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DE3512811C1 - Verfahr- und arretierbare Vorrichtung zum Halten von Säcken - Google Patents

Verfahr- und arretierbare Vorrichtung zum Halten von Säcken

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Publication number
DE3512811C1
DE3512811C1 DE19853512811 DE3512811A DE3512811C1 DE 3512811 C1 DE3512811 C1 DE 3512811C1 DE 19853512811 DE19853512811 DE 19853512811 DE 3512811 A DE3512811 A DE 3512811A DE 3512811 C1 DE3512811 C1 DE 3512811C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
holding
foot
foot part
pivoting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19853512811
Other languages
English (en)
Inventor
Curt Th. 2950 Leer Meseke
Winfried 5100 Aachen Winkler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hammerlit GmbH
Original Assignee
Hammerlit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hammerlit GmbH filed Critical Hammerlit GmbH
Priority to DE19853512811 priority Critical patent/DE3512811C1/de
Priority to AT86104370T priority patent/ATE33370T1/de
Priority to EP19860104370 priority patent/EP0198305B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3512811C1 publication Critical patent/DE3512811C1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B67/00Apparatus or devices facilitating manual packaging operations; Sack holders
    • B65B67/12Sack holders, i.e. stands or frames with means for supporting sacks in the open condition to facilitate filling with articles or materials
    • B65B67/1244Sack holders, i.e. stands or frames with means for supporting sacks in the open condition to facilitate filling with articles or materials characterised by mechanisms for temporarily closing the mouth of the sack, e.g. pedal-operated
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B67/00Apparatus or devices facilitating manual packaging operations; Sack holders
    • B65B67/12Sack holders, i.e. stands or frames with means for supporting sacks in the open condition to facilitate filling with articles or materials
    • B65B67/1211Sack holders, i.e. stands or frames with means for supporting sacks in the open condition to facilitate filling with articles or materials characterised by mechanisms for moving, e.g. pivoting, lids or frame parts, e.g. pedal-operated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

  • Diesen bekannten Vorrichtungen gegenüber besteht die Aufgabe der Erfindung darin, diese Vorrichtungen dahingehend zu verbessern, daß eine konstruktiv einfache und problemlos zu bedienende Vorrichtung geschaffen wird, bei der nach kurzem Treten des Fußhe- bels die Arretiereinrichtung, mit deren Hilfe die Vorrichtung unverfahrbar gemacht wird, zur Wirkung kommt und danach die Bewegung des Fußhebels fortgesetzt werden kann, um den Öffnungsvorgang des Dekkels oder des elastisch verformbaren Sackhalteteils ohne Einfluß auf den Arretiervorgang zu vollenden. Mit anderen Worten: das Arretieren der Vorrichtung wie das vollständige Öffnen des Deckels oder des elastisch verformbaren Sackhalteteils soll durch eine ununterbrochene, einer stetigen Kurve folgenden Bewegung des Fußteils des Schwenkhebels erreicht werden. Hierbei soll der weitere Öffnungsvorgang des Deckels oder des Sackhalteteils keine nennenswerte zusätzliche Kraft, beispielsweise die Überwindung einer steigenden Kraft einer zusätzlichen starken Feder, z. B. einer Bremsfeder, erfordern. - Da es manchmal erwünscht ist, den Deckel oder den federnd verformbaren Sackhalteteil in seiner Öffnungslage festzulegen, um nacheinander ohne neuerliches Niedertreten des Fußteils des Schwenkhebels den Sack füllen zu können, soll in weiterer Ausbildung der Vorrichtung nach der Erfindung der Deckel oder der genannte Sackhalteteil beim Niedertreten des Fußteils auch ein solches Offenhalten möglich sein.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 vor. Eine andersartige Lösungsmöglichkeit, die auf dem gleichen Prinzip beruht, sehen die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Nebenanspruches vor. -Die Unteransprüche beinhalten Merkmale, die der Verbesserung und Weiterentwicklung der Merkmale des Haupt- und des Nebenanspruches dienen.
  • Die Erfindung verfolgt das Prinzip der Anwendung einer gemeinsamen Betätigungsvorrichtung für das Arretieren bzw. Festlegen der Vorrichtung und für das vollständige Öffnen des Deckels oder des Sackhalteteils, wobei nach Zurücklegen eines bestimmten Weges der Betätigungsvorrichtung nur noch die Öffnungseinrichtung weiter beaufschlagt wird, die Arretiereinrichtung dagegen vergleichsweise entkuppelt in ihrer erreichten Lage verharrt. Als Mittel hierfür finden aufeinander abgleitende bzw. abrollende Teile Anwendung.
  • Der Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung ist darin zu sehen, daß einerseits die Bedienungsperson beide Hände zum Füllen des Sackes frei hat und hierzu sowohl den Deckel bzw. die Sackhaltevorrichtung vollständig zu öffnen vermag, jedoch bereits bei beginnendem Niederdrücken des Fußhebels die Sackhaltevorrichtung arretiert, d. h. unbeweglich gemacht wird und hierbei ein wesentlicher zusätzlicher Kraftaufwand nicht notwendig ist.
  • An sich sind Brems- und Arretiervorrichtungen an fahrbaren Einrichtungen hinlänglich bekannt. Die Erfindung jedoch stellt eine Kombination einer Arretiereinrichtung mit einer Vorrichtung zum Öffnen eines Dekkels oder einer Sackhaltevorrichtung in einer Weise dar, daß der vorstehend beschriebene vorteilhafte Bewegungsablauf des Fußhebels erreicht wird und sogar ein Offenhalten des Deckels bzw. des Sackhalteteils ermöglicht wird.
  • Für verfahrbare Vorrichtungen nach dem Oberbegriff des Haupt- wie des Nebenanspruchs ist die Feststellung wesentlich, daß beim Niedertreten des Schwenkhebels ein horizontaler Schub auf die fahrbare Vorrichtung ausgeübt wird, so daß bei freistehenden Vorrichtungen ein Festlegen der Vorrichtung angebracht, z. T. sogar notwendig ist, da sonst ein Weggleiten oder -rollen der Vorrichtung unvermeidlich ist.
  • Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 und 2 eine Ausführungsform einer Sackhaltevorrichtung nach der Erfindung in Stirn- und Seitenansicht, Fig. 3 und 4 perspektivische Ansichten des unteren Bereichs der Vorrichtung nach F i g. 1 und 2 mit zwei parallelen federnd verformbaren Leisten des Sackhalteteils, F i g. 5 die wesentlichen Teile der Arretiereinrichtung in ihren verschiedenen Stellungen, Fig 6 eine weitere Ausführungsform der Arretiereinrichtung in zwei Stellungen ihrer Teile, Fig. 7 bis 10 weitere Ausführungsformen der Arretiereinrichtung nach der Erfindung, F i g. 11 die Seitenansicht einer Backe der Arretiereinrichtung und Fig. 12 bis 16 eine Vorrichtung zum Festlegen des Schwenkhebels zum Offenhalten der beiden parallelen, federnd verformbaren Leisten.
  • Die verfahrbare Vorrichtung zum Halten von Säcken weist in den in den Fig. 1 bis 16 dargestellten Ausführungsformen einen im wesentlichen L-förmigen Tragrahmen 1 und einen schwenkbar daran angeordneten gleichfalls L-förmigen, rahmenartigen Schwenkhebel 2 auf. Der Tragrahmen ist aus zwei parallelen Seitenteilen 3, 4 gebildet, die in ihrem unteren Bereich eine Muffe 5 tragen, an die sich nach unten hin der Fußteil 6 anschließt und von der aus ein horizontaler Arm 7 ausgeht.
  • Die beiden Muffen 5 sind durch eine horizontale Verbindungsstrebe 8 miteinander verbunden. An dem Fußteil 6 ist in bekannter Weise die um eine senkrechte Achse drehbare Fahrrolle 9 und um das abgebogene Ende 10 des Armes 7 eine weitere Rolle 11 drehbar angeordnet.
  • Das obere Ende jedes Seitenteils 3, 4 trägt eine federnd verformbare Leiste 1, 2, wobei die Seitenteile 3, 4 und die Leiste, wie aus F i g. 1 erkennbar ist, im Abstand von der Mittellinie M der Vorrichtung miteinander verbunden sind.
  • Etwa in ihrer Längsmitte weisen die beiden Arme 7 eine die Seitenteile 3, 4 miteinander verbindende Achse 13 auf, um die der Schwenkhebel 2 in Richtung des Pfeiles 14 (Fig. 2) ausschwenkbar ist. Die obere Strebe 15 des rahmenförmigen Schwenkhebels 2 weist in ihrer Mitte ein Befestigungsstück 16 auf, mit dem eine zweite federnd verformbare Leiste 17 in ihrer Mitte verbunden ist. Die beiden Leisten 12, 17, die in horizontaler Ebene biegesteif sind, sind derart an ihren Enden miteinander verbunden, daß sie unter Bildung einer ungefähr ovalen Öffnung voneinander fortbewegt und in ihre aneinanderliegende parallele Verschlußlage gebracht werden können, wozu ihre Enden mit Scharnieren 18 versehen sind. - Um die beiden Leisten 12, 17 wird der obere Rand des zu füllenden Sackes kragenartig umgelegt, so daß beim Öffnen und Schließen der beiden federverformbaren Leisten 12, 17 ein Öffnen oder Schließen des Sackes erfolgt.
  • Der Schwenkhebel 2 ist, wie aus F i g. 1 erkennbar ist, derart ausgebildet, daß er innerhalb der projektierten Fläche des Tragrahmens 1 Platz findet, d. h. daß die unteren Schenkel 19, 20 des Schwenkhebels 2 sich in dem freien Raum R zwischen den beiden Armen 7 bzw.
  • den abgebogenen Enden 10 dieser Arme bewegen lassen. - Die etwas gegeneinander gebogenen Schenkel 19,20 sind durch einen Fußteil 21 mit dem reibungserhöhenden Belag 26 miteinander verbunden.
  • Bei der Ausführungsform nach den F i g. 1 bis 5 und 8 weist die Verbindungsstrebe 8 eine mit ihr verbundene Federleiste 23 auf, die sich mit ihrem vorderen Ende 23a bis nahe auf Höhe der Rolle 11 erstreckt, wobei die Federleiste mit diesem Ende in ihrer Ausgangslage sich in Nähe des Bodens B befindet, auf dem die Vorrichtung fahrbar ist. Das vordere Ende 23a der Federleiste trägt symmetrisch angeordnet einen geschwungenen Arretierbügel 24, unter dessen beiden Enden 25 je eine Arretierbacke gebildet ist, die mit einem reibungserhöhenden Belag 26 versehen sein kann. Die Anordnung und Ausbildung der Federleiste 23, die wie F i g. 1 erkennen läßt, in der Längsmittelebene der Vorrichtung angeordnet ist, sieht vor, daß in der Ausgangsstellung die Arretierbacke bzw. der Belag 26 in kurzem Abstand über dem Boden B gehalten ist. In der Arretierstellung dagegen, wie dies noch nachstehend erläutert wird, liegt die Arretierbacke bzw. der Belag 26 fest auf dem Boden B auf und verhindert hierdurch ein Verfahren der Vorrichtung, wenn die Strebe 21 des Schwenkhebels in Richtung des Pfeiles 27 (F i g. 2) niedergetreten wird.
  • Der Steg 21 des Schwenkhebels 2 trägt eine starre Strebe 28, an deren vorderen Ende eine Gleitrolle 29 angeordnet ist, wobei die Lage und Länge der Strebe 28 so gewählt ist, daß die Rolle 29 stets auf der Federleiste 23 aufliegend auf ihr entlangrollen kann, wobei die Teile im Ausgangszustand und bei geschlossenen Leisten 12, 17 die Lage nach F i g. 3 einnehmen, während bei niedergedrückter Strebe 21 der Arretierbügel 24 mit seinem Belag 26 auf dem Boden aufsitzt, wie dies untenstehend noch näher erläutert wird.
  • Zwischen dem mittleren Abschnitt der Federleiste 23 und der Achse 13, um die der Schwenkhebel 2 schwenkbar ist, ist eine Zugfeder 30 angeordnet. Diese unterstützt das Zurückschwenken des Schwenkhebels 2 in seine Ausgangslage, in der die Sackhaltevorrichtung aus den beiden Leisten 12, 17 geschlossen ist. Auch wird das Abheben des Arretierbügels 24 vom Boden unterstützt, damit die Vorrichtung frei verfahrbar ist und der Bügel 24 nicht auf dem Boden schleift.
  • In Fig. 5 sind die Bewegungsphasen des Steges 21 in den verschiedenen Stellungen und das Abrollen der Gleitrolle 29 auf der durchbiegbaren Federleiste 23 veranschaulicht. Es ist erkennbar, daß der Steg 21 beim Niedertreten in Richtung des Pfeiles S in Fig.5 auf einem Kreisbogen 31 um die Achse 13 bewegt wird, wobei die Rolle 29 sowohl eine senkrecht nach unten gerichtete wie auch eine in Richtung des Pfeiles K gerichtete Bewegung ausführt, die zu dem durch den Fuß der Bedienungsperson ausgeübten horizontalen Schub beim Niedertreten des Fußteils 21 hinzutritt. Der Steg 21 gelangt nacheinander in die Stellungen 21', 21", während die Rolle 29 die Stellung 29', 29" einnimmt. Durch die senkrechte Komponente der Bewegung übt die Rolle 29 einen senkrechten Druck auf die Federleiste 23 aus, die nacheinander die Stellung 23', 23" einnimmt, wodurch der Arretierbügel 24 auf den Boden abgesenkt und dort gehalten wird. Nachdem der Bügel 24 durch die Bewegung des Steges 21 in die Stellung 21' unverrückbar auf dem Boden aufsitzt, federt die Leiste 23 durch, so daß im weiteren Zuge der Bewegung des Steges 21 in die Stellung 21" die Rolle 29 unter federndem Durchbiegen der Leiste 23 in die Stellung 29" gelangen kann. Bei dieser weiteren Schwenkbewegung des Steges 21 kann trotz des Aufsitzens des Bügels 24 auf dem Boden und des Arretierens der Vorrichtung ein vollständiges Öffnen der federnd elastisch verformbaren Leiste 17 und damit des Sackes erfolgen.
  • Eine ähnliche Ausführungsform der mit der Rolle 29 an der Strebe 28 zusammenwirkenden Leiste zeigt Fig. 6. Hier ist auf der Achse 8 eine rechtwinklige oder gekrümmte Leiste 23 schwenkbar gelagert. die in ihrem mittleren Abschnitt federelastisch ausgebildet ist und unter der Wirkung der Feder 30 steht. Beim Bewegen des Steges 21 in die Stellung 21' rollt die Rolle 29 in die Stellung 29', wobei ein Ausschwenken und ein Durchbiegen der Leiste 23 in die Stellung 23' erfolgt. Auch hier schließen die Strebe 28 und die Leiste 23 einen Winkel von 1200 und mehr ein.
  • Eine dem gleichen Prinzip unterstehende Vorrichtung ist in den Fig. 7, 9 und 10 dargestellt. - Mit den beiden Schenkeln 33 des Schwenkhebels 2 ist eine Welle 34 drehfest verbunden, deren Enden in den beiden horizontalen Armen 7 des Tragrahmens 1 drehbar gelagert sind.
  • Auf dieser Welle 34 ist ein Betätigungsrad 35 exzentrisch und drehfest angebracht, so daß beim Niedertreten des Fußteils 21 das exzentrische Betätigungsrad 35 verschwenkt wird. Gegen das Betätigungsrad 35 liegt eine an der Verbindungsstrebe 8 gehaltene Federleiste 36 an. Das vordere Ende der federnd durchbiegbaren Leiste 36 ist bei 37 nach unten abgekrümmt und trägt dort einen Arretierbügel 38.
