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DE358526C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Verstaerkern fuer Gegensprechbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Verstaerkern fuer Gegensprechbetrieb

Info

Publication number
DE358526C
DE358526C DES53661D DES0053661D DE358526C DE 358526 C DE358526 C DE 358526C DE S53661 D DES53661 D DE S53661D DE S0053661 D DES0053661 D DE S0053661D DE 358526 C DE358526 C DE 358526C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
long
amplifiers
circuit arrangement
telephone systems
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES53661D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES53661D priority Critical patent/DE358526C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE358526C publication Critical patent/DE358526C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/40Applications of speech amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Sprechstromverstärkern für Gegensprechbetrieb.
Bekannte derartige Anlagen weisen den Übelstand auf, daß für den Betrieb wegen der verhältnismäßig zahlreichen verschiedenen Schaltmaßnahmen mehrere Schalter erforderlich sind.
Der Zweck der Erfindung besteht darin, mit möglichst einfachen Sch'altmitteln und durch wenige Manipulationen die Bedienung zu ermöglichen. Dies wind erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Abfragesystem der Beamtin mittels eines einzigen Sprechumschalters über einen die An- und Abschaltung der Verstärkereinrichtung bewirkenden besonderen Schalter an die Leitungen angeschaltet wind. Durch das Zusammenwirken beider Schalter kann sowohl die Leitung direkt oder über den Sprechstromverstärker durdhgeschaltet und das Abfragesystem an den einen oder anderen oder beide Leitungsabschnitte mit oder ohne Verstärker gelegt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei-
spiel der Schaltung unter Fortlassung aller nicht unbedingt erforderlichen Teile schematisch dargestellt.
F1 ist eine ankommende Fernleitung, welche an den mit Kreuzen versehenen Punkten i, 2, 3, 4 durch ein Stöpselpaar mit einer anderen Fernleitung F2 verbunden ist. Befinden sich die beiden Umschalter U1 und U2 in der Ruhestellung (U1 in Durchsprechstellung und U2 für unverstärkten Betrieb), so ist die Fernleitung F1 direkt mit der Fernleitung F2 verbunden. Die Sprechströme von Fernleitung F1 nehmen folgenden Weg zur Fernleitung F2: F1 (Ader a), 5, Umschalter U2, 6, U1, 7, 8, U2, 9, Ader α von F2 über die Teilnehmerstation, welche mit der Fernleitung F2 verbunden ist, zurück über die δ-Ader von F2, 10, U2, 11, U1, 12, 13, U2, 14 zur &-Ader nach! F1.
Der Mikrophon- und Telephonstromkreis des Abfragesystems ist, wenn der Abfrageschalter in der Mittelstellung steht, über die Leitungen 15-16, 17, 18, 19-20 parallel an die Verbindung 7 und 12 und somit parallel an die Fernleitungen gelegt.
Will die Beamtin eine der Fernleitungen F1 oder F2 allein unverstärkt abfragen, so legt sie den Abfrageschalter U1 in die entsprechende Endstellung L1 oder L2 um, und trennt dementsprechend die eine oder die andere Fernleitung F2 oder F1 ab.
Durch das parallele Anschalten des Abfragesystems an die Fernleitungen hat die Beamtin die Möglichkeit, das Gespräch1 zu überwachen, und kann bei schlechter Sprechverständigung die Verstärkereinrichtung einschalten.
Zu diesem Zwecke legt die Beamtin den Umschalter U2 um. Die ankommenden Sprechströme von der Fernleitung F1 nehmen nun folgenden Weg: F1 (α-Ader), 5, U2, 21, Transformator 23, Wicklung I und II, Kondensator C1, künstliche Fernleitung Kl. F1, 22, U2, 14, fr-Ader, F1. Wicklung I und II des Transformators 23 sind gleichsinnig hintereinander geschaltet und induzieren daher die Sprechströme auf Wicklung III und IV; die induzierten Ströme gelangen in Wicklung I des Vorübertragers V. Ue1 und werden durch denselben induktiv über Wicklung II auf den Gitterstromkreis der Verstärkerlampe V1 übertragen. Die verstärkten Sprechströme treten im Anodenkreis aus und gelangen über den Nachübertrager AT. Ue1 an die Punkte c-d. An diesen Punkten tritt eine Stromverzweigung ein, und zwar fließt ein Teil der Sprechströme über Wicklung I des Transformators 26, 25-24, U2, 9-10 nach F2, während der andere Teil über Wicklung II, Kondensator C2, künstliche Fernleitung Kl. F2 fließt. Eine Rückkopplung des verstärkten Sprechstromes von Verstärkerlampe V1 auf den Empfängerstromkreis der Verstärkerlampe V2 ist dadurch! vermieden, daß infolge der Stromverzweigung an den Punkten c-d die Spulen I und II gegeneinander wirken, und daß die Eigenschaften der Fernleitung 2 genau denen der künstlichen Fernleitung Kl. F2 entsprechen. Die von Fernleitung F2 kommenden Sprechströme nehmen ihren Weg über 9-10, 25-24, künstliche Fernleitung Kl. F2, Kondensator C2 und werden von Wicklung I und II des Transformators 26 auf Wicklung III und IV des Empfängerstromkreises der Verstärkungslampe V2 übertragen. Im Senderstromkreis (Wicklung II des Nachübertragers· N. Ue2) treten die verstärkten Ströme aus und gelangen zu den Punkten c'-d' und dann über 21-22 und U2, 5, 14 zur Fernleitung F1. Eine Rückkopplung kann auch hier nicht stattfinden, da durch die künstliche Fernleitung Kl. F1 Kompensation vorhanden ist. Will nun die Beamtin eine Fernleitung verstärkt abfragen, z. B. Fernleitung F1, so legt sie den Abfrageschalter U1 aus der in der Zeichnung angegebenen Stellung nach rechts um; dadurch wird die Induktionsspule des Abfragesystems über 15-16, U2, 27-28, CZ1, 29-30, 31-32 an die Punkte er und & des Empfängerstromkreises der Verstärkungslampe V2 gelegt. Die verstärkten Sprechströme treten an der Wicklung II des Nachübertragers N. Ue2 aus und gelangen über die Verteilungspunkte c'-d' zur Fernleitung F1. Das Telephon des Abfragesystems wird über 17-18, U2, 33-34, U1, 35-36 an die Punkte c-d, an denen die verstärkten Sprechströme der Fernleitung F1 über Verstärkerlampe V1 ankommen, gelegt. Soll Fernleitung F2 verstärkt abgefragt, so werden durch· Umlegen des Abfrageschalters U1 in die linke Stellung (L2 abfragen) das Mikrophon an a'-V und das Telephon an c'-d' gelegt, so daß in dieser Richtung ein verstärktes Sprechen und Hören' möglich ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Verstärkern für Gegensprechbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß das Abfragesystem der Beamtin mittels eines einzigen Sprechumschalters (ZJ1) über einen die An- und Abschaltung der Verstärkereinrichtung bewirkenden; besonderen Schalter (JJ2) an den einen oder den anderen oder an beide Leitungsabschnitte mit oder ohne Verstärker angelegt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DES53661D 1920-07-09 1920-07-09 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Verstaerkern fuer Gegensprechbetrieb Expired DE358526C (de)

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DE358526C true DE358526C (de) 1922-09-12

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