikettierenden Gegenstände 2 angeordnet, so daß die Schwenkzunge 7 von oben her zwischen zwei aufeinander folgende Gegenstände eingebracht werden kann. Die Anordnung könnte auch so getroffen werden, daß die Etikettiervorrichtung mit Spender 5 und Schwenkzunge 7 an der rechten oder linken Seite des Gegenstandes 2 liegt, so daß die Schwenkzunge dann seitlich zwischen zwei aufeinander folgende Gegenstände einführbar ist. An der Wirkungsweise der Vorrichtung ändert sich hierdurch grundsätzlich nichts.
Die beschriebene Vorrichtung wirkt in folgender Weise:
In der in Fig. 1 dargestellten Betriebstellung ist ein Selbstklebeetikett 3 mit seiner der klebenden Seite abgekehrten Rückseite vom Etikettenspender 5 so auf die Schwenkzunge 7 aufgebracht, daß es die Andrückrolle 11 etwas überlappt. Der an der Schwenkzunge herrschende Unterdruck hält das Etikett 3 in der dargestellten Lage. Die Verschiebeeinrichtung 35 hat die Schwenkzunge entlang der Führungsstangen 24, 25 so weit zurückgezogen, daß ein bereits etikettierter Gegenstand 2 unter der Schwenkzunge 7 hindurch passieren kann. Nunmehr wird die Schwenkzunge 7 entsprechend Fig. 2 durch Betätigung der Verschiebeeinrichtung 35 nach unten in eine vorbestimmte Endlage gebracht, die vorher durch entsprechende Verstellung des Körpers 28 entlang dem Doppelpfeil C eingestellt wurde. Der vorlaufende Gegenstand 2 trifft mit seiner vorderen Stirnseite auf das von der Schwenkzunge 7 gehaltene Etikett und verschwenkt die Zunge 7 bei seinem weiteren Vorlauf gegen die Wirkung der Torsionsfedern 21, 22 um die Achse 8 in Richtung des Pfeiles D. Dabei beginnt die Andrückrolle 11 das Etikett 3 an die vordere Stirnseite des Gegenstandes 2 anzuheften. Kurz nach Einleitung der Schwenkbewegung der Schwenkzunge 7 wird in noch zu beschreibender Weise die Zurückverschiebung der Schwenkzunge 7 entlang den Führungsstangen 24, 25 durch entsprechende Betätigung der Verschiebeeinrichtung 35 ausgelöst. Dies ist in Fig. 3 dargestellt. Die sich nun gleichzeitig nach oben und in Vorlaufrichtung (Pfeil B) bewegende Andrückrolle 11 massiert dabei das Etikett an die vordere Stirnseite des Gegenstandes 2 an, nachdem der Unterdruck in der Schwenkzunge 7 vorher abgeschaltet wurde.
Sobald die Andrückrolle nach Aufbringung des Etiketts 3 die gesamte vordere Stirnseite des Gegenstandes 2 überlaufen hat und die in Fig. 1 dargestellte Höhe erreicht hat, wird die Verschiebeeinrichtung 35 wieder abgeschaltet. Die Torsionsfedern 21, 22 verbringen nunmehr die Schwenkzunge 7 in ihre Ausgangsstellung zurück, in welcher ein neues Etikett 3 aufgelegt werden kann.
Es ist mit der beschriebenen Anordnung also möglich, durch entsprechende Voreinstellung der Vorrichtung Etiketten automatisch an beliebigen Stellen der vorderen Stirnseiten der vorlaufenden Gegenstände 2 aufzubringen. Durch entsprechende Einstellung entlang dem Doppelpfeil C und entlang den Führungsstangen 33, 34 kann das Etikett 3 beispielsweise in der Mitte, oder auch an einer beliebigen Ecke der vorderen Stirnseite angeheftet werden.
Die Auslösung der nach oben gerichteten Verschiebebewegung der Schwenkzunge 7 (und gegebenenfalls auch die Abschaltung des Unterdrucks an der Schwenkzunge 7) wird in einfacher Weise folgendermaßen bewerkstelligt:
mit dem Träger 9 ist fest ein Steuermittel in Form eines berührungslosen Schaltelements 37 verbunden, welches mit einem "Initiator" (Kontaktgeber) 38 zusammenwirkt. Der Initiator 38 ist fest am Arm 12 der Schwenkzunge 7 angeordnet. Wenn nach Verschwenkung um einen bestimmten Winkelbetrag der Initiator 38 aus dem Wirkungsbereich des Schaltelements 7 herausgekommen ist, wird dieses in entsprechender Weise betätigt und löst die Zurückschiebung der Schwenkzunge 7 über die Verschiebeeinrichtung 35 aus. Am freien Ende der Verschiebeeinrichtung 35 ist ein weiteres berührungsloses Schaltelement 39 vorgesehen, das bei Erreichen der Endposition der Verschiebeeinrichtung diese stillsetzt und die Aufbringung eines neuen Etiketts aus dem Etikettenspender 5 auf die Schwenkzunge 7 auslöst. Das Schaltelement 39 kann in ähnlicher Weise wie das Schaltelement 37 und der mit ihm zusammenwirkende Initiator ausgebildet sein. Das Schaltelement 39 kann gleichzeitig auch das Aufgeben von Blasluft aus der Düse 10 auf das gespendete Etikett 3 auslösen, um diese an die Schwenkzunge 7 anzulegen. Ebenso kann das Schaltelement 39 auch die Einschaltung des Unterdrucks an der Schwenkzunge 7 bewirken.
Der Etikettenspender 5 ist in an sich bekannter Weise in der Lage, Etiketten 3 unterschiedlicher Formate zu spenden. Sollen längere Etiketten 3, wie in Fig. 1 dargestellt , auf die Schwenkzunge 7 aufgebracht werden, wobei das Etikett die Andrückrolle 11 etwas überlappt, so muß die Schwenkzunge relativ zum Etikettenspender 5 verstellt werden. Dies erfolgt mit Hilfe des Führungs­ schlitzes 31.
Um in der beschriebenen Weise auf dem Förderband 1 aufeinander folgende Gegenstände 2 nacheinander etikettieren zu können, ist es erforderlich, daß die einzelnen Gegenstände in bestimmten gegenseitigen Abständen aufeinander folgen, so daß die Etikettenzunge 7 jeweils in einen ausreichend großen Zwischenraum zwischen zwei aufeinander folgenden Gegenständen eindringen kann. Ist der Abstand zweier aufeinander folgender Gegenstände hierfür zu klein, so muß verhindert werden, daß die Etikettenzunge 7 sich nach abwärts bewegt. Dies wird in einfacher Weise dadurch gelöst, daß am Transportband 1 zwei auf die An- oder Abwesenheit von Gegenständen 2 ansprechende Tastemittel, z. B. in Gestalt von Fotozellen 41, 42 angeordnet sind.
Diese Tastmittel haben einen solchen Abstand voneinander, daß nur dann, wenn beide nicht von einem Gegenstand 2 abgedeckt sind, zwischen diesen Gegenständen also ein ausreichend großer Zwischenraum vorhanden ist, die Einführung der Schwenkzunge 7 zwischen die beiden Gegen­ stände 2 ausgelöst wird. Wenn bei zu kleinem Abstand zweier aufeinander folgender Gegenstände beide Fotozellen 41, 42 gleichzeitig abgedeckt sind, ist durch eine entsprechende elektrische Schaltung eine Abwärtsbewegung der Schwenkzunge 7 zwischen die Gegenstände gesperrt.
Das Aufbringen oder "Anmassieren" der Etiketten auf die vorderen Stirnseiten der Gegenstände erfolgt bei stetigem Vorlauf des Förderbandes 1, welches die Gegenstände 2 somit kontinuierlich vorschiebt. Es ist nicht erforderlich, daß die von der Verschiebeeinrichtung 35 gelieferte Bewegungskomponente (Geschwindigkeit) der Schwenkzunge 7 in Vorlaufrichtung (Pfeil B) gleich der Bewegungskomponente (Geschwindigkeit) des Förderbandes 1 und damit der Gegenstände 2 ist. Gewöhnlich wird die auf die Verschiebeeinrichtung zurückgehende Geschwindigkeits­ komponente in Vorlaufrichtung kleiner als die Vorlauf­ geschwindigkeit der Gegenstände 2 sein, wobei die Differenz über die gefederte Schwenkbewegung der Zunge 7 ausgeglichen wird.

