DE3839092A1 - Anordnung zur temperierung von walzwerken - Google Patents
Anordnung zur temperierung von walzwerkenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Temperierung
von Walzwerken, bei der wenigstens eine Walze mittels
eines an sie angeschlossenen, durch eine Pumpenein
richtung angetriebenen Wasserkreislaufs beheizt und/oder
gekühlt wird, der wahlweise durch die Primärseite eines
Wärmetauschers geführt ist.
Die Temperierung von Walzwerken, unabhängig davon, ob
sie nun aus einer oder mehreren Walzen bestehen, ist
insbesondere in wirtschaftlicher Hinsicht bisher nicht
optimal gelöst worden, d.h. dem Gesichtspunkt eines
möglichst sparsamen Wärmeenergieeinsatzes und Wasserver
brauchs wurde bisher zu wenig Rechnung getragen.
Darüberhinaus hat sich die Warmwasserversorgung der Walz
werke insbesondere in den Fällen, in denen diese zur Ver
arbeitung temperaturempfindlicher Materialien, beispiels
weise Druckfarben und Kakaomassen, verwendet werden, als
für die Produktqualität überaus kritischer Punkt erwiesen,
da vor allem im Anfahrstadium des Walzenstuhles erhebliche
Qualitätsminderungen am Reibprodukt auftreten, wenn die
Warmwasserversorgung, also die notwendige Walzentemperatur
nicht sichergestellt ist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, die
Anordnung zur Temperierung von Walzwerken der genannten
Art so zu verbessern, daß sowohl den Wirtschaftlichkeits
gesichtspunkten beim Energie- und Wasserverbrauch Rechnung
getragen wird als auch dem Gesichtspunkt einer zufrieden
stellenden Qualität des Reibproduktes.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
in dem Wasserkreislauf ein Heiz- und/oder Kühlaggregat
installiert ist, das dem umgewälzten Wasser Wärme
zuführt oder aus ihm Wärme abführt.
Grundgedanke des Erfindungsvorschlags ist somit die
Verwendung eines zusätzlichen Heiz- und/oder Kühlaggregats
im Wasserkreislauf des Walzwerks, das für eine direkte
Temperaturerhöhung bzw. -minderung des Heiz- bzw. Kühlwassers
sorgt, welches die Walze oder Walzen durchströmt und
zweckmäßigerweise elektrisch betrieben wird.
In den Fällen, in denen in den Wasserkreislauf der Walze
ein Wärmetauscher eingeschaltet ist, dessen Primärseite
von dem Heizwasser durchströmt wird und dessen Sekundär
seite in einem offenen Kreislauf von dem Kühlwasser durch
strömt wird, hat es sich als zweckmäßig erwiesen, das
Heiz- und/oder Kühlaggregat in dem Wasserkreislauf hinter
der Primärseite des Wärmetauschers anzuordnen, d.h. die
Erwärmung des geschlossenen Wasserkreislaufs nur mit
Hilfe dieses Aggregates zu bewirken und nicht mit Hilfe
eines sekundärseitigen Warmwasserkreislaufs, so daß die
Sekundärseite des Wärmetauschers nur von Kaltwasser durch
strömt wird, falls eine Reduzierung der Walzentemperatur
verlangt wird.
Anstelle der direkten Anordnung des Heiz- und/oder Kühl
aggregats in der die Primärseite des Wärmetauschers ver
lassenden Wasserleitung hat sich unter sonst gleichen,
oben genannten Bedingungen die Einschaltung des Heiz
und/oder Kühlaggregats in einen die Primärseite des Wärme
tauschers überbrückenden Bypass ebenfalls als vorteilhaft
erwiesen. Auch in diesem Fall wird demnach kein Warmwasser
kreislauf auf der Sekundärseite des Wärmetauschers benötigt,
sondern ein offener Kühlwasserkreis, falls das Heiz
und/oder Kühlaggregat nicht bereits eine Kühlleistung
erbringt, die ausreicht, um die gewünschten Walzen
temperaturen einzustellen.
Bei einer anderen vorteilhaften Variante der erfindungs
gemäßen Anordnung zur Walzwerktemperierung läßt sich das
Heiz- und/oder Kühlaggregat in einen die Sekundärseite
und damit den offenen Kühlwasserkreis des Wärmetauschers
überbrückenden Bypass einschalten und über eine Rücklauf
schaltung zur indirekten Erwärmung bzw. Abkühlung des
die Primärseite des Wärmetauschers zuströmenden Wasser
kreislaufs verwenden.
