DE3513814A1 - Geraet zum partiellen einfaerben von haaren - Google Patents
Geraet zum partiellen einfaerben von haarenInfo
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Description
'P-Ing. VV. DaMU ' k
Potaniaiv'äite "?~ 16' ApH ] 1985
Frankenfors'car Siraße 137 I/Ma
5060 Bergisch Giadbach
Wolfgang Schmitz
5000 Köln
5000 Köln
"Gerät zum partiellen Einfärben von Haaren'
Die Erfindung betrifft ein Gerät zum partiellen Einfärben von Haaren, bestehend aus einem kammartigen
Teil, einem mit diesem verbundenen Handgriffteil so-15
wie einer Farbauftrageinrichtung.
Aus der DE-PS 857 852 ist ein Haarfärbekamm bekannt,
bei dem aus einem zentralen Farbbehälter über Zuführungsbohrungen jedem einzelnen Kammzinken Farbflüssigkeit
zugeführt wird. Abgesehen davon, daß ein solches Gerät relativ aufwendig ist, können leicht Störungen
dadurch auftreten, daß die Farbzuführungsbohrungen verstopfen und die Farbe nicht in sämtliche
Haarbereiche gelangt, die der Friseur einfärben will. 25
In den meisten Frisiersalons wird noch ohne spezielle Haarfärbegeräte gearbeitet. Der Friseur kämmt beispielsweise
einzelne einzufärbende Strähnen aus und trägt auf diese die Farbe mit einem Pinsel auf. Diese
Methode des Einfärbens ist jedoch schwierig und zeitraubend und bedarf einer geübten Hand, insbesondere
wenn modische Effekte durch Einfärben einzelner schmaler Strähnen erzielt werden sollen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät der eingangs genannten Art zu schaffen, das einfach
im Aufbau ist, ohne Störungen arbeitet und insbesondere leicht zu bedienen ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Farbauftrageinrichtung eine Bürstenvorrichtung
aufweist, die relativ zu dem Kammteil zwischen einer Farbaufnahmestellung, in der die Borsten von
dem Kammteil weg weisen, und einer Farbabgabestellung, in der die Borsten an den Kammzinken anliegen,
beweglich ist.
äußerst einfach und kann auch von ungeübten Personen praktiziert werden. Die BUrstenvorrichtung wird zunächst
in die Farbaufnahmestellung gebracht und kann so in die Farbflüssigkeit eingetaucht werden. Danach
wird die Bürstenvorrichtung in die Farbabgabestellung bewegt, in der die Borsten an den Kammzinken
anliegen. In dieser Stellung der Bürstenvorrichtung kann der Kammteil durch die einzufärbende Strähne
gezogen werden, wobei die an den Borsten haftende Farbflüssigkeit auf die Haare übertragen wird. Die
Mechanik des Gerätes ist äußerst einfach, denn es braucht lediglich ein Bewegungsmechanismus für die
Bürstenvorrichtung vorgesehen zu sein. Störungen sind so gut wie ausgeschlossen, denn die Farbübertragung
mit Hilfe einer Bürstenvorrichtung ist äußerst einfach. Farbpatronen und schmale Farbzuführungsbohrungerv
sind nicht erforderlich, denn die Bürste braucht lediglich in eine flache, mit Farbflüssigkeit
gefüllte Schale getaucht zu werden, die in jedem Frisiersalon vorhanden ist.
Zweckmäßig weisen die Borsten der Bürstenvorrichtung im wesentlichen in dieselbe Richtung, wobei der die
Borsten tragende Körper um eine im wesentlichen parallel zu dem Kammteil verlaufende Achse drehbar
ist. Eine solche flache Bürstenvorrichtung zeigt einen guten Farbübertragungseffekt und ist leicht zu
handhaben.
Vorzugsweise liegen die Borsten der Bürstenvorrichtung in ihrer Farbabgabestellung gegenläufig zu den
Kammzinken. Diese Borstenlage in der Arbeitsstellung erlaubt ein optimales Arbeiten, denn während der
Kammteil mit schräg nach vorn gerichteten Zinken durch das Haar geführt wird, laufen die mit Farbflüssigkeit
getränkten Borsten mit dem Haar und streichen somit sehr leicht über die durch den Kamm laufende
Haarsträhne.
In dem Bereich des Geräts zwischen dem Karamteil und
dem Handgriffteil kann eine seitlich vorspringende
Konsole angeordnet sein, die ein Drehlager für den Bürstentragkörper aufweist. In dem Drehlager kann ein
kurzer Achskörper sitzen, der auf der dem Kammteil zugewandten Seite eine Aufnahmeeinrichtung für den
Bürstentragkörper aufweist. Auf diese Weise läßt sich die Bürstenvorrichtung mit geringem Aufwand drehbar
lagern, ohne daß der Drehmechanismus beim Arbeiten mit dem Gerät störend wirkt.
