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DE3509142A1 - Vorrichtung zum abbinden und abwerfen von bewehrungsstaeben - Google Patents

Vorrichtung zum abbinden und abwerfen von bewehrungsstaeben

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Publication number
DE3509142A1
DE3509142A1 DE19853509142 DE3509142A DE3509142A1 DE 3509142 A1 DE3509142 A1 DE 3509142A1 DE 19853509142 DE19853509142 DE 19853509142 DE 3509142 A DE3509142 A DE 3509142A DE 3509142 A1 DE3509142 A1 DE 3509142A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magazine
carriage
loading area
reinforcing bars
track
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853509142
Other languages
English (en)
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TRIGON BEWEHRUNGSTECHNIK VERTR
Original Assignee
TRIGON BEWEHRUNGSTECHNIK VERTR
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Publication date
Application filed by TRIGON BEWEHRUNGSTECHNIK VERTR filed Critical TRIGON BEWEHRUNGSTECHNIK VERTR
Priority to DE19853509142 priority Critical patent/DE3509142A1/de
Publication of DE3509142A1 publication Critical patent/DE3509142A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B27/00Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
    • B65B27/10Bundling rods, sticks, or like elongated objects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abbinden und Abwerfen
  • von Bewehrungsstäben Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abbinden und Abwerfen von Bewehrungsstäben im Anschluß an eine Drahtschneideanlage, mit- einem Stabablauf an der Drahtschneideanlage und einem Magazin zur Aufnahme einer definierten Anzahl von Bewehrungsstäben, sowie einem unterhalb der Auslaufbahn des Magazins angeordneten, verfahrbaren Wagen zur Aufnahme der abgeworfenen Bewehrungsstäbe.
  • Es ist eine Vorrichtung der genannten Art bekannt, bei der unterhalb der Aus laufbahn des Magazins ein Wagen mit darauf befindlicher verfahrbarer Transportpalette auf einer Gleisanlage angeordnet ist. Die Längserstreckung der Transportpalette entspricht der Längserstreckung der abzuwerfenden Stäbe, gleiches gilt für die Abmessung der Palette in Längsrichtung. Während der Wagen in Längserstreckung der abzuwerfenden Stäbe verfahrbar ist, ist eine Verfahrbarkeit der Transportpalette nur in der Horizontalen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Wagens gegeben. Die Verfahrbarkeit der Transportpalette auf dem Wagen dient dem Zweck, die im Magazin angesammelten Bewehrungsstäbe gleichmäßig und geordnet auf der Transportpalette ablegen zu können. Die Transportpalette weiSc zusätzlich eine Vielzahl in Längserstreckung der Palette angeordneter Zwischenwände auf. Befindet sich die Transportpalette in einer definierten Position und wird nach Öffnen des Magazins eine bestimmt Anzahl von Bewehrungsstäben abgeworfen, so fallen die Bewehrungsstäbe zwischen zwei Trennwände auf die Transportpalette. Anschließend wird die Transportpalette auf dem Wagen geringfügig verfahren, so daß die Aus laufbahn des Magazins oberhalb des dem gefüllten Raum benachbarten leeren Raumes zwischen angrenzenden Trennwänden zu liegen kommt. Nachdem erneut eine bestimmte Anzahl von Bewehrungsstäben im Magazin gesammelt sind, wird dieses geöffnet und die Bewehrungsstäbe in den entsprechenden zwischen den beiden Trennwänden befindlichen Raum abgeworfen. Die Transportpalette wird danach so oft wie nötig verfahren, um die Zwischenräume zwischen den-Trennwänden zu füllen. Der gefüllte Wagen wird dann aus der Beladeposition herausgefahren und ein neuer leerer Wagen in die Beladeposition eingefahren. Die auf dem beladenen Wagen befindlichen Stäbe der einzelnen Räume sind gegebenenfallsmanuell mit Bindedraht zusammenzubinden und werden, so geordnet, weiter transportiert. Um eine geordnete Ablage der Bewehrungsstäbe auf dem Wagen zu erzielen, benötigt die bekannte Vorrichtung einen kompliziert gestalteten Wagen, der eine senkrecht zur Bewegungsrichtung des Wagens und senkrecht zur Längserstreckung der Bewehrungsstäbe verschiebbare Transportpalette aufweist. Der damit verbundene Fertigungs- und Steuerungsaufwand ist beträchtlich. Außerdem benötigt die bekannte Vorrichtung infolge der Verfahrbarkeit der Transportpalette relativ viel Platz.
