DE3514091A1 - Unterhaltungsroulett - Google Patents
UnterhaltungsroulettInfo
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- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F17/00—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
- G07F17/32—Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for games, toys, sports, or amusements
- G07F17/3202—Hardware aspects of a gaming system, e.g. components, construction, architecture thereof
- G07F17/3204—Player-machine interfaces
- G07F17/3211—Display means
- G07F17/3213—Details of moving display elements, e.g. spinning reels, tumbling members
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- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F5/00—Roulette games
-
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- A63F9/00—Games not otherwise provided for
- A63F9/24—Electric games; Games using electronic circuits not otherwise provided for
- A63F2009/2401—Detail of input, input devices
- A63F2009/2436—Characteristics of the input
- A63F2009/2442—Sensors or detectors
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Description
35U091
Unterhaltungsroulett
Abbildung 1 stellt eine Teilschnitt-, Schema- und Draufsicht des Roulettkörpers dar.
Abbildung 2 veranschaulicht schematisch das Überwachungsfeld eines Spielers mit seinen Hauptbestandteilen.
Abbildung 3 ist eine Darstellung in schematischer Ausführung der SpieTtafel eines Spielers mit ihren Haupteinzelteilen.
Abbildung 4 zeigt ein Betriebsdiagramm des Rouletts.
Bei einem Kasinoroulett wird der die Fächer 11 tragende Hauptkörper 1 gedreht 4, während der Roulettbediener die
Kugel im entgegengesetzten Sinn auf die Gleitbahn bzw. Roulettkessel 12 wirft, wobei die gesamte Ausgestaltung
durch die Wandung 5 abgeschlossen wird.
Sowohl die Gleit- bzw. Rollbahn 12 als die Wandung 5 bilden ein einziges Ganzes mit dem gesamten Spieltisch, wodurch
sie alle (bei einem herkömmlichen Roulett) fest ausgebildet sind.
Bei einer Unterhaltungsmaschine kann es nicht einen Bediener geben, der die Kugel hinauswirft, weshalb selbst die
Maschine es vornehmen soll.
In diesem konkreten Fall befindet sich schon die Kugel 13 im Fach 11, wenn das Roulett zu drehen beginnt.
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Das erfindungsgemäße Roulett verfügt über Mittel, so z.B.
einen Motor mit seinem programmierten Geschwindigkeitsregler (Regelgetriebe) bzw. irgendein anderes Mittel herkömmlicher
Art, das jeder Sachverständige zweckmäßig durch ein anderes einfach ersetzen kann und dem Roulett eine Drehgeschwindigkeit
liefert.
Zwecks Herbeiführens des Kugelwerfens bewirken die obenerwähnten
Mittel eine schlagartige Geschwindigkeitsherabsetzung des Rouletts bzw. eine Drehrichtungsumkehr, was infolge
der Trägheitskraft zur Herausführung der Kugel nach der Rollbahn 12 hin führen würde.
Wenn das Roulett herkömmlicher Ausführung wäre, würde es dann in der Tat geschehen, daß die aus dem Fach 11 herausgetretene
Kugel auf die Wandung 5 schnell aufprallen und in ein anderes dem des Startfachs naheliegendes Fach
letzten Endes hineinfallen würde, was sich überaus störend auf den Spielverlauf wohl auswirken soll.
Um es zu vermeiden, baut das erfindungsgemäße Roulett die
Laufbahn 12 in den Hauptkörper 1 und als dessen Fortsetzung ein, was eine sehr viel längere Aufenthaltsdauer der Kugel
in der Rollbahn 12 zur Folge hat, wobei sie in ein Fach ganz zufälligerweise hineinkommt.
Die Rollbahn bzw. Roulettkessel 12 ist vorzugsweise geneigt ausgebildet, wobei sie eine ununterbrochene oder fortlaufende
Verlängerung der Fächer 11 darstellt, so daß die Kugel leichter aus den Fächern austritt bzw. in die Fächer hin-
eingeht, obwohl sie durch eine wellenförmige oder eine
gleichartige Laufbahn ebenfalls ersetzt werden kann.
Vorzugsweise ist die Abschließwandung 5 sehr schräg und unbeweglich ausgebildet, wobei deren Neigungswinkel sich
nach innen bzw. nach außen richten kann.
Die Überwachungstafel 2 weist an sich hauptsächlich folgendes (Abb. 2) auf:
- den Münzeinwurfschlitz 25,
- das Display 21, das die Spielbereitschaft der Maschine
anzeigt,
das Display 22, das die Nichtbereitschaft der Maschine
zur Annahme von Spieleinsätzen anzeigt, das Display 23, das anzeigt, wenn die Maschine nicht
mehr in Betrieb ist,
- Mittel 24 zum Festhalten des sog. Jokerdisplays 31, ein Display 26, das die noch verfügbaren Spieleinsätze
anzeigt, und
- ein Display 27, das das Gewinnfach anzeigt.