Claims (8)

1. Vorrichtung zum Aufbringen von Klebeetiketten auf die vorderen Stirnseiten vorlaufender Gegenstände mit einem Etikettenspender und mit einer schwenkbar gelagerten Etikettenandrückrolle, die das gespendete Etikett an die vordere Stirnseite des vorlaufenden Gegenstandes anrollt, dadurch gekennzeichnet, daß die Etikettenandrückrolle (11) an einer vom vorlaufenden Gegenstand (2) gegen Federdruck (21, 22) schwenkbaren Schwenkzunge (7) angeordnet ist, auf die der Etikettenspender (5) jeweils ein Etikett (3) aufbringt, daß die Schwenkzunge (7) an einem Träger (9) schwenkbar gelagert ist, der durch eine Verschiebeeinrichtung (35) quer zur Vorlaufrichtung (Pfeil B) der Gegenstände (2) zwischen diesen und dem Etikettenspender (5) hin- und herbewegbar ist, und daß auf die Schwenkbewegung der Schwenkzunge (7) ansprechende Steuermittel (37, 38) vorgesehen sind, welche die Verschiebeeinrichtung (35) derart betätigen, daß die Andrückrolle (11) das Etikett (3) auf die Stirnseite des vorlaufenden Gegenstandes (2) aufrollt und danach über den Gegenstand hinaus gelangt, so daß dieser an der Andrückrolle vorbeilaufen und ein neues Etikett auf die Schwenkzunge aufgebracht werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Etikett (3) auf der Schwenkzunge (7) durch Unterdruck festgehalten ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebeeinrichtung (35) ein druckmittel­ betätigtes Kolben-Zylinder-Aggregat ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebeeinrichtung (35) zwecks Anpassung an verschiedene Etikettengrößen relativ zum Etikettenspender (5) einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebeeinrichtung (35) im Hinblick auf eine bestimmte Plazierung des Etiketts (3) auf der Stirnseite des Gegenstandes (2) mit dem Etikettenspender (5) gemeinsam relativ zum vorlaufenden Gegenstand (2) einstellbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Schwenkbewegung der Schwenkzunge (7) ansprechenden Steuermittel ein berührungslos arbeitendes Schaltelement (37) umfassen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Verschiebeeinrichtung (35) ein Schaltelement (39) angeordnet ist, das bei Erreichen einer Endposition der Verschiebeeinrichtung das Aufbringen eines Etiketts (3) auf die Schwenk­ zunge (7) auslöst.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Tastmittel (41, 42) vorgesehen sind, welche auf den gegenseitigen Abstand zweier hintereinander vorlaufender Gegenstände (2) ansprechen und die Verschiebeeinrichtung (35) zwecks Einbringen der Schwenkzunge (7) zwischen diese Gegenstände nur bei Vorliegen eines Mindestabstandes auslösen.
DE19853525599 1985-07-18 1985-07-18 Vorrichtung zum aufbringen von klebeetiketten auf die vorderen stirnseiten vorlaufender gegenstaende Withdrawn DE3525599A1 (de)

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