DE3519130A1 - Verfahren und vorrichtung zur erstellung von elektronischen maskierungen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur erstellung von elektronischen maskierungenInfo
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Erstellung von
elektronischen Maskierungen
elektronischen Maskierungen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Erstellung von elektronischen Maskierungen unter Verwendung eines Farbscanners.
Das Ausschneiden von Maskierungen während des fotoelektrischen
Abtastens einer Vorlage mittels einer üblichen Fernsehkamera, einem Festkörper-Aufnahmeelement oder
dgl. ist als ein Verfahren des farbigen Auslegens innerhalb der elektronischen Maskierung und der Vergrößerung
beispielsweise in der japanischen Patentdruckschrift Sho. 58-211155 (im folgenden: Druckschrift A)
i<932
Büro Bremen / Bremen Office:
Postfach / P. O. Box 107127
Hollerallee 32, D-2800 Bremen Telephon: (0421) »349071
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BOEHMERT & BOEHMERT
der japanischen Patentdruckschrift Sho. 58-211154 (im folgenden Druckschrift B) angegeben. In der japanischen
Patentdruckschrift Sho. 58-37647 (im folgenden Druckschrift C) ist weiter ein Verfahren zur Reproduktion
eines Konturensignals simultan mit dem Abtasten der Vorlage, Erstellen einer elektronischen Maskierung mittels
eines Farbmonitors, Oberlagern der Bildsignale unter Verwendung des elektronischen Maskierungsbildes
und Reproduzieren lediglich des inneren der elektronischen Maskierung auf dem Aufzeichnungsfilm als Bild
vorgeschlagen.
Wegen der Erstellung der elektronischen Maskierung von einem mittels einer Fernsehkamera gewonnenen Bildes ist
es bei dem aus den Druckschriften A und B vorbekannten Verfahren praktisch äußerst schwierig, eine Übereinstimmung
zu erreichen zwischen der elektronischen Maskierung und dem Ausgangsbild, das abhängig ist von der
Ausgangsstellung des Bildes bei Anbringen der Vorlage auf der Eingangstrommel, dem Winkel der Trommel bei dem
Aufbringen oder der Abweichung der Vorlagetrommel selbst.
Bei der Druckschrift C dagegen werden die elektronische Maskierung und das Ausgangsbild genau ausgerichtet, da
das Verfahren nach dieser Druckschrift darauf gerichtet ist, Kontursignale zu erzeugen, die als Grundlage für
die elektronische Maskierung gleichzeitig mit der Abtastung des Vorlagebildes dienen, da die abgetasteten
Bildsignale jedoch in ein Speichermedium mit einer großen Kapazität, etwa einem Plattenspeicher eingeschrieben
werden und die elektronische Maskierung in einer von dem Scanner gesonderten Layout-Einrichtung
erstellt wird, ist es schwierig, das Bild einfach auf
BOEHMERT & BOEHMERT
den Aufzeichnungsfilm aufzubringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile zu überwinden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bezüglich des Verfahrens
gelöst durch Bestimmen der auszuschneidenden Fläche der auf eine Eingangstrommel aufgespannten Vorlage
mittels der Koordinateneingabeeinrichtung vor dem Duplizieren und Aufzeichnen, grobes Abtasten des Bildes
in der Ausschnittsfläche, wobei der Abtastabstand größer ist als der Abtastabstand bei dem Dublizieren
und Aufzeichnen des Ausschnitts, Bilden des Mittelwerts des bei dem groben Abtasten gewonnenen Bildsignals zur
Umwandlung in grobe Abtastdaten zur Darstellung auf einem Farbmonitor, Einschreiben der groben Abtastdaten
in einen Hintergrundspeicher des Farbmonitors, Darstellen der in den Speicher eingeschriebenen groben Abtastdaten
in den Farbmonitor als Bild mit einem Ausgangspunkt, der dem mittels der Koordinateneingabeeinrichtung
eingegebenen Punkt entspricht. Darstellen einer Kontur des gewünschten elektronischen Ausschnitts
auf dem Bild mittels der Koordinateneingabeeinrichtung
unter Beobachtung des dargestellten Bildes und Einschreiben der Kontur in einen Steuerspeicher, Erstellen
einer elektronischen Maskierung durch farbiges Auslegen der Kontur, Einschreiben der gewonnenen elektronischen
Maskierungsdaten in einen Steuerspeicher, Auslesen der in den Steuerspeicher eingelesenen Daten der elektronischen
Maskierung entsprechend dem Ausgabezeitpunkt der Bilddaten, wodurch die Bilddaten in Echtzeit maskiert
werden.
BOEHMERT & BOEHMERT
Ein Ausführungsbeispiel ist gekennzeichnet durch Interpolieren und Glätten der in den Steuerspeicher eingeschriebenen
Daten der elektronischen Maskierung mittels eines Glättungsmusters, das aus Glättungsmustern zusammengesetzt
ist, die in der Größe den Bildelementen gleich sind, entsprechend den Bilddaten, wobei diese
zusätzlich zu dem Zeitpunkt des Auslesens der Maskierungsdaten in Übereinstimmung mit der Erzeugung der
Bilddaten eingesetzt werden.
Eine entsprechende Vorrichtung ist gekennzeichnet durch einen Abtaststeuerkreis zum Bestimmen der groben Abtastbedingungen
zum groben Abtasten vor dem normalen Abtasten, wobei das Bild der Ausschnittsfläche einer
auf die Eingabetrommel aufgespannten Vorlage mittels der Koordinateneingabeeinrichtung bestimmt wird, einen
Mittelwertbildner zum Bilden des durch das grobe Abtasten entsprechend der groben Abtastbedingung gewonnenen
Bildsignale in grobe Abtastdaten, um diese als Bild auf einem Farbmonitor darzustellen, einen Hintergrundspeicher
des Farbmonitors zum Einschreiben der groben Abtastdaten, einen Cursorgenerator zum Auslesen der groben
Abtastdaten aus dem Hintergrundspeicher und Erzeugen einer gewünschten elektronischen Maskierung des
Bildes unter Beobachten des auf dem Farbmonitor dargestellten Bildes, wobei der Ursprungspunkt den Koordinaten
der mittels der Koordinateneingabeeinrichtung eingegebenen Werte entspricht, ein Farbauslegesteuerkreis
zum farbigen Auslegen der Kontur der elektronischen Maskierung, und einen Steuerspeicher zum Einschreiben
der bei dem Erstellen der elektronischen Maskierung gewonnenen Daten der elektronischen Maskierung.
BOEHMERT & BOEHMERT
Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich aus durch einen Glättungskreis zum Interpolieren und Glätten der
in den Steuerspeicher eingeschriebenen Daten der elektronischen Maskierung mittels eines Glättungsmusters,
das aus Musterelementen zusammengesetzt ist, die der Größe der Bildelemente gleich sind entsprechend den
Bilddaten bei dem Auslesen in Übereinstimmung mit der Erzeugungszeit der Bilddaten, wobei der Glättungskreis
benachbart zu dem Steuerspeicher angeordnet ist.
Bei dem Verfahren zum Erstellen einer elektronischen Maskierung unter Verwendung eines Farbscanners und der
entsprechenden Vorrichtung nach dieser Erfindung wird vor dem üblichen Abtasten der auf der Eingangstrommel
augespannten Vorlage eine Ausschnittsfläche bestimmt, diese Ausschnittsfläche wird unter besonderen Abtastbedingungen
grob abgetastet, die durch dieses grobe Abtasten gewonnenen Bilddaten werden auf einem Farbmonitor
als ein Bild dargestellt, basierend auf dem dargestellten Bild wird eine elektronische Maskierung erstellt,
während die Daten der elektronischen Maskierung gleichzeitig in den Speicher eingeschrieben werden. Anschließend
folgt das übliche Abtasten, wobei die Maskierungsdaten aus dem Speicher ausgelesen werden zu den Bilddaten
zu dem Zeitpunkt des Abtastens in Übereinstimmung mit der Ausgabezeit der Bilddaten. Diese Bilddaten werden
in Echzeit maskiert und nur die Bilddaten der elektronischen Daten werden auf dem Aufzeichnungsfilm auf
der Aufzeichnungstrommel ausgegeben, so daß die Übereinstimmung der Position zwischen der elektronischen
Maskierung und dem Bild, die bisher äußerst schwierig zu erreichen war, einfach erreicht wird ohne das Erforderniss
eines großen Speichers; die Genauigkeit der elektronischen Maskierung kann vergrößert werden durch
BOEHMERT & BOEHMERT
Interpolation der Daten der elektronischen Maskierung mittels eines Glattungsmusters. Im Ergebnis kann ein
Ausschnitt mit großer Genauigkeit auf dem Aufzeichnungsfilm erstellt werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert wird. Dabei zeigt:
Fig. 1 ein Blockdiagramm, welches den Gesamtaufbau einer Ausführungsform der Vorrichtung zum
Erstellen einer elektronischen Maskierung unter Verwendung eines Farbscanners darstellt;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung, die die auf der Eingabetrommel aufgespannte Vorlage
und die auszuschneidende Fläche darstellt;
Fig. 3-a eine schematische Darstellung eines Glattungskreises,
Fig. 3-b eine entsprechende Zeitdarstellung;
Fig. 3-c eine schematische Darstellung des Zeitablaufs,
Fig. 3-d eine schematische Darstellung Zeitablaufs;
Fig. 4 eine Darstellung zur Verdeutlichung der Abtastdaten jedes Bildelementes positioniert
in absoluten Koordinaten zum Zeitpunkt des groben Abtastens;
BOEHMERT & BOEHMERT
— Τ» —
Fig. 5 eine schematische Darstellung, wie die durch das Mittelwertbilden der in Fig. 4 gezeigten
Abtastdaten gewonnen worden sind;
Fig. 6 eine schematische Ansicht einer Darstellung der Fläche auf einem Farbmonitor;
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung des Ziehens der Umrißlinie einer elektronischen Maske
mittels eines Digitalisierfeldes;
Fig. 8 eine schematische Darstellung entsprechend der Kontur einer elektronischen Maskierung,
wie sie auf einem Farbmonitor dargestellt wird;
Fig. 9 und 10 die Abfolge des Auslesens der Konturdaten;
Fig. 11-a die Verschaltung des Farbauslegsteuerkreises,
Fig. 11-b eine zeitliche Darstellung des Ablaufs des
Abschni ttserkenner;
Fig. 12-a eine beispielhafte Darstellung der Konturlinie,
Fig. 12-b neun ausgelesene Dateneinheiten;
Fig. 13-a, 13-b, 13-c Darstellungen der Umrißdaten;
BOEHMERT & BOEHMERT
Fig. 14 eine schematische Ansicht der Datenspeicherung
in dem FIFO-Speicher;
Fig. 15-a eine Einzelheit des Steuerkreises,
Fig. 1 5-b eine zetiliche Darstellung des Farbauslegens;
Fig. 16-a und 16-b die ROMs;
Fig. 17 Signale (a) bis (f);
Fig. 18 ein Blockdiagramm des Glättungskreises;
Fig. 19 eine Datenart zur elektronische Maskierung;
Fig. 20 ein Diagramm, welches das Verhältnis zwischen
den ausgelesenen Maskierungsdaten und den umgebenden Maskierungsdaten verdeutlicht;
Fig. 21 eine zeitliche Darstellung der Signale des Glättungskreises;
Fig. 22 eine Ausbildung der Glättungsdaten nach der Darstellung von Fig. 21;
Fig. 23 eine Darstellung eines Glättungsmusters;
Fig. 24 ein Beispiel eines Anordnungsmusters, und
Fig. 24 ein Beispiel eines Anordnungsmusters, und
Fig. 25 ein Beispiel des Glättens einer elektronischen Maske.