Vorzugsweise ist die Aufnahmeeinrichtung als unrunder
Tragstift ausgebildet, auf den der Bürstentragkörper aufsteckbar ist. Durch diesen Aufsteckmechanismus ist
es ohne weiteres möglich, die Bürstenvorrichtung beliebig auszuwechseln und durch neue und ggfs.
anders gestaltete Bürstenvorrichtungen zu ersetzen, die dem jeweiligen Anwendungsfall angepaßt sind.
Zweckmäßig weist der Tragstift einen zylindrischen Querschnitt mit einer seitlichen Abflachung auf, während
der Bürstentragkörper mit einer entsprechend ausgebildeten Aufnahmeöffnung versehen ist. Auf diese
Weise ist nur eine Aufsteckmöglichkeit vorhanden, so
daß sich die BUrstenvorrichtung nach dem Aufstecken immer in ihrer richtigen Position befindet.
Der in dem Drehlager sitzende Achskörper kann auf der dem Handgriffteil zugewandten Seite ein Verlängerungsteil
aufweisen, auf dem drehfest ein radial vorspringender Drehhebel angeordnet ist. Dieser kann
bequem mit dem Daumen betätigt werden, so daß die BUrstenvorrichtung leicht zwischen ihren vorgegebenen
!5 Positionen hin- und herbewegt werden kann. Der Tragkörper der Bürstenvorrichtung kann unter einer in
die Farbaufnahmestellung gerichteten Federvorspannung stehen. Auf diese Weise braucht auf den
Drehhebel nur in einer Richtung Druck ausgeübt zu werden, um die BUrstenvorrichtung jeweils in ihre
Farbabgabeposition zu drücken. Das Zurückschwenken erfolgt dann automatisch, sobald der auf den Drehhebel
ausgeübte Anpreßdruck unter einen bestimmten Wert verringert wird.
Rastpasition des Bürstentragkörpers in einem kurzen
Winkelabstand vor der Farbabgabestellung vorgesehen sein. Dadurch ist ein schnelleres Arbeiten möglich,
3Q denn die Bürstenvorrichtung steht somit immer in
einer Bereitschaftsstellung, aus der es nur ein
kurzer Weg bis in die Farbabgabestellung ist. Zum Verschwenken der Bürstenvorrichtung in die abgewandte
Farbaufnahmestellung muß die Rastposition mit
g5 einem leichten Daumendruck überwunden werden.
35138U
Zur Fixierung der zusätzlichen Rastposition kann eine Rastvorrichtung vorgesehen sein, die einen Rastnocken
sowie einen durch diesen entgegen einer Federkraft niederdrückbaren Gegennocken aufweist. Diese Rastposition,
die die Handhabung erheblich erleichtert, kann durch leichten Druck gegen den Drehhebel
überwunden werden, wenn die Bürstenvorrichtung in die Farbaufnahmeposition gebracht werden soll.
Der auswechselbare Bürstentragkörper kann beispielsweise über die gesamte Länge des Kammteils mit Borsten
versehen sein. Wenn nur relativ schmale Strähnen eingefärbt werden sollen, wird ein auswechselbarer
Bürstentragkörper verwendet, bei dem nur ein der Breite der einzufärbenden Haarsträhne entsprechender
Bereich mit Borsten versehen ist. Alternativ können zwischen den Borstengruppen auch Freiräume vorgesehen
sein, so daß gleichzeitig mehrere Strähnen eingefärbt werden können.
veranschaulicht und im nachstehenden im einzelnen anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Borstenvorrichtung in der Farbaufnahmeposition steht,
Fig. 2 eine Stirnansicht des Geräts gemäß Fig. ll
Fig. 3 die gleiche Stirnansicht wie Fig. 2, bei der die Bürstenvorrichtung in ihrer
Rastposition unmittelbar vor der Farbabgabestellung steht,
35138U
Fig. 4 die gleiche Stirnansicht, wobei die Bürstenvorrichtung die Farbabgabestellung
einnimmt,
Schnitt entlang der Linie V-V aus Fig. 1,
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI - VI aus Fig. 5,
Fig. 7 ein anderes Ausführungsbeispiel der
Bürstenvorrichtung mit Freiräumen zwischen einzelnen Borstenbereichen und
Bürstenvorrichtung, bei dem die Borsten nur in einem schmalen Bereich angeordnet
sind.
