DE3508585A1 - Doppeltemperaturthermostat - Google Patents
DoppeltemperaturthermostatInfo
- Publication number
- DE3508585A1 DE3508585A1 DE19853508585 DE3508585A DE3508585A1 DE 3508585 A1 DE3508585 A1 DE 3508585A1 DE 19853508585 DE19853508585 DE 19853508585 DE 3508585 A DE3508585 A DE 3508585A DE 3508585 A1 DE3508585 A1 DE 3508585A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- switch
- rod
- housing
- actuator
- tube
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000000523 sample Substances 0.000 claims description 25
- 230000009471 action Effects 0.000 claims description 13
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 11
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 6
- 229910010293 ceramic material Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 230000008602 contraction Effects 0.000 claims description 2
- 240000006240 Linum usitatissimum Species 0.000 claims 1
- 238000010411 cooking Methods 0.000 description 6
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 6
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 5
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 5
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 2
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 2
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 1
- 238000010420 art technique Methods 0.000 description 1
- 230000000712 assembly Effects 0.000 description 1
- 238000000429 assembly Methods 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000012447 hatching Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000013021 overheating Methods 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000008707 rearrangement Effects 0.000 description 1
- 230000004044 response Effects 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H37/00—Thermally-actuated switches
- H01H37/02—Details
- H01H37/32—Thermally-sensitive members
- H01H37/46—Thermally-sensitive members actuated due to expansion or contraction of a solid
- H01H37/48—Thermally-sensitive members actuated due to expansion or contraction of a solid with extensible rigid rods or tubes
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H37/00—Thermally-actuated switches
- H01H37/002—Thermally-actuated switches combined with protective means
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Thermally Actuated Switches (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich im allgemeinen auf Thermostäte und insbesondere auf ein neues und
verbessertes Doppeltemperaturthermostat, der besonders für glattflächige Kochzonen geeignet ist.
Glattflächige Kochzonen haben im allgemeinen eine IQ einzelne glatte Köchflache in Verbindung mit einer
Vielzahl von getrennten und beabstandeten Heizelementen,
die unter der glatten Oberfläche angeordnet sind, Das glatte Oberteil ist aus einem Glasmaterial oder
einem anderen geeigneten Material hergestellt, das ■ic beträchtliche Temperaturen aushalten kann. Aufgrund
eineii einzelnen glatten Oberteils wird ein attraktives
Aussehen erzielt, und die Kochfläche kann verhältnismäßig leicht gereinigt werden. Im Gebrauch wird das
Gerät auf das glatte Oberteil über der ausgewählten 2Q Heizvorrichtung angeordnet und durch das Glas
oder andere Materialien hindurch erhitzt, auf dem es aufsitzt.
Es ist auch bekannt, einen sondenartigen Thermostat 2g mit einem Stab und einem Rohr zu verwenden, um die
Temperatur an den jeweiligen Kochstellen zu fühlen. Dieser Thermostat wird oft als Obergrenzenvorrichtung
betrieben, um ein Überhitzen und eine Beschädigung des glatten Oberteils zu vermeiden. Beispiele
q0 solcher Vorrichtungen sind in den US-PSen 37 32
518, 39 09 592, 41 35 081, 42 15 332, 43 50 875, 43 71 780 und 44 00 679 erläutert, von denen einige
auf die Anmelderin dieser Erfindung übertragen sind.
qc Es ist auch bekannt, einen separaten Thermostaten
bereitzustellen, um die Temperatur des glatten Oberteils
zu fühlen und immer dann ein Warnlicht zu betätigen, wenn eine vorbestimmte verhältnismäßig nie-
* drige Temperatur (z.B. ungefähr 65,60C) herrscht.
Dieses Warnlicht, das gewöhnlich als "Heißlicht11 bezeichnet wird, zeigt dem Benutzer an, daß es eine
Verbrennung geben kann, wenn die glatte Oberfläche berührt wird.
Dieses Heißlicht geht an, wenn die Oberfläche auf die vorbestimmte Temperatur erhitzt ist, und bleibt
an, selbst nachdem die Heizvorrichtung abgeschaltet ist, bis sich die Oberfläche unter die vorbestimmte
Temperatur abgekühlt hat.
Im allgemeinen ist der Thermostat, der als Obergrenze
wirkt, von dem Thermostat, der das Heißlicht !5 betätigt, getrennt. Es ist aber auch bekannt, einen
kombinierten Thermostaten in einer Einheit bereitzustellen.
Diese sondenartigen Thermostate mit einem Stab und einem Rohr haben oft ein Glasrohr in Verbindung mit
einem Metallstab, der durch das Rohr verläuft. Das Metall und das Glas sind so ausgewählt,daß sie stark verschiedene
. Wärmeausdehnungskoeffizienten haben, so daß die Sonde
einen guten temperaturfühlenden Schalterbetätiger ergibt. Ferner ist in vielen Fällen die Sonde an dem
Thermostatgehäuse über eine Kippverbindung angebracht, so daß die Sonde in eine gewünschte Stellung in der
Gesamtkombination gegenüber dem Gehäuse bewegt werden kann. Einige der oben genannten Patente offenbaren
solche sondenartigen Thermostaten mit einem Stab und einem Rohr, bei denen ein Glasrohr und ein Metallstab
verwendet wird und- bei denen die Sonde an dem Schaltergehäuse
über eine Kippverbindung abgestützt ist.
Es gibt verschiedene wichtige Aspekte der Erfindung. Gemäß einem wichtigen Aspekt wird eine neue und verbesserte
Kippanordnung zum Anbringen des einen Stab und ein Rohr aufweisenden sondenartigen Fühlers an einem
—ο-Ι Schaltergehäuse eines Thermostaten bereitgestellt.
