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DE3500511A1 - Speiseeinrichtung an einer offen-end-spinneinheit - Google Patents

Speiseeinrichtung an einer offen-end-spinneinheit

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Publication number
DE3500511A1
DE3500511A1 DE19853500511 DE3500511A DE3500511A1 DE 3500511 A1 DE3500511 A1 DE 3500511A1 DE 19853500511 DE19853500511 DE 19853500511 DE 3500511 A DE3500511 A DE 3500511A DE 3500511 A1 DE3500511 A1 DE 3500511A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed
support bracket
feed roller
roller
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853500511
Other languages
English (en)
Inventor
František Dipl.-Ing. Berysek
František Dipl.-Ing. Hortlik
František Jaros
Zědenek Ustí nad Orlicí Kotrba
Vladimir Dipl.-Ing. Penza Lebedev
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vyzkumny Ustav Bavlnarsky AS
Original Assignee
Vyzkumny Ustav Bavlnarsky AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vyzkumny Ustav Bavlnarsky AS filed Critical Vyzkumny Ustav Bavlnarsky AS
Publication of DE3500511A1 publication Critical patent/DE3500511A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques
    • D01H4/30Arrangements for separating slivers into fibres; Orienting or straightening fibres, e.g. using guide-rolls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • SPEISEEINRICHTUNG AN EINER OFFEN-END-SPINNEINHEIT Die Erfindung betrifft eine Speiseeinrichtung an einer Offen-End-Spinneinheit zum Zuführen von Faserband einer Auflösewalze, welche Speiseeinrichtung im Gehäuse der Auflöseeinrichtung vorgesehen ist und welche eine Speisewalze und einen gegen diese gedrückten, ßn einem schwenkbaren Traghalter angeordneten Druckschuh mit einem Verdichter und einer Speisemulde zum Vorlegen des Faserbandes der Auflösewalze umfasst.
  • Da die Drehzahl der Auflösewalze und des Spinnrotors an einer Offen-End-Spinnmaschine ungefähr 7000 resp.
  • 60 000 U./Min. beträgt, bleibt bei einer Unterbrechung des Spinnprozesses nur die Speisewalze unmittelbar stehen, während die Auflösewalze und der Spinnrotor eventuell weiter rotieren. Der Spinnprozess wird prinzipiell in zwei Fällen unterbrochen, d. h. erstens bei einem Fadenbruch, wobei nach Signal von einem Fadenbruchwächter die Speiseeinrichtung stillgesetzt wird, während die Auflösewalze und der Spinnrotor weiter rotieren, und zweitens nach einer beabsichtigten Ausserbetriebssetzung der Maschine, wobei nicht nur die Speiseeinrichtung, sondern auch - obwohl mit gewisser Verspätung wegen Trägheit -die Auflösewalze und der Spinnrotor stehen bleiben. Beim Anhalten der Speisewalze werden Einzelfasern von einem an der Speisewalze geklemmten Faserband durch den Beschlag der Auflösewalze weiter ausgekämmt bzw. ausgerissen und dem Spinnrotor zugeführt, wo sie sich auf ein Faserbändchen in der Sammelrinne ablagern. Im Verlauf des nachfolgenden Anspinnprozesstbricht das das Garn entweder wegen Übersättigung des Spinnrotors oder kommt es zur Verdickung der sog. Ansetzer, was die Garngüte beeinträchtigt. Dem letztgenannten Mangel wird es durch jedesmaliges Reinigen des Spinnrotors vor dem Anspinnprozess abgeholfen. Nichtsdestoweniger entbehrt der Ansetzer die erwünschte Qualität, da es beim Anspinnen am Anfang des Auskämmens der Fasern aus dem unbeweglichen Faserbart zum Verkürzen solcher Fasern kommt und das Faserbändchen in der Sammelrinne mit minderwertigen bzw.
  • beschädigten Fasern beschickt wird.
