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DE356530C - Verfahren zur Herstellung reinen Zinkoxydes aus unreinem Rohoxyd durch Umdestillation und Wiederoxydation - Google Patents

Verfahren zur Herstellung reinen Zinkoxydes aus unreinem Rohoxyd durch Umdestillation und Wiederoxydation

Info

Publication number
DE356530C
DE356530C DEC28092D DEC0028092D DE356530C DE 356530 C DE356530 C DE 356530C DE C28092 D DEC28092 D DE C28092D DE C0028092 D DEC0028092 D DE C0028092D DE 356530 C DE356530 C DE 356530C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oxide
zinc oxide
compounds
redistillation
reoxidation
Prior art date
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Expired
Application number
DEC28092D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANZ COCHLOVIUS DIPL ING
Original Assignee
FRANZ COCHLOVIUS DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANZ COCHLOVIUS DIPL ING filed Critical FRANZ COCHLOVIUS DIPL ING
Priority to DEC28092D priority Critical patent/DE356530C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE356530C publication Critical patent/DE356530C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/34Obtaining zinc oxide
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/04Compounds of zinc
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/34Obtaining zinc oxide
    • C22B19/36Obtaining zinc oxide in blast or reverberatory furnaces

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Inorganic Compounds Of Heavy Metals (AREA)

Description

Das meiste aus zinkischen Ausgangsmaterialien auf heißem Wege erhaltene Zinkoxyd enthält Unreinigkeiten, bestehend aus mit dem Zinkoxyd verflüchtigten Verbindungen von Blei, Antimon, Zinn u. dgl. Diese Unreinigkeiten verhindern die Verwendung des Zinkoxydes als Zinkweiß. Es besteht daher das Bedürfnis nach einem Reinigungsverfahren des Rohoxydes von den schädlichen
ίο Beimengungen. Die Reinigung hat aber ihre Schwierigkeiten, da die Beimengungen schon bei Temperaturen unterhalb der üblichen Reduktionstemperatur des Zinkoxydes flüchtig sind. Infolgedessen finden sie sich auch bei einer Umdestillation des Rohoxydes stets wieder in dem erhaltenen Erzeugnis. Durch die Erfindung gelingt es jedoch, die Reinigung in einwandfreier Weise durchzuführen. Gemäß der Erfindung wird das rohe Zinkoxyd, gemischt mit Kohle und Zuschlagen, die die Zersetzung oder Umwandlung der dem Zinkoxyd beigemengten flüchtigen Verbindungen in weniger leicht flüchtige Stoffe oder Verbindungen bereits unterhalb der Reduktionstemperatur des Zinks bewirken, unterworfen. Wenn man bei der Reduktion Temperaturen einhält, bei denen eine Verflüchtigung der neu entstandenen Stoffe oder Verbindungen noch nicht eintreten kann, so verflüchtigt sich nur das reduzierte Zink, das nun zu reinem Zinkoxyd verbrannt werden kann.
Unterwirft man z. B. ein Gemisch von bleihaltigem Zinkoxyd und Kohle der Destillation, so verflüchtigt sich unter gewöhnlichen Umständen ein Teil des Bleies als Schwefelblei, schon bevor die Zinkreduktionstemperatur erreicht ist. Es ist also durch gewöhnliche Destillation unmöglich, ein bleifreies Zinkoxyd zu erhalten. Man kann aber das Verflüchtigen des Schwefelbleies vermeiden, wenn man dem Rohoxyd-Kohle-Gemisch soviel eines schwefelbindenden Stoffes z. B. Kalziumkarbid, Eisen oder Mangan in feiner Form oder auch deren Sauerstoffverbindungen (gegebenenfalls mit einer entsprechenden Menge Reduktionskohle) zusetzt, daß der vorhandene Schwefel gebunden wird. Die Erhitzung wird dann auf iooo bis iioo° getrieben, so daß eine lebhafte Reduktion des Zinkoxydes stattfindet, jedoch das aus seiner Schwefelverbindung freigewordene Blei noch nicht überdestilliert. Beim Verbrennen der Zinkdämpfe erhält man jetzt ein nahezu bleifreies Zinkoxyd. Ebenso wie Schwefelblei \rerhalten sich andere Beimengungen des Rohoxydes, z. B. Antimon- oder Zinnverbindungen. Auch sie werden durch Zuschläge, z. B. Kalziumkarbid, bei verhältnismäßig niedriger Temperatur zersetzt und in Metall und nichtflüchtige Verbindungen umgewandelt. Bei der Durchführung der Zinkoxydreduktion sind dann Temperaturen innezuhalten, die eine Verflüchtigung des Fremdmetalles noch nicht bewirken.
Die Ausführung des Verfahrens kann in Retortenofen oder auch bei staub- und rußfreier Feuerung (Gasfeuerung) in Öfen mit
Jtnnenheizung stattfinden. Vorteilhaft läßt sich das Verfahren in elektrischen öfen, insbesondere in einem elektrischen Widerstandsofen, in dem die Beschickung als Heizwiderstand wirkt, ausführen, da hier eine genaue Temperaturregelung möglich ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ίο i. Verfahren zur Herstellung reinen
    Zinkoxydes aus unreinem Rohoxyd durch Umdestillation und Wiederoxydation, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohoxyd' mit Kohle und einami oder mehreren Zuschlägen, die bereits unterhalb der Reduktionstemperatur des Zinks Zersetzung oder Umwandlung der beiin
    gemengten flüchtigen Verbindungen
    weniger leicht flüchtige Stoffe oder Ver- zo bindungen bewirken, der Reduktion unterworfen wird, wobei Temperaturen einzuhalten sind, bei denen die aus den Beimengungen neu entstandenen Verbindungen oder Stoffe sich noch nicht verfluch- astigen.
  2. 2. Ausführungsart des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß schwefelbleihaltiges Rohoxyd mit Kohle und einem Zuschlag von Kalziumkarbid oder feinverteiltem Eisen, Mangan u, dgl. oder Sauerstoffverbindungen dieser Metalle bei Temperaturen unterhalb des Verflüchtigungspunktes des Bleies der Reduktion unterworfen wird.
DEC28092D 1919-05-29 1919-05-29 Verfahren zur Herstellung reinen Zinkoxydes aus unreinem Rohoxyd durch Umdestillation und Wiederoxydation Expired DE356530C (de)

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DE356530C true DE356530C (de) 1922-07-24

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