DE3524043A1 - Haldenraeumgeraet - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G65/00—Loading or unloading
- B65G65/02—Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads
- B65G65/06—Loading or unloading machines comprising essentially a conveyor for moving the loads associated with a device for picking-up the loads with endless scraping or elevating pick-up conveyors
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Description
Die Erfindung betrifft ein Haldenräumgerät zum Entspeichern von
Schüttguthalden gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
Durch die DE-PS 28 28 333 ist ein Gerät, insbesondere aber eine Aus
tragsvorrichtung bekannt, bei der an zwei in einer vertikalen Ebene
umlaufenden und durch zwei Umlenksterne geführte Laschenketten
Schaufeln befestigt sind, die jeweils aus einem Boden, einer Rück
wand und einer mit der in Förderrichtung gesehen vorn liegenden
Kante des Bodens verbundenen Seitenwand bestehen. In Strecklage der
Laschenkette bilden die Schaufeln eine zur Haldenstirnseite und nach
oben hin offenen Räumkanal. Bei der Umlenkung der Austragsvorrich
tung um den auf der Austragsseite liegenden Umlenkstern, bildet sich
zwischen den Böden ein Spalt, so daß das aufgenommene Schüttgut auf
den geneigt liegenden Böden herabgleitet und durch den Spalt auf
einen unterhalb des Umlenkbereiches seitlich und parallel zur Halde
angeordneten Längsförderer fällt.
Nachteilig bei dem vorgenannten Gerät ist, daß der Längsförderer
tiefer als das Arbeitstrum der Austragsvorrichtung, d.h. unterhalb
der Haldensohle in einem seitlich der Halde nach oben offenen Beton
kanal liegen muß. Dieser Betonkanal erfordert nicht nur hohe
Investitionskosten, sondern bedarf auch der ständigen Wartung.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Haldenräumgerät der im Ober
begriff des Anspruches 1 beschriebenen Art so weiterzubilden, daß
der zur Aufnahme und Weiterleitung des von der Austragsvorrichtung
seitwärts ausgetragenen Schüttgutes nicht mehr unterhalb der Halden
sohle angeordnet werden muß.
Die Erfindung löst die Aufgabe durch die im Anspruch 1 gekennzeich
neten Maßnahmen.
Dadurch, daß jedes Austragsmittel eine allseitig geschlossene, nur
zur Haldenstirnseite offene Tragzelle ist, kann das aufgenommene
Schüttgut nur entgegen der Aufnahmerichtung wieder aus der Tragzelle
herausgleiten. Da die im Umlenkbereich der Austragsvorrichtung ange
ordnete Wand ein Austreten des Schüttgutes verhindert, wird dieses
mit den Tragzellen aufwärts gefördert. Nach der Umlenkung wird die
Tragzellenöffnung freigegeben, so daß das Schüttgut herausgleiten
und dem unterhalb und vor dem Rücklauftrum liegenden Zwischenförde
rer übergeben werden kann, der dieses dann seitwärts austrägt und
dem etwa auf Höhe der Haldensohle angeordneten Längsförderer über
gibt.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, die
Austragsmittel so auszubilden, daß sie zur beidseitigen Schüttgut
aufnahme geeignet sind, und im austragsseitigen Umlenkbereich der
Austragsvorrichtung beidseitig das Austreten des Schüttgutes verhin
dernde Wände und jeweils ein Zwischenförderer anzuordnen. Dadurch
kann das Haldenräumgerät in zwei Richtungen arbeiten und zwischen
zwei hintereinanderliegenden Schüttguthalden eingesetzt werden.
Ein die Erfindung veranschaulichendes Ausführungsbeispiel ist in den
Fig. 1 bis 3 dargestellt und nachfolgend beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 die Vorderansicht des Haldenräumgerätes,
Fig. 2 den Schnitt A-A durch Fig. 1,
Fig. 3 eine zur beidseitigen Schüttgutaufnahme
geeignete Tragzelle.
