DE3518019C2 - - Google Patents
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16L37/00—Couplings of the quick-acting type
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- F16L37/12—Couplings of the quick-acting type in which the connection between abutting or axially overlapping ends is maintained by locking members using hooks, pawls, or other movable or insertable locking members
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steckkupplung gemäß dem Ober
begriff des Patentanspruchs 1.
Die DD-PS 66 753 beschreibt eine derartige Steckkupplung in Form
einer Schnellkupplungseinrichtung mit einem Gehäuseteil, in
welchem zwei gegeneinander gerichtete Dichtkegel sowie federnde
Anschlußgewindesegmente zum Anschluß an ein Gegenstück
vorgesehen sind. In dem Gehäuseteil ist eine verschiebbare Hülse
mit vorderen Spreizelementen angeordnet. Hierbei ist jedoch
nicht ersichtlich, wie diese Spreizelemente bezüglich der
verschiebbaren Hülse angeordnet sind. Offensichtlich sind die
Spreizelemente in Art eines Kreuzes oder eines Steges mit der
Schiebehülse verbunden, wodurch jedoch die Herstellung
kompliziert wird, da beispielsweise zusätzliche Querschlitze in
der Schiebehülse eingebracht werden müssen. Zudem wird auch der
Durchlaßquerschnitt der Steckkupplung reduziert. Zur Montage
würden aufwendige Schraubverbindungen erforderlich sein, die
nicht nur den Herstellungsaufwand vergrößern, sondern auch den
erforderlichen Bauraum, da die wesentlichen Bauteile jeweils auf
einem unterschiedlichen Durchmesser ineinandergesteckt sind.
Weiterhin ist eine Druckfeder am vorderen Ende der Schiebehülse
vorgesehen, die bei fehlendem Druck aus dem Gehäuseteil
hinausgedrückt wird.
Die WO 84/02 566 beschreibt eine ähnliche Vorrichtung,
bei der auf dem Gehäuseaußenmantel eine Muffe längsver
schiebbar ist, über die in verschiedene Druckräume von
einer Luftdruckquelle Preßluft einleitbar ist. Obwohl
diese Steckkupplung sehr rasch und einfach handhabbar
ist und sicher arbeitet, ergibt sich aufgrund der auf
das Gehäuse aufgesetzten Muffe ein verhältnismäßig großer
Durchmesser, so daß beispielsweise die Prüfung sehr eng
nebeneinanderliegender Druckanschlüsse Schwierigkeiten
bereitet. Auch ist die Anbringung der verschiedenen
Radialbohrungen Bearbeitungsaufwendung und zur Abdich
tung der verschiedenen Druckräume sind eine größere An
zahl von Dichtungen erforderlich.
Die US-PS 23 88 179 befaßt sich mit einer Steckkupplung,
bei der radial aufspreizbare Spannbacken auf einem Rohr
ortsfest gehalten werden. Nach Einführen eines Gewinde
anschlusses werden die Backen dadurch zusammengedrückt,
daß eine auf den schräg verlaufenden Spannbackenober
flächen verschiebbare Muffe in Richtung des Spannbereichs
geschoben wird. Diese Steckkupplung ist nicht einhändig
bedienbar. Ferner ist zur Abdichtung eine Drehung der
Kupplung erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steck
kupplung der gattungsgemäßen Art anzugeben, die in ihrem
Aufbau vereinfacht ist und einen verhältnismäßig geringen
Außendurchmesser aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine
Steckkupplung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Der Einsatz der Druckfeder und die Ausübung des Drucks
auf den auf einem zentralen Kern geführten Kolben von hinten vereinfacht den Aufbau der
Steckkupplung erheblich.
Die Erfindung bringt somit eine aus wenigen und sehr
einfach herstellbaren Teilen aufgebaute sicher und blitzschnell
arbeitende Steckkupplung mit einem verhältnismäßig
geringen Außendurchmesser.
Bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Steck
kupplung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Weitere Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen
Steckkupplung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschrei
bung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt
einer ersten Ausführungsform der erfin
dungsgemäßen Steckkupplung in Einsatz
stellung,
Fig. 2 eine gegenüber der Ausführungsform nach
Fig. 1 etwas abgewandelte Ausführungs
form in Spannstellung, und
Fig. 3 eine Seitenansicht ähnlich derjenigen
der Fig. 1 und 2 einer weiteren Ausfüh
rungsform in Spannstellung.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Gehäuse 12, in dem ein Kol
ben 14 über eine Dichtung 22 abgedichtet in Richtung der
Längsachse des Gehäuses 12 auf einem Kern 16 unter Zwischen
schaltung einer weiteren Dichtung 24 längsverschiebbar
ist. Das vordere offene Ende des Gehäuses 12 ist konisch
verjüngt, so daß sich eine innere Schrägfläche 33 ergibt.
