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VERFAHREN UND ANORDNUNG ZUR AUTOMATISCHEN STEUERUNG
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EINES KRANS Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine
Anordnung zur automatischen Steuerung eines Krans zum Transport von Lasten in Häfen
oder dergleichen.
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Stand der Technik und Erfindung werden anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigen: Fig. 1 die schematische Darstellung eines Krans, Fig. 2 im Diagramm den
Geschwindigkeitsverlauf bei einer bekannten Anordnung zur automatischen Steuerung
eines Krans, Fig. 3 das Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Anordnung, Fig. 4 und 5 Diagramme zur Erläuterung der Berechnung von Gewichtungs-
oder Bewertungswerten, Fig. 6 ein Fließbild zur Erläuterung der Verarbeitung, Fig.
7 das Blockschaltbild einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung,
Fig. 8 ein Diagramm zur Erläuterung des Vorgehens zur Berechnung der Bewertungswerte,
Fig. 9 ein Phasendiagramm zur Erläuterung des Prinzips zum Anhalten der Pendelbewegung,
Fig.
10 im Diagramm das Prinzip der Berechnung der Rest-Pendelbewegung, Fig. 11 das Blockschaltbild
einer Vorrichtung zum automatischen Betreiben und Steuern des Krans nach einer Ausführungsform
der Erfindung, Fig. 12 im Diagramm die Form einer unterteilten Funktion, Fig. 13
ein Fließbild zur Erläuterung des Verarbeitungsablaufs, Fig. 14 ein schematisches
Modelldiagramm eines Krans, für den sich die vorliegende Erfindung eignet, Fig.
15 das Diagramm der Laufkatzengeschwindigkeit, Fig. 16 ein Phasendiagramm der Winkelgeschwindigkeit
und des Pendelwinkels des Seils, Fig. 17 das Diagramm einer unterteilten Funktion,
die zur Ermittlung der Bewertunaswerte verwendet wird, Fig. 18 das Blockschaltbild
einer Anordnung zum automatischen Betreiben und Steuern eines Krans, Fig. 19 ein
Fließbild zur Erläuterung des Vorgehens beim Auf- oder Abwickeln des Seils gemäß
der Erfindung, Fig. 20 ein Diagramm zur Erläuterung des Prinzips der Erfindung zur
Unterdrückung der Pendelbewegung des Seils und Fig. 21 ein Fließbild zur Erläuterung
der Steuerung der Länge des Seils gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren.
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Mit dem Begriff "Kran" ist im folgenden ein Kran der in Fig. 1 gezeigten
Art gemeint, nämlich ein Kran, bei dem eine Laufkatze 11 auf einer horizontalen
Ebene beweglich ist und ein Seil 12 von der Laufkatze 11 mit der daran befestigten
Last 13 herabhängt, wobei das Seil eingezogen und abgelassen wird.
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Der in Fig. 1 schematisch gezeigte Kran wird automatisch so betrieben
daß: (1) die Laufkatze 11 innerhalb einer möglichst kurzen Zeitspanne zum Bestimmungsort
bewegt wird und (2) der Kran so gesteuert wird, daß die Last 13 am Bestimmungsort
aufhört zu schwingen.
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Im Prinzip geht die Steuerung zum Anhalten der Pendelbewegung so vonstatten,
daß die Last 13 gegenüber der Laufkatze 11 nach vorn geschwenkt wird, wenn sich
die Laufkatze 11 in der Nähe des Bestimmungsortes befindet, wodurch die Laufkatze
11 die Last 13 einholt, die annähernd bis zum Bestimmungsort ausgeschwungen ist
und sich praktisch in Ruhe befindet. Darauf wird die Laufkatze stillgesetzt.
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Bei herkömmlichen Anordnungen zum automatischen Steuern des Krans
wird zunächst ein Geschwindigkeitsmuster festgelegt, dem die Laufkatze 11 folgen
sollte. Darauf wird die Geschwindigkeit der Laufkatze 11 entsprechend dem Geschwindigkeitsmuster
gesteuert (s. Mita und Kanai: "Optimum Crane Operation Method by giving attention
to a Maximum Speed of the Trolley" in einem Aufsatz der Association of Measurement
and Automatic Control, Band 25, Nr. 6, 1979). Der Geschwindigkeitsverlauf ist durch
eine derartige Berechnung ermittelt, daß der Pendelwinkel des Seil systems am Ende
der Bewegung gleich Null ist.
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Bei der bekannten Anordnung zum automatischen Betreiben und Steuern
eines Krans wird der Geschwindigkeitsverlauf der Laufkatze zur Erzielung der erwähnten
Steueroperation zuvor gemäß Fig. 2 durch ein geometrisches Verfahren oder ein Optimalsteuerverfahren
vermittelt. Das Servosystem ist so ausgelegt, daß die Laufkatze dem vorgegebenen
Geschwindigkeitsmuster folgt. Die größte Schwierigkeit bei dieser Anordnung ist,
daß das Steuer- oder Regelsystem für den Pendelwinkel des Seils eine offene Schleife
darstellt.
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Deshalb ist es bei dem obigen bekannten automatischen Steuersystem
nicht möglich, den Pendelwinkel des Seils zu korrigieren, wenn in dem Steuersystem
Fehlerfaktoren vorhanden sind, beispielsweise die anfängliche Pendelbewegung, Windböen
oder Zeitverzögerungen.
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Bisher wurde der automatische Betrieb bei laufendem Kran so gesteuert,
daß die Geschwindigkeit der Laufkatze automatisch derart eingestellt wurde, daß
sie genau einem vorgegebenen Geschwindigkeitsmuster folgt, beispielsweise dem der
Fig. 15. Das Geschwindigkeitsmuster wurde so festgelegt oder bestimmt, daß der Pendelwinkel
des Seils am Ende der Laufstrecke bei konstanter Seillänge gleich Null ist. Die
Last wird bei stillstehender Laufkatze auf- und abgenommen.
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Daher ist die für einen Lastbewegungszyklus erforderliche Zeit gleich
der Summe der Zeit, die zum Bewegen der Laufkatze, zum Anheben und Absenken der
Last erforderlich ist.
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Werden diese Zeiten auch nur wenig vermindert, so kann bei großen
Verlademengen viel Zeit gespart werden.
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Auch wenn die Geschwindigkeit der Laufkatze genau in der berechneten
Weise eingestellt wird, kann das Seil oft infolge unerwarteter Einflüsse auspendeln,
beispielsweise infolge von Windstößen, der anfänglichEn Pendelbewegung
oder
Änderungen verschiedener Parameter. In solchen Fällen wird die Rest-Pendelbewegung
nicht mehr gleich Null, wenn die Laufkatze stillgesetzt wird. Infolgedessen bewegt
sich das die Last tragende Seil in einer Pendelbewegung weiter. Die Last kann jedoch
nicht weiter gehandhabt werden, bis die Last in ausreichendem Maße ausgeschwungen
ist, so daß viel Zeit verloren geht. Insbesondere müssen die Last darstellende Container
genau positioniert werden, so daß die Rest-Pendelbewegung eine ernste Schwierigkeit
darstellt.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Anordnung
zur automatischen Steuerung eines Krans anzugeben, bei deren Anwendung Pendelbewegungen
der Last unterdrückt werden, so daß sie trotz unerwarteter Einflüsse, beispielsweise
Anfangs-Pendelbewegung oder Windstöße, genau positioniert werden kann.