Dieser Thermostat ist besonders zur Verwendung in Verbindung mit glattflächigen Zonen geeignet.
. Gemäß einem weiteren wichtigen Aspekt der Erfindung
werden neue und verbesserte Kombinationsobergrenzen- und -warmlichtthermostate geschaffen, bei denen ein
einzelner Betätiger oder ein einzelnes Prellelement getrennte Schalter bei zwei stark verschiedenen Temperatüren
betätigt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Vorrichtung zwei Schalter mit Schnappwirkung, von
denen einer so aufgebaut ist, daß er eine erhebliche Uberbewegung ohne Schaden aushalten kann. Außerdem
wird der einzelne Betätiger oder das einzelne Prellelement tatsächlich von den Schaltern selbst abgestützt
und positioniert. Da das Schaltergehäuse aus einem keramikartigen Material hergestellt ist, um die erheblichen
Temperaturen, die auftreten, aushalten zu können, macht die Abstützung des Prellelements oder des Betätigers
durch die Schalter die Verwendung des Keramikmaterials als Führung unnötig.
Ferner ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
eine Einrichtung zum Eichen von mindestens einem Schalter bezüglich des anderen Schalters und zum
Eichen der Sonde bezüglich der Schalter vorgesehen, so daß eine genaue Temperaturansprechung für beide
gO Schalter erzielt wird, ohne daß es notwendig ist,
die Teile der Anordnung selektiv einzupassen.
Diese und andere Aspekte der Erfindung sind in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt und werden
in der folgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 im Querschnitt eine Seitenansicht
eines Thermostaten gemäß der Erfin
dung , wobei der Deckel entfernt ist, um den Aufbau der Schalter und den
Aufbau der Eicheinrichtung und den Aufbau der Befestigungsanordnung der
Sonde zu zeigen,
Fig. 2 eine Ansicht des Gehäuses von der entgegengesetzten Seite der Ansicht
von Fig. 1,
Fig. 3 ein bruchstückhafter Querschnitt entlang
der Linie 3-3 von Fig. 1, wobei die Art und Weise, auf welche ein Ende
des Schalterbetätigers durch den
Heißlichtschalter positioniert wird, dargestellt ist, und
Fig. 4 ein bruchstückhafter Querschnitt einer zweiten Ausführungsform, bei welchem
die Eichung durch eine Hülse vorgenommen wird, die an dem freien Ende des
Stabes angeordnet und dann festgeschweißt wird.
25
25
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen hat der Thermostat ein Gehäuse 10, das mit einem Deckel (nicht
gezeigt) zusammenwirkt, um eine erste und eine zweite
Schalterkammer 11 bzw. 12 zu bilden. In Fig. 1 ist der Innenteil des Gehäuses im Schnitt entlang der
Mittelebene der Schalter dargestellt. Eine integrierte Wand 15 steht über diese Ebene hinaus und ist mit
einer anderen Schraffur zum Zwecke der Darstellung versehen. Die beiden Schalterkammern 11 und 12 sind
durch eine integrierte Gehäusewand 13 voneinander getrennt. Vorzugsweise ist das Gehäuse 10 aus einem Keramikmaterial
hergestellt und zwar wegen den verhältnismäßig hohen Temperaturen, die auftreten, wenn
3508585 -ιοί die Vorrichtung in einer glattflächigen Kochzone
eingebaut ist, um die Betriebsbedingungen neben der zugeordneten Heizvorrichtung zu fühlen. Die US-PS
4 3 50 8 75 zeigt eine Anordnung zum Anordnen des Thermostaten
neben einer Heizvorrichtung, und diese Patentschrift ist zum Zwecke der Offenbarung hier miteinbezogen.
Eine Sondenanordnung 14 mit einem Stab und einem Rohr
wird an einem Ende durch eine Kipplagerung 16 abgestützt, . wie weiter unten näher beschrieben wird. Die Sonde
14 weist einen Stab 17 und ein Rohr 18 auf, durch welches der Stab hindurchgeht. Im allgemeinen ist
das Rohr aus einem glasartigen Material hergestellt, und der Stab besteht aus einem Metall, wobei die Materialien
für den Stab und das Rohr so ausgewählt sind, daß sie stark verschiedene Wärmeausdehnungskoeffizienten
haben. Wenn der Stab und das Rohr erhitzt werden, tritt daher eine unterschiedliche Ausdehnung, welche
die Betätigung der Schalter bewirkt.
Ein erster Schalter 19 ist in der ersten Schalterkammer
11 angeordnet und weist einen festen Kontakt
21 auf, der von einem festen Kontaktträger 22 gehalten wird. Der feste Kontaktträger 22 ist an dem Gehäuse
10 durch eine Niete 2 3 befestigt, die durch die Wand des Gehäuses 10 verläuft und den festen Kontakträger
22 mit einem ersten Anschluß 24 verbindet. Eine bewegliche
Kontaktanordnung 26 weist einen Kontaktträger 27 auf. Dieser Kontaktträger hat einen integrierten
Arm 28, der mit einem Unterteil 29 an einem Ende 30 verbunden ist und entlang einer Ebene verläuft, die
im allgemeinen senkrecht zu der Ebene des Unterteils 29 ist. Dieser Arm, der zwar einteilig mit dem Unterteil
29 ausgeführt ist, ist mit einer Kerbe versehen, um ihn von dem Unterteil mit Ausnahme an dem Ende 30
zu trennen. Folglich ist der Arm 28 an dem Unterteil
des Kontaktträgers 27 einseitig eingespannt. Das freie Ende des Armes 28 ist abgebogen, um einen seitlichen
Vorsprung 31 zu bilden.
