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DE3514220A1 - Bindegeraet - Google Patents

Bindegeraet

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Publication number
DE3514220A1
DE3514220A1 DE19853514220 DE3514220A DE3514220A1 DE 3514220 A1 DE3514220 A1 DE 3514220A1 DE 19853514220 DE19853514220 DE 19853514220 DE 3514220 A DE3514220 A DE 3514220A DE 3514220 A1 DE3514220 A1 DE 3514220A1
Authority
DE
Germany
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binding device
profile
recess
designed
binding
Prior art date
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Granted
Application number
DE19853514220
Other languages
English (en)
Other versions
DE3514220C3 (de
DE3514220C2 (de
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Swedex Beteiligungs 41468 Neuss De GmbH
Original Assignee
Lazar Peter 4040 Neuss
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lazar Peter 4040 Neuss filed Critical Lazar Peter 4040 Neuss
Priority to DE19853514220 priority Critical patent/DE3514220C3/de
Publication of DE3514220A1 publication Critical patent/DE3514220A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3514220C3 publication Critical patent/DE3514220C3/de
Publication of DE3514220C2 publication Critical patent/DE3514220C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C9/00Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding

Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft ein Bindegerät zum Binden von losen Blättern in Einbanddecken, die an ihrem Rücken mit einem thermoplastischen Kleber versehen sind, mit einem Gestell, das eine mit einer plattenförmigen Heizeinrichtung versehene Aufstellfläche aufweist.
  • Ein solches Bindegerät ist in der DE-OS 27 43 685 beschrieben. Deren Aufstellfläche und Heizeinrichtung bestehen aus einer Reihe von Blechteilen, wobei ein gedruckter Heizkreis auf einer Asbestlage befestigt ist, die wiederum auf einer Platte montiert ist.
  • Diese Ausbildung der Aufstellfläche und der Heizeinrichtung ist aufwendig und umständlich herzustellen.
  • Außerdem ist die Anlage der Keizeinrichtung an der Aufstellfläche nicht optimal.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Heizeinrichtung und die Aufstellfläche bei einem Bindegerät der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß sie einfach herzustellen und zu montieren sind.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Aufstellfläche als gegossenes oder gepreßtes Profil vorzugsweise aus Aluminium oder dergleichen ausgebildet ist. das untenseitig eine Ausnehmung für die Aufnahme der Keizeinrichtung und beidseitig Befestigungsflansche aufweist.
  • Erfindungsgemäß ist für die Aufstellfläche also ein gegossenes oder gepreßtes Profil vorgesehen, das so gestaltet ist, daß die Heizeinrichtung einfach darin aufgenommen werden kann und seine Befestigung auf Grund der schon angeformten Befestigungsflansche problemlos möglich ist. Statt einer Vielzahl von verschiedenartigen Teilen fällt jetzt nur noch ein vergleichsweise kostengünstig herzustellendes Formteil an, das sich zudem auch noch problemlos innerhalb des Bindegerätes befestigen läßt.
  • In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Befestigungsflansche als nach oben, unten oder zur jeweiligen Seite hin offene Befestigungsnuten ausgebildet sind, mit denen das Profil über vorstehende Halteelemente geschoben ist. Diese Art der Befestigung zeichnet sich durch besondere Einfachheit insbesondere im Hinblick auf die Montage aus, da die Aufstellfläche durch eine einfache Schiebebewegung in das Bindegerät einbaubar ist. Dabei ist es besonders zweckmäßig. wenn die Befestigungsnuten beidseitig Hinterschneidungen erzeugende Haltestege aufweisen, hinter die die an ihren freien Enden verdickt ausgebildeten Halteelemente fassen. Erfindungsgemäß sollen also die Befestigungsnuten die Halteelemente formschlussig umfassen, wodurch insbesondere eine hängende Befestigung des Profils möglich ist. Weitere Befestigungen sind dann nicht mehr notwendig.
  • In einfacher Weise sind die Halteelemenete als Schrauben ausgebildet, deren Köpfe die verdickten Enden der Halteelemente bilden. Hierzu sollten die Schrauben in ihren Bohrungen mit einem der Dicke der Stege entsprechenden Überstand bis zu den Schraubenköpfen eingeschraubt sein. Dies kann dadurch geschehen, daß die Schrauben in vorstehende Bolzen oder Hülsen eingeschraubt sind. die wiederum am Gestell des Bindegerätes befestigt sind.
  • Damit die Wärmeübertragung der Heizeinrichtung auf die Aufstellfläche möglichst optimal ist, sollten innerhalb der Ausnehmung abstützende Federelemente für den Andruck der Heizeinrichtung an die Unterseite der Aufstellfläche vorgesehen sein. Dies kann sehr einfach dadurch geschehen, daß die Federelemente als sich vorzugsweise quer zur Längsachse des Profils erstrekkende Blattfedern ausgebildet sind. Diese sehr kostengünstige Ausführung hat zudem noch den Vorteil einer sehr einfachen Montage.
  • Für die Abstützung der beiderseitigen Enden der Blatt federn können von den Seitenflächen der Ausnehmung vorstehende Vorsprünge vorgesehen sein. Diese sind zweckmäßigerweise als Stege ausgebildet, die die ansonsten unten offene Ausnehmung eingrenzen.
  • Die Erfindung sieht schließlich vor, daß das Profil an seiner Oberfläche geriffelt ausgebildet ist, was beim Gießen oder Pressen auf einfache Weise geschehen kann. Dies vergrößert die Wärmeübertragungsfläche und verbessert damit den Wärmeübergang.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher veranschaulicht. Sie zeigt ein Bindegerät 1 in einer vertikalen Querschnittsdarstellung.
