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DE357883C - Vorrichtung zum Messen der Verkuerzung verkrueppelter Fuesse - Google Patents

Vorrichtung zum Messen der Verkuerzung verkrueppelter Fuesse

Info

Publication number
DE357883C
DE357883C DER53061D DER0053061D DE357883C DE 357883 C DE357883 C DE 357883C DE R53061 D DER53061 D DE R53061D DE R0053061 D DER0053061 D DE R0053061D DE 357883 C DE357883 C DE 357883C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feeler rods
rods
sensors
feeler
foot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER53061D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE357883C publication Critical patent/DE357883C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D1/00Foot or last measuring devices; Measuring devices for shoe parts
    • A43D1/02Foot-measuring devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum >dessen der Verkürzung verkrüppelter Füße. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni ig i i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Österreich vom 17. November 192o beansprucht. Der Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung, mit welcher die Verkürzung verkrüppelter Füße genau gemessen werden kann, um nach den Messungsergebnissen die erforderliche - Schuheinlage herzustellen. Die Ober-Flächenform der Sohle wird ähnlich wie bei den bekannten Vorrichtungen mittels gegen den Fuß druckbarer Fühlstäbe gemessen, welche in mehreren zur Sohlenmittelebene parallelen Reihen angeordnet sind. . Erfindungsgemäß sind die an die Fußsohle von unten herangeführten Fühlstäbe in einem die Vorrichtungen zum Bewegen und Feststellen derselben sowie zum Registrieren der Messungen enthaltenden Kasten untergebracht, dessen mit Durchtrittsöffnungen für die Stäbe versehene Decke mit der Unterlage für den längeren Fuß auf gleicher Höhe liegt.
  • Um die Messungsergebnisse zu registrieren, sind mit den Fühlern in Verbindung stehende Merkspitzen derart angeordnet, daß durch ein einmaliges Anpressen von übereinanderliegenden Merkblättern die Verkürzungsmasse sämtlicher Profile verzeichnet werden. Zur Betätigung der Vorrichtung ist eine gemeinsame Antriebswelle vorgesehen, von der aus einerseits die zweckmäßig unter Federwirkung stehenden Fühlstäbe ausgelöst bzw. nach Einstellung gesperrt werden, anderseits ein Rahmen verschwenkt wird, der beim Ausschwenken die Merkblätter aufnimmt und sie beim Rückgang gegen die Merkspitzen der inzwischen eingestellten Fühlstäbe drückt.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar ist Abb. = eine Endansicht und Abb. 2 eine Seitenansicht bei ausgeschobenem Markierrahmen, wobei der Gehäusekasten im Schnitt dargestellt ist. In Abb. a ist der Rahmen für die1Xerkblätterabgeschnitten, undinderrechten Hälfte der Abbildung sind einige Teile abgenommen. Abb.3 ist ein senkrechter Querschnitt und Abb. q. ein wagerechter Schnitt bei eingeschobenem Rahmen in der Markierstellung. Abb. 5 und 6 sind Schnitte nach zwei zu einander senkrechten Ebenen in natürlicher Größe. Abb. 7 veranschaulicht eine Einzelheit in größerem Maßstabe.
  • Die in einem Gehäuse a eingebaute Vorrichtung weist für jeden Fuß vier Reihen von Fühlstäben b auf, so daß gleichzeitig auch die Hohlform des unverkürzten Fußes gemcssen werden kann. In der Zeichnung ist nur die für den linken Fuß bestimmte Hälfte veranschaulicht, da die rechte Hälfte symmetrisch ausgebildet ist. Die Fühlstäbe b sind im Gestell c längs feststehender Stangen d geführt. Sie sind außer Gebrauch ganz im Kasten cz eingeschlossen und treten aus ihm erst hervor, wenn die Vorrichtung in Betrieb gesetzt wird, d. h. wenn die Person, deren Fußfläche gemessen werden soll, mit auf den gesunden Fuß verlegtem Schwergewicht auf dem Kasten steht. Die Stäbe b sind als Zahnstangen ausgebildet, in welche Zahnräder e eingreifen, die auf ihren festen Achsen f lose drehbar angeordnet sind. Diese Achsen tragen Federn g (Abb. 3 und 6), die am einen Ende mit einem festen Punkt, z. B. dem Achsenende selbst, verbunden sind und mit dem anderen Ende an einem Stift der Zahnräder e angreifen. Die Federn g werden infolgedessen beim Einwärtsgang der Zahnstangen b durch die Drehung der Zahnräder e gespannt Um die Fühler b in ihrer Stellung festzuhalten, sind Sperrklinken h vorgesehen, die durch Federn i mit den Zahnrädern in Eingriff gebracht werden. Am unteren Ende der Fühler b sind Merkstifte k angebracht, welche zwischen Führungen L bewegbar sind und zugleich als Zeiger dienen, um die Einstellung auch unmittelbar an zwischen den Führungen L eingesetzten Maßstäben m (Abb. a) ablesen zu können.