Gemäß den Fig. 1 und 2 ist eine Brücke 1 mittels Stützen 2, 3 auf
Fahrwerken 4 gelagert, die auf seitlich und parallel zur Schüttgut
halde angeordneten Fahrschienen verfahrbar sind.
In der Brücke 1 sind zwei Paar Umlenksterne 6, 7 jeweils um eine ge
meinsame horizontale Achse drehbar gelagert, von denen ein Paar mit
tels eines Antriebes 22 angetrieben wird. Um diese Umlenksterne 6, 7
sind zwei Laschenketten 8 geführt, die mittels Achsen 9 miteinander
verbunden sind. An den freien Enden der Achsen 9 sind Laufräder 10 ge
lagert, die in mit der Brücke 1 verbundenen Führungsträgern geführt sind.
An den Achsen 9 der Laschenketten 8 sind Tragzellen 11 befestigt, die
in Strecklage der Laschenkette 8 lückenlos hintereinanderliegen und zur
Haldenstirnseite 18 hin offen sind.
Wie die Fig. 2 zeigt, ist die dem Tragzellenboden 12 gegenüberliegende
Zellenwand 13 relativ zur Haldensohle 17 so geneigt angeordnet, daß
ihre haldenstirnseitige Kante den maximalen Abstand von der Haldensohle
17 hat und der von der Tragzellenwand 13 und der Haldensohle 17 einge
schlossene Winkel größer als der natürliche Böschungswinkel des
Schüttgutes ist.
Im austragsseitigen Umlenkbereich der vorbeschriebenen Austragsvorrich
tung ist haldenstirnseitig eine Wand 14 vorgesehen, die mit der Brücke
1 verbunden ist und die Tragzellen 11 während des Umlaufens um den Um
lenkstern 6 verschließt. Unterhalb und vor dem Rücklauftrum der Aus
tragsvorrichtung ist haldenseitig an der Brücke 1 ein Zwischenförderer
15 gelagert, dessen Abwurfende oberhalb eines außerhalb und längs der
Halde angeordneten Längsförderer 16 liegt.
Beim Entspeichern nehmen die parallel zur Haldenstirnseite 18 bewegten
Tragzellen 11 das Schüttgut auf und tragen es seitwärts aus. Durch die
im Umlenkbereich angeordnete Wand 14 wird verhindert, daß das Schüttgut
aus den Tragzellen 11 herausgleitet, so daß dieses hochgefördert wird.
Unmittelbar nach der Umlenkung werden die Öffnungen der Tragzellen 11
wieder freigegeben, so daß das Schüttgut auf den geneigt liegenden Zel
lenwänden 13 herabgleitet auf den unterhalb und vor dem Rücklauftrum
liegenden Zwischenförderer 15, der das Schüttgut seitwärts fördert und
dem Längsförderer 16 aufgibt.
Die Fig. 3 zeigt eine Tragzelle, die zur beidseitigen Schüttgutaufnah
me geeignet ist. Diese allseitig geschlossene, nur in Richtung der Hal
denlängsachse offene Tragzelle ist durch eine mittige Trennwand 19 in
zwei Tragzellenhälften 20, 21 geteilt. Jede Tragzellenhälfte entspricht
im Aufbau der vorbeschriebenen einfachen Tragzelle.