  • Durch die DE-OS 21 34 342 ist eine Vorrichtung bekannt, wo dieser Nachteil so gemildert wird, dass die gesamte Speiseeinrichtung zusammen mit einer den Faserbart der Auflösewalze vorlegenden Speisemulde von der Auflösewalze entfernt werden kann. Gemäss Figuren 3 und 4 dieser Druckschrift sind die Speisewalze und der gegen diese gedrückte Druckschuh zusammen mit einem Verdichter und einer Speisemulde auf einem Traghalter vorgesehen, der um einen im Auflösegehäuse festgehaltenen Zapfen schwenkbar angeordnet ist. Beim Fadenbruch bzw.
  • Stillsezten der Maschine wird dieser Traghalter zusammen mit der Speisewalze und den anderen Bestandteilen abgekippt, wodurch die Zulieferung des Faserbands der Auflösewalze unterbrochen wird. Da gleichzeitig auch die Speisemulde mit dem der Auflösewalze vorzulegenden Faserbart abgekippt wird, werden die Fasern im Faserbart während des Stillsetzens der Auflösewalze nicht mehr verkürzt. Diese Vorrichtung ist jedoch verhältnismässig kompliziert, da dabei auch die Speisewalze abgekippt wird, was vom Gesichtspunkt des Ankoppelns an Antriebmittel auf erhebliche Schwierigkeiten stosst. Ein anderer Nachteil besteht darin, dass die Speisemulde und der Druckschuh ein einziges, um den Zapfen eines Traghaltero schwenkbares Stück bilden. So ist es z. B. beim Einziehen des Faserbandes unmöglich, mit dem Druckschuh in Ankipplage zu manipulieren, weil die Speisemulde mit dem verzahnten Beschlag der Auflösewalze in Kollision kommen könnte.
  • Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass sich der Druckschuh - in Abhängigkeit von der augenblicklichen Faserbanddicke - zusammen mit der Speisemulde bewegt, was Schwankungen in der Geometrie des Auskämmens hervorruft und die Garnungleichmässigkeit erhöht.
  • Ein anderer Nachteil der vorbeschriebenen Vorrichtung wirkt sich beim Anspinnprozess aus. Wie bekannt, weist der aus der Klemmstelle zwischen der Speisewalze und dem Druckschuh herausgehende Faserbart nich ausreichende Starrheit auf, so dass die Fasern im ganzen Faserbart nach dem Abkippen der Speiseeinrichtung bzw. Entfernen des Faserbartes vom Bereich des verzahnten Beschlags der Auflösewalze runzlig werden. Beim Anspinnen rest. Bringen der Speiseeinrichtung in die Arbeitslage wird zunächst der Traghalter zusammen mit der Speisewalze und dem Druckschuh gegen die Auflösewalze und somit zum Antriebsmittel gekippt. Wegen jähes Ankippens der Speiseeinrichtung samt stillgesetzter Speisewalze kommt es zum Ausreissen mehrerer Fasern aus dem runzeligen Faserbartes, da die Speisewalze erst nach dem Ankippen - d. h. zu spät - anläuft. Dies hat auch die Beschädigung von Fasern durch Verkürzung zur Folge, was die Qualität der Ansetzer gegenüber der Qualität der anderen Garnabschnitte herabsetzt, Darüberhinaus ermöglicht es diese Vorrichtung nicht, den Anspinnprozess auf einfache Art zu automatisieren.