  • Es ist eine Drahtschneideanlage mit Stabablauf und Magazin bekannt, die mit einem einfachen Wagen zur Aufnahme der Bewehrungsstäbe auskommt. Im Magazin werden-die Stäbe unmittelbar manuell zu einem Bund zusammengebunden, wobei es dann jedoch Schwierigkeiten bereitet, den Wagen mit den Bunden geordnet und platzsparend zu beladen. Bei der bekannten Vorrichtung ist es nämlich erforderlich, daß der Wagen sich mit einer Längsseite benachbart zum Magazin befindet.
  • Die zusammengebundenen Bunde fallen nach dem Öffnen des Magazins auf den Wagen, die Bedienungsperson hat die Bunde auf die gegenüberliegende Seite des Wagens zu ziehen, so daß ein Bund am anderen zu liegen kommt. Die geschilderte Arbeitsweise bedingt eine schwere körperliche Arbeit und ist zudem umständlich. Es ist ferner bekannt, einen Kran heranzuziehen, um die Stabbunde aus dem Magazin herauszuheben und auf den Wagen zu verbringen, wobei die Bunde über den Kopf des Bedienungsmannes geführt werden müssen. Die letztgenannte Methode ist sehr aufwendig und gleichfalls umständlich. Oft steht kein Kran zur Verfügung, so daß speziell für das geschilderte Umsetzen der Stabbunde vom Magazin auf den Wagen extra ein Drehkran installiert werden muß, Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung mit Wagen gemäß Oberbegriff zu schaffen, mit der es aufgrund der Schwerkraft der Bunde. möglich ist, diese von der Aus laufbahn des Magazins in eine geordnete, platzsparende Position auf dem Wagen zu überführen, wobei der bauliche Aufwand für den Wagen gering sein soll. Zudem soll es der Bedienungsperson möglich sein, die Stäbe, ohne einerunfallgefahr ausgesetzt zu sein, zusammenbinden zu können.
  • Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß die Aus laufbahn in Auslaufrichtung der Bunde zur Horizontalen nach unten geneigt verläuft, die Ladefläche des Wagens um ihre Längsachse verschwenkbar ist, wobei der unter dem freien Ende der Auslaufbahn des Magazins angeordnete Teil der Ladefläche angehoben ist, sowie durch mindestens im, bei verschwenkter Ladefläche, tiefer liegenden Bereich der Ladefläche angeordnete Mittel zum Halten der Bunde.
