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DE3509164A1 - Streckwerk fuer spinnereimaschinen - Google Patents

Streckwerk fuer spinnereimaschinen

Info

Publication number
DE3509164A1
DE3509164A1 DE19853509164 DE3509164A DE3509164A1 DE 3509164 A1 DE3509164 A1 DE 3509164A1 DE 19853509164 DE19853509164 DE 19853509164 DE 3509164 A DE3509164 A DE 3509164A DE 3509164 A1 DE3509164 A1 DE 3509164A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
drafting system
drive cylinder
apron
deflection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853509164
Other languages
English (en)
Inventor
Norbert 7322 Donzdorf Barauke
Hans 7334 Süssen Stahlecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19853509164 priority Critical patent/DE3509164A1/de
Publication of DE3509164A1 publication Critical patent/DE3509164A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/26Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars in which fibres are controlled by one or more endless aprons

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft ein Streckwerk für Spinnereimaschinen mit von Trag- und Belastungsarmen gehaltenen, sich nur über eine Streckwerksposition erstreckenden Oberwalzen und mit angetriebenen, sich über die gesamte Länge des Streckwerks erstrekkenden Unterwalzen und mit jeweils eine Oberwalze umschlingenden Oberriemchen und mit Unterriemchen, die jeweils nur um eine einer Oberwalze gegenüberliegende und etwa deren Länge entsprechende Umlenkwalze geschlungen und von außen über einen einen durchlaufenden Antriebszylinder enthaltenden Friktionsantrieb angetrieben sind.
  • Bei den bekannten, in der Praxis angewandten Streckwerken wird vorgesehen, daß das Unterriemchen um einen durchgehenden Unterzylinder geschlungen und von diesem angetrieben wird. Falls ein derartiges Unterriemchen verschlissen ist oder zerstört wird, erfordert der Austausch einen erheblichen Aufwand, da die als durchgehender Zylinder ausgebildete Unterwalze in Teilstücke zerlegt und teilweise ausgebaut werden muß, damit ein Unterriemchen gewechselt werden kann.
  • Dies bedeutet einen erheblichen Zeit- und Montageaufwand mit einer entsprechenden Stillstandszeit der Spinnereimaschine.
  • Um diesen Nachteil zu vermeiden, sind vielfältige Versuche unternommen worden, die jedoch alle in der Praxis bisher nicht erfolgreich waren. Beispielsweise wurde versucht, anstelle von endlosen Unterriemchen offene Riemchen vorzusehen, die bei dem Einlegen an ihren Stoßkanten miteinander verklebt werden. Auch wenn das Kleben noch so genau vorgenommen wird, so bilden diese Klebstellen dennoch eine Fehlerquelle.
  • Es ist auch bekannt geworden (DE-OS 33 25 519), das Unterriemchen auf einer Walzenbrücke aus einer Vielzahl von Walzen zu führen, die jeweils nur etwa der Länge der zugehörigen Oberwalze entsprechen. Bei dieser Bauart wird ein von außen an das Unterriemchen angreifender Friktionsantrieb vorgesehen, der einen Antriebszylinder enthält. Dieser Friktionsantrieb besteht aus einem weiteren Antriebsriemen, der entlang der Walzenbrücke von außen an dem Unterriemchen anliegt und dieses antreibt. Diese Bauart erfordert einen erheblichen Aufwand, ohne jedoch zu einer wirklichen Lösung des Problems zu führen. Zwar ist es bei dieser Bauart relativ einfach möglich, das Unterriemchen auszutauschen. Es besteht jedoch die Gefahr, daß auch der Antriebsriemen verschlissen oder beschädigt wird, so daß dann dieser ausgetauscht werden muß, der um einen durchlaufenden Zylinder geführt ist. Wenn dann das Einkleben eines Antriebsriemens vermieden werden soll, so wird hierfür wenigstens der gleiche Aufwand erforderlich, wie bei dem Austausch eines eine Unterwalze umschlingenden Unterriemchens. Wenn nämlich ein Antriebsriemchen ausgetauscht werden soll, so ist es notwendig, das gesamte Streckwerk und somit die gesamte Maschine stillzusetzen.
