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DE3505360A1 - Copolymerlatex - Google Patents

Copolymerlatex

Info

Publication number
DE3505360A1
DE3505360A1 DE19853505360 DE3505360A DE3505360A1 DE 3505360 A1 DE3505360 A1 DE 3505360A1 DE 19853505360 DE19853505360 DE 19853505360 DE 3505360 A DE3505360 A DE 3505360A DE 3505360 A1 DE3505360 A1 DE 3505360A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
monomers
copolymer latex
amount
emulsion polymerization
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19853505360
Other languages
English (en)
Inventor
Toshiro Yokosuka Kanagawa Ishizuka
Daiharu Maeda
Kenzo Miyamoto
Masayoshi Tokio/Tokyo Sekiya
Takahiro Yokohama Kanagawa Shimazoe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeon Corp
Original Assignee
Nippon Zeon Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Zeon Co Ltd filed Critical Nippon Zeon Co Ltd
Publication of DE3505360A1 publication Critical patent/DE3505360A1/de
Granted legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H19/00Coated paper; Coating material
    • D21H19/36Coatings with pigments
    • D21H19/44Coatings with pigments characterised by the other ingredients, e.g. the binder or dispersing agent
    • D21H19/56Macromolecular organic compounds or oligomers thereof obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D21H19/58Polymers or oligomers of diolefins, aromatic vinyl monomers or unsaturated acids or derivatives thereof
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F236/00Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds
    • C08F236/02Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds the radical having only two carbon-to-carbon double bonds
    • C08F236/04Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds the radical having only two carbon-to-carbon double bonds conjugated
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F257/00Macromolecular compounds obtained by polymerising monomers on to polymers of aromatic monomers as defined in group C08F12/00
    • C08F257/02Macromolecular compounds obtained by polymerising monomers on to polymers of aromatic monomers as defined in group C08F12/00 on to polymers of styrene or alkyl-substituted styrenes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F279/00Macromolecular compounds obtained by polymerising monomers on to polymers of monomers having two or more carbon-to-carbon double bonds as defined in group C08F36/00
    • C08F279/02Macromolecular compounds obtained by polymerising monomers on to polymers of monomers having two or more carbon-to-carbon double bonds as defined in group C08F36/00 on to polymers of conjugated dienes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Polymerisation Methods In General (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Copolymerlatex und ein Verfahren zu seiner Herstellung. Die Erfindung betrifft insbesondere einen Copolymerlatex, der beschichtetes Papier mit guter Druckfarben-Aufnahmefähigkeit während des Mehrfarbendrucks nach einem Offset-Druckverfahren liefert, sowie ein Verfahren zu seiner Herstellung.
In den vergangenen Jahren wurden große Mengen an Papier und Pappen, die mit Pigment beschichtet waren, hergestellt und für Druck- und Verpackungszwecke verwendet. Der Hauptzweck des Pigmentüberzugs besteht in allen Fällen darin, die Druckwirkungen und die Verkaufswerte zu erhöhen. Druckverfahren können grob als Reliefdrucken, Offsetdrucken und Tiefdrucken klassifiziert werden. Das Offset-Druckverfahren wird am häufigsten verwendet. Es hat in den vergangenen Jahren erhöhte Anwendung gefunden, da das Offsetdrucken mit einer Rotationspresse möglieh wurde.
Beschichtetes Papier und beschichtete Pappen für das Offsetdrucken wurden in den vergangenen Jahren hinsichtlich der Papiergrundlage, der BeSchichtungsmassen und der Beschichtungsverfahren eingehend untersucht und verschiedene Probleme wurden gelöst. Eine große Schwierigkeit, die noch gelöst werden muß, ist die Druckfarben-Aufnahmefähigkeit bzw. -Empfänglichkeit des beschichteten Papiers und der Pappen während des Mehrfarbendruckens.
Die Druckfarben-Aufnahmefähigkeit während des Mehrfarbendruckens gemäß dem Offset-Druckverfahren bedeutet den Übergang der Farbe auf das Papier bei der zweiten und den darauffolgenden Farben während des Mehrfarbendrucks.
Da ein beschichtetes Papier oder eine Pappe mit schlech-
ter Druckfarben-Aufnahmefähigkeit nur einen ungenügenden Transfer der Druckfarbe bei der zweiten und den darauffolgenden Farben erlaubt, kann die gewünschte Druckwirkung nicht erhalten werden, und der entstehende Druck besitzt einen drastisch reduzierten Verkaufswert. Es ist bekannt, daß die Wasserabsorptionsfähigkeit von Papier die Druckfarben-Aufnahmefähigkeit der zweiten und darauffolgenden Farben bei dem Offset-Mehrfarbendruck (im folgenden einfach als Druckfarben-Aufnahmefähigkeit bezeichnet) stark beeinflußt. Insbesondere verbleibt bei Papier mit schlechter Wasserabsorptionsfähigkeit das "Befeuchtungswasser", das beim Drucken der ersten Farbe verwendet wird, auf der Papieroberfläche und die Übertragung der Druckfarbe für die zweite Farbe auf das Papier wird
15 schlecht.
Die Eigenschaften, die beschichtetes Papier aufweisen muß, sind Adhäsionsfestigkeit, Wasserbeständigkeit, Glanz und Glanz des Drucks wie auch Druckfarben-Aufnahmefähigkeit. Es ist bekannt, daß sich diese Eigenschaften oft widersprechen und daß beispielsweise die Wasserbeständigkeit inkonsistent mit der Druckfarben-Aufnahmefähigkeit ist und die Druckfarben-Aufnahmefähigkeit inkonsistent mit dem Glanz des Druckes ist.
Zur Erhöhung der Druckfarben-Aufnahmefähigkeit von beschichtetem Papier hat man in der Vergangenheit verschiedene Versuche unternommen, beispielsweise (1) den den Anteil an Bindemittel für das Binden des Pigments zu vermindern, (2) ein nicht-plättchenartiges Pigment zu verwenden und das Verhältnis der Poren unter den Pigmentteilchen zu erhöhen oder (3) ein stark hydrophiles Pig-■ ment oder Bindemittel zu verwenden. Unter Verwendung dieser Maßnahmen einzeln oder in Kombination werden beschichtete Papiere für das Offsetdrucken hergestellt und
verwendet. Derart beschichtete Papiere sind jedoch nicht vollständig zufriedenstellend. Diese Verfahren verbessern die Druckfarben-Aufnahmefähigkeit des beschichteten Papiers, es werden jedoch andere Eigenschaften, die das beschichtete Papier ebenfalls besitzen sollte, in gewissem Umfang geopfert.
In der Vergangenheit wurden carboxylierte Styrol/Butadien-Copolymerlatices für die Papierbeschichtung verwendet. Es ist jedoch wünschenswert, sie im Hinblick auf das oben beschriebene Problem zu verbessern. Ein Versuch einer solchen Verbesserung wird in der US-PS 4 381 365, erteilt am 26. April 1983, (Patentinhaber Sumitomo Naugatuck Co., Ltd.) beschrieben. Dort wird ein Copolymerlatex offenbart, der durch zweistufige Polymerisation erhalten wurde.
Der Copolymerlatex dieser US-Patentschrift wird nach einem Verfahren für die "Copolymerisation eines aliphatisehen, konjugierten Dienmonomeren, eines ethylenisch ungesättigten Carbonsäure-Monomeren und eines monoolefinischen Monomeren, die miteinander in einem Gewichtsverhältnis von 19,5-80:0,5-10:10-80 polymerisiert werden" erhalten. Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß
(a) ein Gemisch der Gesamtmenge an aliphatischem, konjugiertem Dienmonomeren, der Gesamtmenge des ethylenisch ungesättigten Carbonsauremonomeren und eines Teils des monoolefinischen Monomeren der Emulsions-Polymerisation unterworfen wird, wobei die Gesamtmenge davon 45 bis 99 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmenge der als Ausgangsmaterial zu verwendenden Monomeren, beträgt (erste Stufe der Polymerisation) und (b) nach oder während der Polymerisation der Rest des monoolefinischen Monomeren in einer Menge von 1 bis 55 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmenge dieser Ausgangs-Monomeren, zugegeben wird und
anschließend die Emulsions-Polymerisation (zweite Stufe der Polymerisation) durchgeführt wird.
Jedoch ergibt die Verwendung des Copolymerlatex, der nach diesem Verfahren erhalten worden ist, keine zufriedenstellende Druckfarben-Aufnahmefähigkeit und es besteht Bedarf an einer weiteren Verbesserung.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Copolymerlatex für die Papierbeschichtung zur Verfügung zu stellen, mit dem die Druckfarben-Aufnahmefähigkeit, die Wasserbeständigkeit, der Glanz der Druckfarbe, etc. des beschichteten Papiers verbessert werden, wobei ein guter Ausgleich dieser Eigenschaften erhalten wird. Erfindungsgemäß soll weiterhin ein Verfahren zur Herstellung des Copolymerlatex zur Verfügung gestellt werden. Erfindungsgemäß soll weiterhin die Blasenbeständigkeit der Überzüge verbessert werden.
Erfindungsgemäß soll weiterhin eine Zusammensetzung für
die Papierbeschichtung zur Verfügung gestellt werden, die . den Copolymerlatex und ein Pigment enthält.
Der diese Forderungen erfüllende Copolymerlatex kann gemaß einem Verfahren hergestellt werden, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man 20 bis 50 Gew.Ji konjugiertes Diolefin, 15 bis 50 Gew.% aromatische Vinylverbindung, 0 bis 25 Gew.% Vinylcyanid, 5 bis 40 Gew.% eines Alkylesters einer ungesättigten Carbonsäure und 0,5 bis 10 Gew.% ethylenisch ungesättigte Säure einer Emulsions-Polymerisation unterzieht, wobei
(a) zuerst ein Monomerengemisch, welches die gesamte aromatische Vinylverbindung, das gesamte Vinylcyanid, mindestens einen Teil des konjugierten Diolefins und mindestens einen Teil der ethylenisch ungesättigten
Säure und gegebenenfalls mindestens einen Teil des Alkylesters einer ungesättigten Carbonsäure enthält, wobei die Menge des monomeren Gemisches 55 bis 95 Gevr.%, bezogen auf das Gewicht aller bei dem Verfahren verwendeten Monomeren, beträgt, als Emulsion polymerisiert wird bzw. der Emulsions-Polymerisation unterworfen wird, und
(b) anschließend der Rest der Monomeren, der 5 bis 45 Gew.?£, bezogen auf das Gewicht aller Monomeren, beträgt, zu dem obigen Polymerisationssystem zugegeben wird und das Gemisch der Emulsions-Polymerisation unterzogen wird.
Das charakteristische Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß die Polymerisation in zwei Stufen, wie oben erläutert, durchgeführt wird.
Beispiele des konjugierten Diolefins als eines der zur Herstellung des Copolymerlatex verwendeten Monomeren sind 1,3-Butadien, 2-Methyl-1,3-butadien und 2-Chlor-1,3-butadien. Gewöhnlich wird das konjugierte Diolefin in einer Menge von 20 bis 50 Gew.?6, bezogen auf das Gewicht aller Monomeren, verwendet, um dem entstehenden Copolymeren eine mäßige Flexibilität zu verleihen. Liegt die Menge unter 20 Gew.%, wird die Glasübergangstemperatur des Copolymeren hoch und das Copolymere besitzt eine schlechte Filmbildungsfähigkeit. Als Folge weist das entstehende Copolymere eine verringerte Adhäsionsfestigkeit auf. Liegt die Menge über 50 Gew.%, verschlechtern sich die Wasserbeständigkeit und die Adhäsionsfestigkeit des Copolymerlatex. Die bevorzugte Menge an konjugiertem Diolefin beträgt 25 bis 45 Gew.%.
Beispiele für die aromatische Vinylverbindung als anderes Monomeres sind Styrol, oc-Me thy !styrol und Viny !toluol. Die aromatische Vinylverbindung wird im allgemeinen in
einer Menge von 15 bis 50 Gew.%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Monomeren, eingesetzt und sie trägt dazu bei, dem Copolymeren eine mäßige Härte und ebenfalls Wasserbeständigkeit, eine wichtige Eigenschaft beim Offsetdrucken, zu verleihen. Liegt die Menge unter 15 Gew.^, verschlechtert sich die Wasserbeständigkeit des entstehenden Copolymeren. Überschreitet sie 50 Gew.%, besitzt das Copolymere eine schlechte Filmverformbarkeit und ergibt einen Überzug mit verringerter Adhäsionsfestigkeit.
Es ist erforderlich, das gesamte aromatische Vinylmonomere bei der ersten Polymerisationsstufe zu verwenden. Wenn es geteilt sowohl in der ersten als auch in der zweiten Stufe verwendet wird, verschlechtert sich die Druckfarben-Aufnahmefähigkeit stark. Die bevorzugte Menge an aromatischer Vinylverbindung beträgt 25 bis 45 Gew.%.
Beispiele für das Vinylcyanid sind Acrylnitril, Methacrylnitril und α-Chloracrylnitril. Das Vinylcyanid-Monomere verleiht dem Copolymeren eine mäßige Härte und ist wirksam, um einen guten Glanz des Drucks zu erreichen. Die Gesamtmenge sollte in der ersten Stufe eingesetzt werden. Wenn es geteilt bei der ersten und zweiten Stufe verwendet wird, verschlechtert sich die Druckfarben-Aufnahmefähigkeit stark. Das Vinylcyanid-Monomere wird im allgemeinen in einer Menge bis zu 25 Gew.%, bezogen auf das Gewicht aller Monomeren, verwendet. Wird es in einer Menge über 25 Gew.% eingesetzt, kann keine Verbesserung in dem Glanz des Drucks erreicht werden und die Adhäsionsfestigkeit des entstehenden Copolymeren verschlechtert sich. Die bevorzugte Menge an Vinylcyanid beträgt 2 bis 20 Gew.%.
Beispiele von Alkylestern einer ungesättigten Carbonsäure sind Methylacrylat, Methylmethacrylat, Ethylacrylat, Ethylmethacrylat, Butylacrylat, 2-Ethylhexylacrylat, Di-
ethylfumarat, Dimethylitaconat und Monoethylfumarat. Dieser Alkylester wird im allgemeinen in einer Menge von 5 bis 40 Gew.%, bezogen auf das Gewicht aller Monomeren, eingesetzt. Er verleiht dem Copolymeren mäßige Härte und steigert die Druckfarben-Aufnahmefähigkeit beachtlich. Liegt seine Menge unter 5 Gew.%, so können die Ziele der vorliegenden Erfindung nicht erreicht werden. Wenn sie andererseits über 40 Gew.% liegt, findet eine Verringerung in der V/asserbeständigkeit und Adhäsionsfestigkeit statt. Die bevorzugte Menge an Alkylester beträgt 8 bis 35 Gew.%. Vorzugsweise wird der Alkylester einer ungesättigten Carbonsäure geteilt bei der ersten und zweiten Stufe wegen der Druckfarben-Aufnahmefähigkeit verwendet.
Die ethylenisch ungesättigte Säure ist ein wesentlicher Bestandteil für die Erhöhung der Adhäsion des Copolymerlatex an den Pigmenten und dem Grundpapier und verbessert die mechanische Stabilität des Copolymerlatex. Dieses Monomere wird im allgemeinen in einer Menge von 0,5 bis 10 Gew.%, bezogen auf das Gewicht aller Monomeren, verwendet. Liegt die Menge unter 0,5 Gew.%, ist es schwierig, die oben erwähnten Wirkungen zu erhalten. Wenn sie über 10 Gew.% liegt, wird der entstehende Latex Alkali-empfindlich und führt in bezug auf die Verarbeitbarkeit zu einem Problem. Darüber hinaus verschlechtert sich die Wasserbeständigkeit des entstehenden Copolymeren. Die bevorzugte Menge an diesem Monomeren beträgt 1,5 bis 8 Gew.%. Beispiele der ethylenisch ungesättigten Säure sind nicht nur ungesättigte Carbonsäuren, wie Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure, Zimtsäure, Itaconsäure, Fumarsäure und Maleinsäure, sondern auch Monoalkylester ungesättigter Dicarbonsäuren, wie Monoethylitaconat, Mono buty If umarat und Monopropylmaleat, und ungesättigter Sulfonsäuren, wie 2-Acrylamidopropan-sulfonsäure, 1-Sulfo-2-propylacrylat, 2-Sulfo-1-propylmethacrylat und
ι Styrolsulfonsäure. Das ungesättigte Säure-Monomere kann in Form von Salzen, wie Alkalimetall- und Ammoniumsalzen, verwendet werden.
Gegebenenfalls kann ein Teil jedes der zuvor erwähnten Monomeren durch ein anderes ethylenisch ungesättigtes Monomeres, das damit copolymerisierbar ist, in einer Menge bis zu 10 Gew.%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Monomeren, ersetzt werden. Spezifische Beispiele solcher anderen ethylenisch ungesättigten Monomeren sind ethylenisch ungesättigte Carbonsäureamide und deren N-substituierte Produkte, wie Acrylamid, Methacrylamid, N-Methylolacrylamid und Hydroxymethyldiacetonacrylamid; sowie funktioneile Ester-Verbindungen, wie ß-Hydroxyethylacrylat, ß-Hydroxyethylmethacrylat, Hydroxybutylmethacrylat, Di-(ethylenglykol)-maleat, Glycidylacrylat und Glycidylmethacrylat.
In der ersten Stufe des erfindungsgemäßen Verfahrens werden 55 bis 95 Gew.%, vorzugsweise 65 bis 90 Gew.%, bezogen auf das Gewicht aller Monomeren, eines monomeren Gemisches, welche die Gesamtmenge an aromatischer Vinylverbindung, die Gesamtmenge an Vinylcyanid, mindestens einen Teil des konjugierten Diolefins, mindestens einen Teil der ethylenisch ungesättigten Säure und gegebenenfalls mindestens einen Teil des Alkylesters einer ungesättigten Carbonsäure enthält, der Emulsions-Polymerisation unterworfen. Wenn die Menge an monomerer Mischung unter 55 Gew.% liegt, besitzt das entstehende Copolymere eine schlechte Wasserbeständigkeit, und wenn sie 95 Gew.% übersteigt, ist die Druckfarben-Aufnahmefähigkeit verschlechtert. In der ersten Stufe beträgt die Umwandlung der Monomeren bevorzugt mindestens 60%. Wenn sie unter 60% liegt, ist die Druckfarben-Aufnahmefähigkeit schlechter als diejenige, die man erreicht, wenn sie mindestens
βθ% beträgt. In der zweiten Stufe wird der Rest der Monomeren in einer Menge von 5 bis 45 Gew.%, vorzugsweise 10 bis 35 Gew.%, bezogen auf das Gewicht aller Monomeren, zu dem Polymerisationssystem zugesetzt und das Gemisch polymerisiert. Hinsichtlich der Art der Polymerisation in der ersten und zweiten Stufe gibt es keine besondere Beschränkung und sie kann ansatzweise bzw. diskontinuierlich, semi-ansatzweise bzw. semi-diskontinuierlich oder kontinuierlich durchgeführt werden. Die Polymerisationstemperatur kann niedrig oder hoch sein. Emulgiermittel, Polymerisationsinitiatoren, Molekulargewichts-Reguliermittel und dergl., wie sie normalerweise bei der Emulsions-Polymerisation eingesetzt werden, können erfindungsgemäß ohne besondere Beschränkung verwendet werden.
Als Emulgiermittel kann man z.B. anionische oberflächenaktive Mittel, wie Schwefelsäureester höherer Alkohole, Salze von Alkylbenzolsulfonsäure und Salze von aliphatischen Sulfonsäuren, nichtionische oberflächenaktive MIttel, wie Alkylester, Alkylphenylether und Alkylether von Polyethylenglykol, sowie amphotere oberflächenaktive Mittel, wie Verbindungen vom Betain-Typ, entweder einzeln oder im Gemisch verwenden. Wenn die Wasserbeständigkeit des entstehenden Copolymerlatex eine Rolle spielt, beträgt die Menge an Emulgiermittel, die verwendet wird, vorzugsweise nicht mehr 1 Gew.Teil, bezogen auf das Gewicht aller Monomeren. Wasserlösliche Initiatoren, wie Kaliumpersulfat und Ammoniumpersulfat, Redox-Initiatoren und öllösliche Initiatoren, wie Benzoylperoxid, können beispielsweise als Polymerisationsinitiatoren eingesetzt werden. Mercaptane, Xanthogendisulfide und halogenierte Kohlenwasserstoffe können beispielsweise als Mittel zur Regulierung des Molekulargewichts verwendet werden.
