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Profiliertes Rahmenmaterial
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3E S C URE I3UNG Die Erfindung bezieht sich auf ein profiliertes
Rahmenmaterial zur Verwendung bei der Herstellung eines Grubenrahmens, der an den
Innenflächen einer Grube befestigt ist.
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Bei -Gebäuden ist gewöhnlich unterirdisch eine Grube bzw.
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ein Kanal vorhanden, der Drahtleitungen, Entwässerungsleitungen und
andere Leitungen sowie Be- und Entldftungsleitungen aufnimmt. Solche Gruben oder
Kanäle werden mit Hilfe eines Grubenrahmens verstärkt, der an den inneren Wandflächen
der Grube befestigt wird. Auf den- Rändern der offenen Oberseite der teilweise mit
dem Grubenrahmen eingefaßten Grube wird eine Abdeckung angeordnet. Da sich die Grubenrahmen
je nach der Gestaltung der Grube bzw. des Kanals bezüglich ihrer Größe und Form
unterscheiden, wobei außerdem das Material der Abdeckung und seine Dicke berücksichtigt
werden müssen, ist es erforderlich, mehrere Arten von Grubenrahmenmaterial bereitzuhalten.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein profiliertes Rahmenmaterial
zur Verwendung bei der erstellung von Grubenrahmen zu schaffen, das sich auf dreierlei
Weise verwenden läßt, was sich jeweils nach der Gestaltung der Grube,
dem
Material für die Abdeckung und der Dicke der Abdeckung richtet.
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Erfindungsgemäß ist diese AuFgabe durch die Schaffung eines profilierten
Rahmenmaterials für Grubenrahmen gelöst, bei dem mehrere Formelemente vorhanden
sind, und--zwar ein erster Tragabschnitt mit einer ersten Tragfläche an-seiner Oberseite
und einer zweiten Tragfläche auf seiner Unterseite, ein zweiter Tragabschnitt, der
mit einem Randabschnitt des ersten Tragabschnitts zusammenhängt und sich im rechten
Viinkel dazu erstreckt, wobei dieser Abschnitt einen allgemein C-förmigen Querschnitt
hat und auf einer Seite mit einer sich in der Lkngsrichtung erstreckenden Aussparung
versehen ist, eine dritte Tragfläche auf der Rückseite des zweiten Tragabschnitts
sowie ein Randabschnitt, der mit dem ersten Tragabschnitt zusammenhängt und ihm
gegenüber- im rechten Winkel vorspringt, wobei sich die von der ersten Tragfläche
aus gemessene Höhe des senkrecht angeordneten Randabschnitts, die von der zweiten
Tragfläche aus gemessene Höhe des ersten Tragabschnitts und die von der dritten
Tragfläche aus gemessene Höhe des zweiten Tragabschnitts voneinander unterscheiden.
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Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand schematischer
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine Schrägansicht eines erfindungsgemäßen
profilierten Rahmenmaterials; Fig. 2 eine Schrägansicht eines unter Verwendung des
Rahmenmaterials nach Fig. 1 hergestellten Gruben- bzw. ganalrahmens; Fig. 3 eine
Schrägansicht einer weiteren Art eines unter Verwendung des Rahmenmaterials nach
Fig. 1 herstellbaren Kanairahmens; und
Fig. 4 eine Schrägansicht
eines weiteren Beispiels für die Verwendung des Rahmenmaterials nach Fig. 1 zur
Herstellung eines Kanalrahmens.
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Zu dem erfindungsgemäßen Rahmenmaterial, das aus Leichtmetall, z.B.
Aluminium oder einem anderen Metall, durch Ziehen oder Gießen hergestellt wird,
gehören ein erster Tragabschnitt' 1, ein zweiter Tragabschnitt 2 und ein Randabschnitt
3. Der erste Tragabschnitt 1 weist auf der einen Seite eine erste ebene Tragfläche
4 und auf'der entgegengesetzten Seite eine zweite, ebene Tragfläche 5 auf. Der zweite
vragäbsc.hnitt 2 bildet einen festen Bestandteil des Rahmenmaterials, und er erstrecht
sich im rechten Winkel zu einem Randabschnitt des ersten Tragabschnitts 1. Der zweite
Tragabschnitt 2 weist auf einer Seite eine langgesstreckte Aussparung 6 von Kanalförmigen
Querschnitt auf, und'die von der Aussparung 6 abgewandte Seite des zweiten Tragabschnitt
2 bildet eine dritte ebene Tragfläche 7. Der Randabschnitt 3 besteht mit dem benachbarten
Randabsohnitt des ersten Tragabschnitts 1 aus einem Stuch.