An dem Kontaktträger 27 ist ein beweglicher Arm 36 angebracht, der sich nach Art eines Auslegers von
einer Befestigungsniete 37 aus erstreckt, die ein Ende des beweglichen Armes 36 an dem Kontaktträger 27
festhält. Der bewegliche Arm 36 ist aus einem Federmaterial hergestellt und mit seitlich verlaufenden
Versteifungsflanschen 38 versehen. Die Versteifungsflansche erstrecken sich von dem freien Ende 39 des
beweglichen Armes 36 aus bis zu einer Stelle bei 41, die einen kleinen Abstand von der Niete 37 hat. Demzufolge
ist der bewegliche Arm 36 über den größten Teil seiner Länge im wesentlichen steif und bewegt sich mit
einer gelenkartigen Schwenkbewegung durch Abbiegen seines kurzen Abschnittes zwischen dem Ende der Flansche
bei 41 und der Niete 37.
Ein beweglicher Kontaktträger 4 2 ist an einem Ende 43 an dem freien Ende des beweglichen Armes 36 und verläuft
längs des beweglichen Armes zurück bis zu seinem freien Ende, wo ein beweglicher Kontakt 44 angeordnet
ist. Auch der bewegliche Kontaktträger 4 2 ist aus einem Federmaterial hergestellt. Ferner hat der bewegliche
Kontaktträger 42 einen integrierten mittleren Schenkel 46, der aus seiner ungespannten Stellung abgelenkt
ist, um sein Ende 47 in einer Kerbe 48 anzuordnen, die in dem seitlichen Vorsprung 31 gebildet ist.
Der mittlere Schenkel 46 dient dazu, den beweglichen Arm 36 unter Druck und den Kontaktträger 42 unter
. Zug zu setzen und schafft ein Federsystern, das bewirkt,
daß der Schalter 19 sich mit einer Schnappwirkung bewegt, wenn er sich öffnet oder schließt.
Die Betätigung des Schalters 19 wird durch die Stellung der Kerbe 48 gegenüber dem freien Ende 39 des beweg1-
lichen Armes gesteuert. Wenn das freie Ende 39, wie in Fig. 1 ersichtlich, nach rechts an einer vorbestimmten
Schnappstellung vorbei bewegt wird, bewirkt die von dem mittleren Schenkel 46 erzeugte Federkraft,
daß der bewegliche Kontakt 44 in Eingriff mit dem festen Kontakt 21 mit einer Schnappwirkung bewegt wird.
Umgekehrt, wenn das freie Ende 39 in die entgegengesetzte Richtung an der Schnappstelle vorbei bewegt wird,
bewegt sich der bewegliche Kontakt 44 mit einer Schnappwirkung von dem festen Kontakt 21 weg.
Diese allgemeine Art von Schalter 19 ist in der US-PS 44 00 6 79 ausführlicher beschrieben und beansprucht,
und dieses Patent ist hier miteinbezogen
um eine vollständigere Beschreibung des Aufbaus und der Arbeitsweise des Schalters 19 zu geben. Der Schalter
19 ist für die vorliegende Anordnung besonders geeignet, weil er eine erhebliche Überbewegung aushalten
kann, nachdem der Schalter geschlossen ist, ohne daß ein Schaden an dem Schalter auftritt oder eine Änderung
in seiner Eichung vorkommt.
Der Unterteil 29 des ersten Schalters 19 ist in dem Gehäuse 10 durch eine Niete 51 befestigt, die auch
den Unterteil mit einem zweiten Anschluß 52 verbindet. Eine zweite Befestigungsniete 53 hält das
andere Ende des Unterteiles 29 fest an dem Gehäuse und bildet auch eine Drehwellenverlängerung, an welcher
ein Eichnocken 54 angeordnet ist. Der Eichnocken kann gegenüber der Niete 53 gedreht werden, um die
Stellung der Kerbe 48 und dadurch die Stellung des Endes 39 einzustellen, wenn der Schalter sich tatsächlich
öffnet oder schließt. Wenn die Einstellung durchgeführt ist, wie unten beschrieben ist, wird
ein Klebstoff auf den Nocken und die Niete aufgebracht, um den Nocken in der gewählten Stellung dauernd
festzuhalten.
Ein zweiter Schnappschalter 56 ist in der zweiten Schalterkammer 12 : angeordnet und weist einen festen
Kontaktträger 57 auf, der an einem Ende durch eine Niete 58 befestigt ist, welche mit einem dritten
Anschluß 59 verbunden ist. An dem anderen Ende des festen Kontaktträgers ist ein fester Kontakt 60
angeordnet.
Ein beweglicher Kontaktträger 61, der aus Federmaterial hergestellt ist, ist an seinem Befestigungsende
62 an einem Trägerelement 63 angeschweißt. Dieses Trägerelement ist durch eine Niete 66 an dem
Gehäuse 10 befestigt und mit einem vierten Anschluß 64 verbunden. Das Trägerelement hat auch einen Arm
67, der längs des beweglichen Kontaktträgers 61 bis zu einem seitlichen Vorsprung 68 verläuft, der eine
Kerbe 69 hat. Der bewegliche Kontaktträger ist ausgeschnitten, um einen mittleren Schenkel 71 zu bilden,
der ein freies Ende aufweist, die in der Kerbe 69 angeordnet ist, und der so bemessen ist, daß er von
seiner ungespannten Stellung abgelenkt ist, um den beweglichen Kontaktträgerarm 61 unter Zug zu setzen.
