DE1092749B - Naehmaschine zum automatischen Herstellen von unterschiedliche Motive bildenden Stichen - Google Patents
Naehmaschine zum automatischen Herstellen von unterschiedliche Motive bildenden StichenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41L—APPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
- B41L3/00—Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes
- B41L3/02—Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes with stationary clamping means for holding the manifolding assembly in registered position, e.g. resilient clamps for holding non-perforated sheets
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B19/00—Programme-controlled sewing machines
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B3/00—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
- D05B3/02—Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Nähmaschine zum automatischen Herstellen von unterschiedliche
Motive bildenden Stichen, bei der die Nadelstange oder der Stoffschieber Ausschwingbewegungen durch
einen Antriebsteil erhält, welcher der Einwirkung einer die genaue Stichstelle der Nadel bestimmenden,
ein Digitalprogramm enthaltenden Steuervorrichtung unterliegt, die elektrische, eine Mehrzahl von Elektromagneten
beaufschlagende, programmgemäße Verstellungen der bei der Stichbildung zusammenwirkenden
Teile der Nähmaschine bewirkende Signalimpulse liefert.
Nähmaschinen dieser Art waren bisher in vielteiliger, deshalb kostspieliger und störanfälliger Weise
mit einem Sperrklinkenmechanismus ausgerüstet, der die Steuersignalimpulse in die gewünschten Stellungen
der gesteuerten Nähmaschinenteile übertragen sollte. Sie konnten wegen der durch ihre Kompliziertheit
bedingten Nachteile nicht befriedigen.
Bekannt sind ferner normale, nicht zur Herstellung von unterschiedliche Motive bildenden Stichen bestimmte
und geeignete Nähmaschinen, deren Antrieb durch eine elektromagnetisch arbeitende Vorrichtung
unter Verwendung von Kontakten zur zeitgerechten Beeinflussung der einzelnen Arbeitsteile der Maschine
erfolgte.
Durch die Erfindung wird eine Nähmaschine der eingangs gekennzeichneten Art angegeben, die unter
Vermeidung der den bekannten Maschinen anhaftenden Mängeln der Vielteiligkeit, Kostspieligkeit und
Störanfälligkeit das automatische Herstellen von unterschiedliche Motive bildenden Stichen mit großer
Genauigkeit und Zuverlässigkeit ermöglicht.
Erfindungsgemäß ist sie zu diesem Zweck in der Weise ausgebildet, daß der Antriebsteil durch eine
Antriebsvorrichtung zwischen zwei Endlagen hin- und herbewegt wird und daß zur steuerbaren Begrenzung
dieser Bewegung des Antriebsteiles von den durch die Digitalsteuerung betätigten Elektromagneten
Anschlagmittel von einer Ruhelage in eine Arbeitslage gebracht werden, in welcher die Anschlagmittel
mit Anschlagflächen des Antriebsteiles zusammenwirken.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel und eine abgeänderte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Teil einer Nähmaschine gemäß der Erfindung, in dem nur die zum
Verständnis der Erfindung notwendigen Teile dargestellt sind,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Einzelheit nach Fig. 1 in verkleinertem Maßstab,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine weitere Einzelheit nach Fig. 1, gleichfalls in verkleinertem Maßstab, und
Nähmaschine zum automatischen
Herstellen von unterschiedliche Motive
bildenden Stichen
Anmelder:
Mefina S.A., Freiburg (Schweiz)
Mefina S.A., Freiburg (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. R. Müller-Böm&r,
Berlin-Dahlem, Podbielskiallee 68,
und Dipl.-Ing. H.-H. Wey, München 23,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 9. Mai 1957
Schweiz vom 9. Mai 1957
Ernst Fluckiger, Genf (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht einer Einzelheit einer abgeänderten Ausführungsform.
Die dargestellte Nähmaschine gemäß der Erfindung hat eine an einer Nadelstange 2 befestigte Nadel 1,
wobei die Nadelstange selbst in einer Halterung 3 angebracht ist. Die Halterung 3 ist auf einer zum Gehäuse
der Maschine gehörenden Achse 4 schwenkbar. Die Nadel 1 kann auch nach einer bekannten, sogenannten
»pendelartigen« Anordnung angebracht sein. Ein Arm 3 α der Halterung 3 ist mit Hilfe einer
Stange 5 mit einem Antriebsteil 6 verbunden, der auf dem Gehäuse 7 der Maschine verschiebbar angebracht
ist und eine hin- und hergehende Bewegung ausführen kann.
Die Verstellungen des Antriebsteils 6 in die eine oder andere Richtung werden durch zwei Elektromagnete
8 bzw. 9 erzeugt. Die Amplitude dieser Verstellungen wird von der einen oder anderen einer
Reihe von Stangen 10,11 und 12 begrenzt, die mit den Tauchkernen der drei Elektromagnete 13, 14
bzw. 15 fest in Verbindung stehen. Die Stangen 10, 11 und 12 können entweder eine ausgeschaltete oder
eine Arbeitsstellung einnehmen, wobei sie in Arbeitsstellung in eines einer Reihe von im Antriebsteil 6
vorgesehenen Löchern 16,17 und 18 eindringen. Die Löcher 16,17 und 18 haben unterschiedliche Durchmesser
und bestimmen je zwei unterschiedliche Stellungen des Antriebsteils 6, wenn die entsprechende
Stange sich in Arbeitsstellung befindet, je nachdem, in welche Richtung der Antriebsteil 6 sich verschoben
009 6+7/156
hat, um den Rand des Loches gegen die Stange zum Anschlag zu bringen. Auf diese Weise bestimmen die
Löcher 16,17 und 18 sechs verschiedene Stellungen des Antriebsteils 6, zu denen die beiden äußersten
Stellungen links und rechts, die der Antriebsteil 6 einnehmen kann, wenn alle Anschlagstangen sich in
ausgeschalteter Stellung befinden, noch hinzukommen.