Schließlich hat sich auch bewährt, auf die Verwendung
eines Wärmetauschers in dem Wasserkreislauf, an dem die
Walze oder die Walzen des Walzwerks angeschlossen sind,
überhaupt zu verzichten und stattdessen über die oben
erwähnten ersten Variante das Heiz- und/oder Kühlaggregat
in einen Leitungsabschnitt des Wasserkreislaufs einzu
schalten, der wahlweise auch von dem Kühlwasser durch
strömt wird, wobei die alternative Verwendung dieses
Leitungsabschnitts für Warmwasser und Kühlwasser mit Hilfe
von geeigneten Ventilen gesteuert wird.
In diesem Zusammenhang ist generell darauf hinzuweisen,
daß das sogenannte Heiz- und/oder Kühlaggregat nicht un
bedingt eine einteilige Aggregatkombination sein muß,
sondern auch aus zwei in Reihe hintereinander geschalteten
Aggregaten bestehen kann, von denen das eine Heizzwecken
und das andere Kühlzwecken dient.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. In
der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 das Schaltbild eines Walzwerks mit geschlossenem
Wasserkreislauf, in dem ein Wärmetauscher und
ein Heizaggregat liegen,
Fig. 2 ein dem Schaltbild von Fig. 1 ähnliches Schalt
bild, bei dem das Heizaggregat in einem die
Primärseite des Wärmetauschers überbrückenden
Bypass angeordnet ist,
Fig. 3 ein dem Schaltbild von Fig. 1 ähnliches Schalt
bild, bei dem das Heizaggregat in einem die
Sekundärseite des Wärmetauschers überbrückenden
Bypass angeordnet ist und
Fig. 4 ein Schaltbild ohne Wärmetauscher mit einem
Heiz- und/oder Kühlaggregat, das in einem Teil
des Wasserkreislaufs für das Walzwerk angeordnet
ist, der auch von Kühlwasser durchströmt werden
kann.
Das in Fig. 1 dargestellte Schaltbild zeigt eine Anlage
zur Temperierung von Walzwerken, bei der die Walze 1,
die beispielsweise ein Dreiwalzwerk verkörpert, an einen
geschlossenen Wasserkreislauf 2 angeschlossen ist, der
durch die Primärseite 7 eines Wärmetauschers 3 führt,
dessen Sekundärseite 8 Bestandteil eines offenen Kühl
wasserkreises 4 ist. Der Warmwasserkreislauf 2 wird von
einer Umwälzpumpe 16 angetrieben, die Kühlwasserzufuhr
zur Sekundärseite des Wärmetauschers wird mit Hilfe des
Ventils 13 gesteuert bzw. geregelt.
Zwischen der Primärseite des Wärmetauschers und der
Walze 1 ist in den Wasserkreislauf ein Heiz- und/oder
Kühlaggregat 5 eingeschaltet, das das umgewälzte Wasser
auf eine Temperatur erwärmt, die an der Walze bzw. auf
der Walzenoberfläche erforderlich ist, um das mit der
Walze zu behandelnde Produkt entsprechend zu temperieren.
Auf diese Weise wird auf der Sekundärseite 8 des Wärme
tauschers 3 kein Warmwasser erforderlich, wodurch der
bisherige Aufwand zur Herbeiführung der erforderlichen
Warmwassermenge sowie Wasserkosten eingespart werden,
die für den Fall aufgetreten sind, daß das Warmwasser
nach dem Durchlauf der Sekundärseite weggeleitet wurde.
Außerdem wird durch die direkte Beheizung des Wasser
kreislaufs 2 mit Hilfe des Aggregats 5, die beispielsweise
auf elektrischem Wege geschehen kann, eine erhebliche
Energieeinsparung dadurch erreicht, daß Isolationsverluste
wegfallen.
