DE3519685C1 - Befestigungsvorrichtung fuer an einem Traegerteil auswechselbar angeordnete Fuehrungskoerper an schuetzenlosen Webmaschinen - Google Patents
Befestigungsvorrichtung fuer an einem Traegerteil auswechselbar angeordnete Fuehrungskoerper an schuetzenlosen WebmaschinenInfo
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Description
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rungsteile bei schützenlosen Webmaschinen zu finden, Rückholbewegung am Webblatt 14 entlanggleiten. Audie
eine leichte Austauschbarkeit auch bei engen Raum- ßerhalb des Webfaches, d. h. in der F i g. 1 seitlich vom
Verhältnissen gewährleistet und keine Beschädigungen Webblatt 14 und etwa oberhalb der Getriebe 11 sind
am Webblatt oder anderen empfindlichen Bauteilen der Steuerschienen 12 für das öffnen und Schließen der
Webmaschine in sich birgt. Lange Austauschzeiten, d. h. 5 Klemmvorrichtungen an den Greiferköpfen vorgese-Iange
Stillstandszeiten der Maschine während der Re- hen. Durch diese Steuerschienen wird die Schußfadenparatur,
sollten dabei auf ein Mindestmaß verkürzt wer- Übernahme bzw. -freigäbe durch die Greiferköpfe geden.
Die Führungsteile sollten ausgetauscht werden steuert. Diese Steuerschienen 12 tragen als Verschleißkönnen,
ohne daß die gesamten zugehörigen Aggregate, teil einen Belag 13. Die Steuerschienen 12 sind auf eiwie
etwa die gesamten Greiferstangen oder die Steuer- 10 nem Betätigungsarm 15 angeordnet, der vom Getriebe
einrichtungen für die Klemmvorrichtungen, ausgebaut 11 her betätigt wird und durch Kippbewegungen die
werden müssen. hier nicht dargestellten Klemmvorrichtungen an den Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die im Patentan- Greiferköpfen 2 öffnet und schließt. Die Steuerschiene
spruch 1 angegebenen Merkmale. Bei einem Verschleiß 12 kann auch ortsfest ausgebildet sein, so daß die
des Führungskörpers stellen die Spannteile keinerlei 15 Klemmvorrichtungen der Greiferköpfe 2 lediglich
Gefahr für andere empfindliche Bauteile der Webma- durch Auflaufen auf die Steuerschiene 12 bzw. auf den
schine, z. B. für das Webblatt dar. Da diese Befestigungs- als Führungskörper wirkenden Belag 13 betätigt werart
für alle Werkstoffe möglich ist, können auch ölge- den. Unterhalb der Steuerschiene 12 bzw. des dort betränkte
Führungskörper eingesetzt und damit hohe findlichen Greiferkopfes 2 ist ein ortsfestes Gegenlager
Standzeiten erreicht werden. Ein weiterer Vorteil dieser 20 9 vorgesehen. Führungskörper 3 am Greiferkopf 2 so-Befestigungsart
liegt darin, daß durch den Spannteil ei- wie Gegenlager 9 und Belag 13 an der Steuerschiene 12
ne elastische Befestigung des Führungskörpers möglich sind Verschleißteile und müssen gelegentlich rasch ausist
und dabei z. B. der Führungskörper an einem Grei- gewechselt werden.
ferkopf um seine Längsachse in einem gewissen Um- In der F i g. 2 ist vereinfacht ein Greiferkopf 2 dargefang
beweglich ist. Dadurch erfolgt eine selbsttätige An- 25 stellt, der auf dem Ende einer angedeuteten Greiferstanpassung
des Führungskörpers an die Lage des Webblat- ge 1 angeordnet ist. Seitlich am Greiferkopf 2 ist ein,
tes und es werden Ausschabungen am Webblatt vermie- Führungskörper 3 angeordnet, der bei der Vorschubden.
Nicht nur das Einsetzen bzw. Befestigen der Füh- und Rückholbewegung des Greiferkopfes am Webblatt
rungskörper am Greiferkopf oder an der Steuerschiene .14 vorbeiläuft. Es wird hierzu auf den Querschnitt der
erfolgt auf rasche und einfache Weise durch einfaches 30 F i g. 5 verwiesen. Die Befestigung des Führungskörpers
Durchziehen der elastischen Spannteile, sondern auch 3 an einem Trägerteil des Greiferkopfes 2 erfolgt, wie
die Demontage ist äußerst einfach, da es genügt, mittels weiter unten noch beschrieben wird, durch elastisch
eines Messers, z. B. einer Rasierklinge, den Spannteil im dehnbare Spannteile 5.
