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DE3503659A1 - Lamellenkupplung - Google Patents

Lamellenkupplung

Info

Publication number
DE3503659A1
DE3503659A1 DE19853503659 DE3503659A DE3503659A1 DE 3503659 A1 DE3503659 A1 DE 3503659A1 DE 19853503659 DE19853503659 DE 19853503659 DE 3503659 A DE3503659 A DE 3503659A DE 3503659 A1 DE3503659 A1 DE 3503659A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lamellae
machine part
disks
annular
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853503659
Other languages
English (en)
Inventor
Udo 5632 Wermelskirchen Meller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ortlinghaus Werke GmbH
Original Assignee
Ortlinghaus Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ortlinghaus Werke GmbH filed Critical Ortlinghaus Werke GmbH
Priority to DE19853503659 priority Critical patent/DE3503659A1/de
Priority to EP86100447A priority patent/EP0190571A3/de
Publication of DE3503659A1 publication Critical patent/DE3503659A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/22Friction clutches with axially-movable clutching members
    • F16D13/38Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs
    • F16D13/52Clutches with multiple lamellae ; Clutches in which three or more axially moveable members are fixed alternately to the shafts to be coupled and are pressed from one side towards an axially-located member
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/60Clutching elements
    • F16D13/64Clutch-plates; Clutch-lamellae
    • F16D13/68Attachments of plates or lamellae to their supports
    • F16D13/683Attachments of plates or lamellae to their supports for clutches with multiple lamellae

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • 0 "Festgespannte Lamellen"
  • Lamellenkupplung Die Erfindung betrifft eine Lamellenkupplung zum reibschlüssigen Verbinden eines drehbar galagerten Maschinenteiles mit einem zweiten drehbar gelagerten oder drehfesten Maschinenteil, dessen Lamellenpaket aus jeweils mehreren, in abwechselnder Reihenfolge aneinanderliegenden, ringförmigen Innenlamellen und ringförmigen Außenlamellen besteht und die mit einer Druckplatte gegen eine Gegendruckplatte preßbaren Innenlamellen und Außenlamellen jeweils mit nach innen bzw. nach außen überstehenden Ränder an dem ersten Maschinenteil bzw. an dem zweiten Maschinenteil drehfest verbunden sind.
  • Diese bekannten Lamellenkupplungen sind vielseitig verwendbar. Einerseits kann eine angetriebene Welle mit einem drehbar gelagerten Maschinenteil verbunden werden. Andererseits kann ein sich drehender Maschinenteil mit einem feststehenden Maschinenteil verbunden werden, also abgebremst werden. In beiden Fällen werden beim Einrücken der Lamellenkupplung die Lamellen an ihren gegeneinander zur Anlage kommenden Seitenflächen auf Reibung beansprucht, bis der auf Druckplatte und Gegendruckplatte einwirkende Druck eine solche Größe erreicht hat, daß die Innenlamellen und die Außenlamellen rutschfest aneinandergepreßt sind. Für diese Verwendungszwecke sind die Lamellen mit Reibbelägen versehen.
  • Darüber hinaus kann die Lamellenkupplung auch zum Verbinden von solchen Maschinenteilen benutzt werden, die insbesondere während des Einrückens der Kupplung stillstehen. Hierbei ist ein Verbinden der beiden Maschinenteile in jeder Stellung möglich, d.h., die beiden Maschinenteile können vor dem Einrücken der Lamellenkupplung um jeden beliebigen Winkelgrad gegeneinander verdreht sein.
