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DE3519130A1 - Verfahren und vorrichtung zur erstellung von elektronischen maskierungen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur erstellung von elektronischen maskierungen

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Publication number
DE3519130A1
DE3519130A1 DE19853519130 DE3519130A DE3519130A1 DE 3519130 A1 DE3519130 A1 DE 3519130A1 DE 19853519130 DE19853519130 DE 19853519130 DE 3519130 A DE3519130 A DE 3519130A DE 3519130 A1 DE3519130 A1 DE 3519130A1
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DE
Germany
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boehmert
signal
electronic
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DE19853519130
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English (en)
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DE3519130C2 (de
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Kyohei Kyoto Fujisawa
Hideaki Takatsuki Osaka Kitamura
Mitsuhiko Yamada
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Dainippon Screen Manufacturing Co Ltd
Original Assignee
Dainippon Screen Manufacturing Co Ltd
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Publication date
Application filed by Dainippon Screen Manufacturing Co Ltd filed Critical Dainippon Screen Manufacturing Co Ltd
Publication of DE3519130A1 publication Critical patent/DE3519130A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3519130C2 publication Critical patent/DE3519130C2/de
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N1/00Scanning, transmission or reproduction of documents or the like, e.g. facsimile transmission; Details thereof
    • H04N1/387Composing, repositioning or otherwise geometrically modifying originals
    • H04N1/3872Repositioning or masking

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Description

Verfahren und Vorrichtung zur Erstellung von
elektronischen Maskierungen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Erstellung von elektronischen Maskierungen unter Verwendung eines Farbscanners.
Das Ausschneiden von Maskierungen während des fotoelektrischen Abtastens einer Vorlage mittels einer üblichen Fernsehkamera, einem Festkörper-Aufnahmeelement oder dgl. ist als ein Verfahren des farbigen Auslegens innerhalb der elektronischen Maskierung und der Vergrößerung beispielsweise in der japanischen Patentdruckschrift Sho. 58-211155 (im folgenden: Druckschrift A)
i<932
Büro Bremen / Bremen Office:
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Postfach / P. O. Box 22 01 37 Schlotthauerstraße 3, D-8000 München Telephon: (089)* 22 33 11 Tclekop / Telecop : (089) 22 15 69 CCITT Telegr / Cables: Forbopat München Telex: 524 ?82 forbo d
BOEHMERT & BOEHMERT
der japanischen Patentdruckschrift Sho. 58-211154 (im folgenden Druckschrift B) angegeben. In der japanischen Patentdruckschrift Sho. 58-37647 (im folgenden Druckschrift C) ist weiter ein Verfahren zur Reproduktion eines Konturensignals simultan mit dem Abtasten der Vorlage, Erstellen einer elektronischen Maskierung mittels eines Farbmonitors, Oberlagern der Bildsignale unter Verwendung des elektronischen Maskierungsbildes und Reproduzieren lediglich des inneren der elektronischen Maskierung auf dem Aufzeichnungsfilm als Bild vorgeschlagen.
Wegen der Erstellung der elektronischen Maskierung von einem mittels einer Fernsehkamera gewonnenen Bildes ist es bei dem aus den Druckschriften A und B vorbekannten Verfahren praktisch äußerst schwierig, eine Übereinstimmung zu erreichen zwischen der elektronischen Maskierung und dem Ausgangsbild, das abhängig ist von der Ausgangsstellung des Bildes bei Anbringen der Vorlage auf der Eingangstrommel, dem Winkel der Trommel bei dem Aufbringen oder der Abweichung der Vorlagetrommel selbst.
Bei der Druckschrift C dagegen werden die elektronische Maskierung und das Ausgangsbild genau ausgerichtet, da das Verfahren nach dieser Druckschrift darauf gerichtet ist, Kontursignale zu erzeugen, die als Grundlage für die elektronische Maskierung gleichzeitig mit der Abtastung des Vorlagebildes dienen, da die abgetasteten Bildsignale jedoch in ein Speichermedium mit einer großen Kapazität, etwa einem Plattenspeicher eingeschrieben werden und die elektronische Maskierung in einer von dem Scanner gesonderten Layout-Einrichtung erstellt wird, ist es schwierig, das Bild einfach auf
BOEHMERT & BOEHMERT
den Aufzeichnungsfilm aufzubringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile zu überwinden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bezüglich des Verfahrens gelöst durch Bestimmen der auszuschneidenden Fläche der auf eine Eingangstrommel aufgespannten Vorlage mittels der Koordinateneingabeeinrichtung vor dem Duplizieren und Aufzeichnen, grobes Abtasten des Bildes in der Ausschnittsfläche, wobei der Abtastabstand größer ist als der Abtastabstand bei dem Dublizieren und Aufzeichnen des Ausschnitts, Bilden des Mittelwerts des bei dem groben Abtasten gewonnenen Bildsignals zur Umwandlung in grobe Abtastdaten zur Darstellung auf einem Farbmonitor, Einschreiben der groben Abtastdaten in einen Hintergrundspeicher des Farbmonitors, Darstellen der in den Speicher eingeschriebenen groben Abtastdaten in den Farbmonitor als Bild mit einem Ausgangspunkt, der dem mittels der Koordinateneingabeeinrichtung eingegebenen Punkt entspricht. Darstellen einer Kontur des gewünschten elektronischen Ausschnitts auf dem Bild mittels der Koordinateneingabeeinrichtung unter Beobachtung des dargestellten Bildes und Einschreiben der Kontur in einen Steuerspeicher, Erstellen einer elektronischen Maskierung durch farbiges Auslegen der Kontur, Einschreiben der gewonnenen elektronischen Maskierungsdaten in einen Steuerspeicher, Auslesen der in den Steuerspeicher eingelesenen Daten der elektronischen Maskierung entsprechend dem Ausgabezeitpunkt der Bilddaten, wodurch die Bilddaten in Echtzeit maskiert werden.
BOEHMERT & BOEHMERT
Ein Ausführungsbeispiel ist gekennzeichnet durch Interpolieren und Glätten der in den Steuerspeicher eingeschriebenen Daten der elektronischen Maskierung mittels eines Glättungsmusters, das aus Glättungsmustern zusammengesetzt ist, die in der Größe den Bildelementen gleich sind, entsprechend den Bilddaten, wobei diese zusätzlich zu dem Zeitpunkt des Auslesens der Maskierungsdaten in Übereinstimmung mit der Erzeugung der Bilddaten eingesetzt werden.
Eine entsprechende Vorrichtung ist gekennzeichnet durch einen Abtaststeuerkreis zum Bestimmen der groben Abtastbedingungen zum groben Abtasten vor dem normalen Abtasten, wobei das Bild der Ausschnittsfläche einer auf die Eingabetrommel aufgespannten Vorlage mittels der Koordinateneingabeeinrichtung bestimmt wird, einen Mittelwertbildner zum Bilden des durch das grobe Abtasten entsprechend der groben Abtastbedingung gewonnenen Bildsignale in grobe Abtastdaten, um diese als Bild auf einem Farbmonitor darzustellen, einen Hintergrundspeicher des Farbmonitors zum Einschreiben der groben Abtastdaten, einen Cursorgenerator zum Auslesen der groben Abtastdaten aus dem Hintergrundspeicher und Erzeugen einer gewünschten elektronischen Maskierung des Bildes unter Beobachten des auf dem Farbmonitor dargestellten Bildes, wobei der Ursprungspunkt den Koordinaten der mittels der Koordinateneingabeeinrichtung eingegebenen Werte entspricht, ein Farbauslegesteuerkreis zum farbigen Auslegen der Kontur der elektronischen Maskierung, und einen Steuerspeicher zum Einschreiben der bei dem Erstellen der elektronischen Maskierung gewonnenen Daten der elektronischen Maskierung.
BOEHMERT & BOEHMERT
Eine bevorzugte Ausführungsform zeichnet sich aus durch einen Glättungskreis zum Interpolieren und Glätten der in den Steuerspeicher eingeschriebenen Daten der elektronischen Maskierung mittels eines Glättungsmusters, das aus Musterelementen zusammengesetzt ist, die der Größe der Bildelemente gleich sind entsprechend den Bilddaten bei dem Auslesen in Übereinstimmung mit der Erzeugungszeit der Bilddaten, wobei der Glättungskreis benachbart zu dem Steuerspeicher angeordnet ist.
