[go: up one dir, main page]

DE3518720A1 - Tauchkolben einer brennkraftmaschine - Google Patents

Tauchkolben einer brennkraftmaschine

Info

Publication number
DE3518720A1
DE3518720A1 DE19853518720 DE3518720A DE3518720A1 DE 3518720 A1 DE3518720 A1 DE 3518720A1 DE 19853518720 DE19853518720 DE 19853518720 DE 3518720 A DE3518720 A DE 3518720A DE 3518720 A1 DE3518720 A1 DE 3518720A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
oil
wall
plunger
piston skirt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19853518720
Other languages
English (en)
Inventor
Jordan Dipl.-Ing. 8900 Augsburg Gentscheff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN B&W Diesel GmbH
Original Assignee
MAN B&W Diesel GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN B&W Diesel GmbH filed Critical MAN B&W Diesel GmbH
Priority to DE19853518720 priority Critical patent/DE3518720A1/de
Publication of DE3518720A1 publication Critical patent/DE3518720A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F3/00Pistons 
    • F02F3/02Pistons  having means for accommodating or controlling heat expansion
    • F02F3/022Pistons  having means for accommodating or controlling heat expansion the pistons having an oval circumference or non-cylindrical shaped skirts, e.g. oval
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J1/00Pistons; Trunk pistons; Plungers
    • F16J1/08Constructional features providing for lubrication
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/12Details
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B3/00Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
    • F02B3/06Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition with compression ignition
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F7/00Casings, e.g. crankcases
    • F02F2007/0097Casings, e.g. crankcases for large diesel engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02FCYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
    • F02F3/00Pistons 