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Weiter ist es Aufgabe der Erfindung, die erforderliche Zeit zum Aufnehmen
und Absetzen einer Last mittels eines Krans durch Einstellung der Seillänge bei
laufender Laufkatze zu vermindern. Insbesondere soll die Last bei bewegter Laufkatze
angehoben oder abgesenkt werden; die Pendelbewegung des Seils soll schnell unterdrückt
werden.
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Das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Anordnung
zur Steuerung eines Krans mit einer Laufkatze, einem von der Laufkatze herabhängenden
Seil und Einrichtungen zur Steuerung der Bewegung der Laufkatze umfaßt: - die Ermittlung
eines Parameters, der das gesteuerte Ergebnis der Laufkatzenanordnung darstellt,
- die Ermittlung eines Parameters, der das gesteuerte Ergebnis des Seilsystems darstellt,
- die Vorausberechnung oder Schätzung wenigstens eines Parameters, der das gesteuerte
Ergebnis darstellt, wenn
ein Steuerbefehlswert der Steuereinrichtung
in Abhängigkeit von den ermittelten Parametern geändert wird, und - die Bestimmung
eines gewünschten Steuerbefehls aus dem geschätzten Ergebnis.
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Erfindungsgemäß kann der Kran stabiler und mit hoher Geschwindigkeit
automatisch in einer bisher nicht auszuführenden Art gesteuert werden. Die oben
erwähnten Parameter und deren Ermittlung können vorzugsweise als Bewertungswerte
behandelt werden.
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Fig. 3 zeigt das Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Anordnung zur automatischen Steuerung eines Krans. Die Anordnung
enthält eine Einrichtung 1 zur Messung des Pendelwinkels des Seilsystems, eine Einrichtung
2 zur Berechnung des vorhandenen Pendelwinkels e(t) aufgrund eines zuvor gemessenen
Pendelwinkels, und eine Einrichtung 3 zur Berechnung der Winkelgeschwindigkeit (t),
die das Zeitdifferential eines Pendelwinkels auf der Grundlage des zuvor gemessenen
Pendelwinkels darstellt.
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Ein Tacho-Generator 4 dient zur Messung der Geschwindigkeit des Laufkatzensystems.
Eine Recheneinrichtung 5 dient zur Berechnung der Geschwindigkeit V(t) der Laufkatze
11 aus vom Tacho-Generator 4 erhaltenen Impulsen, eine Recheneinrichtung 6 dient
zur Berechnung der Beschleunigung «(t) der Laufkatze 11 in der gleichen Weise wie
mittels der Recheneinrichtung 5, eine Meßeinrichtung 7 dient zur Erfassung des Gewichtes
M der aufzunehmenden Last. Ein Mikro-Computer 8 dient zur Berechnung des Steuerbefehls
u(t) auf der Grundlage der zuvor erwähnten Daten, eine Steuereinrichtung 9 dient
zur Steuerung der Laufkatze 11.
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Fig. 4 ist ein Diagramm zur Erläuterung der Berechnung von auf die
Laufkatzengeschwindigkeit bezogenen Bewertungswerte.
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Fig. 5 zeigt ein Diagramm zur Erläuterung der Berechnung von auf
die Pendelbewegung des Seil systems bezogenen Bewertungswerten("fuzzy values").
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Der Mikro-Computer 8 arbeitet nach dem in Fig. 6 gezeigten Programm,
das in vorbestimmten Intervallen, z.B.
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100 ms gestartet wird.
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Die Arbeitsweise des Ausführungsbeispiels der Fig. 3 wird anhand
der Fig. 3 bis 6 erläutert.
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Beim Start des Programms werden die von den Meßeinrichtungen 2 bis
6 ermittelten Werte des Seil systems, nämlich der Pendelwinkel 8(t), die Winkelgeschwindigkeit
e(t), die Laufkatzengeschwindigkeit V(t), die Beschleunigung c(t) und das von der
Meßeinrichtung 7 gemessene Gewicht der Last eingegeben (Schritt 21). Darauf wird
eine Geschwindigkeit Vz berechnet, wobei der gegenwärtige Steuerbefehl u(t) für
T Sekunden beibehalten wird. Geschwindigkeiten Vp und VN werden bei umu erhöhtem
Steuerbefehl (Schritt 22) nach den folgenden Gleichungen berechnet: VZ = V(t) +
u(t) x #T .... (1) u(t) + #u Vp = V(t) + x #T....(2) M u(t) - #u VN = V(t) + x #T....(3)
M
Darauf wird die Laufgeschwindigkeit der Laufkatze als Bewertungswert
ermittelt. Hier wird angenommen, daß die Laufkatzengeschwindigkeit aus zwei Bewertungstermen
besteht, nämlich einem Bewertungswert (µVl) in einem Bereich von Toleranzgeschwindigkeiten
und einem Bewertungsterm (pV2) der mit einer Sollgeschwindigkeit übereinstimmt.
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Eine den Bewertungsterm darstellendes, in Abschnitte unterteilte Funktion
kann beispielsweise in der im folgenden beschriebenen Weise definiert werden. Wenn
x einen Geschwindigkeitsfehler bedeutet und der zulässige Fehler innerhalb von +
0,5 m/s liegt, ist eine den Bewertungsterm, der innerhalb eines zulässigen Bereiches
folgen kann, darstellende unterteilte Funktion definiert als: Wenn x< -0.5, Wenn
-0.5 # x # 0.5, Wenn 0.5<x,
| µV1 (x) = -0.5/x |
| µV1 (x) = 1.0 # ... (4) |
| Ilvl (x) = 0.5/x |
Die Funktion µV2 (x) des mit der Sollgeschwindigkeit übereinstimmenden Bewertungsterms
kann folgendermaßen definiert werden: Wenn x< -0.1, Wenn -0.1 # x # 0.1, Wenn
0.1< x,
| µV2 (x) = -0.1/x |
| µV2 (x) = 1.0 # ... (5) |
| µV2 (x) = 0.1/x |
Der Bewertungswert CV für die laufende oder gegenwärtige Geschwindigkeit
kann daher durch das Paar der beiden Funktionen µV1(x) und µV2(x) wiedergegeben
werden.
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Wird der Steuerbefehl beibehalten oder um du erhöht, so können die
Bewertungswerte CVZ' CVP und CVN für die Geschwindigkeit aus den skalaren Größen
VZ, VP und VN der laufenden Geschwindigkeit folgendermaßen (Schritt 23) gefunden
werden, nachdem #T Sekunden abgelaufen sind, wie nach den Gleichungen (1) und (2)
berechnet:
| CVZ = {CVZ1, CVZ2} |
| = l Uvi (Vz 1 µV2(VZ) ) |
| = { i CVP1. CVP2 } ... (6) |
| = {µV1(VP), µV2(VP)} |
| CVN ={CN1, CVN2} |
| = {µV1(VN), µV2(VN)} |
Darauf werden ähnlich wie die Laufkatzengeschwindigkeit der Pendelwinkel e und die
Winkelgeschwindigkeit #Z aus dem Pendelwinkel #(t) und der Winkelgeschwindigkeit
e(t) des Seil systems ermittelt, wenn der gegenwärtige Steuerbefehl u(t) für T Sekunden
aufrechterhalten wird. Die Pendelwinkel ep, #N und die Winkelgeschwindigkeiten ep
und eN werden ermittelt, wenn der Steuerbefehl umdu erhöht wird.
