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DE3508177C2 - Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungsmaterials - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungsmaterials

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DE3508177C2
DE3508177C2 DE3508177A DE3508177A DE3508177C2 DE 3508177 C2 DE3508177 C2 DE 3508177C2 DE 3508177 A DE3508177 A DE 3508177A DE 3508177 A DE3508177 A DE 3508177A DE 3508177 C2 DE3508177 C2 DE 3508177C2
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Kenichi Masuyama
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Toshimitu Okutu
Norio Nasu
Nobuo Aoki
Masaaki Fujiyama
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Fuji Photo Film Co Ltd
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungsmaterials nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Magnetische Aufzeichnungsmaterialien vom Beschichtungstyp werden durch Dispergieren ferromagnetischer Teilchen in einem Binder, Aufschichtung der erhaltenen magnetischen Beschichtungsmasse auf einem nichtmagnetischen Schichtträger und Ausübung einer magnetischen Orientierung sowie einer Glättungsbehandlung, falls erforderlich, hergestellt.
In letzter Zeit wurden verschiedene Verbesserungen unternommen, da bessere Charakteristika für magnetische Aufzeichnungsmaterialien, wie Magnetbänder, gefordert werden. Eine der zur Verbesserung anstehenden erforderlichen Eigenschaften bezieht sich auf das S/N-Verhältnis. Um das S/N-Verhältnis eines Magnetbandes zu verbessern, wurde vorgeschlagen, ferromagnetische Teilchen mit einer kleineren Teilchengröße zu verwenden, d. h. solche mit einer größeren spezifischen Oberfläche. In diesem Falle ist es notwendig, daß die ferromagnetischen Teilchen homogen in einem Binder dispergiert sein müssen und die beschichtete Oberfläche einer Magnetschicht glatt ist. Bei abnehmender Teilchengröße der ferromagnetischen Teilchen wird es jedoch schwieriger, die ferromagnetischen Teilchen in dem Binder homogen zu dispergieren, wodurch die magnetische Orientierung der ferromagnetischen Teilchen und die Oberflächenglätte der Magnetschicht geschädigt werden, so daß ein höheres S/N-Verhältnis nicht erhalten werden kann.
Um die Dispergierbarkeit der ferromagnetischen Teilchen zu verbessern, wurden verschiedene Binder und Dispergierhilfsmittel untersucht und es wurden auch Misch- und Knetverfahren unter Anwendung verschiedener Misch- und Knetvorrichtungen, beispielsweise einer Zwei-Walzenmühle, einer Drei-Walzenmühle, eines offenen Kneters, eines Druckkneters oder eines kontinuierlichen Kneters eingesetzt, wie beispielsweise in T. C. PATTON, Paint Flow and Pigment Dispersion (John Wiley & Sons, 1964) und den US-PS 2 581 414 und 2 855 156 beschrieben ist.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung wurden Misch- und Knetverfahren zur Verbesserung der Dispergierbarkeit eingesetzt, um ein Magnetband mit einem höheren S/N-Verhältnis zu erhalten.
Wie vorstehend angegeben, sind eine Zwei-Walzenmühle, eine Drei-Walzenmühle, ein offener Kneter, ein Druckkneter und ein kontinuierlicher Kneter für das Vermischen und Verkneten der Beschichtungsmasse für ein Magnetband bekannt. Jedoch hängt bei Anwendung irgendeiner dieser Vorrichtungen das Ausmaß des Vermischens und Verknetens von der Qualität der ferromagnetischen Teilchen und den relativen Mengen von Binder und Lösungsmittel ab und es ist äußerst schwierig, eine Beschichtungsmasse mit der gewünschten Dispergierbarkeit herzustellen. Die Schwierigkeiten nehmen zu, wenn die Teilchengröße der ferromagnetischen Teilchen kleiner wird. Es ist somit schwierig, ein Magnetband mit besserer Dispergierbarkeit und einem höheren S/N-Verhältnis zu erhalten, wenn ferromagnetische Teilchen mit kleinerer Teilchengröße verwendet wurden und nach einem üblichen Verfahren dispergiert wurden.