  • Die vorliegende Erfindung soll die vorangehenden Nachteile des Standes der Technik eliminieren und ihr liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Speiseeinrichtung zu schaffen, die es ermöglicht, die Offen-End--Spinneinheit besser in Gang zusetzen, Beschädigung von Fasern zu vermeiden, die Manipulierung mit dem Faserband in der sog. Abschliesslage vorzunehmen, ohne dass die Speisemulde und ihre Funktion beeinflusst wird, und den Anspinnprozess auf einfache Art und Weise zu automatisieren.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss so gelöst, dass die Speisewalze auf einer in Lagern des Gehäuses der Auflöseeinrichtung drehbar gelagerten und mit einer Kupplung zum Koppeln mit und Entkoppeln von einer Antriebswelle versehenen Welle festgehalten ist, während der Traghalter entweder um die Welle der Speisewalze oder um einen mit der Welle gleichachsigen Zapfen schwenkbar ist, wobei der Traghalter einerseits mit einem Zapfen zum Aufnehmen des gegen die Speisewalze von einer mit einem Ende am Traghalter festgehaltenen Spiralfeder gedrückten Druckschuhes, andererseits mit einem neben dem Druckschuh angeordneten Stützkörper mit der Speisemulde versehen ist und dass am Traghalter eine Abkippfeder festgehalten ist, deren zweites Ende zu einem Stift des Gehäuses befestigt ist und deren Anziehkraft zum Abkippen des Traghalters in seine Ruhelage kleiner ist als das Eingriffmoment der Reibkraft zwischen der Speisewalze und dem Druckschuh, wodurch der Traghalter in seiner Arbeitslage gehalten ist.
  • Alle weitere Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Die erfindungsgemässe, durch eine Kombination von an sich bekannten Merkmalen charakterisierte Speiseeinrichtung bringt in ihrer Gesamtanordnung gegenüber dem Stand der Technik mehrere Vorteile herbei. Diese Speiseeinrichtung befindet sich in der Arbeitslage nur dann, wenn die Speisewalze angetrieben wird. Durch Abstellen ihres Antriebs wird der Traghalter zusammen mit allen Arbeitsgliedern von der Auflösewalze durch die Einwirkung einer Abkippfeder abgekippt. Dies ermöglicht eine relativ einfache Automatisierung des Anspinnprozesses uzw. bloss durch Betätigung einer Kupplung von einem Elektromagneten und durch entsprechende elektrische Anordnung bzw.
  • Schaltung einer Steuereinheit. Eine solche elektromagnetisch betätigbare Kupplung der Speisewalze ist auch direkt an den Fadenbruchwächter angeschlossen, so dass die elektromagnetische Kupplung der Speisewalze unmittelbar nach dem von diesem festgestellten Fadenbruch ausgerückt wird, worauf die von Antrieb abgekoppelte Speisewalze zusammen mit dem Traghalter und seinen Bestandteilen zurück in die Ruhelage durch den Zug der Abkippfeder ausschwenkt. Nach dem Einrücken der Kupplung und dem Ankoppeln der Speisewalze an den Antrieb schwenkt dann -infolge Reibkraft zwischen der Speisewalze und dem Druckschuh - zusammen mit der Speisewalze auch der Traghalter samt allen Arbeitsgliedern in die Arbeitslage. Da die Speisemulde des Stützkörpers am Traghalter unabhängig von dem Druckschuh angeordnet ist, ist die Handhabung des einzuziehenden Faserbandes auch in der Arbeitslage der Speiseeinrichtung möglich, was die konstante Geometrie des Auskämmens gewährleistet und somit die Garngleichmässigkeit erhöht. Die von den anderen am Traghalter vorgesehenen Arbeitsgliedern unabhängige Anordnung der Speisemulde ermöglicht es auch, Stützkörper mit verschiedenen Längen der Speisemulde als austauschbare Elemente einzusetzen. In einer bevorzugten Ausführung ist der Stützkörper mit dem Traghalter mittels eines Federgelenks und einer Stellschraube gekoppelt, durch die die Entfernung des Stützkörpers vom Beschlag der Auflösewalze auf optimale Werte einstellbar ist.
  • Auf dies@ Weise ist bei der austauschbaren Ausführungsform des Stützkörpers auf der Speisemulde bzw. zwischen der Spoisemulde und dem Traghalter der Einfluss eines Horstellungsspaltes ausschliessbar, was ermöglicht, einen optimalen Abstand der Speisemulde von der Auflösewalze je nach dem Fasermatorialcharaktor oder der orforderten Wirkung des Reinigungsprozesses bzw.des Prozesses zum Abführen dern Verunreinigungen durch den Schmutzabführungskanal einzustellen. Gerade in diesem Fall ist es vorteilhaft, die Endkante der Speisemulde als Anfang des im Auflösegehäuse vorgesehenen Schmutzabführungskanals auszubilden.