Bei dem Verfahren zum Erstellen einer elektronischen Maskierung unter Verwendung eines Farbscanners und der entsprechenden Vorrichtung nach dieser Erfindung wird vor dem üblichen Abtasten der auf der Eingangstrommel augespannten Vorlage eine Ausschnittsfläche bestimmt, diese Ausschnittsfläche wird unter besonderen Abtastbedingungen grob abgetastet, die durch dieses grobe Abtasten gewonnenen Bilddaten werden auf einem Farbmonitor als ein Bild dargestellt, basierend auf dem dargestellten Bild wird eine elektronische Maskierung erstellt, während die Daten der elektronischen Maskierung gleichzeitig in den Speicher eingeschrieben werden. Anschließend folgt das übliche Abtasten, wobei die Maskierungsdaten aus dem Speicher ausgelesen werden zu den Bilddaten zu dem Zeitpunkt des Abtastens in Übereinstimmung mit der Ausgabezeit der Bilddaten. Diese Bilddaten werden in Echzeit maskiert und nur die Bilddaten der elektronischen Daten werden auf dem Aufzeichnungsfilm auf der Aufzeichnungstrommel ausgegeben, so daß die Übereinstimmung der Position zwischen der elektronischen Maskierung und dem Bild, die bisher äußerst schwierig zu erreichen war, einfach erreicht wird ohne das Erforderniss eines großen Speichers; die Genauigkeit der elektronischen Maskierung kann vergrößert werden durch
BOEHMERT & BOEHMERT
Interpolation der Daten der elektronischen Maskierung mittels eines Glattungsmusters. Im Ergebnis kann ein Ausschnitt mit großer Genauigkeit auf dem Aufzeichnungsfilm erstellt werden.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung erläutert wird. Dabei zeigt:
Fig. 1 ein Blockdiagramm, welches den Gesamtaufbau einer Ausführungsform der Vorrichtung zum Erstellen einer elektronischen Maskierung unter Verwendung eines Farbscanners darstellt;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung, die die auf der Eingabetrommel aufgespannte Vorlage und die auszuschneidende Fläche darstellt;
Fig. 3-a eine schematische Darstellung eines Glattungskreises,
Fig. 3-b eine entsprechende Zeitdarstellung;
Fig. 3-c eine schematische Darstellung des Zeitablaufs,
Fig. 3-d eine schematische Darstellung Zeitablaufs;
Fig. 4 eine Darstellung zur Verdeutlichung der Abtastdaten jedes Bildelementes positioniert in absoluten Koordinaten zum Zeitpunkt des groben Abtastens;
BOEHMERT & BOEHMERT
— Τ» —
Fig. 5 eine schematische Darstellung, wie die durch das Mittelwertbilden der in Fig. 4 gezeigten Abtastdaten gewonnen worden sind;
Fig. 6 eine schematische Ansicht einer Darstellung der Fläche auf einem Farbmonitor;
Fig. 7 eine perspektivische Darstellung des Ziehens der Umrißlinie einer elektronischen Maske mittels eines Digitalisierfeldes;
Fig. 8 eine schematische Darstellung entsprechend der Kontur einer elektronischen Maskierung, wie sie auf einem Farbmonitor dargestellt wird;
Fig. 9 und 10 die Abfolge des Auslesens der Konturdaten;
Fig. 11-a die Verschaltung des Farbauslegsteuerkreises,
Fig. 11-b eine zeitliche Darstellung des Ablaufs des Abschni ttserkenner;
Fig. 12-a eine beispielhafte Darstellung der Konturlinie,
Fig. 12-b neun ausgelesene Dateneinheiten;
Fig. 13-a, 13-b, 13-c Darstellungen der Umrißdaten;
BOEHMERT & BOEHMERT
Fig. 14 eine schematische Ansicht der Datenspeicherung in dem FIFO-Speicher;
Fig. 15-a eine Einzelheit des Steuerkreises,
Fig. 1 5-b eine zetiliche Darstellung des Farbauslegens;
Fig. 16-a und 16-b die ROMs;
Fig. 17 Signale (a) bis (f);
Fig. 18 ein Blockdiagramm des Glättungskreises;
Fig. 19 eine Datenart zur elektronische Maskierung;
Fig. 20 ein Diagramm, welches das Verhältnis zwischen den ausgelesenen Maskierungsdaten und den umgebenden Maskierungsdaten verdeutlicht;
Fig. 21 eine zeitliche Darstellung der Signale des Glättungskreises;
Fig. 22 eine Ausbildung der Glättungsdaten nach der Darstellung von Fig. 21;
Fig. 23 eine Darstellung eines Glättungsmusters;
Fig. 24 ein Beispiel eines Anordnungsmusters, und
Fig. 25 ein Beispiel des Glättens einer elektronischen Maske.
BOEHMERT & BOEHMERT
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens in einer schematischen Darstellung, wobei das Bezugszeichen 1 eine Eingabetrommel bezeichnet, auf der eine Vorlage 2 befestigt ist. 3 ist der Motor zum Drehen und Antreiben der Eingangstrommel 1 in der Hauptabtastrichtung, 4 ein Drehencoder, der auf dem Motor 3 koaxial angebracht ist, um bei jeder Umdrehung eine bestimmte Anzahl von Impulsen zu erzeugen. 5 gibt einen Eingangsabtastkopf an, der auf einer Schubspindel 7, die von einem Motor 6 angetrieben wird, in der Unterabtastrichtung bewegt wird. Der Abtastkopf 5 ist mit einem Linearencoder 9 versehen und weist eine Aufnahmeoptik 8 zum fotoelektrischen Abtasten der Vorlage 2 in der Abfolge der Abtastlinien auf sowie einen Magnetkopf zum Lesen des Aufzeichnungsmaßstabs, z. B. dem Magnetisierungsmuster eines gleichbleibenden Abstandes der Bezugslinien, die parallel zu der Schubspindel 7 angeordnet. Diese Komponenten bilden das Abtastsystem eines Farbscanners.
Das Bezugszeichen 10 gibt eine Aufzeichnungstrommel an, auf die ein Aufzeichnungsfilm 11 angeordnet ist. 12 ist ein Motor zum Drehen und Antreiben der Aufzeichnungstrommel 10 in der Hauptabtastrichtung, 13 ein Drehencoder, der koaxial auf dem Motor 12 befestigt ist, um eine bestimmte Anzahl von Impulsen bei jeder Umdrehung abzugeben. 14 ist ein Ausgabekopf, der auf einer Schubspindel 16, die von einem Motor 1 5 gedreht wird, in der Nebenabtastrichtung bewegt wird, um den Aufzeichnungsfilm 11 mit einer bestimmten Intensität des jeweiligen Farbstrahls in der Abfolge der Abtastlinien entsprechend dem Bildsignal von dem Eingangsabtastsystem aufzuzeichnen. Diese Komponenten bilden den Ausgang des Abtastsystems des Farbscanners.
BOEHMERT & BOEHMSRT
Das Bezugszeichen 17 gibt einen Analog/Digital-Wandler zum Umwandeln der Bildsignale von dem Abtastkopf 5 in ein digitales Signal an, 18 einen Zeitsteuerkreis, der wie folgt arbeitet: Ein Abtastimpulssignal der Hauptabtastrichtung (Y-Richtung) wird von dem Drehencoder 4 und eine Abtastimpulssignal in der Nebenabtastrichtung (X-Richtung) von dem Linearencoder 9 eingegeben. Der Zeitpunkt der Digitalwandlung in dem Analog/Digital-Wandler 17 wird gesteuert, und wenn ein Befehl von einer Eingangseinheit 19 eingegeben und wie folgt verarbeitet wird, wird die Aufnahmeoptik 8 des Aufnahmekopfes 5 in die gewünschte Position gebracht, etwa im Fall der groben Abtastung. Die gewünschten groben Abtastdaten werden von Abtaststeuerkreis 22 eingegeben und die Drehung des Motors 3 für die Drehung und der Motor 6 für die Längsbewegung werden entsprechend gesteuert.
Ein willkürlich gewählter Punkt auf der Eingangsstrommel 1 kann durch absolute Koordinaten (X, Y) ausgedrückt werden, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, indem die Position in der Hauptabtastrichtung (Y-Richtung) durch Zählen der von dem Drehencoder 4 erzeugten Impulse und Löschen des Zählers durch einen bei jeder Umdrehung erzeugten Impuls und die Position in der Unterabtastrichtung (X-Richtung) durch Zählen der Impulssignale von dem Linearencoder 9 bestimmt werden.
Zwischenzeitlich wird innerhalb des auf die Eingangstrommel 1 aufgebrachten Vorlage eine gestrichelt wiedergegebene rechteckige Fläche (der Ausschnitt) bestimmt, der einen elektronischen Maskierungsbereich angibt durch Verwendung seiner absoluten Koordinaten
BOEHMERT & BOEHMHRT
4S
(X, Υ). Bei dieser Bestimmung wird der Eingabekopf 5 durch Betreiben des transversalen Motors 8 in der Nebenabtastrichtung (X-Richtung) bewegt, die Eingangstrommel 1 wird manuell in der Hauptabtastrichtung (Y-Richtung) gedreht. Das Aufnahmeobjektiv 8 wird mit dem ürsprungspunkt ausgerichtet, d. h. mit dem kleinsten Koordinatenwert in dem Ausschnitt. Sodann werden die absoluten Koordinatenwerte des Ursprungspunkt P des Ausschnitts in dem Speicher in dem Zeitsteuerkreis 18 eingeschrieben. Um die Ausschnittsfläche zu definieren, wird auf dieselbe Weise der auf einer der Ausschnittsfläche entsprechenden Diagonale liegender Punkt bestimmt, nämlich der maximale Koordinatenpunkt Q der Ausschnittsfläche. Auch dieser wird in den Speicher eingeschrieben.
Nachdem die minimalen und maximalen Koordinatenpunkte P und Q der Ausschnittsfläche aufgezeichnet worden sind, werden die zum Bestimmen der Abtastbedingung der Vorlage erforderlichen Daten (der Vergrößerungsfaktor, die Anzahl der Abtastlinien, die Druckwerte u.s.w.) in den Abtaststeuerkreis 22 unter Verwendung des Digitalisierers 20 oder einer Tastatur 21 eingegeben.
