DE3508787C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schiffsrumpf zum Einsatz in
Eisgewässern gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Wenn sich ein Schiff durch ein Eisfeld bewegt, werden vor
dem Schiff schwimmende Eisschollen durch die Vorwärtsbewe
gung des Schiffs unter die Wasseroberfläche gedrückt. Solche
Eisschollen gleiten dann längs der Außenfläche des unter
Wasser liegenden Teils des Rumpfes. Manche Eisschollen ge
langen zur Bodenfläche des Rumpfes und geraten dadurch
leicht in Berührung mit der Schiffsschraube, wodurch deren
Wirkungsgrad herabgesetzt wird.
Der Energieverbrauch eines Eisbrechers hängt stark von der
Gestalt seines Bugs ab. Ein breiter Bugteil, der stark nach
unten und hinten geneigt ist, hat die Eigenschaft, das Eis
durch Abwärtsbiegen zu brechen. Das hat sich als wirksa
mer erwiesen, als das Eis mit einem herkömmlichen V-förmigen
Bug aufzubrechen. Aber flache Bugteile nach Art von Lan
dungsschiffen haben eine ziemlich schlechte Seetüchtigkeit.
Der Literaturstelle GB-Z. "The Motor Ship",
Oktober 1981, Seite 42, Artikel "Spoon bow for Dome's
icebraking supply ship", ist ein
Schiffsrumpf der eingangs genannten Art zu entnehmen, der
einen sogenannten "Löffelbug" besitzt. Dieser Begriff "Löf
felbug" ist seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannt. Henrik
Ramsay sagt in seinem Buch "I kamp med östersjöns isar" (Im
Kampf gegen das Eis der Ostsee) Holger Schildts Förlag auf
Seiten 130, 133 folgendes mit Bezug auf den Eisbrecher
"Murtaja": "Am 24. Mai 1989 wurde ein Vertrag über den Eis
brecherbau gemacht . . . Der Typ war selbstverständlich der
'Europäische' und die löffelförmige Bugkonstruktion von
Steinhaus wurde zu ihren äußersten Konsequenzen entwickelt."
Auch in dem Buch "Through Ice and Snow" von Seppo Laurell
und Erkki Riimala (ISBN 951-99 663-5-8) wird auf Seite 21
von demselben Schiff "Murtaja" gesagt: "Der Bug war geformt
wie ein Löffel entsprechend der Lehre von Steinhaus . . ."
Der Begriff "Löffelbug" bedeutet aber nicht, daß der Bug
auch in horizontalen Ebenen unterhalb der Wasserlinie rund
ausgeformt ist, sondern die Löffelbug-Schiffe haben meistens
einen ganz scharfen Steven und immer ein V-förmiges Vor
schiff. Das den genannten Literaturstellen beigefügte Bild
des Eisbrechers "Murtaja" mit seinem "zu den äußersten Kon
sequenzen" entwickelten Löffelbug zeigt dies deutlich.
Aus alldem ist zu folgern, daß der Bug bei dem Schiff nach
der Literaturstelle GB-Z. "The Motor Ship" im Grunde genommen
ein herkömmlicher vorn etwas abgerundeter V-Bug ist, der
das Eis im wesentlichen durch Zerschneiden und Zerquetschen
bricht. In der genannten Literaturstelle sind zwei horizon
tale Schnittprofile des Bugbereichs gezeigt, die jedoch
beide oberhalb der Wasserlinie liegen. Ein Vergleich der
zwei horizontalen Schnittprofile zeigt, daß der Krümmungs
radius des mittleren Bugbereichs in Richtung konstruktive
Wasserlinie kleiner wird. Da bereits oberhalb der konstruk
tiven Wasserlinie, zum Beispiel in der Ebene Below Deck
(etwa 2 m oberhalb der konstruktiven Wasserlinie), der Krümmungsradius
des mittleren Bugbereichs klein ist (etwa 0,21 mal Breite
des Schiffsrumpfes) muß unterhalb der konstruktiven Wasser
linie von noch kleineren Krümmungsradien im mittleren Bug
bereich ausgegangen werden.