  • Der Vorteil einer solchen Anordnung der Speisemulde besteht darin, dass am Anfang des An- und am Ende des Abkippens des Traghalters ein Anteil von verkürzten Fasern in den Schmutzabführungskanal gelangt und die Qualität der Faserzusammensetzung im Faserbändchens in der Sammelrinne des Spinnrotors nicht beeinflusst, Gleichfalls ermöglicht es die unabhängige Festhaltung des Verdichters und des Druckschuhes am Traghalter, einen optimalen, von den variablen, durch Abziehen des Faserbandes aus der Spinnkanne entstehenden und den Verdichter bewirkenden Kräften nicht beeinflussten Druck der Feder gegen den Druckschuh einzustellen.
  • Einige bevorzugte Ausführungsformen der erfindungsgemässen Vorrichtung sollen weiterhin anhand der beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert werden.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht der Speiseeinrichtung in ihrer Arbeitslage; Fig. 2 eine Draufsicht der Speiseeinrichtung in ihrer Ruhelage; Fig. 3 eine Draufsicht der Speiseeinrichtung mit einem austauschbaren Stützkörperß Fig. 4 eine Axialschnittansicht der Speisewalze mit einer Ausführung der Kupplung und deren Betätigung; Fig. 5 eine Axialschnittansicht der Anordnung, in der ein mit der Welle der Speisewalze gleichachsiger und den Traghalter tragender Zapfen in einem Deckel festgehalten ists und Fig. 6 eine Axialschnittansicht der Anordnung, in der dieser Zapfen im Auflösegehäuse festgehalten ist.
  • Die Figuren 1 und 2 zeigen eine Auflöseeinrichtung einer Offen-End-Spinneinheit, die aus einem Gehäuse 1 besteht, In diesem Gehäuse 1 ist eine zylindrische Ausnehmung 2 für eine Auflösewalze 3, und ein mit der Ausnehmung 2 in Verbindung stehender Hohlraum 4 für eine Speiseeinrichtung 5 vorgesehen. Ferner geht aus der Ausnehmung 2 ein Reinigungskanal 6 zum Abführen von Verunreinigungen von der Auflösewalze 3 und ein Speisekanal 7 zum Liefern von Einzelfasern einem nicht dargestellten Spinnrotor heraus, Die Speiseeinrichtung umfasst eine Speisewalze 8, die im Hohlraum 4 in der Nähe der Auflösewalze 3 ortsfest und auf einer in Lagern 10 des Gehäuses 1 drehbaren Welle 9 angeordnet ist. Die Welle 9 ist mit einer Kupplung 11 zum Koppeln mit und Entkoppeln von einer durch das Gehäuse 1 hindurchgehenden Antriebswelle 12 versehen, Die Kupplung 11 ist vorzugsweise von einem Elektromagneten 13 betätigt /Fig. 4/. Der Speisewalze 8 ist ein Traghalter 14 zugeordnet, der um die Achse ihrer Welle 9 so schwenkbar angeordnet ist, dass er beispielsweise unmittelbar auf dieser Welle 9 angeordnet ist. Der Traghalter 14 weist einen Zapfen 15 auf, um den ein Druckschuh 16 schwenkbar ist. Die Arbeitsfläche 17 des Druckschuhes 16 ist von einer mit ihren Enden zwischen dem letztgenannten und einem Vorsprung 19 am Traghalter 14 gestützten Spiralfeder 18 gegen die Speisewalze 8 gedrückt. Die Festhaltung der Spiralfeder 18 kann auch anders, z. B. vorzugsweise am Traghalter 14 mittels einer Stellschraube zum Einstellen ihrer Druckkraft ausgeführt sein.
  • Am Traghalter 14 ist weiter ein Verdichter 20 befestigt. Dieser kann entweder unabhängig vom Druckschuh 8 auf der der Speisewalze 8 zugekehrten Seite angebracht sein oder mit der Speisewalze 8 - wie bekannt und in Figur 3 gezeigt - ein einziges Stück bilden.
