DE3508749A1 - Krantraeger - Google Patents
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Description
Zum Anheben und Umsetzen von Lasten und auch zu einer Beförderung in einem begrenzten Förderbereich werden Krane der unterschiedlichsten
Art eingesetzt. Das können z.B. Laufkrane, Portalkrane, Konsolkrane, Säulenschwenkkrane und andere sein. Ihnen gemeinsam
ist ein Kranträger, an dem an Laufbahnprofilen mittels eines Fahrwerks eine Laufkatze verfahrbar ist, die mit einem Hubwerk
für das Lastaufnahmemittel ausgerüstet ist. Je nach dem konstruktiven Aufbau des Kranträgers und der Laufkatze ergeben sich
bestimmte Beanspruchungen der Einzelteile und als Folge davon ein bestimmter Werkstoff- und Fertigungsaufwand für die Konstruktionsteile.
Das gilt auch für Kranträger die einen Rohrkörper aufweisen, und auch für solche Kranträger, die drei Rohrkörper
aufweisen, von denen zwei als Untergurtträger und einer als Obergurtträger
dienen, die mittels eines Fachwerkes miteinander verbunden und gegenseitig versteift sind. Bei Kranträgern, die
innerhalb von Bauwerken wie Fabrikhallen, Lagerhallen und dergleichen eingesetzt sind, kommt noch hinzu, daß der Kranträger
und die Laufkatze zusammen eine möglichst geringe Bauhöhe haben sollen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kranträger mit Winkelkatze oder Laufkatze zu schaffen, bei dem bei möglichst
geringer Bauhöhe und möglichst geringem Werkstoff- und Fertigungsaufwand eine möglichst geringe Beanspruchung der Einzelteile
auftritt.
Diese Aufgabe wird durch einen Kranträger mit den im Anspruch
oder Anspruch 2 angegebenen Merkmalen gelöst.
Dadurch daß die Kraftwirkungslinien der Laufräder an der Winkelkatze
oder Laufkatze und diejenige des Hubwerks einander in einem Punkt schneiden, wobei die Kraftwirkungslinien durch die Verbindungsstelle
zwischen den Laufbahnprofilen und dem betreffenden Rohrkörper hindurchgehen, und dadurch, daß auch die Laufbahnprofile
selbst nach diesen Kraftwirkungslinien ausgerichtet sind, ergibt sich insbesondere an dieser Verbindungsstelle eine Krafteinleitung
vom Laufbahnprofil in den Rohrkörper, die weitgehend frei von Seitenkräften und/oder von Momenten ist. Dadurch und
auch dadurch, daß die Kraftwirkungslinie die Mittellinie des Kreisringquerschnittes des Rohrkörpers tangiert, werden örtliche
Krempelmomente des Rohrkörpers vermieden, die zu ihrer Aufnahme einen größeren Rohrquerschnitt erfordern würden, damit die zulässigen
Beanspruchungen an den kritischen Stellen nicht überschritten werden. Durch diesen Verlauf der Kraftwirkungslinien
treten auch in der Winkelkatze oder Laufkatze verhältnismäßig
einfache Belastungsfälle auf, die mit verhältnismäßig geringem Werkstoff-und Fertigungsaufwand bei geringer Beanspruchung der
Einzelteile beherrscht werden können.
Bei dem Kranträger aus zwei Untergurten und einem Obergurt kann
der Verlauf der Kraftwirkungslinien unter Beibehaltung dieser Grundregeln leicht an besondere Anforderungen angepaßt werden,
bei der auch die aufgrund der geometrischen Gestalt des gesamten Kranträgers auftretenden Belastungen in der Fachwerkkonstruktion
mit den übrigen Beanspruchungen optimiert werden können.