Der Schiffsrumpf nach der genannten Literaturstelle GB-Z.
"The Motor Ship" zeigt am Übergang vom Bug in den Bodenbereich
eine Keilkonstruktion zum Ableiten gebrochener Eisschollen.
Die gezeigte Keilkonstruktion hat eine Gesamtbreite, die
etwa die Hälfte der Breite des Schiffsrumpfes ausmacht.
Über diese Gesamtbreite hat die Keilkonstruktion höchstens
über etwa zwei Drittel, das heißt über nur etwa 30 bis 35
Prozent der Breite des Schiffes, eine solche Höhe, daß die
Keilkonstruktion auf die Ableitung von Eisschollen eine
tatsächliche Wirkung ausüben kann.
Bei dem Eisbrecher gemäß der US-PS 42 76 845 ist eben
falls eine Keilkonstruktion zur Ableitung von Eisschollen
vorgesehen. Diese Keilkonstruktion erstreckt sich im wesent
lichen über die gesamte Rumpfbreite, ihre Höhe nimmt jedoch
zur Seite soweit ab, daß Eisschollen leicht unter den Rumpf
boden gleiten und dann mit dem Schiffspropeller kollidieren
können.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen Schiffsrumpf im
Bugbereich so zu verbessern, daß der
Wirkungsgrad beim Eisbrechen im Vergleich zum Energiever
brauch günstig ist, wobei gleichzeitig mit dieser Bugform
die gute Seetüchtigkeit und Manövrierfähigkeit des Schiffes
erhalten bleiben soll. Auch sollen die gebrochenen Eisschollen
so gelenkt werden, daß sie die geringstmöglichen nachtei
ligen Auswirkungen auf die Vorwärtsbewegung des Schiffes
haben.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem gattungsgemäßen Schiffsrumpf
durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
Der Eisbrechvorgang läuft bei dem erfindungsgemäßen Schiffs
rumpf wie folgt ab: Durch den flachen, jedoch gerundeten
Bug wird die Eisdecke nach Auffahren durch das Rumpfgewicht
ausschließlich durch Biegen abgebrochen, wobei beim Unter
tauchen die abgebrochene Eisscholle durch die Bugrundung
normalerweise noch mittig geteilt wird. Die mittig geteilten
Eisschollen treffen dann auf die Keilkonstruktion am Über
gang vom Bug in den Bodenbereich, welche aufgrund ihrer
Höhe und ihrer Erstreckung über im wesentlichen die ganze
Breite des horizontalen Bodenbereichs des Schiffs die Eis
schollen sicher zur Seite ableitet.
Der Schiffsrumpf nach Erfindung wirkt also
grundsätzlich anders als ein Schiffsrumpf mit V-Bug, wo
das Eisbrechen zumindest im wesentlichen Ausmaß durch Zer
schneiden und Zerquetschen der Eisdecke erfolgt. Der
Schiffsrumpf nach der Erfindung arbeitet aber auch anders
wie ein Flachbug nach Art eines Landungsschiffes. Der Flach
bug zerschneidet mit seinen Kanten das Eis. Dieses Schneiden
unter Schubbeanspruchung ist zwar an sich energiegünstig,
es findet aber kontinuierlich statt. Biegebrechen wie beim
vorliegenden Schiffsrumpf ist an sich weniger energiegün
stig, es erfolgt aber nur stoßartig. Nach einem Biegebruch
fährt das Schiff eine Strecke bis wieder ein Eisstück gebro
chen wird. Diese Zwischenstrecken verlangen sehr wenig Ener
gie, weshalb Biegebrechen insgesamt energiegünstiger ist.
Der abgerundete Bugbereich gibt dem Rumpf auch ein günstiges
Fassungsvermögen, mit anderen Worten das Innenvolumen des
Schiffs ist groß im Verhältnis zu den Gesamtabmessungen
des Schiffs.
