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DE3520048A1 - Fenstersprosse fuer einfach-, doppel- oder dreifachglasscheiben - Google Patents

Fenstersprosse fuer einfach-, doppel- oder dreifachglasscheiben

Info

Publication number
DE3520048A1
DE3520048A1 DE19853520048 DE3520048A DE3520048A1 DE 3520048 A1 DE3520048 A1 DE 3520048A1 DE 19853520048 DE19853520048 DE 19853520048 DE 3520048 A DE3520048 A DE 3520048A DE 3520048 A1 DE3520048 A1 DE 3520048A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
window
glass panes
web
longitudinal web
strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853520048
Other languages
English (en)
Inventor
Erich 5409 Bremberg Maxeiner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19853520048 priority Critical patent/DE3520048A1/de
Publication of DE3520048A1 publication Critical patent/DE3520048A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/68Window bars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

  • Fenstersprosse für Einfach-, Doppel- oder Drei-
  • fachgla ss che iben.
  • Die Erfindung betrifft eine Fenstersprosse gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie einen Fensterrahmen, in den eine derartige Fenstersprosse eingesetzt sind.
  • Insbesondere bei Altbausanierungen ersetzt man Einscheibenfenster, die nur relativ geringe Wärmeisolation bieten, durch Doppel-oder Dreifachglasscheibenfenster, weil mit diesen Fenstern eine erheblich verbesserte Wärmedämmung und zusätzlich auch Schalld-ämmung erreicht werden kann.
  • Wenn in großflächige Fensteröffnungen derartige Doppel- oder Dreifachglasscheiben eingebaut werden sollen, besteht häufig das Problem, daß zum Ausfüllen der gesamten Fensteröffnung zwei oder mehr Doppel- bzw. Dreifachglasscheibeneinheiten verwendet werden müssen.
  • Damit werden Fenstersprossen erforderlich, um die Glasscheiben an den Stoßfugen zu verbinden bzw. zu überdecken.
  • Bekannte Fenstersprossen besitzen eine Normalbreite von 40 mm; daher sehen Fenster mit derart Fenstersprossen häufig nicht sehr gut aus und sind insbesondere bei Altbauten nicht stilgerecht.
  • Aus der DE-OS 34 23 127 ist ein Bausatz für eine Halteschiene für Fenstersprossen bekannt geworden, die eine Doppelglasscheibe zeigt, mit einer speziellen Ausgestaltung einer Fenstersprosse, die zwei sich gegenüberliegende, in Abstand zueinander angeordnete Holzleisten aufweist, durch die eine Doppelglasscheibe hindurchgreift.
  • An Stößen, an denen die Doppelglasscheiben stirnseitig aneinander stoßen, sind zwischen den die Fenstersprosse bildenden Leisten Stege vorgesehen, die in die Leisten teilweise eingreifen und die Stirnebenen der Doppelglasscheiben überdecken. Die Halterung der einzelnen Sprossen an den Fensterrahmenteilen erfolgt mittels winkelartig gebogener Halteprofile, die an den Fensterrahmenteilen befestigt sind und in die Haltestege zur Halterung der Leisten eingreifen.
  • Bei diesen Ausgestaltungen sind nachträgliche Umrüstungen von Fenstern beispielsweisen von Einfach- auf Doppel- oder Dreifachleisten relativ kompliziert.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fenstersprosse der eingangs genannten Art zu schaffen, die schmaler und deren Festigkeit und Hal tbarkeit verbessert ist, sowie eine Lösung anzugeben, wie eine derartige Fenstersprosse an den Rahmenteilen optimal und einfach befestigt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
  • Wesentlicher Teil der erfindungsgemäßen Fenstersprosse ist das T-förmige Profil, das im wesentlichen das Gewicht der Glasscheiben aufnimmt; die außen bzw. innen aufgebrachten Leisten haben daher im Gegensatz zu den bekannten Fenstersprossen keine tragende Funktion, weswegen sie erheblich schmaler gebaut werden können als die bekannten.