  • Das Bindegerät 1 weist ein symmetrisches Gehäuse 2, das sich nach unten hin konisch verbreitert und eine ebene Fußfläche 3 auf.
  • Innen sind zwei aufrecht stehende, parallel zueinander verlaufende Stützwandungen 4, 5 vorgesehen, die ortsfest angeordnet sind, so daß ihr Abstand nicht veränderbar ist. Es handelt sich also hier um ein Bindegerät 1 relativ einfachen Aufbaues, wie es für durchschnittliche Dicken von Einbanddecken ausreichend ist. Entsprechend ist der Abstand der Stützwandungen 4, 5 so bemessen, daß ein Einstellschacht 6 gebildet wird, der bei den üblichen Größen von Einbanddecken ausreichend Halt gibt. Das Gehäuse 2 und die Stützwandungen 4,5 sind nach oben hin nicht durchgezeichnet, enden aber etwa auf gleicher Höhe.
  • Nach unten hin bilden die Stützwandungen 4, 5 eine stufenförmige Verbreiterung 7, die ein den Einstellschacht 6 untenseitig abschließendes Heizflächenprofil 8 aus Aluminium aufnimmt. Das Heizflächenprofil 8 weist eine Aufstellfläche 9 auf, die eine in den Einstellschacht 6 eingebrachte Einbanddecke abstützt. Dabei liegt die Einbanddecke mit ihrem Einbandrücken auf der Aufstellfläche 9.
  • Unterhalb der Aufstellfläche 9 weist das Heizflächenprofil 8 eine rechteckförmige Ausnehmung 10 auf, die von der Unterseite der Aufstellfläche 9, zwei senkrechten Seitenstegen 11, 12 und zwei horizontal nach innen gerichteten Abstützstegen 13,14 begrenzt wird, ansonsten nach unten hin offen ist. In die Ausnehmung 10 ist eine plattenförmige Heizeinrichtung 15 eingesetzt, die in üblicher Weise beispielsweise als gedruckte Schaltung oder als Heizwiderstände aufweisende Platte ausgebildet sein kann. Die Heizeinrichtung 15 hat - was hier nicht zu sehen ist - einen Elektroanschluß. Bei Beaufschlagung mit elektrischer Energie wärmt sie sich stark auf, wobei die Wärme auf die Aufstellfläche 9 übertragen wird. Hierdurch wird der Einbandrücken der in dem Einstellschacht 6 stehenden Einbanddecke entsprechend erhitzt, so daß der auf der Innenseite des Einbandrückens befindliche thermoplastische Kleber, auch Schmelzkleber genannt, aktiviert, d. h. pastös oder flüssig wird. Die in der Einbanddecke befindlichen, zunächst losen Blätter sinken dann auf Grund ihres Eigengewichts mit ihren unteren Kanten in den Schmelzkleber hinein. Nach dem Herausnehmen der Einbanddecke erkaltet der Schmelzkleber mit der Folge. daß eine feste Einbindung der Blätter in der Einbanddecke erzielt wird.
  • Damit eine möglichst günstige Wärmeübertragung von der Heizeinrichtung 15 auf die Aufstellfläche 9 bewirkt wird, wird die Heizeinrichtung 15 mittels mehrerer hintereinander angeordneter Blattfedern 16 an die Unterseite der Aufstellfläche 9 gepreßt. Die beiderseitigen Enden der Blattfedern 16 liegen auf den Abstützstegen 13, 14 auf, wobei die Blattfedern 16 so auf den Abstandzwischen den Abstützstegen 13, 14 und der Heizeinrichtung 15 abgestimmt sind, daß sie genügend Vorspannung für den Andruck haben. Die Montage der Blattfedern 16 ist auf Grund der offen gestalteten Unterseite des Heizflächenprofils 8 sehr einfach.
  • An beiden Seitenstegen 11, 12 des Heizflächenprofils 8 sind nach oben hin offene Befestigungsnuten 17, 18 angeformt, und zwar mit ihren Unterseiten bündig zu den Abstützstegen 13, 14. Die obenseitig offenen Seiten der Befestigungsnuten 17. 18 sind zur Bildung von Hinterschneidungen durch angeformte Horizontalstege 19, 20,21,22 verengt ausgebildet.
  • Das Heizflächenprofil 8 ist mit den Befestigungsnuten 17, 18 über Schraubenköpfe 23, 24 von Schrauben geschoben, die in Innengewinde aufweisende Hülsen 25, 26 eingeschraubt sind, welche wiederum an der Unterseite der horizontalen Abschnitte der Stützwandungen 4, 5 befestigt sind. Die Höhe der Schraubenköpfe 23, 24 ist dabei so bemessen, daß sie im wesentlichen den freien Raum in den Befestigungsnuten 17, 18 ausfüllen. Ihr Abstand zu den Untenseiten der Hülsen 25, 26 und damit der Überstand der Schrauben entspricht etwa der Dicke der Horizontalstege 19, 20, 21, 22, so daß letztere zwischen den Schraubenköpfen 23, 24 und den Hülsen 25, 26 eingefaßt werden. Auf diese Weise ist das Heizflächenprofil 8 formschlüssig an den Stützwandungen 4, 5 aufgehängt, wobei die Montage durch einfaches Aufschieben senkrecht zur Zeichnungsebene geschieht, ohne daß es einer weiteren Befestigung bedarf.
  • Die Befestigung des Heizflächenprofils 8 kann selbstverständlich auch stehend erfolgen. Die Anordnung ist dann so getroffen, daß die Hülsen 25, 26 auf dem Boden des Gehäuses 2 angebracht werden, so daß die Schraubenköpfe 23, 24 nach oben stehen. Entsprechend sind die Befestigungsnuten 17, 18 um 1800 verdreht angeordnet, so daß ihre offenen Seiten nach unten gerichtet sind.
  • Zweckmäßigerweise schließen dann die geschlossenen Seiten der Befestigungsnuten 17, 18 mit der Aufstellfläche 9 bündig ab.
  • In entsprechender Weise kann das Heizflächenprofil 8 auch horizontal gehalten werden, indem die Anordnung der Hülsen 25, 26 und der Befestigungsnuten 17, 18 gegenüber der in der Zeichnung dargestellten Anordnung um jeweils 90" verschwenkt wird. In diesem Fall bilden dann die Seitenstege 11, 12 die geschlossenen Seiten der Befestigungsnuten 17, 18, während die offenen Seiten horizontal nach außen gerichtet sind. Die Hülsen 25, 26 sind dann an den senkrechten Teilen der Stützwandungen 4,5 im verbreiterten Teil befestigt.

