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DE358974C - Maschine zum Lochen von Leder und anderen Stoffbahnen - Google Patents

Maschine zum Lochen von Leder und anderen Stoffbahnen

Info

Publication number
DE358974C
DE358974C DEI20694D DEI0020694D DE358974C DE 358974 C DE358974 C DE 358974C DE I20694 D DEI20694 D DE I20694D DE I0020694 D DEI0020694 D DE I0020694D DE 358974 C DE358974 C DE 358974C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
leather
machine
punching
disk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI20694D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JACOB IPSER
Original Assignee
JACOB IPSER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JACOB IPSER filed Critical JACOB IPSER
Priority to DEI20694D priority Critical patent/DE358974C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE358974C publication Critical patent/DE358974C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/11Machines or apparatus for cutting or milling leather or hides
    • C14B2700/116Perforating machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Maschine zum Lochen von Leder und anderen Stoffbahnen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Lochen von Leder und sonstigen Stoffbahnen, bei der der Vorschub der Stoffbahn durch .das Lochwerkzeug selbst dadurch ausgeführt wird, daß letzterem außer seiner lotrechten oder Lochbewegung eine wagerechte oder Vorschubbewegung erteilt wird. Das Werkzeug greift bei der Vorschubbewegung in die zu bearbeitende Bahn ein und zwingt letztere, in wagerechter Richtung mitzugehen, so daß auf diese Weise der Vorschub zustandekommt.
  • Die bekannten Maschinen dieser Gattung besitzen einen sehr verwickelten .Antrieb, den zu vereinfachen, Gegenstand der Erfindung ist.
  • Die Erfindung erreicht diese Vereinfachung dadurch, daß von zwei auf einer Antriebswelle sitzenden Segmentscheiben die .eine mit dem Vorschubschieber unid die andere mit dem Lochschieber in Eingriff tritt und je nach ihrem Anliegen den Vorschubschieber seitlich und den Lochschieber senkrecht antreibt, wobei in an sich bekannter Weise der Lochschieber in bezug auf den wagerecht beweglichen Vorschubschieber verschiebbar geführt ist.
  • Die neue Lochmaschine ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen: Ab'b. i eine Gesamtseitenansicht der Lochinaschine, teilweise im Schnitt gehalten, Abb.2 einen senkrechten Längsschnitt des Antriebes, Abb. 3 eine Vorderansicht bei abgenommenern Schutzgehäuse, Abb. q. eine Oberansicht mit geschnittenem Schutzgehäuse, Abb. 5 einen wagerechten Schnitt, die Abb. 6 bis g Ansichten des Antriebes in der Darstellung der Abb. 3 bei verschiedener Stellung der Einzelteile und Abb. ro einen Schnitt gemäß Abb. 5 bei anderer Stellung .der Teile und in Verbindung mit einer Vorschubregelung.
  • Die gemeinsame Antriebswelle a ist mit einer Kreisviertelscheibe b und einer Bogendreieckscheibe c versehen. Beide Scheiben bilden einen einzigen Körper und sind starr mit der Welle a. verbunden. Die Kreisviertelbcheibe b steht in unmittelbarem Eingriff .sowohl mit dem senkrecht auf und nieder gehenien Lochschieber e als auch mit dem wagerecht hin und her gehenden Vorschubschieber d. Die Einwirkung erfolgt dadurch, daß ie wagerecht liegende Seite der Kreisviertelscheibe b bei ihrer Drehung (Abb. z und 3) nacheinander n uf die wagerechte untere Druckfläche innerhalb der Ausnehmung des Schiebers e, in die die (beiden Scheiben b und c eingreifen, und dann auf die senkrechte Druckschienei desVorschubschiebersd drückt. Eine Feder 1z sucht letzteren ständig in seine Ausgangsstellung zurückzuführen. Der Antrieb des Vorschubschiebers ist also kraftschlüssig. Die Bogenseite der Kreisviertelscheibe b ermöglicht es, die Exzenterwirkung ihrer Geradseite auszuschalten und den betreffenden Schieber zeitweilig mit Bezug auf den anderen stillzusetzen, so daß nach Bedarf das Einstechen oder der Vorschub erfolgen kann.
  • Die Scheibe c hat (die Form eines Bogendreiecks, .dessen eine Seite auf die Druckfläche l der obengenannten Ausnehmung des Schiebers e einwirkt und hierbei zum Aufwärtsschieben dieses ,Hubschiebers e dient. Die aus dem Mittelpunkt derWelle a gebogene Grundlinie hat noch die wichtige Aufgabe einer zwangläufigen Führung des Hubschiebers, wenn er .sich in seiner höchsten Hubstellung zusammen mit dem Vorschubschieber unter der Einwirkung ider Feder k von links nach rechts :bewegt (Abb. 8).
