DE3518140A1 - Elektrofotografisches kopierverfahren - Google Patents
Elektrofotografisches kopierverfahrenInfo
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Description
VON KREISLER SCHÖN WALD EISHOLD FUES
VON KREISLER KELLER SELTING WERNER
3518U0
PATENTANWÄLTE
Dr.-Ing. von Kreisler 11973
Anmelderin: Dr.-Ing. K. W. Eishold 11981
c
Dr. J. F. Fues
22-22 , Nagaike-Cho , Dipl.-Chem. Alek von Kreisler
D-5000 KÖLN 1
20. Mai 1985
Sg/ray
20. Mai 1985
Sg/ray
Elektrofotografisches Kopierverfahren
Es ist bekannt, zum elektrofotografischen Kopieren eine
fotoempfindliche Trommel aufzuladen, die Trommel mit dem Bild einer Originalvorlage zu belichten, um ein
latentes elektrostatisches Bild auf ihr zu erzeugen, das latente Bild mit Toner zu entwickeln und anschließend
das entwickelte Bild auf ein Papier o.dgl. zu übertragen.
Bei den herkömmlichen kleineren oder mittleren Kopiergeräten wird im allgemeinen eines der beiden nachfolgend
erläuterten Verfahren benutzt, um das latente Bild der Originalvorlage auf der fotoempfindlichen Trommel
zu erzeugen:
a) Die die Originalvorlage tragende Platte wird relativ zu einer festen Faseroptik bewegt, welche die Originalvorlage
abtastet, und das Bild der Originalvorlage wird über die Faseroptik auf die Trommel übertragen, um auf
* ' 3519H0
dieser das latente Bild zu erzeugen.
b) Ein Spiegelsystem wird relativ zu der festen Platte bewegt, um das Original abzutasten, und das Bild des
Originals wird über eine Fokussierlinse auf die Trommel geworfen, um auf dieser das latente Bild zu erzeugen.
Bei den genannten Kopiergeräten werden durch die Bewegung der Platte bzw. das Spiegelsystem mechanische Vibrationen
erzeugt, insbesondere bei Umkehr der Bewegungsrichtung. Diese Vibrationen können verringert werden,
wenn die Kopiergeschwindigkeit entsprechend niedrig gewählt wird.
Bei Kopiermaschinen mit hoher Kopiergeschwindigkeit ist es schwierig, Vibrationen mit dem Maschinenkörper zu
absorbieren, so daß durch Vibrationen Bildunschärfen
hervorgerufen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kopierverfahren anzugeben, das es ermöglicht, Mehrfachkopien
aufeinanderfolgend mit hoher Kopiergeschwindigkeit zu erzeugen, ohne daß wesentliche mechanische Vibrationen
hervorgerufen werden.
Die Erfindung schafft ein elektrofotografisches Kopierverfahren zum Betrieb eines Kopiergerätes, das eine
fotoempfindliche erste Trommel und eine an die erste Trommel ansetzbare zweite Trommel, die an ihrem Umfang
einen Isolierfilm trägt, aufweist.
Das Kopierverfahren nach der vorliegenden Erfindung besteht aus den folgenden Schritten a) bis i):
a) Belichten der ersten Trommel zur Bildung eines ersten latenten Bildes einer Originalvorlage auf der
.ersten Trommel,
b) Entwickeln des ersten latenten Bildes mit Toner, c) übertragen des entwickelten Bildes von der ersten
Trommel auf die zweite Trommel durch gegenseitiges Kontaktieren beider Trommeln,
d) Absetzen der zweiten Trommel von der ersten Trommel,
e) Belichten der ersten Trommel zur Bildung eines zweiten latenten Bildes von demjenigen Bild, das auf
die zweite Trommel übertragen worden ist, auf der ersten Trommel,
f) Entwickeln des zweiten latenten Bildes mit Toner,
g) übertragen des auf der ersten Trommel entwickelten
Bildes auf Papier durch Kontaktieren der ersten Trommel mit dem Papier,
h) Fixieren des auf das Papier übertragenen Bildes und
i) Entfernen von Toner und Ladung von der zweiten Trommel.
