DE3545709A1 - Zweiachsiger handkarren - Google Patents
Zweiachsiger handkarrenInfo
- Publication number
- DE3545709A1 DE3545709A1 DE19853545709 DE3545709A DE3545709A1 DE 3545709 A1 DE3545709 A1 DE 3545709A1 DE 19853545709 DE19853545709 DE 19853545709 DE 3545709 A DE3545709 A DE 3545709A DE 3545709 A1 DE3545709 A1 DE 3545709A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wall
- base plate
- handcart according
- side walls
- axle
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 abstract description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 3
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 2
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B3/00—Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor
- B62B3/02—Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving parts being adjustable, collapsible, attachable, detachable or convertible
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B2301/00—Wheel arrangements; Steering; Stability; Wheel suspension
- B62B2301/04—Wheel arrangements; Steering; Stability; Wheel suspension comprising a wheel pivotable about a substantially vertical axis, e.g. swivelling castors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen zweiachsigen Handkarren mit einer an
der Vorderachse lösbar angelenkten Deichsel, einer Bodenplatte,
an deren längeren Stirnseiten zwei über Scharniere gegen die Boden
platte abklappbare Seitenwände angeschlossen sind, deren Höhe
größer als die halbe Breite der Bodenplatte ist und die über
Schnellverschlüsse mit der Vorderwand und der Rückwand verbind
bar sind.
Es ist ein solcher zweiachsiger Handkarren bekannt, bei dem die
Seitenwände über durchgehende Scharniere gegen den Boden abklapp
bar sind. Jede der beiden Seitenwände ist höher als die halbe Breite
der Bodenplatte, so daß sie in der abgeklappten Situation einan
der teilweise überdecken. Im Überdeckungsbereich liegen die abge
klappten Seitenwände infolge der scharnierartigen Anlenkung nicht
vollflächig aufeinander, was beim Verstauen zusätzlichen Raum in
der Höhe beansprucht. Die Verbindung zwischen den Seitenwänden und
den Stirnwänden des bekannten Handkarrens erfolgt durch Flügel
schrauben. Die Stirnwände bilden ebenso wie die Verbindungsmittel
(Flügelschrauben) Losteile, wobei insbesondere die Verbindungs
teile leicht verlorengehen können (DE-GM 76 09 798).
Es ist weiter ein Wagen zur Beförderung kleiner Lasten bekannt
geworden, bei dem die Seitenwände über jeweils zwei Scharniere
gegen die Bodenplatte abklappbar sind. Hier wird eine flächige
Auflage der Seitenwände auf die Bodenplatte dadurch erreicht,
daß die Höhe jeder Seitenwand maximal die halbe Breite der Boden
platte erreicht. Durch diese Maßnahme wird das Fassungsvermögen
des Wagens erheblich beeinträchtigt. Die Seitenwände sind über
einen Kniehebelverschluß mit der Vorderwand bzw. der Rückwand
verbunden; Vorderwand und Rückwand bilden ebenfalls Losteile, d.h.
sie sind nicht mit dem übrigen Teil des Wagens zu einem "Paket"
zusammenlegbar (DE-GM 84 10 542).
Die Erfindung geht von einem Std. d. T. gemäß DE-GM 76 09 798 aus.
Bei dem vorbekannten Handkarren wurde es als nachteilig empfunden,
daß in der Verstauposition die Seitenwände nicht vollflächig über
einanderliegen und daß insbesondere die Vorderwand und die Rück
wand so wie die Verbindungsmittel Losteile bilden.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Handkarren
der eingangs genannten Gattung dahingehend zu verbessern, daß er
mit wenigen Handgriffen aus der Gebrauchsposition in eine Verstau
position, beispielsweise zum Verstauen in den Kofferraum eines PKW′s,
verbracht werden kann. Dabei soll ein möglichst optimales Fassungs
vermögen bei ausreichender Belastbarkeit des Handkarrens gewahrt
bleiben. Losteile sollen vermieden werden, um einerseits die Mon
tage und Demontage zu erleichtern und andererseits zu verhindern,
daß derartige Teile verloren gehen.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe bei einem zweiachsigen
Handkarren der eingangs genannten Gattung durch die Lehre des
Anspruches 1.