Bei einem Schiff zum Einsatz in äußerst schwie
rigen Eisbedingungen kann der untere Teil jeder
Seitenfläche des Rumpfes geneigt sein. Ferner ist der Bug
bereich des Schiffsrumpfes vorzugsweise etwas breiter als der an
schließende Rumpfbereich, wodurch zwischen
dem Bugbereich und dem anschließenden Rumpfbereich eine Schulter gebildet ist. Bei einem
Schiffsrumpf gemäß der Erfindung ist es sehr vorteilhaft, das Luft
blasensystem gemäß US-PS 35 80 204 anzuwenden. Dabei ist
eine Vielzahl von Luftaustrittsöffnungen vorzugsweise in
den im wesentlichen vertikalen Seiten der Keilkonstruktion
angeordnet. Das Schiff kann außerdem Wasseraustrittsöffnun
gen im hinteren Teil der Seitenflächen der Keilkonstruktion
und/oder unmittelbar hinter diesem Bereich haben. Ferner liegt
vorzugsweise der Boden der Keilkonstruktion in einer Ebene
mit dem Bodenbereich des Schiffsrumpfes, an den er als eine vordere
Verlängerung kontinuierlich anschließt.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaf
ten Einzelheiten anhand schematisch dargestellter Aus
führungsbeispiele näher erläutert. In den Zeichnungen
zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Bugbereichs eines Aus
führungsbeispiels eines Schiffsrumpfes;
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Schiffsrumpf gemäß
Fig. 1 von unten;
Fig. 3 eine Schrägansicht des linken Bugbereichs des
Schiffsrumpfes gemäß Fig. 1 aufgrund von hori
zontalen und vertikalen Schnittlinien betrach
tet;
Fig. 4 eine Schnittansicht auf Wasserlinienniveau ei
nes Bugbereichs eines zweiten Ausführungsbei
spiels eines Schiffsrumpfes;
Fig. 5 eine Seitenansicht des Bugbereichs des in Fig. 4
gezeigten Schiffsrumpfes.
Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, hat der Schiffsrumpf
Seitenflächen 1, ein horizontales Schnittprofil 2
auf der Höhe der konstruktiven Wasserlinie, einen obe
ren Teil 3 der Vorderstevenlinie 3, 4, der die Eis brechende
Zone an und unterhalb der Wasserlinie aufweist, einen
unteren Teil 4 der Vorderstevenlinie sowie weitere hori
zontale Schnittprofile 2a auf verschiedenem Niveau (Fig. 3).
Die Seitenflächen 1 sind in Längsrichtung insgesamt parallel,
und ihre Neigung nach außen und oben zu einer senkrechten
Ebene beträgt vorzugsweise 0° bis 15°. Die horizontalen
Schnittprofile 2, 2a des Bugbereichs sind stetig ge
krümmte Bögen von einer Seite des Schiffs zur gegenüberlie
genden Seite mit einem Krümmungsradius von 0,4 bis 2,5,
vorzugsweise 0,5 bis 1,5 mal Breite des Rumpfes in der glei
chen horizontalen Schnittebene. Der Neigungswinkel
f des oberen Teils 2 der unter der konstruktiven Wasserlinie liegenden Vorderstevenlinie beträgt höchstens
40°, vorzugsweise nicht mehr als 18°. Je geneigter die Vorderste
venlinie verläuft, umso wirksamer ist das Eisbrechen durch
Biegen des Eises. Um aber eine zu große Erstreckung des
Bugbereichs zu vermeiden, sollte der Winkel nicht zu klein
sein. Der
obere Teil 3 der Vorderstevenlinie ist durch einen Übergang
5 mit dem unteren Teil derselben verbunden. Der Neigungswin
kel c des unteren Teiles 4 der Vorderstevenlinie zur Ebene
der Wasserlinie beträgt höchstens 15°, vorzugsweise 5° bis
10°. Diese Änderung der Neigung vom oberen Teil 3 zum
unteren Teil 4 der Vorderstevenlinie verlangsamt die
Abwärtsgeschwindigkeit von Eisschollen ehe sie mit den Sei
tenflächen 9a eines keilförmig gestalteten Bereichs
bzw. einer Keilkonstruktion 7 in Berührung gelangen.