  • Die Kreisviertelscheibe b drückt beim Niedergang !den Hubschieber e mit der Lochnadel abwärts bis zur tiefsten Stellung (Abb.3, 6 und 7). In dieser tiefsten Stellung wird das Leder durch die Nadel auf einen in der Maschinenplatte lotrecht beweglichen Druckstein f (Abb. t) gedrückt und von ihr etwas angestochen. Beim Weitergang der Kreisviertelscheibe b wird der Schieber e mit der Lochnadel in seiner tiefsten Stellung für kurze Zeit infolge der Einwirkung der Kreisbogenseite stillgesetzt. Innerhalb @dieser Zeit wird der Druckstein f durch Exzenter- und Druckgestänge g, h von der Maschinenwelle a gehoben, wodurch die Lochung erfolgt. Hiernach springt der Druckstein f um etwa '/, mm zurück und gibt so die Lochnadel, die kurz vorher gleichzeitig als Widerlager für das von ihr zu -durchstechende Leder gedient hat, wieder frei. Während dieses Vorganges stößt die sich stetig weiterdrehende Segmentscheibe b mit ihrer in Betracht kommenden geraden Seite gegen die Druckschiene i und schiebt den Vorschubschieber d nach links (Abb.6). Hierbei wird natürlich auch der von dem Schieber d getragene Hubschieber e mitgenommen, und es erfolgt dementsprechend ein Vorschub des Leders. Der Ambos f dient hierbei als Führung an -der Unterseite des Leders.
  • Bei weiterem Drehen der Maschinenwelle a greift die Bogenscheibe c unter die Druckfläche L und hebt dadurch den Loch- oder Hubschieber e bis in seine Höchststellung (Abb.8), v"vährend die Bogenfläche der Segmentscheibe b den Vorschubschieber d noch zurückhält. Beim. Weitergang der Segmentscheihe b gibt sie den Vorschubschieber d frei, und letzterer geht unter dem Druck der Feder k bis in die Stellung nach Abb. 6 zurück, wo er auf eine Stellschraube f' trifft, die als Anschlag wirkt und somit auch den Vorschub der Lederbahn bestimmt. Bei dieser Rückbewegung des Vorschubschiebers d verharrt aber der Lochschieber e in seiner Oberstellung, da er oben durch die Kreisbogengrundlinie der Bogenscheibe c an der Druckfläche 1, unten aber durch den zugehörigen Teil der Segmentscheibe 6 zwangläufig geführt wird. Dieses Spiel wiederholt sich jetzt von neuem.
  • Es ist noch besonders bemerkenswert für die Erfindung, daß während d'es ganzen Arbeitsvorganges die tatsächliche Locharbeit lediglich durch den Druckstein f geleistet wird und die Steuerung der Schieber d, e ohne nennenswerte Druck- und Reibungsarbeit vor sich geht. Hierdurch entsteht einerseits ein geringer Kraftverbrauch, anderseits ist die Abnutzung der Arbeitsfläche auf ein geringstes Maß beschränkt und ein zuverlässiges spielfreies Arbeiten der ganzen Maschine für eine sehr lange Zeit ermöglicht. Durch die Gestaltung der Segmentscheibe b kann die Bewegung allen Arbeitsbedürfnissen angepaßt werden; das gleiche gilt von der Bogendreieckscheibe c, die auch fehlen oder durch eine kraftschlüssige Führung ersetzt werden kann. Die Bewegung der beiden Schieber kann auch von je einer. Scheibe derart erfolgen, daß. der einen Scheibe der Antrieb des Vorschubschiebers d; der anderen derjenige des Hubschiebers e zukommt.

Claims (1)

  1. PATErrfi-ArrsrrücxE: z. Maschine zum Lochen von Leder und anderen Stoffbahnen, bei der der Vorschub dies Leders: durch das Lochwerkzeug ausgeführt wird, gekennzeichnet durch eine Kreisviertelscheibe (b), die sowohl auf den Vorschubschieber (d) als auch auf den in letzterem lotrecht verschiebbaren Lochschieber (e) einwirkt, und eine zweite Bogendreieckscheibe (c), die zum Anheben und Führen des Lochschiebers in seiner angehobenen Stellung dient. H. Maschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß beim Lochen die Nadel nur als Widerlager für das Leder dient, während ein besonders- anhebbarer Lochstein (f) das. Leder gegen die Nadel preßt und hierdurch die Lochung bewirkt.
DEI20694D 1920-08-22 1920-08-22 Maschine zum Lochen von Leder und anderen Stoffbahnen Expired DE358974C (de)

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DE358974C true DE358974C (de) 1922-09-18

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