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Tauchkolben einer Brennkraftmaschine
  • Die Erfindung betrifft einen Tauchkolben, der über einen in eine Querbohrung eingesetzten Kolbenbolzen an eine Pleuelstange und über diese an eine Kurbewelle einer Brennkraftmaschine angeschlossen ist, mit Merkmalen, wie im Oberbegriff des Anspruches 1 angegeben.
  • Derartige Tauchkolben werden insbesondere in schwerölbetriebenen Großdieselmotoren eingesetzt, in denen Zünddrücke über 100 bar auftreten. Dabei weist der Tauchkolben im oberen Bereich seines Kolbenhemdes ein Kolbenringpaket auf, das aus mehreren voneinander beabstandeten Kompressionsringen und einem, den unteren Abschluß desselben bildenden, in einer Ölabführnut sitzenden und mit ringsum gleichmäßiger Kraft gegen die zugehörige Zylinderbohrungswand vorgespannten Ölabstreifring besteht. Das Kolbenhemd dieser Tauchkolben ist in Achsrichtung gesehen ballig ausgebildet und im Bereich der Öffnungen der Kolbenbolzenaufnahmebohrung im Querschnitt ovalisiert. Bedingt hierdurch bilden jene Umfangsbereiche der Kolbenhemdaußenwand, die der Druck- und Gegendruckseite des Tauchkolbens zugeordnet sind, mit der Zylinderwand einen kleineren Spalt als jene dazwischenliegenden Umfangsbereiche der Kolbenhemdaußenwand, die die Öffnungen der Kolbenbolzenaufnahmebohrung umgeben. Im untersten triebwerksseitigen Endbereich ist das Kolbenhemd wieder weitestgehend kreisförmig. Bei solchen bekannten Tauchkolben wird der Schmierölverbrauch durch den mit bestimmter Kraft ringsum gleichmäßig gegen die Zylinderwand vorgespannten Ölabstreifring am unteren Ende des Kolbenringpaketes gesteuert. Obschon dieser Ölabstreifring an sich wegen seiner gleichmäßigen Vorspannkraft von der Zylinderwand ringsum von dem an der Zylinderbohrungswand anhefteten Schmierölfilm überall eine gleichmäßige Menge abtragen soll, ist dies in der Praxis nicht möglich.
  • Letzteres deshalb, weil sich, bedingt durch die Balligkeit und Ovalisierung des Tauchkolbens, in den somit unterschiedlich breiten Spalten zwischen Kolbenhemdaußenwand und Zylinderbohrungswand ein unterschiedlich dicker Schmierfilm ausbildet, der am Umfang verteilt gesehen, bei Bewegung des Tauchkolbens unterschiedliche hydraulische Kräfte entwickelt. Darüberhinaus wird auch beim Kippen des Tauchkolbens von dem auf der Druck- und Gegendruckseite desselben angeordneten Schmierölfilm ein Teil desselben zu den Umfangsbereichen hin verdrängt, die im Bereich um die Öffnungen der Kolbenbolzenaufnahmebohrung liegen. Hierdurch wird einerseits die sich dort sammelnde Schmierölmenge vergrößert, andererseits in Bereichen der Druck- und Gegendruckseite die dort vorher vorhandene Schmierölmenge reduziert.
  • Dies bedeutet, daß gerade an den Stellen des Tauchkolbens, wo keine so intensive Schmierung notwendig ist, immer relativ zu viel Schmieröl vorhanden ist. Außerdem bedeutet dies, daß gerade an den Stellen, nämlich auf der Druckseite und Gegendruckseite des Tauchkolbens, die intensiv geschmiert werden müssen, relativ wenig Schmieröl an der Zylinderbohrungswand verbleibt, so daß immer die Gefahr eines Trockenlaufens mit der Folge von Kolbenfressern besteht.
  • Es sind nun aus der Literatur auch schon Tauchkolben bekanntgeworden - siehe beispielsweise die US-PS 2046789 -, bei denen unterhalb der Öffnungen der Kolbenbolzenaufnahmebohrung eine ringsumlaufende Öl fangrinne mit Ölabführbohrungen vorgesehen ist, über die Schmieröl ins Kolbeninnere abführbar ist. Dies ändert jedoch nichts an der Tatsache der für den Betrieb negativen Auswirkung, die der am unteren Ende des Kolbenringpaketes angeordnete Ölabstreifring verursacht, denn ein solcher Ölabstreifring ist auch beim Kolben nach der US-PS 2046789 vorhanden.
  • Darüberhinaus ist aus der DE-PS 927544 ein weiterer Tauchkolben für Brennkraftmaschinen bekannt, bei dem am unteren Ende des Kolbenringpaketes ein erster, oberer Ölabstreifring sowie am unteren Ende des Kolbenhemdes ein weiterer, unterer Ölabstreifring vorgesehen ist.
