DE3519191A1 - Vorrichtung zum zerkleinern von faserigen naturprodukten - Google Patents
Vorrichtung zum zerkleinern von faserigen naturproduktenInfo
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Description
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zerkleinern von Kraut und anderen faserigen Naturprodukten, mit einer
umlaufenden Trommel mit daran im wesentlichen radial hervorstehend befestigten Trommelmessern, einem die Trommel
umschließenden Gehäuse mit einer im wesentlichen zylindrischen Gehäuseumfangswand, von der Gehäusemesser nach innen
in Richtung auf die Trommel ragen, wobei die Umlaufbahnen der Trommelmesser zu den Gehäusemessern Scherspalte definieren
.
Durch die Erfindung werden Zerkleinerer oder Schneidvorrichtungen für faserige Naturprodukte, insbesondere für
Kraut angesprochen, wie es im Bereich einer Rübenzuckerfabrik regelmäßig anfällt.
Bei der Herstellung von Rübenzucker fallen als Nebenprodukte sowohl die Preßschnitzel als auch das Rübenkraut an,
die gemeinsam getrocknet als Viehfutter verwendet werden. Hierfür muß jedoch das Kraut zerkleinert werden, wozu Zerkleinerungsvorrichtungen
der eingangs genannten Art verwendet werden.
Die durch die Landwirtschaft in der Rübenzuckerfabrik angelieferten
Rüben sind mit Erde und Steinen und sonstigen unerwünschten Bestandteilen vermischt. Ein Großteil dieser
unerwünschten Bestandteile wird während der Förderung der Rüben in einem Schwemmstrom abgeschieden, so daß zwar die
Rüben mit ihrer glatten Oberfläche im wesentlichen frei von derartigen Bestandteilen sind, während sich im Kraut
sehr leicht Steine od. dgl. verfangen können.
Wenn man nun das Kraut der Schneidvorrichtung zuführt, so geschieht es immer wieder, daß Steine o. a. harte Verunreinigungen
in einen der Scherspalte gelangen, sich zwisehen den Messern kurzzeitig verkeilen und diese so schädigen.
Eine derart beschädigte Zerkleinerungsvorrichtung muß dann vollständig zerlegt werden, um die beschädigten Messer
austauschen zu können. Während dieser enorm arbeitsaufwendigen Reparatur steht die Anlage still, was erhebliehe
Auswirkungen auf den Gesamtbetrieb einer Rübenzuckerfabrik mit sich bringt.
Ausgehend vom oben genannten Stand der Technik ist es somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art derart weiterzubilden, daß eine Beschädigung der Messer durch Fremdkörper im wesentlichen
verhindert und die Überholung der Anlage erleichtert werden .
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Trommelmesser und/oder die Gehäusemesser über Verbindungsmittel
an der Trommel bzw. an der Gehäuseumfangswand bewegbar gelagert sind. Auf diese Weise ist gewährleistet,
daß dann, wenn ein harter Gegenstand in den Scherspalt gelangt, zumindest eines der Messer ausweichen
und den Scherspalt zum Durchtritt des harten Gegenstandes freigeben kann. Dadurch,daß der harte Gegenstand durch den
Scherspalt durchtritt, wird eine größere Beschädigung der Messer verhindert. Hierbei können sowohl die umlaufenden
Trommelmesser als auch die feststehenden Gehäusemesser, als auch beide bewegbar gelagert sein. Im allgemeinen ist
es jedoch hinreichend, wenn nur eines der jeweils zusammenwirkenden Messer bewegbar ist.
Durch die bewegbare Lagerung der Messer ergibt sich noch ein weiterer, ganz wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen
Vorrichtung gegenüber den bisher bekannten Vorrichtungen, man kann nämlich die Schneidwirkung der Vorrichtung
und damit die Schnitzelabmessungen des Schneidgutes durch die entsprechende Bewegung bzw. Einstellung der
Messer in weiten Grenzen variieren. Zum einen wird dadurch die Vielseitigkeit der Vorrichtung erhöht, zum anderen
kann mann die Schneidmesser entsprechend ihrem Abnutzungsgrad verschieden einstellen, so daß dadurch die Wartung
der Vorrichtung wesentlich erleichtert wird.
