DE3511070C2 - - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/24—Arrangements in which the fastening members which engage one another are mounted respectively on the wing and the frame and are both movable, e.g. for release by moving either of them
- E05B63/248—Arrangements in which the fastening members which engage one another are mounted respectively on the wing and the frame and are both movable, e.g. for release by moving either of them the striker being movable for latching, and pushed back by a member on the wing for unlatching, or vice versa
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- F16B21/00—Means for preventing relative axial movement of a pin, spigot, shaft or the like and a member surrounding it; Stud-and-socket releasable fastenings
- F16B21/06—Releasable fastening devices with snap-action
- F16B21/07—Releasable fastening devices with snap-action in which the socket has a resilient part
- F16B21/073—Releasable fastening devices with snap-action in which the socket has a resilient part the socket having a resilient part on its inside
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- F16B21/00—Means for preventing relative axial movement of a pin, spigot, shaft or the like and a member surrounding it; Stud-and-socket releasable fastenings
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- F16B5/06—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of clamps or clips
- F16B5/0607—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of clamps or clips joining sheets or plates to each other
- F16B5/0621—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of clamps or clips joining sheets or plates to each other in parallel relationship
- F16B5/0642—Joining sheets or plates, e.g. panels, to one another or to strips or bars parallel to them by means of clamps or clips joining sheets or plates to each other in parallel relationship the plates being arranged one on top of the other and in full close contact with each other
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum lösbaren Verbinden zweier mit
fluchtenden Öffnungen versehener Bauteile nach dem Oberbegriff des Patent
anspruchs 1.
Bei Vorrichtungen dieser Art, wie sie z.B. aus den DE-PS 19 38 428 und
22 27 097 bekannt sind, wird zum Verbinden der beiden Bauteile der Bolzen
durch die Öffnungen der Bauteile hindurchgesteckt, wobei die Federzungen
zunächst durch das Bolzenschaftende gespreizt werden und sodann mit ihren
Enden in die seitlichen Einkerbungen vor dem Bolzenschaftende einrasten,
wodurch eine kraftschlüssige Verbindung hergestellt wird. Zum Lösen der
Verbindung wird bei den bekannten Ausführungen der Bolzen gegen die Kraft
der Federzungen um einen bestimmten Winkel, vorzugsweise um 90°, gedreht,
wodurch die Federzungen mittels der an die Einkerbungen angrenzenden Schul
tern gespreizt werden und aus dem Eingriff mit der Anlagefläche der Ein
kerbungen am Bolzenschaft gelangen und das eine Bauteil vom anderen abge
nommen werden kann. Zweckmäßig bleibt dabei der Bolzen im ersten Bauteil,
was z.B. durch eine Sicherung mittels eines elastischen Halteringes er
reicht wird. Diese Vorrichtung hat somit die Eigenschaft einer einfachen
und wirksamen Schnellverbindung und eignet sich für eine Vielzahl von An
wendungen in den verschiedensten Zweigen der Technik, z.B. im Maschinen-
und Apparatebau, im Fahrzeugbau, in der Elektrotechnik, im Behälterbau u.a.,
und zwar insbesondere für Deckel bzw. Abdeckungen, Verkleidungen und dergl.
Bei den bekannten Ausführungen gemäß den oben zitierten Patentschriften
ist das Ende des Bolzenschaftes rotationssymmetrisch ausgebildet, so daß
der - drehbar im ersten Bauteil gelagerte - Bolzen in jeder beliebigen
Winkellage in die Schließstellung gedrückt werden kann. Das hat zur Folge,
daß u.U. der Bolzen nicht in die Raststellung der Federzungen gelangt, näm
lich immer dann, wenn seine Winkelorientierung wesentlich von der für die
Schließstellung des Bolzens erforderlichen Lage abweicht, er also in einer
Richtung mehr oder weniger quer zur Schließstellung orientiert ist. In
diesem Fall bleiben die Federzungen an den zu den Einkerbungen benachbar
ten Schultern anliegend und können nicht in ihre Wirkstellung einrasten.
Zur Abhilfe dieses Mangels dient eine Ausführung gemäß dem DE-GM 81 36 958,
bei der das Schaftende des Bolzens an den Flanken in axialer Verlängerung
der Einkerbungen abgeflacht ausgebildet ist, wobei sich der Bolzen in den
hierzu um 90° versetzten Umfangsbereichen von den Einkerbungen bis zum
Beginn des abgeflachten Schaftendes keilartig verjüngt, so daß die so ge
bildeten Schultern beim Lösen als die Federzungen spreizende Nocken wirk
sam sind.
Zum Lösen dieser Verbindung ist der Bolzen aus seiner Verriegelungslage
um 90° zu drehen, wozu der Bolzenkopf üblicherweise mit einem Schlitz zur
Betätigung mittels eines Schraubendrehers oder mit einem Innensechskant
für einen Sechskantsteckschlüssel ausgebildet ist. Dies ist jedoch häufig
unerwünscht, z.B. dann, wenn die Oberfläche des Bauteils eine glatte Ebene
bilden soll, etwa um das Festhaken von Gegenständen zu vermeiden, oder
wenn nicht ohne weiteres erkennbar sein soll, auf welche Weise die Verbin
dung gelöst werden kann. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für einen
Verschluß der gattungsgemäßen Art eine solche Möglichkeit zu schaffen, näm
lich eine vollständig glatte Ebene der Bauteiloberfläche, sowie das Lösen
der Verbindung zu vereinfachen. Diese Aufgabe ist mit der im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Ausbildung gelöst worden.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung der Verbindung kann der Entriegelungs
bolzenkopf zylindrisch und mit ebener Oberfläche ausgebildet werden, so daß
dessen Kopffläche bei geschlossener Verbindung der Bauteile mit der dem
zweiten Bauteil abgekehrten Fläche des ersten Bauteils eine Ebene bildet,
und zum Lösen der Verbindung genügt es, den Entriegelungsbolzenkopf etwas
in die Bohrung hineinzudrücken. Infolge des Zusammenwirkens der Spreizflä
chen des Entriegelungsbolzens mit den Federzungen wird die Verbindung ge
löst, und gleichzeitig werden die Federzungen und somit das Halteteil mit
dem zweiten Bauteil axial verstellt. Ein besonderer Vorteil der erfindungs
gemäßen Vorrichtung ist auch, daß beim Lösen der Verbindung nicht auf eine
bestimmte Winkelposition des Bolzens vor oder nach dem Lösen der Verbindung
geachtet zu werden braucht.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 die Einzelteile einer Vorrichtung zum lösbaren Verbinden zweier
Platten in auseinandergezogener Anordnung und die
Fig. 2, 3 und 4 vergrößerte Schnittansichten der Vorrichtung nach Fig. 1
in drei verschiedenen Phasen, nämlich in der verriegelten Stellung,
in einer Mittelstellung während des Lösens und in der geöffneten
Stellung nach dem Lösen der Verbindung.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung zum Verbinden zweier Bauteile 1 und
2, z.B. zweier Blechplatten eines Gehäuses oder einer Abdeckung mit Öff
nungen 4 und 11, besteht aus einem Schließbolzen 5 mit Entriegelungsbolzen
15 und einem Halteteil 9. Der Schließbolzen 5 weist am oberen Ende einen
Schließbolzenkopf 6 auf, der vorzugsweise als konischer Senkkopf ausgebil
det ist und in einer entsprechenden konisch abgesetzten Bohrung 3 des Bau
teils 1 anliegt. Der Mittelbereich des Schließbolzens 5 ist durch eine
Ringnut 6 a abgesetzt, die mit einer offenen Scheibe 19 und einem elasti
schen Ring 20 zur axialen Sicherung des Schließbolzens 5 zusammenwirkt.
Der untere Abschnitt des Schließbolzens 5 ist gegabelt ausgebildet, und
an jedem der beiden Gabelteile befindet sich ein Paar einander gegenüber
liegender Einkerbungen 7 mit je einem Paar Schrägflächen 7 a und radialen
Anlageflächen 7b. Daran anschließend sind am unteren Ende des Schließbol
zens 5 abgeflachte Spreizkeilflächen 8 angeformt.
Unterhalb des Bauteils 2 ist in Fig. 1 das Halteteil 9 gezeigt, das als
einstückiges Stanzteil ausgebildet ist und aus zu einer Raumform geform
tem Federstahlblech besteht. Das Halteteil 9 enthält einen Basisteil 10
mit einer zentralen Öffnung 10 a, und am Basisteil 10 sind zwei Feder
zungen 12 mit V-förmigen Eingriffsenden 13 angeformt. Das Halteteil 9 ist
im zusammengebauten Zustand der Vorrichtung an das Bauteil von unten ange
nietet, wie in Fig. 1 angedeutet ist, derart, daß die zentrale Öffnung 10 a
mit der Öffnung 11 fluchtet.
Nach den Fig. 2 bis 4 ist der Schließbolzen 5 mit einer axialen Bohrung
14 ausgestattet, in der ein Entriegelungsbolzen 15 axial längsbeweglich
geführt ist. Der Entriegelungsbolzen 15 kann jedoch, wie aus Fig. 1 er
kennbar ist, relativ zum Schließbolzen 5 aufgrund seiner Formgestaltung
nicht gedreht werden. Am oberen Ende des Entriegelungsbolzens 15 ist ein
Entriegelungsbolzenkopf 17 angebracht, der z.B. aus Kunststoff besteht
und angegossen ist. Nahe dem unteren Ende des Entriegelungsbolzens 15 sind
diametral keilförmige Spreizflächen 16 angeformt, an die sich bei der dar
gestellten Ausbildung nach unten eine gleichfalls an den unteren Außenkan
ten keilförmig abgeschrägte Spreizkeilfläche 8 anschließt.
Die beschriebene Vorrichtung ist auf die nachfolgend beschriebene Weise
wirksam. Zum Zusammenfügen der Bauteile 1 und 2 wird der Schließbolzen 5
durch die Öffnung 11 und die zentrale Öffnung 10 a des Bauteils 2 bzw. des
Halteteils 9 hindurchgesteckt. Dabei bewirkt, wenn die
zu verbindenden Teile der Verbindung nicht zueinander drehausgerichtet
sind, ein Ausrichtbacken 18 am unteren Ende des Entriegelungsbolzens 15
eine Verdrehung des - hier drehbar im Bauteil
1 gelagerten - Schließbolzens 5, derart, daß die Einkerbungen 7 zu den
Federzungen 12 ausgerichtet sind. Beim weiteren Einstecken des Schließ
bolzens 5 werden daher die Einkerbungen 7 mit den radialen Anlageflächen
7 b von den Federzungen 12 des Halteteiles 9 kraftschlüssig hintergriffen.
Auf diese Weise stützt sich der Schließbolzen 5 in der Schließlage (Fig. 2)
gegen jegliche Trennkräfte über die Federzungen 15 ab und gewährleistet in
folge des Anliegens der Eingriffsenden 13 der Federzungen 12 eine sichere,
spielfreie Verbindung zwischen den Bauteilen 1 und 2.
Zum Lösen der Verbindung wird, wie Fig. 3 zeigt, der Entriegelungsbolzen 15
durch eine Kraft auf den Entriegelungsbolzenkopf 17, nämlich durch Finger
druck oder mittels eines Werkzeugs, nach unten gedrückt. Dabei werden, wie
gleichfalls aus Fig. 3 erkennbar ist, die Federzungen 12 mittels der Spreiz
flächen 16 des Entriegelungsbolzens 15 auseinandergedrückt und damit der
Schließbolzen 5 entriegelt. Die Abwärtsbewegung des Entriegelungsbolzens 15
hat jedoch nicht nur eine radiale Kraftkomponente, sondern bewirkt gleich
zeitig, daß infolge der axialen Kraftkomponente die Eingriffsenden 13 der
Federzungen 12 in axialer Richtung nach unten geschoben werden, mit der
Folge, daß bei dem beschriebenen axialen Vorschieben des Entriegelungs
bolzens zum Lösen der Verbindung gleichzeitig auch das Halteteil 9 mit dem
zweiten Bauteil 2 sich vom ersten Bauteil 1 abhebt, vgl. auch die Fig. 3
und 4.
Die Richtbacken 18 dienen, wie erwähnt, dazu, die Drehposition des Schließ
bolzens 5 im Bauteil 1 in bezug auf die Federzungen 12 zu korrigieren, wenn
sie von der erforderlichen Winkelstellung abweicht. Die Ausrichtbacken 18
sind aber nur dann erforderlich, wenn der Schließbolzen 5 aus Gründen der
vereinfachten Befestigung im Bauteil 1 in diesem drehbar geführt ist, denn
nur dann muß zum Einschnappen der Federzungen in die Einkerbungen 7 beim
Zusammenstecken der Schließbolzen 5 bezüglich der Federzungen 12 mit diesen
ausgerichtet werden. Ist hingegen der Schließbolzen 5 auf beliebige konstruk
tive Weise verdrehfest im Bauteil 1 befestigt, dann ist der Ausrichtbacken 18
entbehrlich, da in diesem Fall die Ausrichtung der Bauteile 1 und 2, z.B.
die Abdeckung zu einem Gehäuse, und damit auch die Ausrichtung des Schließ
bolzens 7 zum Halteteil 9 feststeht. In diesem Fall sind somit der Schließ
bolzen 5 und die Federzungen 12 stets zueinander in der für die Verbindung
notwendigen Winkellage.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum lösbaren Verbinden zweier mit fluchtenden Öffnungen
(4, 11) versehener Bauteile (1, 2), bestehend aus einem im ersten
Bauteil (1) angeordneten Schließbolzen (5), dessen Schließbolzen
kopf (6) sich von der dem zweiten Bauteil (2) abgekehrten Einschub
seite her in diesem Bauteil (1) abstützt, an dessen Schaftende
Spreizkeilflächen (8) angeordnet sind und nahe dessen Schaftende
sich seitliche Einkerbungen (7) mit je einer Schrägfläche (7 a) und
einer radialen Anlagefläche (7 b) befinden, sowie aus einem Halteteil
(9), das an der dem ersten Bauteil (1) abgewandten Seite des zweiten
Bauteils (2) befestigt ist und ein Basisteil (10) mit einer zentra
len Öffnung (11) und daran angeformten Federzungen (12) mit V-förmi
gen Eingriffsenden (13) aufweist, die in der Schließstellung der
Vorrichtung radial in die Einkerbungen (7) des Schließbolzens (5)
verriegelnd eingreifen,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schließbolzen (5) eine axiale Boh
rung (14) aufweist, in der ein Entriegelungsbolzen (15) längsbeweg
lich und unverdrehbar geführt ist, an dessen Vorderseite zwei keil
förmige Spreizflächen (16) diametral angeformt sind, derart, daß
mittels axialen Verschiebens des Entriegelungsbolzens (15) gegen die
Kraft der Federzungen (12) diese gespreizt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spreiz
flächen (16) des Entriegelungsbolzens (15) einen dem Winkel der Fe
derzungen (12) angepaßten Keilwinkel aufweisen, so daß beim axialen
Vorschieben des Entriegelungsbolzens (15) zum Lösen der Verbindung
gleichzeitig die Federzungen (12) axial verstellt werden und somit
das Halteteil (9) mit dem zweiten Bauteil (2) sich vom ersten Bau
teil (1) abhebt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Entriegelungsbolzen (15) einen zylindrischen Entriegelungsbolzen
kopf (17) aufweist, dessen Kopffläche bei geschlossener Verbindung
der Bauteile (1, 2) mit der dem zweiten Bauteil (2) abgekehrten
Fläche des ersten Bauteils (1) eine Ebene bildet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale
Bohrung (14) des Schließbolzens (5) sich bis zum Beginn der seitli
chen Einkerbungen (7) erstreckt und das Schaftende gegabelt ausge
bildet ist, wobei jeder Gabelteil ein Paar seitlicher Einkerbungen
(7) und ein Paar Spreizkeilflächen (8) aufweist.
Priority Applications (1)
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