Nach der Zeichnung besteht das Gerät, mit welchem einzelne Haarsträhnen eingefärbt werden können, aus
einem kammartigen Teil 1, einem mit diesem verbundenen Handgriffteil 2 sowie einer Farbauftrageinrichtung
3, mit der Farbflüssigkeit auf eine durch den Kammteil 1 gezogene Haarsträhne aufgebracht werden
kann.
QQ Die Farbauftrageinrichtung 3 besteht im wesentlichen
aus einer -Bürstenvorrichtung 4, die durch einen zylindrischen Tragkörper 5 sowie eine Mehrzahl von Borsten
6 gebildet ist, die an dem Tragkörper 5 in einer Ebene derart befestigt sind, daß sie alle im we-
g5 sentlichen in dieselbe Richtung weisen.
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Der BürstentragkÖrper 5 wird von einer Konsole 7 getragen, die zwischen dem Kammteil 1 und dem Handgriffteil
2 seitlich vorspringend angeordnet ist. In der Konsole 7 ist ein Achskörper 8 gelagert, der auf
der dem Kammteil 1 zugewandten Seite mit einem Tragstift 9 versehen ist, auf den der BürstentragkÖrper
5 leicht aufgesteckt werden kann. Der Tragstift 9 weist einen zylindrischen Querschnitt auf und ist mit
einer seitlichen Abflachung 10 versehen, während das
der Konsole 7 zugewandte Ende des Tragkörpers 5 mit einer entsprechenden Aufnahmeöffnung 11 versehen
ist. Dadurch kann der BürstentragkÖrper 5 drehfest auf den Tragstift 9 des Achskörpers 8 aufgesteckt
werden. Eine Fixierung des Tragkörpers 5 ih axialer
!5 Richtung erfolgt dadurch, daß der Tragstift 9 mit
einer leichten Preßpassung in der Aufnahmeöffnung 11 sitzt, wobei die Passung allerdings so gewählt ist,
daß auch ein leichtes Abziehen des Tragkörpers 5 möglich ist.
der Achskörper 8 einen aus der Konsole 7 herausragenden Verlängerungsteil 12 auf, auf dem drehfest ein
radial vorspringender Drehhebel 13 angeordnet ist.
Mit Hilfe des Drehhebels 13 läßt sich der BürstentragkÖrper
5 leicht drehen, so daß die Borsten 6 bequem aus der in Fig. 1 und 2 dargestellten Farbaufnahemstellung
über eine in Fig. 3 dargestellte Rastposition in die in Fig. 4 veranschaulichte Farbabga-
3Q bestellung geschwenkt werden können. Der Drehhebel 13
weist an. seinem Ende einen abgerundeten Rücksprung 14 auf, so daß der Drehhebel 13 bequem mit dem Daumen
betätigt werden kann, wobei der Drehhebel eine Drehung des Bürstentragkörpers 5 um dessen parallel
zu dem Kammteil 1 verlaufende Achse bewirkt.
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- Die Drehachse des Bürstentragkörpers 5 liegt in dem
Bereich der freien Enden der Kammzinken 15 und ist relativ zu diesen ein Stück seitlich versetzt. Wenn
die Borsten 6 die Farbaufnahmestellung einnehmen, so
ragen sie über die Kammzinken hinaus vor, so daß die Borsten bequem in eine in einer Schale befindliche
Farbflüssigkeit getaucht werden können. In ihrer Farbabgabestellung, in welcher sie die aufgenommene
Farbflüssigkeit auf eine durch den Kammteil gezogene Haarsträhne übertragen sollen, liegen die Borsten 6
gegenläufig zu den Kammzinken 15 in deren Wurzelbereich an, so daß eine Durchfärbung der Strähne vom
Haaransatz an möglich ist. Beim Durchziehen des Kamms durch die Haarsträhne läuft diese im Gleichlauf mit
den Borsten 6, so daß ein leichtes Gleiten durch die
15
ist.