Vorzugsweise sind die Verbindungsmittel derart ausgestaltet, daß eine Bewegung der Messer nur dann erfolgt, wenn
die auf die Messer wirkende Kraft einen Minimalbetrag übersteigt. Auf diese Weise ist gewährleistet, daß sich die
Messer nicht von selbst z. B. proportional der Drehgeschwindigkeit
der Schneidtrommel bzw. des Füllungsgrades der Vorrichtung verstellen können. Die Bewegung der Messer
erfolgt ausschließlich dann, wenn die auf sie wirkende
Kraft einen Minimalbetrag übersteigt, bei dem eine Beschädigung der Messer zu befürchten ist. Vorzugsweise sind
hierfür die Verbindungsmittel mit einem Einstellmechanismus
3519191 -δι versehen, über den man diese Minimalkraft frei wählbar einstellen
kann. Dadurch ist es möglich, die Vorrichtung auf das zu schneidende Gut und die Widerstandsfähigkeit der
verwendeten Messer einzustellen.
Die Bewegungsrichtung der Messer muß in jedem Falle so erfolgen, daß der Scherspalt (wie oben ausgeführt) freigegeben
wird, sobald ein harter Bestandteil hineingelangt. Vorzugsweise erfolgt hierbei die Bewegung derart, daß die Messer
senkrecht zur Drehachse der Trommel bewegt werden und dabei der Schneidkraft nachgeben. Dies wird durch die entsprechende
Ausgestaltung der Verbindungsmittel erreicht. Besonders einfach lassen sich derartige Verbindungsmittel
dann gestalten, wenn die Messer in einer Schwenkbewegung ausweichen.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
sind die Verbindungsmittel derart ausgestaltet, daß die Messer über Stellmittel außerhalb des Ringraumes zwisehen
Trommel und Gehäuseumfangswand handhabbar und hinsichtlich ihrer Position bestimmbar sind. Mit einer derartigen
Ausgestaltung der Vorrichtung wird erreicht, daß das Bedienungspersonal sofort erkennen kann, ob ein Störungsfall aufgetreten ist. Bei einer bevorzugten Ausführungs-
form der Erfindung wird durch einen derartigen Störungsfall ein Fehlersignal ausgelöst. Weiterhin ist durch diese
Ausbildung der Erfindung gewährleistet, daß nach Abführen des störenden Gegenstandes die Schneidvorrichtung auf einfachste
Weise wieder in ihre Arbeitsposition gebracht wer-
3Q den kann.
Ein wesentlicher Vorteil der oben beschriebenen Handhabbarkeit der Messer besteht auch darin, daß zumindest dann,
wenn die Stellmittel am feststehenden Gehäuse vorgesehen g5 sind, eine Einstellung der Messer bzw. der Scherspalte während
des Betriebes möglich ist. Auf diese Weise kann der Zerkleinerungsgrad ohne jede Betriebsunterbrechung den Erfordernissen
angepaßt werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfassen
die Verbindungsmittel mindestens eine am Gehäuse bzw. an der Trommel befestigte Welle, welche eine Schwenkachse
für die Bewegung der Messer festlegt, wobei die Messer über Reibscheiben auf der Welle und am Gehäuse bzw. an der Trommel
gehaltene Bremsstützen fixiert sind. Mit dieser besonders einfachen Konstruktion ist zum einen ein sicherer Halt
der Messer gewährleistet, zum anderen können die Messer im Störungsfall ausschwenken und den Scherspalt freigeben, wobei
die Reibscheiben die Minimalkraft bestimmen, bei deren Überschreiten die Schwenkbewegung erfolgt. Vorzugsweise ist
die Welle lösbar befestigt, so daß man das oder die Messer bzw. Bremsscheiben leicht ausbauen bzw. auswechseln kann.
Besonders einfach sind sowohl die Konstruktion als auch die Wartung der Anlage dann, wenn auf der Welle mehrere voneinander
beabstandete Messer gehalten sind, da diese dann gemeinsam mit wenigen Handgriffen ausgebaut werden können.
Vorzugsweise ist in diesem Falle dann ein einziger auf alle Messer wirkender Einstellmechanismus vorgesehen, so daß die
Einstellung der Minimalkraft für alle Messer die gleiche ist
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
sind den Messern jeweils Reibscheiben und Bremsstützen zugeordnet, wobei die Messer voneinander unabhängig
schwenkbar auf der Welle gehalten sind. Hierdurch ergibt sich der große Vorteil, daß die Bremskraft auf die Messer
direkt wirkt und nur dasjenige Messer (ggf. von außen erkennbar) ausschwenkt, an dem tatsächlich eine Störung vor-1
iegt.
Vorzugsweise ist die Vorrichtung derart ausgestaltet, daß die Welle mit den Reibscheiben und den Bremsstützen unter
Abdichtung entweder auf der Innenseite der Trommelumfangswand
oder aber (vorzugsweise) auf der Außenseite der Gehäuseumfangswand
so angebracht ist, daß die Messer durch einen Messerdurchlaß in den Ringraum zwischen Gehäuseumfangswand
und Trommel geschwenkt werden können. Insbesondere dann, wenn die Welle auf der Außenseite der Gehäuseumfangswand
3519191 -ιοί angebracht ist, kann man die Welle und damit die Messer mit
Reibscheiben etc. mit wenigen Handgriffen ausbauen und die notwendigen Wartungsarbeiten durchführen.
Eine besonders einfache und dennoch stabile Ausgestaltung der Vorrichtung sieht vor, daß die Messer durch ringförmige,
zur Welle konzentrische Distanzstücke mit bestimmtem Außendurchmesser vorzugsweise diametral hindurchgeführt sind,
daß auf jeder Stirnfläche der Distanzstücke die Reibscheiben deckungsgleich angebaut sind, die auf den Bremsstützen
aufliegen, daß die Bremsstützen über einen Winkelbereich von mindestens 180° mit den Reibscheiben und den Distanzstücken
deckungsgleich geformt sind, so daß sich über einen Winkelbereich von mindestens 180° eine zur Welle konzentrische
Mantelfläche ergibt, und daß die Welle in einem Messerkasten angebracht ist, der zwei in einer Ebene mit
der Welle liegende Axialabdichtungen sowie zwei stirnseitige Radialabdichtungen zur Mantelfläche aufweist. Durch
diese Ausgestaltung der Vorrichtung ist gewährleistet, daß man auf besonders einfache Art und Weise von außen her Zugriff
zu den Messern hat bzw. daß diese von außen in ihrer Position kontrollierbar sind. Vorzugsweise sind hierbei
die Messer im wesentlichen symmetrisch mit einer mittigen Bohrung auf der Flachseite ausgestaltet, so daß sie über
die Reibscheiben, die Bremsstützen und die ggf. vorgesehenen Distanzstücke von außen sichtbar und handhabbar hervorstehen.
Weiterhin ergibt sich dadurch der Vorteil, daß alle Kanten der Messer nacheinander als Schneidkanten verwendet
werden können, indem man die Messer einfach entsprechend wendet. Vorteilhafterweise werden auch ggf. feststehend angebrachte
Messer als Wendemesser dieser Art ausgebildet.
Wenn die Messer auf einer (oder mehreren) Welle sitzen, so ist es erfindungsgemäß vorgesehen, daß der Einstellmechanismus
aus mindestens einer auf einem Gewinde der Welle sitzenden Spannmutter besteht, mittels der die ggf. mehrfach vorgesehene
Anordnung von Distanzstück mit Messer, Reibscheiben und Bremsstützen mit einstellbarer Kraft zusammenge-
spannt werden kann. Durch diese Spannmutter kann somit eine genau dosiert einstellbare Brems- oder Haltekraft
auf die Messer übertragen werden.
Um die Masse der umlaufenden Trommel möglichst gering zu halten, werden die Trommelmesser vorzugsweise unbeweglich
aber lösbar (zum Austausch bzw. Wenden) an der Trommel befestigt. Hierfür sind vorzugsweise Messerflansche vorgesehen,
die parallel zur Stirnwand der Trommel von der Mantelfläche der Trommel hervorstehen.
Um eine besonders hohe Schneidwirkung zu erreichen, werden vorzugsweise in Umfangsrichtung mehrere (zwei) Gruppen
von bewegbar gelagerten Gehäusemessern vorgesehen.
Im folgenden wird eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand von Abbildungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Trommel mit Messern,
Fig. 2 eine ^tirnseitige Ansicht der Trommel mit Messern,
Fig. 3 eine stirnseitige Ansicht des Gehäuses mit angedeuteter Trommel und einem angedeuteten Messerkasten,
Fig. 4 einen (vergrößerten) Längsschnitt durch den Messerkasten, und
Fig. 5 einen Querschnitt durch den Messerkasten nach
Fig. 4 entlang der Linie V-V mit angedeuteter Welle, angedeutetem Messer und strichliert gezeichneter
Gehäusestirnwand.
Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, besteht die Trommel 10 aus zwei Trommelstirnwänden 12, zwischen denen eine Trommelumfangswand
11 befestigt ist. Die Trommelstirnwände 12
weisen mittige Bohrungen auf, durch die eine Welle 13 führt, an deren einem Ende eine Riemenscheibe 14 zur Verbindung
mit einem Antriebsmotor (nicht gezeigt) sitzt. Die Trommelstirnwände 12 sind mit der Welle 13 drehfest
verbunden. Die Welle 13 führt durch Gehäusestirnwände 18, die in Fig. 1 nur angedeutet sind. Zur Durchführung sind
in der üblichen Weise Lager und Abdichtmittel zur Gehäusestirnwand 18 vorgesehen. Auf der Trommelumfangswand 11
sind in Umfangsrichtung gesehen sechs Reihen von Messerflanschen
15 angebracht. Die Messerflansche 15 verlaufen hierbei parallel zur Ebene der Trommelstirnwand 12 und
weisen jeweils zwei Bohrungen auf. An den Flanschen 15 sind Trommelmesser 16 mittels Schrauben befestigt, welche
durch die Bohrungen der Flansche 15 und Bohrungen in den Messern 16 hindurchführen. Die Messer 16 sind hierbei im
wesentlichen symmetrisch gestaltet, so daß man sie dann, wenn eine Schneidkante abgenutzt ist, wenden kann, um die
zweite Schneidkante zu verwenden. Es versteht sich von selbst, daß die Trommel 10 im wesentlichen über ihre gesamte
Länge mit Messerflanschen 15 und Messern 16 besetzt ist. Hierbei werden vorzugsweise die Messerflansche 15
axial versetzt zur nächsten Reihe von Messerflanschen 15
angeordnet, so daß sich insgesamt die doppelte Anzahl .von Umlaufbahnen gemessen an der Anzahl von Messern 16 einer
Messerreihe ergibt.
In Fig. 3 ist ein Gehäuse 17 der Vorrichtung von der Stirnseite her gesehen gezeigt. Das Gehäuse 17 weist eine Einfüllöffnung
19 auf, durch welche das Schnittgut eingefüllt wird. Weiterhin weist das Gehäuse 17 eine Stirnwand 18 und
eine Gehäuseumfangswand 20 auf, die im wesentlichen zylindrisch ausgebildet ist. Konzentrisch zur zylindrischen Gehäuseumfangswand
20 ist im Gehäuse 17 die Trommel 10 gelagert, so daß sich zwischen der Trommel 10 und der Gehäuseumfangswand
20 ein Ringspalt konstanter Breite über die gesamte Gehäusetiefe bzw. -länge ergibt. Der Spalt zwischen
Trommel 10 und Gehäuseumfangswand 20 ist hierbei so bemessen, daß die von der Trommel 10 hervorstehenden Messer 16
in einem gewissen Abstand an der Gehäuseumfangswand 20
vorbeistreichen können.
Auf der Außenseite der Gehäuseumfangswand 20 ist ein Messerkasten
25 angebracht. Durch eine (hier nicht erkennbare) Durchtrittsöffnung in der Gehäuseumfangswand 20 ragen Messer
23 aus dem Messerkasten 25 in den Ringspalt zwischen Trommel 10 und Gehäuseumfangswand 20. Die Länge der Messer
23 ist hierbei so bemessen, daß die Trommelmesser 16 über
eine gewisse Tiefe an den Messern 23 vorbeistreichen. Auf der Außenseite des Messerkastens 25 ragen die den Messern
23 gegenüberliegenden Enden 24, die ebenfalls als Messer ausgebildet sind, hervor.
Die Gehäusestirnwand 18 ist mit einer Ausnehmung 22 versehen, die einen Teil des Seitenteiles 28 des Messerkastens
25 freilegt. Der Zweck dieser öffnung wird weiter unten beschrieben.
In Fig. 3 ist weiterhin mit strichpunktierten Linien ein Schutzkasten 21 dargestellt, der zwar eine Berührung der
Teile 24 verhindert, der aber eine optische Kontrolle ermöglicht. Zu diesem Zweck ist der Schutzkasten 21 aus
durchsichtigem Kunststoffmaterial oder aus einem Stahlgeflecht
od. dgl. gefertigt.
Im folgenden wird anhand der Fig. 4 und 5 die bewegliche Lagerung der Messer näher beschrieben. Beim hier vorgestellten
Ausführungsbeispiel ist die bewegliche Lagerung zwar (nur) für die Gehäusemesser 23 gezeigt, jedoch versteht
es sich von selbst, daß eine entsprechend umkonstruierte Ausgestaltung auch an der Trommel 10 vorgesehen
werden kann.
Wie in Fig. 4 gezeigt, sind die (Gehäuse-)Mes.ser 23 auf
ihren Flachseiten mit Bohrungen versehen, durch welche eine Welle 38 hindurchgeführt ist. Die Messer 23 sitzen
in Distanzstücken 35, und zwar derart, daß sie mit deren
einen Endflächen bündig abschließen, während die anderen Endflächen der Distanzstücke 35 plan ausgebildet sind.
Auf beiden Seiten der Distanzstücke 35 sind Reibscheiben aus geeignetem Friktionsmaterial angeordnet, welche mit
den Distanzstücken 35 deckungsgleich sind. An die Reibscheiben 34 schließen sich Bremsstützen 33 an, deren Form
in Fig. 5 angedeutet ist.
Diese Anordnung von Messern 23 in Distanzstücken 35 mit daran anschließenden Reibscheiben 34 und Bremsstützen 33
ist mehrfach wiederholt auf der Welle 38 vorgesehen, wobei alle diese Teile außer den Bremsstützen 33 individuell bewegbar
sind.
Den Abschluß dieses Satzes von Messern etc. bilden Klemmplatten
37, deren Außendurchmesser wieder im wesentlichen den Außendurchmessern der Distanzstücke 35 bzw. Reibscheiben
34 entspricht. Auf der Welle 38 sind beidseitig Gewindeansätze vorgesehen, so daß die Klemmplatten 37 über
Spannmuttern 42 auf beiden Enden der Welle 38 zusammengespannt werden können. Auf diese Weise wird eine axiale
Kraft auf die Anordnung aufgebracht, wodurch die Reibungswirkung zwischen Distanzstücken 35 (mit Messern 23) und
Bremsstützen 33 für alle Teile auf der Welle 38 dieselbe ist·
Der Messerkasten 25 weist an seinen Stirnseiten 28 Öffnungen 29 auf, durch welche die Messerwelle 38 mit ihren beiden
Enden hindurchgeführt ist. Hierbei ist auf das eine Ende der Welle 38 ein Zentrierrohr 40 aufgeschoben, über
welches die Welle 38 fest in der einen Stirnwand 28 sitzt. Das Zentrierrohr 40 ist mittels einer Wellenmutter 39 gegen
die eine Spannmutter 42 gespannt. Auf dem anderen Ende der Welle 38 sitzt eine Zentrierhülse 41 mit einem in die öffnung
29 eingreifenden zylindrischen Schuß, der mit einer Flanschplatte größeren Durchmessers verbunden ist. Die
Zentrierhülse 41 ist hierbei so ausgebildet, daß sie nicht ganz durch die Stirnwand 28 hindurchführt. Die Zentrierhül-
se 41 ist über eine weitere Wellenmutter 39 auf der Welle 38 fixiert. Auf dem Wellenende mit dem Schuß 41 sitzt
zwischen dem Seitenteil 28 und der Spannmutter 42 eine Unterlegscheibe 36, so daß die Welle 38 mit einem über
die Wellenmutter 39 einstellbaren Haltemoment am Seitenteil 28 des Messerkastens 25 befestigt ist.
Beide Klemmplatten 37 weisen Umfangsnuten auf, in denen
Radialdichtringe 31 sitzen. Diese Radialdichtringe 31 überbrücken jeweils den Spalt zu einem Radialdichtkranz
32, der über einen Winkel von im wesentlichen 180°konzentrisch
um die Welle 38 auf der der Gehäuseumfangswand 20 zugewandten Seite angebracht ist. Die Radialdichtkränze
32 sind hierbei jeweils von einem der Seitenteile 28 in den Messerkasten 25 senkrecht hineinragend angebracht.
Die Tiefe der Radialdichtkränze 32 ist hierbei so bemessen, daß sie im wesentlichen mit der Radialdichtung 31
(mit gewissem überstand) enden.
Weiterhin sind bei der Vorrichtung Axialdichtungen 30 vorgesehen, wie dies aus den Fig. 4 und 5 hervorgeht. Die
Axialdichtung wird über Dichtleisten 26 mit in Nuten gelagerten Axialdichtungen 30 bewerkstelligt. Die Dichtungen
30 liegen auf der Reihe von Bremsstützen 33, Reibscheiben 34 und Distanzstücken 35. Hierbei sind die
Bremsstützen 33 (s. Fig. 5) über einen gewissen Teil ihres Umfanges konzentrisch zur Welle 38 geformt, so daß sich
über diesen Winkelbereich eine zylindrische Mantelfläche
ergibt, auf welcher die Dichtungen 30 aufliegen. Die Bremsstützen 33 weisen weiterhin Fortsätze auf, die auf
der Gehäuseumfangswand 20 aufsitzen. Wenn also, wie in Fig. 5 gezeigt, das Messer 23 mit einem Drehmoment entgegen
dem Uhrzeigersinn beaufschlagt wird, sowirkt das Drehmoment über die Reibscheiben 34 auf die Bremsstützen 33,
die sich auf der Gehäuseumfangswand 20 abstützen und so (zunächst) ein Wegkippen der Messer 23 verhindern.
Die eine der Dichtleisten 26 ist direkt mit der Gehäuseum-
fangswand 20 verbunden, während die andere Dichtleiste 26 am Messerkasten 25 befestigt ist, der wiederum auf der Gehäuseumfangswand
20 festgeschweißt ist. Auf diese Weise bildet der Messerkasten 25 einen Innenraum mit im wesentliehen
dreieckigem Querschnitt. In dem vom Messerkasten 25 mit den darauf befindlichen Dichtleisten 26 gebildeten
Raum ist ein Durchlaß 27 für die Messer 23 in der Gehäuseumfangswand
20 ausgebildet, so daß das Innere des Messerkastens 25 mit dem Ringraum zwischen Gehäuseumfangswand 20
und Trommel 10 kommuniziert.
Die Messer 23 ragen durch die Öffnung 27 in das Gehäuse hinein, wobei der Durchlaß 27 so ausgebildet ist, daß die
Messer 23 ganz aus dem Gehäuse herausgeschwenkt werden können.
Die bereits oben kurz beschriebene Öffnung 29 in jedem der Seitenteile 28 zum Durchlaß der Welle 38 ist in Fig. 5
näher beschrieben. Die Öffnung 29 weist hierbei einen kreisförmig gebohrten Teil auf sowie einen Schlitz, der
aus dem Seitenteil 28 herausführt. Die Breite des Schlitzes ist hierbei so bemessen, daß die Welle 38 ohne Zentrierrohr
40 bzw. Zentrierhülse 41 aus dem Messerkasten 25 herausgenommen werden kann. Wenn man also die ganze
Anordnung z. B. zum Überprüfen oder zum Wenden der Messer 23 herausnehmen will, so muß man lediglich die Wellenmuttern
39 lösen und das Zentrierrohr 40 bzw. die Zentrierhülse 41 abziehen. Sodann kann man die Welle 38 samt den
darauf nach wie vor fixierten und mit einer bestimmten Bremskraft beaufschlagten Messern etc. herausheben.
Weiterhin ist durch den oben beschriebenen Aufbau gewährleistet, daß die Spannmuttern 42 von außen frei zugänglich
sind, so daß man den Minimalwert der Kraft, die zum Bewegen der Messer notwendig ist, jederzeit den Gegebenheiten
anpassen kann.
Weiterhin ist durch die hier aufgezeigte Konstruktion ge-
währleistet, daß die Position der Messer 23 ganz einfach anhand der Position der Messerenden 24 bestimmt werden
kann. Ein Störfall kann somit auf einen Blick lokalisiert werden. Darüber hinaus ist es jederzeit möglich, die Position
einzelner Messer 23 oder aller Messer zu korrigieren oder neu einzustellen, um damit den Zerkleinerungsgrad
bestimmen zu können.
Nachdem Störfälle durch Fremdkörper nicht allzu häufig auftreten, genügt es im allgemeinen, dasjenige Messer 23,
das durch den Fremdkörper ausgeschwenkt wurde, zurückzustellen, ohne zuvor den Zerkleinerer entleeren zu müssen.
Auf diese Weise ist ein sicherer Schutz der Messer erreicht, ohne daß dadurch die Bedienung der Vorrichtung unnötig erschwert
wird.