Das freie Ende des beweglichen Kontaktträgerarmes ist mit einem beweglichen Kontakt 72 versehen, der
sich in und außer Eingriff mit dem festen Kontakt 6 0 bewegt, wenn der Schalter betätigt wird. Der mittlere
Schenkel 71, der den beweglichen Kontaktträgerarm 61 unter Zug setzt, erzeugt ein Fedorsystern, das bewirkt,
daß sich der Schalter 56 mit einer Schnappwirkung öffnet und schließt.
Es wird auf die Figuren 1 und 3 bezug genommen. Ein einzelnes Prellelement oder ein einzelner Schalterbetätiger
76 betätigt beide Schalter. Das Prellelement hat einen zylindrischen Schaft 77 und einen
erweiterten, kreisförmigen Kopfteil 78, der eine radiale Stirnfläche 79 aufweist, die mit Vertiefungen
81, die an dem beweglichen Arm 36 gebildet sind, in Eingriff bringbar sind. Das Ende des Schaftes 77
· ist mit einer Vertiefung 82 an dem beweglichen Kontaktträgerarm
61 in Eingriff bewegbar, um den zweiten Schalter 56 zu betätigen. Bei einer solchen Anordnung
betätigt ein einzelnes Prellelement beide Schalter 19 und 56, wie unten beschrieben wird.
Das Kipplager 16 weist einen Halter 91 auf, der an einer
Seite des Gehäuses 10 durch ein Paar von beabstandeten Nieten 92 und 93 befestigt ist. Ein Teil des Halters
IQ 91 ist verformt, um eine gekrümmte Oberfläche 94 zu
bilden, die einen gleichmäßigen Krümmungsradius hat. Diese gekrümmte Oberfläche ist ein Teil einer Kugel.
In der Mitte des gekrümmten Teiles 94 ist eine Spielöffnung 96 angeordnet, durch welche der Stab 17 mit
erheblichem Spiel durchgeht. Ein einfaches Lagerteil 97 ist mit einem kreisförmigen Vorsprung 98 versehen,
der auf der gekrümmten Oberfläche 94 um die öffnung 96 herum anliegt. Das Lagerteil hat eine mittige
Öffnung 99, durch welche der Stab 17 mit verhältnismäßig wenig Spiel hindurchgeht, und einen mittigen
ebenen Teil 101 um die mittige öffnung 99 herum, an welchem das Ende des Rohres 18 anliegt.
An dem fernen Ende der Sonde 14 hat der Stab 17 ein Gewinde, um eine Mutter 102 aufzunehmen. Zwischen
der Mutter 102 und dem anderen Ende des Rohres 18
ist eine Beilagscheibe 103 angeordnet. Die Mutter 102 gestattet die Einstellung der Lage des Stabes
17 gegenüber dem Rohr 18 und schafft einen einfachen gO Mechanismus zum Eichen der Vorrichtung, wie unten
beschrieben wird.
Das innere Ende des Stabes 17 ist mit einem erweiterten
Kopf oder einem Ausgabeteil 104 versehen, der mit einer radialen Oberfläche 106 an dem Prellelement
76 in Eingriff bringbar ist. Zwischen dem Kopf 104 und dem Halter 91 ist eine chronisch gewundene
Schraubenfeder 107 angeordnet, die den Stab 17 gegen
das Prellelement 76 drängt und außerdem bewirkt, daß das Rohr 18 richtig an dem Lagerteil 97 und
der Beilagscheibe 103 anliegt. Außerdem bewirkt auch
die Feder, daß das Lagerteil 97 in Eingriff mit der gekrümmten Oberfläche 94 gehalten wird.
Für den Betrieb wird der Thermostat so eingebaut, daß die Sonde 41 zwischen dem glatten Oberteil der
Zone und das Heizelement ragt, um die Temperatur in diesem Bereich zu fühlen.
Wenn die Heizvorrichtung eingeschaltet ist, nimmt die Temperatur der Sonde zu, wodurch das Rohr 18 und
der Stab 17 in der Temperatur zunehmen. Dies bewirkt, daß sich der Stab 17 infolge der Unterschiede in den
Wärmeausdehnungskoeffizienten der den Stab und das Rohr bildenden Materialien in Längsrichtung mehr als
das Rohr 18 ausdehnt. Demzufolge bewirkt die Feder 107, daß sich der Kopf 104 und das Prellelement nach
rechts bewegen, wie in Figur 1 ersichtlich ist. Der Schalter 119 wird so geeicht, daß eine Bewegung des
freien Endes 39 nach rechts bewirkt, daß der Schalter 19 geschlossen wird, wenn eine Temperatur von ungefähr
48,9° bis 65,60C erreicht ist. Durch das Schließen des Schalters 19 wird das Heißlicht betätigt,
um dem Benutzer der Zone anzuzeigen, daß der Oberflächenteil des glatten Oberteils eine
Temperatur haL, die eine Verletzung durch Verbrennung
bei Berührung hervorrufen könnte.
Es sei hervorgehoben, daß ein erheblicher Abstand zwischen dem Ende des Prellelements 76 und der Vertiefung
82 besteht, so daß der Schalter 56 geschlossen bleibt, wenn die Temperatur der Sonde und die Temperatur
des glatten Oberteils neben der Heizvorrichtung zunehmen.Infolgedessen bleibt die Heizvorrichtung
weiterhin eingeschaltet und die Temperatur nimmt weiter zu.