  • In andersartiger Gestaltung kann statt des exzentrisch gelagerten Betätigungsrades 35 ein Exzenter 35a, wie er schematisch in den F i g. 9 und 10 wiedergegeben ist, Anwendung finden. Beim Drehen des Exzenters mit der Welle 34a, die durch Niedertreten des Steges 21 des Schwenkhebels 2 gedreht wird, gelangt der Umfangsabschnitt 39 mit größerem Radius mit der Leiste 36 in Berührung und drückt diese in die Stellung 36', wodurch der Arretierbügel in seine Stellung 38' auf den Boden gedrückt wird (F i g. 9). In der Ausgangsstellung liegt der abgeflachte Abschnitt 40 des Exzenters an der Leiste 36 an, die demzufolge die in den F i g. 9 und 10 in ausgezogener Linie wiedergegebene Stellung einnimmt.
  • - Es ist erkennbar, daß durch die Ausführungsformen nach Fig. 7, 9 und 10 die gleiche Wirkung erreichbar ist, wie mit dem Ansatz 28 nach F i g. 8.
  • Der Arretierbügel 24 kann statt oder zusätzlich zu dem reibungserhöhenden Belag 26 noch eine federnd nachgiebige Lage 41 aufweisen, durch die die federnde Eigenschaft der Leiste 23,32,36 unterstützt wird.
  • Nicht selten ist erwünscht, daß der Schwenkhebel 2 in seiner Öffnungsstellung gehalten wird, damit der eingehängte Sack auch ohne erneute Betätigung des Schwenkhebels befüllt werden kann. F i g. 12 bis 16 zeigt hierzu eine Vorrichtung an der in den Fig. 1 bis 11 dargestellten Ausführungsform.
  • Auf der Achse 50 für die Gleitrolle 29 ist ein im Querschnitt (F i g. 14) U-förmiger, nach unten offener Feststellteil 51 schwenkbar gelagert. In Seitenansicht weist der Feststellteil 51 etwa trapezförmige Gestalt auf, wobei den kürzeren Kanten 52 benachbart je eine Bohrung 53 in den Seitenwänden 54,55 des Feststellteils vorgesehen ist, in die die Achse 50 der Rolle 29 ragt. Die beiden Seitenteile 54, 55 des Feststellteils 51 umfassen in kurzem Abstand den Steg 28, der fest mit dem Fußteil 21 des Schwenkhebels 2 verbunden ist. Etwa zwischen dem mittleren Abschnitt der Strebe 28 und dem Kopfabschnitt 56 des Feststellteils 51, der an seiner Oberseite ein Trittstück 57 tragen kann, ist eine Feder 58 vorgesehen, die dafür sorgt, daß in der Ausgangsstellung nach Fig. 15 der Feststellteil 51 die dort wiedergegebene Stellung einnimmt, und die bei Stellung der Teile nach Fig. 16, in der der Feststellteil wirksam wird, in die Stellung 58' zusammengedrückt wird.
  • Beim Niedertreten des Fußteils 21 des Schwenkhebels 2 in Richtung des Pfeiles Win die Stellung 21' wird gleichzeitig auch mit der Fußsohle ein Druck in Richtung des Pfeiles Vauf das Trittstück 57 des Feststellteils 51 ausgeübt. Beide Teile werden hierdurch aus der Stellung nach F i g. 15 in die Stellung nach Fig. 16 bewegt, wobei die Feder 58 zusammengedrückt wird. Hierbei gelangt der untere Bereich der Stirnkanten 60 des Feststellteils 51 auf Höhe der Kante 61 des Brems- und Arretierbügels 24. Wird jetzt der Fußteil 21 entgegengesetzt zu dem Pfeil W entlastet, der Feststellteil 51 aber in seiner Lage gehalten, in der die Feder 58 in die Stellung 58' zusammengedrückt ist, so gleitet die Rolle 29 in Richtung des Pfeiles G in Fig. 15 in die Stellung 29'. Hierbei kommen die Stirnkanten 60 des Feststellteils 51 zur Anlage an der Kante 61 des Brems- und Arretierbügels 24, wie dies Fig. 16 veranschaulicht.
  • Jetzt kann der Fuß von dem Trittstück 57 genommen werden; der Feststellteil verbleibt in seiner Lage 51' nach Fig. 16, wobei der Brems- und Arretierteil 24 auf dem Boden B die Vorrichtung arretierend aufsitzt und die beiden Leisten 12,17 auseinander gespreizt sind. -Zum Lösen der Brems- und Arretiervorrichtung und zum Schließen der Leisten 12, 17 bedarf es nur des Niedertretens des Fußteils 21, wobei die Rolle 29 sich dem Pfeil G entgegengesetzt bewegt und die Feder 58 den nunmehr von der Kante 61 freigekommenen Feststellteil 51 in die Stellung nach Fig. 15 zurückbewegt, da kein Druck auf das Trittstück 57 ausgeübt wird. Es hat sich in überraschender Weise gezeigt, daß hierdurch der Schwenkhebel 2 absolut sicher festgelegt wird, und es selbst nicht von Hand gelingt, den Schwenkhebel in Richtung des Pfeiles L in Fig. 12 in seine Schließlage zurückzubringen.
  • Als Äquivalent zu dem starren Ansatz 28 am Fußteil 21 des Schwenkhebels 2 wirkt ein drehfester Ansatz auf einer Welle, die wie die Achse 13 angeordnet und drehfest mit dem Schwenkhebel 2 verbunden ist.
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Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahr- und arretierbare Vorrichtung zum Halten von Säcken an deren oberem Rand mit einem im unteren Abschnitt des Vorrichtungsgestells um eine horizontale Achse schwenkbar gelagerten Schwenkhebel mit einem Fußteil, der beim Niedertreten gegen Federkraft eine Bremseinrichtung gegen den Boden drückt, zum Arretieren der Vorrichtung und durch das Schwenken des Schwenkteils zum Öffnen eines über der Sacköffnung angeordneten Vorrichtungsdeckels oder eines den oberen Sackrand haltenden, elastisch verformbaren Tragteils dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußteil (21) des Schwenkhebels (2) mit einem starren Ansatz (28) verbunden ist, dessen freies Ende auf einer federnd biegsamen am Vorrichtungsgestell ggf. schwenkbar gelagerten, einen gegen den Boden (B) drückbaren Brems- und Arretierbügel (24) tragenden Leiste (23, 36) od. dgl. in deren Längsrichtung gleitend aufsitzt.
  2. 2. Verfahr- und arretierbare Vorrichtung zum Halten von Säcken an deren oberem Rand mit einem im unteren Abschnitt des Vorrichtungsgestells um eine horizontale Achse schwenkbar gelagerten Schwenkhebel mit einem Fußteil, der beim Niedertreten gegen Federkraft eine Bremseinrichtung gegen den Boden drückt, zum Arretieren der Vorrichtung und durch das Schwenken des Schwenkteils zum Öffnen eines über der Sacköffnung angeordneten Vorrichtungsdeckels oder eines den oberen Sackrand haltenden, elastisch verformbaren Tragteils dient, dadurch gekennzeichnet, daß der Fußteil (21) des Schwenkhebels (2) gleichachsig zu seiner horizontalen Schwenkachse eine drehfeste Welle (34, 34a) aufweist, die ihrerseits drehfest einen Exzenter (35a) oder ein exzentrisch gelagertes Betätigungsrad (34) oder einen starren Ansatz trägt, die bzw. das auf einer federnd biegsamen am Vorrichtungsgestell ggf. schwenkbar gelagerten einen gegen den Boden (B) drückbaren Brems- und Arretierbügel (38) tragenden Leiste (36) od. dgl. gleitend aufsitzt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (23, 36) durch eine Feder (30) in ihre Ausgangsstellung gezogen oder gedrückt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Brems- und Arretierbügel (24,38) in seinem unteren Abschnitt mit einem federnd nachgiebigen, reibungserhöhendem Belag (26) versehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der starre Ansatz (28) des Fußteils (21), oder der Exzenter (35a) oder das Betätigungsrad (35), der starre Ansatz der Welle (34, 34a) und die Leiste (23,36) in der vertikalen Längsmittelebene (M) des Vorrichtungsgestells angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der starre Ansatz (28) des Fußteils (21) mit der Leiste (23, 36) einen Winkel von 1200 und mehr einschließen.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem starren Ansatz (28) des Fußteils (21) ein schwenkbarer Feststellteil (51) schwenkbar angeordnet ist, dessen vordere Stirnkanten in Bremsstellung gegen den Brems- und Arretierbügel (24) anliegen.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem schwenkbaren Feststellteil (51) und dem starren Ansatz (28) eine Druckfeder (58) angeordnet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Feststellteil (51) im Querschnitt U-förmig ausgebildet und in Nähe seiner hinteren Stirnkanten (52) mit Bohrungen (53) in seinen Seitenwänden versehen ist, durch welche die die Gleitrolle (29) tragende Achse ragt.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite des Feststellteils (51) auf Höhe oder ungefähr auf Höhe des Fußteils (21) des Fußhebels (2) gelegen ist.
    Die Erfindung betrifft eine verfahr- und arretierbare Vorrichtung zum Halten von Säcken an deren oberen Rand, mit einem im unteren Abschnitt des Vorrichtungsgestells um eine horizontale Achse schwenkbar gelagerten Schwenkhebel mit einem Fußteil, der beim Niedertreten gegen Federkraft eine Bremseinrichtung gegen den Boden drückt, zum Arretieren der Vorrichtung und durch das Schwenken des Schwenkteils zum Öffnen eines über der Sacköffnung angeordneten Vorrichtungsdeckels oder eines den oberen Sackrand haltenden, elastisch verformbaren Tragteils dient.
    Durch die den Gattungsbegriff des Hauptanspruchs bestimmende DE-OS 27 01 944 ist eine Haltevorrichtung für Säcke bekannt, wobei der den oberen Sackrand tragende Vorrichtungsteil zwei in horizontaler Ebene gegeneinander federnden, in ihrer Ausgangslage parallel zueinander gelegenen und an ihren Enden miteinander schwenkbar verbundenen Federleisten besteht.
    Das Öffnen dieser beiden Leisten, die den Sackhalteteil bilden, erfolgt dadurch, daß eine der beiden Leisten mittels eines Schwenkhebels mit Fußteil auswärts bewegt wird. Dieser Schwenkhebel besteht hierbei aus einem etwa L-förmig gebogenen Rahmen, der in seinem unteren Abschnitt in dem fahrbaren Vorrichtungsgestell schwenkbar gelagert ist und dessen Fußteil aus einer horizontalen Strebe des Rahmens besteht. Bei dieser bekannten fahrbaren Vorrichtung ist vorgesehen, daß der Schwenkhebel mit einer Bremseinrichtung versehen oder verbunden ist.
    Durch das DE-GM 17 88 381 ist eine Haltevorrichtung für an ihrem oberen Ende offene Säcke bekannt, deren oberer Sackrand um einen horizontalen Vorrichtungsteil in Form eines starren Ringes umlegbar ist. Der offene Sack ist hierbei durch einen Klappdeckel verschließbar, der um eine an der Rückseite der Vorrichtung angeordnete Schwenkachse schwenkbar ist. Dieser kann mittels eines Fußhebels über ein Gestänge od. dgl.
    geöffnet werden, wodurch sich, wie bei der vorstehend genannten Vorrichtung mit den beiden parallelen elastischen Leisten, der Vorteil ergibt, daß die Bedienungsperson beim Öffnen des Deckels bzw. der beiden parallelen elastischen Leisten beide Hände frei hat, um den in die Vorrichtung eingehängten Sack zu füllen.
DE19853512811 1985-04-10 1985-04-10 Verfahr- und arretierbare Vorrichtung zum Halten von Säcken Expired DE3512811C1 (de)

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