Zur Abkühlung der Walze 1 ist die Sekundärseite des
Wärmetauschers an den offenen Kühlwasserkreis 4 ange
schlossen, dem über das Ventil 13 Kaltwasser zugeleitet
wird. Für den Fall, daß die Kühlkapazität dieses Kreis
laufs nicht ausreicht, könnte das Aggregat 5 auch als
Kühlaggregat eingesetzt werden, und zwar entweder in
Kombination mit dem Heizaggregat, also als eine Geräte
einheit, oder als separates Aggregat, das mit dem
Heizaggregat in Reihe geschaltet ist.
Die in Fig. 2 gezeigte Ausführungsform der erfindungs
gemäßen Anordnung zur Temperierung von Walzwerken unter
scheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 1 darin,
daß das Heiz- und/oder Kühlaggregat 5 nicht direkt im
Wasserkreislauf 2 liegt, sondern in einem Bypass 6, der
die Primärseite 7 des Wärmetauschers 3 überbrückt und
mit Hilfe eines Dreiwegeventils 15 an den Vorlauf des
Wärmetauschers angeschlossen ist.
Auch hier ist aber die Heizung bzw. Kühlung des Wasser
kreislaufs 2 für die Walze 1 bzw. das bezügliche Walz
werk in den Wasserkreislauf voll integriert, woraus sich
die oben bezeichneten Vorteile ergeben. Die Bypassanordnung
der Heizung bzw. Kühlung ermöglicht es aber, vor dem
Wärmetauscher einen Teil der Wassermenge abzuzweigen
und nur diese der Heizung bzw. Kühlung zuzuführen und
dann dem die Primärseite des Wärmetauschers verlassenden
Wasser wieder zuzumischen. Diese Anordnung ist damit in
den Fällen besonders vorteilhaft, in denen es darauf an
kommt, durch eine besondere Durchflußsteuerung auf der
Primärseite des Wärmetauschers dessen Wärmeübertragungs
kapazität an sich ändernde Betriebsbedingungen anzupassen
bzw. eine generelle Abschaltung des Wärmetauschers ohne
Stillegung des gesamten Wasserkreislaufes 2 zu ermöglichen.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Anlage zur Walzwerktemperierung wird
auf der Sekundärseite des Wärmetauschers 3 ein Bypass 9
vorgesehen, der den offenen Kühlwasserkreislauf 4 über
brückt und in den das Heiz- und/oder Kühlaggregat 5 ein
geschaltet ist. Die Heizung des Wasserkreislaufs 2 erfolgt
auf diese Weise indirekt über den Wärmetauscher 3, wobei
mit Hilfe des am Ausgang der Sekundärseite des Wärmeaus
tauschers 3 vorhandenen Dreiwegeventils 14 eine Rück
laufschaltung des Kaltwasserstroms zu Erwärmungszwecken
verwirklicht werden kann. Wenn nämlich das Ventil 13
geschlossen und das Dreiwegeventil in Richtung des Durch
gangs 1-2 ebenfalls geschlossen, jedoch in Richtung des
Durchgangs 1-3 geöffnet wird, dann zirkuliert der Kühl
wasserstrom 4 über den Bypass 9 durch das Heiz- und/oder
Kühlaggregat 5, wodurch je nach-dem, wie das Aggregat 5
arbeitet, also als Heizvorrichtung oder als Kühlvorrichtung,
das zirkulierende Bypasswasser ständig aufgeheizt oder
abgekühlt wird, um dann im Wärmetauscher 3 zur Primär
seite 7 hin entweder Wärme abzugeben oder von dort Wärme
zu entziehen.
Anstelle einer Kühlung durch einen offenen Kreislauf 4
wird im letztgenannten Fall eine Kühlung oder Heizung
im geschlossenen Kreislauf sichergestellt.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform zur
Walzwerktemperierung wird auf die Verwendung des Wärme
tauschers 3 ganz verzichtet und stattdessen von dem
Wasserkreislauf 2 mit Hilfe des in den Wasserkreislauf 2
eingeschalteten Dreiwegeventils 14 und des in den Kühl
wasserzulauf 11 eingeschalteten Ventils 13 eine Strecke 10
abgeteilt, in der das Heiz- und/oder Kühlaggregat 5 an
geordnet ist, wodurch erreicht wird, daß zum Heizen oder
Kühlen der Walze 1 über das genannte Aggregat ein Kreis
lauf geschlossen werden kann, der andererseits durch
entsprechendes Steuern der Ventile 13 und 14 auch so
geöffnet werden kann, daß die Walze 1 zur Abkühlung in
einem offenen Kreislauf liegt. Letzterer kennzeichnet sich
dadurch, daß das Kühlwasser 11 dem offenen Kreislauf 2
zuströmt, durch die Walze hindurchgelangt und mit Hilfe
des Dreiwegeventils 14 in Richtung des Durchgangs 1-2
in den Ablauf 12 gelangt.
Zum Heizen der Walze wird aber das Ventil 13 geschlossen
und der Durchgang 1-3 des Dreiwegeventils 14 über das
Heizaggregat 5 und dann den Umlauf 10 geöffnet.
Bei allen genannten Ausführungsformen der erfindungs
gemäßen Anlage zur Walzwerktemperierung ist also kein
separater Warmwasserkreislauf erforderlich, wodurch
eine bessere Energieausnutzung und ein geringerer Wasser
verbrauch erreicht werden. Abgesehen davon sind solche
Walzwerke auch dort einsetzbar, wo bei den Betreibern
keine Warmwasserversorgung zur Verfügung steht.
Schließlich ist darauf hinzuweisen, daß sich sämtliche
Ausführungsvarianten nicht nur zur Kühlung bzw. Heizung
von Einzelwalzen eignen, sondern auch zur Komplettkühlung
bzw. -heizung ganzer Maschinenanlagen.
Claims (6)
1. Anordnung zur Temperierung von Walzwerken, bei der
wenigstens eine Walze mittels eines an sie ange
schlossenen, durch eine Pumpeneinrichtung angetriebenen
Wasserkreislaufs beheizt und/oder gekühlt wird,
der wahlweise durch die Primärseite eines Wärmetauschers
geführt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Wasserkreislauf (2) ein Heiz- und/oder Kühl
aggregat (5) installiert ist, das dem umgewälzten Wasser
Wärme zuführt oder aus ihm Wärme abführt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Heiz- und/oder Kühlaggregat (5)
elektrisch betrieben wird.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der geschlossene
Wasserkreislauf (2) der Walze (1) an die Primärseite (7)
des Wärmetauschers (3) angeschlossen ist, dessen Sekundär
seite (8) mit einem offenen Kühlkreislauf (4) in Verbindung
steht, dadurch gekennzeichnet,
daß das Heiz- und/oder Kühlaggregat (5) hinter den
Wärmetauscher (3) in den Wasserkreislauf (1) einge
schaltet ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei
der geschlossene Wasserkreislauf (2) der Walze (1) an die
Primärseite (7) des Wärmetauschers (3) angeschlossen ist,
dessen Sekundärseite (8) mit einem offenen Kühlkreislauf
(4) in Verbindung steht, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Heiz- und/oder Kühlaggregat (5)
in einem Bypass (6) der Primärseite (7) des Wärme
tauschers (3) angeordnet ist.
5. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der geschlossene
Wasserkreislauf (2) der Walze (1) an die Primärseite (7)
des Wärmetauschers (3) angeschlossen ist, dessen Sekundär
seite (8) mit einem offenen Kühlkreislauf (4) in Ver
bindung steht, dadurch gekennzeichnet,
daß das Heiz- und/oder Kühlaggregat (5) in einem Bypass
(9) der Sekundärseite (8) angeordnet ist, welcher Bypass
(8) über dem offenen Kühlwasserkreislauf (4) einen
ventilgesteuerten Rücklauf bildet.
6. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Wasser
kreislauf (2) nicht mit einem Kühlwasserkreislauf über
einen Wärmeaustauscher in Wärmeaustausch steht,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Heiz- und/oder Kühlaggregat (5) an einer Stelle in dem
Wasserkreislauf (2) angeordnet ist, die alternativ
gesteuert über Ventile (13, 14) Bestandteil des offenen
Kühlwasserkreislaufs (11, 12) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19883839092 DE3839092A1 (de) | 1988-11-18 | 1988-11-18 | Anordnung zur temperierung von walzwerken |
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|---|---|
| DE3839092A1 true DE3839092A1 (de) | 1990-05-23 |
Family
ID=6367460
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|---|---|---|---|
| DE19883839092 Ceased DE3839092A1 (de) | 1988-11-18 | 1988-11-18 | Anordnung zur temperierung von walzwerken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3839092A1 (de) |
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