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Die Bewegung des Seilsystems ergibt sich aus folgender Gleichung:
ë
+ g/l (l + m/M) # = u/lM ...(7) Darin sind ë die Winkelbeschleunigung des Pendelwinkels,
g die Erdbeschleunigung, 1 die Länge des Seils und m das Gewicht des Seilsystems.
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Sind g' = g(1 + m/M) und u' = u/M, dann ergibt sich aus Gleichung
(7): ë + g'/l # = u'/l ...(8) Hierin ist
eine natürliche Frequenz w. #z und ergeben sich somit aus folgenden Gleichungen:
#Z = u'/g' - R cos (w#T + αO) .... (9) #Z = Rw sin (w#T + αO) .... (10)
Darin sind:
Die Pendelwinkel ep und #N und die Winkelgeschwindig keiten #P
und #N können ebenfalls in der oben beschriebonen Weise ermittelt werden.
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Aus den oben ermittelten Werten e und é lassen sich die Rest-Pendelbewegungen
γZ, γP und γN nach folgenden Gleichungen ermitteln:
Ferner kann die gegenwärtige Rest-Pendelbewegung raus der folgenden Gleichung ermittelt
werden (Schritt 24):
Die Erhöhung oder Verminderung der Rest-Pendelbewegung werden als Bewertungswerte
ermittelt. Es wird hier angenommen, daß die Rest-Pendelbewegung aus zwei Bewertungstermen
besteht, nämlich (µ γ1), der annähernd der gleiche ist wie die gegenwärtige
oder Ist-Größe und (p 2) der kleiner als die Ist-Größe ist. Das die Bewertungsterme
darstellende Gleichungssystem kann beispielsweise in
folgender
Weise definiert werden. Bezeichnet man die Rest-Pendel bewegung mit r und beträgt
die Toleranz 0,005 rad, so kann die in Abschnitte unterteilte Funktion µ γ1(γ)
des Bewertungsterms ähnlich der oben erwähnten Größe definiert werden: Wenn γ
# γT + 0.005, Wenn yT + 0.005< Y,
| µγ(γ) = 1.0 |
| # ...(15) |
| 0.005 |
| µγ(γ) = |
| γ - 0.005 |
Die in Abschnitte unterteilte Funktion µγ2(γ) des Bewertungsterms, der
kleiner ist als die gegenwärtige Größe, kann definiert werden als: Wenn y< y/2.0,
Wenn
| py2(Y) = 1.0 ) (16) |
| µγ2(γ) = ###### |
Daher kann der Bewertungswert Cr der Rest-Pendelbewegung durch ein Paar zweier in
Abschnitte unterteilter Funktionen µγ1(γ) und µγ2(γ) dargestellt
werden. Wird der Steuerbefehl aufrechterhalten oder um #u erhöht, so lassen sich
die Bewertungswerte CγZ, CγP und CγN für die Rest-Pendelbewegung
folgendermaßen (Schritt 25) aus den skalaren Größen γZ, γP und γN
für die Rest-Pendelbewegung nach T Sekunden nach den Gleichungen (11) bis (13) ermitteln:
CγZ
= {CγZ1, CγZ2} ={µγ1(γZ), µγ2(γZ)} CγP
= {CγP1, CγP2} ={µγ1(γp), µγ2(γP)} CγN
= {CγN1, CγN2} ={µγ1(γN), µγ2(γN)} Die Steuerregel
wird'gestützt auf die Bewertungsschätzung, in folgender Weise gewählt: (1) Beibehaltung
des gegenwärtigen Steuerbefehls, wenn sich die Pendelbewegung nicht ändert, während
die Laufkatze innerhalb zulässiger Grenzen, gesteuert durch den gegenwärtigen Steuerbefehl
u(t) läuft; (2) Erhöhung des Steuerbefehls um bu, wenn die Pendelbewegung abnimmt,
während die Laufkatze innerhalb zulässiger Grenzen unter einem Steuerbefehl läuft,
der um au erhöht wurde; (3) Verminderung des Steuerbefehls um du, wenn die Pendelbewegung
abnimmt, während die Laufkatze innerhalb zulässiger Grenzen unter einem Steuerbefehl
läuft, der um btu vermindert wurde, (4) Erhöhung des Steuerbefehls um du, wenn die
Pendelbewegung sich nicht ändert, während die Laufkatze in Übereinstimmung mit einer
Soll-Geschwindigkeit unter einem Steuerbefehl läuft, der um zu erhöht wurde, (5)
Verminderung des Steuerbefehls um au, wenn sich die Pendelbewegung nicht ändert,
während die Laufkatze in Übereinstimmung mit einer Soll-Geschwindigkeit unter einem
Steuerbefehl läuft, der um au vermindert wurde.
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Die Bewertungsherleitung wird durch Wahl einer Steuerregel berechnet,
die einen Maximalwert hat aus: (1) min (Cvzil C yZl (2) min (CVP1, CγP2) (3)
min (CvN1 CyN2) (4) min (CVP2, CγP1) (5) min (CVN2, CγN1) Darauf wird
ein nach dieser Regel bestimmter Steuerbefehl erzeugt (Schritt 26).
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Mit der beschriebenen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung
ist es möglich, den Kran so zu steuern, daß die Rest-Pendelbewegung des Seil systems
vermindert wird, während eine konstante Laufgeschwindigkeit des Laufkatzensystems
beibehalten wird.
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Bei dem im folgenden beschriebenen zweiten Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Anordnung werden die Steuerergebnisse der Steuerbefehle in Abhängigkeit
von Werten solcher Parameter wie Position und Geschwindigkeit der Laufkatze, Pendelwinkel
und Winkelgeschwindigkeit des Seils, als Bewertungswerte ermittelt. Aus diesen wird,
statt der Herleitung der Regel gemäß der vorangegangenen Beschreibung, ein optimaler
Steuerbefehl bestimmt.
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Fig. 7 zeigt das Blockschaltbild einer zweiten Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Anordnung zum automatischen Betreiben und Steuern eines Kranes.
Darin sind mit 31 eine im folgenden als Mustergenerator bezeichnete Einrichtung,
die
die Soll-Geschwindigkeit VT, eine Soll-Beschleunigung XT, einen Soll-Pendelwinkel
#T und eine Soll-Winkelgeschwindigkeit #T aus der gemessenen Position X des Krans
und dem Ablauf der Zeit berechnet, mit 32 eine Recheneinheit, die die Funktionen
der Einheiten 5 und 6 der Fig. 3 hat und dazu dient, Geschwindigkeit und Beschleunigung
der Laufkatze aus der gemessenen Position X des Kranes zu berechnen, und mit 33
eine Recheneinheit mit den Funktionen der Einheiten 2 und 3 der Fig. 3 bezeichnet,
die die geschätzten oder vorausberechneten Werte e, é des Ist-Pendelwinkels und
der Ist-Geschwindigkeit aus dem gemessenen Pendelwinkel e des Seils berechnet.