— J δ-Wenn die Probe eine Temperatur an der Obergrenze
der für die Einheit erwünschten Temperaturen fühlt, z.B. ungefähr 565,5° bis 7040C, ist die unterschiedliche
Ausdehnung zwischen dem Stab 17 und dem Rohr 18 ausreichend, um das Ende des Prellelements 76
in Eingriff mit der Rippe 82 zu bewegen und den Schalter 56 zu öffnen. Dieser Schalter ist in dem
Heizkreis so geschaltet, daß beim Erreichen der oberen Grenztemperatur die Heizvorrichtung abgeschaltet
wird, bis die von der Sonde gefühlte Temperatur unter die obere Grenztemperatur absinkt, wonach
die Heizvorrichtung durch Schließen des Schalters wieder eingeschaltet werden kann. Der Schalter 56
kann so arbeiten, daß die Temperatur bei der Betriebstemperatur des Schalters periodisch verändert und
reguliert wird. Die Betriebstemperatur des Schalters 56 ist so gewählt, daß kein Schaden an der Heizvorrichtung oder am glattflächigen Oberteil der Zone auftritt.
Normalerweise ist ein separater Regulierschalter (nicht dargestellt) vorgesehen, der von dem Benutzer
eingestellt wird, um die Temperatür der Heizvorrichtung oder irgendeine andere gewünschte Temperatur
unter der Obergrenzentemperatur zu regulieren, um die Kochgeschwindigkeiten zu steuern.
Wenn die Heizvorrichtung abgeschaltet wird, kühlen sich das glatte Oberteil und die Heizeinrichtung
allmählich ab, wodurch eine unterschiedliche Zusammenziehung der Sonde bewirkt wird, wodurch das Prellelement 76 nach links bewegt wird, wie in Fig. 1
ersichtlich ist. Wenn die von der Sonde gefühlte Temperatur unter die Eichtemperatur des Schalters 19
abfällt, öffnet sich der Schalter, um das Warn- oder Heißlicht abzuschalten, wodurch angezeigt wird, daß
eine Verletzungsgefahr nicht mehr besteht.
Der bewegliche Arm 36 wird in die Offenstellung des Schalters vorgespannt, um das Prellelement 76 an
dem Kopf 104 während des Abkühlvorgangs zu halten und um den Schalter 19 zu Öffnen, wenn eine ausreichende
Abkühlung vorliegt.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann die Eichung des Obergrenzenschalters 56 durch Einstellen
der Mutter 102 gegenüber dem Stab 17 durchgeführt wer-
IQ den,und die Eichung der Betriebstemperatur des
Schalters 19 kann durch Einstellung des Nockens 54 durchgeführt werden. Daher ist es bei diesem Ausführungsbeispiel
möglich, die beiden Schalter getrennt voneinander zu eichen, indem zuerst der Schalter 56
!5 mit der Mutter 102 und danach der Schalter 19 mit
dem Nocken 54 geeicht wird.
Die Eichung kann auch dadurch durchgeführt werden, daß zuerst der Nocken 54 eingestellt wird, um einen
2Q genauen Abstand zwischen dem Ende des Prellelements
76 und der Rippe 82 in dem Zeitpunkt, in welchem der Schalter 19 betätigt ist, zu bilden. Dann wird die
Mutter 102 eingestellt, um den Obergrenzenschalter 56 zu eichen. Wenn die Eicheinstellung des Nockens
. 54 korrekt ist, bewirkt auch die Einstellung der Mutter 102, daß der Schalter 19 richtig geeicht ist.
. Wenn erwünscht, kann die Mutter 102 durch eine Hülse
105 ersetzt werden, die an das Ende des Stabes 17
gQ angeschweißt wird, nachdem sich der Stab und das Rohr
relativ zueinander in die richtige Eichstellung bewegt haben, wie in Fig. 4 dargestellt ist. Da die
Hülse 105 in die richtige Stellung bezüglich des Stabes vor dem Schweißen gebracht wird, ergibt diese
gt Anordnung die Einstellung oder Eichung des Obergrenzenschalters.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist es nicht
— 1 o~
notwendigfdie Vorrichtung durch den Einbau von Prellelementen
zu eichen, die eine Länge haben, die ausgewählt ist, um eine richtige Eichung für eine spezielle
Anordnung zu ergeben. Statt dessen ermöglicht es diese Eichung durch die Verwendung des Nockens 54,
daß dieser Vorgang nach dem Zusammenbau durchgeführt werden kann.
Es sei hervorgehoben, daß das Prellelement 76 von den
Schalteranordnungen und nicht von dem Gehäuse 10 abgestützt
wird. Es wird auf Pig. 3 bezug genommen. Die Öffnung 110 in dem Arm 36, durch welche das Prellelement
76 seitlich hindurchgeht, positioniert das Ende des Prellelements neben dem Kopf 78, und der feste
Kontaktträgerarm 57 ist mit einer Öffnung 111 versehen, die das Ende des Prellelements am Ende neben dem
Schalter 56 seitlich positioniert und führt. Die Öffnung 112 in der Wand 13 ist so bemessen, daß das
Prellelement nicht an der Oberfläche der Öffnung angreift. Bei einer solchen Anordnung zur Führung des
Prellelements 76 ist es nicht notwendig, die Öffnung 112 mit engen Toleranzen zu bilden, die sonst nötig
wären. Dies ist vorteilhaft, wenn das Gehäuse aus einem keramischen Material hergestellt ist, dessen
Verarbeitung mit hoher Maßpräzision teuer ist. Da ferner der Schalter 19 normalerweise offen ist, wird
das Prellelement in Eingriff mit dem Ende des Stabes
vorgespannt. Daher wird das Prellelement vollständig
durch die Schalter geführt und positioniert und hat keinen Kontakt mit dem Gehäuse 10.