  • Auf der entgegengesetzten Seite des Druckschuhes 16 ist am Traghalter 14 ein Stützkörper 21 mit einer Speisemulde 22 angeordnet. Diese ist der Arbeitsoberfläche der Auflösewalze 3 zugekehrt und dient zum Vorlegen eines Faserbandes dieser Oberfläche. Der Stützkörper 21 samt Speisemulde 22 kann als einziges Stück zusammen mit dem Traghalter 14 ausgebildet sein; nach einer vorteilhafteren Ausführung ist jedoch der Stützkörper 21 mit dem Traghalter 14 mittels eines Federgelenks 23 verbunden Das Federgelenk 23 kann verschiedenartig ausgeführt seinr wie in Figuren 1 und 2 gezeigt, bildet der Stützkörper 21 ein einzige Stück mit dem Traghalter 14, aber ist davon durch einen, bis zu einer abgeschwächten, per se nachgiebigen Stelle reichenden Einschnitt abgetrennt.
  • In diesem Fall ist der Stützkörper 21 mit dem Traghalter 14 noch mit einer Stellschraube 24 verbunden, die zum Einstellen der Lage der Speisemulde 22 des Stützkörpers 21 gegenüber der Auflösewalze 3 dient.
  • Vorzugsweise bildet jedoch der Stützkörper 21 einen selbständigen Teil, der am Traghalter 14 austauschbar angeordnet und zu ihm mittels Schrauben bzw. anderen Verbindungselemente befestigt ist /Fig. 3/, In diesem Fall kann die Auskämmwirkung z. B. durch Anpassen der Länge der Speisemulde 22 einer unterschiedlichen Fasermaterialsorte bzw. Stapellänge modifiziert werden.
  • Nach einer bevorzugten Ausführungsform begrenzt die Endkante 28 der Speisemulde 22 zugleich den Eingang in den Reinigungskanal 6. Es ist zu verstehen, dass sich im Fall des austauschbaren Stützkörpers 21 auch die Breite des Reinigungskanals 6 ändern bzw. dieser vollständig absperren lässt.
  • Am Traghalter 14 - z. B. am Zapfen 15 - ist ein Ende einer Abkippfeder 25 festgehalten. Das zweite Ende der Abkippfeder 25 ist zu einem im Gehäuse 1 vorgesehenen Stift 26 befestigt. Die zum Abkippen des Traghalters 14 in die Ruhelage notwendige Anziehkraft der Abkippfeder 25 ist kleiner als das Eingriffmoment der Reibkraft zwischen der Speisewalze 8 und delnDruckschuh 16, so dass dieses Eingriffmoment den Traghalter 14 in der Arbeitslage hält. Anstelle der Abkippfeder 25 kann man jedoch auch ein anderes Kraftelement wie z. B. ein Magnet, Gewicht oder dergleichen verwenden.
  • Figur 5 zeigt ein anderes Beispiel der Lagerung des Traghalters 14. In dieser Ausführung ist der Traghalter 14 mittels einer darin vorgesehenen Lagerbuchse 32 um einen mit der Welle 9 der Speisewalze 8 koaxialen und im Deckel 31 des Gehäuses 1 der Auflöseeinrichtung eingepressten Zapfen 29 schwenkbar gelagert. Es ist zu verstehen, dass die Lagerung des Traghalters 14 kinematisch umgekehrt sein kanne in diesem Fall ist der Zapfen 29 in den Traghalter 14 eingepresst und die Lagerbuchse 32 in dem Deckel 31 vorgesehen.
  • Figur 6 zeigt eine weitere alternative Ausführungsform, wo der koaxiale Zapfen 29 in oder an dem Gehäuse 1 der Auflöseeinrichtung unterhalb der Speisewalze 8 festgehalten und mit einer Bohrung 30 versehen ist.
  • In dieser ist ein Lager 10 vorgesehen, durch den die Welle 9 der Speisewalze 8 koaxial hindurchgeht. Vorzugsweise ist der Aussenquerschnitt des Zapfens 29 grösser als der Querschnitt der Speisewalze 8, was ermöglicht, den Traghalter 14 vom Zapfen 29 über die Speisewalze 8 wegzunehmen und den Hohlraum 4 des Gehäuses 1 zu reinigen.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermassen: Das Faserband 27 wird in den Verdichter 20 und in die Klemmstelle zwischen der Arbeitsfläche 17 des Druckschuhes 16 und der Speisewalze 8 eingeführt. Durch die Rotation der Speisewalze 8 wird das Faserband 27 zur Auflösewalze 3 befördert, die es auf die Speisemulde 22 umlenkt. Dort kommt es durch die Wirkung des nichtdargestellten Beschlags der Auflösewalze 3 zum Auskämmen der Einzelfasern, die in den Speisekanal 7 und weiterhin in den nicht dargestellten Spinnrotor geliefert werden. Die beim Auskämmen der Fasern freiwerdenden Verunreinigungen werden in den an eine Unterdruckrohrleitung anschliessenden Reinigungskanal 6 abgeführt. Unterdruckwerte im Speisekanal 6 und im Reinigungskanal 6 sind auf bekannte Art und Weise miteinander so eingestimmt, dass die Lieferung der Einzelfasern dem Spinnrotor gewährleistet wird. Die Auflösewalze 3 und die Speisewalze 8 drehen sich gleich im Uhrzeigersinn, wass heisst, dass in deren Annäherungsstelle die Umfangsgeschwindigkeit der Auflösewalze 3 die entgegengesetzte Richtung gegenüber der der Speisewalze 8 hat. Im Falle einer durch einen vom nicht dargestellten Fadenbruchwächter festgestellten Fadenbruch verursachten Unterbrechung des Spinnprozesses im Spinnrotor wird gleichzeitig das Elektromagnet durch den Fadenbruchwächter abgeschaltet. Infolgedessen entkoppelt die Kupplung 11 die Welle 9 der Speisewalze 9 von der Treibwelle 12. So wird die Welle 9 zusammen mit der Speisewalze 8 in den Lagern freilaufend, so dass die Abkippfeder 25 den Traghalter 14 samt Druckschuh 16 in die in Figur 2 veranschaulichte Ruhelage abkippen kann. Gleichzeitig mit dem Abkippen des Traghalters 14 und des Druckschuhes 16 wird auch die Speisewalze 8 - wegen der Reibkraft des Druckschuhes 16 -rückverdreht. Da ein Faseranteil fortsetzt, von der weiter rotierenden Auflösewalze ausgekämmt zu werden, werden diese nachgekämmten Fasern infolge des durch den Spinnrotorauslauf verursachten Druckabfalls im Speisekanal 7 in den Reinigungskanal 6 geliefert.
  • Nach dem Reinigen des Spinnrotors wird das Anspinnen von Hand aus oder automatisch mit Hilfe einer entsprechenden Warteeinrichtung vorgenommen. In einem geeigneten Zeitpunkt wird das Elektromagnet mittels Fadenbruchwächters oder einer betreffenden Einrichtung erregt und somit die Kupplung 11 eingerückt. Diese verkoppelt die Welle 9 der Speisewalze 8 und die entlang der Spinneinheiten verlaufende Antriebswelle 12. Die Speisewalze 8 beginnt zu rotieren und infolge des Eingriffmoments der Reibkraft zwischen der Speisewalze 8 und dem Druckschuh 16 beginnt auch der Traghalter 14 zusammen mit dem Stützkörper 21, dem Druckschuh 16 und dem Verdichter 20 in die Arbeitslage zu schwenken. Bei dieser Bewegung, bei der sich die Speisemulde 22 des Stützkörpers 21 der Auflösewalze 3 annähert, gelangen die Fasern allmählich in Berührung mit der Auflösewalze 3. Der sog.
  • Faserbart des Faserbandes 27, der nach dem Abkippen geschrumpft hat, beginnt sich auszudehnen, und die verkürzten Fasern reichen noch vor dem vollendeten Abkippen in den Reinigungskanal 6 abgeführt zu werden Nach dem Wiederankippen des Traghalters 14 zusammen mit dem Stützkörper 21, dem Druckschuh 16 und dem Verdichter 20 werden die Einzelfasern aus dem Faserband 27 in den Speisekanal 7 geliefert.

Claims (7)

  1. Speiseeinrichtung an einer Offen-End-Spinneinheit P a t e n t a n s p r ü c h e : 1. Speiseeinrichtung an einer Offen-End-Spinneinheit zum Zuführen von Faserband einer Auflösewalze, welche Speiseeinrichtung im Gehäuse der Auflöseeinrichtung vorgesehen ist und welche eine Speisewalze und einen gegen diese gedrückten, an einem schwenkbgren Traghalter angeordneten Druckschuh mit einem Verdichter und einer Speisemulde zum Vorlegen des Faserbandes der Auflösewalze umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Speisewalze /8/ auf einer in Lagern /10/ des Gehäuses /1/ der Auflöseeinrichtung drehbar gelagerten und mit einer Kupplung /11/ zum Koppeln mit und Entkoppeln von einer Antriebswelle /12/ versehenen Welle /9/ festgehalten ist, während der Traghalter /14/ entweder um die Welle /9/ der Speisewalze /8/ oder um einen mit der Welle /9/ gleichachsigen Zapfen /29/ schwenkbar ist, wobei der Traghalter /14/ einerseits mit einem Zapfen /15/ zum Aufnehmen des gegen die Speisewalze /8/ von einer mit einem Ende am Traghalter /14/ festgehaltenen Spiralfeder /18/ gedrückten Druckschuhes /16/, andererseits mit einem neben dem Druckschuh /16/ angeordneten Stützkörper /21/ mit der Speisemulde /22/ versehen ist und dass am Traghalter /14/ eine Abkippfeder /25/ festgehalten ist, deren zweites Ende zu einem Stift /26/ des Gehäuses /1/ befestigt ist und deren Anziehkraft zum Abkippen des Traghalters /14/ in seine Ruhelage kleiner ist als das Eingriffmoment der Reibkraft zwischen der Speisewalze /8/ und dem Druckschuh /16/, wodurch der Traghalter /14/ in seiner Arbeitslage gehalten ist.
  2. 2. Speiseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper /21/ mit der Speisemulde /22/ austauschbar auf dem Traghalter /14/ angeordnet ist.
  3. 3. Speiseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützkörper /21/ mit dem Traghalter /14/ einerseits mittels eines Federgelenks /23/, andererseits einer Stellschraube /24/ verbunden ist.
  4. 4. Speiseeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Endkante /28/ der Speisemulde /22/ den Eingang des Reinigungskanals /6/ im Gehäuse /1/ der Auflöseeinrichtung abgrenzt.
  5. 5. Speiseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdichter /20/ am Traghalter /14/ unabhängig vom Druckschuh /16/ festgehalten ist.
  6. 6. Speiseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Welle /9/ der Speisewalze /8/ gleichachsige Zapfen /29/ zum Aufnehmen des Traghalters /14/ im Deckel /31/ des Gehäuses /1/ der Auflöseeinrichtung vorgesehen ist.
  7. 7. Speiseeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Welle /9/ der Speisewalze /8/ gleichachsige Zapfen /29/ zum Aufnehmen des Traghalters /14/ im Gehäuse /1/ der Auflöseeinrichtung vorgesehen und mit einer axialen Bohrung /30/ samt Lager /10/ zum Einnehmen der Welle /9/ versehen ist
DE19853500511 1984-02-27 1985-01-09 Speiseeinrichtung an einer offen-end-spinneinheit Withdrawn DE3500511A1 (de)

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CS841332A CS244355B1 (en) 1984-02-27 1984-02-27 Feeding device with spindleless spinning frame

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DE19853500511 Withdrawn DE3500511A1 (de) 1984-02-27 1985-01-09 Speiseeinrichtung an einer offen-end-spinneinheit

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DE (1) DE3500511A1 (de)
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