Das vordere Ende des Kolbens 14 ist in mehrere, beispiels
weise sechs, in radialer Richtung federnde Spannbacken
26 unterteilt, die beim Ausführungsbeispiel mit einem
Außengewinde 27 versehen sind. Der Außenumfang der Spann
backen 26 ist mit zu der Schrägfläche 33 passenden Schräg
flächen 32 versehen, die auf der Schrägfläche 33 gleiten
und die Spannbacken 26 beim Herausdrücken des Kolbens 14
aus dem Gehäuse 12 zusammendrücken.
Zwischen dem Gewinde 27 und den Schrägflächen 32 ist in
einer Ausnehmung 29 ein dritter Dichtungsring 28 eingefügt,
der in eine innere Ausnehmung 30 an der Stirnseite
des Gehäuses 12 paßt.
Die Dichtung 22 ist etwa in der Mitte der Kolbenlänge
zwischen zwei ringförmigen Ansätzen 23 und 25 eingesetz.
An einem Anschlag im Innern des Gehäuses 12 liegt ein
Anschlagring 38 an, durch den bei Längsverschiebung des Kolbens
14 eine verjüngte zylindrische Ausnehmung 39 gleitet.
Das hintere Ende des Kolbens 14 ist stirnseitig mit einem
Flansch 42 abgeschlossen. In dem zwischen dem Anschlagring 38
und dem Flansch 42 liegenden Zwischenraum ist eine
Druckfeder 20 angeordnet, die den Kolben 14 in das Gehäuse 12
hinein zu drücken sucht. Gegen den Druck der Druckfeder 20
wirkt ein Stift 40, der von einem Handhebel 18 über
eine Rolle 48 gegen die äußere Stirnseite des Flansches
42 drückt. Der Handhebel 18 ist an einem Schwenkpunkt 50 gelagert.
Das Gehäuse 12 ist rückseitig durch ein verschraubtes Abschlußteil
51 abgeschlossen, durch das der Stift 40
hindurchgeführt ist und das den Schwenkpunkt 50 des
Handhebels 18 trägt. In einer zentralen Bohrung 53 des
Abschlußteiles 46 ist der zentrale Kern 16 eingeschraubt,
dessen vorderes Ende 34 zylinderförmig ausgebildet ist
und sich in den vorderen Bereich der Spannbacken 26 erstreckt.
Diese sind innen mit Schrägflächen 37 sowie
nach vorn mit einer Öffnung 36 versehen. Bei der Bewegung
des Kolbens 14 in das Gehäuse 12 laufen die Schrägflächen 37
an den Stirnkanten des zylinderförmigen vorderen Endes
34 des Kerns 16, und die Spannbacken 26 werden zwangsweise
aufgespreizt und in der Endstellung des Kolbens 14,
in der das Ende 34 sich in der Öffnung 36 befindet,
blockiert. In dieser Stellung liegt die dritte Dichtung
28 in der Ausnehmung 30 (vgl. Fig. 2).
Die erfindungsgemäße Steckkupplung nach dieser Ausfüh
rungsform arbeitet wie folgt:
Bei an die äußere Gehäusewand angedrücktem Handhebel 18
nimmt der Kolben 14 bezüglich des Gehäuses 12 die in
Fig. 1 gezeigte Stellung ein, wobei die Spannbacken 26 über
die Schrägflächen 32, 33 zusammengedrückt sind.
Die Kupplung wird nun in einen Innengewindeanschluß
so weit eingeführt, daß die Stirnseite dieses Anschlusses
an der Dichtung 28 dicht anliegt. Ein Loslassen des Handhebels
18 bewirkt, daß dieser unter dem Druck der Druck
feder 20 in die in Fig. 2 gezeigte Stellung abgeschwenkt
wird, in der die Spannbacken 26 aufgespreizt gehalten
werden und in das Innengewinde des nicht gezeigten Innen
gewindeanschlusses eingreifen. Die dritte Dichtung 28
wird hierbei auseinander- und in die Ausnehmung 30
hineingedrückt, so daß sich eine druckdichte Verbindung
ergibt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 wird die Steckkupp
lung als Schnellstopfen verwendet, d. h. sie dient dazu,
einen offenen Innengewindeanschluß blitzartig zu ver
schließen und, sobald gewünscht, wieder freizugeben.
Bei der abgewandelten Ausführungsform nach Fig. 2 ist
ein vorzugsweise mit Gewinde versehener Stutzen 70
senkrecht zur Längsachse der Kupplung am vorderen Teil
des Gehäuses 12 angesetzt, so daß sich zwischen der
ersten Dichtung 22 und der dritten Dichtung 28 ein Raum
66 ergibt, der mit einem Druckfluid, vorzugsweise einer
Hydraulikflüssigkeit versorgt werden kann, die an den
zu prüfenden Innenanschluß anlegbar ist.
