DE350114C - Elektrische Steuerung, insbesondere fuer Lokomotiven - Google Patents
Elektrische Steuerung, insbesondere fuer LokomotivenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L15/00—Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
- B60L15/32—Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles
- B60L15/34—Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles with human control of a setting device
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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Description
- Elektrische Steuerung, insbesondere für Lokomotiven. Eine gute Steuerung, insbesondere für elektrische Lokomotiven, muß eine ganze Reihe von Bedingungen erfüllen, die sich bei den bisher bekannten Steuerungen immer nur zum Teil verwirklichen lassen. Erstens soll die gesamte Steuerung zusammengedrängt und bei Wechselstrom über oder unmittelbar neben dem Transformator Platz finden können, damit die langen Starkstromleitungen erspart werden. Zweitens soll sie vom Führerstand ahne besondereKraftanstrengung bedienbar sein. Ferner soll der Einzelantrieb der Schütze durch Gruppenantrieb, Nockenscheibe oder ähnliche Einrichtungen zur Verringerung des benötigten Raumes und Gewichtes und zur Vereinfachung der gegenseitigen Sperrung der Schütze ersetzt werden. Schließlich soll die Steuerung für alle vorkommenden Spannungen und Stromstärken reichlich bemessen und gegebenenfalls auch für Zugsteuerung geeignet sein.
- Eine verhältnismäßig einfache und allen diesen Anforderungen genügende Lokomotivsteuerung wird erfindungsgemäß dadurch erhalten, daß eine Schaltwalze, welche mittels Nockenscheibe, die unmittelbar am Transformator angeordneten Schütze antreibt, mit zwei .oder mehreren elektromagnetischen oder elektropneumatischen Schützen verbunden ist und .durch eine entsprechende Anzahl von Zahnrädern mit je einer Klinke angetrieben wird. Verwendet man zwei Sperräder, die gegeneinander um eine halbe Teilung versetzt sind ,und deren Zahnform so ausgebildet ist, daß in jeder Stellung immer nur eine Klinke das zugehörige Zahnrad weiterschalten kann, so hat .diese Anordnung außerdem ,den Vorteil, daß eine mechanische Verriegelung der Schalter erreicht wird und die Schaltwalze in jedem Falle nur um einen Zahn weitergeschaltet werden kann.
- Zur Erläuterung ,des Erfindungsgedankens ist auf der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel dargestellt. a ist die Schaltwalze, die zweckmäßig auf Kugellagern gelagert und mit einer Rastenscheibe zur besseren Fixierung der einzelnen Stellungen ausgestattet ist. b ist ein Fahrschalter gewöhnlicher Bauart mit einer Reihe von Kontakten, die abwechselnd mit zwei Elektromagneten cl und c, oder elektromagnetisch gesteuerten Druckluftzylindern verbunden sind, die durch ein Gestänge d mit einer Klinke e verbunden sind. Die eine Klinke greift in das Zahnrad f,_ ein, die andere Klinke in das Zahnrad f2. Die beiden Räder sind auf die Welle der Schaltwalze a fest aufgekeilt, sie sind um eine halbe Teilung gegeneinander versetzt und besitzen etwa die aus der Zeichnung ersichtliche Zahnform, .deren Zahnrücken eine verhältnismäßig lange annähernd geradlinige Begrenzung besitzt.
- Wird der Kontroller in die erste Fahrstellung gebracht, so wird der Elektromagnet cl ansprechen, und die zugehörige Klinke e wird das Sperrad f, um eine halbe Teilung weiterschalten und das erste Fahrschütz einschalten. Gleichzeitig wird das Rad f 2 um eine halbe Teilung mitgenommen, so daß beim Weiterschalten des Kontrollers b das Zahnrad f2 um eine halbe Teilung weitergeschaltet wird. Diese Anordnung ermöglicht nicht nur ein rasches Weiterschalten, sondern gleichzeitig auch eine Sperrung, falls eines der Schütze _ aus irgendeinem Grunde hängenbleibt. Die Abschaltung des Antriebes für die Lokomotive erfolgt durch eine elektromagnetisch oder mit Druckluft angetriebene Zahnstange g1 und das Zahnrad g2. h bedeutet die Fahrschalterkurbel und h,, einen Druckknopfschalter, der in die Schaltkurbel eingebaut ist. Um rückwärts zu schalten, wird: der Druckknopf niedergedrückt und somit der Schalter h,. in die Stellung umgelegt, in welcher durch den Elektromagneten g mittels der Zahnstange g,. und des Zahnrades g2 sämtliche Schütze betätigt werden. Um ein Anspringen .der Schütze c,, und c2 beim Rückwärtsdrehen der Fahrschalterkurbel zu verhindern, kann eine mechanische oder elektrische Verriegelung an der Fahrschalterkurbel angebracht werden. Will man noch Stellung um Stellung rückwärts schalten, so kann ein ähnliches Triebwerk wie für das Yorwärtsschalten auch für das Rückwärtsschalten angewendet werden.
- Sollte aus irgendeinem Grunde die elektrische Steuerung der Schaltwalze versagen, so ist der Führer trotzdem imstande, mit der Lokomotive zu fahren, da .die Betätigungsvorrichtung c,,, c2 sich außerhalb .des Hochspannungsraumes befindet und daher auch zur Not von Hand aus bedient werden kann.
Claims (3)
- PATENT-AxsPRÜCHE: z. Elektrische Steuerung, insbesondere für Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schaltwalze, welche mittels Nockenscheibe zweckmäßig unmittelbar am Transformator angeordnete Schütze antreibt, mit zwei oder mehreren elektromagnetischen oder elektropneumatischen Schützen verbunden ist und durch eine entsprechende Zahl von sperradähnlichen Zahnrädern mit j e einer Klinke weitergeschaltet wird.
- 2. Ausführungsform nach Anspruch r, gekennzeichnet durch zwei um eine halbe Teilung gegeneinander versetzte Sperrräder, .deren Zahnrücken eine verhältnismäßig lange, annähernd geradlinige Begrenzung besitzen, so daß die Klinke, deren Hub einer halben Teilung entspricht, gegebenenfalls an dem Rücken entlanggleiten, ohne das Rad fortzuschalten.
- 3. Ausführungsform nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß-ein Anspringen ,der beiden Schütze beim Rückwärtsdrehen der Fahrschalterkurbel durch eine elektrische oder mechanische Verriegelung verhindert wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE350114T | 1920-03-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE350114C true DE350114C (de) | 1922-03-13 |
Family
ID=6259891
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920350114D Expired DE350114C (de) | 1920-03-24 | 1920-03-24 | Elektrische Steuerung, insbesondere fuer Lokomotiven |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE350114C (de) |
-
1920
- 1920-03-24 DE DE1920350114D patent/DE350114C/de not_active Expired
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