Die dargestellte Kippanordnung 1st ebenfalls kostengünstig, wenn sie mit Anordnungen des Standes der
Technik, der in einigen der oben genannten Patente dargestellt ist, verglichen wird. Das Lagerteil 97
kann durch einen einfachen Preßvorgang aus Blech hergestellt werden,um seine Kosten zu vermindern.
Da der Stab 17 so bemessen ist, daß er durch die
— Ί y —
öffnung 99 mit einem verhältnismäßig guten Sitz
hindurchgeht, bewirkt jede Kippbewegung der Sonde den Eingriff des Stabes 17 mit der Wand der öffnung
99 und erzeugt eine entsprechende Bewegung des Lagerteiles 97 bezüglich der gekrümmten Oberfläche 94,
um die richtige Ausrichtung der verschiedenen Teile aufrecht zu erhalten. Da ferner die öffnung 96 mit
einem erheblichen Freiraum um den Stab 17 herum gebildet ist, kann eine solche Bewegung des Stabes
während des Kippens der Sonde durchgeführt werden.
Vorzugsweise wird der Krümmungsradius des gekrümmten
Abschnitts 94 so ausgewählt, daß die Kippbewegung die Eichung der Vorrichtung nicht merklich beeinträchtigt.
Die Erfindung gestattet es, einen Kombinationsthermostaten, der z.B. als Heißlicht und Obergrenze
in einer glattflächigen Zone verwendet werden kann, genau herzustellen, ohne selektive Einpassung
und mit verhältnismäßig niedrigen Kosten. Da ferner die Schalter eine Schnappwirkung haben,
sind Radiostörungen kein Problem. Außerdem wird der Schalter 19 nicht beschädigt, selbst wenn er
einer beträchtlichen Überbewegung nach dem Schließen ausgesetzt ist, da er einen solchen Aufbau hat, bei
welchem die Betätigung des Schalters an einer Stelle vorgenommen wird, die von der Befestigung des Armes
36 und von den Kontakten 21 und 44 erheblich entfernt
ist. Folglich können die beiden Schalter so geeicht werden, daß sie bei stark verschiedenen Temperaturen
problemlos arbeiten.
Obgleich die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung gezeigt und beschrieben worden ist, ist es klar,
daß verschiedene Abwandlungen und Neuanordnungen der Teile gemacht werden können, ohne vom Umfang der Erfindung
abzuweichen, wie sie hier geoffenbart und beansprucht worden ist.
Claims (16)
1. Thermisch reagierende Schaltvorrichtung, gekennzeichnet durch ein Gehäuse, eine Temperatursonde
mit einem Rohr und einem durch das Rohr gehenden Stab, wobei das Rohr und der Stab
aus Werkstoffen mit verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten hergestellt sind, eine Kipp
einrichtung, die ein Ende des Rohres an dem Gehäuse hält und dem Rohr und dem Stab eine Kippbewegung
gegen das Gehäuse gestattet, wobei die Kippeinrichtung ein erstes Teil aufweist, das
eine gekrümmte Oberfläche hat, die ein Teil einer Kugel ist, und ein zweites Teil aufweist, das
eine kreisförmige Fläche hat, die mit der gekrümm ten Oberfläche in Eingriff bringbar und entlang
dieser bewegbar ist, wobei eines der Teile von dem Gehäuse abgestützt wird und eine erste zentrale
öffnung hat, durch welche der Stab mit er-
heblichem Spiel hindurchgeht/ wobei das andere Teil eine zweite zentrale öffnung hat, durch welche
der Stab mit verhältnismäßig geringem Spiel hindurchgeht, wobei das eine Ende des Rohres an einem
im wesentlichen ebenen Abschnitt des zweiten Teiles um die zweite zentrale öffnung herum angreift, wobei
das andere Ende des Rohres mit dem Stab verbunden ist, durch eine Federeinrichtung, die mit dem Stab
verbunden ist, um den Stab zu spannen, das eine Ende des Rohres gegen das zweite Teil vorzuspannen und
das zweite Teil selbst gegen das erste Teil vorzuspannen, wobei eine Kippbewegung des Rohres bewirkt,
daß der Stab an den Seiten der zweiten öffnung angreift und selbst eine Bewegung des zweiten Teiles
gegen das erste Teil hervorruft, um die korrekte Ausrichtung des zweiten Teiles bezüglich des Rohres
und des Stabes aufrecht zu erhalten, und durch eine Schalteinrichtung, die in dem Gehäuse angeordnet ist
und ansprechend auf eine unterschiedliche thermische
Ausdehnung und Zusammenziehung des Stabes und Rohres betätigbar ist.
2. Schaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Teil und das zweite Teil
aus Blech hergestellt sind und jeweils eine im wesentlichen gleichmäßige Dicke haben.
3. Schaltvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder zwischen einem Ende
des Stabes und dem einen Teil angeordnet ist, um den Stab unter Zug und das Rohr unter Druck zu setzen
und die Teile im Eingriff zu halten.
4. Doppeltemperaturthermostat, gekennzeichnet durch ein Gehäuse, einen ersten und einen zweiten
Schalter in dem Gehäuse,einen sich unterschiedlich ausdehnenden, temperaturfühlenden, sondenartigen
Steller, der an dem Gehäuse angebracht ist und einen
Ausgabeteil hat, der relativ zu dem Gehäuse infolge von Temparaturänderungen beweglich ist, einen einheitlichen
Schalterbetätiger, der von dem Ausgabeteil entlang einer Wirkungslinie des Sondenstellers
bewegbar ist, wobei der Betätiger voneinander beabstandete erste und zweite Oberflächen hat, die im
wesentlichen senkrecht zu der Wirkungsiinie verlaufen,
wobei die erste Oberfläche bei einer Bewegung des Betätigers in eine erste Stellung an dem ersten
Schalter angreift und diesen betätigt, wobei die zweite Oberfläche bei einer Bewegung des Betätigers
in eine zweite Stellung an dem zweiten Schalter angreift und diesen betätigt und wobei der Betätiger
durch die Schalter für eine Bewegung entlang der Wirkungslinie geführt wird.
5. Doppeltemperaturthermostat nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Betätiger in Richtung der Wirkungslinie ausgestreckt ist, die erste und
zweite Oberfläche längs des Betätigers voneinander beabstandet sind, der erste Schalter an dem Betätiger
an einem Ende angreift und das eine Ende seitlich abstützt und der zweite Schalter an dem Betätiger
an dem anderen Ende angreift und das andere Ende seitlich abstützt.
6. Doppeltemperaturthermostat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Schalter
einen elastischen Arm hat, der eine Federkraft auf den Betätiger aufbringt, um den Betätiger gegen den
Ausgabeteil federnd vorzuspannen.
7. Doppeltemperaturthermostat nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schalter für den Betrieb bei erheblich verschiedenen Temperaturen
geeicht sind und der elastische Arm des ersten Schalters so gebaut ist, daß er eine beträchtliche
Uberbewegung aushält.
8. Doppeltemperaturthermostat nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus einem
keramischen Werkstoff besteht, das hohe Temperaturen aushalten kann.
9. Doppeltemperaturthermostat nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätiger keinen
Kontakt mit dem Gehäuse hat und nur durch die Schalter seitlich positioniert ist.
10. Doppeltemperaturthermostat, gekennzeichnet durch ein Gehäuse, einen ersten und einen zweiten
Sehalter, der in dem Gehäuse angeordnet ist, einen tcmporaturfühlondcn,sondenartigen Stoller, dor an
dem Gehäuse angebracht ist und einen Ausgabeteil hat, der relativ zu dem Gehäuse infolge von Temperaturänderungen
beweglich ist, einen einheitlichen Schalterbetätiger,
der von dem Ausgabeteil entlang einer Wirkungslinie bewegbar ist, wobei der Betätiger voneinander
beabstandete erste und zweite Oberflächen hat, die im wesentlichen senkrecht zu der Wirkungslinie verlaufen, wobei die erste Oberfläche bei
einer Bewegung des Betätigers in eine erste Stellung an dem ersten Schalter angreift und diesen betätigt,
wobei die zweite Oberfläche bei einer Bewegung des Betätigers in eine zweite Stellung an dem zweiten
Schalter angreift und diesen betätigt und wobei der erste Schalter eine erste Einstelleinrichtung aufweist,
um die erste Stellung einstellen zu können, ohne die zweite Stellung einzustellen.
11. Doppeltemperaturthermostat nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde so zusammengebaut
wird, daß der zweite Schalter geeicht wird.
12. Doppeltemperaturthermostat nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde eine zweite Einstellung zum Eichen der Betriebstemperatur des
zweiten Schalters hat.
13. Doppeltemperaturthermostat nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sonde ein Rohr und einen Stab aufweist, der durch das Rohr verläuft,
wobei die zweite Einstellung am Ende der Sonde angeordnet ist, das von dem Betriebsteil entfernt ist.
10
14. Doppeltemperaturthermostat nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Einstellung aus einer Mutter besteht, die auf den Stab aufgeschraubt
ist und betätigbar ist, um die Stellung des Ausgabeteiles gegenüber dem Gehäuse zu regulieren.
15. Doppeltemperaturthermostat nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schalter ein
Schalter mit Schnappwirkung ist und die erste Einstellung arbeitet, um die Schnappstellung des ersten
Schalters einzustellen.
16. Doppeltemperaturthermostat nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Einstellung
ein Nocken ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US59037784A | 1984-03-16 | 1984-03-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3508585A1 true DE3508585A1 (de) | 1985-09-19 |
Family
ID=24362005
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853508585 Withdrawn DE3508585A1 (de) | 1984-03-16 | 1985-03-11 | Doppeltemperaturthermostat |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS60211722A (de) |
| AT (1) | AT387664B (de) |
| DE (1) | DE3508585A1 (de) |
| GB (1) | GB2156157B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4029351A1 (de) * | 1990-09-15 | 1992-03-19 | Ego Elektro Blanc & Fischer | Temperaturfuehler |
