DE3510320A1 - Stevenrohrabdichtung - Google Patents
StevenrohrabdichtungInfo
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Description
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Stevenrohrabdichtung eines Schiffes oder eine ähnliche Abdichtungsanordnung,
bei der beispielsweise an einer Propellerwelle ein ölgeschmiertes Lager gegen das Wasser abzudichten
ist und sowohl das Austreten von Öl wie auch das Eindringen von Wasser verhindert werden muß.
Es gibt bereits eine Vielzahl von Abdichtungsanordnungen, bei denen mit Hilfe von elastischen Dichtungsringen
oder Gleitringen eine Trennung von öl und Wasser erreicht werden soll. Bei einigen dieser Vorschläge
wird eine zwischen Dichtungselementen abgeteilte Kammer verwendet, in der eindringende Leckflüssigkeiten
aufgefangen und aus ihr über eine Leitung in die Bilge abgeführt werden. Bei anderen Abdichtungsanordnungen
ist vorgesehen, das öl in einer Ölkammer über eine Leitung zu kontrollieren und gegebenenfalls
auch auszuwechseln. Da die räumlichen Verhältnisse im Bereich des Stevenrohres aber sehr beengt sind und nur
geringe Flüssigkeitsmengen durch die Leitungen zu bringen sind, können bei hinteren Abdichtungen die Leitungswiderstände
so groß werden, daß keine Flüssigkeit mehr hindurchfließt. Es gibt ferner Wellenlagerungen,
bei denen ein natürliches Gefälle, z.B. wegen eines abwärts geneigten Wellenendes oder der Anordnung des
Antriebs am unteren Ende des Beines einer sehwimmenden Plattform nicht angewendet werden kann. Wegen
verhältnismäßig großer Leitungswiderstände sowie bei Überschreitung der max. Saughöhe ist ein Absaugen
von Flüssigkeiten durch Pumpen, die in einiger Entfernung von der hinteren Abdichtung im Schiff aufgestellt
werden, häufig nicht möglich. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine erzwungene Strömung in einem
flüssigen Medium für einen Durchfluß oder einen Abfluß aus einer Kammer an einer Stelle, beispielsweise
einer hinteren Abdichtungsanordnung eines Stevenrohres, zu erzeugen, an der andere Pumpen wegen der
langen Leitungen nur schwer wirksam werden oder nicht direkt untergebracht werden können.
Nach der Erfindung ist vorgesehen, daß in dem Abdichtungsgehäuse
eine kleine Verdrängerpumpe untergebracht wird, deren Arbeitsraum in einer mit der Kammer
verbundenen Leitung liegt, und deren Verdrängungselement durch einen Nocken der Welle bewegt
wird. Die Pumpenanordnung umfaßt neben dem Verdrängungselement ein Saugventil und ein Druckventil.
Für das Absaugen beispielsweise von Leckflüssigkeit aus einem Leckageraum wird das Saugventil zweckmäßigerweise
unmittelbar an der tiefsten Stelle des Leckageraums angeordnet. Das Druckventil kann ebenfalls
innerhalb der Abdichtungsanordnung untergebracht werden, wobei aber je nach den räumlichen Verhältnissen
in der Abdichtungsanordnung und im Stevenrohr gegebenenfalls auch eine etwas entferntere Anbringung
möglich ist.