  • Jeder der Ölabstreifringe sitzt dabei in einer Ringnut, die von Bohrungen durchsetzt ist, über die das abgestreifte Schmieröl ins Kolbeninnere abführbar ist.
  • Darüberhinaus sind an diesem bekannten Tauchkolben kurz unterhalb des oberen Ölabstreifringes und im Bereich oberhalb der Öffnungen der Kolbenbolzenaufnahmebohrung zwei sich etwa über einen Winkelbereich von 90" erstreckende, ins Kolbenhemd eingearbeitete Ölfangrillen vorhanden. An jedem Ende einer solchen Ölfangrille ist eine relativ durchmessergroße Ölabführbohrung vorhanden, über die das von der jeweiligen Ölfangrille gesammelte Schmieröl ins Kolbeninnere abführbar ist.
  • Dieser bekannte Kolben besitzt eine Reihe von Nachteilen, die eine Anwendung der dort offenbarten Technologie für hochbelastete Tauchkolben nicht möglich erscheinen lassen. Diese Nachteile sind nachfolgend skizziert.
  • Durch die oberhalb der Öffnungen der Kolbenbolzenbohrung ausgebildete Ölfangrinne ist für den Fall keine wirksame Ölabfuhr möglich, wenn der Tauchkolben so wie heute üblich in Bereichen um die Öffnungen der Kolbenbolzenaufnahmebohrung ovalisiert ist und deshalb die Kolbenhemdaußenwand in diesem Bereich gegenüber der Zylinderbohrungswand relativ weit zurückgenommen ist.
  • Damit wären zwangsläufig auch die Kanten der Öl fangrinne relativ weit gegenüber der Zylinderbohrungswand zurückgenommen, so daß bedingt durch den relativ großen Abstand praktisch keine Ölabstreifwirkung erzielbar ist. Außerdem ist die Anbringung von Ölablaufbohrungen an den beiden Enden der jeweiligen Ölfangrille wegen der hohen Zünddruckbeaufschlagung, die bei modernden Großdieselmotoren regelmäßig über 100 bar liegt, aus Sicherheitsgründen nicht zulässig. Diese Ölablaufbohrungen würden im Motorbetrieb, bedingt durch die Deformation des Tauchkolbens ovalisiert. Die in diesem Bereich auftretenden Spannungen würden die zulässige Grenze übersteigen, so daß sich Risse ergäben, die wiederum Kolbenfresser hervorrufen könnten. Generell kann somit gesagt werden, daß Durchbrüche im Kolbenhemd oberhalb der Öffnungen der Kolbenbolzenbohrung aus Sicherheitsgründen grundsätzlich nicht vertretbar sind.
  • Was die untere Ringnut mit dem darin eingesetzten unteren Ölabstreifring anbelangt, so sind auch diesbezüglich verschiedene Nachteile aufzuzeigen. Die heute angestrebten, relativ niedrigen Schmierölverbräuchen in der Größenordnung von 0,4 g/PSh bedingen sehr kleine Schmierölmengen an den Zylinderlaufflächen. Durch einen gleichmäßig ringsum am unteren Ende des Tauchkolbens vorgespannten Ölabstreifring wird dabei von vornherein der an der Zylinderbohrungswand anhaftende Schmierölfilm auf eine kritisch dünne Dicke im Bereich der Druck- und Gegendruckseite des Tauchkolbens gebracht, weil durch das Kippen des Tauchkolbens der vorhandene Ölfilm zwangsläufig von der Druckseite und Gegendruckseite desselben zu Laufbereichen unterhalb und oberhalb der Öffnungen der Kolbenbolzenaufnahmebohrung verdrängt wird. Die hochbelasteten Tragseiten des Kolbenhemdes mit der zugehörigen Ringpartie können hierdurch partiell trockenlaufen. Erfahrungen mit solchen Lösungen zeigen, daß damit zwar eine Ölverbrauchsreduzierung möglich ist, aber generell Kolbenfresser begünstigt werden.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, für eine Ölverbrauchsreduzierung an einem Tauchkolben der eingangs definierten Art solche Maßnahmen vorzusehen, daß die Laufflächen der Zylinder und Kolbenringe immer ausreichend auf den tragenden Seiten gezielt geschmiert bleiben, unnötiges Schmieröl an weniger belasteten Umfangsbereichen von Tauchkolben und Zylinderbohrungswand möglichst vollständig abgestreift wird, ferner der Tauchkolben in seiner Stabilität nicht gefährdet und trotzdem ein insgesamt verbessertes Laufverhalten desselben erziel bar ist.