  • Der Wagen kann in den unterschiedlichsten Positionen unter halb der Auslaufbahn des Magazins angeordnet sein, sofern die durch die Längserstreckung der Ladefläche gebildete Längsachse parallel zur Längserstreckung der abzuwerfenden Bewehrungsstäbe verläuft. Die Ladefläche kann mit ihrer Mittellängsachse unterhalb der Aus laufbahn des Magazins angeordnet sein, es ist gleichfalls denkbar, den Wagen so anzuordnen, daß die Mittellängsachse der Ladefläche seitlich versetzt zur Längserstreckung der abzuwerfenden Bewehrungsstäbe verläuft. Da die Ladefläche sich maximal über ihre halbe Breite in Richtung der Bedienungsperson erstreckt; kann diese einfach und bequem die im Magazin befindlichen abzuwerfenden Bewehrungsstäbe bündeln. Die Bedienungsperson muß sich zum Bündeln überhaupt nicht mehr über die Ladefläche beugen, wenn die Längsmittelachse der Ladefläche so weit zur Längserstreckung der abzuwerfenden Bewehrungsstäbe seitlich versetzt ist, daß die Aus laufbahn des Magazins oberhalb des entsprechenden äußeren Randes der Ladefläche sich befindet. Da die Aus laufbahn des Magazins in Auslaufrichtung der Bunde zur Horizontalen nach unten geneigt verläuft, rollen bzw. rutschen die Bunde nach dem Öffnen des Magazins auf die Ladefläche des Wagens. Da die Ladefläche des Wagens erfindungsgemäß um ihre Längsachse verschwenkt ist, wodurch sich die Ladefläche als schiefe Ebene darstellt, rutschen bzw. rollen die Stabbunde auf der Ladefläche nach unten, wobei sie durch in diesem Bereich der Ladefläche angeordnete Mittel gehalten werden. Unerheblich ist es dabei, ob die Ladefläche des Wagens um ihre Mittellängsachse oder um parat lel zu dieser Achse versetzte beliebige Längsachsen verschwenkt ist. So kann es durchaus angezeigt sein, die Schwenkachse im Bereich der Mittel zum Halten der Bunde anzuordnen. Nach dem Schließen des Magazins und erneutem Ansammeln einer bestimmten Zahl von abzuwerfenden Bewehrungsstäben bündelt die Bedienungsperson erneut die gesammelten Stäbe, anschließend wird das Magazin wieder geöffnet, der Bund rollt bzw. rutscht über die Aus laufbahn des Magazins, fällt auf die geneigte Ladefläche des Wagens und rollt bzw.
  • rutscht die Ladefläche nach unten, bis er in Anlage mit. dem bereits auf der Ladefläche befindlichen Bund gelangt. Es folgen in entsprechender Art und Weise die nächsten Bunde, bis die Ladefläche vollständig mit Bunden belegt ist. Die Bunde befinden sich geordnet und platzsparend nebeneinander auf der Ladefläche. Abschließend wird die Ladefläche in ihre Ausgangsposition zurückverschwenkt, der Wagen aus der Beladeposition herausgefahren und ein neuer leerer Wagen in die Beladeposition eingefahren.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß sich die Auslaufbahn am Ende eines von der Drahtschneideanlage horizontal auskragenden Teiles befindet, unter dem der Wagen angeordnet ist. Durch die Anordnung des horizontal auskragenden Teiles entsteht ein frei zugänglicher Hohlraum unterhalb des Horizontal auskragenden Teiles, der ausreichend breit bemessen ist, um den Wagen aufzunehmen.
  • Vorteilhaft ist der Stababläuf an der Drahtschneideanlage über ein in Ablaufrichtung der Stäbe nach.unten geneigte Verbindungsbahn mit dem Magazin verbunden. Auf diese Art und weise läßt sich das Magazin infolge der Schwerkraft der Stäbe einfach füllen, ohne daß es hierzu einer speziellen Fördereinrichtung bedarf. Das Magazin sollte aus mindestens zwei Einzelmagazinen, bestehen, wobei das in Ablaufrichtung letzte Einzelmagazin als Abwurfmagazin, die anderen als Zwischenmagazine ausgebildet sind. Während das Abwurfmagazin geöffnet ist, kann das Einzelmagazin bereits wieder gefüllt werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß einzelne Stäbe bei geöffnetem Abwurfmagazin auf die iadefläche gelangen. Besonders einfach stellen sich die Magazine dar, wenn sie Mittel zum Halten der Stäbe bzw. Bunde aufweisen, die aus einer senkrecht zur Bewegungsebene der Stäbe bzw. Bunde, in der sie diese halten, in die Bewegungsebene, in der sie diese freigeben, und zurück, schwenkbar sind.