Das erfindungsgemäße Kopierverfahren eignet sich insbesondere für kleine und mittlere Kopiergeräte, bei
denen die Platte oder das Spiegelsystem relativ zueinander linear bewegt wird. Bei dem Verfahren ist es
nicht erforderlich, bei jedem Kopiervorgang eine Abtastung der Originalvorlage durchzuführen.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Kopierverfahren anzugeben, mit dem latente Bilder einer
Gruppe von Originalvorlagen aufeinanderfolgend und repetierend auf eine fotoempfindliche Trommel übertragen
werden, nachdem alle Originalvorlagen der Gruppe einmal direkt abgetastet worden sind. Auf diese Weise soll
eine gewünschte Anzahl von Kopien erzeugt werden können, nachdem alle Originalvorlagen der Gruppe jeweils
nur ein einziges mal abgetastet worden sind.
Eine zweite Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens weist zur Lösung der genannten Aufgabe folgende Schritte
a) bis k) auf:
a) Belichten der ersten Trommel zur Bildung eines ersten latenten Bildes einer Originalvorlage auf der ersten
Trommel,
b) Entwickeln des ersten latenten Bildes mit Toner,
c) übertragen des entwickelten Bildes von der ersten
Trommel auf die zweite Trommel durch gegenseitiges Kontaktieren beider Trommeln,
d) Bilden einer Gruppe von Bildern, die einer Gruppe von Originalvorlagen entsprechen, auf der zweiten Trommel
durch Wiederholen der Schritte a) bis c),
e) Absetzen der zweiten Trommel von der ersten Trommel,
f) Belichten der ersten Trommel zur Bildung eines zweiten latenten Bildes von einem der in Schritt d) auf
die zweite Trommel übertragenen Bilder,
g) Entwickeln des zweiten latenten Bildes mit Toner, h) Übertragen des auf der ersten Trommel entwickelten
Bildes auf Papier durch Kontaktieren der ersten Trommel mit dem Papier,
i) Fixieren des auf das Papier übertragenen Bildes
j) Herstellen mindestens einer Kopie der Gruppe von Originalvorlagen durch Wiederholung der Schritte f) bis
j) Herstellen mindestens einer Kopie der Gruppe von Originalvorlagen durch Wiederholung der Schritte f) bis
h) und
k) Entfernen von Toner und Ladung von der zweiten
Trommel.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es nicht erfor-
derlieh, die Abtastung der Originalvorlage bei jedem
Kopierzyklus zu wiederholen. Man erhält die gewünschte Kopienzahl einer Gruppe von Originalen mit einer einzigen
Abtastung der Originale.
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Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 und 2 schematische Schnittdarstellungen durch ein Kopiergerät zur Verdeutlichung der verschiedenen
Zustände während des Kopiervorganges, wobei Figur 1 die erste Phase und Figur 2 die zweite Phase des Kopiervorganges
zeigt.
Gemäß Figur 1 besteht die optische Abtasteinheit zum optischen Abtasten der zu kopierenden Originalvorlage
aus einem ersten Spiegel 1, einem zweiten Spiegel 2 und einem dritten Spiegel 3. Der zweite Spiegel 2 und der
dritte Spiegel 3 sind so angetrieben, daß sie sich in bekannter Weise mit der halben Geschwindigkeit des ersten
Spiegels 1 bewegen.
Die Abtastvorrichtung wird vor dem Beginn der Abtastung in der durch den Pfeil (I) bezeichneten Position angehalten.