  • Im Gestell c ist die Antriebswelle iz gelagert, von der beispielsweise mit einer Übersetzung i : q. eine zweite Welle o angetrieben wird. Das Zahnrad p dieser Welle dient gleichzeitig als Kurbelscheibe für die eine Lenkerstange q1 des Registrierrahmens q, der auf der gegenüberliegenden Seite mit einer am anderen Ende der Welle o sitzenden Kurbel P 1 durch einen zweiten Lenker q1 verbundenist. Der Rahmenq ist mittels Stangen y in Führungen am Gestelle geführt und wird bei der dargestellten Anordnung bei einer Umdrehung der Welle o bzw. bei vier Umdrehungen der Welle n einmal nach auswärts bewegt, um die Merkblätter aufzunehmen und dann wieder zurückgeführt, um die Einstellung der Merkstifte k auf den eingelegten Merkblättern zu verzeichnen.
  • Am Zahnrad P ist eine Daumenfläche s angeordnet, welche mit einem Hebel i zusammenwirkt, dessen Bewegung durch eine Stange t1 auf einen Hebel t= übertragen wird, der an der Rückseite der Vorrichtung auf einer Welle zs sitzt. Auf dieser Welle sind Hebel u1 in der Zahl der Reihen der Fühlstangen b entsprechender Anzahl angebracht, deren jeder auf eine Schieberstange v wirkt, welche Abschrägungen v1 besitzt, an welchen die Klinken lt der Zahnräder e anliegen. Wenn also das Zahnrad beim dritten Viertel seiner Umdrehung mit seiner Daumenfläche s den Hebel tzui-ückdrückt, so werden die Hebel u1 so verstellt, daß sie die Schieb er v entgegen der Wirkung der Federn w zurückziehen und dadurch die Sperrklinken lt aus den ZahnrädErn e ausheben, so daß die Fühlstäbe unter der Wirkung der Federn g aufsteigen und sich gegen die Sohlenfläche des Fußes anlegen können. Die rund um den Fuß vorstehenden Fühler b, welche für die Messung nicht weiter in Betracht kommen, können eingeschoben werden, da der Sperrzahn der Klinken 1z eine Abschrägung (Abb. 7) besitzt und die Klinken in ihrer eingerückten Stellung infolgedessen nur in einer Richtung gegen Aufwärtsbewegung der Fühler b sperrend wirken, während sie infolge der Abschrägung beim Einwärtsdrücken der Fühler b entgegen derWirkung der Federn i zurückgedrückt wErden. Die übrigen Fühler b werden nach Vorbeigang der Daumenfläche s am Hebel t und nach Rückkehr des letzteren sowie der damit verbundenen Hebel t'- in die Anfangsstellung in ihrer Hochstellung gesperrt, damit dieser Bewegung die Schieber v wieder in ihre Linksstellung gelangen und die Sperrklinken h in die Zahnräder e einfallen. Hat die Welle o eine Umdrehung vollzogen, so sind schließlich die Spitzen der Merkstifte k in die eingelegten Merkblätter eingedrungen und haben in ihnen ihre Eindrücke angebracht, nach denen die Profile der Fußfläche ge"au bestimmt werden können.