  • Wenn gemäß Anspruch 3 eine der Leisten zweiteilig ausgebildet ist, wird die Montage der Fenstersprosse erheblich erleichtert.
  • Die Stirnkante jeder Glasscheibe schlägt an die Seitenfläche des Längssteges des T-förmigen Profiles an und um Beschädigungen des Vorlegebandes bzw. der einzelnen Glasscheiben zu vermeiden, ist gemäß Anspruch 4 eine aus Holz gebildete Verklotzung vorgesehen, so daß nicht die Glasscheiben, sondern die Verklotzung gegen die Seitenflächen des Längssteges des T-Profiles anschlagen.
  • Zur Verbesserung der Dichtigkeit sind in an sich bekannter Weise die zwischen den Leisten und den Außenflächen der Glascheiben vorhandenen Spalte mittels eines Weichkunststoffes ausgespritzt; ein derartiger Weichkunststoff ist vorzugsweise Silikon, das mittels einer Kartuschenspritzpistole in die Spalte eingespritzt werden kann.
  • Dieses Silikon dichtet einerseits ab und läßt andererseits auch Bewegungen zwischen den Leisten und den den Doppelglasscheiben zu.
  • In zweckmäßiger Weise befindet sich gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruches 6 die Fuge zwischen den beiden Teilleisten der den Längssteg umfassenden Leiste im Innenraum und diese Fuge kann daher als sogenannte Schattenfuge mdkant gekennzeichnet sein, was eine deutliche Verbesserung des ästhetischen Eindruckes mit sich bringt. Es besteht die Möglichkeit, gemäß kennzeichnendem Merkmal des Anspruches 8,die zur Außenseite des Fensters hingelegene Leiste stufig auszubilden, wodurch eine Absetzung entsteht, die die Sprosse in der Außenansicht besser aussehen läßt. Im übrigen sind Leisten im wesentlichen trapezförmig im Querschnitt ausgebildet.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den weiterem Unte ran sprüchen hervor.
  • Erfindungsgemäß also wird eine leicht zu montierende Fenstersprosse geschaffen, deren tragendes Teil das T-förmige Profil ist. Aufgrund dieses Trägers bzw. tragenden Teiles kann die Breite der Fenstersprosse erheblich reduziert werden und zwar auf einer Breite von 25 mm. Darüber hinaus dient die erfindungsgemäße Fenstersprosse zur Verstärkung von großflächigen Fensterverglasungen und aufgrund ihrer äußeren Gestaltung ist die Fenstersprosse optisch gut anzusehen.
  • Der T-profilartige Träger besteht zweckmäßiger Weise aus Aluminium; er kann natürlich auch aus anderem metallischem Materialien gebildet sein. Die Leisten bestehen vorzugsweise aus Holz.
  • Natürlich können sie auch aus einem geeignetem Kunststoff gebildet sein.
  • Die Erfindung kann auch bei kreuzweise angeordneten Fenstersprossen angewandt werden. Zweckmäßiger Weise könnte der Träger der horizontal angeordneten Sprosse durchgehend über die gesamte Fensterbreite verlaufen; die senkrecht dazu angeordneten Träger stoßen an diesen Träger an. Umgekehrt würden dann die Leisten der vertikal angeordneten Träger durchgehend verlaufen und die Leisten der horizontalen Fenstersprosse im Bereich des Kreuzungspunktes unterteilt sein. Natürlich geht dies auch umgekehrt.
  • Eine Lösung, wie eine derartige Fenstersprosse an einem Fensterrahmen befestigt werden kann, geht aus den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 11 bzw. des Anspruches 12 hervor.
  • Dabei wird die Tragplatte in dem Fensterrahmenteil , der auch als Fensterfalz bezeichnet werden kann, flächenbündig eingelassen. Die Ausfräsung bzw. Vertiefung im Fensterrahmen wird dabei größer hergestellt als die Plattenabmessungen, damit die Tragplatte innerhalb dieser Vertiefung einjustiert werden kann.