Bei einer Ausgestaltung des Kranträgers nach Anspruch 3 wird eine sichere Seitenführung der Winkelkatze oder Laufkatze am Kranträger
auch dann gewährleistet, wenn etwa größere Fertigungstoleranzen hinsichtlich der Ausbildung und vor allem der Anordnung
der Laufbahnprofile am Kranträger oder auch Fertigungstoleranzen hinsichtlich der Anordnung und Ausrichtung der Laufräder
an der Winkelkatze oder Laufkatze auftreten, oder wenn bei höheren Belastungen oder bei ungünstigen Belastungsrichtungen,
wie beispielsweise bei einem sehr starken Seitenzug der Hubeinrichtung, stärkere elastische Verformungen an der Winkelkatze
oder Laufkatze und/oder am Kranträger und dadurch bedingte Verlagerungen der Winkelkatze oder Laufkatze gegenüber den Laufbahnprofilen
auftreten.
Im folgenden wird die Erfindung anhand zweier in den Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Eine Stirnansicht eines Laufkrans mit einem Kranträger gemäß der Erfindung bei abgenommener Winkelkatze.
Fig. 2 Eine in größerem Maßstab und teilweise geschnitten dargestellte
Stirnansicht des Kranträgers von Fig. 1 mit zugehöriger Winkelkatze;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Winkelkatze von Fig. 2; Fig. 4 eine teilweise geschnitten dargestellte Stirnansicht
einer anderen Ausführungsform eines Kranträgers gemäß der Erfindung mit zugehöriger Laufkatze.
Bei dem aus Fig. 1 bis 3 ersichtlichen Ausführungsbeispiel eines
Laufkranes weist der Kranträger 10 einen Rohrkörper 11 auf, der an beiden Seiten mit je einer Endscheibe 12 verschweißt ist. Über
diese Endscheiben 12 ist der Kranträger 10 mittels im einzelnen nicht dargestellter Schubknaggen und Schrauben mit je einem Fahrwerk
13 mit je einem Paar Laufräder 14 verbunden. Am Rohrkörper
11 sind in seiner Längsrichtung zwei Laufbahnprofile 15
und 16 angeschweißt. Sie dienen der Führung einer Winkelkatze 17, die mit einem Hubwerk 18 für ein Lastaufnahmemittel, beispielsweise
in Form eines Lasthakens 19, ausgerüstet ist.
• τ ·
-Λ-
Die Winkelkatze 17 hat ein Fahrwerk 21 mit drei Laufrädern
22 ... 24. Die beiden Laufräder 22 und 23 sind auf der
einen Seite des Fahrwerks 21 und das dritte Laufrad 24 an der
anderen Seite des Laufwerks 21 in Bezug auf die Mittelebene des Rohrkörpers 11 angeordnet. Mit dem einen Laufrad 23 ist der Fahrantrieb 25 der Winkelkatze gekoppelt. Je nach den Anforderungen an die Winkelkatze 17 können auf jeder Seite zwei Laufräder
angeordnet sein. Ebenso können auch zwei Fahrantriebe vorhanden sein, die entweder auf der gleichen Seite der Winkelkatze mit den dort vorhandenen Laufrädern gekoppelt sind oder die auf verschiedenen Seiten der Winkelkatze mit je einem der dort vorhandenen Laufräder gekoppelt sind.
einen Seite des Fahrwerks 21 und das dritte Laufrad 24 an der
anderen Seite des Laufwerks 21 in Bezug auf die Mittelebene des Rohrkörpers 11 angeordnet. Mit dem einen Laufrad 23 ist der Fahrantrieb 25 der Winkelkatze gekoppelt. Je nach den Anforderungen an die Winkelkatze 17 können auf jeder Seite zwei Laufräder
angeordnet sein. Ebenso können auch zwei Fahrantriebe vorhanden sein, die entweder auf der gleichen Seite der Winkelkatze mit den dort vorhandenen Laufrädern gekoppelt sind oder die auf verschiedenen Seiten der Winkelkatze mit je einem der dort vorhandenen Laufräder gekoppelt sind.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, wird das Laufbahnprofil 15 durch
einen Profilstahlabschnitt mit L-förmigem Querschnitt gebildet.
Der in Fig. 2 lotrecht ausgerichtete Profilteil oder Schenkel des L-Profils dient dem kreiszylindrischen Laufrad 24 als Laufbahn.
Seine Laufbahnfläche ist eben. Der in Fig. 2 waagerecht und
zugleich zumindest annähernd tangential zur Rohrwand des Rohrkörpers 11 ausgerichtete Profilteil oder Schenkel 27 des L-Profils
und seine als Schweißnaht ausgeführte Verbindungsstelle 28 zwischen ihm und dem Rohrkörper 11 dient der Lasteinleitung von
der Laufrolle 24 auf den Rohrkörper 11. Die zweite Verbindungsstelle
29 zwischen dem Profilteil 26 und dem Rohrkörper 11 ist ebenfalls als Schweißnaht ausgeführt. Das Laufbahnprofil 16 wird
ebenfalls durch einen Profilstahlabschnitt mit L-förmigen Querschnitt
gebildet. Auf seinem schräg geneigten Profilteil 31 ist zusätzlich eine Schiene 32 aufgeschweißt, deren ebene Oberseite
die eigentliche Laufbahnfläche für die Laufräder 22 und 23
bildet. Die beiden daran anschließenden Seitenflächen der
Schiene 32 dienen im Bedarfsfälle der seitlichen Führung der
beiden Laufräder 22 und 23. Sie sind dafür auf beiden Stirnseiten mit einem entsprechenden Spur führungsmittel in Form von je einem Spurkranz versehen, deren lichter Abstand größer als die Breite der Schiene 32 ist, wobei in der normalen Betriebsstellung der
Winkelkatze 17 jeder der Spurkränze einen gewissen lichten
bildet. Die beiden daran anschließenden Seitenflächen der
Schiene 32 dienen im Bedarfsfälle der seitlichen Führung der
beiden Laufräder 22 und 23. Sie sind dafür auf beiden Stirnseiten mit einem entsprechenden Spur führungsmittel in Form von je einem Spurkranz versehen, deren lichter Abstand größer als die Breite der Schiene 32 ist, wobei in der normalen Betriebsstellung der
Winkelkatze 17 jeder der Spurkränze einen gewissen lichten
Abstand von der Schiene 32 hat. Lediglich bei größeren Fertigungstoleranzen
und/oder bei größerem Seitenzug des Lasthakens soll die Seitenführung durch die Spurkränze und die Schiene 32
als Sicherung wirksam werden. Anstelle der Spurkränze können auch Spurführungsrollen eingesetzt werden. Der unterhalb der
Schiene 32 gelegene und wiederum zumindest annähernd tangential zur Rohrwand des Rohrkörpers 11 ausgerichtete Profilteil 33 und
seine als Schweißnaht ausgeführte Verbindungsstelle 34 zwischen ihm und dem Rohrkörper 11 dient der Lasteinleitung von den Laufrollen
22 und 23 in den Rohrkörper 11. Über die zweite Verbindungsstelle des Laufbahnprofils 16 zwischen seinem Profilteil
und dem Rohrkörper 11 werden etwa auftretende Seitenführungskräfte
der Laufräder 22 und 23 auf den Rohrkörper 11 übertragen.
Die Laufbahnprofile 15 und 16 sind am Rohrkörper 11 so angeordnet
und ausgerichtet, daß diejenige Flächennormale ihrer Laufbahnfläche, die durch die erste Verbindungsstelle 28 bzw. 34 hindurchgeht,
sich in einem Punkt 36 schneiden, der zumindest annähernd auf der resultierenden Kraftwirkungslinie 37 des Hubwerks
18 gelegen ist. Die Laufbahnprofile 15 und 16 sind weiterhin
so angeordnet und ausgerichtet, daß diese durch den gemeinsamen Schnittpunkt 33 hindurchgehenden Kraftwirkungslinien 38
und 39 des Laufrades 24 bzw. der Laufräder 22 und 23 von der Verbindungsstelle 28 bzw. 34 aus die Mittellinie, d.h. die Kreislinie
in der Mitte zwischen der Außenseite und der Innenseite, der Rohrwand des Rohrkörpers 11 tangiert. Darüber hinaus sind der
Profilteil 27 des Laufbahnprofils 15 und der Profilteil 33 des Laufbahnprofils 16 zumindest annähernd symmetrisch und damit
mittig in Bezug auf die zugehörige Kraftwirkungslinie 38 oder angeordnet. An der Winkelkatze 17 sind die beiden Laufräder 22
und 23 und das eine Laufrad 24 am Fahrgestell 21 so angeordnet, daß im normalen Betriebszustand ihre Mittelebene, das ist im allgemeinen
die Symmetrieebene ihres Aufrisses, zumindest annähernd mit der zugehörigen Kraftwirkungslinie 39 bzw. 38 fluchten.
Dadurch ist gewährleistet, daß die Krafteinleitung vom Hubwerk in den Rohrkörper 11 in der Symmetrieebene der Profilteile 27
und 33 durch die Verbindungsstelle 28 bzw. 34 hindurch tangential
auf die Rohrwand des Rohrkörpers 11 erfolgt, so daß an der Verbindungsstelle
praktisch keine Krempelmomente wirken, die eine Beulwirkung auf die Rohrwand des Rohrkörpers 11 ausüben könnten.
Auch die übrigen Teile des Fahrwerks 21 sind dadurch einfachen Belastungsfällen ausgesetzt, die leicht zu erfassen sind und die
sich durch entsprechend einfache Konstruktionen mit verhältnismäßig geringem Werkstoffaufwand unter Einhaltung der zulässigen
Beanspruchungen der Konstruktionsteile zuverlässig aufnehmen lassen. Daneben hat die Einhaltung dieser Regeln zur Folge, daß
die Winkelkatze 17 zusammen mit dem Rohrkörper 11 eine denkbar geringe Bauhöhe hat, wie aus Fig. 2 ohne weiteres hervorgeht, die
im allgemeinen geringer ist als die vergleichbarer herkömmlicher Krane.
Bei der aus Fig. 4 ersichtlichen Ausführungsform weist der Kranträger
40 drei Rohrkörper 41 ... 43 auf, von denen die beiden Rohrträger 41 und 42 in der Waagerechten nebeneinander angeordnet
sind und Untergurtträger bilden, wohingehen der Rohrkörper 43 in einem gewissen Abstand darüber angeordnet ist und als Obergurtträger
wirkt. Die drei Rohrkörper 41 ... 43 sind durch ein Fachwerk 44 in herkömmlicher Ausbildung miteinander zu dem Kranträger
40 vereinigt und dadurch auch gegenseitig versteift.
An diesem Kranträger 40 ist eine Laufkatze 45 mit etwa wannenförmigem
Aufriß angeordnet. Ihr Fahrwerk 46 weist einen Mittelteil 47 und je ein Seitenteil 48 und 49 auf. Am Mittelteil 47 ist
das Hubwerk 51 mit einem Lastaufnahmeelement in Form eines
Hakens 52 befestigt.
An der voneinander abgekehrten Außenseite der beiden Untergurtträger
41 und 42 ist je ein Laufbahnprofil 53 bzw. 54 angeschweißt.
Die beiden Laufbahnprofile 53 und 54 haben je einen
T-förmigen Querschnitt. Die Oberseite des Flanschteils des T-Profils
bildet die Laufbahnfläche für die Laufräder 55 bzw. 56 die
an den Seitenteilen des Fahrwerks 46 der Laufkatze 45 gelagert sind. Der Stegteil 57 bzw. 58 des T-Profils dient der Krafteinleitung
in den zugehörigen Untergurtträger 41 bzw. 42. Diese
Stegteile oder Profilteile sind wiederum zumindest annähernd tangential zur Rohrwand des zugehörigen Untergurtträgers 41
bzw. 42 ausgerichtet und an der in ihrer Fluchtlinie gelegenen Verbindungsstelle 59 bzw. 60 mit dem Untergurtträger 41 bzw. 42
verschweißt. Jeweils eine zweite Verbindungsstelle 61 bzw. 62 ist zwischen dem Untergurtträger 41 und 42 und dem ihm zugekehrten
Flans.ch-Profilteil des Laufbahnprofils 53 bzw. 54 vorhanden. Die
auf diesen Profilteilen verfahrbaren Laufräder 55 und 56 fluchten mit ihrer Mittelebene zumindest annähernd mit der Symmetrieebene
der Profilteile 57 und 58. Diese resultierende Kraftwirkungslinie 63 bzw. 64 der Laufräder 55 und 56 schneiden sich in einem
Punkt 65 der wiederum zumindest annähernd auf der resultierenden Kraftwirkungslinie 66 des Hubwerks 51 und seines Lastaufnahmeelementes
52 gelegen ist. Dieser gemeinsame Schnittpunkt 65 wird im allgemeinen in der Aufriß-Symmetrieebene der Laufkatze 45 und
des Kranträgers 40 liegen. Er kann aber auch außerhalb der
Symmetrieebene des Kranträgers 40 liegen, wenn nur die zuvor genannten Grundregeln über die Anordnung und Ausrichtung der
Laufbahnprofile 53 und 54 und der damit zusammenwirkenden Teile
des Kranträgers 40 und der Laufkatze 45 eingehalten werden.
An den Seitenteilen 48 und 49 der Laufkatze 45 sind Spurführungsrollen
61 bzw. 68 angeordnet. Sie bilden eine zusätzliche Führung der Laufkatze 45 gegenüber den Laufbahnprofilen 53 und 54.
Zwischen diesen Spurführungsrollen 67 und 68 und dem zugehörigen Laufbahnprofil 53 bzw. 54 ist ein in Fig. 4 nicht erkennbarer
Abstand eingehalten. Dieser ist so groß, daß bei normalen Belastungsfällen der Laufkatze 45 die Spurführungsrollen 67
und 68 an den Laufbahnprofilen nicht anliegen. Er ist umgekehrt
aber so klein, daß beispielsweise bei einem stärkeren Seitenzug der Hubvorrichtung 51 die Laufkatze 45 und ihre Laufräder 55
und 56 nicht allzu weit von ihrer normalen Betriebsstellung abweichen können.
Die Laufräder 55 und 56 können zu beiden Seiten der Laufkatze 45
paarweise angeordnet sein. Sie können jedoch auch, wie bei der Winkelkatze 17, auf der einen Seite paarweise und auf der anderen
Seite in der Einzahl angeordnet sein, wobei das einzelne Laufrad dann zumindest annähernd in der Mitte zwischen den beiden paarig
angeordneten anderen Laufrädern angeordnet sein sollte. Der Fahrantrieb
69 für die Laufkatze 45 ist entweder mit einem Laufrad gekoppelt oder es sind zwei Fahrantriebe vorhanden die entweder
mit je einem der Laufräder auf der einen Seite oder mit je einem Laufrad auf jeder der beiden Seiten der Laufkatze 45 gekoppelt
sind.