Claims (2)
1. Haldenräumgerät zum Entspeichern von Schüttguthalden mit einer
die Haldenbreite überspannenden und in Richtung der Haldenach
se verfahrbaren Brücke und mit einer in der Brücke gelagerten,
die ganze Haldenbreite erfassenden und das Schüttgut am Halden
fuß aufnehmenden und seitwärts austragenden Austragsvorrichtung,
bestehend aus mindestens einer in einer vertikalen Ebene umlau
fenden endlosen Laschenkette, zwei Umlenksternen, von denen
einer angetrieben ist, und mit der Laschenkette verbundenen Aus
tragsmitteln, die in Strecklage der Laschenkette lückenlos
hintereinander liegen, dadurch gekennzeichnet, daß
- - jedes Austragsmittel als eine allseitig geschlossene nur zur Haldenstirnseite (18) hin offene Tragzelle (11) ausgebildet ist,
- - die dem Tragzellenboden (12) jeder Tragzelle (11) gegenüber liegende Zellenwand (13) so geneigt angeordnet ist, daß be zogen auf das Arbeitstrum ihre haldenstirnseitige Kante den maximalen Abstand von der Haldensohle (17) hat und der von der Zellenwand (13) und der Haldensohle (17) eingeschlossene Win kel größer als der natürliche Böschungswinkel des aufzuneh menden Schüttgutes ist,
- - im austragsseitigen Umlenkbereich der Austragsvorrichtung um den Umlenkstern (6) eine das Austreten des Schüttgutes aus den Tragzellen (11) verhindernde und mit der Brücke (1) verbundene Wand (14) angeordnet ist und
- - haldenseitig unterhalb und vor dem Rücklauftrum der Austrags vorrichtung zur Aufnahme und Weiterförderung des nach der Um lenkung der Austragsvorrichtung aus den Tragzellen (11) aus tretenden Schüttgutes ein das Schüttgut in Austragsrichtung weiterfördernder Zwischenförderer (15) an der Brücke (1) ge lagert ist.
2. Haldengerät gemäß Oberbegriff des Anspruches 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß
- - jedes Austragsmittel eine allseitig geschlossene, nur in Richtung der Haldenlängsachse offene und durch eine vertikale, quer zur Haldenlängsachse angeordnete Trennwand (19) in zwei Tragzellenhälften (20, 21) geteilte Tragzelle ist,
- - die dem Tragzellenboden (12) jeder Tragzellenhälfte (20, 21) gegenüberliegende Zellenwand (13) so geneigt angeordnet ist, daß bezogen auf das Arbeitstrum ihre haldenstirnseitige Kante den maximalen Abstand von der Haldensohle (17) hat und der von der Zellenwand (13) und der Haldensohle (17) eingeschlossene Winkel größer als der natürliche Böschungswinkel des aufzu nehmenden Schüttgutes ist,
- - im austragsseitigen Umlenkbereich der Austragsvorrichtung um den Umlenkstern (6) beidseitig das Austreten des Schüttgutes aus den Tragzellen (20, 21) verhindernde und mit der Brücke (1) verbundene Wände (14) angeordnet sind und
- - auf beiden Seiten des Haldenräumgerätes jeweils unterhalb und vor dem Rücklauftrum der Austragsvorrichtung zur Aufnahme und Weiterförderung des nach der Umlenkung der Austragsvorrichtung aus den Tragzellen (20, 21) austretenden Schüttgutes das Schüttgut in Austragsrichtung weiterfördernde Zwischenförderer (15) an der Brücke (1) gelagert sind.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853524043 DE3524043A1 (de) | 1985-07-05 | 1985-07-05 | Haldenraeumgeraet |
| PCT/EP1986/000339 WO1987000153A1 (fr) | 1985-07-05 | 1986-06-06 | Appareil de deblaiement de haldes |
| AU62862/86A AU6286286A (en) | 1985-07-05 | 1986-06-06 | Dump clearing machine |
| EP86905246A EP0261130A1 (de) | 1985-07-05 | 1986-06-06 | Haldenräumgerät |
| ZA864793A ZA864793B (en) | 1985-07-05 | 1986-06-27 | A rubble clearing device |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853524043 DE3524043A1 (de) | 1985-07-05 | 1985-07-05 | Haldenraeumgeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3524043A1 true DE3524043A1 (de) | 1988-02-18 |
Family
ID=6275024
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19853524043 Withdrawn DE3524043A1 (de) | 1985-07-05 | 1985-07-05 | Haldenraeumgeraet |
Country Status (5)
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| DE (1) | DE3524043A1 (de) |
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| ZA (1) | ZA864793B (de) |
Cited By (1)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ZA864793B (en) | 1987-03-25 |
| AU6286286A (en) | 1987-01-30 |
| EP0261130A1 (de) | 1988-03-30 |
| WO1987000153A1 (fr) | 1987-01-15 |
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