  • Die Vorrichtung kann, wie dies im vorliegenden Falle dargestellt ist, mit je einem Zählwerk für die Aufnahme des linken und des rechten Fußes und einem Summierzählwerk versehen sein, um bei Vermietung die Anzahl der Messungen kontrollieren zu können. Infolge der Sperrung der Fühlstangen bei jeder Messung muß diese vollkommen durchgeführt werden und das Zählwerk um eine Einheit vorgeschritten sein, ehe eine neue Messung vorgenommen werden kann.
  • DiebeschriebeneAusführungsform stellt selbstverständlich nur ein Beispiel dar und kann im Rahmen der Erfindung vielfach abgeändert werden. So können die Fühler anstatt durch Federwirkung durch die Wirkung von Gegengewichten nach aufwärts bewegt werden. Auch könnte die Einrichtung mit Elektromagneten arbeiten und elektrisch betätigt werden. Die Fühlstangen können ferner auch im Rahmen geführt oder als Rohre ausgebildet sein und, anstatt mit Druckfedern verbunden zu sein, mittels auf Zug beanspruchter Federn bewegt werden. Die Sperrung der Fühler in ihrer Einstellung kann selbstverständlich auch in irgendeiner anderen Weise erfolgen. Zum Beispiel kann ein oberer und ein unterer Schieber vorgesehen sein, von denen der erstere die Fühlstangen in ihrer jeweiligen Einstellung fixiert, während der andere ein Festhalten der Fühler in ihrer eingeschobenen Stellung bewirkt. Der Registrierrahmen kann auch durch Daumenscheiben nach auswärts bewegt und dessen Rückbewegung durch Federn vollzogen werden, welche ihn kräftig zurückschnellen. Auch könnte der Registrierrahmen feststehend angeordnet sein und von der Antriebswelle zu geeignetem Zeitpunkte eine Bewegung der verschiebbaren Markierungsstifte gegen denselben erfolgen. Die Markierungsstifte können auch noch in ihren Führungen eine besondere Abstützung erhalten, um kesseren Widerhalt beim Eindringen in die Merkblätter zu gewährleisten. An Stelle des einzuschiebenden Rahmens mit den Merkblättern können auch Papierrollen mit abzutrennenden Merkblättern zur Verwendung kommen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Messen der Verkürzung verkrüppelter Füße mit von unten gegen den Fuß herangeführten Fühlstäben, welche samt den Vorrichtungen zum Bewegen und Feststellen derselben sowie zum Registrieren der Messung in einem Kasten untergebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Durchtrittsöffnungen für die Fühlstäbe versehene Decke des Kastens mit der Unterlage für den längeren Fuß auf gleicher Höhe liegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, bei welcher mit den Fühlstäben o. dgl. in einer Ebene liegende Merkspitzen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die jeder-Längsreihe der Fühlstäbe entsprechenden Merkspitzen das betreffende Profil auf einem Lesonderen Merkblatt markieren, wobei alle Merkblätter übereinander in einer Ebene liegen und gemeinsam an sämtliche Merkspitzen herangeführt werden.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine gemeinsame Antriebswelle (n) von der aus einerseits die zweckmäßig unter Federwirkung stehenden Fühlstäbe (b) ausgelöst bzw. nach Einstellung gesperrt werden, andererseits ein Rahmen (q) verschwenkt wird, der beim Ausschwenken die Merkblätter aufnimmt und dieselben beim Rückgang gegen die Merkspitzen (k) der inzwischen eingestellten Fühlstäbe drückt. q.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die als Zahnstangen ausgebildeten Fühler mit Zahnrädern (e) in Eingriff stehen, auf deren Achsen (f) beim Einziehen der Fühler in Spannung versetzte Federn (g) angeordnet sind und welche durch ausrückbare federnde Klinken (1a) zur Verhinderung einer Aufwärtsbewegung der Fühler gesperrt werden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Ausrückung der Klinken (h) durch mit Keilflächen versehene Schieber (v) erfolgt, die entgegen der Wirkung von Federn (w) durch auf einer Achse (u) sitzende Arme (u1) gleichzeitig verstellt werden.
DER53061D 1920-11-17 1921-05-24 Vorrichtung zum Messen der Verkuerzung verkrueppelter Fuesse Expired DE357883C (de)

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