BOEHMERT & BOEHMERT
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens in einer
schematischen Darstellung, wobei das Bezugszeichen 1 eine Eingabetrommel bezeichnet, auf der eine Vorlage 2
befestigt ist. 3 ist der Motor zum Drehen und Antreiben der Eingangstrommel 1 in der Hauptabtastrichtung, 4 ein
Drehencoder, der auf dem Motor 3 koaxial angebracht ist, um bei jeder Umdrehung eine bestimmte Anzahl von
Impulsen zu erzeugen. 5 gibt einen Eingangsabtastkopf an, der auf einer Schubspindel 7, die von einem Motor 6
angetrieben wird, in der Unterabtastrichtung bewegt wird. Der Abtastkopf 5 ist mit einem Linearencoder 9
versehen und weist eine Aufnahmeoptik 8 zum fotoelektrischen Abtasten der Vorlage 2 in der Abfolge der
Abtastlinien auf sowie einen Magnetkopf zum Lesen des Aufzeichnungsmaßstabs, z. B. dem Magnetisierungsmuster
eines gleichbleibenden Abstandes der Bezugslinien, die parallel zu der Schubspindel 7 angeordnet. Diese Komponenten
bilden das Abtastsystem eines Farbscanners.
Das Bezugszeichen 10 gibt eine Aufzeichnungstrommel an,
auf die ein Aufzeichnungsfilm 11 angeordnet ist. 12 ist ein Motor zum Drehen und Antreiben der Aufzeichnungstrommel
10 in der Hauptabtastrichtung, 13 ein Drehencoder, der koaxial auf dem Motor 12 befestigt ist, um
eine bestimmte Anzahl von Impulsen bei jeder Umdrehung abzugeben. 14 ist ein Ausgabekopf, der auf einer Schubspindel
16, die von einem Motor 1 5 gedreht wird, in der
Nebenabtastrichtung bewegt wird, um den Aufzeichnungsfilm 11 mit einer bestimmten Intensität des jeweiligen
Farbstrahls in der Abfolge der Abtastlinien entsprechend dem Bildsignal von dem Eingangsabtastsystem aufzuzeichnen.
Diese Komponenten bilden den Ausgang des Abtastsystems des Farbscanners.
BOEHMERT & BOEHMSRT
Das Bezugszeichen 17 gibt einen Analog/Digital-Wandler
zum Umwandeln der Bildsignale von dem Abtastkopf 5 in ein digitales Signal an, 18 einen Zeitsteuerkreis, der
wie folgt arbeitet: Ein Abtastimpulssignal der Hauptabtastrichtung (Y-Richtung) wird von dem Drehencoder 4
und eine Abtastimpulssignal in der Nebenabtastrichtung (X-Richtung) von dem Linearencoder 9 eingegeben. Der
Zeitpunkt der Digitalwandlung in dem Analog/Digital-Wandler 17 wird gesteuert, und wenn ein Befehl von
einer Eingangseinheit 19 eingegeben und wie folgt verarbeitet
wird, wird die Aufnahmeoptik 8 des Aufnahmekopfes 5 in die gewünschte Position gebracht, etwa im
Fall der groben Abtastung. Die gewünschten groben Abtastdaten werden von Abtaststeuerkreis 22 eingegeben
und die Drehung des Motors 3 für die Drehung und der Motor 6 für die Längsbewegung werden entsprechend gesteuert.
Ein willkürlich gewählter Punkt auf der Eingangsstrommel
1 kann durch absolute Koordinaten (X, Y) ausgedrückt werden, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, indem
die Position in der Hauptabtastrichtung (Y-Richtung) durch Zählen der von dem Drehencoder 4 erzeugten Impulse
und Löschen des Zählers durch einen bei jeder Umdrehung erzeugten Impuls und die Position in der Unterabtastrichtung
(X-Richtung) durch Zählen der Impulssignale von dem Linearencoder 9 bestimmt werden.
Zwischenzeitlich wird innerhalb des auf die Eingangstrommel 1 aufgebrachten Vorlage eine gestrichelt wiedergegebene
rechteckige Fläche (der Ausschnitt) bestimmt, der einen elektronischen Maskierungsbereich
angibt durch Verwendung seiner absoluten Koordinaten
BOEHMERT & BOEHMHRT
4S
(X, Υ). Bei dieser Bestimmung wird der Eingabekopf 5 durch Betreiben des transversalen Motors 8 in der Nebenabtastrichtung
(X-Richtung) bewegt, die Eingangstrommel 1 wird manuell in der Hauptabtastrichtung (Y-Richtung)
gedreht. Das Aufnahmeobjektiv 8 wird mit dem
ürsprungspunkt ausgerichtet, d. h. mit dem kleinsten Koordinatenwert in dem Ausschnitt. Sodann werden die
absoluten Koordinatenwerte des Ursprungspunkt P des Ausschnitts in dem Speicher in dem Zeitsteuerkreis 18
eingeschrieben. Um die Ausschnittsfläche zu definieren, wird auf dieselbe Weise der auf einer der Ausschnittsfläche entsprechenden Diagonale liegender Punkt bestimmt,
nämlich der maximale Koordinatenpunkt Q der Ausschnittsfläche. Auch dieser wird in den Speicher
eingeschrieben.
Nachdem die minimalen und maximalen Koordinatenpunkte P und Q der Ausschnittsfläche aufgezeichnet worden sind,
werden die zum Bestimmen der Abtastbedingung der Vorlage erforderlichen Daten (der Vergrößerungsfaktor, die
Anzahl der Abtastlinien, die Druckwerte u.s.w.) in den Abtaststeuerkreis 22 unter Verwendung des Digitalisierers
20 oder einer Tastatur 21 eingegeben.
In diesem Abtaststeuerkreis 22 ist das folgende Arbeitsprogramm vorgegeben. Wenn Daten eingegeben werden,
werden nach diesem Programm die folgenden Rechnungen wie folgt durchgeführt, so daß ein grobes Abtasten
durchgeführt wird:
BOEHMERT & BOEHMERT
-JkZ-
Dx = (Xn - xo) a · 1 (a)
Dy = (Yn - yo) a · 1 (b)
A - 1< Dx/M i A (c)
A - 1< Dx/M i A (c)
B - 1 < Dy/M = B (d)
L = 1/C (e)
fs =TRN1/C (f),
wobei Dx die Anzahl der Abtastdaten in der Unterabtastrichtung
(X-Richtung des Ausschnitts, D die Anzahl der Abtastdaten in der Hauptabtastrichtung (Y-Richtung des
Ausschnitts, Xn der maximale Ausschnittskoordinatenwert
der X-Richtung, Xg der minimale Ausschnittskoordinatenwert der X-Richtung, Xq der minimale Ausschnittskoordinatenwert
in der Y-Richtung, a eine Strecke (in cm) einer Koordinate, d. h. zwischen zwei zusammenhängenden
Koordinaten in der X- oder Y-Richtung, 1 die Anzahl der Abtastlinien pro cm bei transversalem Schub, also in
der Unterabtastrichtung (X-Richtung) oder in der Drehrichtung, d. h. in der Hauptabtastrichtung (Y-Richtung),
M die Anzahl der Bildpunkte auf dem Farbmonitor, die für die horizontale und die vertikale Richtung
gleich ist (beispielsweise 512), A und B ganzzahlige Variable, C eine ganze Zahl, die angibt, ob A oder B
größer ist, L die Anzahl der transversalen Linien pro cm bei dem groben Abtasten, fo die Abtastfrequenz bei
dem groben Abtasten, R der Durchmesser der Eingangstrommel 1 und N die Drehgeschwindigkeit (Drehungen pro
see) der Eingangstrommel 1 sind.
BOEHMERT & BOEHMERT . ._
Bei dem groben Abtasten der Anzahl der transversalen
Linien 1, die nach Gleichung (e) bestimmt ist, wird die ganze Zahl C, die in Gleichung (e) den Devisor bildet,
mit C"/2, C/3, C/4 u.s.w. bestimmt, wenn die Anzahl der transversen Abtastlinien 2L, 3L, 4L usw. ist, wenn die
Anzahl der Daten Dx, D größer ist als die Anzahl der
Datendisplaypunkte M oder wenn die Anzahl von Linien L das Maß des die Vorlage 2 durchdringenden, von dem
Aufnahmeobjektiv einfallenden Lichts oder die Größe des obtischen Abtastschlitzes übersteigt. Auf diese Weise
werden die rohen Abtastdaten von dem Abtaststeuerkreis 22 bestimmt. Diese Daten werden eingerichtet zur Einspeisung
in den Hintergrundspeicher 22 von dem Abtaststeuerkreis 22 über den Eingangszeitsteuerkreis und
Ausdünnungsstrich und Mittelwertsbildner 23, der weiter unten beschrieben wird, so daß die Vorbereitung für das
grobe Abtasten fertig ist.
In dem Schaltkreis 23 zum Ausdünnen und Mittelwertbilden werden die Daten geglättet zur Umwandlung in eine
geeignete Zahl von Datenpunkten oder eine geeignete Datenform, wenn die groben Abtastdaten in einer besonderen
Einrichtung wie oben vorbestimmt sind und das von der Aufnahmelinse 8 aufgebrachte Bildsignal von dem
A/D-Wandler 17 digitalisiert ist und die Anzahl der Abtastdaten Dx oder D , die zu digitalisieren sind,
größer ist als die Anzahl der Displaypunkte M oder wenn die Blendenöffnung kleiner als erforderlich ist, so daß
die Abtastdaten nicht als ein Bild auf dem ganzen Schirm des Farbmonitors direkt dargestellt werden können.
BOEHMERT & BOEHNiERT
AS
Ein Beispiel für den Ausdünnungs- und Mittelwertbildner auf 1/3 ist in Fig. 3(a) gezeigt. Wenn beispielsweise
die Koordinaten (Xm, Yn) (Fig. 4) abgetastet werden, um
diese in diesem Zustand zu glätten, sind die Koordinaten, von denen der Mittelwert zu bilden ist, wie in dem
schraffierten Gebiet angegeben, d. h. (X1n--], Yn-1,),
<xm-1' Yn>' <xm-1' Yn+1>» <xm' Yn-1 >» (xm' Yn)' <xm'
Yn+1>' <xm+1' Yn-1>' (xm+1' Yn>' ^nd (Xm+1, Yn+1). Unter
der Annahme, daß die Abtastdaten jeden Satzes von Koordinaten mit D(m-1 § n_1)f D^-1 # n), Dj1n.^ n+1),
D(m, n-1)' D(m, n)' D(m, n+1)' D(m + 1 , n-1 )' D(m + 1 , n)'
und D^m+1 n+1) gegeben sind, werden die Mittelwertdaten
D (K, 1) (Fig. 5) durch folgende Gleichung ausgedrückt:
D (K,1) = D0n-1 r n+1) + D0n-1 f n) + '·· + D(m+1f n+1))/32
In Fig. 3-a, sind T1 und T2 Eingangsanschlüsse für das
Impulssignal in der X-Richtung bzw. der Y-Richtung, G1,
G2 Trimmgatter für die X-Richtung bzw. der Y-Richtung, T3 ist ein Verbindungsanschluß mit dem Datenbus für das
Dividieren der Zählfrequenz, T2 ein Verbindungsanschluß
für den Datenbus zur Eingabe eines Mittelwertkoeffizienten (in diesem Fall 1/3^), T^ ist ein Verbindungsanschluß
mit dem Datenbus zur Eingabe der Abtastdaten und D ist ein Verzögerungselement.
Zur Mittelwertbildung werden die Daten der acht umgebenden Koordinatenpunkte gemeinsam mit den Abtastdaten
des Koordinatenpunktes (Xm, Yn) (Fig. 4) erhalten werden.
Um dies zu bewirken, sind zwei Ein-Zeilen-Puffer
41 , 42 mit insgesamt neun Registern vorgesehen, d. h. Registern R1, R2, R3 zum Halten der Abtastdaten D/m+1
n+1)/ D(m+1, n)» D(m+1, n-1) der obigen Koordinaten-
BOEHMERT & BOEHMßRT
punkte, Register R4, R5, R6 zum Halten der Abtastdaten
D(m, n+1)' D(m, n)>
D(m, n-1 ) und Register R7, R8 und
Rg zum Halten der Abtastdaten D(m_-| n+1)' D(m-1, n)'
D(m-1 n+1)' un(^ diese Ein-Zeilen-Puffer 41, 42 werden
von einem Ein-Zeilen-Puffer-Steuerkreis 43 gesteuert.
Der X-Richtungs-Frequenzteiler 44 und der Y-Richtungs-Frequenzteiler
45 dienen dazu, die Zeitsteuerung für das Mittelwertbilden der Abtastdaten der obigen neun
Koordinateneinheiten zu bewirken. Ein Addierer 46 führt eine Addition des Zählers der obigen arithmetischen
Formeln durch zum Berechnen der Mittelwertdaten D (K, 1), Ein Multiplizierer 47 multipliziert den Eingang des
Nenners 1/32.
Die Darstellung des zeitlichen Ablaufs in dem Verdünnungs- und Mittelwertkreis von Fig. 3-a ist in Fig. 3-b
gezeigt. Diese Darstellung verdeutlicht den zeitlichen Ablauf der Mittelwertbildung der in den Fig. 3-c und
Fig. 3-d gezeigten Daten. Wenn der dritte Datenwert auf der dritten Zeile in den Mittelwertbildner eingegeben
wird (D33 (in Fig. 3-c mit einem Kreis angegeben)),
werden die Daten geaveraget. Nach Ablauf der Verzögerungszeit des Verzogerungselementes D von Fig. 3-a werden
die Mittelwertdaten d^ ^ ausgegeben. Danach werden
entsprechend die Daten d-j 2 an äen Datenpunkt D^g weitergegeben.
Die Koordinaten des nachfolgend zu (Xmr Yn) zu averagenden
Daten sind (Xmf Y n+3)* Unter der Annahme, daß
die zum groben Abtasten erforderlichen Vorbereitungen wie eben beschrieben durchgeführt sind, wird das grobe
Abtasten mittels des Aufnahmeobjektivs 8 des Aufnahmekopfs 5 in der Abschnittsfläche der Vorlage 2 durchgeführt,
der Ausgangpunkt P wird erreicht. Zu diesem
BOEHMERT & BOEHMßRT
Zeitpunkt wird das Zählen der Einschreibadresse in den Farbmonitor 25 gestartet in dem Adresserzeugungskreis
26. Die von dem Analog/Digital-Wandler 17 gelieferten rohen Abtastdaten werden in den Hintergrundspeicher 27
entsprechend von dem Adresserzeugungskreis 26 bestimmter Adressen eingeschrieben als grobe Abtastdaten, wie
sie von dem Mittelwertbildner 23 gefordert werden. Die in den Hintergrundspeicher 27 eingeschriebenen groben
Abtastdaten werden in Echtzeit als Bild auf dem Farbmonitor 25 dargestellt mittels eines Parallel/Seriell-Wandlers
31 , eines Datenselektors 33 und eines Digital/Analog-Wandlers
34, so daß das Fortschreiten des groben Abtastens durch Beobachtung des Farbmonitors 25
verfolgt werden kann.
Wenn die Aufnahmelinse 8 die Ausschnittsfläche der Vorlage 2 übersteigt, erhalten der Hauptmotor 3 der Eingangstrommel
1 und der Motor 6 des Abtastkopfs 5 von dem Eingangssteuerkreis 18 Stopsignale, die Motoren 3,
6 werden gestoppt, das grobe Abtasten ist fertig.
Um die Verzerrung des auf dem Farbmonitors 25 wiedergegebenes Bildes möglichst klein zu halten, muß das Bild
so eingerichtet werden, daß es auf der Mitte des Schirmes des Farbmonitors 25 wiedergegeben wird.
Entsprechend ist vorgesehen, vor dem Beginnen des groben Abtastens durch das Ausgeben der Offsetdaten
(HqFF), (VqFF), die in den folgenden Gleichungen von
dem Scannersteuerkreis 22 in den Adressgeneratorkreis 26 (Fig. 6) zu setzen.
Der Bereich von M χ M in Fig. 6 stellt die Bildfläche einer Kathodenstrahlröhre des Farbmonitors dar.
BOEHMERT & BOEHMERT
HOFF = (M - Dy/C)/2 (g)
V0FF = (M - Dx/C)/2 (h)
Da die Hauptabtastrichtung (Y-Richtung) des Aufnahmekopfes 5 und dessen Unterabtastrichtung (X-Richtung)
der horizontalen Richtung (Η-Richtung) und der vertikalen Richtung (V-Richtung) auf dem Schirm des Farbmonitors
25 entsprechen, wenn die groben Abtastdaten in dem Ausschnitt der Vorlage 2 in den Hintergrundspeicher 27
des Farbmonitors 25 eingeschrieben werden, wird der Hintergrundspeicher 27 von dem Adressgenerator 26 gesteuert,
so daß die Adressen der vertikalen Richtung des Monitors der Hauptabtastrichtung des Scanners entsprechen,
und daß die Adressen der horizontalen Richtung des Farbmonitors der Nebenabtastrichtung des Scanners
entspricht.
Auf diese Weise wird der durch grobes Abtasten gewonnene Ausschnitt der Vorlage 2 auf dem Bildschirm des
Farbmonitors 25 dargestellt, wie dies durch die in Fig. 6 schraffiert dargestellte Fläche angegeben wird. In
dem nächsten Schritt wird das Verfahren zum Erstellen der elektronischen Maske unter Beobachtung des dargestellten
Bildes beschrieben.
Bei der Erstellung der elektrischen Maske wird, um damit zu beginnen, ein Cursor zum Ausschneiden (der
Kreuzcursor in Fig. 8) durch einen Cursorgenerator 28 erzeugt und auf dem Bildschirm des Farbmonitors dargestellt.
Dieser Cursor wird von dem Operator mit Hilfe eines Stiftes (Fig. 7) mittels einer Koordinateneingabeeinrichtung,
etwa einem Digitalisierer 20 oder einer
BOEHMERT & BOEHMERl1
Eingabetastatur 21 unter Beobachtung des auf dem Farbmonitors 25 dargestellten Bildes bewegt. Zu diesem
Zeitpunkt muß die Ursprungsstellung, die zur Herstellung einer Entsprechung mit den Displayadressen des
Farbmonitors 25 zunächst eingegeben werden, beispielsweise mittels des Digitalisierers 20.
Bei Bewegen des Cursors wird die dem Umriß der elektrischen Maske entsprechende Bahn in Echtzeit in den
Steuerspeicher 29 eingeschrieben, diese Bahn wird, wie Fig. 8 zeigt, vorzugsweise auf dem Bildschirm eines
Farbmonitors 25 über einen Parallel/Seriell-Wandler 32 und dem Datenselektor 33 dargestellt, so daß der Umriß
der elektrischen Maske leicht gebildet werden kann.
Bei diesem Vorgang müssen unnötige Abschnitte der Umrißlinie aufgrund von Zeichenfehlern mit dem Stift
entfernt werden durch Anwahl einer Betriebsart zum Löschen der Umrißlinie und durch Verwendung des Cursors,
so daß der Umriß eine sanfte, geschlossene Schleife bildet.
Nach der Erstellung des Umrisses der elektrischen Maske wird die Fläche innerhalb des Umrisses sodann farbig
ausgelegt. Zunächst werden neun Einheiten von Farbdaten (D11, D12, D13, D21, D22, D23, D31, D32, D33) von der
oberen linken Stellung des Bildschirms (Speicheradresse 00) in der horizontalen Richtung ausgelesen, wie dies
Fig. 9 zeigt, unter Bewegen der horizontalen Richtung in der X-Richtung durch ein Bildelement, wie dies in
Fig. 10 gezeigt ist. Diese Dateneinheiten werden einem Abschnittserkenner 96 (Fig. 11-a) in dem Farbauslegkreis
30 eingegeben, die Daten des Umrißabschitts jeder der horizontalen Linien wird in einen FiFo Speicher 93
BOEHMERT & BOEHMERT
eingelesen. In dem Abschnittserkenner 36 wird, wenn das Register 82 die Umrißdaten (Abschnittssignal a = 1 )
jeder horizontalen Linie erkennt, bestimmt, ob diese Umrißdaten den Umriß wiedergeben, wie er die horizontale
Linie kreuzt oder die Umrißlinie lediglich in Berührung mit der horizontalen Linie. Die Ein-Bit-Daten
zum Bestimmen des farbig auszulegenden Bereiches jeder horizontalen Linie werden in den FiFo 93 über die
Ziffer der Abschnitte eingeschrieben.
Die Arbeitsweise des Abschnittserkenners 36 für die Umrißdaten, wie er in Fig. 12-a gezeigt ist, wird unten
beschrieben.
Bezüglich der 4. Zeile wird die Datenänderung des 3x3
großen Gebietes zunächst so, wie dies in Figur 13-a gezeigt ist. Auf der 18. Linie wird es wie in Fig. 13-b
gezeigt, die 27. Linie entspricht Fig. 13-c. Die zeitliche Darstellung des Abschnittserkenners 16 für diese
Fälle wird in Fig. 11-b gezeigt. Der in den FiFo 93 eingeschriebene Inhalt wird in Fig. 1 4 gezeigt. Kurz
gesagt (Einzelheiten des Vorgehens werden weiter unten verdeutlicht) werden alle Abschnittsdaten jeder horzontalen
Richtung in den FiFo 93 als "O" oder "1 "-Information eingeschrieben.
Die Fläche wird sodann entsprechend diesen Abschnitten farbig ausgelegt. Bei dem farbigen Auslegen werden die
Konturdaten jeder Linie in der horizontalen Richtung in den Steuerspeicher 29 ausgelesen, der Lese/Schreib-Vorgang
wird für eine Adresse ausgeführt und das Schreib/Lese-Signal wird durch die Abschnittsdaten
maskiert und lediglich das erforderliche Gebiet farbig ausgelegt. Fig. 15-a zeigt ein Beispiel des Aufbaus des
BOEHMERT & BOEHMERT
Steuerspeichers 29, Fig. 15-b zeigt die zeitliche Darstellung
des farbigen Auslegens der 4., 18., und 27. Zeile in Fig. 1 2.
Da der Schaltkreis zum farbigen Auslegen vollständig hardwaremäßig ausgelegt ist, geschieht das farbige
Auslegen in Echtzeit. Die Einzelheiten des Vorgehens von Fig. 11 -a wird unten beschrieben.
Neun aus dem Steuerspeicher wie in Fig. 12 gezeigt ausgelesene Daten, d. h. D(n.1; m_1)# Ό{η>
m_1)f D(n+1 f
m-1)' D(n-1, m)' D(n, m)' D(n + 1 , m)' D(n-1 , m + 1)' D(n,
m+1)' D(n+1 m+1) wer(^en sequentiell in Register 72 bis
79 ausgeschrieben, wodurch sie einen Zugang zu einem ROM 81 zur Erkennung eines Umrißmusters ermöglichen.
Dieses ROM 81 erzeugt Signalmuster von 16 Bits, d. h. einem Abschnittsignal (a) einem Holdsignal (b), einem
Holdlöschsignal (c), einem Umfangsrichtungssignal 1(d)
einem Umfangsrichtungssignal 2(e) und einem Tangentensignal (f), abhängig von den neun in Fig. 16-a und 16-b
gezeigten Grundmuster. Diese Signale (a-f) werden jeweils in den folgenden Fällen gezeigt, die anhand von
Fig. 17 erklärt werden. Das Abschnittssignal (a) wird erzeugt, wenn die Zentraldaten D/m n» aus den neun
Dateneinheiten = 1 ist (Fig. 17(a)).
Bei den folgenden Signalen (b) bis (f) sind die Zentraldaten D#n m\ immer 1. Das Holdsignal (b) wird
erzeugt, wenn sowohl Dzn mj und D/m + -| nj beide 1
sind, oder wenn D(n.1( m), D(ri/ m) und D(n+^ m) alle
gleich 1 sind (Fig. (b-1)). Das Holdlöschsignal (c) wird erzeugt, wenn sowohl D/n_^ mj und D,n mv gleich
1 sind (Fig. 17(c)). Das Umrißrichtungssignal 1 (d) wird erzeugt, wenn eines oder mehrere der Daten D(n_-|
BOEHMERT & BOEHMERI
-1)' D(n, m-1) und D(n+1, m-1) gleich 1 sind (Fig.
Das Konturrichtungssignal 2 (e) wird erzeugt, wenn eines oder mehrere der Daten Djn-1^ m+1)' D(n, m+1) und
D(n+1, m + 1) gleich 1 sind (Fig. 17(e-1)f (e-2)).
Das Tangentensignal (f) wird erzeugt, wenn sowohl die
Daten D(n_-| f m_i ) und D(n+1 f J11-1) gleich 1 sind oder
wenn sowohl die Daten D(n.1( m + 1, und D(n+1 f m + 1}
gleich 1 sind (Fig. 17(f-1), (f-2)).
Die neun Grundmuster werden auf der Grundlage dieser Muster beschrieben.
Muster 1 tritt auf, wenn V(nf m) gleich 1 ist und wenn
eines oder mehrere der nachfolgenden Daten D^n-1 m-1)'
D(n m-1) und D(n+1 m-1) gleich 1 sind oder wenn eines
oder zwei oder mehrere nachfolgende der Daten Dzn-1
m+1)' D(n+1 m+1) gleich 1 sind, wobei das Abschnittssignal (a) gleich 1 ist, das Holdsignal (b) gleich 0 ist, das Holdlöschsignal (c) gleich 0 ist, das Umrißrichtungssignal 1 (d) gleich 1, das Konturrichtungssignal 2 (e) gleich 1 und das Tangentensignal (f) gleich 0 ist.
m+1)' D(n+1 m+1) gleich 1 sind, wobei das Abschnittssignal (a) gleich 1 ist, das Holdsignal (b) gleich 0 ist, das Holdlöschsignal (c) gleich 0 ist, das Umrißrichtungssignal 1 (d) gleich 1, das Konturrichtungssignal 2 (e) gleich 1 und das Tangentensignal (f) gleich 0 ist.
Das Muster 2 erscheint, wenn Dzn mj gleich 1 und
sowohl Djn-1 m_j j und D^n+1 m_^ j gleich 1 sind, wobei
das Abschnittssignal (a) gleich 1 , das Holdsignal (b) gleich 0, das Holdlöschsignal (c) gleich 0, das Konturrichtungssignal
1 (d) gleich 1, das Konturrichtungssignal 2 (e) gleich 0 und das Tangentensignal (f) gleich
ist.
BOEHMERT & BOEHMERT
Das Muster 3 tritt auf, wenn Dzn m\ gleich 1 und
sowohl Djn-1 f m+1) und D(n+1/ m+1) gleich 1 sind, wobei
das Abschnittssignal (a) gleich 1, das Holdsignal (b) gleich 0, das Holdlöschsignal (c) gleich 0, das Konturrichtungssignal
1 (d) gleich 0, das Konturrichtungssignal 2 (e) gleich 1 und das Tangentensignal (f) gleich 1
ist.
Das Muster 4 tritt auf, wenn sowohl Dzn mv und Dzn+-J
m) gleich 1 und wenn eines oder beide der Daten Djn-1
m) gleich 1 und wenn eines oder beide der Daten Djn-1
m-1)' D(n, m-1) und D(n+1 , m-1 ) gleich 1 und wenn alle
der Daten D(n_-, f m + 1 } O{Tlf m + 1 } und D(n+1 f m + 1 } 0 sind,
wobei das Abschnittssignal (a) gleich 1, das Holdsignal (b) gleich 1, das Holdlöschsignal (c) gleich 0, das
Konturrichtungssignal 1 (d) gleich 1 , das Konturrichtungssignal 2 (e) gleich 0 und das Tangentensignal (f)
gleich 0 ist.
Das Muster 5 tritt auf, wenn sowohl Djn-1 mj und Dzn
m\ gleich 1 und wenn alle der Daten Djn_i m-1)' D(n
m-1 j und D/-n+i f J11-1 j gleich 0 sind und wenn eines oder
mehrere der Daten D(n.1( m + 1)f Djn^ ffl+1 } und Djn+^
1» gleich 1 sind, wobei das Abschnittssignal (a)
gleich 1, das Holdsignal (b) gleich 1, das Holdlöschsignal (c) gleich 0, das Umrißrichtungssignal 1 (d)
gleich 0, das Umrißrichtungssignal 2 (e) gleich 1 und das Tangentensignal (f) gleich 0 ist.
Das Muster 6 tritt auf, wenn sowohl D^n-1 mj und D^n
> gleich 1 und wenn eines oder mehrere der Daten D/n_
1, m-1)' D(n, m-1) und D(n+1, m-1) gleich 1 und wenn
alle der Daten Djn-1 # m + 1 }, D(n/ m + 1 } und D(n+1 f m + 1 ) 0
sind, wobei das Abschnittsignal (a) gleich 1, das Holdsignal (b) gleich 0, das Holdlöschsignal (c) gleich 1,
BOEHMERT & BOEHMERT
das Konturrichtungssignal 1 (d) gleich 1, das Konturrichtungssignal
2 (e) gleich 0 und das Tangentensignal (f) gleich 0 sind.
Muster 7 tritt auf, wenn sowohl D^n-1 ^ mj und D(n/ m)
gleich 1 und wenn alle der Daten D(n_-| f m-1)' D(n, m-1)
und D/n+| m_i\ gleich 0 und eines oder mehrere aus den
Daten Dzn-1 f m + 1), D(n/ m + 1 } und D(n+1 f m + 1 , gleich 1
sind, wobei das Abschnittssignal (a) gleich 1, das Holdsignal (b) gleich 0, das Holdlöschsignal (c) gleich
1, das Umrißrichtungssignal 1 (d) gleich 0, das Umrißrichtungssignal
2 (e) gleich 1 und das Tangentensignal (f) gleich 0 sind. Das Muster 8 tritt auf, wenn alle
Daten D(n_1 f m), D(rif ra) und D(n+1 # m) gleich 1 sind,
wobei das Abschnittssignal (a) gleich 1, das Holdsignal (b) gleich 1, das Holdlöschsignal (c) gleich 0, das
Umrißrichtungssignal 1 (d) gleich 0, das Umrißrichtungssignal 2 (e) gleich 0 und das Tangentensignal (f)
gleich 0 sind.
Das Muster 9 tritt auf, wenn Dzn mv gleich 0 ist,
wobei das Abschnittssignal (a) gleich 0, das Holdsignal (b) gleich 0, das Holdlöschsignal (c) gleich 0, das
Konturrichtungssignal 1 (d) gleich 0, das Konturrichtungssignal 2 (e) gleich 0 und das Tangentensignal (f)
gleich 0 sind. In Muster 9 bedeutet, daß X entweder 0 (weiß) oder 1 (schwarz) ist. In Fig. 17 dienen (a), (b-1),
(c), (d-1), (d-2), (e-1) und (e-2) zur Erläuterung der Signale (a) bis (f), sie sind ursprünglich keine
Grundmuster und finden sich nicht in dem ROM 81. Sie entsprechen den unnötigen Linien oder dgl. wie sie oben
erwähnt worden sind, die zuvor wie oben angegeben gelöscht worden sind.
BOEHMERT & BOEHMERT
Diese Signale von 6 Bits werden verriegelt und in dem Register mittels des Verzögerungselementes stabilisiert
durch die Impulse, nachdem der Ausgang des ROMs 81 stabilisiert ist, die Steuerdaten zum farbigen Auslegen
werden in den FiFo 93 entsprechend dem Zustand jedes Bits eingeschrieben.
Die Bedingung zum Einschreiben in das FiFo 93 besteht darin, daß das Abschnittssignal (a) gleich 1 ist, während
der Q-Ausgang des Holdsteuerregisters 85 gleich O ist. Die in den FiFo 93 einzuschreibenden Daten sind 1,
wenn die Umrißdaten die ausgelesene horizontale Linie kreuzen und O, wenn sie diese berühren.
Unten wird die Arbeitsweise des Abschnittserkenners 96 und das Steuerverfahren zum Einschreiben in den Steuerspeicher 29 zum Zeitpunkt des farbigen Auslegens von
drei horizontalen Linien, die in Fig. 12-a gezeigt werden (Fig. 11-a), erklärt.
Ein horizontales Zeilenendsignal W wird für jede Zeile zum Löschen der Register 85, 86, 87 über den NOT-Schaltkreis
95 und die NOR-Schaltkreise 84, 88 gespeist. Der ^-Ausgang des Registers 85 wird 1. Wenn die
vierte Linie bei Feststellung eines Abschnitts ausgelesen wird, werden die neun Dateneinheiten (Fig. 13-a)
sequentiell in das ROM 81 eingespeist und zur Eingabe in den Abschnittserkenner 96 umgewandelt. Im Ergebnis
werden die Ausgänge des Registers 82, d. h. das Abschnittssignal (a), das Holdsignal (b) und das Konturrichtungssignal
2 (e) gleich 1 bei der Adresse 17, der Q-Ausgang wird gleich 0. Andererseits wird das "1"-Signal
(a), das durch das Verzögerungselement 92 eingegeben ist, gleich 0 in dem UND-Schaltkreis 90 und wird
BOEHMERT & BOEHMERT
dem FiFo 93 und dem NOR-Gatter 88 über die Verzögerungselemente 92', 92" zugeführt. Da es nicht möglich
ist, alleine anhand dieser Adressinformation zu bestimmen, ob ein Kreuzen oder Berühren der Umrißlinie vorliegt,
werden die Muster sequentiell diskriminiert bei den Adressen 18 und 19 und der Adresse 20, das Holdlöschsignal
(c) wird 1, der ^-Ausgang des Registers 85 wird 1 für einen ansteigenden Impuls, der dem FiFo 93
über einen UND-Schaltkreis 90 und dem Verzögerungselement 92' eingegeben wird. Zu diesem Zeitpunkt werden
die Ausgangsbeurteilungsdaten (1) des UND-Gatters 91 in den FiFo 93 eingeschrieben. Da das Umrißrichtungssignal
(d) nicht gleich 1 wird, verbleibt der Ausgang des Registers 86 in diesem Fall auf 0, die in den FiFo 93
einzuschreibenden Daten sind gleich 0 (die vierten FiFo-Schreibdaten (1) in Fig. 11-b)).
Unter Bezugnahme auf die 18. Linie werden neun Dateneinheiten (Fig. 13-b) in den Abschnittserkenner 96
eingegeben. Bei Adresse 7 werden die Ausgänge der Register 82, d. h. das Abschnittssignal (a), das Umrißrichtungssignal
1 (d) und das Umrißrichtungssignal 2
(e) gleich 1 und die Ausgänge h, i der Register 86, 87 werden beide gleich 1. Das Tangentensignal (f) ist
gleich 0, es wird jedoch auf 1 gesetzt durch den NOT-Schaltkreis 89. Der Ausgang des UND-Schaltkreises 91
wird gleich 1, so daß die Beurteilungsdaten "1" in den
FiFo 93 eingeschrieben werden. Infolgedessen wird der Anstiegsimpuls dem NOR-Gatter 88 über das Verzögerungselement 92" eingeschrieben, die Register 86, 87 werden
gelöscht.
Bei der Adresse 27 wird entsprechend ein "1" in den FiFo 93 (den 18. FiFo-Schreibdaten (1) in Fig. 11-b))
BOEHMERT & BOEHMERT
eingeschrieben.
Unter Bezugnahme auf die 18. Linie werden neun Dateneinheiten
(Fig. 13-b) dem Abschnittserkenner 96 zugeführt. Bei Adressen 7 werden die Ausgänge der Register
82, d. h. das Abschnittssignal (a), das Konturrichtungssignal 1 ( d) und das Konturrichtungssignal 2 (e)
gleich 1 und die Ausgänge h, i der Register 86f 87 werden beide gleich 1. Das Tangentensignal (f) ist
gleich 0, es wird jedoch auf 1 gesetzt mittels des NOT-Schaltkreises
89 und der Ausgang des UND-Schaltkreises 91 wird gleich 1, so daß die Beurteilungsdaten "1" in
das FiFo 93 eingeschrieben werden. Entsprechend wird der Anstiegsimpuls über das Verzögerungselement 92"
dem NOR-Gatter 88 zugeführt, die Register 86, 87 werden gelöscht.
Unter Adressen 87 wird entsprechend "1" in das FiFo 93 (die 18. FiFo-Schreibdaten (1) in Fig. 11-b)) eingeschrieben.
Bezüglich der 27. Linie werden neun Dateneinheiten (Fig. 13-c) in den Abschnittserkenner 96 eingeschrieben.
Bei einer Adresse 4 werden die Ausgänge des Registers 82, d. h. das Abschnittssignal (a), das Konturrichtungssignal
1(d) und das Konturrichtungssignal 2(e) gleich 1, die Beurteilungsdaten "1" werden in das FiFo
93 eingeschrieben. Sodann werden unter Adressen 13 bis 16 die Unterscheidungsdaten "0" in das FiFo eingeschrieben
wie bei der vierten Zeile. Bei Adressen 24 werden weiter wie in dem Fall der Adresse 4 die Unterscheidungsdaten
"1" in das FiFo 93 eingeschrieben. Zu diesem Zeitpunkt werden die obenangegebenen Diskriminationsdaten
so in dem FiFo 93 angeordnet, wie dies in
BOEHMERT & BOEHMERT
Fig. 1 4 gezeigt ist.
Im folgenden wird der Vorgang des farbigen Auslegens (des Einschreibens einer "1") innerhalb des in Fig. 12-a
gezeigten Umrisses erklärt für die 4., 18. und 27. horizontale Zeile unter Bezugnahme auf Fig. 15-a (einer
Einzelheit des Steuerspeichers 29) und der zeitlichen Darstellung von Fig. 15-b.
Nach Abschluß des Auslesens der horizontalen Zeilen wird das DFF 107 als Schreib/Lese-Gatter gelöscht durch
das horizontale Zeilenendsignal "W. Das Auslegsteuergattersignal ist gleich 1.
Die Daten werden, wie Fig. 12-a zeigt, in der horizontalen
Richtung von der Adresse 1 der 1. Zeile ausgelesen, die Konturdaten "1" werden aus dem Steuerspeicher
102 über einen Ausganglatchtakt η (Ausgangs Latch CK)
ausgelesen bei Adressen 17 der 4. Zeile der Speicheradresse
m. Sodann wird ein von 0 auf 1 wechselndes Anstiegssignal über ein UND-Gatter 103 (Fig. 15-a)
ausgegeben.
Das Anstiegssignal u wird dem Taktanschluß des FiFo 93 eingegeben und die ersten Daten q (die 4. in Fig. 1 4
gezeigten Daten) "0" werden ausgegeben. Die Daten q "0" werden dem UND-Gatter 106 eingegeben, um dem Takteingang
χ des DFF 1 07 den Wert "0" zu übergeben. Entsprechend wird das Anstiegessignal ν dem UND-Gatter 106
über ein Verzögerungselement 110 eingegeben, der Ausgang χ verbleibt jedoch auf 0. Sodann werden bei der
Adresse 21 der vierten Zeile die Umrißdaten "0" aus dem Speicher 102 ausgelesen, ein sich von 1 auf 0 änderendes
Abfallsignal wird von dem UND-Gatter 108 ausgege-
BOEHMERT & BOEHMERT
Das Geschehen von der 5. Zeile bis zu der 26. Zeile ist identisch, die 18. Zeile wird daher unten beschrieben.
Das DFF 107 wird, wie oben erwähnt, bei jeder horizontalen
Zeile gelöscht. Bei der Adresse 7 der 18. Zeile wird eine "1" von dem Steuerspeicher 102 ausgelesen,
der Ausgang u des UND-Gatters 103 wird ein Anstiegssignal und q "1" wird von dem FiFo 93 geliefert. Der
Ausgang des UND-Gatters ist ein Anstiegssignal v, das über ein Verzögerungselement 110 geliefert wird. Der
Eingang χ des DFF 107 ist ein Anstiegssignal, so daß der Ausgang t des DFF 107 gleich 1 ist. Wenn ein
Schreib/Lese-Impuls als Impuls S in den Steuerspeicher
102 über Gatter 104, 105 eingegeben wird, wird der von dem Selektor 101 ausgewählte Wert "1" in die Adresse 7
eingeschrieben.
Fortschreitend zur Adresse 8 wird "0" von dem Steuerspeicher 102 ausgelesen, der Ausgang u des UND-Gatters
103 wird ein abfallendes Signal. Da der Schreib/Lese-Impuls
r jedoch als Impuls S über die Gatter 104, 105 in den Steuerspeicher 102 eingegeben ist, werden Daten
"1" eingeschrieben. Daten "1" werden daher in Adresse 26 eingelesen.
Unter Adresse 27 wird eine "1" aus dem Steuerspeicher 102 ausgelesen, der Ausgang u des UND-Gatters 108 wird
ein ansteigendes Signal und q "1" wird von dem FiFo 93
ausgegeben. Der ansteigende Impuls χ wird über das DFF 107 über ein Verzögerungselement 110 und das UND-Gatter
106 eingegeben, um einen Ausgang t = "0" zu erreichen,
wodurch die Gatter 104, 105 gesperrt werden. Der
BOEHMERT & BOEHMEPT
Schreib/Lese-Impuls r erreicht daher nicht den Steuerspeicher 102, die horizontalen Linien bleiben damit
unverändert.
Entsprechend werden bei der 27. Linie in Fig. 12-a g
gleich "1" von dem FiFo 93 bei Adresse 4 ausgegeben und "1" wird in Adressen 5 bis 12 eingeschrieben. Wenn q
gleich "0" von dem FiFo 93 bei Adresse 13 ausgegeben wird, gelangt der Anstiegsimpuls χ nicht zu dem DFF
107, der Ausgang t des DFF 107 verbleibt auf "1", so daß eine "1" kontinuierlich eingeschrieben wird bis zur
Adresse 23. Bei Adresse 24 wird, wenn q gleich "1" von dem FiFo 93 ausgegeben wird, der Ausgang t des DFF 107
gleich 0, das Schreiben wird nach der Adresse 24 unterbrochen.
In Fig. 15-a wird das Gatter 103 verwendet bei dem Einschreiben der Umrißlinie. Das Einschreiben der Umrißlinie
wird hier nicht beschrieben, weil dies in bekannter Weise durchgeführt wird. Das UND-Gatter 109
ordnet die von dem Speicher 102 ausgelesenen Umrißdaten um, wenn das Abschnittserkennungssignal gleich 1 ist,
wie dies in Fig. 3-a gezeigt ist oder wählt die Speicheradresse m zur Umordnung wie in Fig. 12-b gezeigt
und führt diese Daten zu den Registern 71 bis 79.
Bezüglich des Verfahrens des farbigen Auslegens wird natürlich sowohl das Verarbeiten durch die zentrale
Recheneinheit, wenn diese Zeit gegeben ist, und das manuelle farbige Auslegen von jedem Punkt mit dem
Schreiber, möglich.
Jetzt ist die elektrische Maske in dem vorangehend beschriebenen Vorgang vollständig erstellt, es wird
BOEHMERT & BOEHMERT
sodann wie gewöhnlich in dem nachfolgenden Verfahren
abgetastet.
Wenn die Aufnahmelinse 8 des Aufnahmekopfs 5 das Gebiet des Ausschnitts der Vorlage 2 erreicht, wird ein Abtastimpuls
zu dem Analog/Digital-Wanlder 17 von dem Eingabe-Zeitsteuerkreis 18 eingegeben. Zu demselben
Zeitpunkt wird dieser Abastimpuls in den Adressgenerator 26 von dem Eingangs-Zeitsteuerkreis 18 geführt,
während bei dem Adressgenerator 26 dieser Eingangsabtastimpuls auf 1/C reduziert wird. Weiter wird eine
Speicherausleseadresse des Steuerspeichers 29 erzeugt, das Auslesen der elektrischen Maskendaten, die in den
Steuerspeicher 29 eingeschrieben wird, wird begonnen in Übereinstimmung mit der Erzeugungszeit der Bilddaten
bezüglich des Datenausgangssteuerkreises 36 über einen Glättungsschaltkreis 38.
Bei dem Analog/Digital-Wandler 1 7 werden die von dem Aufnahmeobjektiv aufgenommenen Farbauszugsbildsignale
rot R, grün G und blau B in Digitalwerte gewandelt. Diese R-, G- und B-Bilddaten werden in entsprechende
Druckmengendaten der Farben Gelb Y, Magenta M und Cyan C in dem Abtaststeuerkreis 35 gewandelt, um einem Ausgabesteuerkreis
36 eingegeben zu werden.
In dem Datenausgangssteuerkreis 36 werden die inviduellen
Bilddaten in Y, M und C-Druckfarbenmengendaten in Echtzeit maskiert, Ausschnittsbildsignale werden erzeugt.
Die erzeugten Bildsignale werden zu einem in Ein-Zeilen-Puffer
in dem Datenausgabesteuerkreis 36 in zeitlicher Übereinstimmung eingeschrieben, sie werden weiter
BOEHMERT & BOEHMERT
sequentiell in zeitlichen Serien entsprechend dem Ausgang von dem Zeitsteuerkreis 24 ausgegeben. Die so
ausgelesenen Daten, d. h. das Gelbbildsignal wird in ein Halbtonsignal in einem Punkterzeugungskreis 37
gegeben. Dieses Halbtonsignal wird auf der Druckfläche Y der Gelbauszugsplatte des Aufzeichnungsfilms 11 auf
der Aufzeichnungstrommel 10 mittels des Ausgabekopfes 11 gedruckt. Dieser Vorgang wird für Magenta-, Cyan-
und Schwarzbildsignale, die gleichzeitig ausgelesen werden, wiederholt, sie werden sequentiell in den Magenta-,
Cyan- und Scharzdruckgebieten der Auszugsplatten M, C und K des Aufzeichnungsfilms 11 gedruckt.
Dieses hier angegebene Druckverfahren ist lediglich
beispielhaft, es ist natürlich möglich, andere Druckverfahren zu verwenden.
Bei dieser Vorrichtung können die elektrischen Maskierungsdaten entsprechend des ungefähren Umrisses gewandelt
werden in genaue elektrische Maskierungsdaten, wenn die elektrischen Maskierungsdaten sehr grob sind
und Schwankungen der Kontur der erstellten elektrischen Maskierung auf dem Aufzeichnungsfilm 11 deutlich werden.
Dies geschieht in einem Glättungskreis 28, so daß eine Maskierung mit einem glatteren Umriß auf das Bild
unter Verwendung dieser neun Maskierungsdaten verwendet werden können.
Fig. 18 zeigt ein Blockdiagramm für eine Ausführungform
eines Glättungskreises 28, wobei T^, T2 Eingangsanschlüsse
der Abtastimpulssignale der X-Richtung bzw. der Y-Richtung, G^ , G2 Trimmgatter der X-Richtung und
der Y-Richtung, T41 ein Verbindungsanschluß mit dem
Datenbus von dem Abtaststeuerkreis 22 zu dem Register
BOEHMERT & BOEHMERT
52 und dein Drei-Zustand-Puffer 64, T5· ein Eingangsanschluß
für Impulse zum Setzen der Register 52 und Tg ein Verbindungsanschluß für den Datenbus zum Führen der
elektrischen Maskierungsdaten von dem Steuerspeicher 29 sind.
Die Ein-Bit-Daten der elektrischen Maskierung von "0" oder "1", die von dem Steuerspeicher 29 ausgelesen werden,
sind in neun Ein-Bit-Registern R^ ^, R-^r R13» R14'
R-] 5, R-| ß, R-] 7, R-] 3 bzw. R-] 9 gespeichert entsprechend
den Abtastdaten D(m+1f n+1), D(m+1 f n), D(m+1/ n_1},
D(m, n+1)' D(m, n)' D(m, n-1)' D(m-1, n+1)' D(m-1, n)'
D(m-1f n-1)· Der Fluß dieser elektrischen Maskierungsdaten ist in der Abfolge der Register R-| 1 / Register
R12' Register R13, Ein-Zeilen-Puffer 53, Register R14,
Register R-J5, Register R-J6, Ein-Zeilen-Puf fer 54, Register
R-] 7, Register R-] 3* Register R-j 9 und den EinZeilen-Puffern
53, 54, die von einem Ein-Zeilen-Puffersteuerkreis 55 gesteuert werden.
Die elektrischen Maskierungsdaten, die aus dem Steuerspeicher 29 ausgelesen werden, werden dabei in drei
Gruppen aufgeteilt, wie dies in Fig. 19 gezeigt wird.
Gruppe (a) beinhaltet die Daten außerhalb des Gebietes der elektrischen Maske, Gruppe (b) beinhaltet die Daten
der Grenze (des Umrisses) der elektrischen Maskierungsdaten und Gruppe (c) beinhaltet die Daten innerhalb des
Gebietes der elektrischen Maske. Da die elektrischen Maskierungsdaten von Gruppe (b) dem Glättungsvorgang
unterzogen sind, reicht es zur Unterscheidung, daß der eine Satz der elektrischen Maskierungsdaten, der jeweils
ausgelesen worden ist, zu Gruppe (b) gehört, daß die elektrischen Maskierungsdaten (die Hauptmaskierungsdaten)
der schattierten Koordinaten (Xm/ Yn) je-
BOEHMERT & BOEHMERT
-^" 3513130
weils ausgelesen werden, wie dies in Fig. 20 gezeigt
ist- Die elektrischen Maskierungsdaten der umgebenden acht Koordinateneinheiten werden gleichzeitig ausgelesen
und bestätigen, daß die Hauptmaskierungsdaten gleich 1 sind und wenigstens eine der umgebenden acht
Dateneinheiten nicht gleich 1 ist. Wenn alle acht Dateneinheiten gleich 1 sind, bedeutet dies, daß das
Innere nicht einem Glättungsprozeß unterzogen wurde.
In diesem Fall sind die Hauptmaskierungsdaten die in dem Register R15 gespeicherten elektrischen Maskierungsdaten,
die peripheren Daten sind die elektrischen Maskierungsdaten, die in den Registern R^, R12' R13'
R-]4, R-I5, R-J6, R-J7, R-j8 bzw. R19 gespeichert sind.
In dem RAM 57 werden 2^ = 256 verschiedene Glättungsmuster
zuvor eingeschrieben von dem Abtaststeuerkreis 22 entsprechend den Bedingungen der umgebenden acht Punkte.
Ein geeignetes Muster wird gewählt und mittels des Selektors 56 ausgelesen, die Hauptmaskierungsdaten
werden geglättet. Die Hauptmaskierungsdaten werden mit anderen Worten zur Glättung interpoliert mit dem gewählten
Glättungsmuster.
Die Adresse zum Auslesen der 25 6 verschiedenen Glättungsmuster wird erzeugt durch den Freguenzteilerkreis
1 (202) in der X-Richtung und den Frequenzteilerkreis 2 (204) in der Y-Richtung. Diese Freguenzteilerkreise
202, 204 werden von den Abtastimpulsen der Bilddaten in der X-Richtung und der Y-Richtung aufgezählt. Dabei ist
Ty ein Verbindungsanschluß mit dem Adressenbus zum RAM-Schreiben
und Tg ist ein Verbindungsanschluß für ein Steuersignal, das verwendet wird, wenn ein Glättungsmuster
in das RAM über den Zustandspuffer 64 eingeschrie-
BOEHMERT & BOEHMERT
ben wird.
Die Arbeitsweise des in Fig. 18 gezeigten Schaltkreises ist wie folgt. Wenn das Trimmgatter für die X-Richtung
aktiviert ist, wird G1 11H" und X-Richtungs-Abtastimpuls
T1 wird dem Frequenzteilerkreis 1 (202) über das Gatter
201 eingegeben. In dem T1I Frequenzteilerkreis 1 (202)
wird eine Frequenzteilung um 1/4 bewirkt, so daß der Ausgang G1I "H" annimmt von dem ersten zum zweiten T1I,
und von dem fünften zum sechsten T11.
Wenn das Trimmgatter der Y-Richtung geöffnet wird, wird G2 11H" und der Y-Richtungs-Abtastimpuls T2 wird dem
Frequenzteilerkreis 2 (204) über das Gatter 203 eingegeben. Der T2i Frequenzteilerkreis 2 (204) bewirkt eine
Division um 1/4, so daß der Ausgang G2I 11H" wird von
dem ersten zum zweiten T2· und von dem fünften zum
sechsten T2i.
Der Verriegelungsimpuls Gj der Register R11 bis R1^
wird über die Gatter 204 als G1I, G2I eingeführt.
Das bedeutet, daß durch den dem rohen Abtasten entsprechenden Verriegelungsimpuls die elektrischen Maskierungsdaten
von Tg sequentiell verriegelt werden. Die Adress- und Steuersignale A4 für den Ein-Zeilen-Puffer
53, 54 werden von einem Ein-Zeilen-Puffer-Steuerkreis 55 ausgegeben, dieser Schaltkreis löscht die Adresse
durch das T1 1 Signal und zählt die Adressen durch das
Gj Signal.
In dem RAM 57 zum Erzeugen der Glättungsmuster wird über einen Selektor 56 eine Glättungsmusterschreibadresse
eingeführt von Ty, nachdem die groben Abtast-
BOEHMERT & BOEHMFRT
bedingungen bestimmt sind. Der WR Impuls und die Glättungsdaten
werden zu demselben Zeitpunkt von dem T41
Anschluß über den Drei-Zustands-Puffer 64 geschrieben. Zu diesem Zeitpunkt wird ein "L" Signal dem Tg Anschluß
eingegeben, welches den Selektor 56 umschaltet und die Freigabe des Drei-Zustands-Puffers steuert.
Bei der Glättung werden die Glättungsmuster entsprechend den Ausgangsdaten A-j der Register R-] -j bis R-] 5
gewählt. Die von den Ausgangsadressen R2, R3 in den
Freguenzdividierern 1 und 2 (202, 204) ausgewählten Glättungsmuster werden ausgelesen, sie werden nach dem
Glätten als elektrische Maskierungen verwendet.
Die zeitliche Darstellung von 4x4 für den in Fig. 18
beispielhaft gezeigten Schaltkreis ist in Fig. 21 gezeigt. Fig. 22 zeigt die Anordnung der Glättungsdaten
in einer zeitlichen Darstellung (Fig. 21).