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Die Höhe A des Randebschnitts gegenüber der ersten Tragfläche 4, die
Höhe B des zweiten Tragabschnitts 2, bezogen auf die zweite Tragfläche 5, und die
Breite C des ersten Tragabschnitts 1, bezogen auf die dritte Tragfläche 7, unterscheiden
sich voneinander.
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Das vorstehend beschriebene profilierte Rahmenmaterial.nach der Erfindung
läßt sich gemäß der Zeichnung in eine Grube bzw. einen Kanal P einbauen, um einen
Grubenrahmen zu bilden, der. sich längs der oberen Ränder der Grube erstreckt.
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Fig, 2 zeigt ein erstes Beispiel zur die Verwendung des erfindungsgemäßen
Grubenrahmenmaterials.
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Gemäß Fig 2 wird die erste Tragfläche 4 des ersten Tragabschnitts
1 des beschriebenen Rahmenmaterials als tragende Fläche für eine Abdeckung L1 verwendet.
In diesem Fall wird das Rahmenmaterial in die Öffnung einer Grube .P so einen baut,
daß der erste Tragabschnitt 1 eine obere tage einnimmt, so daß die Öffnung der AusspArung
6 in dem zweiten Tragab schnitt 2 nach innen gerichtet ist. Mit der Innenfläche
der Aussparung 6 ton C-förmigem Querschnitt, die zu dem zweiten Tragabschnitt 2
gehört, wird ein Kanal teil D von U-förmogen Querschnitt verschweißt. Da die Schweißnaht
8 in der Aussparung 6 angeordnet ist und daher nicht nach innen über den Rand des
zweiten Tragabschnitts 2 hinausragt, kann die Schweißnaht niemals in Berührung mit
in dem Kanalteil a angeordneten Kabeln und Rohrleitungen kommen. Die Abdeckung Li
zum Verschließen der Grube P, die auf den ersten Tragflächen 4 der beiden ersten
Tragabsohnitte 1 angeordnet wird, hat gemäß Fig. 2 eine Dicke, die im wesentlichen
gleich der Höhe A des Randabschnitts 3 ist, und sie besteht aus einem verhältnismäßig
dünnen Blech, bei dem es sich um Stahl oder ein Leichtmetall handeln kann.
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Fig. 3 zeigt ein zweites Beispiel für die Verwendung des erfindungsgemäßen
Grubenrahmenmaterials.
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Gemäß Fig. 3 wird die zweite Tragfläche 5 des ersten Tragabschnitts
1 des profilierten Rahmenmaterials als Tragfläche für eine Abdeckung L2 verwendet.
In diesen Fall ist das Rahmenmaterial in die Öffnung einer Grube P so eingebaut,
daß der zweite Tragabschnitt 2 eine obere Lage derart einnimmt, daß die Öffnung
der Aussparung (; des zweiten Tragabschnitts 2 nach außen gerichtet ist. Ferner
ist gemäß Fig. 3 eine Verankerung 10 vorhanden, die an ihrer Basis mit einer Stange
9 verbunden ist; das andere Ende der Verankerung 10 ist an der benachbarten Bodenfläche
der Aussparung 6 des zweiten Tragabschnitts 2 mittels einer Schraube 11 befestigt.
Die Schraube 11 kann so in die zugehörige Fläche der Aussparung 6
hineingedreht
werden, daß ihr Kopf nicht über den äußeren Rand des zweiten Tragabschnitts 2.hinausragt.
Wird gemäß Fig. 3 ein Bauteil 12 verwendet, das den Grubenrahmen F umschließt und
z.B. aus Steinmaterial besteht, ist es daher nicht erforderlich, das Bauteil 12
mit einer Aussparung zum Aufnehmen, der Befestigungssch-raube 11 zu versehen. Daher
wird das relativ zerbrechliche Steinmaterial des Bauteils 12 nicht geschwächt, so
daß das Entstehen: von Rissen und Brtchen verhindert wird. Die Abdeckung L2, die
auf den zweiten Tragflächen 5 der ersten Tragabschnitts 1 der Rahmenteile ruht,
hat eine-Dicke, die im wesentlichen gleich der Höhe B nach Fig. 1 ist. Bei- Beispiel
nach Fig. 3 wird eine verhältinsmäßig dicke Abdeckung in Form eines Gitters oder
Rostes aus Beton oder,dergl. verwendet.