| DE102005057105A1 (de) * | 2005-11-25 | 2007-05-31 | E.G.O. Elektro-Gerätebau GmbH | Temperaturerfassungseinrichtung für eine Heizeinrichtung sowie ein Verfahren zur Ansteuerung einer Heizeinrichtung |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4006903A1 (de) * | 1990-03-06 | 1991-09-12 | Rathgeber Kg | Temperatur-regler |
| AT402456B (de) * | 1995-02-28 | 1997-05-26 | Electrovac | Temperaturfühler |
| AT409680B (de) * | 2001-04-17 | 2002-10-25 | Electrovac | Temperaturbegrenzer |
| EP1569257B1 (de) | 2004-02-24 | 2006-07-12 | Electrovac, Fabrikation elektrotechnischer Spezialartikel Gesellschaft m.b.H. | Temperaturfühler |
| DE102006057260A1 (de) * | 2006-11-22 | 2008-05-29 | E.G.O. Elektro-Gerätebau GmbH | Schalteinrichtung für eine Heizeinrichtung |
| US8067707B2 (en) * | 2007-10-31 | 2011-11-29 | Illinois Tool Works Inc. | Self-calibrating sensor device |
| DE102009038960A1 (de) * | 2009-08-19 | 2011-02-24 | E.G.O. Elektro-Gerätebau GmbH | Temperaturfühler und Verfahren zur Justierung eines solchen Temperaturfühlers |
| GB2474238B (en) * | 2009-10-06 | 2013-12-04 | Heatrod Elements Ltd | Improvements in and relating to thermostats |
| DE102013111202A1 (de) * | 2013-10-10 | 2015-04-16 | Werner Reiter | Temperaturregler |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3732518A (en) * | 1972-07-13 | 1973-05-08 | Therm O Disc Inc | Thermostat with multi-position sensing element |
| US3909592A (en) * | 1973-11-07 | 1975-09-30 | Polaris Fabrikker As | Stove top assembly |
| US4135081A (en) * | 1974-05-10 | 1979-01-16 | Karl Fischer | Electric cooking plate with a temperature limiter |
| US4215332A (en) * | 1978-11-20 | 1980-07-29 | Therm-O-Disc, Incorporated | Probe thermostat with swivel |
| GR69904B (de) * | 1979-10-27 | 1982-07-20 | Ego Elektro Blanc & Fischer | |
| NZ196104A (en) * | 1980-02-01 | 1984-08-24 | Micropore International Ltd | Cooker plate with twin element:thermal cut-out for one |
| US4400679A (en) * | 1981-09-21 | 1983-08-23 | Therm-O-Disc, Incorporated | Snap acting switch for thermostats |
-
1985
- 1985-03-11 DE DE19853508585 patent/DE3508585A1/de not_active Withdrawn
- 1985-03-12 GB GB08506379A patent/GB2156157B/en not_active Expired
- 1985-03-15 JP JP5320085A patent/JPS60211722A/ja active Pending
- 1985-03-15 AT AT77185A patent/AT387664B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4029351A1 (de) * | 1990-09-15 | 1992-03-19 | Ego Elektro Blanc & Fischer | Temperaturfuehler |
| US5208574A (en) * | 1990-09-15 | 1993-05-04 | E.G.O. Elektro-Gerate Blanc U. Fischer | Temperature sensor |
| DE102005057105A1 (de) * | 2005-11-25 | 2007-05-31 | E.G.O. Elektro-Gerätebau GmbH | Temperaturerfassungseinrichtung für eine Heizeinrichtung sowie ein Verfahren zur Ansteuerung einer Heizeinrichtung |
| EP1791395A3 (de) * | 2005-11-25 | 2008-09-10 | E.G.O. ELEKTRO-GERÄTEBAU GmbH | Temperaturerfassungseinrichtung für eine Heizeinrichtung sowie Verfahren zur Ansteuerung einer Heizeinrichtung |
| US7543984B2 (en) | 2005-11-25 | 2009-06-09 | E.G.O. Elektro-Geraetebau Gmbh | Temperature sensor for a heating mechanism and method for controlling the heating mechanism |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2156157A (en) | 1985-10-02 |
| GB2156157B (en) | 1987-11-18 |
| AT387664B (de) | 1989-02-27 |
| JPS60211722A (ja) | 1985-10-24 |
| GB8506379D0 (en) | 1985-04-11 |
| ATA77185A (de) | 1988-07-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0225490B1 (de) | Temperaturbegrenzer | |
| DE3508585A1 (de) | Doppeltemperaturthermostat | |
| EP2287877B1 (de) | Temperaturfühler und Verfahren zur Justierung eines solchen Temperaturfühlers | |
| DE3232511A1 (de) | Zustandsabfuehlschaltvorrichtung, thermostat und verfahren zu dessen herstellung | |
| DE19703321C2 (de) | Vorrichtung zur Verstellung des Stößels eines Ventils | |
| DE3014938A1 (de) | Thermostatbaugruppe | |
| EP1887834B1 (de) | Temperaturfühler | |
| DE69901727T2 (de) | Thermisches relais mit blattfeder vorrichtung | |
| EP0481355B1 (de) | Schaltegerät mit einer Einrichtung zur Steuerung eines Umgebungs-Einflusses | |
| DE69312256T2 (de) | Schalter mit Kalibriermechanismus | |
| DE2838703C2 (de) | Thermostatischer Regler | |
| DE847031C (de) | Elektrischer Temperaturregler | |
| DE19609987C2 (de) | Steuereinrichtung für ein Mehrwegeventil | |
| DE894469C (de) | Bimetallregler, insbesondere Bimetalltemperaturregler | |
| DE2218280C3 (de) | Massekochplatte mit thermostatischem Temperaturregler | |
| DE1141739B (de) | Energieregler fuer ein elektrisches Heizgeraet | |
| DE3943251C2 (de) | ||
| DE3878979T2 (de) | Temperaturbeeinflusste vorrichtung und ausschalter. | |
| DE60312294T2 (de) | Verfahren zur Steuerung der Stromversorgung des Widerstandes für einen Barbecues | |
| DE1523459A1 (de) | Anzeige- und Steuereinrichtung | |
| DE1551956A1 (de) | Waermeempfindliche Schaltvorrichtung zur UEberwachung eines Gasbrenners od.dgl. | |
| EP0057460A2 (de) | Regeleinrichtung für die Temperatur elektrisch beheizter Geräte | |
| DE1144813B (de) | Als Waermefuehler verwendbare Bimetallschnappfeder | |
| DE3413454C2 (de) | ||
| DE1440985A1 (de) | Thermostatische Schaltvorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |