DE3520512A1 - Verfahren zur herstellung eines schraubgewindes auf einer kurbelwelle oder dergleichen - Google Patents
Verfahren zur herstellung eines schraubgewindes auf einer kurbelwelle oder dergleichenInfo
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Description
352Q512
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur
Herstellung eines Schraubgewindes auf einer Kurbelwelle oder dergleichen und insbesondere befaßt sich
die Erfindung mit einem Verfahren zum Gewindewalzen auf einem Abschnitt einer Kurbelwelle oder dergleichen,
die einer Einsatzhärtung unterworfen ist.
Um eine Kurbelwelle zu erzeugen, die in Verbindung mit kleinen Motoren benutzbar ist, ist es notwendig
das Material zur Erzeugung der Kurbelwelle einer Einsatzhärtung zu unterwerfen. Wenn ein Schraubgewinde
auf der Kurbelwelle angebracht werden mußte war es bisher üblich, eines der nachstehend beschriebenen
beiden Verfahren anzuwenden. Das erste Verfahren besteht darin, daß erst ein Schraubgewinde auf einem
Abschnitt der Kurbelwelle entweder durch spanabhebende Bearbeitung oder durch Einwalzen hergestellt wird bevor
die Einsatzhärtung erfolgt,und es wird dann die Einsatzhärtung auf den anderen Abschnitten der Kurbelwelle
vorgenommen, die nicht mit Gewinde versehen sind, damit das Gewinde keiner Einsatzhärtung unterworfen
wird. Das zweite Verfahren besteht darin, daß der gesamte Körper der Kurbelwelle einer Einsatzhärtung
unterworfen wird, nachdem ein Schraubgewinde vorher erzeugt worden ist, wobei dann nur der Gewindeabschnitt
durch geeignete Mittel getempert wird.
Diese bekannten Verfahren haben den Nachteil, insbesondere wenn zur Erzeugung des Schraubgewindes ein Gewindewalzvorgang
durchgeführt wird, daß das Schraubgewinde nicht die erforderlichen Normgenauigkeitswerte erfüllt, weil
innere Spannungen in dem Gewindeabschnitt der Kurbelwelle als Ergebnis der Einsatzhärtung vorhanden sind, die nach
dem Gewindewalzen entstanden sind. Um zu gewährleisten, daß das Schraubgewinde die erforderliche Genauigkeit
der Normung erreicht ist es notwendig, einen weiteren Verfahrensschritt anzufügen und hierdurch wird das
Gesamtverfahren mühsam und zeitraubend. Außerdem erfordern
die beschriebenen bekannten Verfahren Mittel, durch die verhindert wird, daß der Gewindeabschnitt
einer Einsatzhärtung unterworfen wird oder es müssen Mittel vorgesehen werden, um den Gewindeabschnitt zu
tempern, und hierdurch werden die Kosten erhöht.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde', die beschriebenen Nachteile bekannter Verfahren zu vermeiden.
Die Erfindung bezweckt daher die Schaffung eines Verfahrens zur Herstellung eines Schraubgewindes auf einer
Kurbelwelle oder dergleichen, das einfach in wenigen Verfahrensschritten hergestellt werden kann und ein
Schraubgewinde hoher Präzision ergibt.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe dadurch, daß auf einem Abschnitt einer Kurbelwelle oder dergleichen ein
zylindrischer Abschnitt mit einem Durchmesser erzeugt wird, der größer ist als der Wert des Durchmessers des
einen Abschnitts bevor er einem Gewindewalzvorgang unterworfen wird, zusätzlich eines Dickenwertes einer harten
dünnen Oberflächenschicht, die auf der gesamten Kurbelwelle durch Einsatzhärtung aufgebracht wird, wobei dann
die gesamte Kurbelwelle einer Einsatzhärtung unterworfen wird, und daß das Gewindewalzen darauf erst dann durchgeführt
wird, wenn die harte dünne Oberflächenschicht vom Abschnitt des späteren Gewindes entfernt ist.
ORIGINAL INSPECTED
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Das auf der Kurbelwelle so erzeugte Schraubgewinde hat eine hohe Maßgenauigkeit und Dimensionsstabilität
und ist frei von Dimensionsänderungen, die auftreten wurden wenn eine Wärmebehandlung zur Erzeugung
eines Schraubgewindes durchgeführt würde. Das erfindungsgemäße Verfahren macht es überflüssig Mittel
vorzusehen, die verhindern daß der Gewindeabschnitt der Kurbelwelle oder dergleichen einer Einsatzhärtung
unterworfen wird. Auch ist es überflüssig, den Gewindeabschnitt der Kurbelwelle zu tempern, so daß die Gewindeerzeugung
vereinfacht wird und die Einrichtungen zur Erzeugung des Schraubgewindes in Größe und Leistung
verringert werden können. Wenn das Gewindewalzen durch eine Doppelzentrieranordnung durchgeführt wird, ergibt
sich eine verbesserte Konzentrizität zwischen Kurbelwelle und SchleifwelIe.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnung beschrieben. Die einzige Figur der Zeichnung zeigt eine Seitenansicht einer Kurbelwelle,
auf deren Ende mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ein Gewinde aufgebracht ist.
Eine Kurbelwelle 1, die geeignet 1st zur Benutzung beispielsweise für kleine Motoren, besteht aus Chrom-Molybdänstahl
der Gattung JIS SCM21H. Sie weist einen Gewindeabschnitt 2 auf. Als vorbereitende Maßnahme zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird ein Endabschnitt der Kurbelwelle 1, der dem Gewindeabschnitt
2 entspricht, in der Weise spanabhebend bearbeitet, daß
..,.GTEO
eine Stange erzeugt wird, deren Durchmesser größer ist als der Durchmesser des einen Endabschnitts
der Kurbelwelle 1, bevor er dem Gewindewalzvorgang ausgesetzt wird, zuzüglich eines Betrages der Dicke
einer harten dünnen Oberflächenschicht, die durch Einsatzhärten der gesamten Kurbelwelle 1 aufgebracht
wird. Die Dicke der harten dünnen Oberflächenschicht, die durch Einsatzhärtung der gesamten Kurbelwelle 1
erzeugt wird, liegt beispielsweise im Bereich zwischen 0,9 und 1,0 mm. Dann wird die Kurbelwelle 1 einer Einsatzhärtung
unterworfen, um darauf die harte dünne Oberflächenschicht mit einer Oberflächenhärte von HRC
von etwa 60 bis 64 zu erhalten, und dann wird ein Endabschnitt der Kurbelwelle 1, der dem gehärteten Abschnitt
2 entspricht, abgeschliffen, um die harte dünne Oberflächenschicht davon abzutragen, damit der Durchmesser
des einen Endabschnitts der Kurbelwelle 1 auf den Wert des Durchmessers des einen Abschnitts gebracht
wird, den er aufweisen muß bevor der Gewindewalzvorgang erfolgt. Der eine Endabschnitt der Kurbelwelle 1 wird
einem Gewindewalzen unterworfen, um darauf ein Schraubgewinde zu erzeugen und einen Schraubgewindeabschnitt 2
mit gewünschtem Durchmesser und einer Oberflächenhärte HRp in einem Bereich zwischen 40 und 50 zu erzielen.
Claims (1)
- Patentanwälte Dipl.-Ing. Curt WallachEuropäische Patentvertreter Dipl.-Ing. 6ünther KochEuropean Patent Attorneys 35 20 512 ^Ρ1·"^8· Dr.TIno HaibachDipl.-Ing. Rainer FeldkampD-8000 München 2 · Kaufingerstraße 8 · Telefon (0 89) 2 60 80 78 · Telex 5 29 513 wakai dDatum: ?- Juni 1985KIORITZ CORPORATION 1ft ις. „,.5-1, ShüTiorenjaku-7-chome, UnserZeichen: 18 154 " K/Ap Mitaka-shi,
Tokyo, JapanVerfahren zur Herstellung eines Schraubgewindes auf einer Kurbelwelle oder dergleichenPatentanspruch:Verfahren zur Erzeugung eines Schraubgewindes durch Gewindewalzen auf einem Abschnitt einer Kurbelwelle oder dergleichen, die eine Einsatzhärtung erfordert,dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein Abschnitt der Kurbelwelle in der Weise bearbeitet wird, daß dieser Abschnitt einen Durchmesser mit einem Wert erhält, der größer ist als der Wert des Durchmessers des einen Abschnitts der Welle bevor diese dem Gewindewalzvorgang ausgesetzt wird, zuzüglich eines Wertes, der der Dicke einer harten dünnen Oberflächenschicht entspricht, die auf der gesamten Kurbelwelle durch Einsatzhärtung erzeugt werden soll,daß die Welle dann einer Einsatzhärtung unterzogen wird, um die harte dünne Oberflächenschicht auf der gesamten Welle zu erzeugen,daß dann, entweder durch Schleifen oder andere spanabhebende Bearbeitung die harte dünne Oberflächenschicht von dem einenAbschnitt der Welle abgetragen wird, um den Durchmesser des einen Abschnitts der Welle auf einen Wert zu vermindern, der dem Durchmesser entspricht, den der Abschnitt aufweisen muß bevor das Gewindewalzen durchgeführt wird, unddaß der eine Abschnitt der Welle, von dem die harte dünne Oberflächenschicht entfernt ist, dann einem Gewindewalzvorgang ausgesetzt wird, um die Welle mit einem Schraubgewinde zu versehen.ORIGINAL ί/iiPfcCTED
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