Aus der DE-A 32 26 937 ist ein Magnet-Aufzeichnungsmedium mit einem nichtmagnetischen Substrat und einer Metallpulver enthaltenden Magnetschicht bekannt, wobei auf dem nichtmagnetischen Substrat eine vorwiegend aus magnetisierbarem Pulver und Binder zusammengesetzte untere Magnetschicht ausgebildet ist und auf die untere Magnetschicht eine vorwiegend aus einem magnetisierbaren Pulver und Binder zusammengesetzte obere Magnetschicht aufgebracht ist, wobei für die Magnetschichten ferromagnetische Metallpulver mit unterschiedlichen spezifischen Oberflächenbereichen verwendet werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungsmaterials anzugeben, welches gut dispergierte ferromagnetische Teilchen enthält, ein hohes Rechteckverhältnis und ein hohes S/N-Verhältnis aufweist.
Diese Aufgabe wird durch das im Anspruch 1 angegebene Verfahren gelöst.
Die Unteransprüche geben vorteilhafte Ausgestaltungen dieses Verfahrens an.
Im Rahmen der Erfindung wurden ausgedehnte Untersuchungen hinsichtlich des Dispergierverfahrens und der physikalischen Eigenschaften der ferromagnetischen Teilchen unternommen und infolge hiervon wurde gefunden, daß, falls ferromagnetische Teilchen mit einer besonders großen spezifischen Oberfläche mit einem Binder vermischt und verknetet werden, diese Vermischung und Verknetung zufriedenstellend ausgeführt werden kann, wenn ferromagnetische Teilchen Feuchtigkeit in einem bestimmten Betrag adsorbieren und eine Vordispergierstufe, eine Mischstufe und eine Dispergierstufe angewandt werden.
Die ferromagnetischen Teilchen, die in der Erfindung verwendet werden können, umfassen ferromagnetische Eisenoxidteilchen entsprechend der Formel FeOx und Co-haltiges FeOx (4/3≦x≦3/2) und ferromagnetische Chromdioxidteilchen. Diese besitzen spezifische SBET-Oberflächen von 35 m²/g oder mehr.
Es können beliebige Verfahren zur Bildung von ferromagnetischen Teilchen mit einem Wassergehalt, welcher innerhalb des Bereiches der vorliegenden Erfindung eingeregelt ist, angewandt werden. Beispielsweise kann das Wasser an die ferromagnetischen Teilchen in der Stufe der Herstellung des mit Co versetztem ferromagnetischem Eisenoxid geliefert werden. Das heißt, in den Stufen der Aufschichtung von Cobaltverbindungen auf magnetische Eisenteilchen, der Wasserwäsche, Filtration und Trocknung kann der Wassergehalt während der Trocknungsstufe eingeregelt werden. Alternativ kann eine Stufe zur Lieferung von Wasser bei einer späteren Stufe zugefügt werden.
Der Wassergehalt gemäß der vorliegenden Erfindung wird entsprechend dem Prinzip der Bestimmung des Wassergehaltes nach der Karl-Fischer-Methode gemessen.
Das Karl-Fischer-Reagens reagiert mit Wasser in folgender Weise:
I₂ + SO₂ + 3 C₅H₅N + H₂O → 2 C₅H₅N · HJ + C₅H₅N · SO₃ (1)
Bei der coulometrischen Karl-Fischer-Tritration wird Jod nach (2) in direktem Verhältnis zu der Menge der Elektrizität entsprechend dem Faraday-Gesetz erzeugt. Wenn die Probe zu einer anodischen Lösung, worin Jodionen und Schwefeldioxid die Hauptkomponenten sind, zugesetzt wird,
2J--2e → J₂ (2)
reagiert das Wasser in der Probe mit dem elektrolytisch erzeugten Jod entsprechend (1).
Ein Mol Jod reagiert quantitativ mit 1 Mol Wasser. Somit sind 1 mg Wasser äquivalent zu 10,71 Coulomb. Auf Grund dieses Prinzips kann der Wassergehalt direkt aus der Ladungsmenge (Coulomb) bestimmt werden, die für die Elektrolyse erforderlich ist.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es notwendig, daß der optimale Wassergehalt der ferromagnetischen Teilchen zunimmt, wenn die spezifische Oberfläche der ferromagnetischen Teilchen größer wird.
Es wurde üblicherweise angenommen, daß bei Absenkung des Wassergehalts der ferromagnetischen Teilchen eine homogenere Dispersion erhalten würde, da angenommen wurde, daß der niedrigere Wassergehalt die Teilchen mit dem Lösungsmittel verträglich macht und die Anwesenheit von Wasser eine Reaktion zwischen Polyisocynat und Wasser verursacht. Jedoch wurde in der vorliegenden Erfindung gefunden, daß sich diese Tendenz ändert, wenn die ferromagnetischen Teilchen aus groben Teilchen bestehen.
In der ersten Stufe (1) des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die mit Feuchtigkeit eingeregelten ferromagnetischen Teilchen in einem Binder vordispergiert.
Es kann eine Zwei-Walzenmühle, eine Drei-Walzenmühle, ein offener Kneter, ein Druckkneter oder ein kontinuierlicher Kneter zum Vermischen und Verkneten der ferromagnetischen Feinteilchen mit einer spezifischen SBET-Oberfläche von 35 m²/g oder mehr mit dem Binder zu deren homogener Dispergierung verwendet werden.
Der Zeitraum für die Dispergierung beträgt vorzugsweise 10 Minuten bis 6 Stunden.
In der zweiten Stufe (2) werden ein zusätzlicher Binder und ein Gleitmittel zugesetzt und unter Anwendung eines Sandschleifgerätes, einer Kugelmühle oder einem Attritor vermischt und dispergiert.
Der Zeitraum für das Vermischen und Dispergieren beträgt vorzugsweise 30 Minuten bis 12 Stunden.
Falls ferromagnetische Teilchen mit einer spezifischen SBET-Oberfläche von 30 m²/g und einem Wassergehalt von 0,3 Gew.-% bis 1,2 Gew.-% (bezogen auf das Gewicht der ferromagnetischen Teilchen) verwendet werden, kann die Dispergierung praktisch homogen unter Anwendung verschiedener Misch- und Knetgeräte durchgeführt werden.
Falls jedoch ferromagnetische Teilchen mit einer spezifischen SBET-Oberfläche von 35 m²/g verwendet werden, ist es notwendig, daß die ferromagnetischen Teilchen einen Wassergehalt von mindestens 0,8 Gew.-% und vorzugsweise von 0,8 Gew.-% bis 1,6 Gew.-% besitzen und daß die vorstehend angegebene Vordispergierstufe (1) und Misch- und Dispergierstufe (2) ausgeführt werden.
Falls ferromagnetische Teilchen mit einem Wassergehalt innerhalb des vorstehend angegebenen Bereiches verwendet werden und die Beschichtungsmasse durch Vermischen, Verkneten und Dispergieren der ferromagnetischen Teilchen hergestellt wurde, wobei Binder und Gleitmittel verwendet wurden, besitzt das erhaltene Magnetband ein höheres Rechteckverhältnis (SQ), einen ausgezeichneten Glanz und ein höheres S/N-Verhältnis.
Falls lediglich die zweite Stufe ohne die erste Stufe der Vordispergierung unter Anwendung von ferromagnetischen Teilchen mit einem Wassergehalt im vorstehend angegebenen Bereich durchgeführt wird, kann das gewünschte magnetische Aufzeichnungsmaterial nicht erhalten werden.
Wenn der Wassergehalt niedriger als der vorstehend angegebene Bereich ist, kann das Vermischen und Verkneten nicht zufriedenstellend durchgeführt werden und da die ferromagnetischen Teilchen nicht homogen dispergierbar sind, besitzt das erhaltene Magnetband ein niedrigeres Rechteckverhältnis und ein niedrigeres S/N-Verhältnis.
Wenn der Wassergehalt höher als im vorstehend angegebenen bevorzugten Bereich ist, kann das Vermischen und Verkneten zufriedenstellend ausgeführt werden. Jedoch zeigt die überschüssige Menge des auf der Oberfläche der ferromagnetischen Teilchen vorliegenden Wassers eine Tendenz zur Reaktion mit Isocyanatverbindungen, welche in der Endstufe zur Herstellung der Beschichtungsmasse zugesetzt werden, wodurch die Topflebensdauer der Beschichtungsmasse verkürzt wird und die Oberflächeneigenschaften des erhaltenen Magnetbandes eine Tendenz zur Schädigung zeigen. Infolgedessen zeigt das S/N-Verhältnis des Bandes eine Tendenz zur Abnahme.