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Fig. 4 zeigt ein drittes Beispiel fur einen mit Hilfe des erfindungsgemäßen
Rahmenmaterials hergestellten Rahmen für die Öffnung einer Grube.
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Gemäß Fig. 4 werden die dritten Tragflächen 7 der -zweiten Tragabschnitte
2 der Rahmenteile als Tragflächen für eine Abdeckung L3 verwendet. In -diesem Fall
wird das Rahmenmaterial in die Öffnung einer Grube P so eingebaut, daß sich jeweils
der erste Tragabschnitt 1 in einer oberen Lage befindet, wobei die öffnung der Aussparung
6 des zweiten Tragabschnitts 2 nach unter gerichtet ist. Die Abdeckung L3 wird jeweils
auf der dritten Tragfläche 7 -angeordnet, und ihre Dicke ist im wesentlichen gleich
dem Maß C nach Fig. 1.
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Bei den-Anwenduagsbeispielen nach Fig. 2, 3 und 4 unterscheiden sich
die Grubenrahmen F bezüglich ihrer von den die Abdeckung tragenden Flächen zum oberen
Rand des Grubenrahmens gemessenen Hohe, so daß es möglich ist, au.£ den Grubenrahmen
Abdeckungen von unterschiedlicher Konstruktion und Dicke aufzulegen.
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Unter Verwendung des erfindungsgemäßen profilierten Rahmenmaterials
ist es somit möglich, drei Arten von Grubenrahmen herzustellen, die sich bezüglich
der Höhenlage der die hbdeckung tragenden Flächen unterscheiden. Ferner dient bei
einer dieser Verwendungsarten die C-förmige Aussparung 6 des Grubenrahmens dazu;
eine zu einem Kanalteil D gehörende Schweißnaht 8 zu schützen. Bei einer anderen
Verwendungsweise, bei der eine Verankerung 10 vorhanden ist, die an ihrom einen
Ende mit der Bodenfläche der Aussparung 6 verschweißt ist, ist-.es nicht erforderlich,
eine aus Steinmaterial hergestellte Einfassung des Grubenrahmens F.zu bearbeiten,
damit sich die Verankerung einwandfrei an dem Grubenrahmen befestigen läßt.. Auf
diese Weise bleibt die Festigkeit des Steinmaterials erhalten.
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Z U S A M M E N F A S S U N G Ein profiliertes Mehrzweck-Rahmenmaterial
zum Herstellen von Gruben- bzw. Kanalrahmen, das sich je nach der Konstruktion eines
Kanals zum Aufnehmen von Draktleitungen, Rohrleitungen, Entwässerungsleitungen -und
Ventilationsleitungen, dem Material der zugehörigen Abdeckung und der Dicke dieser
Abdeckung auf dre.ierlei Weise verwenden läßt. Zu dem profilierten Rahmenmaterial
gehoren ein erster Tragabschnitt mit einer ersten -ebenen Tragfläche auf der einen
Seite und einer zweiten ebenen Tragfläche auf der entgegengesetzten Seite, ein mit
dem ersten Tragabschnitt zusammenhängender zweiter Tragabschnitt, der sich im rechten
Winkel von einem Rand des ersten Tragåbschnitt$ weg erstreckt und auf einer Seite
eine sich in der Längsrichtung erstreckende Aussparung von kanalförmigem Querschnitt-und
auf der. anderen Seite eine dritte ebene Tragfläche aufweist, sowie ein sich an
den anderen Rand des ersten Tragabschnitts anschließenden, sich im rechten Winkel
dazu erstreckenden Randabschnitt, wobei die von der ersten Tragfläche aus gemessene
Höhe des Randabschnitts, die von der zweiten ragfläche aus gemessene Höhe des ersten
Tragabschnitts und die von der dritten Tragfläche aus gemessene Höhe des zweiten
Tragabschnitts sich voneinander unterscheiden.