Das Spielfeld 3 beinhaltet an sich hauptsächlich folgendes (Abb. 3):
Spieleinsatzwähler 32 sowie
Jokerdisplays 31.
Jokerdisplays 31.
Mit dieser Ausgestaltung verläuft das Spiel wie folgt:
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eine bzw. mehrere Münzen werden durch den Münzeinwurfschlitz 25 hineingesteckt und auf dem Display 26 erscheint
die Anzahl der verfügbaren Spieleinsätze; das Roulett 1 dreht sich (es also beim Spielen);
das Display 21 zur Anzeige der Spielbereitschaft der Unterhaltungsmaschine leuchtet auf;
eine bzw. mehrere Tasten (32) werden so oft niedergedrückt wie Spieleinsätze gewünscht werden;
das Display 21 zur Anzeige der Spielbereitschaft der
Maschine wird gelöscht und das Anzeigedisplay 22 der Nichtbereitschaft der Maschine zur Annahme von weiteren
Spieleinsätzen wird dagegen sichtbar gemacht; man kann anfangen, die Jokerlichter 31 wechselweise
anzuzünden, die der Spieler mit der Haltetaste 24 an einem dem gemachten Spieleinsatz entsprechenden Joker
anzuhalten zu versuchen hat;
das Roulett 1 wird stillgesetzt und die Kugel 13 geht in ein Fach 11 hinein, wobei das Display 27 sichtbar
wird und das Gewinnfach gleichzeitig angezeigt; wenn der Spieleinsatz an der Taste 32, das Fach 11 mit
der Kugel 13 und der Joker in gegenüberliegender Stellung zusammenfallen, wird eine Sonderprämie gewonnen.
Das Funktionieren des Rouletts verläuft folgendermaßen:
Das Roulett 1 besitzt einige Fächer 11 mit einer Nummer von 0 bis 36, die einige kleine Löcher (Öffnungen) oder
keine Löcher aufweisen können, je nachdem der Detektor ein Strahlenaussender oder einfach ein sog. Vorhandensein-Detektor
ist.
Fest verbunden mit dem Roulett 1 wird eine erste Platte
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mit einem einzigen Loch 15 in Übereinstimmung mit der Stellung der Zerozahl des Rouletts 1 angeordnet, und zusammenwirkend
mit dieser ersten Platte 9 ein erster herkömmlicher Detektor-Infrarotstrahler 6, die den Prozessor 17
zweckmäßig informieren, ob die ausgesandten Strahlen empfangen oder aber nicht empfangen werden, je nachdem wie
sie sich mit dem Loch 15 decken.
Wenn das Loch 15 dem ersten Detektor-Aussender 6 gegenüberliegend steht, erkennt der Prozessor, daß das Roulette
1 durch die Zerostelle vorbei dreht.
Es ist auch eine zweite Platte 16 verfügbar, welche so viele Löcher (Öffnungen) 8 wie Fächer 11 am Roulette aufweist,
sowie ein zweiter mit ihr gemeinsam verbundener Detektor-Aussender 7.
Wenn der Prozessor 17 das Zerovorbeigehen-Signal empfängt, fängt er dann an, die aus dem zweiten Detektor-Aussender
empfangenen Impulse zu zählen, welche einer je Fach sind, und da er mit einem Kode ausgestattet ist, der
die Positionierung jedes Fachs zur Zerostelle mit seiner dazugehörigen Nummer identifiziert, weiß der Prozessor
genau, welches Fach den Detektor-Aussendern überhaupt gegenüberliegt.
Ein sog. Vorhandensein- bzw. Anwesenheits-Detektor 10 konventioneller Art bzw. ein anderer Detektor-Aussender
liegt dem Fach 11, das beim Drehen des Rouletts 1 vorbeigeführt wird, gegenüber.
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Wenn die Kugel 13 sich in dem Fach, das dem Vorhandensein-Detektor
10 gegenüberliegt, befindet, überträgt dieser dann seine Information dem Prozessor 17, der somit
über sämtliche Information verfügt, um zu wissen, in welchem Fach die Kugel 13 liegenbleibt sowie die ihm zugehörige
Nummer, wobei er darüber entscheidet, ob Prämie oder nicht vergeben wird, je nachdem diese die vom Spieler gesetzte
Nummer sei oder nicht. Es könnte vorkommen, daß die Kugel 13 infolge ihrer Geschwindigkeit in ein Fach
hineinrollte; der Anwesenheits- bzw. Vorhandensein-Detektor 10 wird darüber den Prozessor 17 entsprechend informieren,
aber anschließend und bedingt durch die Trägheitskraft wird die Kugel 13 in das nächstliegende Fach weiter
hineinspringen, was ebenfalls vom Detektor 10 an den Prozessor weitergeleitet wird, welcher nicht wissen würde,
welchem Fach endgültig die Prämie zuerteilt werden darf. Zwecks Vermeidung solcher hinderlichen Begebenheit sind
ein bzw. mehrere zueinander winkelig in Abstand gelegene Detektoren 14 vorhanden, welche, beim Ausüben einer der
des ersten Detektors 10 gleichen Funktionsaufgabe, seine/ ihre Information dem Prozessor 17 weitergibt/geben, der
sich dann für das Fach entscheiden wird, das in den aus zwei Detektoren 10,14 Informationsinhalten übereinstimmt.
Claims (7)
1. Unterhaltungsroulett, das durch Münz- bzw. Spielmarke-Einwerfen
betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß es aus folgendem besteht:
a) einem Roulette mit Fächern zur Aufnahme
b) einer Kugel,
c) Mitteln, die dem Roulette eine großen- und richtungsveränderliche
Drehgeschwindigkeit zu geben vermögen, so daß die Kugel ihr Fach verläßt und sie zufälligerweise in ein anderes Fach wiederum
hineinrollt;
d) einigen Spieleinsatzwählern,
e) einem Jokerdisplay je Wähler, mit Mitteln, die bewirken, daß der Joker zufälligerweise sichtbarunsichtbar wird;
f) Mitteln zum beliebigen Festhalten des Jokers, der auf dem entsprechenden Display erscheint;
g) einer sich mit dem Roulett gemeinsam drehenden Platte oder Scheibe mit einem das Zerostelle-Durchfahren
des Rouletts anzeigenden Signal sowie einem ersten mit einem Prozessor verbundenen Signal-Detektor/
Aussender;
h) einer zweiten sich mit dem Roulett gemeinsam drehenden Platte bzw. Scheibe und mit einem Signal je
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Fach des Rouletts sowie einem zweiten mit einem Prozessor verbundenen Signal-Detektor/Aussender;
i) mindestens einem Vorhandensein- oder Anwesenheits-Detektor der Kugel gegenüber einem Fach;
j) einem Prozessor mit Mitteln zum Empfang von Signalen
aus einem zweiten Detektor-Aussender und zu deren Identifizierung im Verhältnis mit dem zugeordneten
Fach sowie zum Empfang der Information aus dem Vorhandensein-Detektor und zur Prämievergabe insofern
die Kugelposition mit dem ausgespielten und vom Spieleinsatzwähler vorgewählten Fach korreliert.
2. Unterhaltungsroulett nach vorhergehendem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem
vierten Detektor-Aussender besteht, der dem dritten Detektor gleich ist und winkelig von ihm absteht, wobei der
Prozessor durch die Informationsübereinstimmung zwischen beiden Detektor-Aussendern die Entscheidung trifft.
3. Unterhaltungsroulett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Haupt- bzw.
Grundkörper besteht, in dem die Kugelaufnahmefächer
angeordnet sind, welche sich längs seines Umfangs über eine Gleit- bzw. Rollfläche fortsetzen, wobei es auch
aus einem Außenkörper besteht, dessen den Hauptkörper umgebende Innenfläche sehr geneigt ist.
4. Unterhaltungsroulett nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenkörper feststehend
ist.
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5. Unterhaltungsroulett nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß es ein Anzeigedisplay
für die verfügbaren Spieleinsätze, ein Anzeigedisplay für die Spielbereitschaft der Maschine sowie ein Anzeigedisplay
für die Nichtbereitschaft der Maschine zur Annahme von weiteren Spieleinsätzen aufweist.
6. Unterhaltungsroulett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Prozessor Zusatzprämien
zuerkennt, wenn der festgehaltene Joker sich mit dem Wähler von gewetteten und prämiertem Spieleinsatz
deckt.
7. Unterhaltungsroulett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einen Anzeigedisplay
für das Fach, in das die Kugel hineinrollte.
nachträglich geändert
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| GB08510052A GB2174010A (en) | 1985-04-19 | 1985-04-19 | Roulette apparatus |
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| DE3514091A1 true DE3514091A1 (de) | 1986-12-18 |
Family
ID=10577914
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19853514091 Ceased DE3514091A1 (de) | 1985-04-19 | 1985-04-18 | Unterhaltungsroulett |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| GB (1) | GB2174010A (de) |
| NL (1) | NL8501192A (de) |
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