  • Der Wagen sollte sich mit dem parallel zur Längsachse der Ladefläche verlaufenden äußeren Rand der Ladefläche unterhalb der Auslaufbahn befinden, und es sollten unter der Auslaufbahn im Boden ein oder mehrere Kraftmittel, insbesonderP Hydgaulìt oder Pneumatikzylinder angeordnet sein, mittel der Wagen am äußeren Rand anheb- und absenkbar ist. Alternativ können am Fahrgestell des Wagens ein oder mehrere Kraftmittel, insbesondere Hydraulik- oder Pneur,1atikzylinder angeordnet sein, mittels derer die Ladefläche am äußeren Rand anheb- und absenkbar ist. Im letzteren Fall sollten die Kraftmittel einerseits am äußeren Rand der Ladefläche, andererseits am zugewandten äußeren Rand des Fahrgestells angreifen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung sind in der Beschreibung der Figuren und in den Unteransprüchen dargestellt, wobei bemerkt wird, daß alle Einzelmerkmale und alle Kombinationen von Einzelmerkmalen erfindungswesentlich sind.
  • In den Figuren ist die Erfindung an Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, ohne auf diese Ausführungsformen beschränkt zu sein.
  • Es stellt dar: Fig. 1 eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem Wagen, gesehen in Längserstreckung der Bunde, Fig. 2 eine Seitenansicht A des in Fig. 1 dargestellten Wagens und Fig. 3 eine veränderte Ausführungsform des Wagens, entsprechend der Darstellung in Fig. 1.
  • Üblicherweise wird der auf einem Ring befindliche Draht einer nicht dargestellten vom Ring arbeitenden Drahtrichtanlage und anschließend einer gleichfalls nicht dargestellten Drahtschneideanlage zugeführt, bevor er zur allgemein mit der Bezugsziffer 1 bezeichneten erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Abbinden und Abwerfen der Bewehrungsstäbe 9olangt. Diese besteht aus einem über eine Bodenplatte 2 mì dem Boden'.3 verbundenen Sockelelement 4, dessen dem Boden 3 abgewandtes Ende ein auskragendes Teil 5 aufweist. Das mit dem Sockelelement 4 verbundene Ende des auskragenden Teiles 5 ist über eine Strebe 6 mit der Bodenplatte 2 verbunden.
  • Im Bereich des Sockelelementes 4 ist eine Bedienungsanlage 7 angeordnet, die der Steuerung der Vorrichtung 1 dient. Im Bereich des freien Endes des auskragenden Teiles 5 ist oben auf diesem der Stabablauf 8 angeordnet. Der Stabablauf 8 weist auf seiner Unterseite 9 eine in Längserstreckung der Stäbe verlaufende Ausnehmung 10 auf, die von einem um das Schwenklager 11 schwenkbaren Schließelement 12 verschlossen ist. Betätigt wird das Schließelement 12 mittels eines Hydraulikzylinders 13. Bei geschlossenem Schließelement 12 wird ein sich in der Ausnehmung 10 befindlicher Bewehrungsstab daran gehindert, den Stabablauf 8 zu verlassen. Dies ist erst möglich, wenn das Schließelement 12 in die in Fig.
  • 1 strichliert dargestellte Position überführt ist.
  • An der Stirnseite des auskragenden Teiles 5 sind in Längserstreckung der Bewehrungsstäbe gesehen hintereinander mehrere Träger 14 angeordnet. Die Träger erstrecken sich vom freien Ende des auskragenden Teiles 5 aus mit einer Neigung zur Horizontalen von ungefähr von 200 zum Boden 3. Die Träger 14 dienen der Aufnahme der Magazine 15. Im Bereich des Endes jedes Trägers, das dem auskragenden Teil 5 zugewandt ist, ist ein Zwischenmagazin 15a, im Bereich des freien Endes des Trägers 14 das Abwurfmagazin 15b angeordnet. Das Zwischenmagazin 15a weist ein Winkelelement 16 auf, dessen einer Schenkel 16a mit einem Lager 17 drehbar verbunden ist und in der Ruhestellung des Winkelelementes 16 in der noch näher zu erläuternden Bewegungsebene der Bewehrungsstäbe zu liegen kommt, hingegen der mit dem Schenkel 16a verbundene weitere Schenkel 16b des Winkelelementes 16 senkrecht in die Bewegungsebene hineinragt. Mittels eines Hydraulikzylinders 18 läßt sich das Winkelelement 16 so weit im Uhrzeigersinn verschwenken, daß das Teil 16b nicht mehr die Bewegungsebene durchsetzt. Das Abwurfmagazin 15b weist einen Haltearm 19 auf, der im Lager 20 schwenkbar gelagert ist. In der Ruheposition befindet sich der Haltearm 19 unter einem Winkel zur Bewegungsebene, er läßt sich mittels eines Hydraulikzylinders 21 so weit verschwenken, daß das freie Ende des Hal- tearmes 19 nahezu in Richtung des Bodens 3 gerichtet ist.
  • Diese Position ist in der Figur strichliert angedeutet.
  • Von der Drahtschneideanlage werden der Vorrichtung 1 einzelne Bewehrungsstäbe zugeführt. Diese gelangen zum Stabablauf 8 beim Verschwenken des Schließelementes 12 in die geöffnete Position, der entsprechende Stab bzw. die Stäbe in das Zwischenmagazin 15a, welches sich in der in Fig. 1 dargestellten Position befindet. Die Stäbe bewegen sich in einer Ebene, die durch die Verbindung der Oberkanten 21 der einzelnen Träger 14 gegeben ist. Nach und nach wird im Zwischenmagazin 15a eine bestimmte Anzahl von Bewehrungsstäben gespeichert. Der Haltearm 19 jedes Abwurfmagazins 15b befindet sich in der in Fig. 1 mit durchgezogenen Linien dargestellten Position. Vor dem Öffnen des Zwischenmagazins 15a wird das Schließelement 12 des Stabablaufes geschlossen. Nach dem Öffnen des Zwischenmagazins 15a laufen die einzelnen Bewehrungsstäbe 22 in Richtung des Abwurfmagazins 15b ab. Nach dem Schließen des Zwischenmagazins 15a wird das Schließelement 12 wieder in die Position verfahren, in der der Stabablauf 8 geöffnet ist. Die im Abwurfmagazin 15b gesammelten Bewehrungsstäbe werden von der Bedienungsperson zum Bund 23 gebündelt. Wird der Haltearm 19 in die in Fig. 1 strichlierten Linien dargestellte Position überführt, verläßt der Bund 23 das Abwurfmagazin 15b über die allgemein mit 24 bezeichnete Auslaufbahnd,ieim wesentlichen durch die dem Bund 23 zugewandte Fläche des Haltearmes 19 gebildet ist.
  • Unterhalb der Aus laufbahn 24 des Abwurfmagazins 15b befindet sich ein verfahrbarer Wagen 25 zur Aufnahme des abgeworfenen Bundes 23. Wie der Darstellung der Figuren 1 und 2 zu entnehmen ist, besteht der Wagen 25 aus einem länglichen Fahrgestell 26 mit vier Rädern 27. Versehen ist der Wagen 25 mit einer gleichfalls länglichen Ladefläche 28, wobei die Länge der Ladefläche nur geringfügig kürzer als die Länge der Bunde sein sollte. Die Ausrichtung der Ladefläche in deren Längsrichtung gesehen, entspricht der der Bunde.
  • Das Fahrgestellt weist auf seiner der Bedienungsanlage zugewandten Seite über seine Länge verteilt vier Lager 29 auf, die unterhalb der Ladefläche 28 auf der ebenfalls der Bedienungsanlage 7 zugewandten Seite der Ladefläche 28 angreifen.
  • Die Lager 29 sind so ausgebildet, daß die Ladefläche 28 in den Lagerpunkten bezüglich des Fahrgestelles 26 schwenkbar ist. An der der Bedienungsanlage zugewandten Seite und der dieser abgewandten Seite weist die Ladefläche jeweils über deren Länge verteilt fünf Haltestreben 30 und 31 auf. Die dem Lager 29 abgewandten Haltestreben 33 können dabei kürzer als die dem Lager 29 zugewandten Haltestreben 30 ausgebildet sein. Die Höhe der Haltestreben sollte zumindest dem Durchmesser der Bunde 23 entsprechen. Am Boden sind auf der der Bedienungsanlage 7 abgewandten Seite des Wagens 25 zwei Hydraulikzylinder 32 in Teleskopbauweise angeordnet. Die dem Boden 3 abgewandten Enden der Hydraulikzylinder 32 sind mit an der Unterseite der Ladefläche 28 angeordneten Lagern 33 verbindbar. Der Abstand der Lager 33 voneinander ist geringer als der Abstand der Fußpunkte 34 der Hydraulikzylinder 32. Werden die Hydraulikzylinder 32 nicht benutzt, so befinden sie sich mit eingefahre-nen Kolbenstangen 35 in ihrer auf den Boden 3 abgelegten, gemäß Fig. 2 mit strichlierten Linien dargestellten Position. Befindet sich der Wagen 25 mit in Ruhestellung befindlicher Lagefläche 28 auf Höhe der Hydraulikzylinder 32 gemäß der Darstellung in Fig. 2, so werden die Hydraulikzylinder 32 nach oben geschwenkt und die freien Enden der oberen Kolbenstangen 35 mittels nicht näher dargestellter Bolzen mit den Lagern 33 verbunden. Durch die unterschiedlichen Abstände der jeweiligen Lager 33 sowie der jeweiligen Fußpunkte 34 voneinander ist gewährleistet, daß beim Ausfahren der Kolbenstangen 35 der Hydraulikzylinder 32 und damit dem Verschwenken der Ladefläche 28 der Wagen 25 nicht verfährt. Sicherheitshalber kann vorgesehen sein, vor und hinter den Rädern, diese blockierende Gegenstände anzuordnen.
  • Mit der Bezugnsziffer 36 ist eine Deichsel bezeichnet, die ggf. mit einer Zugmaschine verbunden werden kann. Nicht näher dargestellt ist ein Lenkmechanismus zum Lenken der der Deichsel 36 zugewandten Räder 27.
  • Die Darstellung der Fig. 3 entspricht im wesentlichen der Darstellung des Wagens 25 in Fig. 1. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. Im Unterschied zu der vorgenannten Ausführungsform sind die beiden Hydraulikzylinder 32 nicht auf dem Boden 3 sonderæ einer im Fahrgestellt 26 angeordneten, in Längserstreckung des Fahrgesteiles 26 verlaufenden Vertiefung angeordnet. Die Vertiefung ist als Kasten 37 ausgebildet, der zur Seite hin durch Streben 38 gestützt ist. Da die Hydraulikzylinder 32 im System des Wagens 25 wirken ist es nicht erforderlich, die Hydraulikzylinder 32 in einem Winkel zueinander anzurodnen, bei der Ausführungsform nach Fig. 3 stehen die beiden Hydraulikzylinder 32 parallel.
  • In der Darstellung gem. Fig. 1 beträgt der Neigungswinkel der Bewegungsebene bezüglich der Horizontalen ungefähr 200.
  • Ein entsprechender Winkel wurde für die Neigung der Ladefläche 28 gewählt. Welcher Neigungswinkel jeweils zu wählen ist, wird u.a. von dem Verhältnis der Durchmesser der einzelnen Bewehrungsstäbe zum Gesamtdurchmesser des betreffenden Bundes sein. Die Bunde werden entweder schräg herabrutschen oder rollen. Es ist leicht einsichtig, daß ein Bund geringen Durchmessers mit Stäben relativ großen Durchmessers schlecht rollen wird. Es sind Neigungswinkel anzustreben, die sich in einem Bereich von 100 bis 500 bewegen.
  • Damit die einzelnen Bunde auf dem Wagen geordnet und platzsparend zu liegen kommen, sollte die Auslaufbahn des Abwurfmagazins 15b unmittelbar oberhalb der Haltestrebe 31 des Wagens 25 angeordnet sein. Hierdurch ist gewährleistet, daß möglichst viele Bunde auf der Ladefläche 28 Platz finden.

Claims (9)

  1. Patent ansprüche: 1. Vorrichtung zum Abbinden und Abwerfen von Bewehrungsstäben im Anschluß an eine Drahtschneideanlage, mit einem Stabablauf an der Drahtschneideanlage und einem Magazin zur Aufnahme einer definierten Anzahl von Bewehrungsstäben, sowie einem unterhalb der Aus laufbahn des Magazins angeordneten verfahrbaren Wagen zur Aufnahme der abgeworfenen Bewehrungsstäbe, dadurch gekennzeichnet, daß die Aus laufbahn (24) in Auslaufrichtung der Bunde (23) zur Horizontalen nach unten geneigt verläuft, die Ladefläche (28) des Wagens (25) um ihre Längsachse verschwenkbar ist, wobei der unter dem freien Ende der Auslaufbahn (24) des Magazins (15b) angeordente Teil der Ladefläche (28) angehoben ist, sowie durch mindestens im, bei verschwenkter Ladefläche (28) tiefer liegenden Bereich der Ladefläche (28) angeordnete Mittel (30, ) zum Halten der Bunde (23).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaufbahn (24) sich am Ende eines von der Drahtschneideanlage horizontal auskragenden Teiles (5) befindet, unter dem der Wagen (25) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stabablauf (8) über eine in Ablaufrichtung der Stäbe (22) nach unten geneigte Verbindungsbahn mit dem Magazin (15b) verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (15) aus mindestens zwei Einzelmagazinen besteht, wobei das in Ablaufrichtung letzte Einzelmagazin als Abwurfmagazin (15b), die anderen als Zwischenmagazine (15a) ausgebildet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und/oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Magazine (55a, 15b) Mittel (16b,19) zum Halten der Stäbe (22) bzw. Bunde (23) aufweisen, die aus einer Position senkrecht zur Bewegungsebene der Stäbe (22) bzw. Bunde (23), in der sie diese halten, in die Bewegungsebene, in der sie diese freigeben, und zurück, schwenkbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagen (25) mit dem parallel zur Längsachse der Ladefläche (28) verlaufenden äußeren Rand der Ladefläche (28) unterhalb der Auslaufbahn (24) angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Aus laufbahn (24) am Boden (3) ein oder mehrere Kraftmittel (Fig. 1, 2,Bezugsziffer 32), insbesondere Hydraulik- oder Pneumatikzylinder angeordnet sind, mittels derer der Wagen (25) am äußeren Rand (33) anheb-und absenkbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, aaß am Fahrgestell (26,37) des Wagens (25) ein oder mehrere Kraftmittel (Fig. 3, Bezugsziffer 32), insbesondere Hydraulik- oder Pneumatikzylinder angeordnet sind, mittels derer die Ladefläche (28) anheb- und absenkbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraftmittel (32) einerseits am äußeren Rand der Ldefläche (28),andererseits am zugewandten äußeren Rand des Fahrgestells (26) angreifen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19604310A1 (de) * 1996-02-07 1997-08-14 Smb Schwede Maschinenbau Gmbh Umreifungsvorrichtung, insbesondere Kreuzumreifungsvorrichtung, zur Umreifung eines Produktes mit einem Umreifungsband
CN112320368A (zh) * 2020-11-05 2021-02-05 广西建工集团智慧制造有限公司 箍筋自动化集料设备
CN113646247A (zh) * 2019-03-14 2021-11-12 Mep 意大利美普机械制造有限公司 金属等长条形产品分组装置和方法

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