Der Durchmesser einer Propellerwelle beträgt bei größeren Schiffen etwa 300 bis 1.000 mm. Für die Entfernung von Leckflüssigkeiten aus einem Leckageraum
genügt eine Kolbenpumpe mit einem Hub von etwa 2 bis 5 mm und mit einem Kolbendurchmesser von 5 bis
12 mm. Ein für diesen Hub ausreichender Nocken oder eine entsprechende Exzentrizität der Welle beziehungsweise
eines auf der Welle sitzenden ringförmigen Teiles wirken sich praktisch nicht auf die Welle und deren
Schwingungsverhalten aus. Mit der kleinen Pumpe ist ein Förderdruck zu erreichen, der einer Förderhöhe von
60 m entspricht. Bei drehender Welle wird die Pumpe stets angetrieben. Sie muß daher insbesondere bezüglich
ihrer Lagerungen so ausgebildet sein, daß sie auch in trockenem Zustand arbeiten kann. Die Teile der Pumpe
müssen außerdem aus seewasserfestem und ölfestem Material bestehen. Die Verdrängerpumpe kann auch als
Membranpumpe ausgebildet sein. Die Ventile sind zweckmäßigerweise als selbsttätige Rückschlagventile
ausgebildet. Die Pumpenanordnung ist je nach den Be-
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triebsverhältnissen, mit denen bei einer Abdichtung zu Während in Fig. 1 Saugventil 21 und Pumpe 22 in
rechnen ist, auszubilden, wobei auch von den zuvor an- axialer Richtung nebeneinander dargestellt sind, zeigt
gegebenen Abmessungen abgewichen werden kann Fig. 2 die Anordnung dieser Teile in Umfangsrichtung
oder mehrere Nocken an der Welle angeordnet werden nebeneinander, was zur Verringerung der Baumaße der
können. 5 Abdichtungsanordnung bevorzugt wird. Der Zulauf zu
Die erfindungsgemäße Pumpenanordnung ist nicht dem Saugventil liegt an der tiefsten Stelle des Ringraunur
geeignet, Leckflüssigkeit aus einem Leckageraum in mes. Eine etwas höhere Anordnung des Saugventiles ist
einen gegebenenfalls höher gelegenen Sammeltank zu jedoch möglich, wenn eine gewisse Menge an Leckflüsfördern,
sondern auch eine Strömung durch einen mit Öl sigkeit zur Schmierung der Lippendichtungen in der
gefüllten Ringraum zu erzwingen oder in einer mit Was- io Leckagekammer verbleiben soll. Fig. 2 zeigt außerdem
ser gefüllten Kammer einen höheren Druck zu erzeu- als bevorzugte Ausführung die Anordnung des Druckgen,
um gegen den Druck des umgebenden Seewassers ventile in dem Abdichtungsgehäuse nahe der Pumpe,
einen spülenden Wasserstrom durch die äußere Dich- Fig. 2 zeigt weitere Einzelheiten eines Beispiels für tung zu drücken. eine Pumpenanordnung mit einer Kolbenpumpe. In ei-
einen spülenden Wasserstrom durch die äußere Dich- Fig. 2 zeigt weitere Einzelheiten eines Beispiels für tung zu drücken. eine Pumpenanordnung mit einer Kolbenpumpe. In ei-
Weitere Einzelheiten der Erfindung und Beispiele für 15 ner Bohrung 30 eines Einsatzteiles 39, das beispielsweise
ihre Anwendung ergeben sich aus den Ansprüchen und in den den Leckageraum 14 enthaltenden Gehäusering
aus den anhand der Zeichnungen beschriebenen Aus- 53 eingesetzt wird, ist ein aus dem Kolben 31 und dem
führungen. Stößel 32 bestehendes Verdrängungselement radial (in
In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungs- Bezug auf die Mitte der Welle 1) verschiebbar und wird
beispiele vereinfacht und zum Teil schematisch darge- 20 durch eine Feder 33 an den Umfang der Laufbuchse 2,
stellt. Es zeigt der den Nocken 6 umfaßt, angedrückt. Wenigstens der
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Abdichtungsan- Stößel 32 ist in einem Ring 34 aus einem geeigneten
Ordnung mit einer Pumpe an einem Leckageraum, Kunststoff gelagert, der auch eine trockene Reibung
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Teil einer Ab- über längere Zeit zuläßt. Ein Befestigungsring 35 hält
dichtungsanordnung, der die Pumpe und die zugehören- 25 die Pumpe in der Bohrung 30. In einer weiteren Bonden
Ventile enthält, rung 36 ist das Saugventil 21 untergebracht. Durch ei-
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die untere Hafte einer nen Kanal 20a fließt das angesaugte Medium in den
Abdichtung mit axial angedrückten Gleitringen mit ei- Arbeitsraum 30a des Kolbens 31 und wird von diesem
ner Pumpe an dem Leckageraum zwischen den Gleitrin- durch eine Leitung 20b dem Druckventil 23 zugeführt,
gen, 30 das in einer Bohrung 37 sitzt, an die über ein Gewinde-
Fig. 4 einen Längsschnitt durch die obere Hälfte einer teil 38 eine nicht dargestellte Druckleitung anschließt,
Abdichtung, bei der mittels der Pumpe gefiltertes See- die in diesem Beispiel außerhalb des Abdichtungsgehäu-
wasser in einen Ringraum eingedrückt wird, ses verlaufen würde. Die Rückschlagventile 21,23 sind
Fig. 5 eine hintere Abdichtungsanordnung mit Mem- als federbelastete Kugelventile dargestellt, andere,einen
branpumpen, wobei eine Pumpe Leckflüssigkeit aus ei- 35 Durchfluß in nur einer Richtung zulassende Ventile, sind
nem Leckageraum entfernt und eine weitere Pumpe das jedoch verwendbar.
Schmiermittel aus einem unter Druck stehenden Ring- Bei der doppelwirkenden Gleitringdichtung nach
raum zu einem höher gelegenen Ölkühler fördert. Fig. 3 werden zwei Gleitringe 41,42 zum Beispiel aus
Bei der in Fig. 1 dargestellten Stevenrohrabdichtung Kunstkohle gegen einen auf der Welle 1 befestigten
befindet sich auf der Welle 1 eine Laufbuchse 2. Die 40 Gegenring 40 gedrückt, wobei ein Leckageraum 44 den
Welle 1 ist in einer Lagerbuchse 3 in der Stevennuß 4 Gegenring 40 umgibt. Die Gleitringe 41,42 sind in Haigelagert, an der das Abdichtungsgehäuse 5 befestigt ist, terungsringen 45,46 befestigt, die durch Federn
welches aus mehreren Gehäuseringen 51,52,5334 be- 47,48 zusammengedrückt werden und in einer Bohrung
steht. Das Gehäuse 5 enthält wenigstens eine hintere 43 eines Gehäuseringes 55 axial verschiebbar sind. An
Lippendichtung 11, die einen Leckageraum 14 gegen 45 dem Leckageraum 44 sind das Saugventil 21 und die
das Eindringen des umgebenden Seewassers schützt. Pumpe 22 angeordnet, die durch einen Nocken 49 am
Zwischen zwei weiteren Lippendichtungen 12,13 befin- Umfang des Gegenrings 40 angetrieben wird. Beispielsdet
sich ein Ringraum 15, der öl enthält. Vor der Dich- weise über die Gleitringdichtung 41 eindringendes Seetung
13 liegt der ebenfalls mit öl gefüllte Raum 16 des wasser und über die Gleitringdichtung 42 eindringendes
Lagers. Durch die Dichtungen 11 und 12 etwa in den 50 Öl werden durch die Pumpe 22, die Leitung 20 und das
Leckageraum 14 eindringende Leckflüssigkeiten wer- Druckventil 23 abgeführt. Diese Anordnung mit Gleitden
über eine Leitung 20 abgeführt. Erfindungsgemäß ringdichtungen und einer an dem Leckageraum absausind
in der Leitung 20 ein Saugventil 21, eine Verdrän- genden Verdrängerpumpe ist auch für größere Wassergerpumpe
22 und ein Druckventil 23 angeordnet, wobei tiefen geeignet, wie sie beispielsweise bei einem Antrieb
sich gemäß Fig. 1 und 2 das Saugventil 21 an dem zu 55 an einem Bein einer schwimmenden Plattform vorkomentleerenden
Raum 14 befindet und der Verdränger der men, da sie eine Förderung der Leckflüssigkeiten zu
Pumpe 22 in direktem Kontakt steht mit einem Nocken einem sehr viel weiter oben in dem Bein gelegenen Sam-6
oder einer entsprechenden exzentrischen Ausbildung meltank ermöglicht.
eines mit der Welle 1 umlaufenden Teiles z.B. der Lauf- Die Abdichtungsanordnung nach Fig. 4 enthält hinter
buchse 2. Bei laufender Welle 1 wird durch die Pumpe 22 60 der äußeren Dichtung 11 einen Raum 60, in dem gereiständig
aus dem Leckageraum 14 abgesaugt und über nigtes Seewasser mit geringem Überdruck eingeleitet
die Leitung 20 gefördert, wobei die Leitung 20 und eine wird, um die Dichtung 11 durch das ausgedrückte, sauweiterführende
Leitung 24 hinter dem Druckventil 23 bere Wasser zu spülen und den Eintritt von Schmutz in
auch ansteigend verlaufen können. den Raum 60 zu verhindern. Nach vorne wird der Raum
Damit in dem Raum 14 kein für die benachbarten 65 60 in diesem Beispiel durch eine Gleitringdichtung ab-
Dichtungen nachteiliger Unterdruck entstehen kann, geschlossen, an die sich ein Leckageraum 64 anschließt,
kann eine Belüftungsleitung 25 zu dem Raum 14 vorge- auf den hinter einer Dichtung 67 ein ölgefüllter Raum
sehen werden. eines Lagers folgt. Auf der Welle 1 sitzt ein Halterungs-
ring 61, an dem ein Gleitring 62 aus Kunstkohle befestigt
ist. Ein Gegenring 63 ist an einem Gehäusering 56 axial verschiebbar und wird durch Federn 65 an den
Gleitring 62 angedrückt. Eine Dichtung 66 dichtet zwischen Gegenring 63 und Gehäuse ab.
An dem Halterungsring 61 ist ein Nocken 69 ausgebildet,
der die Verdrängerpumpe 22 betätigt. Über ein Ansaugventil 21 und ein Filterelement 71 wird Seewasser
durch eine Leitung 70 angesaugt und mittels der Pumpe 22 über das Druckventil 23 in den Raum gedrückt, wobei
der Druck in dem Raum über den des umgebenden Seewassers erhöht wird, so daß die nach außen gerichtete
Lippendichtung 11 gegen den See wasserdruck von der Welle 1 abgehoben wird und eine Spülung erfolgt.
Hierdurch wird vermieden, daß etwa mit Seewasser durch die Dichtung 11 eindringende abrasive Stoffe zu
einem schnellen Verschleiß der Gleitringdichtung führen.
Die Stevenrohrabdichtung nach Fig. 5 entspricht im wesentlichen der nach Fig. 1, und für übereinstimmende
Teile sind dieselben Bezugszeichen verwendet. Es ist
aber sowohl am Leckageraum 14 als auch in dem öl enthaltenden Ringraum 15 eine Pumpe 22a und 22b mit
einem Ansaugventil 21 und mit einem nachgeschalteten Druckventil 23a, 23b angeordnet. Außerdem sind die
Pumpen 22a£2b als" Membranpumpen dargestellt, die
durch Nocken 6a,6i» bewegt werden. Die flexiblen Membranen 80 können, wie dargestellt, durch Federn 81
oder durch eine in ihnen selbst bestehende Federspannung an die Nocken auf der Welle angedrückt werden.
Die Pumpe 22a entfernt eingedrungene Leckflüssigkeiten aus dem Leckageraum 14 und drückt sie über die
Leitungen 20,24 zu einem höher gelegenen Auslauf, aus dem sie z.B. in einen nicht gezeigten Sammeltank abfließen
können.
Die Pumpe 22b zieht Öl aus dem Ringraum 15 ab und drückt es über die Leitungen 74,75 in einen ölkühler 76
oder einen entsprechenden Tank, in dem das öl abkühlt und sich gegebenenfalls Verschmutzungen absetzen.
Aus dem Tank 76 fließt das Öl in den Ringraum 15 über die Zuleitung 77 zurück. Die Entnahme von öl durch die
Pumpe 22b bewirkt eine ständige ölströmung durch den Ringraum 15. Entsprechend der statischen Höhe
des ölkühlers 76 über der Abdichtung kann in dem Ringraum 15 ein Druck aufrechterhalten werden, der
höher ist als der Druck in dem Raum 16 des Lagers und gegebenenfalls auch höher als der Seewasserdruck.
Neben den dargestellten Ausführungsbeispielen für Stevenrohrabdichtungen, die noch in verschiedener
Hinsicht konstruktiv verändert und den Abdichtungs-Verhältnissen abgepaßt werden können, kann die Erfindung
auch bei ähnlichen Abdichtungsanordnungen und sogar bei Abdichtungen an vertikalen Wellen angewendet
werden. In allen diesen Fällen kann es vorteilhaft sein, daß die Pumpe direkt oder unmittelbar neben der
Kammer angeordnet wird, aus der ein flüssiges Medium durch einen beachtlichen Strömungswiderstand oder eine
entsprechende Steigung aufweisende Leitungen zu entfernen ist.
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Claims (9)
1. Stevenrohrabdichtung mit wenigstens einer die Welle umgebenden, durch Dichtungselemente abgeteilten
Kammer, die mit einer Leitung zur Zu- oder Abführung eines flüssigen Mediums versehen
und in einem Abdichtungsgehäuse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Abdichtungsgehäuse
(5) eine Verdrängerpumpe (22,22a) untergebracht ist, deren Arbeitsraum (30a,) in einer
mit der Kammer (14,15,44,60) verbundenen Leitung (20,70,74) liegt und deren Verdrängungselement
(31, 80) gegen die Kraft einer Feder (33) durch einen
Nocken (6,49,69) angetrieben wird, der sich auf der Welle (1) oder einem mit der Welle umlaufenden
Teil (2,40,61) befindet, und deren eines Ventil (21,22) an der Kammer (14,15,44,60) angeordnet ist.
2. Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Saugventil (21) an der Kammer (14,15,44) und das Druckventil (23) in einer von der
Kammer wegführenden Leitung (20, 74) angeordnet sind.
3. Abdichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Verdrängerpumpe (22) enthaltende
Kammer ein Leckageraum (14,44) zum Auffangen von durch die Dichtungselemente
(11,12,41,42) sickernden Flüssigkeiten ist und die an das Druckventil (23) anschliessende Leitung (24) zu
einem Sammeltank führt.
4. Abdichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Leckageraum (14) eine Belüftungsleitung
(25) führt.
5. Abdichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Verdrängerpumpe (22) enthaltende
Kammer ein mit einem Schmiermittel für die Dichtungselemente (12,13) gefüllter Ringraum (15)
ist und die an das Druckventil (236^ anschließende
Leitung (75) zu einem höher gelegenen Ölkühler (76) führt, und von diesem eine Zuleitung (77) in die
Kammer (15) zurück verläuft.
6. Abdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Verdrängerpumpe (22) enthaltende
Kammer ein mit Wasser gefüllter Ringraum (60) ist und daß das mit der Pumpe (22) verbundene
Druckventil (23) in einer Wasser mit Druck zuführenden Leitung (70) an den Ringraum (60) liegt,
wobei der Druck des durch die Leitung (70) zugeführten Wassers höher als der Druck des die Abdichtungsanordnung
umgebenden Seewassers ist.
7. Abdichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugventil (21) über ein Filter (71)
mit dem umgebenden Seewasser in Verbindung steht.
8. Abdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrängerpumpe als Kolbenpumpe (22) ausgebildet ist.
9. Abdichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrängerpumpe als Membranpumpe (22a,22,b) ausgebildet ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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Owner name: BLOHM + VOSS AG, 2000 HAMBURG, DE |
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