Um das Drehen des Bürstentragkörpers 5 zu erleichtern, ist der in der Konsole 7 gelagerte Achskörper 8
mit einer Federspannung belastet, die den Achskörper in eine der Farbaufnahmestellung entsprechende Lage
verdreht. Die Federvorspannung wird mit einer Schraubenfeder 16 erzielt, die sich um den zylindrischen
Achskörper 8 innerhalb der als Gehäuse ausgebildeten
25
Konsole 7 erstreckt. Das eine Ende 17 der Schraubenfeder 16 ist dabei in der Wand der Konsole 7
befestigt, während das andere Ende 18 mit dem Achskörper 8 verbunden ist. Die Schraubenfeder 16 ist
dabei so montiert, daß sie in der in Fig. 1 dargestellten Farbaufnahmeposition der Bürstenvorrichtung
4 entspannt ist und beim Schwenken der Bürstenvorrichtung in die Farbabgabestellung gespannt wird. Der
Drehhebel 13 braucht mit dem Daumen also nur in eine
Richtung gedrückt zu werden, während die Rückbewegung 35
dann automatisch erfolgt, wenn der Daumendruck geringer wird.
35138H
Die Farbaufnahmestellung ist durch einen Anschlag
definiert, der im Inneren der Konsole angeordnet ist. Als Anschlag dient ein auf dem Achskörper 8 vorgesehener
Stift 19, der gegen einen fest an der Kon-
sole vorgesehenen Vorsprung 20 anschlägt. Durch die Kraft der Schraubenfeder 16 wird die Bürstenvorrichtung
4 in dieser die Farbaufnahmestellung definierenden Anschlagposition gehalten.
Die Farbabgabestellung, die die Hauptarbeitsstellung
ist, wird dadurch begrenzt, daß der mit dem Daumen zu betätigende Drehhebel 13 an dem Handgriffteil 2 zur
Anlage kommt. In dieser Arbeitsstellung muß der Drehhebel 13 durch leichten Daumendruck gehalten werden,
um die Kraft der Rückstellfeder 16 zu überwinden. Die Anpreßkraft der Borsten 6 an dem Kammteil 1
kann man durch leichtes Abheben des Drehhebels 13 von dem Handgriffteil 2 reduzieren. Der Bürstentragkörper
5 dreht sich dann unter der Kraft der Schraubenfeder 16 ein Stück in Richtung auf die Farbaufnahmestellung,
wodurch die Borsten ein Stück aus der Farbabgabestellung weg bewegt werden, so daß sie entweder
mit geringerem Druck an dem Kammteil 1 anliegen oder aber sich ein Stück von diesem abheben.
Zusätzlich zu den beiden oben beschriebenen definierten Stellungen der Bürstenvorrichtung 4 ist eine vorrichtungsmäßig
definierte Raststellung vorgesehen, die sich in einem kurzen Abstand vor der Arbeitsstellung
befindet. In dieser Raststellung liegen die Borsten 6 etwa parallel zu den Kammzinken 15, so daß
man eine Haarsträhne auskämmen kann, ohne daß diese mit den Borsten in Berührung kommt. Durch leichten
Druck auf den Drehhebel 13, der sich in kurzem Abstand über dem Handgriffteil 2 befindet, kann der
Ι .--.: ::.:..X"; 3B138H
"** 13
Bürstentragkörper 5 dann in seine Arbeitsposition geschwenkt werden. Diese zusätzliche Raststellung ist
dadurch definiert, daß im Inneren der Konsole 7 unmittelbar gegenüber dem Achskörper 8 eine Bohrung
21 vorgesehen ist, in der eine mit einer Druckfeder 22 beaufschlagte Kugel 23 geführt ist, die ein Stück
aus der Bohrung 21 herausguckt und an dem Achskörper 8 anliegt. Der Achskörper 8 ist in derselben
Querschnittsebene mit einem vorspringenden Nocken 24 versehen, der auf die federbelastete Kugel 23 aufläuft.
Die Spannung, die die Druckfeder 22 auf die Kugel 23 ausübt, ist so eingestellt, daß der Nocken
24 von der Kugel 23 gehalten wird, d. h., daß die Kraft der den Achskörper 8 drehenden Schraubenfeder
!5 16 allein nicht ausreicht, um den Nocken 24 über die
federbelastete Kugel hinweg zu drücken. Eine Verdrehung der Bürstenvorrichtung 4 aus der Rastposition
in die Farbaufnahmeposition kann nur dadurch erfolgen, daß zusätzlich zu der Kraft der Rückstellfeder
16 eine Handbetätigung des Drehhebels 13 erfolgt.
Bei dem in Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel
weist die Bürstenvorrichtung 4 eine über annähernd die gesamte Länge des Kammteils 1 durchgehend
verlaufende Borstenreihe auf. Diese Bürstenvorrichtung ist insbesondere geeignet zum Einfärben
relativ breiter Haarsträhnen. Wenn dagegen nur sehr schmale Strähnenbereiche eingefärbt werden sollen, so
QQ kann die in Fig. 7 dargestellte Bürstenvorrichtung
4a verwendet werden, bei der zwischen einzelnen Borstenbereichen Freiräume 25 vorgesehen sind, so daß
beim Durchlaufen einer relativ breiten Haarsträhne durch den Kammteil 1 nur einzelne schmale Bereiche
gc dieser Haarsträhne eingefärbt werden. Bei dem in Fig.