Die in der Vordispergierstufe eingesetzten Binder und Lösungsmittel können solche sein, wie sie allgemein zur Herstellung von Magnetbändern vom Beschichtungstyp verwendet werden, wie sie beispielsweise in der US-A- 4 135 016 beschrieben sind. Beispiele für Binder sind thermoplastische Harze, wie Vinylchlorid- und Vinylacetatharze, Vinylchlorid- und Vinylidenchloridharze, Celluloseharze, Acetalharze, Urethanharze oder Acrylnitril- und Butadienharze. Sie können allein oder in Kombination verwendet werden. Beispiele für im Rahmen der Erfindung verwendbare Lösungsmittel umfassen Ketone, wie Aceton, Methyläthylketon, Methylisobutylketon, Ethylisobutylketon oder Cyclohexanon, Ester, wie Methylacetat, Ethylacetat, Butylacetat oder Monoethyläther von Glykolacetat, Glykolether, Glykoldimethylether oder Dioxan, aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Benzol, Toluol oder Xylol oder chlorierte Kohlenwasserstoffe, wie Methylenchlorid, Ethylenchlorid, Tetrachlorkohlenstoff, Chloroform, Äthylenchlorhydrin oder Dichlorbenzol. Sie können allein oder in Kombination verwendet werden. Nicht-polare Lösungsmittel sind insbesondere bevorzugt, um das Vermischen und Verkneten zufriedenstellend auszuführen.
Beim Vermischen und Dispergieren der zweiten Stufe können Schleifmittel, Gleitmittel und Lösungsmittel, wie sie beispielsweise in der US-A-4 135 016 aufgeführt sind, zusätzlich zu den zusätzlichen Bindern zugegeben werden. Lösungsmittel und Binder können die gleichen sein, wie sie bei der Vordispergierung der ersten Stufe angewandt wurden. Verwendbare Gleitmittel umfassen beispielsweise Fettsäuren, Fettsäureester, Siliconöl, Molybdändisulfid, Wolframdisulfid, Graphit oder Ruß. Verwendbare Schleifmittel umfassen α-Al₂O₃, Siliciumcarbid, Chromoxid (Cr₂O₃), Corund, künstlicher Corund, Diamant, künstlicher Diamant, Granat, Smaragd und Titanoxid (%TiO₂ und TiO).
In der Stufe (3) wird die magnetische Beschichtungsmasse, die durch Vermischen, Verkneten und Dispergierung der ferromagnetischen Teilchen, Bindern und Gleitmittel, erhalten wurde, auf einen nicht-magnetischen Schichtträger aufgeschichtet.
Die Verfahren zur Aufschichtung einer magnetischen Schicht auf einen nicht-magnetischen Schichtträger umfassen eine Luftaufstreichbeschichtung, eine Blattbeschichtung, eine Stabbeschichtung, eine Extrudierbeschichtung, eine Luftmesserbeschichtung, eine Quetschbeschichtung, eine Eintauchbeschichtung, eine Umkehrwalzenbeschichtung, eine Übertragungswalzenbeschichtung, eine Gravürbeschichtung, eine Polsterbeschichtung, eine Gußbeschichtung, eine Sprühbeschichtung und eine Spinnbeschichtung. Andere Verfahren können gleichfalls angewandt werden. Spezifische Erläuterungen sind im einzelnen in "Coating Engineering", Seite 253 bis 277, Asakura Shoten (20. März 1971) gegeben.
Ein mehrschichtiges magnetisches Aufzeichnungsmaterial wird durch Aufschichtung einer magnetischen Schicht nach irgendeinem dieser Beschichtungsverfahren und deren Trocknung hergestellt, welches kontinuierlich wiederholt wird, um eine mindestens zweischichtige Magnetschicht herzustellen. Zwei- oder mehrschichtige Magnetschichten können auch nach dem gleichzeitigen Mehrschichtbeschichtungsverfahren hergestellt werden, wie in der JP-A-58-98803 (DE-A- 23 09 159) und der JP-A-48-99233/73 (DE-A-23 09 158) angegeben ist.
Die magnetische Schicht wird so aufgezogen, daß die Trocknungsdicke etwa 0,5 bis 12 µm beträgt. Wenn eine mehrschichtige magnetische Schicht gewünscht wird, wird sie so aufgeschichtet, daß die Gesamtstärke der Schicht innerhalb des vorstehenden Bereiches liegt. Die optimale Trocknungsstärke wird durch den gewünschten Verwendungszweck, die Form und die Standardwerte des magnetischen Aufzeichnungsmaterials bestimmt.
Die in dieser Weise hergestellte magnetische Schicht, die auf den Schichtträger aufgeschichtet ist, wird der magnetischen Orientierung gewünschtenfalls unterworfen und wird getrocknet. Sie wird auch einer Oberflächenglättungsbehandlung unterworfen, wie beispielsweise in den US-A-3 473 960 und 4 135 016 beschrieben, oder gewünschtenfalls zu einer speziellen Form geschlitzt, um das magnetische Aufzeichnungsmaterial gemäß der Erfindung herzustellen.
Es wurde gefunden, daß ein magnetisches Aufzeichnungsmaterial mit einer glatten Oberfläche und einer ausgezeichneten Abnützungsbeständigkeit hergestellt werden kann, wenn das magnetische Aufzeichnungsmaterial einer Oberflächenglättungsbehandlung unterworfen wird. Die Oberflächenglättungsbehandlung kann eine Oberflächenglättungsbehandlung vor der Trocknung der magnetischen Schicht oder eine Kalandrierbehandlung nach der Trocknung der magnetischen Schicht sein.
Das in dieser Weise hergestellte magnetische Aufzeichnungsmaterial entsprechend den vorstehend aufgeführten Stufen besitzt eine ausgezeichnete Dispergierbarkeit, ein höheres Rechteckverhältnis (SQ) und ein höheres S/N-Verhältnis.
Das magnetische Aufzeichnungsmaterial gemäß der vorliegenden Erfindung kann mit den Materialien und Verfahren hergestellt werden, die in der japanischen Patentanmeldung 108804/77 entsprechend der US-PS 4 135 016 angegeben sind.
Das folgende Beispiel dient zur weiteren Erläuterung der vorliegenden Erfindung. Im Beispiel sind sämtliche Teile auf das Gewicht bezogen.
Beispiel
Ein Co-haltiges ferromagnetisches Eisenoxid mit einer bestimmten spezifischen Oberfläche (SBET) wird befeuchtet, so daß es einen bestimmten Wassergehalt besitzt. Die Beschichtungsmasse wird entsprechend den folgenden Stufen hergestellt und nach einem Umkehrwalzenbeschichtungsverfahren auf eine Polyethylenterephthalatfolie mit einer Dicke von 14 µm zu einer Trockenstärke von 5 µm aufgetragen und anschließend getrocknet. Die erhaltene magnetische Bahn wird einer Oberflächenglättungsbehandlung unterworfen und wird zu einer Breite von 12,7 mm zur Herstellung eines Magnetbandes geschlitzt.
(1) Stufe zur Herstellung der Beschichtungsmasse unter Einschluß einer Vordispergierstufe
Die folgende Masse wird in einem offenen Kneter während 1 Stunde vordispergiert und vermischt und dann in einem Sandschleifgerät unter Anwendung von Glasperlen (Durchmesser 1,2 mm) dispergiert, so daß eine Beschichtungsmasse erhalten wird.
Masse für die Vordispergierung: A-1
Co-haltiges magnetisches Eisenoxid (spezifische Oberfläche und Wassergehalt aus Tabelle I ersichtlich)
100 Teile
Vinylchlorid-Vinylacetat-Maleinsäureanhydrid-Copolymeres (86 : 13 : 1 auf das Gewicht bezogen, Durchschnittspolymerisationsgrad: 450) "400×110A" 10 Teile
Ruß (durchschnittliche Teilchengröße: 17 nm) 3 Teile
Methylethylketon 50 Teile
Masse für das Vermischen und Dispergieren: B-1
Vordispergierte Flüssigkeit
163 Teile
Urethanharz ("N-2301") 6 Teile
Butylstearat 1 Teil
Cr₂O₃ (durchschnittliche Teilchengröße: 0,3 µm) 2 Teile
Methylethylketon 200 Teile
Fertige Beschichtungsmasse: C-1
Vermischte und dispergierte Flüssigkeit
372 Teile
Stearinsäure 1 Teil
Oleinsäure 1 Teil
Polyisocyanat ("Coronate L") 10 Teile
(2) Stufe zur Herstellung der Beschichtungsmasse ohne Vordispergierstufe
Die folgende Masse wird während 1 Stunde mit einem Sandschleifgerät unter Anwendung von Glasperlen (Durchmesser: 1,2 mm) vermischt und dispergiert und die Beschichtungsmasse in dieser Weise hergestellt.
Masse für das Vermischen und Dispergieren: B-2
Co-haltiges magnetisches Eisenoxid (spezifische Oberfläche und Wassergehalt aus Tabelle I) ersichtlich
100 Teile
Vinylchlorid-Vinylacetat-Maleinsäureanhydrid-Copolymeres (86 : 13 : 1 auf das Gewicht bezogen, durchschnittlicher Polymerisationsgrad: 450) ("400×110A") 10 Teile
Urethanharz ("N-2301") 6 Teile
Ruß (durchschnittliche Teilchengröße: 17 nm) 3 Teile
Cr₂O₃ (durchschnittliche Teilchengröße: 0,3 µm) 2 Teile
Butylstearat 1 Teil
Methylethylketon 250 Teile
Fertige Überzugsmasse: C-2
Vermischte und dispergierte Flüsigkeit
372 Teile
Stearinsäure 1 Teil
Oleinsäure 1 Teil
Polyisocyanat ("Coronate L") 10 Teile
Die dabei erhaltenen Proben werden in folgender Weise bewertet; die Ergebnisse sind in Tabelle I enthalten.
(1) Rechteckverhältnis
Der Wert Br/Bm wird bei Hm 15,92·10⁴ A/m unter Anwendung eines Probevibrierflußmeßgerätes gemessen.
(2) Video S/N
Das S/N-Verhältnis wird gemessen und ist als Relativwert zu einer Probe Nr. 1 eines Bezugsbandes angegeben, wobei ein Geräuschmeßgerät "925C" verwendet wird. Der Geräuschwert wird unter Anwendung eines 10-KHz-Hoch-Paß-Filters und eines 4-MHz-Niedrig-Paß-Filters gemessen.
Es ergibt sich aus Tabelle I, daß das unter Anwendung von ferromagnetischen Teilchen mit einer spezifischen Oberfläche SBET von 35 m²/g oder mehr und mit einem Wassergehalt von 0,8 Gew.-% oder mehr hergestellte Band, welches nach dem Verfahren unter Einschluß der Vordispergierstufe und der Misch- und Dispergierstufe hergestellt war, ausgezeichnete S/N-Eigenschaften zeigt.

Claims (3)

1. Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungsmaterials, bestehend aus einem nichtmagnetischen Substrat und einer ferromagnetische Teilchen enthaltenden Magnetschicht, dadurch gekennzeichnet, daß (1) ferromagnetische Teilchen mit einer spezifischen SBET-Oberfläche von 35 m²/g oder mehr und mit einem eingeregelten Wassergehalt von 0,8 Gew.-% oder mehr mit einem Binder vordispergiert werden, (2) ein zusätzlicher Binder und ein Gleitmittel hierzu zugegeben werden und diese unter Bildung einer Dispersion der magnetischen Beschichtungsmasse vermischt und dispergiert werden und (3) die erhaltene Dispersion der magnetischen Beschichtungsmasse auf einen nichtmagnetischen Schichtträger aufgeschichtet wird.
2. Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungsmaterials nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eingeregelte Wassergehalt der ferromagnetischen Teilchen 0,8 Gew.-% bis 1,6 Gew.-% beträgt.
3. Verfahren zur Herstellung eines magnetischen Aufzeichnungsmaterials nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die spezifische SBET- Oberfläche der ferromagnetischen Teilchen 45 m²/g oder mehr beträgt.
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