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Mit 41, 42 und 43 sind Einrichtungen zur Berechnung der Bewertungswerte,
z.B. Geschwindigkeitsabweichung positiv (VP)", "Geschwindigkeitsabweichung gleich
Null (VZ)" und "Geschwindigkeitsabweichung negativ (VN)" aus einer Differenz #V
zwischen der Laufkatzengeschwindigkeit V und einem Sollwert VT, mit 51, 52, 53 Einrichtungen
zur Berechnung von Bewertungswerten wie "Beschleunigungsabweichung positiv (αP)",
"Beschleunigungsabweichung ist gleich Null (αZ)" und " "Beschleunigungsabweichung
negativ (αN)" aus einer Differenz #α zwischen der Laufkatzenbeschleunigung
ox und der Soll-Beschleunigung αT, mit 61, 62, 63 Einrichtungen zur Berechnung
von Bewertungswerten wie "Pendelwinkelabweichung positiv (#P)", "Pendelwinkelabweichung
gleich Null (#z)" und "Pendelwinkelabweichung negativ (#N)" aus einer Differenz
be zwischen dem Pendelwinkel e des Seils und einem Soll-Pendelwinkel #T , und mit
71, 72, 73 Einrichtungen zur Berechnung von Bewertungswerten wie "Winkelgeschwindigkeitsabweichung
positiv (eP)", "Winkelgeschwindigkeitsabweichung gleich Null (eZ)" und "Winkelgeschwindigkeitsabweichung
negativ (eN)" aus der Differenz be zwischen Winkelgeschwindigkeit é des Seils und
einer Soll-Winkelgeschwindigkeit #T bezeichnet.
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Ferner ist mit 34 eine Bewertungs-Herleitungs- oder -Berechnungseinrichtung
bezeichnet, die die Bewertungswerte für die Abweichung von den durch die Bewertungswert-Berechnungseinheiten
41 bis 73 ermittelten Soll-Werten berechnet, und zwar gestützt auf die Bewertungs-Steuerregeln,
und die einen Xnderungsbetrag u im Steuerbefehl u schätzt oder ermittelt, mit 35
eine Steuerbefehls-Integrationseinrichtung, die den Betrag der Änderung tu im Steuerbefehl
zum zuvorigen Steuerbefehl u hinzuaddiert, mit 36 eine Einrichtung zum Speisen und
Steuern der Geschwindigkeit der Laufkatze und mit 37 einen Kran bezeichnet.
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Fig. 8 zeigt ein Diagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise der Einrichtungen
41, 42, 43, die die Bewertungs-oder auch Tendenzwerte VP, VZ und VN in Abhängigkeit
vom Geschwindigkeitsfehler berechnen.
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Die Berechnung der Bewertungs- oder Schätzwerte VP, VZ und VN des
Geschwindigkeitsfehlers #V wird anhand Fig. 8 beschrieben. Wenn der Geschwindigkeitsfehler
#V eingegeben wird, erzeugt die VP-Recheneinheit 41 gemäß Fig. 8 einen Bewertungswert
von 0,0, wenn - 0, einen Bewertungswert, der sich von 0,0 bis 1,0 linear ändert,
wenn 0 < #V < 0,4, und einen Bewertungswert von 1,0, wenn 0,4 ## V.
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Die VZ-Recheneinheit 42 erzeugt einen Bewertungswert 0,0, wenn #-0,5
und 0,5 # av, einen Bewertungswert, der sich von 0,0 bis 1,0 linear ändert, wenn
-0,5) dV < -0,1 und 0,14 bV V < 0,5 und einen Bewertungswert von 1 , 0, wenn
-0.1 # #V # 0,1.
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Die VN-Recheneinheit 43 erzeugt Bewertungs- oder Annäherungswerte,
die zu den von der VP-Recheneinheit 41 erzeugten symmetrisch liegen.
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Wenn eine Geschwindigkeitsabweichung tV vorliegt, werden die Werte
VP, VZ und VN aus den Recheneinheiten 41, 42, 43 erhalten, die die Bewertungswerte
für die Geschwindigkeitsabweichung berechnen. Ist beispielsweise #V gleich 0,2 m/s,
so ergeben sich Bewertungswerte VN = 0,5, VZ = 0,75 und VP = 0,0.
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In gleicher Weise werden Bewertungswerte αP, αZ und αN
der Beschleunigungsabweichung #α, Bewertungswerte #P, #Z und eN der Pendelwinkelabweichung
## und Bewertungswerte #P, #Z, #N der Winkelgeschwindigkeitsabweichung ## ermittelt.
Auf der Grundlage dieser Bewertungswerte wird die Größe der Änderung du des Steuerbefehls
durch die Recheneinrichtung 34 ermittelt oder geschätzt. Die Ermittlungsregel ist:
(1) Sind die Geschwindigkeitsabweichung und die Beschleunigungsabweichung (VZ bzw.
ocZ) gleich Null, wird der Steuerbefehl unverändert beibehalten, d.h.
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Zu = O; (2) Sind die Geschwindigkeitsabweichung und die Beschleunigungsabweichung
positiv (VP bzw. ocP), so steigt der Steuerbefehl schwach d.h.
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au = + 0,1 m/s; (3) Sind Geschwindigkeitsabweichung und Beschleunigungsabweichung
negativ (VN bzw. αN), so wird der Steuerbefehl schwach verringert, d.h.
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= = - 0,1 m/s;
(4) Sind Pendelwinkelahweichung und
Winkelgeschwindigkeitsabweichung gleich Null (#Z bzw. #Z), so wird der Steuerbefehl
unverändert beibehalten, d.h.
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= = O; (5) Sind Pendelwinkelabweichung und Winkelgeschwindigkeitsabweichung
positiv (eP bzw. eP), so wird der Steuerbefehl um einen geringen Betrag erhöht,
d.h.
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zu = + 0,1 m/s; (6) Sind @endelwinkelabweichung und Winkelgeschwindigkeitsabweichung
negativ (eN bzw. eN), so wird der Steuerbefehl um einen geringen Betrag vermindert,
d.h = = - 0,1 m/s.
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Genauer, die obigen Schätzungen oder Vorausberechnungen werden aus
den Gewichtungswerten der Regeln errechnet, d.h.
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(1) R1 = min (VZ, aZ) (2) R2 = min (VP, aP) (3) R3 = min (VN, αN)
(4) R4 = min (eZ, 6Z) (5) R5 = min (#P, eP) (6) R6 = min (eN, eN) Aus diesen Regeln
wird die Regel mit dem höchsten Bewertungswert gewählt und es wird die Änderungsanzeige
als vorausberechnetes Ergebnis du für die Steuerbefehls-Inte-
grationseinrichtung
35 erzeugt, der durch die Regel bestimmt ist.
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Diese Ausführungsform der erfindungsgemäßen Anordnung ermöglicht es
auch, den Kran so zu steuern, daß die Rest-Pendelbewegung des Seil systems in gleichem
Maße wie bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform vermindert wird.
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Statt der hier beschriebenen unabhängigen Recheneinheiten können ein
Teil oder sämtliche Recheneinheiten in Form eine Mikro-Computers aufgebaut werden.
Das Programm kann zu vorbestimmten Zeitintervallen zur Erzeugung des Steuerbefehls
gestartet werden.
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Im folgenden werden anhand der Zeichnung eine dritte und vierte Ausführungsform
beschrieben, bei denen einem vorbestimmten Steuerablauf oder -muster gefolgt wird.
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Die Dynamik des Krans kann unterteilt werden in (1) das Seilsystem
und (2) das Laufkatzensystem.
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Durch Analysieren jedes dieser Systeme können die Bedingungen zur
Ausführung der Pendel regelung gemäß folgender Beschreibung gefunden werden.
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(1) Seilsystem Ist die Beschleunigung u der Laufkatze konstant und
bezeichnet man den Pendelwinkel des Seil systems mit e und die Winkelgeschwindigkeit
mit e, so ergibt sich auf einer Phasenebene eine
1 als Seillänge) mit einem Punkt u/g (g ist die Erdbeschleunigung) auf der e-Achsc
als Zentrum eine im Gegcznuhrzeigersinn gerichtete kreisförmige Trajektorie.
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Um daher die Pendelbewegung des Seilsystems stillzusetzen, d.h. die
Bewegungsbahn in Ursprung zu bringen, muß die Laufkatze im letzten Schritt geregelt
werden entweder mit positiver Beschleunigung u im zweiten Quadranten - (1) der Fig.
9(a) oder mit negativer Beschleunigung u im vierten Quadranten - (2) der Fig. 9(a).
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Wenn aber die Pendelbewegung unter Abbremsung (uz 0 ) der Laufkatze
aus einer gegebenen Geschwindigkeit unterdrückt werden soll, wird nur der obigen
Trajektorie (2) gefolgt.
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Im folgenden wird daher nur der Fall (2) betrachtet.
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Liegt die Trajektorie zur Zeit t im vierten Quadranten, wie in Fig.
9(b) gezeigt, so ergibt sich für die Beschleunigung u= u(1), um (#0/#, #0) in den
Ursprung zu bringen:
Ferner eraeben sich
und als Zeit T (1) zur Ankunft am Ursprung m(1) = # T = Wie beschrieben, wird das
Seilsystem nach der Zeit T(1) zu schwingen auf, wenn man die Laufkatze für die Zeit
T(1) mit der Beschleunigung u@@ laufen läßt.
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(2) Laufkatzensystem Die Position der Laufkatze sei mit x, ihre Geschwindigkeit
mit x und die Soll-Lage mit xM bezeichnet. Damit ergibt sich, um die Laufkatze mit
einer konstanten Beschleuniaung an der gewünschten Stelle stillzusetzen:
aus
| 1/2 x T(2) = xM - x |
| # x + uT = 0 |
D.h., man läßt die Laufkatze für die Zeit T(2) mit der Beschleunigung u(2) laufen
und setzt sie dann zur Zeit T(2) an der gewünschten Stelle still.
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Aus den obigen Abschnitten (1) und (2) ergibt sich, daß die Laufkatze
schließlich in einer bestimmten Stellung stillgesetzt und die Pendelbewegung angehalten
werden kann, wenn man den Kran so laufen läßt, daß an der Endstufe des Kranbetriebs
u(l) = u (2) und T (1) = T (2) Allgemein kann jedoch nicht garantiert werden, daß
das Vorhandensein der Lösungen u*, T* gleichzeitig die beiden obigen Bedingungen
erfüllt. Daher dienen Fehler in den Lösungen u*, T* der praktisch eingestellten
Beschleunigung u (u f u*) und der Zeit T (T # T*) als Fehlerfaktoren, wenn das
endgültige Ende erreicht ist.
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Im folgenden werden der Fehler, die Rest-Pendelbewegung des Seil systems
und der Stoppstellungsfehler des Laufkatzensystems zu dem Zeitpunkt beschrieben,
zu dem das endgültige Ende erreicht wird, wenn u # u* und T # T*. Hier wird jedoch
angenommen, daß das Laufkatzensystem nach einer Zeit T zum Stillstand kommt, d.h.
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x + uT = 0.
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(1) Seilsystem (siehe Fig. 10) Sind # = #T # = = tan 1 G/w # - u/g
dann #(tf) = u/g + γ cos (# #(tf)/# = γ sin (# + #) wenn tf = t + T,
wenn das endgültige Ende erreicht ist.
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Hier ist jedoch
und die Rest-Pendelbewegung J(1) ist gegeben durch
(2) Laufkatzensystem Der Fehler J(2) in der Stoppstellung ergibt sich aus J(2) =
xM 0 1/2 xT .....(18)
Fig. 11 zeigt das Blockschaltbild einer Anordnung
zum automatischen Betreiben und Steuern eines Kranes. Darin bezeichnen 95 Fühler
zum Erfassen der Bedingungen des Kranes mit dem Ablauf der Zeit, d.h. zur Messung
der Stellung, Geschwindigkeit, des Pendelwinkels des Seils und der Winkelgeschwindigkeit
der Pendelbewegung, 96 einen Prozessor, der auf der Grundlage der Messung der Daten
durch die Fühler 95 einen Steuerbefehl berechnet und ihn zu einem Betätigungsglied
97 für einen Kran 98 sendet.
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Es läßt sich sagen, daß die Fehler J(1) und 3(2) am endgültigen Ende,
wie sie sich in (1) und (2) ergeben, geschätzte Bewertungsindizes zu der Zeit sind,
zu der das endgültige Ende erreicht wird, wenn der Steuereingangsbefehl u unter
der Bedingung (x, x, e, e) gegeben wird. Der Steuerbefehl wird durch die Bewertungsherleitung
unter Zugrundelegung der geschätzten Bewertungswerte bestimmt. Die Schätzungsregeln
sind z.B.: (1) Beibehaltung des gegenwärtigen Wertes, wenn die Laufkatze bei der
vorliegenden Beschleunigung richtig stillgesetzt und die Pendelbewegung zum Stillstand
gebracht werden kann.
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(2) Leichte Erhöhung der Beschleunigung, wenn die Laufkatze durch
schwache Beschleunigung richtig stillgesetzt und die Pendelbewegung richtig zum
Stillstand gebracht werden kann.
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Die Bewertungsindizes wie "hält zufriedenstellend" und 'Pendelbewegung
wird richtig stillgesetzt", die zur Bestimmung (Bewertungshcrleitung) des Steuerbefehls
unter
Anwendung der zuvor erwähnten Steuerregeln notwendig sind,
werden unter Anwendung in Abschnitte unterteilter Funktionen definiert. Beispiele
sind in Fig. 12 gezeigt.
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Fig. 12(a) bestimmt in Abschnitte unterteilte Funktionen µGG' pGA
von Bewertungsvariablen, GG (stoppt zufriedenstellend), GA (stoppt richtig), und
Fig. 12(b) bestimmt die in Abschnitte unterteilten Funktionen µSG, µSA der Bewertungsvariablen,
SG (stoppt die Pendelbewegung zufriedenstellend), SA (stoppt die Pendelbewegung
richtig).
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Unter Anwendung der obigen Parameter können die Schätz-oder Vorausberechnungsregeln
z.B. folgendermaßen aufgeschrieben werden: (1) Wenn G = GA und S = SA, dann #u -
0,0 (2) Wenn G = GA und S = SA, dann tu = +0,1 (3) Wenn G = GA und S = SA, dann
au = -0,1.
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(n) Nun wird die durch die UND" "UND"-Verbindung des "WENN-Teils"
der ersten Regel vorgegebene Bewertungs- oder veränderlichen Gruppe ausgedrückt
als P1 = GA SA worin eine Gruppe von Produkten bezeichnet.
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Im folgenden wird betrachtet, welche Werte durch G und S angenommen
werden, wenn die Steuerung zur Zeit t durch eine Größe au korrigiert wird. Es ergibt
sich folgende Bewertungsgruppe: P1(t) = (GA#G (J(2), t)) # (SA#S (J(1), t)) ...(19)
Darin ist r1(t) = sup µp1 (t) .... (20) ein Gewichtungswert der ersten Regel.
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Die Prozedur wird in der gleichen Weise ausgeführt, um die zuverlässigste
Steuerregel aus den n-Regeln zu ermitteln: r(t) = max ri(t) ...(21) Fig. 13 zeigt
den Hergang des oben beschriebenen Prozesses.
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Die obige Ausführungsform basiert auf dem Pendelwinkel e des Seil
systems und seiner Winkelgeschwindigkeit e. Werden die Daten für die Winkelgeschwindigkeit
nicht erhalten, so lassen sie sich aus folgender Beziehung ermitteln: #(tK) = {#(tK)
- #(tK-1)}/ (tK - tK-1)
Im folgenden wird eine vierte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Anordnung beschrieben. Dabei wird die Vorausberechnungsregel
Ri folgendermaßen ausgedrückt: Wenn fi (X = Aix, X = Aix, # = Ai#), dann y = gi
(X, X, e) = PiO + PixX + Pi## worin Aix, Aix und Ai# Gruppen von Gewichtungswerten
darstellen, die die variablen Bereiche von X, X und e bestimmen. fi ist eine den
Zustand der Vorausberechnungsregel Ri ausdrückende logische Funktion und gi eine
Funktion, die y aus X, X und e bestimmt und in diesem Fall eine lineare Funktion
ist.
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Nimmt man an, daß es eine Gesamtheit von n Schätz- oder Vorausberechnungsregeln
gibt, so wird der Wahrheitswert bestimmt durch
worin / / die Wahrheitswerte bezeichnet.
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Aus den praktischen Steuerdaten wird der Parameter P der linearen
Funktion gi in der folgenden Weise auf der Grundlage des Verfahrens der kleinsten
Quadrate bestimmt.
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Zunächst werden für den Fall, daß bei einer von einem erfahrenen Operator
oder durch Computersimulation durchgeführten Operation die Pendelbewegung richtig
angehalten wird, beobachtete Werte (X, X, ) gespeichert; ferner werden die Daten
für den Steuerbefehl y gespeichert. Es sei angenommen, daß die Daten in einer Anzahl
m erhalten und ausgedrückt werden als
| y1 # x1, x1, #1 |
| y2 X1 X2 e2 |
| Y= # . #, X = # # |
| Ym xm, xm, #m |
In diesem Fall wird weiter der Wahrheitswert w. der oben erwähnten Vorausberechnungsregel
gegeben durch wi= / fi (xK = Aix, xK = Aix, #K = A / Daraus ergibt sich
Aus dem obigen werden die Parameter y = P. + PixX + P + Pi## 10 ixX auf der Grundlage
des Gewichtungsverfahrens der kleinsten Quadrate vorausberechnet oder geschätzt.
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Bei dieser Ausführungsform werden die Parameter der bewerteten Steuerregeln
zur Regelung des Kranes aus günstigen Ergebnissen erhalten, z.B. solchen aus von
einer Bedienungsperson oder durch Computersimulation ausgeführten Regelungen. Daher
kann der Kran automatisch und richtig unbeeinflußt von äußeren Einflüssen betrieben
werden.
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Hier sei angemerkt, daß die Funktion g zur Bestimmung des Steuerbefehls
y aus X, #, e nicht auf die im obigen Ausführungsbeispiel erwähnte lineare Funktion
beschränkt ist.
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Nach der ersten bis vierten Ausfühnungsform der Erfindung wird eine
Anordnung zum automatischen Steuern eines Kranes realisiert, bei der ein Steuerbefehl
durch Bewertungsbestimmung festgelegt wird, wobei von gemessenen Daten wie Lage
und Geschwindigkeit der Laufkatze sowie Pendelwinkel und Winkelgeschwindigkeit des
Seils ausgegangen wird. Daher wird die Pendelbewegung der Last selbst dann unter
Beibehaltung einer hohen Genauigkeit gestoppt, wenn unerwartete Einflüsse wie Anfangs-Pendelbewegungen
oder Windböen vorhanden sind.
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Fig. 14 zeigt eine schematische Modelldarstellung eines Krans, für
den sich die im folgenden beschriebene fünfte Ausführungsform der Anordnung eignet.
Der Kran bewegt eine Last durch Anheben oder Absenken eines Seils 104, von dem eine
Last 103 herabhängt, während sich auf einer Schiene 102 eine Laufikatze 101 bewegt.
Die Laufkatze 101 wird durch ein in geeigneter Weise aufgebautes Servo-System nach
einem vorberechneten Geschwindigkeitsmuster (z.B. Fig. 15) gesteuert, so daß sie
sich innerhalb einer möglichst kurzen Zeit ünd derart zum Bestimmungsort bewegt,
daß das Seil zu schwingen aufhört, wenn die Laufkatze am Bestimmungspunkt angelangt
ist.
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Bei der Anordnung der Fig. 14 wird die Beziehung zwischen dem Pendelwinkel
e und der Winkelgeschwindigkeit é der Pendelbewegung ausgedrückt durch e = Ae +
by worin
| # 0 1 0 |
| e , (g Q/Q o) , ( ° ) |
Darin sind 1 die Seillänge, i die Änderungsgeschwindigkeit der
Seillänge, g die Erdbeschleunigung, die Beschleunigung der Laufkatze.
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Löst man die obige Gleichung analytisch unter der Bedingung, daß 1
konstant ist, ist die Trajektorie der Lösung ein Kreis im Gegenuhrzeigersinn auf
der Phasenebene von und # mit # gleich γ/g als Zentrum bildet (#=#g/l) . Unter
Verwendung der Ergebnisse läßt sich das Geschwindigkeitsmuster der Fig. 15 errechnen
und es kann eine Beziehung zwischen e und e/'> (Fig. 16) in jedem Abschnitt gefunden
werden (s. "Control System for Suppressing the Swing of Crane for use in Yards",
Preparatory Documents in the 22nd Society of Instrument and Control Engineers Academic
Lectures, Seiten 533-534, 1983). Nach Fig. 16 wird in den Abschnitten (3) und (9)
im Geschwindigkeitsmuster der Fig. 15 ein maximaler Pendelwinkel (emax = + Irl/g)
beobachtet. In dieser Bedingung wird stillgesetzt.
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Betrachtet man das dynamische Verhalten des Seil systems in den Abschnitten
(3) und (9), so ergibt sich aus obiger Gleichung, daß das System durch die Seillänge
1 oder die Seillängenänderung nicht beeinflußt wird. D.h., in diesen Abschnitten
geht die Trajektorie der Lösung für e selbst dann nicht über den Stillstandspunkt
hinaus, wenn sich die Seillänge 1 ändert. Diese Bedingung wird als "ausgeglichener
Schwingungszustand" bezeichnet. Wird daher das Seil im Abschnitt (3) eingeholt und
im Abschnitt (9) ausgegeben, so kann die Last angehoben oder abgesenkt werden, während
sich die Laufkatze zur Ausführung der Lastbewegung bewegt. Der ausgeglichene Schwingungszustand
kann aus den beobachteten Ergebnissen von e oder e bestimmt werden.
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D.h. im ausgeglichenen Schwingungszustand gilt é = 0.
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Ob der ausgeglichene Schwingungszustand im Abschnitt (3) oder (9)
vorliegt, kann in Abhängigkeit vom positiven oder negativen Vorzeichen der Beschleunigung
x der Laufkatze bestimmt werden. Die Grundregeln der Steuerung sind folgendermaßen:
(I) Sind x > 0 und # = 0, so wird das Seil eingeholt.
-
Die Einholgeschwindigkeit ist so eingestellt, daß das Seil zur Zeit
tfa eine vorbestimmte Länge lm hat, wenn das Ende des Abschnittes (3) erreicht ist.
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(II) Sind k < 0 und e = o, so wird Seil ausgegeben.
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Die Ausgabegeschwindigkeit wird so eingestellt, daß das Seil zur
Zeit tfd eine vorbestimmte Länge 1M hat, wenn das Ende des Abschnittes (9) erreicht
ist. Ist es schwierig, die Winkelgeschwindigkeit # direkt zu messen, so wird e verwendet,
das nach folgender Gleichung berechnet wird: ## = {# (tk) - # (tk-1)}/ #t ....(22)
worin t = tk t k-1 Die Einhol- und Ausgabegeschwindigkeit werden in bestimmten Intervallen
tK wiederholt eingestellt, so daß der geschätzte Fehler »1 der Seillänge schließlich
gleich Null ist. Man geht mit folgender Gleichung vor: (I) Im Abschnitt (3): #l
= {l(tk) + l(tk) (tfa - tk)} - lm ...(23) (II) Im Abschnitt (9): #l = {l(tk) + l(tk)
(tfd - tk)} - lm ...(24)
worin l(tk) die Seillänge zur Zeit tk
und i(tk) die Änderungsgeschwindigkeit der Seillänge zur Zeit tk, d.h. die Einhol-
oder Ausgabegeschwindigkeit sind.
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Betrachtet man den Grundaufbau des Krans oder die Arbeitsumgebung,
in der er verwendet wird, ist es schwierig, den Pendelwinkel des Seils oder seine
Winkelgeschwindigkeit genau zu messen oder die Einhol- oder Ausgabegeschwindigkeit
des Seils genau einzustellen. Es ist ferner schwierig, die Seillänge in jedem Moment
genau zu messen oder sie aus der vorher eingeholten oder ausgegebenen Seillänge
zu berechnen. Die zuvor erwähnten Werte é oderd8 und sind daher ebenfalls ungenau.
Im folgenden wird daher ein Steuerverfahren zur Verarbeitung dieser Größen als Bewertungs-
oder ungenaue bzw. Annäherungswerte beschrieben.
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Unter Anwendung von dB der Gleichung (22) statt e werden die als Bewertungswerte
behandelten Werte de und bl ausgedrückt als e und dl. Das positive oder negative
Vorzeichen von x kann leicht und klar in Abhängigkeit der Daten vom System zur Steuerung
der Geschwindigkeit der Laufkatze bestimmt werden. Zur Vereinfachung der Beschreibung
wird daher im folgenden ein Fall betrachtet, daß das Seil im Abschnitt (3) eingeholt
wird, wobei angenommen wird, daß das positive oder negative Vorzeichen von x bereits
bestimmt wurde, d.h. der Beschleunigungs- oder Verzögerungsabschnitt bereits bestimmt
wurde.
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Im Abschnitt (3) sind die zum Auf- oder Abwickeln des Seils notwendigen
Bewertungs-Bestimmungsregeln in jedem Moment tk folgende:
(i) Wenn
= = VS und #1(0) = G, dann i(tk) = 0 (ii) Wenn## = VS und #l(0) = G, dann i(tk)
= α (i+l) Wenn je = VS und #l(iα) = G, dann l(tk) = (n+l) Wenn be =
VS und al(ns) = G, dann l(tk) = Darin sind: #1(iα) : #l (i = 0 bis n), wenn
l(tk) = iα in Gleichung (23); 0' : Minimaler steuerbarer Betrag der Seilgeschwindigkeit
i.
-
Die Symbole VS und G bezeichnen Bewertungsvariablen mit der Bedeutung
sehr klein" bzw. "gut"; sie werden durch die in Abschnitte unterteilten Funktionen
pVS und pG für die Variablen gemäß Fig. 17(a) und 17(b) definiert.
-
Die Symbole ## und #l bezeichnen ebenfalls Gewichtungswerte, die durch
ähnliche, nicht gezeigte, in Abschnitte unterteilte Funktionen µ## und µ#l definiert
werden können, Die Bewertungs-Herleitung wird durch Überprüfung der Bedingungen
der oben erwähnten Regeln (1) bis (n) zu jedem Moment tk und durch Bestimmung von
l(tk) ausgeführt, durch das der Wert µ1(##)#µ2(##)... (25) maximal wird, worin sind:
Die Berechnung einer Gruppe von Produkten,
µ1(##) = µVS # µ## ...(26)
µ2(##) = µG # µ## ...(27) µ1(##) und µ2(#1) stellen das Maß dar, in dem ## und #1
VS bzw. G sind.
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Dasselbe gilt auch für den Abschnitt (9), wenn der Wert i(tk) mit
negativem Vorzeichen und statt Gleichung (23) die Gleichung (24) verwendet wird.
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Fig. 18 zeigt das Blockschaltbild einer weiteren Ausführungsform der
Anordnung zum automatischen Betreiben und Steuern eines Kranes. Ein Prozessor 106
erhält Daten von einem Gerät 105, das die Lage und Geschwindigkeit der Laufkatze
mißt und eine Operationsgröße berechnet, so daß dem Laufkatzen-Geschwindigkeitsmuster
der Fig, 15 gefolgt wird. Er steuert ein Betätigungsglied, beispielsweise einen
Elektromotor 107, der die Laufkatze beschleunigt oder abbremst. Dieses System ist
ebenso wie das herkömmliche aufgebaut. Ein Prozessor 109 empfängt die Meßdaten von
einer Seil-Pendelwinkel-Mbßeinrichtung 108 und bestimmt den Wert i(tk) durch Ausführung
der Bewertungs-Herleitung unter Bezug auf die Daten der TJaufkatzenbeschleunigung,
die vom Prozessor 106 des Systems zur Steuerung der Laufkatzengeschwindigkeit zugeführt
werden.
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Daher wird ein Betätigungsglied zum Einholen/Ausgeben des Seils (z.B.
ein Motor) 1010 entsprechend gesteuert. Mit dem Block 1011 ist schematisch der Kran
bezeichnet.
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Fig. 19 zeigt das Fließbild des vom Prozessor 109 der Fig. 18 ausgeführten
Programms, wenn das Seil eingeholt und ausgegeben wird. Der Pendelwinkel #(tk) des
Seils wird im Zeitmoment tk nach vorherbestimmten Zeitintervallen dt abgelesen und
es wird die Pendel-Winkelgeschwindigkeit ##(tk) des Seils nach der Gleichung (22)
berechnet.
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Weiter wird aus der in diesem Moment eingeholten odc ausgegebenen
Seillänge für diesen Moment die Seil länge l(tk) berechnet. Darauf wird in Abhängigkeit
von den Daten für die Laufkatzenbeschleunigung vom Prozessor 106 des Systems zur
Steuerung der Laufkatzenbeschleunigung der Fehler 1 der Seillänge für jedes 1 =
#α , + ----, t no; (negatives Vorzeichen für den Beschleunigungsabschnitt)
nach Gleichung (23) berechnet, wenn sich die Laufkatze im Beschleunigungsabschnitt
befindet, oder nach Gleichung (24), wenn sich die Laufkatze im Bremsabschnz,tt befindet.
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Darauf werden für jeden der berechneten Fehler dl die Grössen µ1(##)
#) nach Gleichung (26) und dl) nach Gleichung (27) berechnet. In diesem Moment können
die Funktionswerte auf der rechten Seite der beiden Gleichungen durch Exponentialfunktionsannäherung
oder durch Faltl inienannäherung berechnet oder aus einer Tabelle abgelesen werden.
Ferner kann die Gruppe der Produkte durch Wahl eines kleinere Wertes zwischen zwei
Funktionswerten berechnet werden.
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Weiter wird die Berechnung mit gewähltem kleinerem Wert nach Gleichung
(25) für alle Seilgeschwindigkeiten i ausgeführt. Ein Maximalwert i wird als Operationsgröße
i(tk) zum Betätigungsglied gesendet, das das Seil einholt oder ausgibt.
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Im folgenden wird eine Steuerung zur Unterdrückung der Pendelbewegung
des Seils beschrieben. Das Steuerprinzip besteht in der Wiederholung einer derartigen
Operation, so daß die Seillänge vermindert wird, wenn der maximale Pendelwinkel
der Pendelbewegung erreicht ist, und daß die Seillänge erhöht wird, wenn ein Pendelwinkel
gleich Null, der niedrigste Punkt, erreicht ist. Fig. 20(a) zeigt schematisch den
Mechanismus und Fis. 20(b) den vorgang, in dem die Pendelbewegung nach dem Mechanismus
gede3mpit wird. Diese Operation entspricht der Ausbreitung einer
Schwingung,
wobei jedoch die Phase um 1800 geändert ist.
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Diese Steuerung erfolgt vorzugsweise in dem Abschnitt ((6) in den
Figuren 15 und 16), in dem der Pendelwinkel bei sich bewegender Laufkatze auf Null
gehalten werden sollte. Selbst nachdem die Laufkatze stillgesetzt wurde, muß jedoch
diese Operation ausgeführt oder fortgesetzt werden, um die aus der Rest-Pendelbewegunq
des Seils resultierende Pendelbewegung zu unterdrücken.
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Daher können die Grundregeln der Steuerung wie folqt zusnmmcnqf-faßtr
werden: (I) Wenn x = 0 und e = O: Aufwickeln des Seils, (II) Wenn x = 0 und e =
O: Abwickeln des Seils.
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Die Regelung nach diesen Regeln kann mit der in Fig. 18 gezeigten
Regelanordnung ausgeführt werden. Wie bereits erwähnt, ist es jedoch schwierig,
den Pendelwinkel des Seils und seine Winkelgeschwindigkeit genau zu messen.
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Darüberhinaus erfordert das oben erwähnte Prinzip der Dämpfung keine
strickte Erfüllung der Bedingungen der beiden Regeln. Es wird daher im folgenden
auch der Fall beschrieben, in dem die Bewertungsregelung ausgeführt wird.
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Die oben erwähnten Regeln lassen sich nach den Regeln der Bewertungsschätzung
oder Annäherungsschätzung ausdrücken: (i) Wenn x = VS und e = vs, dann 1 = -s (ii)
Wenn x = VS und e = vs, dann i = (iii) Wenn x = NVS, dann i = 0.
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Die Symbole VS und NVS (nicht sehr klein) stellen Bewertungsvariablen
dar, wobei VS als Funktion pVS für Variablen gemäß Fig. 17 und UNVS als 1 - VS bestimmt
wird.
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Läßt sich die Winkelgeschwindigkeit e nicht direkt mesen, so kanne
von Gleichung (22) benutzt werden.
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Die Bewertungsherleitung erfüllt die Regel des größten Wahrheitswertes
unter den Regeln (i) bis (iv), für die die Wahrheitswerte gefunden werden. D.h.
es werden für die Regeln (i) bis (iv) folgende Berechnungen ausgeführt:
| (i') µVS (x) # µVS (#) |
| (ii') µVS (x) # µVS (#) ...(28) |
| (iii') µNVS |
| (iv') µNVS (#) # µNVS (#) |
und es wird ein durch eine Regel mit dem größten Wert bestimmter Wert i gewählt.
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Die obige Steuerung kann nach dem Programm der Fig 21 auch mit der
Steueranordnung der Fig. 18 ausgeführt werden. Der Prozessor 109 lieste(t) und e(tk)
ab, die durch die Seil-Pendelwinkel-Meßeinrichtung 108 (oder e(tk) wird berechnet)
sowie vom Prozessor 106 x(tk) zu vorbestimmten Zeitpunkten k in vorbestimmten Intervallen
#t geliefert werden.
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Der Prozessor 109 führt dann die Bewertungsherleitung aus, d.h.
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er berechnet eine Gruppe von Produkten oder wählt einen Minimalwert
nach Gleichung (28) aus und bestimmt l(t@), wodurch das Betätigungsglied 1010 gesteuert
wird, das das Seil einholt oder ausgibt.
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Bei der beschriebenen Anordnung sind die Prozessoren 106 und 109 als
getrennte Einheiten beschrieben und dargestellt. Sie können jedoch auch durch einen
einzigen Prozessor ersetzt werden.
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nci der beschriebenen fünften und sechsten Ausführungsform der Erfindung
wird bei laufender Laufkatze die Sei]-länge derart gesteuert, daß die Last als Teil
der Lastbewegung angehoben oder abgesenkt wird. Ferner können unerwartete Pendel
bewegungen des Seils verhindert werden, die oft bei laufender Laufkatze entstehen.
Demzufolge läßt sich die Effizienz der Lastbewegung beträchtlich verbessern.