Spalt zwischen Führungskörper und Trägerteil durch- Ein solcher Spannteil 5 ist in der F i g. 3 dargestellt.
zutrennen. Ein besonderer Vorteil besteht darin, daß für 35 Der Spannteil ist in der Art eines Nagels ausgebildet
die Befestigung der verschiedenartigen Führungskörper und weist einen langen, dünnen Einfädelteil 5a auf, der
an ihren Trägerteilen gleichartige Spannteile verwendet vorne spitz ausläuft. An den Einfädelteil schließt sich ein
werden können, was der Wirtschaftlichkeit sehr zugute sich z. B. konisch erweiternder Teil 5b an. Entweder
kommt. unmittelbar hinter dem sich erweiternden Teil oder u. U.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen 40 unter Zwischenfügung eines kurzen zylindrischen Stük-
aus der Beschreibung und den Unteransprüchen hervor. kes folgt eine halsartige Querschnittsverengung, z. B.
Ausführungsbeispiele der Erfindung seien nächste- eine Rille 5c. Die Rillenbreite ist mit c bezeichnet und ist
hend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt gleich oder vorzugsweise etwas kleiner als die weiter
F i g. 1 schematische Ansicht einer schützenlosen unten noch genannte Länge der Bohrungen der mitein-
Webmaschine mit Schußfadeneintrag durch Greifer- 45 ander zu befestigenden Teile. Der halsartige Teil bzw.
stangen, die Rille 5c ist beidseitig durch Stufen begrenzt, so daß
F i g. 2 einen Greiferkopf, der Kopf 5d mit seinem größeren Durchmesser b 1 und
F i g. 3 ein Spannteil, der sich erweiternde Teil 5b sich schulterartig im Be-
F i g. 4 einen Schnitt durch F i g. 2 gemäß Linie A-A, reich der oben genannten Bohrungen an die zu verbin-
F i g. 5 eine Anordnung gemäß F i g. 4 im Webfach, 50 denden Bauteile anlegen kann, wie weiter unten noch
F i g. 6 eine Steuerschiene für einen Greiferkopf und erläutert wird. Der halsartige Abschnitt 5c kann zylin-
F i g. 7 einen Querschnitt zur F i g. 6. drische oder auch bombierte Form aufweisen. Der ge-
AIs Beispiel für die Anordnung von auswechselbaren samte Spannteil 5 ist, wie oben schon erwähnt, aus ela-
Führungskörpern und deren Befestigung ist eine schüt- stisch dehnbarem Material.
zenlose Webmaschine mit Schußfadeneintrag durch 55 In den F i g. 4 und 5 ist die Befestigung eines Füh-Greiferstangen
gewählt. Die wichtigsten Teile einer sol- rungskörpers 3 an einem vereinfacht im Querschnitt
chen Webmaschine sind schematisch in F i g. 1 darge- dargestellten Greiferkopf 2 gezeigt. Am Greiferkopf 2
stellt. Am nicht näher bezeichneten Webmaschinenrah- befindet sich ein Trägerteil 4 mit einer Bohrung 4'. Eine
men sind rechts und links je ein Getriebe 11 eingezeich- darauf passende Bohrung ist auch im Führungskörper 3
net, von denen der Antrieb für die vorschieb- und zu- 60 vorgesehen. Die Außenseite der Bohrung 3' im Führückholbaren
Greiferstangen 1 und für das Webblatt 14 rungsteil 3 hat eine Ansenkung 16, sodaß der Bohrungsabgeleitet
wird. Einzelheiten dieses Antriebes sowie die querschnitt sich nach innen stufenartig vom Maß b 2 auf
erforderlichen Webschäfte sind der Übersichtlichkeit das Maß b verengt. Es wird hierzu auf die weiter unten
halber weggelassen und an sich bekannt. Die Greifer- beschriebene F i g. 6 verwiesen. Die Bohrungsdurchstangen
1 tragen an ihrem vorderen Ende Greiferköpfe 65 messer sind an ihrer engsten Stelle b im Trägerteil 4
2, die mit Klemmeinrichtungen für den Schußfaden aus- bzw. im Führungskörper 3 kleiner als die Durchmesser
gerüstet sind. Ferner sind die Greiferköpfe 2 mit Füh- b 1 der Schultern am Kopfteil 5d bzw. sich erweiternden
rungskörpern 3 ausgerüstet, die bei der Vorschub- und Teil 5b des Spannteiles 5, jedoch gleich oder größer als
5 6
der Durchmesser im halsartigen Abschnitt 5c des gungsarm 15 befestigt und an ihrem unteren Ende mit
Spannteiles. einem Belag 13 versehen. Der Belag 13 ist mittels
Um den Führungskörper 3 am Greiferkopf 2 bzw. an Spannteilen 5 an der Steuerschiene befestigt. Die Befedem
besonderen Halteteil 4 zu befestigen, wird der stigung erfolgt analog zur Befestigung der in F i g. 4 und
Spannteil 5 mit seinem dünnen Ende 5a in die Bohrung 5 5 beschriebenen Führungskörper 3 und braucht daher
4' des Spannteiles 4 eingefädelt und in entsprechender nicht weiter erläutert zu werden.
Weise auch die Bohrung 3' des Führungskörpers 3 auf Unterhalb der Steuerschiene 12 ist mit strichpunktier-
den Spannteil 5 aufgefädelt. Führungskörper 3 wird so- ten Linien ein Greiferkopf 2 mit seinem Klemmhebel 8
dann auf den Trägerteil 4 angedrückt und der Spannteil angedeutet. Der Klemmhebel 8 wird durch die Kippbe-5
wird an seinem Ende 5a mit einem Werkzeug, z. B. mit 10 wegung des Betätigungshebels 15 bzw. der daran befeeiner
Zange 6, erfaßt und in der angegebenen Pfeilrich- stigten Steuerschiene 12 geöffnet und wieder geschlostung
in Längsrichtung gezogen und dabei gedehnt. sen. Das Öffnen und Schließen des Klemmhebels kann
Durch die Längsdehnung erfährt der Spannteil 5 eine jedoch auch bei feststehender Steuerschiene einfach
Querschnittsverringerung in allen seinen gedehnten durch Auflaufen des Greiferkopfes 2 auf eine Führungs-Teilen,
was aus der Fig. 4 leicht zu ersehen ist. Bei 15 rampe des Belages 13 erfolgen.
ausreichendem Längszug wird die Querschnittsverrin- Bei der Betätigung des Klemmhebels 8 ruht der Grei-
gerung so stark, daß der sich erweiternde Teil 5b des ferkopf 2 auf einem Gegenlager 9, das über einen Trä-Spannteiles
durch die engste Stelle der Bohrungen 3' ger 10 ortsfest an der Webmaschine befestigt ist. Ge-
bzw. 4' hindurchgezogen werden kann und die vorsprin- genlager 9 und Träger 10 sind durch erfindungsgemäße
gende Schulter dieses Teiles 56 fühlbar und u. U. sogar 20 Spannteile 5 miteinander verbunden. Das Gegenlager 9
hörbar einrastet, sobald dieser Teil durch die mit d be- ist mit Bohrungen 9' und das Trägerteil 10 mit darauf
zeichnete Länge der Bohrungen 3' und 4' hindurchgezo- passenden Bohrungen 10' versehen. Wenigstens in eigen
ist. Der Kopf 5d des Spannteiles liegt dabei flach auf nem der Bauteile ist die außen liegende Seite der Boheinem
Wandungsteil des Trägerteiles 4 auf, wogegen rungen mit einer Ansenkung 16 versehen, wobei diese
sich die Schulter des sich erweiternden Teiles 5b gegen 25 Ansenkung 16 einen Durchmesser b 2 aufweist, der grödie
Wandung des Führungskörpers 3 legt. Führungskör- ßer ist als der Durchmesser b 1 des Spannteilkopfes 5d
per 3 und Trägerteil 4 werden also durch die beiden bzw. des Schulterdurchmessers im erweiterten Teil 5b
Schultern am Kopf 5d und am sich erweiternden Teil 5b des Spannteiles. Die Bohrungen 9' bzw. 10' selbst weisen
durch die elastischen Kräfte des Materials aneinander einen Durchmesser b auf und haben zusammen die Längedrückt.
Nach dem hier beschriebenen Einrasten des 30 ge d, sodaß an den Enden der Bohrungslängen jeweils
Spannteiles kann unter nochmaligem leichten Ziehen eine stufenartige Querschnittserweiterung der Bohrung
am Spannteil 5 das überstehende Ende des Einfädeltei- vorliegt. In einer der in F i g. 6 vorgesehenen Bohrungen
les 5a bzw. des sich erweiternden Teiles 5b mit einer für das Gegenlager 9 ist ein Spannteil mit gestrichelten
Schere oder einem Messer 7 abgeschnitten werden. Linien eingezeichnet. In entsprechender Weise ist auch
Durch die Elastizität des Materials verschwindet dann 35 in der F i g. 7 ein Spannteil 5 angedeutet,
das im Führungskörper 3 verbleibende Ende des Spann- Der unter Längsdehnung durch aufeinanderpassende
teiles völlig in der Ansenkung 16. Bohrungen durchziehbare Spannteil ist ohne weiteres
Ein fertig an einem Greiferkopf 2 bzw. dessen Träger- auch zur Herstellung einer formschlüssigen, einfachen
teil 4 befestigter Führungskörper 3 ist in F i g. 5 in seiner und sicheren Befestigung bzw. Verbindung anderer
Anordnung im Webfach dargestellt. Mit K sind die Kett- 40 flach aufeinanderliegender Teile geeignet. Außerdem
fäden des Webfaches angedeutet. Der Führungskörper hat der Spannteil stets auch eine geräuschdämpfende
3 gleitet bei der Vorschub- bzw. Rückholbewegung des Wirkung.
Greiferkopfes mit seiner abgeschrägten Fläche am
Webblatt 14 entlang. Das abgeschnittene Ende des Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Spannteiles 5 ist völlig in der Ansenkung 16 verschwun- 45
den, sodaß dadurch keine Beschädigung am Webblatt 14
auftreten kann. Durch die Entspannung des dehnbaren
Materials im Spannteil 5 weitet sich auch der halsartige
Abschnitt 5c wieder auf und legt sich u. U. sogar von
innen an die Außenwände der Bohrung an und trägt auf 50
diese Weise zu einem guten Sitz der Verbindung bei. Je
nach Länge i/der Bohrungen 3' und 4' bzw. Länge cdes
halsartigen Abschnittes 5c und der Elastizität des verwendeten Werkstoffes kann ein sehr strammer Sitz oder
u. U. eine etwas elastisch nachgiebige Verbindung zwi- 55
sehen Trägerteil und Führungskörper erzielt werden.
Um den Führungskörper 3 im Bedarfsfall vom Trägerteil 4 wieder demontieren zu können, wird einfach der
Kopf Sd des Spannteiles abgeschnitten oder der Spannteil im halsartigen Bereich 5c durch eine zwischen Trä- 60
gerteil 4 und Führungskörper 3 eingeführte Rasierklinge durchgetrennt.
auftreten kann. Durch die Entspannung des dehnbaren
Materials im Spannteil 5 weitet sich auch der halsartige
Abschnitt 5c wieder auf und legt sich u. U. sogar von
innen an die Außenwände der Bohrung an und trägt auf 50
diese Weise zu einem guten Sitz der Verbindung bei. Je
nach Länge i/der Bohrungen 3' und 4' bzw. Länge cdes
halsartigen Abschnittes 5c und der Elastizität des verwendeten Werkstoffes kann ein sehr strammer Sitz oder
u. U. eine etwas elastisch nachgiebige Verbindung zwi- 55
sehen Trägerteil und Führungskörper erzielt werden.
Um den Führungskörper 3 im Bedarfsfall vom Trägerteil 4 wieder demontieren zu können, wird einfach der
Kopf Sd des Spannteiles abgeschnitten oder der Spannteil im halsartigen Bereich 5c durch eine zwischen Trä- 60
gerteil 4 und Führungskörper 3 eingeführte Rasierklinge durchgetrennt.
Zwei weitere Anwendungsbeispiele der Erfindung
sind in den F i g. 6 und 7 beschrieben. Es handelt sich
dabei um die eingangs im Zusammenhang mit der 65
F i g. 1 erwähnten Steuerschienen 12 bzw. Gegenlager 9.
Die Steuerschiene 12 ist, wie oben schon erwähnt, in
nicht näher beschriebener Weise auf einem Betäti-
sind in den F i g. 6 und 7 beschrieben. Es handelt sich
dabei um die eingangs im Zusammenhang mit der 65
F i g. 1 erwähnten Steuerschienen 12 bzw. Gegenlager 9.
Die Steuerschiene 12 ist, wie oben schon erwähnt, in
nicht näher beschriebener Weise auf einem Betäti-
Claims (8)
1. Befestigungsvorrichtung für an einem Träger- per angeordnet, die am Webblatt entlang geführt werteil
auswechselbar angeordnete Führungskörper an 5 den und entsprechende Abschrägungen aufweisen. Für
schützenlosen Webmaschinen, insbesondere an die Führungskörper können die verschiedensten Mate-Webmaschinen
mit ins Webfach vorschiebbaren und rialien Verwendung finden, z. B. Holz, vorzugsweise
wieder zurückholbaren, mit Klemmvorrichtungen aber faserverstärkter Kunststoff,
für den Schußfaden ausgestatteten Schußeintragor- Die Führungskörper sind im Betrieb einem Ver-
ganen, wobei Trägerteil und Führungskörper sich io schleiß unterworfen, sodaß von Zeit zu Zeit ein Ausflächenhaft
berühren, dadurch gekenn- tausch erforderlich wird. Zu diesem Zweck sollen die die
zeichnet, daß Trägerteil (4, 10) und Führungs- Greiferköpfe tragenden Stangen oder flexiblen Bänder
körper (3, 9) mit aufeinanderpassenden Bohrungen nicht ausgebaut werden. Es ist daher für das Wartungs-(3',
4' bzw. 9', 10') versehen sind, und daß ein elastisch personal sehr wenig Raum zum Hantieren vorhanden,
dehnbarer Spannteil (5) etwas größeren Durchmes- 15 Eine Möglichkeit der Befestigung der Führungskörper
sers unter Längsdehnung durch die Bohrungen (3', 4' an den Greiferköpfen besteht in der Verwendung von
bzw. 9', 10') gezogen ist, wobei dieser Spannteil (5) Schrauben. Diese haben den Nachteil, daß sie umständim
Bereich der Bohrung (3', 4' bzw. 9', 10') eine nach lieh zu handhaben sind, da — wie erwähnt — wenig
beiden Seiten hin durch Stufen begrenzte halsartige Raum am Greiferkopf vorhanden ist. Ferner kann bei
Querschnittsverengung (5c) aufweist. 20 Abnutzung des Führungskörpers evtl. eine Beschädi-
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, da- gung des Webblattes durch herausragende Metallteile
durch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (3', 4' der Schraubverbindung hervorgerufen werden. Eine
bzw. 9', 10') der beiden zu verbindenden Bauteile (3, Beschädigung des Webblattes oder anderer wichtiger
4 bzw. 9,10) an ihren außen liegenden Enden Ansen- Webmaschinenteile muß aber unter allen Umständen
kungen (16) aufweisen und im Bereich ihrer Beruh- 25 vermieden werden.
rungsfläche mit stufenartigen Bohrungsverengun- Anstelle einer Verschraubung hat man bisher übli-
gen (b 2, b) versehen sind. cherweise zur Klebung gegriffen, aber auch diese Ver-
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder bindungsart weist ihre Mängel auf. Einerseits ist die
2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannteil (5) ei- Klebung, abhängig vom Werkstoff, nicht immer zuverne
nagelartige Form aufweist mit einem durch die 30 lässig. Andererseits lassen sich die geklebten Bauteile
Bohrung (3', 4' bzw. 9', 10') durchsteckbaren dünne- sehr schlecht wieder voneinander trennen, falls eine guren
Ende (5a) mit anschließendem sich erweiternden, te Klebung vorliegt. Außerdem benötigt eine Klebung
die halsartige Querschnittsverengung (5c) enthalten- eine gewisse Aushärtezeit, was nicht nur bei der Fertiden
Endteil (5b, 5d). gung, sondern auch beim Austausch für eine Reparatur
4. Befestigungsvorrichtung nach einem der An- 35 ins Gewicht fällt. Lange Stillstandszeiten der Maschine
Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die sollten beim Austausch von solchen Teilen möglichst
Länge (c) des verengten Abschnittes (5c) des Spann- vermieden werden. Ein weiterer Gesichtspunkt ist noch
teiles (5) geringer ist als die Länge (d) der zu verbin- zu erwähnen, es hat sich gezeigt, daß in öl getränkte
denden Bohrungen (3', 4' bzw. 9', 10'). Führungskörper eine gute Selbstschmierung und hohe
5. Befestigungsvorrichtung nach einem der An- 40 Standzeiten ergeben. Es wurden dabei dreifache Laufsprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zeiten erzielt. Der Nachteil dieser öltränkung liegt aber
verengte Abschnitt (5c) des Spannteiles (5) als Quer- darin, daß die Bauteile nicht mehr miteinander verklebrille
ausgebildet ist. bar sind.