Die gestrichelten Linien geben den Zustand der Abtasteinrichtung nach Beendigung der Abtastung einer
Originalvorlage maximaler Länge an der durch den Pfeil
(H) bezeichneten Stelle an. Ferner sind eine fokussierende
optische Linsenanordnung 9 und ein vierter Spiegel 4 in der Richtung vorgesehen, in die das von
dem dritten Spiegel 3 reflektierte Bild der Originalvorlage geworfen wird. Das von dem vierten Spiegel 4
reflektierte Licht wird an der Stelle A auf eine foto-
— Jo —
empfindliche Trommel geworfen, um diese zu belichten. Die fotoempfindliche Trommel, nämlich die erste Trommel
5, ist von einer (nicht dargestellten) Antriebseinrichtung so angetrieben, daß sie zu Beginn eines Kopierzyklus
anfängt, sich gemäß Figur 1 im Uhrzeigersinn zu drehen.
Entlang des Umfangs der ersten Trommel 5 sind eine Reinigungsvorrichtung
16, eine Aufladevorrichtung 10, ein Entwickler 13 und eine Übergabevorrichtung 11 in der
genannten Reihenfolge angeordnet. Die Reinigungsvorrichtung 16 dient zum Entfernen restlichen Toners, der
an der ersten Trommel 5 haftet. Die Aufladevorrichtung 10 dient zum gleichmäßigen Aufladen der ersten Trommel
5. Der Entwickler 13 dient zum Entwickeln des auf der ersten Trommel 10 vorhandenen latenten Bildes durch
Aufbringen von Toner auf die Trommel. Die übergabevorrichtung 11 dient zur Übergabe des entwickelten Bildes
auf ein Papier 21, das gemäß Figur 1 von rechts zugeführt wird.
Das Kopiergerät weist eine zweite Trommel 6 auf, die die erste Trommel 5 berühren kann. Auf der Umfangsfläche
der zweiten Trommel 6 befindet sich ein aus Isoliermaterial bestehender Film. Die zweite Trommel 6
kann durch eine geeignete (nicht dargestellte) Antriebseinrichtung im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn
angetrieben werden. Die tangentiale Rotationsgeschwindigkeit der zweiten Trommel 6 ist so gewählt,
daß sie gleich derjenigen der ersten Trommel 5 ist, wenn beide Trommeln einander berühren^ und etwas kleiner
als diejenige der ersten Trommel 5, wenn die zweite Trommel 6 von der ersten Trommel 5 abgesetzt ist.
Obwohl in Figur 1 die beiden Trommeln 5 und 6 gleiche
Radien haben, kann die zweite Trommel 6 auch einen Radius haben, der von demjenigen der ersten Trommel 5
abweicht.
Die zweite Trommel 6 kann nach einem der folgenden Verfahren 1 bis 3 hergestellt werden:
1. ein transparenter Isolierfilm wird an die nach Art einer Spiegelfläche feinbearbeitete glatte Oberfläche
einer Trommel angeklebt oder angebondet.
Der transparente Isolierfilm hat folgende Eigenschaften:
a) er hat eine solche Steifigkeit, daß er beim Entfernen von restlichem Toner keine Falten wirft,
b) er hat hervorragende elektrostatische Eigenschaften und ist z.B. gegen hohe Spannungen beständig,
c) die Transparenz des Filmes bleibt während langer Benutzungsdauern der Trommel aufrechterhalten.
Für den Film mit den genannten Eigenschaften können synthetische Harze benutzt werden, beispielsweise Polyethylen-Terephthalat
oder Polypropylen. Die Stärke des Films beträgt 30 bis 100 um und vorzugsweise 35 bis
40 |im. Die Trommel sollte beispielsweise aus Aluminium oder Edelstahl bestehen. Eine aus Aluminium bestehende
Trommel kann leicht an ihrer Oberfläche feinbearbeitet oder poliert werden.
Der Film kann auf der Trommelfläche durch Ablagerung eines Polymeren, eines Stoffes wie Ethylen, Propylen
oder Methyl-Methacrylat (Polyethylen, Polypropylen oder Polymethacrylat) unter Verwendung der sogenannten Plasmapolymerisation
im Vakuumbehälter erzeugt werden oder
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durch Ablagerung von SiO2 durch Zerlegen von in einen
Vakuumbehälter eingeführten Gasen, wie SiH., O2 durch
Plasmaentladung.