  • Bei den bekannten Lamellenkupplungen greifen die Außenlamellen mit nach außen gerichteten Zungen in parallel zur Drehachse verlaufenden Längsnuten des einen Maschinenteiles ein, während die Innenlamellen mit nach innen gerichteten Zungen in parallel zur Drehachse verlaufende Längsnuten des anderen Maschinenteiles eingreifen. Dadurch sind die Außenlamellen drehfest mit dem einen Maschinenteil und die Innenlamellen drehfest mit dem anderen Maschinenteil verbunden. Die an dan Lamellen vorgesehenen Zungen greifen jedoch mit Spiel i11 die Längsnuten der Maschinenteile ein, so daß die beiden Maschinenteile auch bei eingerückter Kupplung nicht spielfrei miteinander verbunden sind. Durch das Spiel, mit dem die Zungen in die Längsnuten der Maschinenteile eingreifen, kann selbst bei eingerückter Kupplung das eine Maschinenteil geringfügig gegen den zweiten Maschinenteil verdreht werden. Dieses Spiel ist insbesondere dann nachteilig, wenn die Kupplung zum Einstellen von vorbestimmten Winkelstellungen eines Hebelarmes od. dgl.
  • benutzt wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Lamellenkupplung der eingangs erläuterten Art zu schaffen, bei der im eing iicktt %ust-;inc tlic V( uta Maschinenteile spielfrei gehalten werden.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Innenlamellen an ihrem nach innen über die Außenlamellen vorstehenden Rand mit Durchbrüche der Innenlamellen durchgreifenden Schrauben an dem einen Maschinenteil festgespannt sind, wobei zwischen den einzelnen Innenlamellen im Befestigungsbereich Distanzringe mit einer der Dicke der Außenlamellen entsprechenden Dicke eingespannt sind und die Außenlamellen an ihrem nach außen über den Innenlamellen vorstehenden Rand mit Durchbrüche der Außenlamellen durchgreifenden Schrauben an dem anderen Maschinenteil festgespannt sind, wobei zwischen den einzelnen Außenlamellen im Befestigungsbereich Distanzringe mit einer der Dicke der Innenlamellen entsprechenden Dicke eingespannt sind. Durch das Festspannen der Außenlamellen an dem einen Maschinenteil und durch das Festspannen der Innenlamellen an dem anderen Maschinenteil mittels Schrauben sind die Lamellen spielfrei an den beiden Maschinenteilen gehaltert, so daß bei eingerückter Kupplung keinerlei Verdrehen des einen Maschinenteils gegenüber dem zweiten Maschinenteil möglich ist. Im Befestigungsbereich sind dabei zwischen den Außenlamellen Distanzringe angeordnet, die der Dicke der Innenlamellen entsprechen. Ebenso sind im Befestigungsbereich zwischen den Innenlamellen Distanzringe vorgesehen, deren Dicke der Dicke der Außenlamellen entspricht. Dadurch wird in einfacher Weise erreicht, daß die lichten Abstände zwischen den Außenlamellen der Dicke der Innenlamellen und die lichten Abstände zwischen den Innenlamellen der Dicke der Außenlamellen entspricht. Bei ausgerückter Kupplung können sich somit die Innenlamellen gegenüber den Außenlamellen bzw. die Außenlamellen gegenüber den Innenlamellen drehen.
  • Um dieses gegenseitige Verdrehen zu ermöglichen, können sich dabei die Innenlamellen und die Außenlamellen auch etwas auseinanderdrücken. Beim Einrücken der Lamellenkupplung werden mit der Druckplatte die Außenlamellen und die Innenlamellen gegen die Gegendruckplatte gedrückt, wobei jeweils Außenlamellen und Innenlamellen kraftschlüssig aufeinander liegen.
  • Zwischen dem zentrisch zur Drehachse des drehbar gelagerten Maschinenteiles verlaufenden Überlappungsbereich der Innenlamellen und der Außenlamellen und dem mit den Dichtungsringen ausgefütterten Befestigungsbereich der Innenlamellen einerseits und dem mit den Distanzringen ausgefütterten Befestigungsbereich der Außenlamellen andererseits kann in radialer Richtung jeweils ein Abstand vorgesehen sein.
  • Durch diese Abstände zwischen dem Überlappungsbereich und den Befestigungsbereichen wird ein Auseinanderfedern der Innenlamellen bzw. der Außenlamellen erleichtert, so daß ein Einklemmen einer Außenlamelle zwischen zwei Innenlamellen bzw. einer Innenlamelle zwischen zwei Außenlamellen nicht zu befürchten ist.
  • Die Breite des rauialen Abstandes zwischen dem Überlappungsbereich der Inneniamellen und der Außenlamellen und den mit den Distanzringen ausgefütterten Befestigungsbereichen der Lamellen kann mindestens der radialen Breite des Überlappungsbereiches entsprechen. Diese Breite des Abstandes reicht in der Regel aus, um ein Klemmen zu verhindern.
  • Die ringförmigen Innenlamellen und die ringförmigen Außenlamellen können aus blanken Metallscheiben, insbesondere Stahlscheiben bestehen. Die Reibung zwischen den blanken Metallscheiben, insbesondere Stahlscheiben reicht aus, um die Maschinenteile nach dem Einrücken der Kupplung schlupffrei miteinander zu verbinden.
  • Die aus blanken Metallscheiben, insbesondere Stahlscheiben bestehenden ringförmigen Innenlamellen und ringförmigen Außenlamellen können insbesondere an den gegeneinander zur Anlage kommenden Seitenflächenbereichen mit einer dünnen Schicht aus Molybdän beschichtet sein. Mit dieser Molybdän-Auflage wird ein Fressen von aufeinander schleifender Metallscheiben, insbesondere Stahlscheiben verhindert, so daß Molybdän-beschichtete Lamellen auch eine Benutzung der Lamellenkupplung nicht nur im Stillstand zulassen.
  • Die ringförmigen Innenlamellen und die ringförmigen Außenlamellen können mit jeweils sechs auf dem Umfang verteilt angeordneten Schrauben an dem einen Maschinenteil bzw.
  • dem anderen Maschinenteil befestigt sein. Mit jeweils sechs auf dem Umfang verteilt angeordneten Schrauben sind die Außenlamellen zuverlässig an dem einen Maschinenteil und mit sechs auf dem Umfang verteilt angeordneten Schrauben die Innenlamellen zuverlässig an dem anderen Maschinenteil befestigt, um zuverlässig verhältnismäßig große Drehmomente aufnehmen zu können.
  • Die ringförmigen Außenlamellen und die dazwischenliegenden Distanzringe können mit den Schrauben an einem zugleich die Gegendruckplatte bildenden Flansch des einen Maschinenteils festgespannt sein. Die erforderliche Gegendruckplatte wird somit in einfacher Weise zugleich von dem Flansch gebildet, an dem die ringförmigen Außenlamellen und die dazwischenliegenden Distanzringe mit den Schrauben befestigt sind.
  • Die ringförmigen Innenlamellen und die dazwischenliegenden Distanzringe können mit den Schrauben an einem Flansch des anderen Maschinenteils festgespannt sein. Dadurch sind die Innenlamellen ebenfalls in einfacher Weise an einem Flansch des anderen Maschinenteiles befestigt.
  • Die beiden zum Festspannen der Außenlamellen und der Innenlamellen dienenden Flansche der beiden Maschinenteile können mit ihren zur Anlage der Außenlamellen bzw. der Innenlamellen dienenden Anlageflächen im wesentlichen in einer gleichen radialen Ebene liegen, wobei die beiden Flansche mit einem radialen Spalt voneinander getrennt sind.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine erfindungsgemäße federbelastete Lamellen kupplung im Längsschnitt, Fig. 2 eine Stirnansicht der in Fig. 1 dargestellten Lamellenkupplung in Richtung des Pfeiles II gesehen, Fig. 3 das Lamellenpaket der Lamellenkupplung im Längsschnitt, teilweise weggebrochen und in einem größeren Maßstab und Fig. 4 eine drucl rittelbetätigte Lamellenkupplung im Längsschnitt.
  • Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte federbelastete Lamellenkupplung dient zum reibschlüssigen Verbinden eines drehbar gelagerten Maschinenteils, in Form einer Welle lo mit einem zweiten drehfesten Maschinenteil, welches nicht näher dargestellt ist. Die Lamellenkupplung weist jedoch Durchbrüche 11 zum Durchgriff von Befestigungsschrauben 12 auf, mit denen die Lamellenkupplung an dem nicht dargestellten, feststehenden zweiten Maschinenteil befestigbar ist.
  • Die Welle lo weist ein abgesetztes Ende 13 auf, auf dem ein mit Schrauben 14 ausgerüsteter Klemmring 15 aufgesetzt ist. Der Klemmring 15 dient zur kraftschlüssigen Verbindung einer auf der Welle lo aufgesetzten Buchse 16, die einen Flansch 17 aufweist. Der Flansch 17 dient zur Anlage und Befestigung der Innenlamellen 18. Die mit den Innenlamellen 18 zusammenwirkenden Außenlamellen 19 sind an einem Flansch 20 befestigt, wobei der Flansch 20 über ein Rohrstück 21 mit einem ringförmigen Gehäuseteil 22 verbunden ist, welches an seinem freien, rückwärtigen Ende mit einer Abschlußplatte 23 verschlossen ist. Die Befestigung der Abschlußplatte 23 an dem ringförmigen Gehäuseteil 22 erfolgt dabei mit Schrauben 24, die in Gewindelöcher 25 des Gehäuseteiles eingreifen. Dabei sind mehrere Schrauben 24 vorgesehen, die über dem Umfang verteilt sind.
  • In dem abgestuften Durchbruch des ringförmigen Gehäuseteils 22 ist ein ringförmiger Kolben 26 eingesetzt, der mit einem Druckmittel in die in Fig. 1 dargestelte Grundstellung drückbar ist. Der Druckraum 27 wird dabei von dem Ringraum gebildet, der einerseits von der Ringschulter 28 des ringförmigen Gehäuseteiles 22 und andererseits von der Ringschulte9des ringförmigen Kolbens 26 gebildet ist.
  • Für das Einführen des Druckmittels in den Druckraum 27 ist dabei eine Einführungsbohrung 30 vorgesehen, an der nicht näher dargestellte Druckmittel schläuche oder Druckmittelrohre anschließbar sind. Um einen dichten Abschluß des Druckraumes 27 zu erzielen, sind in der äußeren Mantelfläche 31 des ringförmigen Kolbens 26 und in der inneren Mantelfläche 32 des ringförmigen Gehäuseteiles 22 umlaufende Nuten für die Aufnahme von Dichtungen 33 vorgesehen.
  • Die überführung des ringförmigen Kolbens 26 in die Wirkstellung erfolgt nach dem Ablassen des Druckmittels von Schraubendruckfedern 34, die in entsprechende Sackbohrungen 35 des ringförmigen Kolbens 26 vorgesehen sind und sich einerseits gegen den Boden 36 der Sackbohrung 35 und andererseits sich gegen die Abschlußplatte 23 abstützen. Um ein gleichmäßiges Verschieben des ringförmigen Kolbens 26 zu erzielen, sind dabei auf dem Umfang verteilt mehrere Schraubendruckfedern 34 vorgesehen.
  • Die in den Sackbohrungen 35 angeordneten Schraubendruckfedern 34 weisen je eine Vorspannung auf, so daß beim Ablassen des Druckmittels der ringförmige Kolben 26 in Richtung des Pfeiles 37 verschoben wird. Dadurch wirkt der ringförmige Kolben 26 mit einer vorgeschalteten ringförmigen Druckplatte 38 auf das aus Innenlamellen 18 und Außenlamellen 19 bestehende Lamellenpaket. Die in abwechselnder Reihenfolge angeordneten Innenlamellen 18 und Außenlamellen 19 werden dadurch flächig aufeinandergepreßt, so daß der drehbar gelagerte Maschinenteil lo drehfest mit dem feststehenden Maschinenteil verbunden ist.
  • Wie insbesondere aus der Fig. 3 ersichtlich, sind die Innenlamellen 18 1n ihrem nach innen über die Außenlamellen 19 vorstehenden Rand 39 mit Durchbrüche 40 der Innenlamellen 18 durchgreifenden Schrauben 41 an dem Flansch 17 der Buchse 16 festgespannt, die ihrerseits an der drehbar gelagerten Welle lo gehaltert ist. Zwischen den einzelnen Innenlamellen 18 sind im Befestigungsbereich Distanzringe 42 mit einer der Dicke der Außenlamelle 19 entsprechenden Dicke eingespannt. Die Außenlamellen 19 sind an ihren nach außen über die Innenlamellen 18 vorstehenden Rand 43 mit Durchbrüche 44 der Außenlamellen 19 durchgreifenden Schrauben 45 an dem Flansch 20 festgespannt, der über das Rohrstück 21 und dem ringförmigen Gehäuseteil 22 an dem feststehenden Maschinenteil mit den Schrauben 12 befestigt ist. Zwischen den einzelnen Außenlamellen 19 sind im Befestigungsbereich Distanzringe 46 mit einer der Dicke der Innenlamellen 18 entsprechenden Dicke eingespannt.
  • Durch diese Dicke der Distanzringe 42 und 46 wird erreicht, daß die lichte Weite zwischen zwei benachbarten Innenlamellen 18 genau der Dicke der dazwischenliegenden Außenlamelle 19 und die lichte Weite zwischen zwei benachbarten Außenlamellen 19 genau der Dicke der dazwischen angeordneten Innenlamelle 18 entspricht. Bei ausgerückter Kupplung können somit die Innenlamellen 18 sich gegenüber den Außenlamellen 19 um die Drehachse der Welle lo drehen.
  • Ein minimales Auseinanderspreizen der Innenlamellen 18 bzw. der Außenlamellen 19 ist dabei möglich.
  • Zwischen dem zentrisch zur Drehachse der Welle lo verlaufenden Überlappungsbereich der Innenlamellen 18 und der Außenlamellen 19 und dem mit den Distanzringen 42 ausgefütterten Befestigungsbereich der Innenlamellen 18 einerseits und dem mit den Distanzringen 46 ausgefütterten Befestigungsbereich der Außenlamellen 19 andererseits ist in radialer Richtung jeweils ein Abstand vorgesehen.
  • Die Breite des radialen Abstandes zwischen dem Überlappungsbereich der Innenlamellen 18 und der Außenlamellen 19 und den mit den Distanzringen 42, 46 ausgefütterten Befestigungsbereichen der Lamellen 18, 19 entspricht mindestens der radialen Breite des Überlappungsbereiches. Hierdurch werden verhältnismaßig große Hebellängen geschaffen, so daß im Überlappungsbereich der Lamellen 18, 19 ein Auseinanderspreizen der Lamellen 18, 19 bei ausgerückter Kupplung möglich ist.
  • Die ringförmigen Innenlamellen 18 und die ringförmigen Außenlamellen 19 bestehen aus blanken Metallscheiben, insbesondere Stahlscheiben. Diese Stahlscheiben reichen aus, um verhältnismäßig große Drehmomente mit ihrer reib- schlüssigen Auflage aufnehmen zu können. Das Einrücken der Kupplung erfolgt dabei während des Stillstandes der Welle lo. Um ein Einrücken der Kupplung während des Drehens der Welle lo vornehmen zu können, sind die aus blanken Metallscheiben, insbesondere Stahlscheiben bestehenden ringförmigen Innenlamellen 18 und ringförmigen Außenlamellen 19 insbesondere an den gegeneinander zur Anlage kommenden Seitenflächenbereichen mit einer nicht näher dargestellten dünnen Schicht aus Molybdän beschichtet.
  • Wie insbesondere aus der Fig. 2 ersichtlich, sind die ringförmigen Innenlamellen 18 und die ringförmigen Außenlamellen 19 mit jeweils sechs auf dem Umfang verteilt angeordneten Schrauben 41, 45 an dem einen Maschinenteil 17 bzw. dem anderen Maschinenteil 20 befestigt. Damit sind sowohl die Innenlamellen 18 als auch die Außenlamellen 19 spielfrei an den zugehörigen Maschinenteilen 17, 20 befestigt.
  • Der Flansch 20, an dem die Außenlamellen 19 mit den Schrauben 45 befestigt ind, bildet zugleich die Gegendruckplatte für die Druckplatte 38, zwischen denen das Lamellenpaket 18, 19 zusammenpreßbar ist.
  • Die beiden zum Festspannen der Außenlamellen 19 und der Innenlamellen 18 dienenden Flansche 17, 20 der beiden Maschinenteile lo, 22 liegen mit ihren zur Anlage der Außenlamellen 19 bzw. der Innenlamellen 18 dienenden Anlageflächen 47, 48 im wesentlichen in einer gleichen radialen Ebene, wobei die beiden Flansche 17, 20 mit einem radialen Spalt 49 voneinander getrennt sind. Dadurch wird eine einfache Montage ermöglicht, da die Innenlamellen 18 und die Außenlamellen 19 in abwechselnder Reihenfolge jeweils unter Zwischenlegung der Distanzringe 42, 46 gegen die in einer Ebene liegenden Anlageflächen 47, 48 eingelegt und dann mit den Schrauben 41, 45 befestigt werden können.
  • Bei dem in der Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel wird die drehbare Welle lo mit einem Maschinenteil 50 verbunden, welches ebenfalls in nicht dargestellter Weise, drehbar gelagert ist. Das Einrücken der Lamellenkupplung erfolgt dabei druckmittelbetätigt, d.h., der Druckkolben 51 wird mit dem Druckmittel in die Wirkstellung überführt.
  • Der Druckkolben 51 bildet dabei mit einem angeformten rohrförmigen Ansatz 52 zugleich die Druckplatte, die zum Zusammenpressen des Lamellenpaketes 18, 19 auf den Überlappungsbereich der Lamellen 18, 19 einwirkt.
  • Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen lediglich beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung und diese nicht darauf beschränkt. Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Abänderungen möglich.
  • So könnte auch die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Ausführung druckmittelbetätigt und die in der Fig. 4 dargestellte Ausführung federbelastet sein.
  • Kennwort: "Festgespannte Lamellen" Bezugs zeichen liste: lo Welle 11 Durchbrüche 12 Befestigungsschrauben 13 abgesetztes Ende von lo 14 Schrauben 15 Klemmring 16 Buchse 17 Flansch 18 Innenlamellen 19 Außenlamellen 20 Flansch 21 Rohrstück 22 Gehäuseteil 23 Abschlußplatte 24 Schrauben 25 Gewindelöcher 26 ringförmiger Kolben 27 Druckraum 28 Ringschulter an 22 29 Ringschulter an 26 30 Einführungsbohrung 31 äußere Mantelfläche von 26 32 innere Mantelfläche von 22 33 Dichtungen 34 Schraubendruckfeder 35 Sackbohrung 36 Boden von 35 37 Pfeil 38 Druckplatte 39 Innenrand von 18 40 Durchbruch in 39 41 Schrauben 42 Distanzringe, innen 43 Außenrand von 19 44 Durchbrüche in 43 45 Schrauben 46 Distanzringe, außen 47 Anlagefläche von 17 48 Anlagefläche von 20 49 Spalt So Maschinenteil 51 Druckkolben 52 rohrförmiger Ansatz von 51 - Leerseite -

Claims (9)

  1. Kennwort: "Festgespannte Lamellen" A n 5 p r ü c h e: 1.) Lamellenkupplung zum reibschlüssigen Verbinden eines drehbar gelagerten Maschinenteiles mit einem zweiten drehbar gelagerten oder drehfesten Maschinenteil, dessen Lamellenpaket aus jeweils mehreren, in abwechselnder Reihenfolge aneinanderliegenden, ringförmigen Innenlamellen und ringförmigen Außenlamellen besteht und die mit einer Druckplatte gegen eine Gegendruckplatte preßbaren Innenlamellen und Außenlamellen jeweils mit nach innen bzw. nach außen überstehenden Rändern an dem ersten Mchinenteil bzw. an dem zweiten Maschinenteil drehfest v runden sind, da du r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Innenlamellen (18) an ihrem nach innen über die