Meissner & Bolte
Patentanwälte
Patentanwälte
Anmelder:
Ing. Günter Gerlach In den Wiesen 8
2730 Zeven
Bremen, den 20. Mai 1985/9122
yi-
Bezugszeichenl iste
| 10 | Trommel |
| 11 | Trommel umfangswand |
| 12 | Trommelstirnwand |
| 13 | Welle |
| 14 | Riemenscheibe |
| 15 | Messerflansch |
| 16 | Trommelmesser |
| 17 | Gehäuse |
| 18 | Gehäusestirnwand |
| 19 | Einlaß |
| 20 | Gehäuseumfangswand |
| 21 | Schutzkasten |
| 22 | Ausnehmung |
| 23 | Gehäusemesser |
| 24 | Messerende |
| 25 | Messerkasten |
| 26 | Dichtleiste |
| 27 | Messerdurchlaß |
| 28 | Seitenteil |
| 29 | Öffnung |
| 30 | Axialdichtung |
| 31 | Radialdichtring |
| 32 | Radialdichtkranz |
| 33 | Bremsstützen |
| 34 | Reibscheibe |
| 35 | Distanzstück |
| 36 | Unterlegscheibe |
| 37 | Klemmplatte |
38 Messerwelle
39 Wellenmutter
40 Zentrierrohr
41 Zentrierhülse
42 Spannmutter
-IS-
- Leerseite -
Claims (15)
10
1J Vorrichtung zum Zerkleinern von Kraut und anderen
aserigen Naturprodukten, mit einer umlaufenden Trommel mit
daran im wesentlichen radial hervorstehend befestigten Trommelmessern, einem die Trommel umschließenden Gehäuse mit einer im wesentlichen zylindrischen Gehäuseumfangswand, von
der Gehäusemesser nach innen in Richtung auf die Trommel ragen, wobei die Umlaufbahnen der Trommelmesser zu den Gehäusemessern Scherspalte definieren, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelmesser (16) und/oder die Gehäusemesser (23) über Verbindungsmittel (33, 34, 38) an der
Trommel (10) bzw. an der Gehäuseumfangswand (20) bewegbar gelagert sind.
aserigen Naturprodukten, mit einer umlaufenden Trommel mit
daran im wesentlichen radial hervorstehend befestigten Trommelmessern, einem die Trommel umschließenden Gehäuse mit einer im wesentlichen zylindrischen Gehäuseumfangswand, von
der Gehäusemesser nach innen in Richtung auf die Trommel ragen, wobei die Umlaufbahnen der Trommelmesser zu den Gehäusemessern Scherspalte definieren, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelmesser (16) und/oder die Gehäusemesser (23) über Verbindungsmittel (33, 34, 38) an der
Trommel (10) bzw. an der Gehäuseumfangswand (20) bewegbar gelagert sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsmittel (33, 34, 38) derart ausgestaltet sind, daß eine Bewegung der Messer (16, 23) nur dann erfolgt,
wenn die auf die Messer (16, 23) wirkende Kraft einen Minimalbetrag übersteigt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel (33, 34, 38) mit einem Einstellmechanismus
(42) zur frei wählbaren Vorgabe der Minimalkraft versehen sind.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel
(33, 34, 38) derart ausgestaltet sind, daß die Bewegung der Messer (16, 23) senkrecht zur Drehachse der
Trommel (10) vorzugsweise als Schwenkbewegung erfolgt.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel
(33, 34, 38) so ausgestaltet sind, daß die Messer (16, 23) über Stellmittel (24) außerhalb des Ringraumes
zwischen Trommel (10) und Gehäuseumfangswand (20) handhabbar
und hinsichtlich ihrer Position bestimmbar sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel
(33, 34, 38) mindestens eine am Gehäuse (17) bzw. an der Trommel (10) vorzugsweise lösbar befestigte
Welle (13) umfassen, welche eine Schwenkachse für die Bewegung
der Messer (16, 23) festlegt, und daß die Messer (16,
23) über Reibscheiben (34) auf der Welle (13) und am Gehäuse (17) bzw. an der Trommel (10) gehaltene Bremsstützen
(33) fixiert sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle (13) mehrere voneinander beabstandete
Messer (16, 23) gehalten sind, denen vorzugsweise ein einziger auf alle Messer wirkender Einstellmechanismus (42)
zugeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß den Messern (16 , 23) jeweils Reibscheiben (34) und Bremsstützen (33) zugeordnet sind und daß die Messer
(16, 23) voneinander unabhängig schwenkbar auf der Welle (13) gehalten sind.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (13) mit den
Reibscheiben (34) und den Bremsstützen (33) unter Abdichtung auf der Innenseite der Trommelumfangswand (11), vorzugsweise auf der Außenseite der Gehäuseumfangswand (20)
so angebracht ist, daß die Messer (16, 23) durch einen Messerdurchlaß
(27) in den Ringraum zwischen Gehäuseumfangswand (20) und Trommel (10) geschwenkt werden können.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Messer (16, 23) durch ringförmige, zur Welle
(13) konzentrische Distanzstücke (35) mit bestimmtem Außendurchmesser
vorzugsweise diametral hindurchgeführte sind, auf jeder Stirnfläche der Distanzstücke (35) die Reibscheiben
(34) deckungsgleich angebracht sind, die auf den Bremsstützen (33) aufliegen, daß die Bremsstützen (33) über einen
Winkelbereich von mindestens 180° mit den Reibscheiben (34) und den Distanzstücken (35) deckungsgleich geformt
sind, so daß sich über einen Winkelbereich von mindestens 180° eine zur Welle (13) konzentrische Mantelfläche ergibt,
und daß die Welle (13) in einem Messerkasten (25) angebracht ist, der zwei in einer Ebene mit der Welle (13)
liegende Axialabdichtungen (30) sowie zwei stirnseitige Radialabdichtungen (31, 32) zur Mantelfläche aufweist.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 6 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (16, 23) im
wesentlichen symmetrisch mit einer mittigen Bohrung auf der Flachseite so ausgestaltet sind, daß sie über die Reibscheiben
(34), Bremsstützen (33) und ggf. Distanzstücke (35) von
-4-außen sichtbar und handhabbar hervorstehen.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer
(16, 23) als Wendemesser ausgebildet sind.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Einstellmechanismus
aus mindestens einer auf einem Gewinde der Welle (13) sitzenden Spannmutter (42) besteht, mittels der die ggf.
mehrfach vorgesehene Anordnung von Distanzstück (35) mit Messer (16, 23), Reibscheiben (34) und Bremsstützen (33)
mit einstellbarer Kraft zusammengespannt werden kann.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelmesser
(16) unbeweglich aber lösbar an der Trommel (10) befestigt sind, und zwar vorzugsweise an Messerflanschen
(15), die parallel zur Stirnwand (12) der Trommel (10) von dieser hervorstehen.
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Umfangsrichtung
mehrere, vorzugsweise zwei Gruppen von bewegbar gelagerten Gehäusemessern (23) vorgesehen sind.
Meissner & Bolte
Patentanwälte
Patentanwälte
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853519191 DE3519191A1 (de) | 1985-05-29 | 1985-05-29 | Vorrichtung zum zerkleinern von faserigen naturprodukten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853519191 DE3519191A1 (de) | 1985-05-29 | 1985-05-29 | Vorrichtung zum zerkleinern von faserigen naturprodukten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3519191A1 true DE3519191A1 (de) | 1986-12-04 |
Family
ID=6271882
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853519191 Withdrawn DE3519191A1 (de) | 1985-05-29 | 1985-05-29 | Vorrichtung zum zerkleinern von faserigen naturprodukten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3519191A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19904867B4 (de) * | 1999-02-06 | 2010-09-02 | Krupp Fördertechnik Gmbh | Vorrichtung für die Zerkleinerung mineralischen Brechgutes |
| CN110340107A (zh) * | 2019-04-25 | 2019-10-18 | 山东盛唐电气有限公司 | 一种报废电表的自动处理系统及方法 |
-
1985
- 1985-05-29 DE DE19853519191 patent/DE3519191A1/de not_active Withdrawn
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19904867B4 (de) * | 1999-02-06 | 2010-09-02 | Krupp Fördertechnik Gmbh | Vorrichtung für die Zerkleinerung mineralischen Brechgutes |
| CN110340107A (zh) * | 2019-04-25 | 2019-10-18 | 山东盛唐电气有限公司 | 一种报废电表的自动处理系统及方法 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: GERLACH, HILDBURG, 2730 ZEVEN, DE |
|
| 8181 | Inventor (new situation) |
Free format text: GERLACH, GUENTER, 2730 ZEVEN, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |