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Elektrischer Drebschalter. 'Vorliegende Erfindung bezieht sich auf
einen elektrischen Schalter, der besonders zur Verwendung auf tKraftwagen bestimmt
ist.. jedoch auch für andere Zwecke benutzt werden kann.
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,Gemäß der Erfindung wird ein elektrischer Schalter so mit einem Apparatteil
verbunden, der gewöhnlich mit einem Stellring versehen ist, daß der Stellring die
-Handhabe des Schalters bildet, durch deren Bewegung die Schaltung geändert wird.
Elektrische Meßinstr-umente und Uhrwerke werden häufig auf Kraftwagen, vorzugsweise
auf dem -Spritzbrett vorgesehen; auch sind Uhrwerke bekannt, -bei welchen der Stellring
zum Aufziehen der Uhrwerkfeder benutzt wird. Neben dem Meßinstrument oder bzw. und
der Uhr werden häufig Stromschalter angeordnet. Im Hinblick hierauf besteht einer
der Vorteile, den die vorliegende Erfindung bietet, darin, daß ein solcher Schalter
oder solche Schalter mit einem Stellring als Handhabe ausgerüstet sein kann, welcher
in Größe und, Aussehen völlig demjenigen gleich ist, der zum Uhraufzug
oder
zur Bedienung -des Meßinstruinents gehört.
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Gemäß vorliegender Erfindung wird also mit einem Instrument oder Anzeiger,
welcher mit einem drehbaren Stellring ausgerüstet ist, ein elektrischer Schalter
so verbunden, daß der Stellring die Handhabe für den Schalter bildet. Der Anzeiger
kann, ein Stellungsanzeiger für den Schalt-er sein und seine Anzeige in Abhängigkeit
von der Drehung des Stellrin-ges machen.
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:Gemäß der Erfindung kann. das Instrument ferner Stromkreise aufnehmen
oder an äußere Stromkreise angeschlossen sein und Organe enthalten, wodurch die
Verbindun-en zwisehen den Stromkreisen durch den Schalter verändert werden.
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Bei einer Ausführungsforrn der Erfindung ist das Instrument mit einem
Aufsatz versehen, #welcher einen Ringflansch besitzt, und der mit einem Gehäuse
verbunden ist und eine Unterlage für die Schalterteile bildet. Die Schalterteile
und Polstücke sind dabei unnlittelbar an dem Gehäuse gelagert, während die mit ihnen
vusammenwirkenden Teile so an dem Instrumentkörper sitzen, daß der letztere zusammen
mit den von ihm getragenen Teilen als Ganzes aus demGehäuse entfernt und wieder
in dasselbe eingesetzt werden kann, ohne daß die SchaIterteile und Leitungsdrähte,
die daran angeschlossen sind, demontiert zu werden brauchen.
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Die Erfindun.- ist an mehreren Ausführungsbeispielen auf den beiliegenden
Zeichnungen veranschaulicht, und zwar zeigen die Abb. i und 2 eine Ausführungsform
in Stirnansicht und in einem Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i; Abb-
3 ist ein Schaubild einer abgeänderten Ausführungsforrn mit abgenommenem
äußeren Gehäuse.
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Das in den Abb. i und 2 dargestellte Instrument ist ein kombiniertes
Volt- und Amperemeter mit einem Zylinderkörper A innerhalbeines zylindrischen
Gehäuses G, in dessen einem Stirnende der Stellring B des Instru-. ments
sitzt. Der Zylinderkörper A ist durch eine Schraube GI:fest mit einer Grundplatte
G
des Gehäuses C verbunden. DerRing B legt sich gegen einen Absatz
C' des Gehäuses C.
Die Anzeigescheibe des Instruments ist bei D
angedeutet
-und mitdern Zylinderkörper A fest verbunden, Die Scheibe D sitzt
zwischen einem Federring E, wie man ihn gewöhnlich hinter dem Abschlußglas
eines Instruments benutzt, und einem Sperring F, welcher inden mit Innengewinde
verschenen Stellring B hineingeschraubit ist. Das Abschlußglas trägt,die Bezeichnung
El. Der Stellring B ruht dreh-Z> bar auf dem Absatz Cl des zylindrischen
Gehäuses und wird gegen Bewegung in achsialer z2 Richtung dadurch gesichert, daß
der Ring F
sich gegen die Rückseite. der Anzeigescheibe D
legt. Der
Körpir A ist mit einem Schlitz versehen, in den ein Sperrblock
G2 hineinragt, der an der Grundplatte G befestigt ist, wo-,lurch eine
Verdrehung von A gegenüber der Grund,platte G verhindert wird.
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An verschiedenen Punkten der Grundplatte sind Paare von Kontaiktstiften
H vorgesehen, von welchen auf der Zeichnung nur- ein einziges Paar dar-gestellt
ist. Auf der Innenfläche des Sperringes F sind einer oder mehrere Schaltarme
1 befestigt, welche mit Bürsten JI ausgestattet sind, die gegen die Arine
isoliert sind und ein Paar Kontaktstifte H leitend zu überbrücken vermögen.
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Die Gehäusewand C ist mit Löchern C2
versehen, in welche
Sperrknöpfe Kl- einzuschnappen vermögen, die an Federn K sitzen, welche auf der
Innenfläche des Ringes F bef estigt sind.
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Die Anzeigescheibe D des Instruments besitat zwei Öffnungen
D', die einander diain-etral g gegenüberliegen. Der Ring F trägt Mark-en, #welche
durch die eine oder die andere der beiden Öffnungen D' sichtbar werden, wenn
eine Bürste des Schalters ein Paar von Kontaktstiften H überbrückt, welche durch
die betreffende Marke auf dem Ring F bezeichnet wer-den. Um die Teile in
richtiger Lage gegeneinander zu halten, ist eine Kleminschrauhe B' oder ein sonstiges
-Sperrorgan vorgesehen, wodurch der Ring F gegen Verdrehung geg,-enüber dem Stellring
B gesichert wird. Es ist auch dafür Sorge getragen, daß sich,die Löcher C' undder
Knopf Kl in solcler Lage zueinander befinden, wie es der Stellung der BÜrsten 11-
gegenüber den Kontgktstiftpaaren H entspricht.
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Das Gehäuse C kann unmittelbar im Spritzbrett des Wagens gela
'gert sein oder gewünschtenfalls auch in einem äußeren wasserdichten Gehäuse, welches
dann seinerseits am Spritzbrett befestigt wird. Leitungsdrähte werden dann an den
äußeren Enden der Zapfen H befestigt und falls ein äußeres wasser-(lichtes Gehäuse
benutzt ist, werden die Drühte durch eine ordnungsgemäß gesicherte Öffnung im Gehäuse
hindurchgeführt. Eine Drehung des Ringes B bewirkt jetzt Stromschaltung-mit Hilfe
der Bürsten JI, wodurch verschiedenartige Stromverbindungen hergestelltwerden. Gleichzeitig
erscheinen die Anzeigemarken, welche die Art der -jeweiligen Stromverbindung- erkennen
lassen, in den Öff-
nungen D". Einige:Stromveribindungen können die Einschaltung
des elektrischen Meßinstr-uments in den Stromkreis bewirken. Es ge-
nügt,
die Schraube G' zu lösen und den Stellring B zu erfassen, um.- das Instrument
zusa.mmen mit den.Schaltarmen.und Bilrsten als
Ganzes aus dem Gehäuse
C zu entfernen, ohne irgendwie die Strom.verbind:ungen mit ,len Kontaktpaaren. H
zu stören.
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Bei der Ausführungsform nach Abb. j ist flie,Grundplatte
G mit einem Aufsatz G3 versehen, welcher einen Flanscb. für das
Ge-
häuse C abgibt, der jedoch hauptsächlich dazu dient, um die Anschlußkontakte
für die innerhalb des Gehäuses befindlichen Schalterteile aufzunehmen. Zu diesem
letzteren Zweck können izwei Balken aus isolierendem Material G4 vorgesehen sein,
und die Polstücke können auf diesen Balken befestigt sein, wie es für ein solches
Polstück L in der Zeichnung angedeutet ist. Die auf der Platte G
vorgesehenen
Schalterteile bestehen aus Kontaktfedern M, di - e paar-weise angeordnet
sind, und von denen jede aneinem Zapfen sitzt, der aus. der Platte G herausragt.
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Der Zylinderkörper des Instruments wirrl von einem drehbaren Mantel
0 auslsolierendem Material umschlossen, welcher an dem Ring F befestigt ist.
In diesem Mantell sind Kontaktstücke 0' vorgesehen, deren Außenflächen mit
den Kontaktfedern M in Berührung treten. Zwei Schrauben T durchsetzen die Grundplatte
G und sichern den Körper des Instruments gegen Verdrehung auf der #Grun.dplatte
und halten ihn zugleichebenso wie auch den Stellring B fest im Gehäuse
C.
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Um genaue Einstellung der Teile zu sichern, ist eine Einschnappsperrung
vorgesehen, bestehend aus einer unter Feder#druck stehenden Kugel P, die in einer
Hülse Pl- sitzt, welche auf die Grundplatte G aufgesetzt ist, wobei in dern,Sperring
F Vertiefungen F' an passenden Stellen vorgesehen sind, in welche ,die Kugel P einzutreten,
vermag. An dem Ring F sind ein oder mehrere Anschläge F' vorgesehen, gegen welche
Stahlzapfen Pl anstoßen, die aus der Grundplatte G hervorragen. Der Stellring
B wird in der gleichen Weise gedreht wie bei der Ausführungsform nach Abb. i und
2, und die Schaltlagen werden an den Öffnungen D' angezeigt, wobei die Stromverbindunggen
durch die Lage und die achsiale Ausdehnung der #IContaktstücke 0'
bestimmt
w*erden. Es ist ohne weiteres ersichtlich daß jede gewünschte Stromverbindung durch
die beschriebene Anordnung her--gestellt werden kann. Bei -der in Aibbl.
3 dargestellten Konstruktion sind acht Kontaktfedern M vorgesehen, von denen
in der #Zeichnung nur vier sichtbar sind, während die andern vier, welche ähnlich
gestaltet und angeordnet sind wie die vier sichtbaren"den vier sichtbaren Kontaktfedern
diametral gegenüberlietgen. Den acht Kontaktfedern sind neun Kontaktstücke
0" zugeordnet, von denen nur drei deutlich auf der Zeichnung sichtbar sind.
Die Kontaktfedern M sind mit 15 POI-stücken L verbunden, vondenen sich acht auf
lern einen und sieben auf dem anderen der beiden Isolierbalken G4 befinden. Durch
die genannte X ontaktvorrichtung können verschiedene Stromveribindungen zwischen
einer Dynamo, einer Batterie, den vorderen Scheinwerfern, den Seitenlampen und der
hinteren Lampe des Wagens hergestellt werden.
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Es mag besondersdarauf hingewiesen werden, daß bei der in Abb.
3 dargestellten Konstruktion ebenso wie bei derjenigen nach Abb. i und 2
der Instrumentkörper mit dem Stellring entfernt werden kann, ohne daß die Kontektfedern
IN oder ihre Polschrauhen L oder die damit verbundenen Drähte irgendwie gelöst
zu werden brauchen.
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Es ist nicht notwendig, #daßdas Instrument mit der Anzeigescheiibe
D sich in unmittelbarer Beziehung zu einem elektrischen Schalter und den,
daran angeschlossenen Strom-,kreisen befindet. Das Instrument braucht sogar überhaupt
kein elektrisches Instrument zu sein.