Der so erhaltene, erfindungsgemäße Copolymerlatex kann für die Herstellung von Überzugsmassen für die Herstellung pigmentierter Papiere, die übliche Pigmente enthalten, verwendet werden. Beispiele von Pigmenten sind Kaolin, Titandioxid, Titanweiß, Baryt, Satinweiß, Bariumsulfat und Calciumcarbonat. Es können auch alle üblichen Bestandteile für Beschichtungsmassen, z.B. Co-Bindemittel, wie Stärke, Casein oder Polyvinylalkohol, Schmiermittel, wie Calciumstearat, Ammoniumstearat oder Wachsemulsion, Vernetzungsmittel, wie Formaldehyd, Glyoxal, Melamin-Formaldehyd-Harz oder Harnstoff-Formaldehyd-Harz, Alkali-Stabilisatoren, Anti-Schaummittel und oberflächenaktive Mittel zugegeben werden. Der Latex kann in einer Menge von 2 bis 50 Gew.Teilen, vorzugsweise 3 bis 40 Gew.-Teilen, als Feststoff pro 100 Gew.Teile Pigment eingesetzt werden.
Der erfindungsgemäße Copolymerlatex kann ebenfalls bei anderen Anwendungsgebieten als bei der Papierbeschichtung, z.B. als Teppichunterlage, eingesetzt werden.
Die folgenden Beispiele erläutern die· Erfindung. Alle Teile sind in diesen Beispielen durch das Gewicht ausgedrückt.
Beispiel 1
Man beschickt einen Druckreaktor mit einer Innenkapazität von etwa 1 1 mit 100 Teilen Wasser, 1,0 Teilen Natriumdodecylbenzolsulfonat als Emulgiermittel, 0,5 Teilen Natriumbicarbonat, 0,05 Teilen Tetranatrium-ethylendiamintetraacetat als chelatbildendes Mittel, 1,0 Teilen Kaliumpersulfat als Polymerisationsinitiator, den in den Tabellen 1 und 2 angegebenen Monomeren für die erste Stufe und tert.-Dodecylmercaptan und/oder Tetrachlorkohlenstoff als Molekulargewichts-Reguliermittel und
polymerisiert die Monomeren bei 6O0C. Dann gibt man die in den Tabellen 1 und 2 angegebenen Monomeren für die zweite Stufe zu und unterzieht das Gemisch weiterhin einer Emulsions-Polymerisation. Die Polymerisationsumwandlung des monomeren Gemisches zum Zeitpunkt der Zugabe der Monomeren für die zweite Stufe ist ebenfalls in den Tabellen angegeben.
Die entstehenden Latices besitzen alle eine Umwandlung von mindestens 99%-
Der pH-Wert des bei den jeweiligen Versuchen erhaltenen Latex wird mit Natriumhydroxid auf 8 eingestellt, nachdem die nichtumgesetzten Monomeren entfernt wurden.
ω σι
ω ο
bo ι-·
O Oi
Tabelle 1
CJi
Monomere
Latex Nr.
Erfindungsgemäß
Vergleich
Butadien 1 2 3 1 1 4 VJl b 7 A B C D E F G 3 -P-
Styrol 28 23 34 24 19 38 26 30 28 25 34 35 20 32 38 81
Acrylnitril 31 36 30 24 40 31 38 29 29 23 25 15 25 33 82
Methylmethacrylat 10 8 10 8 ui 9 10 7 2 5 6 8
α>
15,
Itaconsäure 8 6 6 3 9 5 10 11 20 30 5 5 5
•PO t-Dodecylmercaptan 3 2 3 4 3 4 3 3 3 5 2 5 ρ
COrH
•Η
O O
Tetrachlorkohlenstoff 0, 2 0,1 0,3 0,1 o, 14
-PfH Gesamtmenge d.Monomeren 3 2 5 3 4 3 2 3 3 2
ä Polvmerisationsumw.(%) 80 7? 76 60 90 78 77 80 7? 82 100 50 70
Butadien 78 81 80 70 93 6? 82 79 8? 76 89 70 1
Styrol 7 8 3 13 2 7 8 7 4 3 16 19
Acrylnitril 2 8 Ul
ο Methylmethacrylat 3 6
Itaconsäure 12 12 19 25 7 14 14 10 16 32 25
■Ρ O
COH
t-Dodecylmercaptan 1 1 2 2 1 1 1 1 2 1 2
(DQ)
•Ρ EH
Tetrachlorkohlenstoff o, 0,1 0,1
Ο) Gesamtmenge d.Monomeren 1 1 1 2 1 2
20 21 40 10 22 23 20 25 18 50 30
CTi CD
ω cn
03
O Oi
Tabelle 2
Latex Nr.
Erfindungsgemäß
Vergleich
Monomere
10
TT
12
14 H
,-. Butadien 28 27 21 40 30 25 33 15 ,1 1 50 27 22 28 30 25 45
Φ
H
Styrol 24 32 35 26 45 21 16 40 19 15 45 19 19 10 55 20
•Η
Φ
α-Methylstyrol VJl 2 4 VJl 4
^J Acrylnitril 10 8 10 VJl VJl 20 8 15 5 10 5 30 15 2 5
Methylmethacrylat 8 2 8 3 6 16 6 1 20 2 15 2
Butylacrylat 4
Φ Itaconsäure 2 3 3 2 4 4 3 3 4 2 1
Acrylsäure 2 3 3
+> Methacrylsäure 4 4 1 3 1
UJ Acrylamid 2 1 1 1 1
φ
-P
t-Dodecylmercaptan o, 2 0,1 0,1 0 ,2 0 ,2 0,1
1/3 ^_^ Tetrachlorkohlenstoff 3 3 4 3 2 3 3 3 3 3
Φ Gesamtmenge d.Monomeren 78 30 88 72* 7 b 7 B by 82 74 81/ 78
τ- Po rvrner i sat ionsumwand. % 75 78 73 80 Y4 81 VV 80 75 77 81 79 7 y V? 80
φ
EH
Butadien 7 6 4 VJl 3 7 3 OJ VJl 9 VJl 3 7 4
a-Me thylstyrol 6
Methylmethacrylat 7 14 15 10 9 14 15 15 16 3 25 14 14 8 10
Butylacrylat 3 6 VJl 6 6
Φ Itaconsäure 1 1 1 1 1 1
Acrylsäure 1 1 1
-P Methacrylsäure 1 1 1 1
CQ Acrylamid 1 1 1 1
Φ
■Ρ
t-Dodecylmercaptan 0,1 0 0 »1 0 ,1 0,1
•Η Tetrachlorkohlenstoff 1 1 1 1 1 1 1 1
Gesamtmenge d.Monomeren 19 22 21 22 12 28 24 22 13 31 18 28 13 22
CA CTi O
GO CD CD
1 Beispiel 2
Eine Papierbeschichtungs-Zusammensetzung mit einer Feststoff-Konzentration von 6O?6 und einem pH-Wert von 8,5 bis 9,0 wird entsprechend der folgenden Rezeptur unter Verwendung jedes der in Tabelle 1 von Beispiel 1 aufgeführten Latices hergestellt.
Rezeptur
Kaolinton
jQ Calciumcarbonat Dispersionsmittel Natriumhydroxid modifizierte Stärke Copolymerlatex
Die Überzugsmasse wird mit einem Klingenbeschichtungsgerät auf ein Papiergrundmaterial in einer Menge von 15 +_ 1 g/m für jede Oberfläche aufgetragen. Unmittelbar nach der Beschichtung wird das beschichtete Papier 30 see mit Heißluft bei 13O0C getrocknet und dann einen Tag in einer bei 200C und 65% relativer Feuchtigkeit gehaltenen Kammer mit konstanter Temperatur und Feuchtigkeit feuchtigkeitskonditioniert. Das beschichtete Papier wird dann zweimal bei 600C unter einem linearen Druck von 100 kg/cm der Superkalandrierung unterworfen.
Die Druckfarben-Aufnahmefähigkeit, die Trockenaufnahme, die Naßaufnahme und der Glanz des Drucks des beschichteten Papiers werden geprüft. Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 aufgeführt.
Die gleichen Tests, wie oben, werden durchgeführt, jedoch unter Verwendung der in Tabelle 2 von Beispiel 1 aufgeführten Latices. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 zusammengestellt.
ω
cn
OD
ο
Nr. Ί to
cn
2 IsO
ο
Tabelle
3 cn A b ο cn g
~~ ——-_ Latex Erfindungsgemäß Vergleich
Eigenschaften"- "*— 3 4 5 b 7 CDE
Druckfarben-Aufnahmefähigkeit (1)
Trockenaufnahme (2)
Naßaufnahme (3)
Glanz des Drucks (4)
4.5 4,3 4,3 4,7 4,5 4,2 4,7 3,8 3,9 3,0 3,5 3,7 3,0 3,3
4.6 4,5 4,6 4,4 4,7 4,5 4,5 4,4 4,1 4,5 4,3 4,5 4,3 4,5 4,5 4,5 4,7 4,3 4,4 4,6 4,5 4,2 4,5 4,7 4,4 4,3 4,3 4,0 83 81 85 80 80 82 79 82 83 76 80 82 75 78
Latex Nr. Tabelle 4 H 1 J Vergleich M 0
——■ „. -—£ Erfindungs gemäß KLM
Eigenschaften 9 10 11 12 13 14
Druckfarben-Aufnahmefäh.
Trο c kenaufnähme
Naßaufnahme
Glanz des Drucks
4.5 4,7 4,8 4,4 4,2 4,6 4,8 4,7 4,5 3,5 4,6 3,8 4,2 4,4 3,0
4.6 4,4 4,2 4,8 4,5 4,3 4,5 2,5 4,5 4,3 4,1 3,8 4,2 3,0 4,6 4,2 4,5 4,7 4,0 4,8 4,6 4,3 3,0 2,8 4,6 3,1 4,0 2,7 3,2 4,0 83 81 80 79 79 85 83 72 74 82 77 84 80 78 73
CO. (J-i CD
Die obigen Eigenschaften (1) bis (4) werden mittels der folgenden Verfahren getestet.
(1) Druckfarben-Aufnahmefähigkeit
Gemessen unter Verwendung eines RI-Testgeräts (hergestellt von Akira Seisakusho).
Wasser wird auf die beschichtete Papierprobe mit einer feuchten Walze aufgetragen und das Feststoffdrucken erfolgt mit einer schwarzen Farbe für das Offsetdrucken bei solchen Bedingungen, bei denen eine Aufnahme nicht induziert wurde. Die Aufnahmefähigkeit der Druckfarbe (die Dichte der Druckfarbe) wird mit dem bloßen Auge bewertet. Die Ergebnisse werden auf einer 5 Punkte-Skala bewertet, wobei 5 "ausgezeichnet" und 1 "schlecht" be-
l5 deutet.
(2) Trockenaufnahme
Bestimmt mit einem RI-Testgerät.
Das Überdrucken einer beschichteten Papierprobe erfolgt 6 Mal, wobei eine Offsetfarbe (hohe Haftung) verwendet wird. Der Grad der Papieraufnahme wird mit dem bloßen Auge bewertet und auf einer 5 Punkte-Skale, wie bei (1), angegeben.
25 (3) Naßaufnahme
Bestimmt mit einem RI-Testgerät.
Wasser wird auf die beschichtete Papierprobe mittels einer befeuchteten Walze aufgetragen. Das Feststoffdrucken erfolgt auf die Probe mit einer Offsetdruckfarbe (hohe Haftung). Der Grad der Pigmentaufnahme wird mit dem bloßen Auge bewertet und auf einer 5 Punkte-Skala, wie bei (1) angegeben.
(4) Glanz des Drucks (%) 35 Bestimmt unter Verwendung eines RI-Testgeräts.
Das Feststoffdrucken auf die beschichtete Papierprobe erfolgt mit 0,4 ecm einer Offsetfarbe. Die gedruckte Probe wird einen Tag in einer bei 200C und 65% relativer Feuchtigkeit gehaltenen Kammer mit konstanter Temperatur und Feuchtigkeit stehengelassen und die Reflexion bei einem Winkel von 75°-75° gemessen.
Aus den Tabellen 3 und 4 geht hervor, daß die erfindungsgemäßen Proben eine ausgezeichnete Druckfarben-Aufnahmefähigkeit und gut ausgeglichene Eigenschaften, nämlich Adhäsionsfestigkeit, Wasserbeständigkeit und Glanz des Drucks, aufweisen. Andererseits geht aus diesen Tabellen hervor, daß bei den Vergleichsproben, die außerhalb der vorliegenden Erfindung liegen, keine zufriedenstellenden Eigenschaften für das Offsetdrucken des beschichteten Papiers hinsichtlich der Druckfarben-Aufnahmefähigkeit, der Adhäsionsfestigkeit, der Wasserbeständigkeit und des Glanzes des Drucks erhalten werden.
20 Beispiel 3
Copolymerlatices werden auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 hergestellt, mit der Ausnahme, daß die Zusammensetzung der Monomeren und die Mittel zur Kontrolle des Molekulargewichts, wie in Tabelle 5 angegeben, geändert
25 wurden.
20 Tabelle 5
Erfindungs gemäß
Vergleich
Monome re ε
1b
18
Butadien 25 20 ,2 1,5 40 24 20 27 ,5 66 25 30
Styrol 28 23 22 27 25 24 78 19 30
α-Methylstyrol 5 74 6 9
Acrylnitril 12 18 79 20 3 5 1 10 8
Methylmethacrylat 8 4 . 5 10 20 10 30 18
Butylacrylat 3
Itaconsäure 4 2 4 3 4 24 3 2
α Methacrylsäure 2 4 1 2
C- Methacrylamid 1 20 1 1 1
U *
Φ
t-Dodecylmercap-
tan 1
1,0 0,8 1,0 1 1,4 !■ 1,0
•Ρ
CO
Diisopropylxantho-
gendisulfid
1,0 1
φ
•Ρ
CO
U
Tetrachlorkohlen
stoff 4
1 3 0,5
5
4 2
Gesamtmenge der
Monomeren 78
87 67 75 34 88 100
Polymerisations-
umwandlung(%) 81
3
0,5
77 83 80 36 84
Butadien 8 26 3 6 5 3
Styrol 38 5 6
a-Methylstyrol 2
Acrylnitril .
Methylmeth
acrylat 13
9 21 13
Butylacrylat 4
φ
H
Itaconsäura 1 1 1 1
•Η
Φ
Methacrylsäure 1
Methacrylamid 1 1
reite Stufe t-Dodecylmer-
captan 0,
Diisopropylxantho-
gendisulfid
Tetrachlorkohlen
stoff 1
0,3
0,3
0,5
2
0, 0,1
1
Gesamtmenge der
Monomeren 22
13 33 25 12
Ge !menge C/^) 40 45 43 44 39 50
Die in Tabelle 5 aufgeführte Gelmenge wird wie folgt bestimmt: Der Copolymerlatex kann an einer Glasplatte abfließen und wird bei Zimmertemperatur unter Bildung eines Films an der Luft getrocknet. Der Film wird in quadratische Stücke mit einer Seite von jeweils etwa 2 mm geteilt. Etwa 0,5 g der Filmstücke werden abgewogen und in einen Käfig aus rostfreiem Stahldraht mit einer Größe von 100 Mesh (entsprechend einer lichten Maschenweite von 0,149 mm) gegeben. Der Käfig wird in etwa 100 ecm Tetrahydrofuran eingetaucht. 24 h später wird der unlösliche Teil (trocken) genau abgewogen und das gemessene Gemisch als Prozent des Gewichts des Films vor dem Eintauchen angegeben.
15 Beisniel 4
Eine Zusammensetzung für die Papierbeschichtung wird auf gleiche Weise wie in Beispiel 2 hergestellt, wobei jeweils die in Beispiel 3 hergestellten Latices verwendet werden.
Unter Verwendung der Zusammensetzung für die Papierbeschichtung werden sowohl eine Papierprobe, die nur auf einer Oberfläche beschichtet ist, als auch eine Papierprobe, die auf beiden Oberflächen beschichtet ist, (Be-Schichtungsmenge 15+1 g/m ) für die Messung der Blasenbeständigkeit hergestellt; die Ergebnisse der Messung sind in Tabelle 6 gezeigt.
22 6 Erfindungs gemäß 16 17 18 Vergleich Q 7 R L S 3505360 Erfin
dungs gem.
1
Tabelle 15 4,6 4,3 4,8 P 3, 7 3, 3, 4,5
\. Latex
\. Nr.
Eigen- ^v.
schäften ^n.
4,7 3,7 4,0 3,6 3, 3, 2 3, 8 3, 4,6
Druckfarben-
aufnahmefäh.
3,8 4,3 4,5 4,9 3, 4, 4, 6 4, ,6 4,5
Trockenaufn. 4,8 83 80 83 4, 81 210 82 7 7S ,6 83
Naßaufnahme 81 220 210 230 ,6 170
Glanz d.Drucks 220 220 ?
Blasenbestän-
digkeit(°C)
(5)
3 220
3
3
5
230
(5) Blasenbeständigkeit
Bestimmt unter Verwendung einer Testprobe, hergestellt gemäß TAPPI Standard T-526.
Die Testprobe wird etwa 3 see in ein Siliconölbad, das bei verschiedenen Temperaturen gehalten wird, eingetaucht und die niedrigste Temperatur, bei der Blasen in der Testprobe auftreten, wird gemessen.
Aus diesem Beispiel kann man den Vorteil des erfindungsgemäßen Copolymerlatex als Bindemittel für die Herstellung von beschichtetem Papier, das für Offset-Rotationsdruck verwendet wird, erkennen. Die Blasenbeständigkeit ist eine wichtige Eigenschaft des beschichteten Papiers, das beim Offset-Rotationsdruck verwendet wird, und in der Vergangenheit wurden verschiedene Verfahren veröffentlicht, um die Blasenbeständigkeit zu verbessern. Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Herabsetzung der Gelmenge verwendet, indem eine relativ große Menge an MoIe-, kulargewichts-Reguliermittel eingesetzt wird (vergl. die Werte für die Gelmenge in Tabelle 5). Aus Tabelle 6 folgt, daß alle erfindungsgemäßen Proben eine ausgezeichnete Druckfarben-Aufnahmefähigkeit und Blasenbeständigkeit
besitzen, wobei die anderen Eigenschaften sehr gut ausgeglichen sind. Die Vergleichsproben, die nicht erfindungsgemäß sind, besitzen eine schlechte Druckfarben-Aufnahmefähigkeit .

Claims (5)

PATENTANWÄLTE UND ZUGELASSENE VERTRETER VOR DEM EUROPÄISCHEN PATENTAMT DR. WALTER KRAUS DIPLOMCHEMIKER · DR.-ING. DIPL.-ING. ANNEKÄTE WEISERT . DIPL.-PHYS. JOHANNES SPIES IRMGARDSTRASSE 15 · D-8OO0 M Ü N C H e'n 71 ■ TELEFON 089/797077 TELEGRAMM KRAUSPATENT · TELEX 5-212156 kpat d ■ TELEFAX (089) 7 9182 33 4886 AW/My NIPPON ZEON CO., LTD. Tokyo, Japan Copolymerlatex Patentansprüche
1. Verfahren zur Herstellung eines Copolymerlatex, dadurch gekennzeichnet, daß man 20 bis 50 Gew.% konjugiertes Diolefin, 15 bis 50 Gew.So aromatische Vinylverbindung, 0 bis 25 Gew.% Vinylcyanid, 5 bis 40 Gevr.% eines Alkylesters einer ungesättigten Carbonsäure und 0,5 bis 10 Gew.?6 ethylenisch ungesättigte Säure einer Emulsions-Polymerisation unterwirft, wobei
(a) zuerst ein monomeres Gemisch, das die gesamte aromatische Vinylverbindung, das gesamte Vinylcyanid, mindestens einen Teil des konjugierten Diolefins und mindestens einen Teil der ethylenisch ungesättigten Säure und gegebenenfalls mindestens einen Teil des Alkylesters einer ungesättigten Carbonsäure enthält, der Emulsions-Polymerisation unterzogen wird, wobei die Menge des monomeren Gemisches 55 bis 95 Gew.?6, bezogen auf das Gewicht aller Monomeren, beträgt, und
(b) anschließend der restliche Teil der Monomeren, der 5 bis 45 Gew.% aller Monomeren ausmacht, zu dem obigen Polymerisationssystem zugegeben und das Gemisch der Emulsions-Polymerisation unterworfen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Emulsions-Polymerisation der Stufe (b) durchgeführt wird, wenn die Umwandlung des monomeren Gemisches in Stufe (a) mindestens 60% erreicht hat.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des in Stufe (a) zu polymerisierenden, monomeren Gemisches 65 bis 90 Gew.%, bezogen auf das Gewicht aller Monomeren, beträgt.
4. Copolymerlatex, dadurch gekennzeichnet, daß er nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1 erhalten worden ist.
5. Papierbeschichtungsmasse, dadurch gekennzeichnet, daß sie den Copolymerlatex gemäß Anspruch 4 und ein
Pigment enthält.
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