6. Befestigungsvorrichtung nach einem der An- In einer anderen Ausführungsform wurden Verbinsprüche
3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der 45 düngen mit Clips versucht. Auch dieser Versuch war
halsartig verengte Abschnitt (5c) des Spannteiles (5) wenig erfolgreich, da die Clips teuer in der Herstellung
bombierte Form aufweist. sind und wegen zu knapper Toleranz nicht zuverlässig
7. Befestigungsvorrichtung nach einem der An- eingesetzt werden können.
sprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch ihre Verwen- Als anderes Beispiel bei schützenlosen Webmaschi-
dung bei an Greiferköpfen (2) von Schußeintragor- 50 nen seien die Steuerschienen genannt, mit deren Hilfe
ganen seitlich angeordneten und am Webblatt (14) die an den Greiferköpfen vorhandenen Klemmvorrichentlang
geführten Führungskörpern (3). tungen außerhalb des Webfaches zur Übernahme bzw.
8. Befestigungsvorrichtung nach einem der An- Freigabe des Schußfadenendes geöffnet und geschlossprüche
1 bis 6, gekennzeichnet durch ihre Verwen- sen werden. Auch hier handelt es sich um Verschleißteidung
bei Steuerschienen (12) für Klemmvorrichtun- 55 Ie, die zur Führung der Greiferköpfe dienen und die
gen (8) an Greiferköpfen (2) für Schußeintragorgane. durch das Auflaufen der Klemmhebel auf die rampenartige
Schiene stark beansprucht werden. Ein weiteres
ebenfalls stark beanspruchtes und daher auswechselbar
vorgesehenes Führungsteil für die Greiferköpfe ist auch 60 außerhalb des Webfaches und unterhalb der Steuer-
Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung schienen vorgesehen und dient als Führungsteil und Wifür
an einem Trägerteil auswechselbar angeordnete derlager für den zurückgezogenen Greiferkopf wäh-Führungskörper
an schützenlosen Webmaschinen. rend der Betätigung der Klemmvorrichtung.
Auswechselbare Bauteile sind in vielfacher Form an Zum Material, zur Art der Befestigung und zur Ausschützenlosen
Webmaschinen vorgesehen und beson- 65 tauschbarkeit dieser Führungsteile treffen alle oben geders
als Verschleißteile eingesetzt. Als Beispiel sei bei nannten Gesichtspunkte in gleichem Umfang zu.
schützenlosen Webmaschinen mit ins Webfach vor- Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Befe-
schiebbaren und wieder zurückziehbaren Schußfaden- stigungsart für die verschiedenen austauschbaren Füh-
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3519685A DE3519685C1 (de) | 1985-06-01 | 1985-06-01 | Befestigungsvorrichtung fuer an einem Traegerteil auswechselbar angeordnete Fuehrungskoerper an schuetzenlosen Webmaschinen |
| CH177/86A CH670115A5 (de) | 1985-06-01 | 1986-01-17 | |
| JP61040125A JPS61282457A (ja) | 1985-06-01 | 1986-02-25 | ひ無織機において担持部材上に交換自在に配設される案内部材の固着装置 |
| GB08608519A GB2175969B (en) | 1985-06-01 | 1986-04-08 | A support member including a replaceable member mounted on the support member by a fastening device, for example in a shuttleless loom |
| BE0/216511A BE904569A (fr) | 1985-06-01 | 1986-04-09 | Dispositif de fixation de corps de guidage de metier a tisser sans navette. |
| US06/864,594 US4699183A (en) | 1985-06-01 | 1986-05-16 | Device for securing an exchangeable member to a carrier in a shuttleless loom |
| FR868607319A FR2582680B1 (fr) | 1985-06-01 | 1986-05-22 | Dispositif de fixation pour des pieces interchangeables, notamment sur un metier a tisser sans navette |
| IT8653478U IT8653478V0 (it) | 1985-06-01 | 1986-05-30 | Dispositivo di fissaggio per un corpo di guida connesso in modo sostituibile ad una parte portante in una macchina tessile senza navetta |
| IT67450/86A IT1189681B (it) | 1985-06-01 | 1986-05-30 | Dispositivo di fissaggio per un corpo di guida connesso in modo sostituibile ad una parte portante in una macchina tessile senza navetta |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3519685A DE3519685C1 (de) | 1985-06-01 | 1985-06-01 | Befestigungsvorrichtung fuer an einem Traegerteil auswechselbar angeordnete Fuehrungskoerper an schuetzenlosen Webmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3519685C1 true DE3519685C1 (de) | 1986-08-28 |
Family
ID=6272195
Family Applications (1)
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