Die Speisung der verschiedenen Elektromagnete 8 und 9 sowie 13 bis 15 erfolgt durch eine Stromquelle
19, die mit Hilfe einer Leitung 20 und eines Schleifkontaktes 21 mit einem eine Platte 23 aus isolierendem
Material umgebenden Ring 22 verbunden ist. In der Platte 23 sind Kontaktstifte 24 angeordnet. Auf
dam Ring22 liegt eine perforierte Scheibe25. Schließlich sind fünf elektrische Kontakte 26 a bis 26^ jeweils
über die Leitungen 27a bis 27 ^ mit den Elektromagneten 8 und 9 sowie 13 bis 15 verbunden.
Entsprechend der Anordnung der Perforationen 28, die die Scheibe 25 aufweist, befinden sich gewisse
Kontaktstifte 24 mit der Scheibe in elektrischem Kontakt, während die anderen gegen diese abisoliert
sind. Da die die Scheibe 25 tragende Platte 23 mittels eines nicht dargestellten Mechanismus vom Motor der
Maschine zur Rotation gebracht wird, speisen die unter Spannung stehenden Kontaktstifte bei ihrem
Vorbeigang an den Kontakten 26 die entsprechenden Elektromagnete.
Die erfindungsgemäße Nähmaschine hat mehrere Scheiben 25 mit unterschiedlich angeordneten Perforationen,
wobei die Scheiben leicht gegeneinander auswechselbar sind und auf diese Weise das Muster
der Naht geändert werden kann.
Es sei bemerkt, daß in der dargestellten Ausführungsform der Antrieb durch die Elektromagnete 8
und 9 erfolgt, aber auch durch einen anderen Mechanismus ersetzt werden könnte, während die Elektromagnete
12 bis 15 zur Auswahl der vom Antriebsteil 6 einzunehmenden Stellung dienen.
Die beschriebene und dargestellte Steuervorrichtung kann auch statt auf die Nadel auf den Stoffschieber
29 (Fig. 4) angewendet werden. In diesem Falle wäre es zweckmäßig, den Stoffschieber nicht
unmittelbar, sondern über eine zwischengeschaltete Wähleinrichtung zu steuern, die an sich für Nähmaschinen
bekannt ist und die Amplitude der durch den Motor der Maschine erzeugten Bewegungen des
Stoffschiebers bestimmt.
Claims (4)
1. Nähmaschine zum automatischen Herstellen von unterschiedliche Motive bildenden Stichen,
bei der die Nadelstange oder der Stoffschieber Ausschwingbewegungen durch einen Antriebsteil
erhält, welcher der Einwirkung einer die genaue Stichstelle der Nadel bestimmenden, ein Digitalprogramm
enthaltenden Steuervorrichtung unterliegt, die elektrische, eine Mehrzahl von Elektromagneten
beaufschlagende, programmgemäße Verstellungen der bei der Stichbildung zusammenwirkenden
Teile der Nähmaschine bewirkende Signalimpulse liefert, dadurch gekennzeichnet, daß
der Antriebsteil (6) durch eine Antriebsvorrichtung (8, 9) zwischen zwei Endlagen hin- und herbewegt
wird und daß zur steuerbaren Begrenzung dieser Bewegung des Antriebsteiles (6) von den
durch die Digitalsteuerung betätigten Elektromagneten (13 bis 15) Anschlagmittel (10 bis 12)
von einer Ruhelage in eine Arbeitslage gebracht werden, in welcher die Anschlagmittel (10 bis 12)
mit Anschlagflächen (16 bis 18) des Antriebsteiles (6) zusammenwirken.
2. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlagflächen (16 bis 18) im verschiebbaren Antriebsteil (6) als Löcher (16
bis 18) ausgebildet sind, in die die beweglichen Anschlagmittel (10 bis 12) eindringen, wobei die
Seitenwände der Löcher (16 bis 18) die Anschlagflächen bilden, derart, daß jedes bewegliche Anschlagmittel
(10 bis 12) zwei Anschlagstellungen des Antriebsteiles (6) bestimmt, je nachdem, ob
der Antriebsteil (6) bei seiner Verschiebung in der einen oder in der anderen Richtung mit dem
Anschlagmittel (10 bis 12) in Berührung tritt.
3. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (8, 9)
für das verschiebbare Antriebsteil (6) aus zwei vom Digitalprogramm gesteuerten Elektromagneten
besteht.
4. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Digitalprogramm aus einer durch den Motor der Nähmaschine umlaufend angetriebenen perforierten Scheibe (25) besteht,
deren Perforationen (28) elektrische Kontakte (26 a bis 26 e) steuern.
In. Betracht gezogene Druckschriften:
Französische Patentschriften Nr. 1 009 243,
003 055.
Französische Patentschriften Nr. 1 009 243,
003 055.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 011 265.
Deutsches Patent Nr. 1 011 265.
Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist ein Prioritätsbeleg ausgelegt worden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 647/156 11.60
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH833310X | 1957-05-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=4540483
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM37354A Pending DE1092749B (de) | 1957-05-09 | 1958-04-15 | Naehmaschine zum automatischen Herstellen von unterschiedliche Motive bildenden Stichen |
Country Status (7)
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- BE BE566563D patent/BE566563A/xx unknown
- NL NL98896D patent/NL98896C/xx active
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1957
- 1957-05-09 CH CH340124D patent/CH340124A/fr unknown
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