Der Übergang 5 kann scharfkantig sein oder eine Abrun
dung aufweisen. Die Abrundung kann so weit gestaltet
sein, daß die Vorderstevenlinie insgesamt mit dem
oberen Teil 3 und dem unteren Teil 4 einen kontinuier
lich gekrümmten Bogen bildet. Technisch ist es jedoch
insgesamt vorteilhaft, den Bugbereich so zu konstruieren,
daß die Abrundung des Überganges 5 nur einen begrenzten
Bereich aufweist. Die Länge des unteren Teils 4 der Vor
derstevenlinie beträgt mindestens 30% der Länge der ge
samten Vorderstevenlinie vom horizontalen Schnitt
profil 2 auf Wasserlinienniveau zum oberen Ende 6
der Vorderkante der Keilkonstruktion 7. Allerdings soll
te die Länge des unteren Teils 4 mindestens 3 Meter be
tragen.
Die Seitenflächen 9a der Keilkonstruktion 7 schließen
miteinander einen Winkel b ein, der 30° bis 90° beträgt.
Mit "Z" ist die vertikale Längssymmetrieebene bezeich
net. Die Seitenflächen 9a der Keilkonstruktion 7 können
im waagerechten Schnitt leicht gekrümmt sein. Wenn die
Seitenflächen 9a nach innen gekrümmt sind, ist die Be
schleunigung der Eisbrocken in Querrichtung zum Schiff
gleichbleibender, wodurch die Gefahr verringert wird,
daß Eisbrocken den Bodenbereich 9 des Schiffs erreichen. Wenn
andererseits die Seitenflächen 9a nach außen gekrümmt
sind, wird dadurch die Verdrängung des Schiffs erhöht.
Wenn die Seitenflächen der Keilkonstruktion gekrümmt
sind, wird der genannte Winkel, den die Seitenflächen
zwischen einander einschließen, von der Vorderkante
der Keilkonstruktion bis zu den am weitesten achtern
liegenden Punkten der Seitenflächen gerechnet.
Die Seitenflächen 9a der Keilkonstruktion 7 sind im
wesentlichen senkrecht, und die senkrechte Höhe h der
Keilkonstruktion beträgt 50% bis 120%, vorzugsweise
mindestens 80% der dicksten Eisschicht, zu deren Aufbre
chen das Schiff ausgelegt ist. Das Schiff
ist normalerweise so ausgelegt, dickste Eisschichten
von mindestens 0,5 m aufzubrechen. Der Bugbereich des Schiffs
hat einen Unterteil 8, der im wesentlichen auf einer
Höhe liegt mit der Oberkante der Keilkonstruktion 7 und
mit den Seitenflächen 1 des Schiffs sowie mit der sich
nach oben erstreckenden Oberfläche des Bugbereichs, vor
zugsweise über eine Rundung verbunden ist. Die Keilkon
struktion 7 ist mit einem im wesentlichen ebenen Bodenbereich 9
ausgestattet, der folglich eine durchgehende Verlängerung
des Bodenbereichs 9 des Schiffsrumpfes nach vorn bildet.
Um nachteilige Auswirkungen des Eises beim Betrieb des
Schiffs auf ein Minimum einzuschränken, sind die Seiten
flächen 9a der Keilkonstruktion 7 mit Luftaustrittsöff
nungen 11 zur Bildung von Luftblasen versehen. Im hinte
ren Teil der Konstruktion 7 und/oder dicht dahinter
sind ferner Wasseraustrittsöffnungen 12 vorgesehen, die
das Entfernen von Eisbrocken aus der im Eis gebildeten
Rinne wirksamer machen, insbesondere unter schwierigen
Bedingungen und bei langsamer Vorwärtsbewegung.
In Fig. 4 und 5 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt,
bei dem der Bugbereich mit dem Mittschiffsteil des
Rumpfes über eine Schulter 10 verbunden ist. Durch diese
Anordnung kann der Bugbereich eine breitere Rinne in
das Eisfeld brechen, so daß sich die Reibung zwischen
dem Mittschiffsteil des Rumpfes und dem Eisfeld ver
ringert und das Steuern des Schiffs leichter wird.
Der Schiffsrumpf ist nicht auf die hier gezeigten Ausfüh
rungsbeispiele beschränkt sondern läßt sich beispiels
weise so abändern, daß der hier beschriebene Schiffsrumpf da
durch geschaffen wird, daß ein Prahm ohne eigenen An
triebsmechanismus fest oder lösbar mit einem bereits be
stehenden Rumpf verbunden wird.
Claims (12)
1. Schiffsrumpf zum Einsatz in Eisgewässern, der
einen im wesentlichen horizontalen Bodenbereich und
insgesamt senkrechte oder leicht geneigte Bordwände an bei
den Seiten sowie vorn einen abgerundeten Bugbereich mit
einer von der konstruktiven Wasserlinie nach unten erstreckenden, zur Horizontalen unter einem Winkel von weniger als
40° geneigten Vorderstevenlinie aufweist, wobei am Übergang
vom Bug in den Bodenbereich eine Keilkonstruktion mit im
wesentlichen senkrechten Seitenflächen ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die horizontalen
Schnittprofile (2, 2a) des Bugbereichs an und unter
halb der konstruktiven Wasserlinie des Schiffsrumpfs einen
stetig gekrümmten Bogen von einer Seite des Schiffs zur
gegenüberliegenden Seite mit einem Krümmungsradius von 0,4
bis 2,5 mal Breite des Rumpfes in derselben horizontalen
Schnittebene bilden, und daß die Keilkonstruktion (7) sich
mit einer zum Ableiten der Eisschollen geeigneten Höhe im
wesentlichen über die ganze Breite des horizontalen Bodenbe
reichs (9) erstreckt.
2. Schiffsrumpf nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungs
radius der horizontalen Schnittprofile (2, 2a) des Bugbe
reiches 0,5 bis 1,5 mal Breite des Rumpfes in derselben
horizontalen Schnittebene beträgt.
3. Schiffsrumpf nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte
Höhe der Keilkonstruktion (7) 50-120%, vorzugsweise minde
stens 80%, der größten Eisdicke entspricht, für die das Schiff
zu brechen ausgelegt ist.
4. Schiffsrumpf nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der
Keilkonstruktion (7) mit dem Bodenbereich (9) des Schiffs
rumpfes in einer Ebene liegt und eine durchgehende Verlänge
rung nach vorn bildet.
5. Schiffsrumpf nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwi
schen den Seiten der Keilkonstruktion (7) im Bereich von
30 bis 90° liegt.
6. Schiffsrumpf nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Keilkonstruk
tion (7) im horizontalen Schnitt leicht einwärts gekrümmte
Seitenflächen (9a) hat.
7. Schiffsrumpf nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vordersteven
linie (3, 4) von der konstruktiven Wasserlinie nach unten unter einem Winkel von höchstens 18° zur Horizontalen
geneigt ist.
8. Schiffsrumpf nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß im tiefsten Teil
des geneigten Bugbereichs vor der Keilkonstruktion (7) der
Neigungswinkel der Vorderstevenlinie (3, 4) höchstens 15°,
vorzugsweise höchstens 10°, über eine Entfernung von minde
stens 30% der Entfernung längs der Vorderstevenlinie (3, 4) von
der konstruktiven Wasserlinie zum vorderen Ende (6) der Keil
konstruktion (7) beträgt, wobei diese Entfernung mindestens
3 m lang ist.
9. Schiffsrumpf nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Bugbereich
des Schiffsrumpfes etwas breiter ist als der anschließende Rumpfbe
reich, wodurch zwischen dem Bugbereich und dem anschließen
den Rumpfbereich eine Schulter (10) gebildet ist.
10. Schiffsrumpf nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Vielzahl
von Luftaustrittsöffnungen (11) in den Seitenflächen der
Keilkonstruktion (7) ausgebildet ist.
11. Schiffsrumpf nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß Wasseraustritts
öffnungen (12) im hinteren Teil der Seitenflächen der Keil
konstruktion (7) und/oder unmittelbar hinter diesem Bereich
ausgebildet sind.
12. Schiffsrumpf nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß er dadurch geschaffen wird, daß ein Prahm ohne
eigenen Antrieb fest oder lösbar vor einen bereits bestehen
den Rumpf gekuppelt wird.
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