8 dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Bür-
stenvorrichtung 4b nur in ihrem mittleren Bereich mit Borsten 6 versehen, so daß die Breite des einzufärbenden
Strähnenbereichs dadurch genau vorgegeben ist.
Je nach Anwendungsfall können die Bürstenvorrichtungen
auch anders gestaltet werden. Bevor der Friseur mit der Einfärbung der Haarsträhnen beginnt, wählt er
eine bestimmte BUrstenvorrichtung aus und steckt deren Tragkörper 5 auf den an dem Achskörper 8 vorgesehenen
Tragstift 9.
- Leerseite -
Claims (14)
1. Gerät zum partiellen Einfärben von Haaren, bestehend aus einem kammartigen Teil, einem mit
diesem verbundenen Handgriffteil sowie einer Farbauftrageinrichtung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Farbauftrageinrichtung (3) eine Bürstenvorrichtung (4; 4a; 4b)
aufweist, die relativ zu dem Kammteil (1) zwi-20
sehen einer Farbaufnahmestellung, in der die Borsten
(6) von dem Kammteil (1) weg weisen, und einer Farbabgabestellung, in der die Borsten (6)
an den Kammzinken (15) anliegen, beweglich ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Borsten (6) der Bürstenvorrichtung (4; 4a; 4b) im wesentlichen in ein und dieselbe Richtung weisen und daß der die
Borsten tragende Körper (5) um eine im wesentlichen parallel zu dem Kammteil (1) verlaufende
Achse drehbar ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge kennzeichnet, daß die Borsten (6)
der BUrstenvorrichtung (4; 4a; 4b) in ihrer
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Farbabgabestellung etwa gegenläufig zu den Kammzinken (15) liegen.
4. Gerät nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Bereich
des Gerätes zwischen dem Kammteil (1) und dem Handgriffteil (2) eine seitlich vorspringende
Konsole (7) angeordnet ist, die ein Drehlager für den BUrstentragkörper (5) aufweist.
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Drehlager ein kurzer Achskörper (8) sitzt, der auf der dem Kammteil (1) zugewandten Seite eine Aufnahmeeinrichtung
für den BUrstentragkörper (5) aufweist.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmeeinrichtung als unrunder Tragstift (9) ausgebildet ist, auf den der BUrstentragkörper (5) aufsteckbar
und die BUrstenvorrichtung (4; 4a; 4b) dadurch auswechselbar ist.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragstift (9) einen zylindrischen Querschnitt mit einer seitlichen Abflachung (10) aufweist und daß der BUrstentragkörper
(5) mit einer entsprechend ausgebildeten Aufnahmeöffnung (11) versehen ist.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis 7, d a-
durch gekennzeichnet, daß
der Achskörper (8) auf der dem Handgriffteil (2) zugewandten Seite ein Verlängerungsteil (12) aufgg
weist, auf dem drehfest ein radial vorspringender
Drehhebel (19) angeordnet ist.
■ ■■-;J;-:· ;.;-: 35138H
9. Gerät nach einem der Ansprüche 2 bis 8, d adurch gekennzeichnet, daß der
Tragkörper (5) der Bürstenvorrichtung (4; 4a; 4b) unter einer in die Farbaufnahmestellung gerichteten
Federvorspannung (Feder 16) steht.
10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, d adurch
gekennzeichnet, daß eine zusätzliche Rastposition des Bürstentragkörpers
(5) in einem kurzen Winkelabstand vor der Farbabgabestellung vorgesehen ist.
11. Gerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Fixierung der zusätzlichen Rastposition eine Rastvorrichtung vorgesehen ist, die einen Rastnocken (24) sowie
einen durch diesen entgegen einer Federkraft niederdrückbaren Gegennocken (23) aufweist.
12. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der auswechselbare BUrstentragkörper (4) etwa
über die gesamte Länge des Kammteils (1) mit Borsten (6) versehen ist.
13. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der auswechselbare BUrstentragkörper (4b) über
einen der Breite der einzufärbenden Haarsträhne entsprechenden Bereich mit Borsten (6) versehen
ist.
14. Gerät nach einem der Ansprüche 4 bis 13, d adurch
gekennzeichnet, daß
zwischen einzelnen Borstengruppen Freiräume (25) vorgesehen sind.
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|---|---|---|---|
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