Außenlamellen (19) vorstehenden Rand (39) mit Durchbrüche (4O) der Innenlamellen (18) durchgreifenden Schrauben (41) an dem einen Maschinenteil (lo) festgespannt sind, wobei zwischen den einzelnen Innenlamellen (18) im Befestigungsbereich Distanzringe (42) mit einer der Dicke der Außenlamellen (19) entsprechenden Dicke eingespannt sind und die Außenlamellen (19) an ihren nach außen über die Innenlamellen (18) vorstehenden Rand (43) mit Durchbrüche (44) der Außenllamellen (19) durch- greifenden Schrauben (45) an dem anderen Maschinenteil (20) festgespannt sind, wobei zwischen den einzelnen Außenlamellen (19) im Befestigungsbereich Distanzringe (46) mit einer der Dicke der Innenlamellen (18) entsprechenden Dicke eingespannt sind.
  2. 2.) Lamellenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem zentrisch zur Drehachse des drehbar gelagerten Maschinenteiles (lo) verlaufenden Überlappungsbereich der Innenlamellen (18) und der Außenlamellen (19) und dem mit den Distanzringen (42) ausgefütterten Befestigungsbereich der Innenlamellen (18) einerseits und dem mit den Distanzringen (46) ausgefütterten Befestigungsbereich der Außenlamellen (19) andererseits in radialer Richtung jeweils ein Abstand vorgesehen ist.
  3. 3.) Lamellenkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des radialen Abstandes zwischen dem Überlappungsbereich der Innenlamellen (18) und der Außenlamellen (19) und dem mit den Distanzringen (42,46) ausgefütterten Befestigungsbereichen der Lamellen (18,19) mindestens der radialen Breite des Überlappungsbereiches entspricht.
  4. 4.) Lamellenkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Innenlamellen (18) und die ringförmigen Außenlamellen (19) aus blanken Metallscheiben, insbesondere Stahlscheiben bestehen.
  5. 5.) Lamellenkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die aus blanken Metallscheiben, insbesondere Stahlscheiben bestehenden ringförmigen Innenlamellen (18) und ringförmigen Außenlamellen (19) insbesondere an den gegeneinander zur Anlage kommenden Seitenflächenbereichen mit einer dünnen Schicht aus Molybdän beschichtet ist.
  6. 6.) Lamellenkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Innenlamellen (18) und die ringförmigen Außenlamellen (19) mit jeweils sechs auf dem Umfang verteilt angeordneten Schrauben (41, 45) an dem einen Maschinenteil (17) bzw.
    dem anderen Maschinenteil (20) befestigt sind.
  7. 7.) Lamellenkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Außenlamellen (19) und die dazwischenliegenden Distanzringe (46) mit den Schrauben (45) an einem zugleich die Gegendruckplatte bildenden Flansch (20) des einen Maschinenteiles (22) festgespannt sind.
  8. 8.) Lamellenkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmigen Innenlamellen (18) und die dazwischenliegenden Distanzringe (42) mit den 5Schrauben (41) an einem Flansch (17) des anderen Maschinex.eiles (lo) festgespannt sind.
  9. 9.) Lamellenkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden zum Festspannen der Außenlamellen (19) und der Innenlamellen (18) dienenden Flansche (17,20) der beiden Maschinenteile (lo,22) mit ihren zur Anlage der Außenlamellen (19) bzw. der Innenlamellen (18) dienenden Anlageflächen (47,48) im wesentlichen in einer gleichen radialen Ebene liegen, wobei die beiden Flansche (17,20) mit einem radialen Spalt (49) voneinander getrennt sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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