2. Ein weißer isolierender Polymerfilm wird auf die
Oberfläche einer geglätteten, aber nicht notwendigerweise spiegelnd feinbearbeiteten Trommel aufgeklebt
oder gebondet.
Der Film muß folgende Eigenschaften haben:
a) er muß hinreichend steif sein, um beim Entfernen restlichen Toners keine Falten zu werfen,
b) er muß hinreichend beständig gegen Hochspannungen sein, um das Entstehen von Löchern zu vermeiden,
c) die weiße Farbe darf auch während langer Benutzungsdauern der Trommel nicht verschwinden.
3. Ein transparenter Isolierfilm wird auf die nach dem Glätten weiß gefärbte Oberfläche aufgeklebt oder aufgebondet.
Bei diesem Verfahren wird die Trommel mit der Spiegelfläche durch die weiß gefärbte Trommel ersetzt. Der
Film sollte daher sämtliche Eigenschaften des oben genannten Verfahrens 1) aufweisen.
Um die zweite Trommel 6, die nach einem der Verfahren 1) bis 3) hergestellt worden ist, herum werden eine
Kopierlampe 15, eine Entladungsvorrichtung 19, eine Ladungsvorrichtung 12 und eine Reinigungsvorrichtung
angeordnet. Die Kopierlampe 15 dient zum Beleuchten der Oberfläche der zweiten Trommel 6. Die Entladevorrichtung
19 dient zum Entfernen restlicher Ladungen von der zweiten Trommel. Die Ladungsvorrichtung 12 dient zum
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gleichmäßigen Aufladen der Oberfläche der zweiten Trommel. Die Reinigungsvorrichtung 17 dient zum Entfernen
restlichen Toners von der Oberfläche der zweiten Trommel. Ferner ist eine Heizwalze 18 zum Fixieren des von
der übertragungsvorrichtung 11 auf das Papier 21 aufgebrachten Bildes vorgesehen.
Es sei darauf hingewiesen, daß das Kopiergerät zum Abtasten des auf den Film der zweiten Trommel übertragenen
Bildes ein zweites Abtastsystem benutzt.
Wie aus Figur 2 hervorgeht, wird das von der zweiten Trommel 6 reflektierte Licht von einem fünften Spiegel
7 durch eine in einer Trennplatte 23 vorgesehene öffnung 22 hindurch nach oben geworfen. Die öffnung 22
wird in der ersten Phase des Kopierzyklus von einem sechsten Spiegel 8 verschlossen und in der zweiten
Phase geöffnet. Der sechste Spiegel 8 reflektiert das durch die öffnung 22 hindurchfallende Licht in Richtung
auf die optische Achse der Fokussierlinse 9.
Im folgenden werden die einzelnen Schritte des Verfahrens erläutert.
Figur 1 zeigt den Zustand des Kopiergerätes in der ersten Phase, in der die Schritte a) bis d) des Kopierzyklus
ausgeführt werden.
a) Bildung des ersten latenten Bildes 30
Dieser Schritt beginnt, wenn eine (nicht dargestellte) Kopiertaste gedrückt wird, nachdem die Originalvorlage
auf die Platte 20 aufgelegt worden ist.
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Die erste Trommel 5 beginnt, sich im Uhrzeigersinn zu drehen und wird dabei von der Aufladevorrichtung 10
gleichmäßig aufgeladen. Gleichzeitig beginnt die Spiegel-Abtastvorrichtung mit der Abtastung der Originalvorlage.
Das reflektierte Licht der Originalvorlage wird schließlich von dem vierten Spiegel 4 auf die erste
Trommel 5 geworfen, um auf dieser das erste latente Bild zu erzeugen.
b) Entwicklungsschritt
Bei diesem Schritt b) wird das auf der ersten Trommel 5 gebildete latente Bild von dem Entwickler 13 mit Toner
entwickelt.
15
15
c) Übertragungsschritt
Bei diesem Schritt c) wird das entwickelte Bild auf die \ zweite Trommel 6 übertragen. Wie Figur 1 zeigt, steht
die zweite Trommel 6 hierbei in Kontakt mit der ersten Trommel 5 und sie dreht sich im Gegenuhrzeigersinn. Die
Ladungsvorrichtung 12 lädt die Oberfläche der zweiten Trommel 6 gleichmäßig mit einer Ladung auf, die entgegengesetzt
zu derjenigen des Toners ist. Bei der Rotation der in Kontakt mit der ersten Trommel 5 stehenden
zweiten Trommel 6 wird das auf der ersten Trommel entwickelte Bild auf die zweite Trommel 6 übertragen.
Es sei darauf hingewiesen, daß das auf die zweite Trommel
6 übertragene Bild ein Normalbild ist, da das auf der ersten Trommel 5 entwickelte Bild ein umgekehrtes
Bild ist. Daher ist das auf der zweiten Trommel 6 erzeugte Bild gleich demjenigen der Originalvorlage.
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43 3518H0
-H-
Figur 2 zeigt den Zustand des Kopiergerätes in der zweiten Phase, bei der die Schritte d) bis i) des Kopierzyklus
ausgeführt werden.
d) Absetzen der zweiten Trommel
Zunächst wird die zweite Trommel 6 von der ersten Trommel
5 fortbewegt.
e) Bildung des zweiten latenten Bildes
Bei diesem Schritt e) wird die erste Trommel 5 im Uhrzeigersinn gedreht und auch die zweite Trommel 6 wird
im Uhrzeigersinn gedreht. Die Kopierlampe 15 ist eingeschaltet und der sechste Spiegel 8 ist in die in Figur
2 in durchgezogenen Linien dargestellte Position gebracht. Ferner wird die erste Trommel 5 von der Ladungsvorrichtung
10 so aufgeladen, daß auf ihr ein latentes Bild erzeugt wird.
Bei diesem Schritt wird das auf der zweiten Trommel gebildete Bild abgetastet und unter den gleichen Bedingungen
wie bei der direkten Abtastung der Originalvorlage in den Schritten a) bis c) an der Stelle A auf die
erste Trommel 5 projiziert. Das zweite latente Bild wird nämlich aus dem auf der zweiten Trommel 6 vorhandenen
Bild gebildet und nicht von der Originalvorlage selbst.
Es sei darauf hingewiesen, daß die tangentiale Rotationsgeschwindigkeit
der zweiten Trommel 6, die so geregelt ist, daß sie gleich der tangentialen Rotationsgeschwindigkeit der ersten Trommel 5 ist, gegenüber der
Geschwindigkeit bei Schritt b) erhöht werden kann.
f) Entwickeln des zweiten latenten Bildes
Das zweite latente Bild, das auf der ersten Trommel 5 gebildet wird, wird von dem Entwickler 13 entwickelt,
wie in Schritt c).
g) Übertragung des Bildes
Das entwickelte Bild wird von der Ubertragungsvorrichtung
11 auf das Papier 21 übertragen.
h) Fixierung des Bildes
Das auf das Papier 21 übertragene Bild wird von der Heizwalze 18 fixiert.
Aus der obigen Beschreibung ist ohne weiteres verständlich, daß durch Wiederholen der Schritte i) bis h)
nacheinander zahlreiche Kopien von derselben Kopiervorlage hergestellt werden können.
Bei dem beschriebenen Verfahren werden die Kopierzyklen wiederholt, indem die erste und die zweite Trommel ohne
Abtastung der Originalvorlage angetrieben werden, nachdem die Originalvorlage einmal abgetastet worden ist.
Auf diese Weise können die während des Kopierzyklus verursachten mechanischen Vibrationen auf solche reduziert
werden, die durch die Trommelrotation verursacht werden, weil während des Zyklus das optische System für
die Abtastung nicht bewegt wird. Auf diese Weise kann eine höhere Kopiergeschwindigkeit erreicht werden.
i) Nach Beendigung aller Schritte zur Erlangung der gewünschten Anzahl von Kopien werden restlicher Toner
und Ladungen von der zweiten Trommel 6 entfernt. Der
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Toner wird von der Reinigungsvorrichtung 17 entfernt und die Ladungen von der Entladungsvorrichtung 19.
Wenn nur eine einzige Kopie benötigt wird, kann das entwickelte Bild des ersten latenten Bildes direkt auf
das Papier übertragen werden, wie dies üblicherweise bei Kopiergeräten der Fall ist.
Ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die gewünschte Anzahl von
Kopien einer Gruppe von Originalen ohne mehrmalige Abtastung der Originale erhalten werden kann, nachdem
einmal eine Abtastung der Originale erfolgt ist.
Das zweite Kopierverfahren besteht aus den folgenden Schritten:
a) Bilden eines ersten latenten Bildes
Dieser Schritt a) ist im wesentlichen der gleiche wie der Schritt a) des ersten Ausführungsbeispiels. Der
einzige Unterschied besteht darin, daß die tangentiale Rotationsgeschwindigkeit der ersten Trommel auf (l/k)Vo
eingestellt wird, wobei k eine positive ganze Zahl größer als 1 und Vo die Abtastgeschwindigkeit des optischen
Abtastsystems ist. Daher wird das erste latente Bild auf der ersten Trommel in ümfangsrichtung dieser
Trommel auf (l/k) verkleinert.
b) Entwickeln des ersten latenten Bildes
Dieser Schritt ist im wesentlichen der gleiche wie Schritt b) der ersten Variante. Das erste latente Bild
wird nämlich von dem Entwickler 13 entwickelt. 35
c) Übertragen des Bildes auf die zweite Trommel
Dieser Schritt c) ist im wesentlichen der gleiche wie Schritt c) des ersten Ausführungsbeispiels; es sei jedoch
darauf hingewiesen, daß die Fläche, die das Bild auf der zweiten Trommel einnimmt, auf einen Anteil von
(l/k) der Gesamtfläche dieser Trommel reduziert ist.
d) die Schritte a) bis c) werden k mal wiederholt, um die Bilder von k Originalvorlagen auf der zweiten Trommel
6 abzubilden. Mit anderen Worten: Auf der zweiten Trommel 6 werden k Bilder nacheinander erzeugt, wobei
jedes Bild um den Faktor l/k verkleinert ist.
e) Anschließend wird die zweite Trommel 6 von der ersten Trommel 5 abgesetzt.
f) Bilden des zweiten latenten Bildes.
Dieser Schritt f) ist im wesentlichen der gleiche wie der Schritt e) des ersten Ausführungsbeispiels. Die
tangentiale Rotationsgeschwindigkeit der ersten Trommel wird jedoch so eingestellt, daß sie k mal so groß ist
wie diejenige der zweiten Trommel. Das auf der ersten Trommel erzeugte zweite latente Bild hat dieselbe Größe
wie dasjenige des Originals, da das auf (l/k) reduzierte Bild nunmehr um den Faktor k rückvergrößert wird.
g) Der Schritt g) ist im wesentlichen der gleiche wie der Schritt f) des ersten Ausführungsbeispiels.
h) Dieser Schritt ist ebenfalls im wesentlichen gleich dem Schritt g) des ersten Ausführungsbeispiels.
i) Dieser Schritt ist im wesentlichen gleich dem
Schritt h) des ersten Ausführungsbeispiels.
j) Die Schritte f) bis h) werden k mal wiederholt, um
jeweils eine Kopie der Originalvorlagen zu erzeugen. Wenn eine bestimmte Zahl von Kopien benötigt wird, werden
die Schritte f) bis i) jeweils nochmal wiederholt.
Bei dem zweiten Verfahren wird jeweils von einer Originalvorlage einer Gruppe von Originalvorlagen eine Kopie
hergestellt. Mit anderen Worten: Jede erhaltene Kopie ist automatisch sortiert.
k) Nach Beendigung der Schritte a) bis j) werden Toner und Ladung von der zweiten Trommel entfernt, wie im
Schritt i) des ersten Ausführungsbeispiels.
Obwohl das Bild zunächst auf l/k verkleinert und anschließend
wieder um den Faktor k rückvergrößert wird, ist die Vergrößerung des Bildes nicht auf das
oben geschilderte Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern hier lediglich zum Verständnis des Prinzips des
zweiten Verfahrens erläutert worden.
- Leersei te -
Claims (2)
1. Elektrofotografisches Kopierverfahren zum Betrieb
eines Kopiergerätes, das eine fotoempfindliche erste Trommel und eine an die erste Trommel ansetzbare zweite
Trommel, die an ihrem Umfang einen Isolierfilm trägt, aufweist, mit den folgenden Verfahrensschritten a) bis
i):
10
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a) Belichten der ersten Trommel zur Bildung eines ersten latenten Bildes einer Originalvorlage auf der
ersten Trommel,
b) Entwickeln des ersten latenten Bildes mit Toner,
c) Übertragen des entwickelten Bildes von der ersten Trommel auf die zweite Trommel durch gegenseitiges Kontaktieren beider Trommeln,
c) Übertragen des entwickelten Bildes von der ersten Trommel auf die zweite Trommel durch gegenseitiges Kontaktieren beider Trommeln,
d) Absetzen der zweiten Trommel von der ersten Trommel,
e) Belichten der ersten Trommel zur Bildung eines zweiten latenten Bildes von demjenigen Bild, das auf
die zweite Trommel übertragen worden ist, auf der ersten Trommel,
f) Entwickeln des zweiten latenten Bildes mit Toner,
g) übertragen des auf der ersten Trommel entwickelten
Bildes auf Papier durch Kontaktieren der ersten Trommel mit dem Papier,
h) Fixieren des auf das Papier übertragenen Bildes und
i) Entfernen von Toner und Ladung von der zweiten Trommel.
2. Elektrofotografisches Kopierverfahren zum Betrieb eines Kopiergerätes, das eine fotoempfindliche erste
Trommel und eine an die erste Trommel ansetzbare zweite
ί 3518t40
Trommel, die an ihrem Umfang einen Isolierfilm trägt aufweist, mit den folgenden Verfahrensschritten a) bis
i):
a) Belichten der ersten Trommel zur Bildung eines ersten latenten Bildes einer Originalvorlage auf der
ersten Trommel,
b) Entwickeln des ersten latenten Bildes mit Toner,
c) übertragen des entwickelten Bildes von der ersten
Trommel auf die zweite Trommel durch gegenseitiges Kontaktieren beider Trommeln,
d) Bilden einer Gruppe von Bildern, die einer Gruppe von Originalvorlagen entsprechen, auf der zweiten Trommel
durch Wiederholen der Schritte a) bis c),
e) Absetzen der zweiten Trommel von der ersten Trommel,
f) Belichten der ersten Trommel zur Bildung eines zweiten latenten Bildes von einem der in Schritt d) auf
die zweite Trommel übertragenen Bilder,
g) Entwickeln des zweiten latenten Bildes mit Toner, h) übertragen des auf der ersten Trommel entwickelten
Bildes auf Papier durch Kontaktieren der ersten Trommel mit dem Papier,
i) Fixieren des auf das Papier übertragenen Bildes
j) Herstellen mindestens einer Kopie der Gruppe von Originalvorlagen durch Wiederholung der Schritte f) bis h) und
j) Herstellen mindestens einer Kopie der Gruppe von Originalvorlagen durch Wiederholung der Schritte f) bis h) und
k) Entfernen von Toner und Ladung von der zweiten Trommel.
30
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP10508684A JPS60247653A (ja) | 1984-05-23 | 1984-05-23 | 多数枚連続高速複写方法 |
| JP10508884A JPS60247654A (ja) | 1984-05-23 | 1984-05-23 | 多数枚連続高速複写方法 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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- 1985-05-23 US US06/737,069 patent/US4643559A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (3)
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|---|---|---|---|---|
| US4387979A (en) * | 1980-03-24 | 1983-06-14 | Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha | Copying optical system |
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