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DE350436C - Prellbock fuer Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Prellbock fuer Eisenbahnfahrzeuge

Info

Publication number
DE350436C
DE350436C DENDAT350436D DE350436DD DE350436C DE 350436 C DE350436 C DE 350436C DE NDAT350436 D DENDAT350436 D DE NDAT350436D DE 350436D D DE350436D D DE 350436DD DE 350436 C DE350436 C DE 350436C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
buffer stop
spring
railway vehicles
pushed back
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT350436D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORGS MARIEN BERGWERKS und HU
Original Assignee
GEORGS MARIEN BERGWERKS und HU
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE350436C publication Critical patent/DE350436C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/16Positive railway stops

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Prellbock für Eisenbahnfahrzeuge mit einem auf der Fahrschiene gleitenden, durch den anlaufenden Radkranz entgegen der Wirkung einer Feder gegen ein festes Widerlager verschiebbaren Hemmschuh. Die bisher bekannten Prellböcke dieser Art haben den Übelstand, daß beim Auflaufen von mit Bremsen versehenen Wagen leicht eine Verletzung der Bremsvorrichtung ίο bewirkt wird, weil diese zuerst gegen den Hemmschuh trifft und den ganzen Druck aufzunehmen hat.
Nach der Erfindung wird dieser Übelstand dadurch vermieden, daß der Hemmschuh aus zwei Teilen hergestellt wird, von denen der obere, auf den die Bremsvorrichtung eines auflaufenden Wagens trifft, auf dem unteren Teil verschiebbar ist und sich mittels einer Feder gegen einen Vorsprung des unteren Teiles stützt. Beim Auflaufen eines mit Bremse versehenen Wagens wird daher zunächst die Bremsvorrichtung den oberen Teil des Hemmschuhes entgegen der Wirkung seiner Feder zurückschieben, bis der Radkranz gegen den unteren Teil des Hemmschuhes trifft, worauf beide Teile gemeinsam zurückgeschoben werden.
Ein Ausführungsbeispieleines derartigen Prellbockes ist in Abb. 1 in der Normalstellung bei Auflaufen eines Wagens ohne Bremsvorrichtung dargestellt. Abb. 2 zeigt einen senkrechten Querschnitt durch den Prellbock. Abb. 3 zeigt den Bock in der Anfangsstellung beim _ Auflaufen eines mit Bremse versehenen Wagens. Abb. 4 zeigt den Bock, nachdem der Radkranz nach Zurückschieben des oberen Teiles gegen den unteren Teil des Hemmschuhes getroffen ist.
Der Prellbock besteht aus den beiden Teilen α und b, von denen der untere Teil a in bekannter Weise die Schiene mit Reibungsbacken umfaßt. Der obere Teil δ ist mit einer Schwalbenschwanzführung auf dem unteren Teil α verschiebbar, der sich mittels der Feder c gegen das feste Widerlager d stützt. Der untere Teil α ist an seinem hinteren Ende mit einem nach oben gerichteten Vorsprung g versehen, der als Widerlager für die auf dem Führungsbolzen e des oberen Teiles δ angeordnete Druckfeder f dient.
Trifft, wie in Abb. r dargestellt, ein nicht mit einer Bremsvorrichtung versehener Wagen gegen den Hemmschuh a-, b, so legt sich der Radkranz gleichzeitig gegen die beiden Teile α und δ, die dann gleichzeitig und gleichmäßig zurückgeschoben werden. Ist dagegen der auflaufende Wagen, wie in Abb. 3 dargestellt, mit einer Bremse versehen, so trifft zunächst der Bremsklotz h gegen den oberen Teil δ des Hemmschuhes und schiebt diesen unter Spannung der Feder f zurück. Erst wenn der obere Teil um ein der Höhe des Bremsklotzes h entsprechendes Stück zurückgeschoben ist, trifft der Radkranz gegen den unteren Teil a des Hemmschuhes, worauf beide Teile α und b zusammen weiter zurückgeschoben werden. Nach dem Zurücklaufen des Wagens wird der obere Teil δ des Hemmschuhes von der Feder f wieder in die Anfangsstellung vorgeschoben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Prellbock für Eisenbahnfahrzeuge mit einem auf der Fahrschiene gleitenden, durch den anlaufenden Radkranz entgegen der Wirkung einer Feder gegen ein festes Widerlager verschiebbaren Hemmschuh, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Hemmschuh aus zwei Teilen (a„ b) besteht, von denen der obere (δ) auf dem unteren Teil entgegen der Wirkung einer Feder (f) verschiebbar ist und beim Auflaufen eines mit Bremse versehenen Wagens von' dem Bremsklotz zurückgeschqben wird, bis der Radkranz gegen den unteren Teil (a) trifft, worauf beide Teile gemeinsam zurückgeschoben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT350436D Prellbock fuer Eisenbahnfahrzeuge Expired DE350436C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE350436T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE350436C true DE350436C (de) 1922-03-20

Family

ID=6262035

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT350436D Expired DE350436C (de) Prellbock fuer Eisenbahnfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE350436C (de)

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