Claims (1)
- Ansprüche1. Kranträger mit einem Rohrkörper mit wenigstens zwei Laufbahnprofilen, die in der Längsrichtung am Rohrkörper angeschweißt sind, und mit einer Winkelkatze, die auf den Laufbahnprofilen mittels eines Fahrwerks mit wenigstens drei Laufrädern verfahrbar ist und mit einem Hubwerk für ein Lastaufnahmeelement ausgerüstet ist,
gekennzeichnet durch die Merkmale:- beide Laufbahnprofile () sind am Rohrkörper () so angeordnet, daß diejenige Flächennormale () ihrer Laufbahnflächen (), die durch die in der Krafteinleitungsrichtung gelegene erste Verbindungsstelle zwischen dem betreffenden Laufbahnprofil () und dem Rohrkörper () hindurchgeht, sich außerhalb des Rohrkörpers () in einem Punkt () schneiden, der auf der resultierenden Kraftwirkungslinie () des Hubwerks () der Winkelkatze () gelegen ist,- der zwischen der Laufbahnfläche () und der ersten Verbindurgsstelle () gelegene Profilteil () des Laufbahnprofils () ist zumindest annähernd mittig zu der zugehörigen Kraftwirkungslinie angeordnet,- jedes der Laufbahnprofile (15, 16) ist so ausgebildet und am Rohrkörper (11) so angeordnet, daß die vom gemeinsamen Schnittpunkt (36) aus durch die erste Verbindungsstelle (28, 34) hindurchgehende Kraftwirkungslinie (38, 39) die Mittellinie des Kreisringquerschnittes des Rohrkörpers (11) tangiert,- an der Winkelkatze (17) sind die Laufräder (22 ... 24) des Fahrwerks (21) so angeordnet, daß ihre Mittelebene zumindest annähernd mit der Kraftwirkungslinie (38, 39) fluchtet.Kranträger mit drei Rohrkörpern, von denen zwei als Untergurtträger waagerecht nebeneinander angeordnet sind und von denen der dritte als Obergurtträger darüber angeordnet ist, die mittels eines Fachwerks miteinander verbunden und gegenseitig versteift sind, mit je einem Laufbahnprofil, die in der Längsrichtung an je einem der beiden Untergurtträge auf der voneinander abgekehrten Seite angeschweißt sind, und mit einer Laufkatze, die auf den beiden Laufbahnprofilen mittels eines Fahrwerks mit wenigstens drei Laufrädern verfahrbar ist und mit einem Hubwerk für ein Lastaufnahmeelement ausgerüstet ist,
gekennzeichnet durch die Merkmale:- jedes der beiden Laufbahnprofile (53, 54) ist an dem zugehörigen Untergurtträger (41, 42) so angeordnet, daß diejenige Flächennormale (63, 64) ihrer Laufbahnflächen, die durch die in der Krafteinleitungsrichtung gelegene erste Verbindungsstelle (59, 60) zwischen dem Laufbahnprofi] (53, 54) und dem zugehörigen Untergurtträger (41, 42) hindurchgeht, sich außerhalb der beiden Untergurtträger (41, 42) in einem Punkt (65) schneiden, der auf der resultierenden Kraftwirkungslinie (66) des Hubwerks (51) der Laufkatze (45) gelegen ist,- der zwischen der Laufbahnfläche und der ersten Verbindungsstelle (59, 60) gelegene Profilteil (57, 58) des Laufbahnprofils (53, 54) ist zumindest annähernd mittig zu dieser Kraftwirkungslinie (63, 64) angeordnet,- jedes der beiden Laufbahnprofile (53, 54) ist so ausgebildet und an dem zugehörigen Untergurtträger (41, 42) so angeordnet, daß die vom gemeinsamen Schnittpunkt (65) aus durch die erste Verbindungsstelle (59, 60) hindurchgehende Kraftwirkungslinie (63, 64) die Mittellinie des Kreisringquerschnittes des betreffenden Untergurtträgers (41, 42) tangiert,- an der Laufkatze (45) sind die Laufräder (55, 56) des Fahrwerks (46) so angeordnet, daß ihre Mittelebene zumindest annähernd mit der zugehörigen Kraftwirkungslinie (63, 64) fluchtet.3. Kranträger nach Anspruch 1 oder 2,gekennzeichnet durch die Merkmale:- zwischen der Winkelkatze (17) oder der Laufkatze (45) und dem Rohrkörper (11; 41, 42) sind Spurführungsmittel vorhanden,- sie werden bevorzugt gebildet durch Spurkränze an wenigstens einem der Laufräder (22, 23) der Winkelkatze (17) oder der Laufkatze und durch Führungsschienen mit seitlichen Führungsflächen am Rohrkörper (11), oder- durch Spurführungsrollen (67, 68) die an der Winkelkatze oder Laufkatze (45) drehbar gelagert sind, und durch Führungsflächen am Rohrkörper oder an einem mit ihm verbundenen Teil, insbesondere an den Laufbahnprüfilen (53, 54).
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