Bei der weiteren Ausführungsform nach Fig. 3 ist der
Handhebel 18 durch eine nicht gezeigte Druckquelle er
setzt, die an einem Gewindeanschluß eines das Gehäuse
12 abschließenden Stopfens 60 anschließbar ist und über
eine Verbindungsleitung 68 einen Raum 64 unter Druck setzen kann,
der durch den Flansch 42 des Kolbens 14 abgeschlossen
ist. Durch Anlegen von Druck wird der Kolben in der
Zeichnung nach links aus dem Gehäuse in die Stellung
der Fig. 1 geschoben und bei Wegnahme des Drucks in die
Stellung nach Fig. 3 gebracht, in der er durch die Druck
feder 20 gehalten wird, ohne daß eine weitere Kraft
anwendung erforderlich wäre. Auch hier könnte ein Stutzen
70 der Fig. 2 vorgesehen sein.
Die erfindungsgemäße Steckkupplung ist nicht nur für Gewindeanschlüsse
anwendbar, sondern für alle Anschlüsse, bei
denen durch entsprechende Ausbildung der Spannbacken, insbesondere
deren freie Enden ein Hintergreifen des Anschlusses
und dichtendes Anpressen der Anschlußstirnseite
an die Dichtung 28 möglich ist.
Claims (14)
1. Steckkupplung zum druckdichten Anschluß an eine
einen Anschluß aufweisende Vorrichtung mit einem
zylindrischen Gehäuse, einem darin verschiebbaren
Kolben, der an seinem aus dem Gehäuse herausragenden
Teil Spannbacken aufweist, die bei einer Axialverschiebung
zwischen Gehäuse und Kolben unter Wirkung einer Druckfeder
über eine Schrägflächenanordnung
radial verstellbar sind und mit einer
Vorrichtung, die gegen das im Gehäuse befindliche
hintere Stirnende des Kolbens einen Druck ausübt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (20)
zwischen der Innenwand des
Gehäuses (12) und dem hinteren Ende des Kolbens (14)
angeordnet ist und bei Unwirksamkeit
der den Druck ausübenden Vorrichtung den Kolben
(14) in das Innere des Gehäuses (12) hineinzieht,
wobei der Kolben (14) auf einem zentralen
Kern (16) geführt ist und die Spannbacken (26) in
ihrer gespreizten Stellung durch das eine Ende (34)
des zentralen Kerns (16) in ihrer Eingriffslage fixiert sind.
2. Steckkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem aus dem Gehäuse (12) herausragenden
Teil des Kolbens (14) und dem stirnseitigen Ende des
Gehäuses (12) eine Dichtung (28) angeordnet ist.
3. Steckkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem zentralen Kern (16) und der Innenwand
des Kolbens (14) eine Dichtung (24) angeordnet ist.
4. Steckkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Kolben (14) einen
Druck ausübende Vorrichtung ein am rückwärtigen Ende
des Gehäuses (12) schwenkbar angelenkter Handhebel
(18) ist, der über einen Stift (40) gegen das hintere
Ende (42) des Kolbens (14) drückt.
5. Steckkupplung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Handhebel (18) in seiner einen Stellung an der
Außenwand des Gehäuses (12) anliegt.
6. Steckkupplung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Griff des Handhebels (18) der menschlichen
Hand angepaßt ist.
7. Steckkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (20) sich
zwischen einem sich an der Innenwand des Gehäuses (12)
abstützenden Anschlagring (38) und einem am hinteren
Ende des Kolbens (14) ausgebildeten Flansch (42) angeordnet
ist.
8. Steckkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die auf das hintere Ende
des Kolbens (14) einen Druck ausübende Vorrichtung
eine Druckquelle ist, die mit einem zwischen der
inneren Stirnwand des Gehäuses (12) und der hinteren
Stirnwand des Kolbens (14) gebildeten Zylinderraum
in Verbindung steht.
9. Steckkupplung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (12) in seinem hinteren Teil zylin
drisch ausgebildet und mittels eines Stopfens (60)
abgeschlossen ist, der einen Anschluß (62) für eine
Druckleitung aufweist und eine Verbindungsleitung (68) zu
dem Zwischenraum (64).
10. Steckkupplung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der zentrale Kern (16) in den Stopfen (60) einge
schraubt ist.
11. Steckkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägflächenanordnung
zwischen der Umfangsfläche des Kolbens (14)
und der Innenfläche des Gehäuses (12) angeordnet ist,
und daß die Spannbacken (26) mit Außengewinde versehen
sind.
12. Steckkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß die Schrägflächenanordnung
gebildet wird aus auf der Innenseite der Spannbacken
(26) angeordneten Schrägflächen (37) und auf dem Umfang
des Endes (34) des zentralen Kerns (16) angeordneten Schräg
flächen.
13. Steckkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der im vorderen Teil des
Gehäuses (12) vor der zwischen Gehäuse und Kolben
liegenden Dichtung (22) gebildete Raum (66) mit einem
Anschluß zur Zuführung eines Druckfluids versehen
ist.
14. Steckkupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die das Gehäusestirnende
abschließende Dichtung (28) auf einem Ansatz des Kolbens
(14) unmittelbar hinter einem Gewinde der Spannbacken
(26) auf dem Kolben (14) aufgesetzt ist und
bei eingefahrenem Kolben von einer Ausnehmung (30)
des Gehäusestirnendes aufgenommen wird.
Priority Applications (8)
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