  • Bei einer anderen Bauart (SU-PS 9 18 348) ist vorgesehen, daß die Unterriemchen um Umlenkwalzen geschlungen sind, die eine für eine zwischen zwei Stanzen befindliche Sektion gemeinsame Achse aufweisen. Die Umlenkwalzen sind mit Zahnrädern versehen, die mit Zahnrädern kämmen, die von einem in Maschinenlängsrichtung durchlaufenden Antriebszylinder angetrieben werden. Zum Austausch eines verschlissenen Unterriemchens muß somit bei dieser Bauart nur die zwischen den beiden Stanzen befindliche Sektion stillgesetzt werden. Der Montageaufwand läßt sich dadurch etwas reduzieren. Der konstruktive Aufwand ist jedoch erheblich, da es notwendig ist, daß die Umlenkwalzen und der Antriebszylinder unter Einhaltung von engen Toleranzen exakt zueinander angeordnet werden müssen, damit die Zahnräder einwandfrei miteinander kämmen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Streckwerk der eingangs genannten Art so auszubilden, daß ein einzelnes Unterriemchen leicht ausgewechselt werden kann, wobei dennoch ein exakter Antrieb der Unterriemchen gewährleistet ist, ohne daß enge Toleranzen von einzelnen Bauteilen zueinander eingehalten werden müssen.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Antriebszylinder in Richtung des Riemchenlaufs derart versetzt zu der durch die Achse der Umlenkwalze und der gegenüberliegenden Oberwalze führenden Ebene angeordnet ist, daß die Unterriemchen den Antriebszylinder von außen teilweise umschlingen.
  • Da die Unterriemchen den Antriebszylinder teilweise umschlingen wobei der Umschlingungswinkel zwischen 30° und 60° beträgt, ergibt sich eine ausreichend große Mitnahmekraft von dem Antriebszylinder zu den Unterriemchen, so daß ein sicherer Antrieb erhalten wird. Da die Umlenkwalzen unter Zwischenlage der Unterriemchen sich an den Antriebszylinder unter dem Einfluß der Belastungskraft der Oberwalze anlegen, erfolgt eine gewisse Selbstzentrierung, so daß das Einhalten von engen Toleranzen nicht notwendig ist. Ein einzelnes Unterriemchen kann dennoch in einfacher Weise ausgebaut und ausgetauscht werden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß parallel zu dem Antriebszylinder eine Stützwalze angeordnet ist, die mit dem Antriebszylinder einen Keilspalt zur Aufnahme der von den Oberwalzen belasteten Umlenkwalzen bildet. Damit wird eine weitere Verbesserung der Lageeinhaltung der Umlenkwalzen erzielt, die sich gegen die Belastungskraft der Oberwalzen in dem Keilspalt sowohl gegen den Antriebszylinder als auch gegen die Stützwalze abstützen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß die Stützwalze ein in Längsrichtung durchlaufender Stützzylinder ist. Da der Stützzylinder ebenso wie der Arbeitszylinder außerhalb der Unterriemchen laufen, wird der Austausch eines Unterriemchens nicht behindert. Um erhöhte Antriebskräfte auf das Unterriemchen übertragen zu können, was in Sonderfällen erforderlich sein kann, wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die Stützwalze an einen Antrieb angeschlossen ist Wenn die Stützwalze nicht angetrieben wird, so können einzelne Sektionen von Stützwalzen vorgesehen werden, die sich jeweils zwi- schen zwei Stanzen erstrecken.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß jede Umlenkwalze in Wirkungsrichtung der Belastung der gegenüberliegenden Oberwalze beweglich gehalten ist. Dadurch werden die Belastungskräfte der Oberwalze vorteilhaft mit zu der Übertragung der Antriebskräfte auf das Unterriemchen ausgenutzt. Außerdem läßt sich dadurch in besonders vorteilhafter Weise ein Ausrichten der Umlenkwalze gegen den Antriebszylinder und gegebenenfalls gegen die Stützwalze erzielen.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, daß jede Umlenkwalze mit einem Lager federnd nachgiebig an einem Halter angebracht ist. Eine derartige federnde Halterung erlaubt in besonders einfacher Weise eine Selbstzentrierung der Umlenkwalzen zu dem Antriebszylinder und gegebenenfalls der Stützwalze. Bei dieser Ausführungsform ist es weiter vorteilhaft, wenn die Lager der Umlenkwalzen als in Richtung zu dem Antriebszylinder oder zu dem von dem Antriebszylinder und der Stützwalze gebildeten Keilspalt offene Gabeln ausgebildet sind.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgesehen, daß jede Umlenkwalze länger als die Breite des Unterriemchens ist und sich außerhalb des Unterriemchens gegen den Antriebszylinder abstützt. Dadurch wird es möglich, auch Reibungskräfte zwischen dem Antriebszylinder und der Umlenkwalze für die Übertragung der Antriebskräfte auf die Unterriemchen auszunutzen. Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn der Antriebszylinder oder die Umlenkwalze mit einem wenigstens etwa der Stärke des Unterriemchens entsprechenden Belag versehen ist. Dieser Belag, der eine erhöhte Reibkraftübertragung bewirkt, verbessert weiter die übertragbare Antriebsleistung.
  • Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird vorgesehen, daß ein Paar der Oberwalzen als von jeweils einem Trag- und Belastungsarm gehaltener Druckwalzenzwilling ausgebildet ist und daß die Umlenkwalze jeweils einem Paar von Oberwalzen gegenüberliegt, wobei die Umlenkwalze nur im Bereich einer Oberwalze ein Unterriemchen führt und im Bereich der anderen Oberwalze direkt gegen den Antriebszylinder und gegebenenfalls die Stützwalze abgestützt ist. In weiterer Ausgestaltung wird dabei vorgesehen, daß der Antriebszylinder und die Stützwalze oder die Umlenkwalze in dem kein Unterriemchen führenden Bereich mit einem der Stärke eines Unterriemchens entsprechenden Belag versehen sind. Diese Ausführungsform eignet sich besonders für Spinnereimaschinen, beispielsweise Umwindegarnspinnmaschinen, bei welchen aufgrund der Breite der Spinnaggregate jeweils nur eine Hälfte der Druckwalzenzwillinge und der zugehörigen Unterwalzen für ein Verstrecken eines Faserbandes ausgenutzt wird, während die andere Hälfte leer mitläuft.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen.
  • Fig. 1 zeigt einen schematischen Querschnitt durch ein erfindungsgemäß ausgebildetes Streckwerk, Fig. 2 eine Ansicht in Längsrichtung eines Streckwerkes auf einen Halter für eine ein Unterriemchen führende Umlenkwalze und Fig.3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles II Der Fig. 1 auf ein erfindungsgemäß ausgebildetes Streckwerk, das mit Druckwalzenzwillingen ausgerüstet ist, die von einem gemeinsamen Trag- und Belastungsarm aufgenommen werden.
  • In Fig. 1 ist schematisch ein vertikal ausgerichtetes Streckwerk dargestellt, das aus einer Vielzahl von Streckwerkspositionen, die jeweils einer Spinnstelle zugeordnet sind. Jede Streckwerksposition enthält drei Oberwalzen 2,3 und 4, die von einem nur strichpunktiert angedeuteten schwenkbaren und in der Betriebsposition verriegelbaren Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm 1 gehalten werden. Die Oberwalzen 2, 3 und 4 werden in dem Oberwalzen-Trag- und Belastungsarm 1 in bekannter Weise mit ihren Achsen 5,6 und 7 gehalten, wobei auf diese Achsen 5, 6 und 7 Andrückkräfte A, B und C ausgeübt werden. Die mittlere Oberwalze 3 wird von einem Oberriemchen 8 umschlungen, das in Transportrichtung G eines zu verziehenden Faserbandes 25 um eine Führungsschiene 9 läuft, die in nicht näher dargestellter Weise gehalten wird, vorzugsweise in einem an der Oberwalze 3 abgestützten Käfig.
  • Der in Transportrichtung G ersten Oberwalze 2, der sogenannten Eingangsoberwalze, liegt eine Unterwalze 10 gegenüber. Ebenso liegt der Oberwalze 4 eine Unterwalze 11 gegenüber. Die Unterwalzen 10 und 11 erstrecken sich über die ganze Länge des Streckwerkes und werden im Bereich des Maschinenendes in einem Headstock in Richtung der Pfeile D und F angetrieben.
  • Die Oberwalzen 2,3 und 4 erstrecken sich dabei jeweils nur über eine Streckwerksposition.
  • Dem Oberriemchen 8 ist ein Unterriemchen 12 zugeordnet, das in Transportrichtung G für das Faserband 25 zwischen der Oberwalze 3 und der Oberwalze 4 parallel zu dem ebenfalls in Transportrichtung G gerichteten Oberriemchen 8 verläuft. Das Unterriemchen 12 ist um eine Umlenkwalze 13 geschlungen, die der Oberwalze 3 gegenüberliegt Es ist dann um eine Führungsschiene 14 geführt, deren dem Oberriemchen 8 zugewandte Fläche parallel zur Transportrichtung G verläuft. Die Führungsschiene 14, die aus Kunststoff besteht, wird von einem Halter 15 getragen, der in nicht näher dargestellter Weise mittels einer oder mehreren Schrauben an dem Maschinengestell befestigt ist.
  • Die Umlenkwalze 13 ist gegen die Belastungskraft B der Oberwalze 3 in einem Keilspalt 18 abgestützt, der von einem parallel zu der Umlenkwalze 13 und den Walzen 10 und 11 angeordneten Antriebszylinder 16 und einer dazu ebenfalls parallel angeordneten Stützwalze 17 gebildet wird. Der Antriebszylinder 16 ist in entsprechender Weise wie die Unterwalzen 10 und 11 aus einzelnen Teilstücken zu einem durchgehenden Zylinder ausgebildet, der am Maschinenende in einem Headstock angetrieben wird, jedoch mit umgekehrtem Drehsinn (Pfeilrichtung E) wie die Unterwalzen 10 und 11. Der Antriebszylinder 16 ist gegenüber der durch die Achse der Umlenkwalze 13 und der Oberwalze 3 gelegten Ebene in Transportrichtung G versetzt angeordnet, so daß das Unterriemchen 12 den Umfang des Antriebszylinders 16 außen umschlingt und zwar mit einem Winkel zwischen 30° und 60". Die Abstützwalze 17 besteht bei einer ersten Ausführungsform aus einzelnen Sektionen, die in den Stanzen des Streckwerkes gelagert sind.
  • Bei einer anderen Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Stützwalze 17 entsprechend dem Antriebszylinder 16 als durchgehender Zylinder ausgebildet und an einen Antrieb angeschlossen ist. Dieser Antrieb wird dann zweckmäßigerweise so ausgelegt, daß die Stützwalze 17 die gleiche Umfangsgeschwindigkeit aufweist wie der Antriebszylinder 16.
  • Die Umlenkwalze 13, deren axiale Länge etwa der Länge der Oberwalze 3 entspricht, wird von der Bela- stungskraft B der Oberwalze 3 in den Keilspalt 18 hineingedrückt. In Verbindung mit dem Umschlingungswinkel des Unterriemchens 12 um den Antriebszylinder 16 ergibt sich dabei eine hohe Antriebskraft auf das Unterriemchen 12, die gegebenenfalls noch durch das Antreiben der Stützwalze 17 unterstützt werden kann.
  • Die Umlenkwalze 13 ist in Richtung der Kraft B und auch quer dazu beweglich gehalten, so daß sie sich selbst in dem Keilspalt 18 zwischen dem Antriebszylinder 16 und der Stützwalze 17 zentriert. Eine vorteilhafte Halterung der Umlenkwalze 13 ist in Fig. 2 dargestellt. Die Führungsschiene 14 ist an dem am Maschinengestell in nicht näher dargestellter Weise befestigten Halter 15 befestigt. An der Führungsschiene 14 ist seitlich neben dem Unterriemchen 12 eine Blattfeder 26 angebracht, die ein gabelförmiges Lager 27 trägt, das zu dem Keilspalt 18 hin offen ist. Das gabelförmige Lager 27, das bevorzugt in eine umlaufende Nut der Umlenkwalze 13 eingreift, besitzt an seinem offenen Ende eine leichte Verengung, so daß die Umlenkwalze 13 durch Einklipsen in dem Lager 27 gehalten ist. Nach Abschwenken des Trag- und Belastungsarmes 1 und nach Lösen der Befestigungsschrauben des Halters 15 läßt sich dieser zusammen mit dem Lager 27 und der Umlenkwalze 13 in einfacher Weise ausbauen, um einen Austausch eines Unterriemchens 12 vorzunehmen.
  • In Abweichung von der Ausführungsform nach Fig. 1 wird bei einer anderen Ausführungsform auf die Stützwalze 17 verzichtet. In diesem Fall ist es zweckmäßig, die Umlenkwalze 13 so mittels eines abgewandelten Halters in einem Lager zu lagern, das eine Wegbegrenzung entgegen der Belastungskraft B der Oberwalze 3 gewährleistet ist. In diesem Fall wird die Umlenkwalze 13 in einem gabelförmigen Lager gelagert, das zu der Oberwalze 3 hin offen ist.
  • Wie in Fig. 3 dargestellt ist, werden die Oberwalzen 2, 3 und 4 als sogenannte Druckwalzenzwillinge in einem Trag- und Belastungsarm 1 angeordnet. Der Trag- und Belastungsarm 1, der ebenso wie die Oberwalzen 2, 3 und 4 sowie deren Achsen 5,6 und 7 nur strichpunktiert dargestellt ist, nimmt die Achsen 5, 6 und 7 auf, die auf der gegenüberliegenden Seite eine spiegelbildlich angeordnete Oberwalze 19, 20 und 21 tragen. Wie in Fig. 3 dargestellt ist, ist es bei einer derartigen Ausführungsform zweckmäßig, auch die Umlenkwalzen 13 für das Unterriemchen 12 so auszubilden, daß sie den Längen eines Druckwalzenzwillings entsprechen, d.h. dem Druckwalzenzwilling mit den Druckwalzen 3 und 20.
  • Derartige Druckwalzenzwillinge werden von den Herstellerwerken in Großserien hergestellt und vertrieben, so daß es sich auch in vielen Fällen als sinnvoll erweist, Druckwalzenzwillinge einzusetzen, auch wenn tatsächlich nur eine Streckwerksposition zum Verstrecken eines Streckwerkes benötigt wird, wie dies in Fig. 3 angedeutet ist. In Fig. 3 wird nur die linke Hälfte der Druckwalzenzwillinge zum Verstrecken eines Faserbandes 25 benutzt. In diesem Fall wird die nicht benötigte Streckwerksposition, die in Fig. 3 rechts dargestellt ist, weder mit einem Oberriemchen noch mit einem Unterriemchen ausgerüstet.
  • Die bei der Ausführungsform nach Fig. 3 leer mitlaufenden Oberwalzen 19 und 21 liegen auf den Unterwalzen 10 und 11 auf. Die Oberwalze 20 stützt sich auf der bis in diesen Bereich 24 verlängerten Umlenkwalze 13 ab. Es ist möglich, diesen Bereich noch dadurch auszunutzen, daß Antriebskräfte auf die Umlenkwalze 13 von dem Antriebszylinder 16 übertragen werden. Bei einer ersten Ausführungsform der Erfindung wird vorgesehen, daß der Antriebszylinder 16 mit einem Belag 23 und die Stützwalze 17 mit einem Belag 22 versehen werden, der wenigstens etwa der Stärke des Unterriemchens 12 entspricht. Diese Beläge 22 und 23 werden so ausgewählt, daß sie hohe Friktionskräfte auf die Umlenkwalze 13 übertragen, die von der Oberwalze 20 in den Keilspalt zwischen den Belägen 22 und 23 hineingedrückt wird. Bei einer anderen Ausführungsform wird zu dem gleichen Zweck vorgesehen, daß die Umlenkwalze 13 in dem Bereich 24 mit einem etwa der Stärke des Unterriemchens 12 entsprechenden Belag versehen ist, der eine hohe Reibkraft zu dem Antriebszylinder 16 und der Abstützwalze 17 ermöglicht.
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Claims (13)

  1. Patentansprüche 1. Streckwerk für Spinnereimaschinen mit von Trag- und Belastungsarmen gehaltenen, sich nur über eine Streckwerksposition erstreckenden Oberwalzen und mit angetriebenen, sich über die gesamte Länge des Streckwerks erstreckenden Unterwalzen und mit jeweils eine Oberwalze umschlingenden Oberriemchen und mit Unterriemchen, die um eine einer Oberwalze gegenüberliegende und etwa deren Länge entsprechende Umlenkwalze geschlungen und von außen über einen einen durchlaufenden Antriebszylinder enthaltenden Friktionsantrieb angetrieben sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebszylinder (16) in Richtung des Riemchenlaufs derart versetzt zu der durch die Achsen der Umlenkwalze (13) und der gegenüberliegenden Oberwalze (3) führenden Ebene angeordnet ist, daß die Unterriemchen (12) den Antriebszylinder (16) von außen teilweise umschlingen.
  2. 2. Streckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem Antriebszylinder (16) eine Stützwalze (17) angeordnet ist, die mit dem Antriebszylinder (16) einen Keilspalt (18) zur Aufnahme der von der Oberwalze (3) belasteten Umlenkwalzen (13) bildet.
  3. 3. Streckwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützwalze (17) ein in Längsrichtung durchlaufender Stützzylinder ist.
  4. 4. Streckwerk nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützwalze (17) an einen Antrieb angeschlossen ist.
  5. 5. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Umlenkwalze (13) in Wirkungsrichtung der Belastung (B) der gegenüberliegenden Oberwalze (3) beweglich gehaltenist.
  6. 6. Streckwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Umlenkwalze (13) mit einem Lager (27) federnd nachgiebig an einem Halter (15) angebracht ist.
  7. 7. Streckwerk nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (27) der Umlenkwalzen (13) als in Richtung zu dem Antriebszylinder (16) oder zu dem von dem Antriebszylinder (16) und der Stützwalze (17) gebildeten Keilspalt (18) offene Gabel ausgebildet ist.
  8. 8. Streckwerk nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Lager (27) mit einer Blattfeder (26) an einer Führungsschiene (14) angebracht ist, um die das zugehörige Unterriemchen (12) geschlungen ist.
  9. 9. Streckwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen (14) an lösbaren Haltern (15) befestigt sind.
  10. 10. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß jede Umlenkwalze (13) länger als die Breite des Unterriemchens (12) ist und sich außerhalb des Unterriemchens (12) gegen den Antriebszylinder (16) abstützt.
  11. 11. Streckwerk nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebszylinder (16) oder die Umlenkwalze (13) mit einem wenigstens etwa der Stärke des Unterriemchens (12) entsprechenden Belag (23) versehen ist.
  12. 12. Streckwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Paar der Ober- walzen (3,20) als von jeweils einem Trag- und Belastungsarm (1) gehaltener Druckwalzenzwilling ausgebildet ist, und daß die Umlenkwalze (13) dem Paar von Oberwalzen (3,20) gegenüberliegt, wobei die Umlenkwalze (13) nur im Bereich einer Oberwalze (3) ein Unterriemchen (12) führt und im Bereich der anderen Oberwalze (20) direkt gegen den Antriebszylinder (16) und gegebenenfalls die Stützwalze (17) abgestützt ist.
  13. 13. Streckwerk nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebszylinder (16) und die Stützwalze (17) oder die Umlenkwalze (13) in dem kein Unterriemchen (12) führenden Bereich mit einem der Stärke eines Unterriemchens (12) entsprechenden Belag (22,23) versehen sind.
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Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3701149A1 (de) * 1986-01-16 1987-07-30 Murata Machinery Ltd Streckwerk fuer eine spinnmaschine
DE3716864A1 (de) * 1987-05-20 1988-12-08 Skf Textilmasch Komponenten Unterriemchenhalter fuer spinnereimaschinen-streckwerke
CN105274671A (zh) * 2014-06-06 2016-01-27 罗托卡夫特公司 用于环锭纺纱机的牵伸装置

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