Fig. 23 zeigt ein Beispiel eines Glättungsmusters einer elektrischen Maske, in der lediglich drei Muster P-j, Ρ2
und P3 wiedergegeben werden. Diese Glättungsmuster werden durch benachbartes Aneinanderordnen der Elemente
der Untermuster gebildet, beispielsweise aus 16 Abschnitten Af bis A^ g entsprechend einem Bildelement bei
dem gewöhnlichen Abtasten, wie dies in Fig. 24 gezeigt ist und geteilt von einem PxP Ein-Masken-Element
entsprechend der Größe eines Bildelementes bei dem groben Abtasten. Es gibt, einschließlich der drei obengenannten
Muster, 16 = 256 Möglichkeiten der Anordnung von a2/ a^, a^, a-y, ag, Fig. 24 bezieht sich auf das
Muster P2. Bei dem Glätten der elektrischen Masken werden geeignete aus diesen 256 Muster ausgewählt abhängig
von den Bedingungen der umgebenden acht Daten
BOEHMERT & BOEHMRPT
der Hauptmaskierungsdaten.
Fig. 25 zeigt den Umriß U der elektrischen Maske vor
dem Glättung und die Kontur u davon nach dem Glätten. Die kreuzschraffierte Fläche in der oberen linken Hälfte
gibt das Gebiet eines Bildelements bei dem gewöhnlichen Abtasten an.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung
können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung in
ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
BOEHMERT & BOEHYiERT
DX 1998
BEZUGSZEICHENLISTE
| 1 | Eingabetrommel |
| 2 | Vorlage |
| 3 | Motor |
| 4 | Drehencoder |
| 5 | Aufnahmekopf |
| 6 | Motor |
| 7 | Schubspindel |
| 8 | Aufnahmeobjektiv |
| 9 | Linearencoder |
| 10 | Aufzeichnungstrommel |
| 11 | Aufzeichnungsfilm |
| 12 | Motor |
| 13 | Drehencoder |
| 14 | Ausgabekopf |
| 15 | Motor |
| 16 | Schubspindel |
| 17 | A/D-Wandler |
| 18 | Zeitsteuerkreis |
| 19 | Eingabeeinheit |
| 20 | Koordinatenleser |
| 21 | Eingabetastatur |
| 22 | Abtaststeuerkreis |
| 23 | Mittelwertbildner |
| 24 | Zeitsteuerkreis |
BOEHMERT & BOEHMERT
| 25 | Farbmonitor |
| 26 | Adressgenerator |
| 27 | Hintergrundspeicher |
| 28 | Cursorgenerator |
| 29 | Steuerspeicher |
| 30 | Farbauslegkreis |
| 31 | P/S-Wandler |
| 32 | P/S-Wandler |
| 33 | Datenselektor |
| 34 | DΆ-Wandler |
| 35 | Abtaststeuerkreis |
| 36 | Ausgabesteuerkreis |
| 37 | Punktgenerator |
| 38 | Glättungskrei s |
| 41 | Ein-Zeilen-Puffer |
| 42 | Ein-Zeilen-Puffer |
| 43 | Puffer-Steuerkreis |
| 44 | Frequenzteiler |
| 45 | Frequenzteiler |
| 46 | Addierer |
| 47 | Multiplizierer |
| 52 | Abtaststeuerkreis |
| 53 | Ein-Zeilen-Puffer |
| 54 | Ein-Zeilen-Puffer |
| 55 | Puffer-Steuerkreis |
| 56 | Auswahlkreis |
| 57 | RAM |
| 64 | Zustands-Puffer |
72 Register
932
932
BOEHMERT & BOEHMERT
| 73 | Register | |
| 74 | Register | |
| 75 | Register | |
| 76 | Register | |
| 77 | Register | |
| 78 | Register | |
| 79 | Register | |
| 80 | Verzogerungselement | |
| 81 | ROM | |
| 82 | Register | |
| 83 | NOT-Schaltkreis | |
| 84 | NOR-Schaltkreis | |
| 85 | Register | |
| 86 | Register | |
| 87 | Register | |
| 88 | NOR-Schaltkreis | |
| 90 | UND-Schaltkreis | |
| 91 | UND-Schaltkreis | |
| 92 | Verzögerungselement | |
| 92' | Verzögerungselement | |
| 92' * | Verzögerungselement | |
| 93 | FIFO-Speicher | |
| 95 | NOT-Schaltkreis | |
| 96 | Abschnittserkenner | |
| 1 | 02 | Speicher |
| 1 | 03 | Gatter |
| 1 | 04 | Gatter |
| 1 | 05 | Gatter |
106 UND-Gatter
BOEHMERT & BOEHMFRT
| 107 | DFF |
| 108 | UND-Gatter |
| 109 | UND-Gatter |
| 110 | Verzogerungselement |
| 201 | Gatter |
| 202 | Frequenzteiler |
| 203 | Gatter |
| 204 | Frequenzteiler |
Claims (4)
1. Verfahren zum Erstellen einer elektronischen Maskierung unter Verwendung eines mit einem Farbmonitor
und einer Koordinateneingabeeinrichtung versehenen Farbscanners , gekennzeichnet durch
Bestimmen der auszuschneidenden Fläche der auf eine Eingangstrommel aufgespannten Vorlage mittels
der Koordinateneingabeeinrichtung vor dem Duplizieren und Aufzeichnen,
Grobes Abtasten des Bildes in der Ausschnittsfläche,
wobei der Abtastabstand größer ist als der Abtastabstand bei dem Duplizieren und Aufzeichnen
des Ausschnitts,
Bilden des Mittelwerts des bei dem groben Abtasten gewonnenen Bildsignals zur Umwandlung in grobe
Abtastdaten zur Darstellung auf einem Farbmonitor,
Einschreiben der groben Abtastdaten in einen Hintergrundspeicher des Farbmonitors,
BOEHMERT & BOEHMERT
— 2 —
Darstellen der in den Speicher eingeschriebenen groben Abtastdaten auf dem Farbmonitor als Bild
mit einem Ausgangspunkt, der dem mittels der Koordinateneingabeeinrichtung eingegebenen Punkt entspricht,
Darstellen einer Kontur des gewünschten elektronischen Ausschnitts auf dem Bild mittels der Koordinateneingabeeinrichtung
unter Beobachtung des dargestellten Bildes und Einschreiben der Kontur in
einen Steuerspeicher,
Erstellen einer elektronischen Maskierung durch farbiges Auslegen der Kontur,
Einschreiben der gewonnenen elektronischen Maskierungsdaten in einen Steuerspeicher,
Auslesen der in den Steuerspeicher eingelesenen Daten der elektronischen Maskierung entsprechend
dem Ausgabezeitpunkt der Bilddaten, wodurch die Bilddaten in Echtzeit maskiert werden.
2. Verfahren zum Erstellen einer elektronischen Maskierung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Interpolieren
und Glätten der in den Steuerspeicher eingeschriebenen Daten der elektronischen Maskierung mittels eines
Glättungsmusters, das aus Musterelementen zusammengesetzt ist, die in der Größe den Bildelementen gleich
sind, entsprechend den Bilddaten, wobei diese zusätzlich zu dem Zeitpunkt des Auslesens der Maskierungsdaten
in Übereinstimmung mit der Erzeugung der Bilddaten eingesetzt werden.
BOEHMERT & EOEHMLRT
3» Vorrichtung zum Erstellen einer elektronischen Maskierung unter Verwendung eines mit einem Farbmonitor
und einer Koordinateneingabeeinrichtung ausgerüsteten Farbscanners, gekennzeichnet durch
einen Abtaststeuerkreis (22) zum Bestimmen der groben Abstastbedingungen zum groben Abtasten vor
dem normalen Abtasten, wobei das Bild der Ausschnittsfläche
einer auf die Eingabetrommel (1) aufgespannten Vorlage mittels der Koordinateneingabeeinrichtung
(20, 21) bestimmt wird,
einen Mittelwertbildner (23) zum Bilden des durch das grobe Abtasten entsprechend der groben Abtastbedingung
gewonnenen Bildsignale in grobe Abtastdaten, um diese als Bild auf einem Farbmonitor
(25) darzustellen,
einen Hintergrundspeicher (27) des Farbmonitors (25) zum Einschreiben der groben Abtastdaten,
einen Cursorgenerator (28) zum Auslesen der groben Abtastdaten aus dem Hintergrundspeicher (27) und
Erzeugen einer gewünschten elektronischen Maskierung des Bildes unter Beobachten des auf dem Farbmonitor
(25) dargestellten Bildes, wobei der Ursprungspunkt den Koordinaten der mittels der Koordinateneingabeeinrichtung
(20, 21) eingegebenen Werte entspricht,
ein Farbauslegesteuerkreis (30) zum farbigen Auslegen der Kontur der elektronischen Maskierung,
BOEHMERT & BOEHMERT
und
einen Steuerspeicher (29) zum Einschreiben der bei dem Erstellen der elektronischen Maskierung gewonnenen
Daten der elektronischen Maskierung.
4. Vorrichtung zum Erstellen einer elektronischen Maskierung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen
Glättungskreis (38) zum Interpolieren und Glätten der in den Steuerspeicher eingeschriebenen Daten der elektronischen
Maskierung mittels eines Glättungsmusters, das aus Musterelementen zusammengesetzt ist, die der
Größe der Bildelemente gleich sind entsprechend den Bilddaten bei dem Auslesen in Übereinstimmung mit der
Erzeugungszeit der Bilddaten, wobei der Glättungskreis (39) benachbart zu dem Steuerspeicher (29) angeordnet
ist.
Applications Claiming Priority (1)
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ID=14928998
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