Claims (12)

  1. Patentansprüche 1. Bindegerät zum Binden von losen Blättern in Einbanddecken, die an ihrem Rücken mit einem thermoplastischen Kleber versehen sind, mit einem Gestell, das eine mit einer plattenförmigen Heizeinrichtung versehene Aufstellfläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufstellfläche (9) als gegossenes oder gepreßtes Profil (8) ausgebildet ist, das untenseitig eine Ausnehmung (10) für die Aufnahme der Heizeinrichtung (15) und beidseitig Befestigungsflansche (17, 18) aufweist.
  2. 2. Bindegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. daß die Befestigungsflansche als nach oben, unten oder jeweils zur Seite hin offene Befestigungsnuten (17, 18) ausgebildet sind, mit denen das Profil (8) über vorstehende Halteelemente (23, 24) geschoben ist.
  3. 3. Bindegerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsnuten (17, 18) beidseitig Hinterschneidungen erzeugende Haltestege (19, 20, 21, 22) aufweisen, hinter die die an ihren freien Enden verdickt ausgebildeten Halteelemente (23, 24) fassen.
  4. 4. Bindegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente als Schrauben ausgebildet sind, deren Köpfe (23, 24) die verdickten Enden bilden.
  5. 5. Bindegerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben (23, 24) in Bohrungen mit einem der Dicke der Haltestege (19, 20, 21, 22) entsprechenden Überstand bis zu den Schraubenköpfen (23, 24) eingeschraubt sind.
  6. 6. Bindegerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben in vorstehende Bolzen oder Hülsen (25, 26) geschraubt sind.
  7. 7. Bindegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich innerhalb der Ausnehmung (10) abstützende Federelemente (16) für den Andruck der Heizeinrichtung (15) an die Unterseite der Aufstellfläche (9) vorgesehen sind.
  8. 8. Bindegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Federelemente als Blattfedern (16) ausgebildet sind.
  9. 9. Bindegerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sich die beiderseitigen Enden der Blattfedern (16) auf von den Seitenflächen der Ausnehmung (10) vorstehenden Vorsprünge (13, 14) abstützen.
  10. 10. Bindegerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet. daß die Vorsprünge als Stege (13, 14) ausgebildet sind, die die ansonsten unten offene Ausnehmung (10) eingrenzen.
  11. 11. Bindegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil (8} aus Aluminium besteht.
  12. 12. Bindegerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil (8) an seiner Oberfläche geriffelt ausgebildet ist.
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Date Code Title Description
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