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DE352301C - Selbsttaetige Sicherung gegen das UEberfahren von Haltsignalen - Google Patents

Selbsttaetige Sicherung gegen das UEberfahren von Haltsignalen

Info

Publication number
DE352301C
DE352301C DE1921352301D DE352301DD DE352301C DE 352301 C DE352301 C DE 352301C DE 1921352301 D DE1921352301 D DE 1921352301D DE 352301D D DE352301D D DE 352301DD DE 352301 C DE352301 C DE 352301C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
lever
protection against
locking lever
automatic protection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1921352301D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM HEIMES
Original Assignee
WILHELM HEIMES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILHELM HEIMES filed Critical WILHELM HEIMES
Application granted granted Critical
Publication of DE352301C publication Critical patent/DE352301C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/04Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling mechanically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 24. APRIL 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 352301 -KLASSE 2Oi GRUPPE 33
Wilhelm Heimes in Essen-Bergeborbeck.
Selbsttätige Sicherung gegen das Überfahren von Haltsignalen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. September 1921 ab.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, das_ achtlose Überfahren von auf »Halt« stehenden Signalen zu verhindern. Sie beruht darin, daß das für einen Zug bestimmte Signal, bei eingleisigen Strecken also nur das in Fahrtrichtung an der rechten Seite befindliche, im gegebenen Falle seine Wirkung auf eine Vorrichtung an der Lokomotive ausübt und die Bremsvorrichtung in Tätigkeit setzt. Hierbei ist es gleichgültig, ob die Lokomotive mit
dem Kamin oder mit dem Tender nach vorn sich in Fahrt befindet.
Für Rangierfahrten kann die Einwirkung auf die Lokomotive vorübergehend ausgeschaltet werden.
In den Zeichnungen Blatt ι und Blatt 2 ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
Blatt ι zeigt eine Hebelanordnung, welche innerhalb des Gleises angebracht und von der Signalzugsvorrichtung beeinflußt wird.
Blatt 2 zeigt in Abb. 1 und 2 die Hebelanordnung für eine Eingleisbahn. In Abb. 3 bis 6 auf Blatt 2 ist eine Gestängeanordnung dargestellt, welche an der Lokomotive angebracht, durch Anschlag der Hebel h bzw. Ji1 an den Sperrhebel α eine Auslösung der Bremsvorrichtung bewirkt.
Die auf Blatt 1 in Abb. 1 dargestellte Schiene sei die in der Fahrtrichtung nach rechts liegende. Abb. 2 zeigt den Sperrhebel a in Anschlag- und Ausschaltstellung, letztere ist strichpunktiert gezeichnet. Die Anschlagstellung des Sperrhebels α ist durch seine Ge-
wichtsbelastung und den Nocken c des Augenlagers d bedingt und entspricht der »Halt«- Stellung eines Signals, Wird nun ein Signal auf »Fahrt«-Stellung gezogen, so wird die Welle b, welche mit dem Signalzug gekuppelt
ist, gedreht. Hierdurch wird mittels der Daumen e und f und der Welle g der auf der Welle g befestigte Sperrhebel α in die strichpunktierte Ausschaltstellung umgelegt und der Weg für die überfahrende Lokomotive
bzw. für die Hebel h und Ji1 frei gemacht. Sobald das Signal wieder auf »Halt« gestellt wird, bewegt sich Sperrhebel α durch seine Gewichtsbelastung in die Anfangsstellung zurück.
Soll der Sperrhebel α für Rangierzwecke ohne Signalfahrtstellung überfahren werden, so wird der auf Welle g lagernde Handhebel bis zu seiner strichpunktierten Grenzstellung Abb. 5 angehoben. Der Hebel i dreht hierbei den Sperrhebel α vermittels des Lagerrohres k und des Daumenhebels I in seine Ausschaltstellung. Nach Niederlegen oder Loslassen des Hebels i bewegt sich Sperrhebel α selbsttätig in seine Anfangsstellung· zurück.
Fährt ein Zug auf eingleisiger Strecke in der auf Blatt 2, Abb. 2 und 3, angedeuteten Richtung, so muß die Sperrvorrichtung I auf »Fahrt« stehen, d. h. der Sperrhebel α ist durch das Ziehen des Fahrtsignals niedergelegt worden. Ist das Signal nicht auf »Fahrt« gestellt, so kommt der an der Lokomotive angeordnete Hebel Ji bzw. Ji1 zum Anschlag an den Sperrhebel α der Sperre I. Hierdurch wird, da der Sperrhebel α nicht ausweichen kann, der Hebel h bzw. Ji1 der Fahrtrichtung entgegengesetzt gedreht und die Druckstangen m sowie die Schubstange η werden angehoben. Diese Hubbewegung wird in geeigneter Weise zur Auslösung der Bremswirkung benutzt, wobei zur Bestätigung des Vorganges eine Plombensicherung zerrissen wird.
Nachdem ein Zug auf einer in Abb. 2, Blatt 2, gezeichneten eingleisigen Strecke die durch Signalfahrtstellung ausgeschaltete Sperre I überfahren hat, gelangt er vor die an der linken Fahrtseite liegende Sperre II. Alsdann kommt der Hebel A1 Abb. 4 zum Anschlag an den Sperrhebel α der Sperre II. Da der Hebel Ji1 nun bei der vorausgesetzten Fahrtrichtung eine Gegenlage am Lagernocken O1 findet, wird der Sperrhebel α der Sperreil gezwungen auszuweichen, er legt sich um, der Hebel Ji1 gleitet über ihn hinweg, und sofort kehrt der Sperrhebel a in seine alte Lage-zurück. Bei dieser Ausweichbewegung des Sperrhebels α dreht sich die Welle g mit. Der Daumen f entfernt sich vom Daumen e, die Signalwelle b verharrt in ihrer Ruhelage und ebenso auch der Handhebel« mit Hohlwelle k und Nockenhebel I.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Sicherung gegen das Überfahren von Haltsignalen, dadurch gekennzeichnet, daß ein innerhalb des Gleises angebrachter Sperrhebel, welcher in abhängiger Verbindung mit der Signaleinstellvorrichtung steht, und der ohne die Signalzugvorrichtung zu stören für Rangierfahrten vorübergehend ausgeschaltet werden kann, an eine Vorrichtung der mit dem Kamin oder mit dem Tender nach vorn fahrenden Lokomotive anstößt, wenn das Signal auf »Halt« steht, wodurch 1.00 die Bremsvorrichtung ausgelöst wird, die aber nicht in Tätigkeit treten kann, wenn bei eingleisigen oder anderen Strecken die Sperrung eines linksseitigen, auf »Halt« stehenden Signals überfahren 10g wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1921352301D 1921-09-28 1921-09-28 Selbsttaetige Sicherung gegen das UEberfahren von Haltsignalen Expired DE352301C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE352301T 1921-09-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE352301C true DE352301C (de) 1922-04-24

Family

ID=6274358

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1921352301D Expired DE352301C (de) 1921-09-28 1921-09-28 Selbsttaetige Sicherung gegen das UEberfahren von Haltsignalen

Country Status (1)

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DE (1) DE352301C (de)

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