  • Diese Aufgabe ist bei einem Tauchkolben der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Durch die am unteren Ende des Kolbenhemdes vorgesehene Ölfangrinne wird beim Kolbenhub von dem an der Zylinderbohrungswand ringsum anhaftenden Schmierölfilm nur in ihrem winkelmäßigen Erstreckungsbereich Schmieröl in einer bestimmten Dicke abgestreift und in das Kolbeninnere abgeführt. In den anderen, der Druck- und Gegendruckseite des Tauchkolbens zugeordneten Umfangsbereichen dagegen bleibt der Ölfilm in seiner Dicke erhalten. Der am unteren Ende des Ringpaketes vorhandene Ölabstreifring reduziert wegen seiner ringsum gleichmäßigen Vorspannkraft den noch verbleibenden unterschiedlich dicken Ölfilm weiter, und zwar gezielt auf ein gewünschtes Maß, das für ausreichende Schmierung der Kolbenringe, der Zylinderbohrungswand und des Kolbenhemdes genügt. Die Vorspannung dieses Ölabstreifringes ist erfindungsgemäß deshalb zurücknehmbar gegenüber vergleichbaren Ölabstreifringen, weil eine Anhäufung von Ö1 in den Laufbereichen des Tauchkolbens um die Öffnungen der Kolbenbolzenaufnahmebohrung durch das Vorabstreifen des in diesem Bereich gegebenen Schmieröles vermieden ist. Zum Vergleich: bei konventionellen Kolben war bisher das in diesen Bereichen in großer Menge und Filmdicke vorhandene Schmieröl das Kriterium für die Vorspannkraft des Ölabstreifringes, mit dem weiter vorn bereits erwähnten Nachteil, daß dort, wo das Schmieröl unbedingt notwendig war, nämlich auf der Druckseite und Gegendruckseite des Tauchkolbens, zwangsläufig zuviel abgestreift und damit der Ölfilm zu dünn wurde. Bedingt durch die Vorabstreifung des Schmieröles über die erfindungsgemäß angeordneten Ö1-fangrinnen an Umfangsbereichen, wo keine so intensive Schmierung notwendig ist, kann die Vorspannkraft des Ölabstreifringes erfindungsgemäß genau auf jenes Maß der gewünschten Ölfilmdicke in den tragenden Bereichen des Tauchkolbens eingestellt werden, und dies, ohne dabei den Ölverbrauch zu erhöhen. Es ist damit eine gezielte Schmierölfilmdickensteuerung gewährleistet. Im Motorbetrieb ist bei Anwendung der erfindungsgemäßen Lösung damit sowohl eine Zwickelverschleißminderung, als auch eine Kolbenverschleißreduzierung sowie eine längere Lebensdauer der Kolbenringe bei minimiertem Ö1-verbrauch erzielbar.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen und Details der erfindungsgemäßen Lösung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Nachstehend ist die erfindungsgemäße Lösung anhand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. In der Zeichnung zeigen: Fig. 1: eine Seitenansicht eines Tauchkolbens nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, Fig. 2: einen Schnitt durch den Tauchkolben von Fig. 1 entlang der dort eingezeichneten Schnittlinie 11-11, Fig. 3: eine Seitenansicht eines Tauchkolbens nach einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung, Fig. 4: einen Schnitt durch den Tauchkolben von Fig. 3 entlang der dort eingetragenen Schnittlinie IV-IV, Fig. 5: einen Querschnitt durch den Tauchkolben nach Fig. 1 und 3 entlang der dort eingezeichneten Schnittlinie V-V.
  • In den Figuren ist insgesamt mit 1 ein Tauchkolben bezeichnet, der über einen in eine querdurchgehende Aufnahmebohrung 2 eingesetzten Kolbenbolzen 3 (Fig. 5) an eine Pleuelstange 4 (Fig. 5) und über diese an eine nicht dargestellte Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine angeschlossen ist. Mit 5 ist der Kolbenboden, mit 6 (Fig. 5) das Kolbenhemd und mit 7 die Kolbenhemdaußenwand bezeichnet. In den Fig. 1 bis 4 ist der Tauchkolben 1 alleine, in Fig. 5 dagegen über den Kolbenbolzen 3 an die Pleuelstange 4 angeschlossen dargestellt.
  • Der Tauchkolben 1 weist im oberen Bereich seines Kolbenhemdes 6 ein Kolbenringpaket auf, das aus mehreren voneinander beabstandeten, in Ringnuten eingesetzten Kompressionsringen 8, 9, 10 und einem, den unteren Abschluß bildenden, in einer Ölabführnut sitzenden und mit ringsum gleichmäßiger Kraft gegen die Zylinderbohrungswand 11 (Fig. 5) vorgespannten Ölabstreifring 12 besteht. Auch wenn in der Zeichnung als solches nicht ersichtlich, weil zeichnerisch nicht hinreichend klar darstellbar, so ist die Kolbenhendaußenwand 7 trotzdem in Achsrichtung gesehen ballig ausgebildet. Diese Balligkeit erstreckt sich, wie in den Fig. 1 und 3 angedeutet, am Tauchkolben 1 über eine Höhe H1 der Kolbenhemdaußenwand 7. Außerdem ist die Kolbenhemdaußenwand 7 des Tauchkolbens 1 im Bereich um die nach Einsetzen des Kolbenbolzens 3 vor dessen beiden axialen Endflächen noch verbleibenden Öffnungen 13, 14 der Kolbenbolzenaufnahmebohrung 2 im Querschnitt ovalisiert.
  • Höhe und Lage dieser aus Fig. 5 gut ersichtlichen Ovalisierung am Tauchkolben 1 sind in Fig. 1 und 3 durch die Höhe H2 angegeben. Bedingt durch diese Ovalisierung des Tauchkolbens 1 in diesem Höhenbereich H2 sind zwischen den Umfangsbereichen 15, 16 (Fig. 5) der Kolbenhemdaußenwand 7, die der Druckseite und Gegendruckseite des Tauchkolbens 1 zugeordnet sind, und der Zylinderbohrungswand 11 Spalte 17 und 18 gegeben, die kleiner sind, als jene Spalte 19, 20, die in dazwischenliegenden Umfangsbereichen 21, 20 der Kolbenhemdaußenwand 7 und der Zylinderbohrungswand 11 gegeben sind. Diese Umfangsbereiche 21, 22 erstrecken sich in Umfangsrichtung gesehen jeweils gleichmäßig beiderseits der nach Einsetzen des Kolbenbolzens 3 vor dessen beiden axialen Endflächen noch verbleibenden Öffnungen 13, 14 der Kolbenbolzenaufnahmebohrung 2. In ihrem untersten triebwerkseitigen Endbereich dagegen, der in den Fig. 1 und 3 durch die Höhe H3 angegeben ist, ist die Kolbenhemdaußenwand 7 wieder weitestgehend kreisförmig. Im Arbeitstakt des Tauchkolbens wird dessen Kolbenhemd wegen der einwirkenden Zündkräfte so deformiert, daß die unterhalb der Öffnungen 13, 14 liegenden Wandflächenteile nach außen gehen. Die Kolbenhemdaußenwand ist also in ihrem untersten Bereich (H3) nur leicht ovalisiert, so weit, daß sich im Arbeitstakt infolge der Deformation in diesem untersten Bereich die gewünschte Kreisform einstellt.
  • Entsprechend einem Kriterium der Erfindung ist im Kolbenhemd 6 unterhalb jeder der beiden Öffnungen 13, 14 der Kolbenbolzenaufnahmebohrung 2 im wieder zumindest nahezu kreisförmigen Endbereich (H3) eine sich jeweils über einen Umfangswinkelbereich CX C 90C erstreckende und bei der Kolbenhubbewegung nur in diesem Winkelbereich CX Schmieröl von der Zyinderbohrungswand 11 abstreifende und ins Kolbeninnere abführende Ölfangrinne 23 vorgesehen. Diese Öifangrinne 23 begünstigt darüber hinaus die Kreisformbildung des Kolbenhemdes im untersten Bereich (H3) bei Einwirkung der Zündkräfte im Arbeitstakt des Tauchkolbens.
  • Beim Ausführungsbeispiel gem. Fig. 1 und 2 ist jede der beiden Ölfangrinnen 23 durch eine das Kolbenhemd 6 im angegebenen Winkelbereich z vollständig durchsetzende, sich im wesentlichen senkrecht zur Tauchkolbenlängsachse erstreckende Quernut 24 gebildet.
  • Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 3 und 4 ist jede der beiden Ölfangrinnen 23 durch eine im angegebenen Winkelbereich CR das Kolbenhemd 6 mit einer etwa bis zur Hälfte von dessen Wandstärke reichenden Tiefe eingearbeiteten Querrille 25 mit von deren Boden 26 durch den Rest der Kolbenhemdwand führende Querbohrungen 27 gebildet.
  • Die axiale Breite der Quernut 24 bzw. Querrille 25 beträgt etwa das 1,5- bis 2-fache der Höhe des Ölabstreifringes 12.
  • Entsprechend einem weiteren erfindungsgemäßen Kriterium ist die Vorspannkraft des am unteren Ende des Kolbenringpaketes angeordneten Ölabstreifringes 12 reduziert sowie an die geringere noch abzustreifende Ölmenge und an eine, in den der Druck- und Gegendruckseite des Tauchkolbens 1 zugeordneten Laufbereichen 15, 16 an der Zylinderbohrungswand 11 gewünscht kleine, aber ausreichende Schmierung sicherstellende, Ölfilmdicke angepaßt eingestellt.
  • Durch die Kombination dieser beiden erfindungsgemäßen Maßnahmen ist eine in jeder Beziehung ausreichende Schmierung und trotzdem ein geringerer Schmierölverbrauch im Motorenbetrieb erzielbar. Einzelheiten und Wirkungen der erfindungsgemäßen Lösung sind bereits in der Beschreibungseinleitung ausreichend diskutiert.

Claims (4)

  1. Patentansprüche Tauchkolben, der über einen in eine Querbohrung (2) eingesetzten Kolbenbolzen (3) an eine Pleuelstange (4) und über diese an eine Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine angeschlossen ist, der ferner im oberen Bereich seines Kolbenhemdes (6) ein Kolbenringpaket, bestehend aus mehreren voneinander beabstandeten Kompressionsringen (8, 9, 10) und einem, den unteren Abschluß bildenden, in einer Ölabführnut sitzenden und mit ringsum gleichmäßiger Kraft gegen die Zylinderbohrungswand (11) vorgespannten Ölabstreifring (12), aufweist, und dessen Kolbenhemdaußenwand (7)in Achsrichtung ballig sowie im Bereich um die nach Einsetzen des Kolbenbolzens (3) vor dessen beiden axialen Endflächen noch verbleibenden Öffnungen (13, 14) der Kolbenbolzenaufnahmebohrung (2) im Querschnitt ovalisiert ist, wobei in Umfangsbereichen (15, 16), die der Druck- und Gegendruckseite des Tauchkolbens (1) zugeordnet sind, die Kolbenhemdaußenwand (7) mit der Zylinderwand (11) Spalte (17, 18) bildet, die kleiner als jene Spalte (19, 20) in den dazwischenliegenden Umfangsbereichen (21, 22) zwischen Kolbenhemdaußenwand und Zylinderbohrungswand sind, in denen die Öffnungen (13, 14) der Kolbenbolzenaufnahmebohrung (2) angeordnet sind, und wobei die Kolbenhemdaußenwand (7) in ihrem untersten, triebwerkseitigen Endbereich wieder weitestgehend kreisförmig ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Kolbenhemd (6) unterhalb jeder der beiden Öffnungen (13, 14) der Kolbenbolzenaufnahmebohrung (2) im kreisförmigen Endbereich (H3) eine sich jeweils über einen Umfangswinkelbereich b( L 90° erstreckende sowie bei der Kolbenhubbewegung nur in diesem Winkelbereich 29 Schmieröl von der Zylinderbohrungswand (11) abstreifende und ins Kolbeninnere abführende Öl fangrinne (23; 24, 25, 26, 27) vorgesehen ist, und daß die Vorspannkraft des am unteren Ende des Kolbenringpaketes angeordneten Ölabstreifringes (12) reduziert sowie an die geringere noch abzustreifende Schmierölmenge und an eine, in den der Druck- und Gegendruckseite des Tauchkolbens (1) zugeordneten Laufbereichen (15, 16) an der Zylinderbohrungswand (11) gewünscht kleine, aber ausreichende Schmierung sicherstellende, Ölfilmdicke angepaßt eingestellt ist.
  2. 2. Tauchkolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ölfangrinne (23) durch eine das Kolbenhemd (6) im angegebenen Winkelbereich N vollständig durchsetzende, sich im wesentlichen senkrecht zur Tauchkolbenlängsachse erstreckende Quernut (24) gebildet ist.
  3. 3. Tauchkolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Ölfangrinne (23) durch eine im angegebenen Winkelbereich ?< in das Kolbenhemd (6) mit einer etwa bis zur Hälfte von dessen Wandstärke reichenden Tiefe eingearbeitete, sich im wesentlichen senkrecht zur Tauchkolbenlängsachse erstreckende Querrille (25) mit von deren Boden (26) durch den Rest der Kolbenhemdwand führende Querbohrungen (27) gebildet ist.
  4. 4. Tauchkolben nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Breite der Quernut (24) bzw. Querrille (25) etwa das 1,5- bis 2-fache der Höhe des Ölabstreifringes (12) beträgt.
DE19853518720 1985-05-24 1985-05-24 Tauchkolben einer brennkraftmaschine Ceased DE3518720A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853518720 DE3518720A1 (de) 1985-05-24 1985-05-24 Tauchkolben einer brennkraftmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853518720 DE3518720A1 (de) 1985-05-24 1985-05-24 Tauchkolben einer brennkraftmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3518720A1 true DE3518720A1 (de) 1986-11-27

Family

ID=6271557

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19853518720 Ceased DE3518720A1 (de) 1985-05-24 1985-05-24 Tauchkolben einer brennkraftmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3518720A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0373516A1 (de) * 1988-12-10 1990-06-20 T&amp;N TECHNOLOGY LIMITED Kolben
CN103485923A (zh) * 2013-10-12 2014-01-01 湖南江滨机器(集团)有限责任公司 一种活塞、活塞外圆截面优化方法和活塞型线优化方法
CN111322186A (zh) * 2020-03-26 2020-06-23 南通通力油泵有限公司 一种耐磨型柱塞偶件

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Otto- und Dieselmotoren, Vogel-Verlag 1973, Würzburg, S. 139-144 *

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0373516A1 (de) * 1988-12-10 1990-06-20 T&amp;N TECHNOLOGY LIMITED Kolben
CN103485923A (zh) * 2013-10-12 2014-01-01 湖南江滨机器(集团)有限责任公司 一种活塞、活塞外圆截面优化方法和活塞型线优化方法
CN103485923B (zh) * 2013-10-12 2015-09-30 湖南江滨机器(集团)有限责任公司 一种活塞、活塞外圆截面优化方法和活塞型线优化方法
CN111322186A (zh) * 2020-03-26 2020-06-23 南通通力油泵有限公司 一种耐磨型柱塞偶件

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69102094T2 (de) Achslager.
DE2621348C2 (de) Zylinder mit trockener dünnwandiger Zylinderlaufbuchse für Brennkraftmaschinen
DE2711983A1 (de) Lager
EP1521929B1 (de) Kolben für einen verbrennungsmotor
EP0189767B1 (de) Ölgekühlter, mehrteiliger Tauchkolben für Hubkolbenbrennkraftmaschinen
DE3534536C2 (de)
DE3511851C2 (de) Geschlitzter, in einer Ringnut am unteren Ende eines Tauchkolbens eingesetzter Ölabstreifring
DE3429935C2 (de) Direktbetätigte Flügelzellenpumpe
DE3722435A1 (de) Schmiereinrichtung fuer eine brennkraftmaschine
DE19802461C2 (de) Kühlmittelverdichter
DE3518720A1 (de) Tauchkolben einer brennkraftmaschine
DE2720279C2 (de) Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen
DE3044255A1 (de) Zylinder- und kolben-schmiervorrichtung an einer brennkraftmaschine
DE3441919C2 (de)
DE10127172B4 (de) Kolben für einen Verbrennungsmotor
DE1653810B2 (de) Zahnradpumpe
DE3231336C2 (de) Kolbenring für eine Kolbenbrennkraftmaschine mit einer Schmieröffnungen aufweisenden Zylinderlauffläche
DE2650368C2 (de) Pumpenkolben für eine Kraftstoffeinspritzpumpe einer Brennkraftmaschine
DE69609543T2 (de) Verteilereinspritzpumpe mit innerem Nockenring
DE8515338U1 (de) Tauchkolben einer Brennkraftmaschine
DE3238489A1 (de) Pleuelstange
DE102004021361A1 (de) Kolbenring
EP0971123B1 (de) Kraftstoffeinspritzpumpe
DE4335492A1 (de) Gehäuse für eine Brennkraftmaschine mit V-förmig angeordneten Zylindern
DE102024133422A1 (de) Verbrennungsmotor

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8131 Rejection