  • Die erfindungsgemäße Fenstersprosse bzw. die Halterung und Befestigung der Fenstersprosse in den Rahmenteilen eines Fensterrahmens kann natürlich vorteilhaft nicht nur bei Doppel- oder Dreifachglasscheiben verwendet werden, sondern es besteht auch die Möglichkeit, das gleiche "System" auch bei Einfachglasscheiben zu benutzen. Wegfallen würden dann lediglich diejenigen Teile, die im montierten Zustand der Scheibe zwischen den Glasscheiben vorzusehen sind. Derartige Einfachglasscheiben kommen beispielsweise dann in Frage, wenn spezielle Glasscheiben eingesetzt werden sollen, beispielsweise schlag- und stoßsichere Glasscheiben, die aus Verbundglas bestehen und eine bestimmte Dicke aufweisen. Natürlich können auch Normalglasscheiben eingesetzt werden; dann würde lediglich der Längssteg des T-Profils kürzer werden.
  • In der Tragplatte, die als Aluminiumplatte ausgebildet sein kann, sind bei Doppelglasscheiben drei Ausnehmungen und bei Dreifachglasscheiben vier Ausnehmungen, um eine ausreichende Festigkeit zu erzielen.
  • Anhand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist, sollen die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
  • Es zeigt: Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Fenstersprosse mit Doppelglasscheibe, Fig. 2 einen Querschnitt durch eine Fenstersprosse mit E infachgla ss che ibe, Fig. 3 einen Querschnitt durch eine Fenstersprosse mit Dreifachglas scheibe, Fig. 4 eine perspektifische Ansicht eines Fensterrahmenteiles mit einem T-Profil vor der Montage und Fig. 5 die Ausführung gemäß Fig. + nach der Montage.
  • Eine Fenstersprosse 10 dient zur Führung und Halterung zweier Doppelglasscheiben 11 und 12, die aus zwei in Abstand zueinander angeordneten und auf Abstand gehaltenen Glasscheiben 13, 14 bzw.
  • 15, 16 gebildet sind. Die beiden Glasscheiben 13 und 14 bzw. 15 und 16 sind jeweils mittels umlaufender Hohlkastenprofile 17 und 18 auf Abstand gehalten; im Inneren der Hohlkastenprofile 17 und 18 befindet sich Silicagel 19, welches zur Trockenhaltung des Raumes zwischen den beiden Glasscheiben 13 und 14 bzw. 15 und 16 dient. Natürlich müssen die beiden Hohlkastenprofile gelocht sein, damit das Silicagel 19 seine Wirkung entfalten kann.
  • Die Fensterprosse 10 umfaßt einen Träger 20, der als T-Profil mit einem Quersteg 21 und einem Längssteg 22 ausgebildet ist.
  • Im Quersteg 21 befinden sich beidseitig zu dem Längssteg 22 Bohrungen 23 und 24; im Längssteg selbst sind Bohrungen 25 vorgesehen, deren Funktion weiter unten erläutert wi rd. Beidseitig zu den beiden Doppelglasscheiben besitzt die Fenstersprosse 10 Leisten 26 und 27, wobei die Leiste 27 aus zwei Teilleisten 28 und 29 gebildet ist.
  • Die Leiste 26 besitzt auf ihrer zu den Doppelglasscheiben hingerichteten Seite eine Vertiefung 30, die in ihren Abmessungen, in ihrer Tiefe und Breite, dem Quersteg 21 angepaßt ist, so daß der Quersteg 21 bündig in die Leiste 26 eingefügt werden kann. Die beiden Teilleisten 28 und 29 besitzen im Bereich ihrer beiden Berührungs# flächen je eine Hinterschneidung 31 und 32 , die so bemessen sind, daß zwischen den beiden Teilleisten 28 und 29 eine Haltenut 33 gebildet ist, in die der Längssteg 22 im montierten Zustand eingreifen kann.
  • Die Montage der Fenstersprosse 10 geht wie im folgenden beschrieben vor sich: Zunächst wird in die Vertiefung 30 der Leiste 26 der Quersteg 21 des Trägers 20 eingesetzt und mittels die Bohrungen 23 und 24 durchdringender Holzschrauben 34 und 35 daran befestigt. Damit bildet die Leiste 26 mit dem Träger 20 eine erste Grundeinheit. Danach werden die beiden Doppelglasscheiben 11 und 12 , die an ihren Stirnkanten mit jeweils einem U-förmigen Vorlegeband 36 und 37 umgeben sind, gegen die beiden Seitenflächen des Längssteges 22 angefahren, wobei zwischen den beiden Glasscheiben 13 und 14 bzw. 15 und 16 außerhalb der Hohlkastenprofile 17 und 18 Holz streifen 38 und 39 eingelegt sind, die als Verklotzung dienen und dafür sorgen, daß die Stirnkanten der Glasscheiben 13, 14 und 15 und 16 nicht direkt auf den Seitenflächen des Längssteges 22 aufliegen. In jedem Falle werden die beiden Doppelglasscheiben 11 und 12 möglichst dicht an den Längssteg 22 und an den Quersteg 21 herangeführt. Man erkennt, daß dann der Längssteg 22 die Doppelglasscheiben 11 und 12 deutlich überragt. Nunmehr werden die beiden Teilleisten 28 und 29 gegen die Doppelglasscheiben herangebracht und zwar derart, daß der überstehende Bereich des Längssteges 22 in die Nut 33 , die ja durch die beiden Hinterschneidungen 31 und 32 gebildet ist, eingreift. Sodann werden Holzschrauben 40 quer zu dem Längssteg 22 so durch die beiden Teilleisten 28 und 29 hindurchgeschraubt, daß die Holzschrauben 40 durch die Bohrungen 25 in dem Längssteg hindurchgreifen.
  • Zuletzt werden die zwischen den Leisten 26, 28 und 29 und den Außenflächen der Glasscheiben 13 und 14 bzw. 15 und 16 befindlichen Spalte mit einem Silikonkautschuk 41 ausgespritzt, um eine Abdichtung dieser Spalte zu bewirken.
  • Zur Verbesserung des Aussehens sind an der Leiste 26, die im Quersteg trapezförmig ist, wobei die breite Seite zu den Doppelglasscheiben 11 und 12 hingerichtet ist, mit Abstufungen 41 versehen.
  • Im Bereich der Fuge zwischen den beiden Teilleisten ist eine Vertiefung 42 vorgesehen, die eine rundumlaufende Schattenfuge bildet, was als Zierde des Fensters anzusehen ist.
  • Die beiden Leisten 26 und 27 bestehen vorzugsweise aus Holz; die Verklotzung 38 und 39 ist ebenfalls aus Holz gebildet, wobei die Dicke annähernd 1 bis 2 mm beträgt. Die Tiefe der Vertiefung ist so gewählt, daß das Ende des Längssteges frei liegt und keine Spannungen erzeugt.
  • Der wesentliche Teil der Sprosse 10 ist al der Träger 20, der vorzugsweise aus Aluminium gebildet ist, wobei die Abmessungen des Profiles 40 x 20 x 2 mm betragen. Dadurch kann erreicht werden, daß die Breite der Leisten 25 mm nicht überschreiten muß. Aufgrund der konstruktiven Ausgestaltung der Fenstersprosse ist der Träger von außen nicht zu sehen, Er ist an allen Seiten, die beidseitig der Doppelglasscheiben liegen, von den Leisten 26 und 27 abgedeckt.
  • Die Fenstersprosse wird mittels des Quersteges 21 des Trägers fest mit dem Rahmenteil eines Fensterflügels verschraubt, wodurch eine optimale Stabilität an der Außenseite des Fensters erzielt wird, wogegen auf der anderen, gegenüberliegenden Seite die Stabilität durch die feste Verschraubung der beiden als Glashalteleisten dienenden Leisten 28 und 29 mit dem Längssteg des Trägers und dem Rahmen -teil des Fensterflügels erzielt wird.
  • Die Fenstersprosse kann natürlich auch kreuzförmig angeordnet werden, dergestalt, daß der Träger der vertikal oder horizontal verlaufenden Fenstersprosse durchgehend ausgebildet ist, wogegen umgekehrt die senkrecht dazu verlaufenden Leisten durchgehend sind.
  • Die Fenstersprosse kann natürlich auch bei einer Einfachglasscheibe benutzt werden. Eine derartige Ausführung ist der Fig. 2 zu entnehmen.
  • Zwei sich gegenüberliegende Einfachglasscheiben 45 und 46 stoßen mit ihren Kanten aneinander und um sie ist beidseitig jeweils ein Vorlegeband 47 und 48 herumgelegt. Dazwischen befindet sich der T-förmige Träger 20; im übrigen ist die Konstruktion genau wie diejenige der Fig. 1.
  • Bei der Ausführung gemäß Fig. 3 ist der T-Träger 20 lediglich länger ausgeführt, weil der Längssteg 22 drei Glasscheiben je einerDreifachglas scheibe 47 bzw. 48 überdecken muß. Im übrigen ist die Konstruktion die gleiche wie diejenige gemäß Fig. 1, lediglich insoweit unterschiedlich, als zu den beiden Scheiben 13, 14 bzw. 15, 16 eine dritte Glasscheibe beigefügt ist. Eine nähere Beschreibung der Ausführung gemäß Fig. 3 ist daher nicht erforderlich.
  • Die Fig.## 4 und 5 zeigen nun, wie ein T-Träger seitlich an den Rahmenteilen 80 befestigt werden kann. Die Rahmenteile 80 eines Fensterrahmens besitzen eine Vertiefung 84, in die eine Tragplatte 81 eingesetzt und mittels Schrauben 85 darin befestigt ist. Die Tragplatte 81 besitzt drei nebeneinander liegende rechteckige Ausnehmungen 82.
  • Der Längssteg 22 des T-Träger-Profils 20 besitzt an seinen Stirnkanten bzw. an seinen stirnseitigen Enden Vorsprünge 83, deren Form und Anzahl den Ausnehmungen 82 exakt entspricht. Der Quers teg 21 ist im Bereich der stirnseitigen Enden des T-Trägers 20 mit einem Rücksprung 86 versehen, dessen Abstand vom Ende des T-Trägers 20 der Höhe H eines leistenartigen Vorsprunges 87 des Fensterrahmenteils 80 entspricht. Dieser Rücksprung 88 ist aber dann nicht erforderlich, wenn die Tragplatte 81 entsprechend in dem Fensterrahmen teil 80 eingesetzt bzw. befestigt ist.
  • Wenn, wie in Fig. 5 dargestellt, die Vorsprünge 83 in die Ausnehmungen 82 hineingesetzt sind, dann kann mittels einer Schraube 88 der Quersteg 21 mit dem Rücksprung 86 an dem leistenartigen Vorsprung 87 festgeschraubt werden.

Claims (12)

  1. Ansprüche 1. Fenstersprosse zur Uberdeckung und Halterung von Einfach-Doppel- oder Dreifachglasscheiben im Bereich der Trennfuge zwischen wenigstens zwei gegeneinander stoßenden Glasscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (20) ein T-Profil aufweist, daß die Glasscheiben (11, 12) beidseitig zu dem Längssteg (22) des Trägers (20) senkrecht zum Längssteg angelegt sind, wobei die Stirnkanten jeder Glasscheibe von einem Vorlegeband (36, 37) umfaßt sind, und daß sowohl an dem die Glasscheiben (11, 12) überragenden Bereich des Längssteges (22) als auch am Quersteg (21) je eine den Längs- und Quersteg vollständig überdeckende Leiste befestigt ist.
  2. 2. Fenstersprosse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Quersteg (21) überdeckende Leiste (26) auf dessen Außenseite anliegt und den Quersteg in eine r Vertiefung (30) aufnimmt und mittels von der Innenseite des Quersteges, an der der Längssteg (22) an den Quersteg anschließt, betätigbarer Schrauben (34) daran befestigt ist.
  3. 3. Fenstersprosse nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Längssteg umfassende Leiste (27) zweiteilig ausgebildet ist und am Längssteg (22) mittels den Längssteg quer durchgreifender Schrauben (40) befestigt ist.
  4. 4. Fenstersprosse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Doppel- oder Dreifachglasscheiben zusätzlich zwischen den Seitenwänden des Längssteges und den die Doppel- bzw.
    Dreifachglasscheiben bildenden Glasscheiben (13, 14; 15, 16) je eine vorzugsweise aus einem Holz streifen gebildete Verklotzung (38, 39) vorgesehen ist.
  5. 5. Fenstersprosse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Außenflächen der Glasscheiben (11, 12) und den benachbarten Flächen der Leisten (26, 27) vorgesehenen Spalte mittels eines spritzbaren Weichkunststoffes (41), vorzugsweise mittels Silikonkautschuks, verschließbar und versiegelbar sind.
  6. 6. Fenstersprosse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den beiden Leistenteilen (28, 29) gebildete Fuge als Schattenfuge markant gekennzeichnet ist.
  7. 7. Fenstersprosse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten im Querschnitt trapezförmig ausgebildet sind, wobei die breiten Seiten gegen die Außenflächen der Scheiben gerichtet sind.
  8. 8. Fenstersprosse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Außenseite des Fensters gelegene Seite der den Quersteg (21) abdeckenden Leiste (26) im Bereich der schmaleren Seite beidseitig stufig ausgebildet ist.
  9. 9. Fenstersprosse nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (20) aus Aluminiumprofil und die Leisten (26, 27) aus Holz ausgebildet sind.
  10. 10. Fenstersprosse nach einem der vorigen Ansprüche, in kreuzweiser Anordnung, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger der einen Fenstersprosse des Kreuzes und die Leisten der anderen Fenstersprosse jeweils durchgehend ausgebildet sind, wogegen der Träger der anderen Fenstersprosse bzw. die anderen Leisten jeweils unterbrochen sind.
  11. 11. Fensterrahmen mit wenigstens einer quer zu zwei sich gegenüberliegenden Rahmenteilen des Fensterrahmens an diesen Rahmenteilen befestigten Fenstersprosse nach einem oder mehreren der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in die die lichte Weite begrenzenden Innenflächen der sich gegenüberliegenden Rahrrienteile (80) des Fensterrahmens je eine der Anzahl der Fenstersprossen entsprechende Tragplatte (81) eingesetzt und daran befestigt ist, die wenigstens zwei nebeneinanderliegende Ausnehmungen (82) aufweist, daß an den stirnseitigen Enden des Quersteges (21) des T-Profiles derAnzahl der Ausnehmungen (82) entsprechende Vorsprünge (83) vorgesehen sind und daß zur Halterung der Fenstersprosse an den Rahmenteilen die Vorsprünge (83) in die Ausnehmungen (82) eingesetzt sind.
  12. 12. Fensterrahmen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (81) in einer Vertiefung (84) im Rahmenteil (80) eingesetzt und darin mittels Schrauben (85) befestigt ist.
DE19853520048 1984-11-30 1985-06-04 Fenstersprosse fuer einfach-, doppel- oder dreifachglasscheiben Withdrawn DE3520048A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1991014056A1 (de) * 1990-03-09 1991-09-19 Rudolf Strobel Pfosten bzw. pfette für eine leichtbauwand aus bauelementen, insbesondere kunststoffenstern
EP0503851A1 (de) * 1991-03-08 1992-09-16 Marvin Lumber And Cedar Co. Verglasungssystem

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WO1991014056A1 (de) * 1990-03-09 1991-09-19 Rudolf Strobel Pfosten bzw. pfette für eine leichtbauwand aus bauelementen, insbesondere kunststoffenstern
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