In diesem Abtaststeuerkreis 22 ist das folgende Arbeitsprogramm vorgegeben. Wenn Daten eingegeben werden, werden nach diesem Programm die folgenden Rechnungen wie folgt durchgeführt, so daß ein grobes Abtasten durchgeführt wird:
BOEHMERT & BOEHMERT
-JkZ-
Dx = (Xn - xo) a · 1 (a)
Dy = (Yn - yo) a · 1 (b)
A - 1< Dx/M i A (c)
B - 1 < Dy/M = B (d)
L = 1/C (e)
fs =TRN1/C (f),
wobei Dx die Anzahl der Abtastdaten in der Unterabtastrichtung (X-Richtung des Ausschnitts, D die Anzahl der Abtastdaten in der Hauptabtastrichtung (Y-Richtung des Ausschnitts, Xn der maximale Ausschnittskoordinatenwert der X-Richtung, Xg der minimale Ausschnittskoordinatenwert der X-Richtung, Xq der minimale Ausschnittskoordinatenwert in der Y-Richtung, a eine Strecke (in cm) einer Koordinate, d. h. zwischen zwei zusammenhängenden Koordinaten in der X- oder Y-Richtung, 1 die Anzahl der Abtastlinien pro cm bei transversalem Schub, also in der Unterabtastrichtung (X-Richtung) oder in der Drehrichtung, d. h. in der Hauptabtastrichtung (Y-Richtung), M die Anzahl der Bildpunkte auf dem Farbmonitor, die für die horizontale und die vertikale Richtung gleich ist (beispielsweise 512), A und B ganzzahlige Variable, C eine ganze Zahl, die angibt, ob A oder B größer ist, L die Anzahl der transversalen Linien pro cm bei dem groben Abtasten, fo die Abtastfrequenz bei dem groben Abtasten, R der Durchmesser der Eingangstrommel 1 und N die Drehgeschwindigkeit (Drehungen pro see) der Eingangstrommel 1 sind.
BOEHMERT & BOEHMERT . ._
Bei dem groben Abtasten der Anzahl der transversalen Linien 1, die nach Gleichung (e) bestimmt ist, wird die ganze Zahl C, die in Gleichung (e) den Devisor bildet, mit C"/2, C/3, C/4 u.s.w. bestimmt, wenn die Anzahl der transversen Abtastlinien 2L, 3L, 4L usw. ist, wenn die Anzahl der Daten Dx, D größer ist als die Anzahl der Datendisplaypunkte M oder wenn die Anzahl von Linien L das Maß des die Vorlage 2 durchdringenden, von dem Aufnahmeobjektiv einfallenden Lichts oder die Größe des obtischen Abtastschlitzes übersteigt. Auf diese Weise werden die rohen Abtastdaten von dem Abtaststeuerkreis 22 bestimmt. Diese Daten werden eingerichtet zur Einspeisung in den Hintergrundspeicher 22 von dem Abtaststeuerkreis 22 über den Eingangszeitsteuerkreis und Ausdünnungsstrich und Mittelwertsbildner 23, der weiter unten beschrieben wird, so daß die Vorbereitung für das grobe Abtasten fertig ist.
In dem Schaltkreis 23 zum Ausdünnen und Mittelwertbilden werden die Daten geglättet zur Umwandlung in eine geeignete Zahl von Datenpunkten oder eine geeignete Datenform, wenn die groben Abtastdaten in einer besonderen Einrichtung wie oben vorbestimmt sind und das von der Aufnahmelinse 8 aufgebrachte Bildsignal von dem A/D-Wandler 17 digitalisiert ist und die Anzahl der Abtastdaten Dx oder D , die zu digitalisieren sind, größer ist als die Anzahl der Displaypunkte M oder wenn die Blendenöffnung kleiner als erforderlich ist, so daß die Abtastdaten nicht als ein Bild auf dem ganzen Schirm des Farbmonitors direkt dargestellt werden können.
BOEHMERT & BOEHNiERT
AS
Ein Beispiel für den Ausdünnungs- und Mittelwertbildner auf 1/3 ist in Fig. 3(a) gezeigt. Wenn beispielsweise die Koordinaten (Xm, Yn) (Fig. 4) abgetastet werden, um diese in diesem Zustand zu glätten, sind die Koordinaten, von denen der Mittelwert zu bilden ist, wie in dem schraffierten Gebiet angegeben, d. h. (X1n--], Yn-1,), <xm-1' Yn>' <xm-1' Yn+1>» <xm' Yn-1 >» (xm' Yn)' <xm' Yn+1>' <xm+1' Yn-1>' (xm+1' Yn>' ^nd (Xm+1, Yn+1). Unter der Annahme, daß die Abtastdaten jeden Satzes von Koordinaten mit D(m-1 § n_1)f D^-1 # n), Dj1n.^ n+1), D(m, n-1)' D(m, n)' D(m, n+1)' D(m + 1 , n-1 )' D(m + 1 , n)' und D^m+1 n+1) gegeben sind, werden die Mittelwertdaten D (K, 1) (Fig. 5) durch folgende Gleichung ausgedrückt:
D (K,1) = D0n-1 r n+1) + D0n-1 f n) + '·· + D(m+1f n+1))/32
In Fig. 3-a, sind T1 und T2 Eingangsanschlüsse für das Impulssignal in der X-Richtung bzw. der Y-Richtung, G1, G2 Trimmgatter für die X-Richtung bzw. der Y-Richtung, T3 ist ein Verbindungsanschluß mit dem Datenbus für das Dividieren der Zählfrequenz, T2 ein Verbindungsanschluß für den Datenbus zur Eingabe eines Mittelwertkoeffizienten (in diesem Fall 1/3^), T^ ist ein Verbindungsanschluß mit dem Datenbus zur Eingabe der Abtastdaten und D ist ein Verzögerungselement.
Zur Mittelwertbildung werden die Daten der acht umgebenden Koordinatenpunkte gemeinsam mit den Abtastdaten des Koordinatenpunktes (Xm, Yn) (Fig. 4) erhalten werden. Um dies zu bewirken, sind zwei Ein-Zeilen-Puffer 41 , 42 mit insgesamt neun Registern vorgesehen, d. h. Registern R1, R2, R3 zum Halten der Abtastdaten D/m+1
n+1)/ D(m+1, n)» D(m+1, n-1) der obigen Koordinaten-
BOEHMERT & BOEHMßRT
punkte, Register R4, R5, R6 zum Halten der Abtastdaten D(m, n+1)' D(m, n)> D(m, n-1 ) und Register R7, R8 und Rg zum Halten der Abtastdaten D(m_-| n+1)' D(m-1, n)' D(m-1 n+1)' un(^ diese Ein-Zeilen-Puffer 41, 42 werden von einem Ein-Zeilen-Puffer-Steuerkreis 43 gesteuert. Der X-Richtungs-Frequenzteiler 44 und der Y-Richtungs-Frequenzteiler 45 dienen dazu, die Zeitsteuerung für das Mittelwertbilden der Abtastdaten der obigen neun Koordinateneinheiten zu bewirken. Ein Addierer 46 führt eine Addition des Zählers der obigen arithmetischen Formeln durch zum Berechnen der Mittelwertdaten D (K, 1), Ein Multiplizierer 47 multipliziert den Eingang des Nenners 1/32.
Die Darstellung des zeitlichen Ablaufs in dem Verdünnungs- und Mittelwertkreis von Fig. 3-a ist in Fig. 3-b gezeigt. Diese Darstellung verdeutlicht den zeitlichen Ablauf der Mittelwertbildung der in den Fig. 3-c und Fig. 3-d gezeigten Daten. Wenn der dritte Datenwert auf der dritten Zeile in den Mittelwertbildner eingegeben wird (D33 (in Fig. 3-c mit einem Kreis angegeben)), werden die Daten geaveraget. Nach Ablauf der Verzögerungszeit des Verzogerungselementes D von Fig. 3-a werden die Mittelwertdaten d^ ^ ausgegeben. Danach werden entsprechend die Daten d-j 2 an äen Datenpunkt D^g weitergegeben.
Die Koordinaten des nachfolgend zu (Xmr Yn) zu averagenden Daten sind (Xmf Y n+3)* Unter der Annahme, daß die zum groben Abtasten erforderlichen Vorbereitungen wie eben beschrieben durchgeführt sind, wird das grobe Abtasten mittels des Aufnahmeobjektivs 8 des Aufnahmekopfs 5 in der Abschnittsfläche der Vorlage 2 durchgeführt, der Ausgangpunkt P wird erreicht. Zu diesem
BOEHMERT & BOEHMßRT
Zeitpunkt wird das Zählen der Einschreibadresse in den Farbmonitor 25 gestartet in dem Adresserzeugungskreis 26. Die von dem Analog/Digital-Wandler 17 gelieferten rohen Abtastdaten werden in den Hintergrundspeicher 27 entsprechend von dem Adresserzeugungskreis 26 bestimmter Adressen eingeschrieben als grobe Abtastdaten, wie sie von dem Mittelwertbildner 23 gefordert werden. Die in den Hintergrundspeicher 27 eingeschriebenen groben Abtastdaten werden in Echtzeit als Bild auf dem Farbmonitor 25 dargestellt mittels eines Parallel/Seriell-Wandlers 31 , eines Datenselektors 33 und eines Digital/Analog-Wandlers 34, so daß das Fortschreiten des groben Abtastens durch Beobachtung des Farbmonitors 25 verfolgt werden kann.
Wenn die Aufnahmelinse 8 die Ausschnittsfläche der Vorlage 2 übersteigt, erhalten der Hauptmotor 3 der Eingangstrommel 1 und der Motor 6 des Abtastkopfs 5 von dem Eingangssteuerkreis 18 Stopsignale, die Motoren 3, 6 werden gestoppt, das grobe Abtasten ist fertig.
Um die Verzerrung des auf dem Farbmonitors 25 wiedergegebenes Bildes möglichst klein zu halten, muß das Bild so eingerichtet werden, daß es auf der Mitte des Schirmes des Farbmonitors 25 wiedergegeben wird.
Entsprechend ist vorgesehen, vor dem Beginnen des groben Abtastens durch das Ausgeben der Offsetdaten (HqFF), (VqFF), die in den folgenden Gleichungen von dem Scannersteuerkreis 22 in den Adressgeneratorkreis 26 (Fig. 6) zu setzen.
Der Bereich von M χ M in Fig. 6 stellt die Bildfläche einer Kathodenstrahlröhre des Farbmonitors dar.
BOEHMERT & BOEHMERT
HOFF = (M - Dy/C)/2 (g)
V0FF = (M - Dx/C)/2 (h)
Da die Hauptabtastrichtung (Y-Richtung) des Aufnahmekopfes 5 und dessen Unterabtastrichtung (X-Richtung) der horizontalen Richtung (Η-Richtung) und der vertikalen Richtung (V-Richtung) auf dem Schirm des Farbmonitors 25 entsprechen, wenn die groben Abtastdaten in dem Ausschnitt der Vorlage 2 in den Hintergrundspeicher 27 des Farbmonitors 25 eingeschrieben werden, wird der Hintergrundspeicher 27 von dem Adressgenerator 26 gesteuert, so daß die Adressen der vertikalen Richtung des Monitors der Hauptabtastrichtung des Scanners entsprechen, und daß die Adressen der horizontalen Richtung des Farbmonitors der Nebenabtastrichtung des Scanners entspricht.
Auf diese Weise wird der durch grobes Abtasten gewonnene Ausschnitt der Vorlage 2 auf dem Bildschirm des Farbmonitors 25 dargestellt, wie dies durch die in Fig. 6 schraffiert dargestellte Fläche angegeben wird. In dem nächsten Schritt wird das Verfahren zum Erstellen der elektronischen Maske unter Beobachtung des dargestellten Bildes beschrieben.
Bei der Erstellung der elektrischen Maske wird, um damit zu beginnen, ein Cursor zum Ausschneiden (der Kreuzcursor in Fig. 8) durch einen Cursorgenerator 28 erzeugt und auf dem Bildschirm des Farbmonitors dargestellt. Dieser Cursor wird von dem Operator mit Hilfe eines Stiftes (Fig. 7) mittels einer Koordinateneingabeeinrichtung, etwa einem Digitalisierer 20 oder einer
BOEHMERT & BOEHMERl1
Eingabetastatur 21 unter Beobachtung des auf dem Farbmonitors 25 dargestellten Bildes bewegt. Zu diesem Zeitpunkt muß die Ursprungsstellung, die zur Herstellung einer Entsprechung mit den Displayadressen des Farbmonitors 25 zunächst eingegeben werden, beispielsweise mittels des Digitalisierers 20.
Bei Bewegen des Cursors wird die dem Umriß der elektrischen Maske entsprechende Bahn in Echtzeit in den Steuerspeicher 29 eingeschrieben, diese Bahn wird, wie Fig. 8 zeigt, vorzugsweise auf dem Bildschirm eines Farbmonitors 25 über einen Parallel/Seriell-Wandler 32 und dem Datenselektor 33 dargestellt, so daß der Umriß der elektrischen Maske leicht gebildet werden kann.
Bei diesem Vorgang müssen unnötige Abschnitte der Umrißlinie aufgrund von Zeichenfehlern mit dem Stift entfernt werden durch Anwahl einer Betriebsart zum Löschen der Umrißlinie und durch Verwendung des Cursors, so daß der Umriß eine sanfte, geschlossene Schleife bildet.
Nach der Erstellung des Umrisses der elektrischen Maske wird die Fläche innerhalb des Umrisses sodann farbig ausgelegt. Zunächst werden neun Einheiten von Farbdaten (D11, D12, D13, D21, D22, D23, D31, D32, D33) von der oberen linken Stellung des Bildschirms (Speicheradresse 00) in der horizontalen Richtung ausgelesen, wie dies Fig. 9 zeigt, unter Bewegen der horizontalen Richtung in der X-Richtung durch ein Bildelement, wie dies in Fig. 10 gezeigt ist. Diese Dateneinheiten werden einem Abschnittserkenner 96 (Fig. 11-a) in dem Farbauslegkreis 30 eingegeben, die Daten des Umrißabschitts jeder der horizontalen Linien wird in einen FiFo Speicher 93
BOEHMERT & BOEHMERT
eingelesen. In dem Abschnittserkenner 36 wird, wenn das Register 82 die Umrißdaten (Abschnittssignal a = 1 ) jeder horizontalen Linie erkennt, bestimmt, ob diese Umrißdaten den Umriß wiedergeben, wie er die horizontale Linie kreuzt oder die Umrißlinie lediglich in Berührung mit der horizontalen Linie. Die Ein-Bit-Daten zum Bestimmen des farbig auszulegenden Bereiches jeder horizontalen Linie werden in den FiFo 93 über die Ziffer der Abschnitte eingeschrieben.
Die Arbeitsweise des Abschnittserkenners 36 für die Umrißdaten, wie er in Fig. 12-a gezeigt ist, wird unten beschrieben.
Bezüglich der 4. Zeile wird die Datenänderung des 3x3 großen Gebietes zunächst so, wie dies in Figur 13-a gezeigt ist. Auf der 18. Linie wird es wie in Fig. 13-b gezeigt, die 27. Linie entspricht Fig. 13-c. Die zeitliche Darstellung des Abschnittserkenners 16 für diese Fälle wird in Fig. 11-b gezeigt. Der in den FiFo 93 eingeschriebene Inhalt wird in Fig. 1 4 gezeigt. Kurz gesagt (Einzelheiten des Vorgehens werden weiter unten verdeutlicht) werden alle Abschnittsdaten jeder horzontalen Richtung in den FiFo 93 als "O" oder "1 "-Information eingeschrieben.
Die Fläche wird sodann entsprechend diesen Abschnitten farbig ausgelegt. Bei dem farbigen Auslegen werden die Konturdaten jeder Linie in der horizontalen Richtung in den Steuerspeicher 29 ausgelesen, der Lese/Schreib-Vorgang wird für eine Adresse ausgeführt und das Schreib/Lese-Signal wird durch die Abschnittsdaten maskiert und lediglich das erforderliche Gebiet farbig ausgelegt. Fig. 15-a zeigt ein Beispiel des Aufbaus des
BOEHMERT & BOEHMERT
Steuerspeichers 29, Fig. 15-b zeigt die zeitliche Darstellung des farbigen Auslegens der 4., 18., und 27. Zeile in Fig. 1 2.
Da der Schaltkreis zum farbigen Auslegen vollständig hardwaremäßig ausgelegt ist, geschieht das farbige Auslegen in Echtzeit. Die Einzelheiten des Vorgehens von Fig. 11 -a wird unten beschrieben.
Neun aus dem Steuerspeicher wie in Fig. 12 gezeigt ausgelesene Daten, d. h. D(n.1; m_1)# Ό{η> m_1)f D(n+1 f m-1)' D(n-1, m)' D(n, m)' D(n + 1 , m)' D(n-1 , m + 1)' D(n, m+1)' D(n+1 m+1) wer(^en sequentiell in Register 72 bis 79 ausgeschrieben, wodurch sie einen Zugang zu einem ROM 81 zur Erkennung eines Umrißmusters ermöglichen. Dieses ROM 81 erzeugt Signalmuster von 16 Bits, d. h. einem Abschnittsignal (a) einem Holdsignal (b), einem Holdlöschsignal (c), einem Umfangsrichtungssignal 1(d) einem Umfangsrichtungssignal 2(e) und einem Tangentensignal (f), abhängig von den neun in Fig. 16-a und 16-b gezeigten Grundmuster. Diese Signale (a-f) werden jeweils in den folgenden Fällen gezeigt, die anhand von Fig. 17 erklärt werden. Das Abschnittssignal (a) wird erzeugt, wenn die Zentraldaten D/m n» aus den neun Dateneinheiten = 1 ist (Fig. 17(a)).
Bei den folgenden Signalen (b) bis (f) sind die Zentraldaten D#n m\ immer 1. Das Holdsignal (b) wird erzeugt, wenn sowohl Dzn mj und D/m + -| nj beide 1 sind, oder wenn D(n.1( m), D(ri/ m) und D(n+^ m) alle gleich 1 sind (Fig. (b-1)). Das Holdlöschsignal (c) wird erzeugt, wenn sowohl D/n_^ mj und D,n mv gleich 1 sind (Fig. 17(c)). Das Umrißrichtungssignal 1 (d) wird erzeugt, wenn eines oder mehrere der Daten D(n_-|
BOEHMERT & BOEHMERI
-1)' D(n, m-1) und D(n+1, m-1) gleich 1 sind (Fig.
Das Konturrichtungssignal 2 (e) wird erzeugt, wenn eines oder mehrere der Daten Djn-1^ m+1)' D(n, m+1) und D(n+1, m + 1) gleich 1 sind (Fig. 17(e-1)f (e-2)).
Das Tangentensignal (f) wird erzeugt, wenn sowohl die Daten D(n_-| f m_i ) und D(n+1 f J11-1) gleich 1 sind oder wenn sowohl die Daten D(n.1( m + 1, und D(n+1 f m + 1} gleich 1 sind (Fig. 17(f-1), (f-2)).
Die neun Grundmuster werden auf der Grundlage dieser Muster beschrieben.
Muster 1 tritt auf, wenn V(nf m) gleich 1 ist und wenn eines oder mehrere der nachfolgenden Daten D^n-1 m-1)' D(n m-1) und D(n+1 m-1) gleich 1 sind oder wenn eines oder zwei oder mehrere nachfolgende der Daten Dzn-1
m+1)' D(n+1 m+1) gleich 1 sind, wobei das Abschnittssignal (a) gleich 1 ist, das Holdsignal (b) gleich 0 ist, das Holdlöschsignal (c) gleich 0 ist, das Umrißrichtungssignal 1 (d) gleich 1, das Konturrichtungssignal 2 (e) gleich 1 und das Tangentensignal (f) gleich 0 ist.
Das Muster 2 erscheint, wenn Dzn mj gleich 1 und sowohl Djn-1 m_j j und D^n+1 m_^ j gleich 1 sind, wobei das Abschnittssignal (a) gleich 1 , das Holdsignal (b) gleich 0, das Holdlöschsignal (c) gleich 0, das Konturrichtungssignal 1 (d) gleich 1, das Konturrichtungssignal 2 (e) gleich 0 und das Tangentensignal (f) gleich ist.
BOEHMERT & BOEHMERT
Das Muster 3 tritt auf, wenn Dzn m\ gleich 1 und sowohl Djn-1 f m+1) und D(n+1/ m+1) gleich 1 sind, wobei das Abschnittssignal (a) gleich 1, das Holdsignal (b) gleich 0, das Holdlöschsignal (c) gleich 0, das Konturrichtungssignal 1 (d) gleich 0, das Konturrichtungssignal 2 (e) gleich 1 und das Tangentensignal (f) gleich 1 ist.
Das Muster 4 tritt auf, wenn sowohl Dzn mv und Dzn+-J
m) gleich 1 und wenn eines oder beide der Daten Djn-1
m-1)' D(n, m-1) und D(n+1 , m-1 ) gleich 1 und wenn alle der Daten D(n_-, f m + 1 } O{Tlf m + 1 } und D(n+1 f m + 1 } 0 sind, wobei das Abschnittssignal (a) gleich 1, das Holdsignal (b) gleich 1, das Holdlöschsignal (c) gleich 0, das Konturrichtungssignal 1 (d) gleich 1 , das Konturrichtungssignal 2 (e) gleich 0 und das Tangentensignal (f) gleich 0 ist.
Das Muster 5 tritt auf, wenn sowohl Djn-1 mj und Dzn m\ gleich 1 und wenn alle der Daten Djn_i m-1)' D(n m-1 j und D/-n+i f J11-1 j gleich 0 sind und wenn eines oder mehrere der Daten D(n.1( m + 1)f Djn^ ffl+1 } und Djn+^ 1» gleich 1 sind, wobei das Abschnittssignal (a) gleich 1, das Holdsignal (b) gleich 1, das Holdlöschsignal (c) gleich 0, das Umrißrichtungssignal 1 (d) gleich 0, das Umrißrichtungssignal 2 (e) gleich 1 und das Tangentensignal (f) gleich 0 ist.
Das Muster 6 tritt auf, wenn sowohl D^n-1 mj und D^n > gleich 1 und wenn eines oder mehrere der Daten D/n_
1, m-1)' D(n, m-1) und D(n+1, m-1) gleich 1 und wenn alle der Daten Djn-1 # m + 1 }, D(n/ m + 1 } und D(n+1 f m + 1 ) 0 sind, wobei das Abschnittsignal (a) gleich 1, das Holdsignal (b) gleich 0, das Holdlöschsignal (c) gleich 1,
BOEHMERT & BOEHMERT
das Konturrichtungssignal 1 (d) gleich 1, das Konturrichtungssignal 2 (e) gleich 0 und das Tangentensignal (f) gleich 0 sind.
Muster 7 tritt auf, wenn sowohl D^n-1 ^ mj und D(n/ m) gleich 1 und wenn alle der Daten D(n_-| f m-1)' D(n, m-1) und D/n+| m_i\ gleich 0 und eines oder mehrere aus den Daten Dzn-1 f m + 1), D(n/ m + 1 } und D(n+1 f m + 1 , gleich 1 sind, wobei das Abschnittssignal (a) gleich 1, das Holdsignal (b) gleich 0, das Holdlöschsignal (c) gleich 1, das Umrißrichtungssignal 1 (d) gleich 0, das Umrißrichtungssignal 2 (e) gleich 1 und das Tangentensignal (f) gleich 0 sind. Das Muster 8 tritt auf, wenn alle Daten D(n_1 f m), D(rif ra) und D(n+1 # m) gleich 1 sind, wobei das Abschnittssignal (a) gleich 1, das Holdsignal (b) gleich 1, das Holdlöschsignal (c) gleich 0, das Umrißrichtungssignal 1 (d) gleich 0, das Umrißrichtungssignal 2 (e) gleich 0 und das Tangentensignal (f) gleich 0 sind.
Das Muster 9 tritt auf, wenn Dzn mv gleich 0 ist, wobei das Abschnittssignal (a) gleich 0, das Holdsignal (b) gleich 0, das Holdlöschsignal (c) gleich 0, das Konturrichtungssignal 1 (d) gleich 0, das Konturrichtungssignal 2 (e) gleich 0 und das Tangentensignal (f) gleich 0 sind. In Muster 9 bedeutet, daß X entweder 0 (weiß) oder 1 (schwarz) ist. In Fig. 17 dienen (a), (b-1), (c), (d-1), (d-2), (e-1) und (e-2) zur Erläuterung der Signale (a) bis (f), sie sind ursprünglich keine Grundmuster und finden sich nicht in dem ROM 81. Sie entsprechen den unnötigen Linien oder dgl. wie sie oben erwähnt worden sind, die zuvor wie oben angegeben gelöscht worden sind.
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Diese Signale von 6 Bits werden verriegelt und in dem Register mittels des Verzögerungselementes stabilisiert durch die Impulse, nachdem der Ausgang des ROMs 81 stabilisiert ist, die Steuerdaten zum farbigen Auslegen werden in den FiFo 93 entsprechend dem Zustand jedes Bits eingeschrieben.
Die Bedingung zum Einschreiben in das FiFo 93 besteht darin, daß das Abschnittssignal (a) gleich 1 ist, während der Q-Ausgang des Holdsteuerregisters 85 gleich O ist. Die in den FiFo 93 einzuschreibenden Daten sind 1, wenn die Umrißdaten die ausgelesene horizontale Linie kreuzen und O, wenn sie diese berühren.
Unten wird die Arbeitsweise des Abschnittserkenners 96 und das Steuerverfahren zum Einschreiben in den Steuerspeicher 29 zum Zeitpunkt des farbigen Auslegens von drei horizontalen Linien, die in Fig. 12-a gezeigt werden (Fig. 11-a), erklärt.
Ein horizontales Zeilenendsignal W wird für jede Zeile zum Löschen der Register 85, 86, 87 über den NOT-Schaltkreis 95 und die NOR-Schaltkreise 84, 88 gespeist. Der ^-Ausgang des Registers 85 wird 1. Wenn die vierte Linie bei Feststellung eines Abschnitts ausgelesen wird, werden die neun Dateneinheiten (Fig. 13-a) sequentiell in das ROM 81 eingespeist und zur Eingabe in den Abschnittserkenner 96 umgewandelt. Im Ergebnis werden die Ausgänge des Registers 82, d. h. das Abschnittssignal (a), das Holdsignal (b) und das Konturrichtungssignal 2 (e) gleich 1 bei der Adresse 17, der Q-Ausgang wird gleich 0. Andererseits wird das "1"-Signal (a), das durch das Verzögerungselement 92 eingegeben ist, gleich 0 in dem UND-Schaltkreis 90 und wird
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dem FiFo 93 und dem NOR-Gatter 88 über die Verzögerungselemente 92', 92" zugeführt. Da es nicht möglich ist, alleine anhand dieser Adressinformation zu bestimmen, ob ein Kreuzen oder Berühren der Umrißlinie vorliegt, werden die Muster sequentiell diskriminiert bei den Adressen 18 und 19 und der Adresse 20, das Holdlöschsignal (c) wird 1, der ^-Ausgang des Registers 85 wird 1 für einen ansteigenden Impuls, der dem FiFo 93 über einen UND-Schaltkreis 90 und dem Verzögerungselement 92' eingegeben wird. Zu diesem Zeitpunkt werden die Ausgangsbeurteilungsdaten (1) des UND-Gatters 91 in den FiFo 93 eingeschrieben. Da das Umrißrichtungssignal
(d) nicht gleich 1 wird, verbleibt der Ausgang des Registers 86 in diesem Fall auf 0, die in den FiFo 93 einzuschreibenden Daten sind gleich 0 (die vierten FiFo-Schreibdaten (1) in Fig. 11-b)).
Unter Bezugnahme auf die 18. Linie werden neun Dateneinheiten (Fig. 13-b) in den Abschnittserkenner 96 eingegeben. Bei Adresse 7 werden die Ausgänge der Register 82, d. h. das Abschnittssignal (a), das Umrißrichtungssignal 1 (d) und das Umrißrichtungssignal 2
(e) gleich 1 und die Ausgänge h, i der Register 86, 87 werden beide gleich 1. Das Tangentensignal (f) ist gleich 0, es wird jedoch auf 1 gesetzt durch den NOT-Schaltkreis 89. Der Ausgang des UND-Schaltkreises 91 wird gleich 1, so daß die Beurteilungsdaten "1" in den FiFo 93 eingeschrieben werden. Infolgedessen wird der Anstiegsimpuls dem NOR-Gatter 88 über das Verzögerungselement 92" eingeschrieben, die Register 86, 87 werden gelöscht.
Bei der Adresse 27 wird entsprechend ein "1" in den FiFo 93 (den 18. FiFo-Schreibdaten (1) in Fig. 11-b))
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eingeschrieben.
Unter Bezugnahme auf die 18. Linie werden neun Dateneinheiten (Fig. 13-b) dem Abschnittserkenner 96 zugeführt. Bei Adressen 7 werden die Ausgänge der Register 82, d. h. das Abschnittssignal (a), das Konturrichtungssignal 1 ( d) und das Konturrichtungssignal 2 (e) gleich 1 und die Ausgänge h, i der Register 86f 87 werden beide gleich 1. Das Tangentensignal (f) ist gleich 0, es wird jedoch auf 1 gesetzt mittels des NOT-Schaltkreises 89 und der Ausgang des UND-Schaltkreises 91 wird gleich 1, so daß die Beurteilungsdaten "1" in das FiFo 93 eingeschrieben werden. Entsprechend wird der Anstiegsimpuls über das Verzögerungselement 92" dem NOR-Gatter 88 zugeführt, die Register 86, 87 werden gelöscht.
Unter Adressen 87 wird entsprechend "1" in das FiFo 93 (die 18. FiFo-Schreibdaten (1) in Fig. 11-b)) eingeschrieben.
Bezüglich der 27. Linie werden neun Dateneinheiten (Fig. 13-c) in den Abschnittserkenner 96 eingeschrieben. Bei einer Adresse 4 werden die Ausgänge des Registers 82, d. h. das Abschnittssignal (a), das Konturrichtungssignal 1(d) und das Konturrichtungssignal 2(e) gleich 1, die Beurteilungsdaten "1" werden in das FiFo 93 eingeschrieben. Sodann werden unter Adressen 13 bis 16 die Unterscheidungsdaten "0" in das FiFo eingeschrieben wie bei der vierten Zeile. Bei Adressen 24 werden weiter wie in dem Fall der Adresse 4 die Unterscheidungsdaten "1" in das FiFo 93 eingeschrieben. Zu diesem Zeitpunkt werden die obenangegebenen Diskriminationsdaten so in dem FiFo 93 angeordnet, wie dies in
BOEHMERT & BOEHMERT
Fig. 1 4 gezeigt ist.
Im folgenden wird der Vorgang des farbigen Auslegens (des Einschreibens einer "1") innerhalb des in Fig. 12-a gezeigten Umrisses erklärt für die 4., 18. und 27. horizontale Zeile unter Bezugnahme auf Fig. 15-a (einer Einzelheit des Steuerspeichers 29) und der zeitlichen Darstellung von Fig. 15-b.
Nach Abschluß des Auslesens der horizontalen Zeilen wird das DFF 107 als Schreib/Lese-Gatter gelöscht durch das horizontale Zeilenendsignal "W. Das Auslegsteuergattersignal ist gleich 1.
Die Daten werden, wie Fig. 12-a zeigt, in der horizontalen Richtung von der Adresse 1 der 1. Zeile ausgelesen, die Konturdaten "1" werden aus dem Steuerspeicher 102 über einen Ausganglatchtakt η (Ausgangs Latch CK) ausgelesen bei Adressen 17 der 4. Zeile der Speicheradresse m. Sodann wird ein von 0 auf 1 wechselndes Anstiegssignal über ein UND-Gatter 103 (Fig. 15-a) ausgegeben.
Das Anstiegssignal u wird dem Taktanschluß des FiFo 93 eingegeben und die ersten Daten q (die 4. in Fig. 1 4 gezeigten Daten) "0" werden ausgegeben. Die Daten q "0" werden dem UND-Gatter 106 eingegeben, um dem Takteingang χ des DFF 1 07 den Wert "0" zu übergeben. Entsprechend wird das Anstiegessignal ν dem UND-Gatter 106 über ein Verzögerungselement 110 eingegeben, der Ausgang χ verbleibt jedoch auf 0. Sodann werden bei der Adresse 21 der vierten Zeile die Umrißdaten "0" aus dem Speicher 102 ausgelesen, ein sich von 1 auf 0 änderendes Abfallsignal wird von dem UND-Gatter 108 ausgege-
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Das Geschehen von der 5. Zeile bis zu der 26. Zeile ist identisch, die 18. Zeile wird daher unten beschrieben.
Das DFF 107 wird, wie oben erwähnt, bei jeder horizontalen Zeile gelöscht. Bei der Adresse 7 der 18. Zeile wird eine "1" von dem Steuerspeicher 102 ausgelesen, der Ausgang u des UND-Gatters 103 wird ein Anstiegssignal und q "1" wird von dem FiFo 93 geliefert. Der Ausgang des UND-Gatters ist ein Anstiegssignal v, das über ein Verzögerungselement 110 geliefert wird. Der Eingang χ des DFF 107 ist ein Anstiegssignal, so daß der Ausgang t des DFF 107 gleich 1 ist. Wenn ein Schreib/Lese-Impuls als Impuls S in den Steuerspeicher
102 über Gatter 104, 105 eingegeben wird, wird der von dem Selektor 101 ausgewählte Wert "1" in die Adresse 7 eingeschrieben.
Fortschreitend zur Adresse 8 wird "0" von dem Steuerspeicher 102 ausgelesen, der Ausgang u des UND-Gatters
103 wird ein abfallendes Signal. Da der Schreib/Lese-Impuls r jedoch als Impuls S über die Gatter 104, 105 in den Steuerspeicher 102 eingegeben ist, werden Daten "1" eingeschrieben. Daten "1" werden daher in Adresse 26 eingelesen.
Unter Adresse 27 wird eine "1" aus dem Steuerspeicher 102 ausgelesen, der Ausgang u des UND-Gatters 108 wird ein ansteigendes Signal und q "1" wird von dem FiFo 93 ausgegeben. Der ansteigende Impuls χ wird über das DFF 107 über ein Verzögerungselement 110 und das UND-Gatter 106 eingegeben, um einen Ausgang t = "0" zu erreichen, wodurch die Gatter 104, 105 gesperrt werden. Der
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Schreib/Lese-Impuls r erreicht daher nicht den Steuerspeicher 102, die horizontalen Linien bleiben damit unverändert.
Entsprechend werden bei der 27. Linie in Fig. 12-a g gleich "1" von dem FiFo 93 bei Adresse 4 ausgegeben und "1" wird in Adressen 5 bis 12 eingeschrieben. Wenn q gleich "0" von dem FiFo 93 bei Adresse 13 ausgegeben wird, gelangt der Anstiegsimpuls χ nicht zu dem DFF 107, der Ausgang t des DFF 107 verbleibt auf "1", so daß eine "1" kontinuierlich eingeschrieben wird bis zur Adresse 23. Bei Adresse 24 wird, wenn q gleich "1" von dem FiFo 93 ausgegeben wird, der Ausgang t des DFF 107 gleich 0, das Schreiben wird nach der Adresse 24 unterbrochen.
In Fig. 15-a wird das Gatter 103 verwendet bei dem Einschreiben der Umrißlinie. Das Einschreiben der Umrißlinie wird hier nicht beschrieben, weil dies in bekannter Weise durchgeführt wird. Das UND-Gatter 109 ordnet die von dem Speicher 102 ausgelesenen Umrißdaten um, wenn das Abschnittserkennungssignal gleich 1 ist, wie dies in Fig. 3-a gezeigt ist oder wählt die Speicheradresse m zur Umordnung wie in Fig. 12-b gezeigt und führt diese Daten zu den Registern 71 bis 79.
Bezüglich des Verfahrens des farbigen Auslegens wird natürlich sowohl das Verarbeiten durch die zentrale Recheneinheit, wenn diese Zeit gegeben ist, und das manuelle farbige Auslegen von jedem Punkt mit dem Schreiber, möglich.
Jetzt ist die elektrische Maske in dem vorangehend beschriebenen Vorgang vollständig erstellt, es wird
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sodann wie gewöhnlich in dem nachfolgenden Verfahren abgetastet.
Wenn die Aufnahmelinse 8 des Aufnahmekopfs 5 das Gebiet des Ausschnitts der Vorlage 2 erreicht, wird ein Abtastimpuls zu dem Analog/Digital-Wanlder 17 von dem Eingabe-Zeitsteuerkreis 18 eingegeben. Zu demselben Zeitpunkt wird dieser Abastimpuls in den Adressgenerator 26 von dem Eingangs-Zeitsteuerkreis 18 geführt, während bei dem Adressgenerator 26 dieser Eingangsabtastimpuls auf 1/C reduziert wird. Weiter wird eine Speicherausleseadresse des Steuerspeichers 29 erzeugt, das Auslesen der elektrischen Maskendaten, die in den Steuerspeicher 29 eingeschrieben wird, wird begonnen in Übereinstimmung mit der Erzeugungszeit der Bilddaten bezüglich des Datenausgangssteuerkreises 36 über einen Glättungsschaltkreis 38.
Bei dem Analog/Digital-Wandler 1 7 werden die von dem Aufnahmeobjektiv aufgenommenen Farbauszugsbildsignale rot R, grün G und blau B in Digitalwerte gewandelt. Diese R-, G- und B-Bilddaten werden in entsprechende Druckmengendaten der Farben Gelb Y, Magenta M und Cyan C in dem Abtaststeuerkreis 35 gewandelt, um einem Ausgabesteuerkreis 36 eingegeben zu werden.
In dem Datenausgangssteuerkreis 36 werden die inviduellen Bilddaten in Y, M und C-Druckfarbenmengendaten in Echtzeit maskiert, Ausschnittsbildsignale werden erzeugt.
Die erzeugten Bildsignale werden zu einem in Ein-Zeilen-Puffer in dem Datenausgabesteuerkreis 36 in zeitlicher Übereinstimmung eingeschrieben, sie werden weiter
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sequentiell in zeitlichen Serien entsprechend dem Ausgang von dem Zeitsteuerkreis 24 ausgegeben. Die so ausgelesenen Daten, d. h. das Gelbbildsignal wird in ein Halbtonsignal in einem Punkterzeugungskreis 37 gegeben. Dieses Halbtonsignal wird auf der Druckfläche Y der Gelbauszugsplatte des Aufzeichnungsfilms 11 auf der Aufzeichnungstrommel 10 mittels des Ausgabekopfes 11 gedruckt. Dieser Vorgang wird für Magenta-, Cyan- und Schwarzbildsignale, die gleichzeitig ausgelesen werden, wiederholt, sie werden sequentiell in den Magenta-, Cyan- und Scharzdruckgebieten der Auszugsplatten M, C und K des Aufzeichnungsfilms 11 gedruckt.
Dieses hier angegebene Druckverfahren ist lediglich beispielhaft, es ist natürlich möglich, andere Druckverfahren zu verwenden.
Bei dieser Vorrichtung können die elektrischen Maskierungsdaten entsprechend des ungefähren Umrisses gewandelt werden in genaue elektrische Maskierungsdaten, wenn die elektrischen Maskierungsdaten sehr grob sind und Schwankungen der Kontur der erstellten elektrischen Maskierung auf dem Aufzeichnungsfilm 11 deutlich werden. Dies geschieht in einem Glättungskreis 28, so daß eine Maskierung mit einem glatteren Umriß auf das Bild unter Verwendung dieser neun Maskierungsdaten verwendet werden können.
Fig. 18 zeigt ein Blockdiagramm für eine Ausführungform eines Glättungskreises 28, wobei T^, T2 Eingangsanschlüsse der Abtastimpulssignale der X-Richtung bzw. der Y-Richtung, G^ , G2 Trimmgatter der X-Richtung und der Y-Richtung, T41 ein Verbindungsanschluß mit dem Datenbus von dem Abtaststeuerkreis 22 zu dem Register
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52 und dein Drei-Zustand-Puffer 64, T5· ein Eingangsanschluß für Impulse zum Setzen der Register 52 und Tg ein Verbindungsanschluß für den Datenbus zum Führen der elektrischen Maskierungsdaten von dem Steuerspeicher 29 sind.
Die Ein-Bit-Daten der elektrischen Maskierung von "0" oder "1", die von dem Steuerspeicher 29 ausgelesen werden, sind in neun Ein-Bit-Registern R^ ^, R-^r R13» R14' R-] 5, R-| ß, R-] 7, R-] 3 bzw. R-] 9 gespeichert entsprechend den Abtastdaten D(m+1f n+1), D(m+1 f n), D(m+1/ n_1}, D(m, n+1)' D(m, n)' D(m, n-1)' D(m-1, n+1)' D(m-1, n)' D(m-1f n-1)· Der Fluß dieser elektrischen Maskierungsdaten ist in der Abfolge der Register R-| 1 / Register R12' Register R13, Ein-Zeilen-Puffer 53, Register R14, Register R-J5, Register R-J6, Ein-Zeilen-Puf fer 54, Register R-] 7, Register R-] 3* Register R-j 9 und den EinZeilen-Puffern 53, 54, die von einem Ein-Zeilen-Puffersteuerkreis 55 gesteuert werden.
Die elektrischen Maskierungsdaten, die aus dem Steuerspeicher 29 ausgelesen werden, werden dabei in drei Gruppen aufgeteilt, wie dies in Fig. 19 gezeigt wird. Gruppe (a) beinhaltet die Daten außerhalb des Gebietes der elektrischen Maske, Gruppe (b) beinhaltet die Daten der Grenze (des Umrisses) der elektrischen Maskierungsdaten und Gruppe (c) beinhaltet die Daten innerhalb des Gebietes der elektrischen Maske. Da die elektrischen Maskierungsdaten von Gruppe (b) dem Glättungsvorgang unterzogen sind, reicht es zur Unterscheidung, daß der eine Satz der elektrischen Maskierungsdaten, der jeweils ausgelesen worden ist, zu Gruppe (b) gehört, daß die elektrischen Maskierungsdaten (die Hauptmaskierungsdaten) der schattierten Koordinaten (Xm/ Yn) je-
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-^" 3513130
weils ausgelesen werden, wie dies in Fig. 20 gezeigt ist- Die elektrischen Maskierungsdaten der umgebenden acht Koordinateneinheiten werden gleichzeitig ausgelesen und bestätigen, daß die Hauptmaskierungsdaten gleich 1 sind und wenigstens eine der umgebenden acht Dateneinheiten nicht gleich 1 ist. Wenn alle acht Dateneinheiten gleich 1 sind, bedeutet dies, daß das Innere nicht einem Glättungsprozeß unterzogen wurde.
In diesem Fall sind die Hauptmaskierungsdaten die in dem Register R15 gespeicherten elektrischen Maskierungsdaten, die peripheren Daten sind die elektrischen Maskierungsdaten, die in den Registern R^, R12' R13' R-]4, R-I5, R-J6, R-J7, R-j8 bzw. R19 gespeichert sind.
In dem RAM 57 werden 2^ = 256 verschiedene Glättungsmuster zuvor eingeschrieben von dem Abtaststeuerkreis 22 entsprechend den Bedingungen der umgebenden acht Punkte. Ein geeignetes Muster wird gewählt und mittels des Selektors 56 ausgelesen, die Hauptmaskierungsdaten werden geglättet. Die Hauptmaskierungsdaten werden mit anderen Worten zur Glättung interpoliert mit dem gewählten Glättungsmuster.
Die Adresse zum Auslesen der 25 6 verschiedenen Glättungsmuster wird erzeugt durch den Freguenzteilerkreis 1 (202) in der X-Richtung und den Frequenzteilerkreis 2 (204) in der Y-Richtung. Diese Freguenzteilerkreise 202, 204 werden von den Abtastimpulsen der Bilddaten in der X-Richtung und der Y-Richtung aufgezählt. Dabei ist Ty ein Verbindungsanschluß mit dem Adressenbus zum RAM-Schreiben und Tg ist ein Verbindungsanschluß für ein Steuersignal, das verwendet wird, wenn ein Glättungsmuster in das RAM über den Zustandspuffer 64 eingeschrie-
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ben wird.
Die Arbeitsweise des in Fig. 18 gezeigten Schaltkreises ist wie folgt. Wenn das Trimmgatter für die X-Richtung aktiviert ist, wird G1 11H" und X-Richtungs-Abtastimpuls T1 wird dem Frequenzteilerkreis 1 (202) über das Gatter 201 eingegeben. In dem T1I Frequenzteilerkreis 1 (202) wird eine Frequenzteilung um 1/4 bewirkt, so daß der Ausgang G1I "H" annimmt von dem ersten zum zweiten T1I, und von dem fünften zum sechsten T11.
Wenn das Trimmgatter der Y-Richtung geöffnet wird, wird G2 11H" und der Y-Richtungs-Abtastimpuls T2 wird dem Frequenzteilerkreis 2 (204) über das Gatter 203 eingegeben. Der T2i Frequenzteilerkreis 2 (204) bewirkt eine Division um 1/4, so daß der Ausgang G2I 11H" wird von dem ersten zum zweiten T2· und von dem fünften zum sechsten T2i.
Der Verriegelungsimpuls Gj der Register R11 bis R1^ wird über die Gatter 204 als G1I, G2I eingeführt.
Das bedeutet, daß durch den dem rohen Abtasten entsprechenden Verriegelungsimpuls die elektrischen Maskierungsdaten von Tg sequentiell verriegelt werden. Die Adress- und Steuersignale A4 für den Ein-Zeilen-Puffer 53, 54 werden von einem Ein-Zeilen-Puffer-Steuerkreis 55 ausgegeben, dieser Schaltkreis löscht die Adresse durch das T1 1 Signal und zählt die Adressen durch das Gj Signal.
In dem RAM 57 zum Erzeugen der Glättungsmuster wird über einen Selektor 56 eine Glättungsmusterschreibadresse eingeführt von Ty, nachdem die groben Abtast-
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bedingungen bestimmt sind. Der WR Impuls und die Glättungsdaten werden zu demselben Zeitpunkt von dem T41 Anschluß über den Drei-Zustands-Puffer 64 geschrieben. Zu diesem Zeitpunkt wird ein "L" Signal dem Tg Anschluß eingegeben, welches den Selektor 56 umschaltet und die Freigabe des Drei-Zustands-Puffers steuert.
Bei der Glättung werden die Glättungsmuster entsprechend den Ausgangsdaten A-j der Register R-] -j bis R-] 5 gewählt. Die von den Ausgangsadressen R2, R3 in den Freguenzdividierern 1 und 2 (202, 204) ausgewählten Glättungsmuster werden ausgelesen, sie werden nach dem Glätten als elektrische Maskierungen verwendet.
Die zeitliche Darstellung von 4x4 für den in Fig. 18 beispielhaft gezeigten Schaltkreis ist in Fig. 21 gezeigt. Fig. 22 zeigt die Anordnung der Glättungsdaten in einer zeitlichen Darstellung (Fig. 21).
Fig. 23 zeigt ein Beispiel eines Glättungsmusters einer elektrischen Maske, in der lediglich drei Muster P-j, Ρ2 und P3 wiedergegeben werden. Diese Glättungsmuster werden durch benachbartes Aneinanderordnen der Elemente der Untermuster gebildet, beispielsweise aus 16 Abschnitten Af bis A^ g entsprechend einem Bildelement bei dem gewöhnlichen Abtasten, wie dies in Fig. 24 gezeigt ist und geteilt von einem PxP Ein-Masken-Element entsprechend der Größe eines Bildelementes bei dem groben Abtasten. Es gibt, einschließlich der drei obengenannten Muster, 16 = 256 Möglichkeiten der Anordnung von a2/ a^, a^, a-y, ag, Fig. 24 bezieht sich auf das Muster P2. Bei dem Glätten der elektrischen Masken werden geeignete aus diesen 256 Muster ausgewählt abhängig von den Bedingungen der umgebenden acht Daten
BOEHMERT & BOEHMRPT
der Hauptmaskierungsdaten.
Fig. 25 zeigt den Umriß U der elektrischen Maske vor dem Glättung und die Kontur u davon nach dem Glätten. Die kreuzschraffierte Fläche in der oberen linken Hälfte gibt das Gebiet eines Bildelements bei dem gewöhnlichen Abtasten an.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
BOEHMERT & BOEHYiERT
DX 1998
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Eingabetrommel
2 Vorlage
3 Motor
4 Drehencoder
5 Aufnahmekopf
6 Motor
7 Schubspindel
8 Aufnahmeobjektiv
9 Linearencoder
10 Aufzeichnungstrommel
11 Aufzeichnungsfilm
12 Motor
13 Drehencoder
14 Ausgabekopf
15 Motor
16 Schubspindel
17 A/D-Wandler
18 Zeitsteuerkreis
19 Eingabeeinheit
20 Koordinatenleser
21 Eingabetastatur
22 Abtaststeuerkreis
23 Mittelwertbildner
24 Zeitsteuerkreis
BOEHMERT & BOEHMERT
25 Farbmonitor
26 Adressgenerator
27 Hintergrundspeicher
28 Cursorgenerator
29 Steuerspeicher
30 Farbauslegkreis
31 P/S-Wandler
32 P/S-Wandler
33 Datenselektor
34 DΆ-Wandler
35 Abtaststeuerkreis
36 Ausgabesteuerkreis
37 Punktgenerator
38 Glättungskrei s
41 Ein-Zeilen-Puffer
42 Ein-Zeilen-Puffer
43 Puffer-Steuerkreis
44 Frequenzteiler
45 Frequenzteiler
46 Addierer
47 Multiplizierer
52 Abtaststeuerkreis
53 Ein-Zeilen-Puffer
54 Ein-Zeilen-Puffer
55 Puffer-Steuerkreis
56 Auswahlkreis
57 RAM
64 Zustands-Puffer
72 Register
932
BOEHMERT & BOEHMERT
73 Register
74 Register
75 Register
76 Register
77 Register
78 Register
79 Register
80 Verzogerungselement
81 ROM
82 Register
83 NOT-Schaltkreis
84 NOR-Schaltkreis
85 Register
86 Register
87 Register
88 NOR-Schaltkreis
90 UND-Schaltkreis
91 UND-Schaltkreis
92 Verzögerungselement
92' Verzögerungselement
92' * Verzögerungselement
93 FIFO-Speicher
95 NOT-Schaltkreis
96 Abschnittserkenner
1 02 Speicher
1 03 Gatter
1 04 Gatter
1 05 Gatter
106 UND-Gatter
BOEHMERT & BOEHMFRT
107 DFF
108 UND-Gatter
109 UND-Gatter
110 Verzogerungselement
201 Gatter
202 Frequenzteiler
203 Gatter
204 Frequenzteiler

Claims (4)

BOEHMERT & BOEHMERT DX 1998 ANSPRUCHE
1. Verfahren zum Erstellen einer elektronischen Maskierung unter Verwendung eines mit einem Farbmonitor und einer Koordinateneingabeeinrichtung versehenen Farbscanners , gekennzeichnet durch
Bestimmen der auszuschneidenden Fläche der auf eine Eingangstrommel aufgespannten Vorlage mittels der Koordinateneingabeeinrichtung vor dem Duplizieren und Aufzeichnen,
Grobes Abtasten des Bildes in der Ausschnittsfläche, wobei der Abtastabstand größer ist als der Abtastabstand bei dem Duplizieren und Aufzeichnen des Ausschnitts,
Bilden des Mittelwerts des bei dem groben Abtasten gewonnenen Bildsignals zur Umwandlung in grobe Abtastdaten zur Darstellung auf einem Farbmonitor,
Einschreiben der groben Abtastdaten in einen Hintergrundspeicher des Farbmonitors,
BOEHMERT & BOEHMERT
— 2 —
Darstellen der in den Speicher eingeschriebenen groben Abtastdaten auf dem Farbmonitor als Bild mit einem Ausgangspunkt, der dem mittels der Koordinateneingabeeinrichtung eingegebenen Punkt entspricht,
Darstellen einer Kontur des gewünschten elektronischen Ausschnitts auf dem Bild mittels der Koordinateneingabeeinrichtung unter Beobachtung des dargestellten Bildes und Einschreiben der Kontur in einen Steuerspeicher,
Erstellen einer elektronischen Maskierung durch farbiges Auslegen der Kontur,
Einschreiben der gewonnenen elektronischen Maskierungsdaten in einen Steuerspeicher,
Auslesen der in den Steuerspeicher eingelesenen Daten der elektronischen Maskierung entsprechend dem Ausgabezeitpunkt der Bilddaten, wodurch die Bilddaten in Echtzeit maskiert werden.
2. Verfahren zum Erstellen einer elektronischen Maskierung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Interpolieren und Glätten der in den Steuerspeicher eingeschriebenen Daten der elektronischen Maskierung mittels eines Glättungsmusters, das aus Musterelementen zusammengesetzt ist, die in der Größe den Bildelementen gleich sind, entsprechend den Bilddaten, wobei diese zusätzlich zu dem Zeitpunkt des Auslesens der Maskierungsdaten in Übereinstimmung mit der Erzeugung der Bilddaten eingesetzt werden.
BOEHMERT & EOEHMLRT
3» Vorrichtung zum Erstellen einer elektronischen Maskierung unter Verwendung eines mit einem Farbmonitor und einer Koordinateneingabeeinrichtung ausgerüsteten Farbscanners, gekennzeichnet durch
einen Abtaststeuerkreis (22) zum Bestimmen der groben Abstastbedingungen zum groben Abtasten vor dem normalen Abtasten, wobei das Bild der Ausschnittsfläche einer auf die Eingabetrommel (1) aufgespannten Vorlage mittels der Koordinateneingabeeinrichtung (20, 21) bestimmt wird,
einen Mittelwertbildner (23) zum Bilden des durch das grobe Abtasten entsprechend der groben Abtastbedingung gewonnenen Bildsignale in grobe Abtastdaten, um diese als Bild auf einem Farbmonitor (25) darzustellen,
einen Hintergrundspeicher (27) des Farbmonitors (25) zum Einschreiben der groben Abtastdaten,
einen Cursorgenerator (28) zum Auslesen der groben Abtastdaten aus dem Hintergrundspeicher (27) und Erzeugen einer gewünschten elektronischen Maskierung des Bildes unter Beobachten des auf dem Farbmonitor (25) dargestellten Bildes, wobei der Ursprungspunkt den Koordinaten der mittels der Koordinateneingabeeinrichtung (20, 21) eingegebenen Werte entspricht,
ein Farbauslegesteuerkreis (30) zum farbigen Auslegen der Kontur der elektronischen Maskierung,
BOEHMERT & BOEHMERT
und
einen Steuerspeicher (29) zum Einschreiben der bei dem Erstellen der elektronischen Maskierung gewonnenen Daten der elektronischen Maskierung.
4. Vorrichtung zum Erstellen einer elektronischen Maskierung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Glättungskreis (38) zum Interpolieren und Glätten der in den Steuerspeicher eingeschriebenen Daten der elektronischen Maskierung mittels eines Glättungsmusters, das aus Musterelementen zusammengesetzt ist, die der Größe der Bildelemente gleich sind entsprechend den Bilddaten bei dem Auslesen in Übereinstimmung mit der Erzeugungszeit der Bilddaten, wobei der Glättungskreis (39) benachbart zu dem Steuerspeicher (29) angeordnet ist.
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