Hiernach sind nicht nur die beiden Seitenwände über unterschied
lich ausgebildete Scharniere so an der Bodenplatte angelenkt,
daß sie sich exakt in Parallellage ohne Höhenverlust an die Bo
denplatte anlegen können, sondern die Anlenkung der Vorderwand
und der Rückwand ist so getroffen, daß diese sich möglichst
vollflächig auf die obere der beiden Seitenplatten auflegen. Es
versteht sich, daß die Abmessungen vorteilhaft so getroffen sind,
daß die Vorderwand und die Rückwand einander nicht mehr über
lappen, sondern in etwa mit ihren oberen Stirnkanten in der abge
klappten Position voreinander liegen.
Im Ergebnis lassen sich Bodenplatte, beide Seitenwände, Vorderwand
und Rückwand zu einem "Paket" zusammenklappen, wobei bei entsprechen
der Anlenkung der Deichsel gemäß den Merkmalen der Ansprüche 15-17
auch diese noch über die zusammengeklappten Wände legbar
ist.
Anspruch 2 vermittelt im einzelnen die vorteilhafte Ausgestaltung
der Gelenke für die Vorderwand und die Rückwand, so daß einer
seits ein ausreichend dichter Abschluß zwischen der unteren Stirn
kante der Vorderwand bzw. der Rückwand und der Bodenplatte gegeben
ist, andererseits ausreichend Schwenkfreiheit besteht, um die
bereits eingeklappten Seitenwände "überschwenken" zu können.
Anspruch 3 kennzeichnet eine vorteilhafte Ausführungsform der
Anlenkung der Seitenwände, um die Parallellage zur Bodenplatte
zu gewährleisten.
Da bei der Ausführungsform nach Anspruch 3 zwischen der untersei
tigen Stirnkante der an die längeren Scharnierlappen angeschlossenen
Seitenwand und der Bodenplatte ein Spalt entstehen kann, wird
gemäß Anspruch 4 vorgeschlagen, zum Zwecke dieser Spaltabdichtung
den längeren Scharnierlappen gewissermaßen streifenförmig als
Scharnierband auszubilden.
Einzelheiten der Ausgestaltung der Vorderwand, der Rückwand
und der Seitenwände sind gekennzeichnet durch die Ansprüche
5-7. Die Ausstellung der Vorderwand und der Rückwand nach oben
außen ermöglicht zum einen ein besseres "Überschwenken" der Stirn
wände beim Zusammenklappen und hat zum anderen den zusätzlichen
Vorteil, daß für im Handkarren sitzende Kinder eine bessere
Rückenanlage geschaffen wird, wobei vorteilhaft gemäß Anspruch
6 die obere Begrenzung der Vorderwand und der Rückwand etwa
bogenförmig verläuft, d.h. einen bügelartigen Abschluß aufweist.
Die Verbindung erfolgt gemäß Anspruch 8 über einen Federriegel,
welcher als einfache Steckverbindung ausgebildet ist, wobei die
Federspannung so bemessen ist, daß die Verbindung von einem Kind
nicht gelöst werden kann.
Die Ansprüche 9 und 10 beinhalten Einzelheiten des Radlagers in
Verbindung mit dem Merkmal nach Anspruch 11, wobei der Vorteil
darin besteht, daß bei oberhalb der Achse liegendem Radlager
Räder mit großem Durchmesser und bei unterhalb der Achse liegen
dem Radlager Räder mit entsprechend kleinem Durchmesser Verwen
dung finden können. Hierzu ist lediglich ein Drehen der Achse um
180° erforderlich. Der erfindungsgemäße Handkarren kann somit
wahlweise vorne und hinten mit Rädern unterschiedlicher Durch
messer bestückt werden, wobei die Bodenplatte in einer zur
Straßenlage parallelen Ebene verbleibt. Dies beinhaltet den Vor
teil, daß hinten Räder mit großem Durchmesser vorgesehen werden
können, so daß man hinten mehr Achslast aufbringen und unwegsames
Gelände besser überfahren kann. Dies ist in dem Maße vorne nicht
erforderlich, weil ein Teil der Achslast durch Anheben der Deichsel
ausgeglichen werden kann. Bei einer solchen Kombination kann der
Handkarren leicht im vorderen Bereich über beispielsweise einen
Bordstein gehoben und mit den Hinterrädern über den Bordstein
gezogen werden. Die Anordnung kleinerer Räder vorne hat zusätz
lich den Vorteil, daß ein kleinerer Wendekreis gefahren werden kann.
Da gemäß Anspruch 14 die Vorderachse breiter ausgebildet ist als
die Hinterachse, begünstigt dies zusätzlich den kleineren Wende
kreis, während der hinten kleinere Radabstand ein vorteilhafteres
Umfahren von Ecken ermöglicht.
Die zweischnittige Lagerung der Vorderachse gemäß Anspruch 12
läßt eine exaktere Führung der Vorderräder zu.
Gemäß Anspruch 10 ist eine einfache Verlagerung der Räder ver
wirklicht, da der seitliche Verschiebeweg der Radnabe auf der
Lagerachse einerseits durch die Buchse und andererseits durch
einen Splint begrenzt werden kann. Die Lagerachse ist leicht
auswechselbar.
Im Ergebnis wird ein Handkarren verwirklicht, welcher bei aus
reichender Festigkeit und ausreichendem Fassungsvermögen mit
geringstem Aufwand aus seiner Gebrauchsstellung in eine Ver
stauposition verbringbar ist, wobei der Handkarren auch in un
wegsamem Gelände vorteilhaft anwendbar ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbei
spieles näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 den Handkarren in perspektivischer Darstellung in
Gebrauchsposition
Fig. 2 den Handkarren gemäß Fig. 1 in Verstauposition
Fig. 3 eine Seitenansicht
Fig. 4 eine Ansicht von unten in Pfeilrichtung IV gemäß Fig. 3
Fig. 5 den Schnitt nach der Linie V-V gemäß Fig. 3
Fig. 6 den Schnitt nach der Linie V-V gemäß Fig. 3 mit abge
klappten Seitenwänden
Fig. 7 den Schnitt VII-VII gemäß Fig. 5
Fig. 8 in perspektivischer Darstellung den Federriegel
Fig. 9 in perspektivischer Darstellung das Radlager
Der allgemein mit 1 bezeichnete Handkarren besteht gemäß den Fig.
1 und 2 in seinen wesentlichen Bauteilen aus den Seitenwänden 2, 2′,
der Vorderwand 3, der Rückwand 4, der Bodenplatte 5, den Vorder
rädern 6 und den Hinterrädern 8 sowie der Deichsel 10.
Während nach den Ausführungsformen gemäß Fig. 1 und 2 die Vorder
räder 6 und die Hinterräder 8 gleich ausgebildet sind, sind bei
den Fig. 3-7 kleinere Vorderräder 7 und entsprechend größere Hin
terräder 9 verwirklicht.
Wie weiter aus der Fig. 1 ersichtlich, sind die Vorderwand 3 und die
Rückwand 4 nach oben außen ausgestellt ausgebildet, wobei die obere
Stirnkante 29 dieser Wände durch einen Bügel 30 abgeschlossen
wird. Einen ähnlich ausgebildeten oberen Kantenabschluß 31 wei
sen die Seitenwände 2, 2′ auf.
Das Zusammenlegen des Handkarrens aus der Gebrauchsstellung gemäß
Fig. 1 in die Verstauposition gemäß Fig. 2 vollzieht sich wie folgt:
Nach Lösen des in der Fig. 8 dargestellten Federriegels 20 wird
zunächst die Seitenwand 2 gegen die Bodenplatte 5 (s. Fig. 6) ge
klappt. Da die Seitenwand 2 über das Scharnier 13 an relativ kurze
Scharnierlappen 14 angeschlossen ist, legt sie sich mit ihrem
oberen Kantenabschluß 31 unmittelbar auf die Oberfläche 19 der
Bodenplatte 5 auf. Anschließend wird die Seitenwand 2′ abge
klappt, welche über längere Scharnierlappen 14′ angeschlossen
ist, so daß sie sich parallel und im wesentlichen vollflächig
auf die Seitenwand 2 auflegen kann.
Anschließend werden (s. Fig. 2) die Vorderwand 3 und die Rück
wand 4 über die Seitenwand 2′ gelegt. Dies wird dadurch ermög
licht, daß die Schwenkachse 15 der Vorderwand und die Schwenkachse
16 der Rückwand über die untere Stirnseite 18 der Vorder- bzw. Rück
wand nach unten vorsteht und gleichzeitig gegenüber dieser Stirn
kante 18 in Richtung auf die Quermitte der Bodenplatte 5 versetzt
ist. Es ist ersichtlich, daß die Schwenkachsen 15 und 16 parallel
zu den kürzeren Stirnseiten 17 der Bodenplatte 5 verlaufen, jedoch
unterhalb der Oberfläche 19 derselben angeordnet sind.
Wie aus der Fig. 2 weiter erkennbar, ist die insgesamt mit 10 be
zeichnete Deichsel in eine Zugstange 11 und eine Verbindungslasche
12 unterteilt. Die Verbindungslasche 12 ist gelenkig an einer an
der Vorderachse 22 winkelsteif befestigten Zugstange 32 ange
schlossen. Die Länge 1 der Verbindungslasche 12 ist dabei so be
messen, daß sie der Dicke der beiden Seitenwände 2, 2′, zuzüglich
der Vorderwand 3 zuzüglich der Bodenplatte 5 entspricht, wobei
selbstverständlich die Höhe der Abkantung 33 der Bodenplatte eben
so berücksichtigt werden muß wie das Spiel zwischen den einzelnen
Wänden im abgeklappten Zustand.
Im Schwenkpunkt 34 zwischen Zugstange 11 und Verbindungslasche 12
ist eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen, welche eine biege
steife Verriegelung zwischen diesen beiden Bauteilen ermöglicht.
Der Griff der Zugstange 35 ist in seinem Endbereich so ausgebil
det, daß sich ein Knickwinkel α von etwa 15° ergibt, was die Hand
habung durch zwei Personen erleichtert.
Wie aus den Fig. 4-6 erkennbar, besteht der Wagenboden aus einer
Bodenplatte 5 mit stirnseitigen Abkantungen 33 sowie einem unter
seitig angeordneten U-Profil 36. Da die Gesamtkonstruktion vorzugs
weise aus Aluminium oder aus einer Aluminium/Holz- oder Aluminium/
Kunststoffkombination besteht, ist das U-Profil 36 durch Punkt
schweißung befestigt.
Die Vorderachse 22 und die Hinterachse 23 sind, wie Fig. 4 erkennen
läßt, unterschiedlich lang ausgebildet. Die Hinterachse 23 ist
über zwei Schraubverbindungen 37 an der Abkantung 33 der Boden
platte 5 festgelegt. Das Radlager 21 liegt bei den Fig. 5 und
6 oberhalb der Hinterachse 23, d.h. die Buchse 26 befindet sich
oberhalb der Hinterachse. Durch Wenden der Hinterachse 23 um 180°
(s. Fig. 7) kann das Radlager 21 nach unten verlegt werden, so daß
kleinere Räder angeschlossen werden können. Das Radlager 21 be
steht, wie Fig. 9 ausweist, im wesentlichen aus der mit der Hinter
achse bzw. Vorderachse fest verschweißten Buchse 26, der Lagerachse
25 mit jeweils endseitigen Durchgangsbohrungen 27 sowie den zuge
hörigen Splinten 28. Es ist ersichtlich, daß das in der Fig. 9 nicht
dargestellte Rad in Längsrichtung durch die die Durchgangsbohrun
gen 27 durchfassenden Splinte 28 festgelegt wird.
In der Fig. 3 ist mit einer strichpunktierten Linie 38 der obere
Abschluß einer etwa trapezförmigen Seitenwand angedeutet, wobei
die Vorderwand 3 entsprechend niedriger ausgebildet ist.
Aus den Fig. 4 und 7 ist insbesondere erkennbar, daß die Vorder
achse zweischnittig gelagert ist, d.h. die Vorderachse 22 stützt
sich oberseitig an den nach innen gekehrten Flanschen der Abkantung
33 der Bodenplatte 5 und unterseitig an einer zusätzlichen Lager
lasche 24 ab.
- Bezugszeichenliste
1 Handkarren
2, 2′ Seitenwände
3 Vorderwand
4 Rückwand
5 Bodenplatte
6 Vorderräder
7 Vorderräder
8 Hinterräder
9 Hinterräder
10 Deichsel
11 Zugstange
12 Verbindungslasche
13 Scharnier
14 Scharnierlappen kurz
14′ Scharnierlappen lang
15 Schwenkachse der Vorderwand
16 Schwenkachse der Rückwand
17 kürzere Stirnseiten der Bodenplatte 5
18 untere Stirnkante der Vorder- oder Rückwand
19 Oberfläche der Bodenplatte 5
20 Federriegel
21 Radlager
22 Vorderachse
23 Hinterachse
24 Lagerlasche
25 Lagerachse
26 Buchse
27 Durchgangsbohrung für Splint 28
28 Splint
29 obere Stirnkante der Vorder- und Rückwand
30 Bügel
31 oberer Kantenabschluß der Seitenwände 2, 2′
32 Zugstange an der Vorderachse 22
33 Abkantung der Bodenplatte 5
34 Schwenkpunkt zwischen Zugstange 11 und Verbindungslasche 12
35 Griff der Zugstange 11
36 U-Profil
37 Schwenkverbindung
38 strichpunktierte Linie für trapezförmige Seitenwand
l Länge der Verbindungslasche 12
α Knickwinkel
Claims (17)
1. Zweiachsiger Handkarren mit einer an der Vorderachse lös
bar angelenkten Deichsel, einer Bodenplatte, an deren
längeren Stirnseiten zwei über Scharniere gegen die Boden
platte abklappbare Seitenwände angeschlossen sind, deren
Höhe größer als die halbe Breite der Bodenplatte ist und
die über Schnellverschlüsse mit der Vorderwand und der
Rückwand verbindbar sind, gekennzeichnet durch folgende
Merkmale:
- a) die Scharniere (13) (Scharnierlappen (14, 14′)) der beiden Seitenwände (2, 2′) sind unterschiedlich ausge bildet derart, daß beide Seitenwände (2, 2′) in Parallellage zur Bodenplatte (5) abklappbar sind;
- b) die Vorderwand (3) und die Rückwand (4) sind über parallel zu den kürzeren Stirnseiten (17) der Boden platte (5) verlaufende Schwenkachsen (15, 16), die abgeklappten Seitenwände überdeckend, gegen die Boden platte (5) abklappbar.
2. Handkarren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorderwand (3) und die Rückwand (4) an der Bodenplatte
(5) über Schwenkachsen (15, 16) angelenkt sind, welche gegen
über der unteren Stirnkante (18) der Vorderwand (3) bzw.
Rückwand (4) sowohl in Richtung auf die Oberfläche (19) der
Bodenplatte (5) über diese hinaus als auch in Richtung auf
die Quermitte der Bodenplatte (5) vorspringen.
3. Handkarren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die abgeklappt der Bodenplatte (5) anliegende erste Seiten
wand (2) an kurze Scharnierlappen (14) und die abgeklappt
der ersten Seitenwand (2) anliegende zweite Seitenwand (2′)
demgegenüber an längere Scharnierlappen (14′) angeschlossen
ist.
4. Handkarren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die längeren Scharnierlappen (14′) als Scharnierband (nicht
dargestellt) ausgebildet sind.
5. Handkarren nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vorderwand (3) und die Rückwand (4) nach
oben außen ausgestellt ausgebildet sind.
6. Handkarren nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die obere Begrenzung der Vorderwand (3) und
der Rückwand (4) im Übergangsbereich zu den Seitenwänden
(2, 2′) bogenförmig verlaufend ausgebildet ist.
7. Handkarren nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Seitenwände (2, 2′) wahlweise rechteckig
oder trapezförmig sowie wahlweise vollflächig oder gitter
förmig ausgebildet sind.
8. Handkarren nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schnellverschluß zwischen Seitenwand (2, 2′)
einerseits und Vorderwand (3) bzw. Rückwand (4) andererseits
als Federriegel (20) (Zapfen- Nut-Verbindung) ausgebildet ist.
9. Handkarren nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekenn
zeichnet, daß außermittig an der Vorderachse (22) und an der
Hinterachse (23) Radlager (21) angeordnet sind.
10. Handkarren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das
Radlager (21) eine die Lagerachse (25) aufnehmende Buchse
(26) aufweist, welche an beiden Enden eine Durchgangsbohrung
(27) aufweist.
11. Handkarren nach einem der Ansprüche 1-10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vorderachse (22) und die Hinterachse (23)
um 180° wendbar an der Bodenplatte (5) angeschlossen sind.
12. Handkarren nach einem der Ansprüche 1-11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vorderachse zweischnittig (Lagerlasche (24))
gelagert ist.
13. Handkarren nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen der Oberseite der Vorderachse (22) und
der Unterseite der Bodenplatte (5) Schleißauflagen (nicht
dargestellt) angeordnet sind.
14. Handkarren nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Vorderachse (22) breiter ausgebildet ist
als die Hinterachse (23).
15. Handkarren nach einem der Ansprüche 1-14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zugstange (11) über eine Verbindungslasche
(12) an der Vorderachse (22) angelenkt ist.
16. Handkarren nach einem der Ansprüche 1-15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zugstange (11) über eine Schnellverbindung
biegesteif an der Verbindungslasche (12) festlegbar ist.
17. Handkarren nach einem der Ansprüche 1-16, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Länge (1) der Verbindungslasche (12) zwi
schen ihren beiden Anlenkpunkten mindestens der Dicke der
abgeklappten Seitenwände (2, 2′) zuzüglich der Vorderwand
(3) zuzüglich der Bodenplatte (5) entspricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853545709 DE3545709A1 (de) | 1985-12-21 | 1985-12-21 | Zweiachsiger handkarren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853545709 DE3545709A1 (de) | 1985-12-21 | 1985-12-21 | Zweiachsiger handkarren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3545709A1 true DE3545709A1 (de) | 1987-06-25 |
Family
ID=6289337
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853545709 Withdrawn DE3545709A1 (de) | 1985-12-21 | 1985-12-21 | Zweiachsiger handkarren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3545709A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4915329A (en) * | 1989-03-14 | 1990-04-10 | Doninger Michael B | Hamper frame |
| US5020814A (en) * | 1990-06-11 | 1991-06-04 | Burley Design Cooperative | Collapsible bicycle trailer |
| US7762363B1 (en) * | 2006-12-14 | 2010-07-27 | Hirschfeld Steven L | Motorized beach wagon |
| US8453771B1 (en) | 2006-12-14 | 2013-06-04 | Steven L. Hirschfeld | Beach wagon |
-
1985
- 1985-12-21 DE DE19853545709 patent/DE3545709A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4915329A (en) * | 1989-03-14 | 1990-04-10 | Doninger Michael B | Hamper frame |
| US5020814A (en) * | 1990-06-11 | 1991-06-04 | Burley Design Cooperative | Collapsible bicycle trailer |
| US7762363B1 (en) * | 2006-12-14 | 2010-07-27 | Hirschfeld Steven L | Motorized beach wagon |
| US8453771B1 (en) | 2006-12-14 | 2013-06-04 | Steven L. Hirschfeld | Beach wagon |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1000801B1 (de) | Ladebordwandsystem | |
| DE3200792A1 (de) | "fahrzeug-anhaenger" | |
| DE2423754A1 (de) | Kupplungseinrichtung | |
| DE2112490B2 (de) | Verriegelungsvorrichtung für schwenkbare Türen | |
| EP0696535A1 (de) | Rahmenkopf für einen Tragrahmen eines Lastkraftwagens | |
| EP0569988B1 (de) | Transportkarre für unterfahrbare Gegenstände | |
| DE3545709A1 (de) | Zweiachsiger handkarren | |
| DE3737651A1 (de) | Vorrichtung fuer eine unterfalt-ladebordwand | |
| EP3486197B1 (de) | Deckeleinrichtung für einen abfallsammelbehälter | |
| DE1918600B1 (de) | Fahrzeug mit ablegbarer Rampe zum Bilden von Bruecken,insbesondere Schwimmbruecken,und Faehren | |
| DE29820320U1 (de) | Kraftfahrzeuganhänger, insbesondere Autoanhänger | |
| DE8536218U1 (de) | Zweiachsiger Handkarren | |
| DE3413506C1 (de) | Kastenaufbau,insbesondere fuer Lastfahrzeuge,mit einer aufklappbaren Seitenwand | |
| DE3307857C2 (de) | Faltbare Ladebordwand für Lastkraftwagen | |
| DE202012102076U1 (de) | Fahrzeugaufbau | |
| DE1956392C3 (de) | Zusammenschiebbares Verdeck, insbesondere für Lastkraftwagen und -anhänger | |
| DE3710307C2 (de) | ||
| EP0726194B1 (de) | Kraftfahrzeuganhänger | |
| DE3431554C2 (de) | Transportwagen mit Vierrad-Achsschenkellenkung | |
| DE2829420A1 (de) | Lastkraftfahrzeug | |
| DE8024888U1 (de) | Anhänger für Zweiradfahrzeuge | |
| DE3247078C2 (de) | ||
| DE2843590C2 (de) | Fahrgestell für Anhänger, insbesondere Wohnwagen | |
| DE3603434C2 (de) | ||
| DE29620358U1 (de) | Transportfahrzeug, insbesondere Lastkraftwagen oder Anhänger, mit einer Ladefläche und mit mindestens einer Auffahrrampe |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |