DE3545743A1 - Spender fuer pastoese massen - Google Patents
Spender fuer pastoese massenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen ventilfreien Spender für pastöse
Massen, z. B. Zahnpasta, mit im Spendergehäuse unterhalb der Masse
verschieblich angeordnetem, bei der Spenderentleerung in Richtung der
Mundstücköffnung wandernden, in Gegenrichtung von einem Gesperre
blockierten Kolben, und einer Drucktasten-Betätigungsfläche zur Verlagerung
einer oberen, im Spendergehäuse oberhalb der Masse vorgesehenen
Druckdecke, welche mit dem Kolben über eine diesen durchsetzende
Stange gekuppelt ist, die unter Zwischenschaltung eines entgegengesetzt
zum ersten Gesperre arbeitenden zweiten Gesperres kraftschlüssig mit dem
Kolben gekuppelt ist.
Ein Spender dieser Art ist durch die US-PS 30 45 048 bekannt. Dort
greift das in Entleerungsrichtung liegende Ende der Stange an einem
balgartig zusammendrückbaren Kopfstück an; die von der axialen Hauptrichtung
abweichenden Bewegungen dieses Kopfstückes übertragen sich
somit auf das dortige Stangenende. Die Stange ist vor allem im Anfangsbereich
der Entleerung dort daher nicht einwandfrei radial abgestützt.
Die sich auf den Kolbenbereich übertragende, nicht auszuschließende
Kippbewegung kann die Funktion des Gesperres beeinträchtigen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen ventilfreien Spender
in herstellungstechnisch einfacher Weise bezüglich seiner Funktionssicherheit
zu verbessern.
Gelöst ist diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen des gattungsgemäßen
Spenders.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist ein gattungsgemäßer Spender von erhöhtem
Gebrauchswert erzielt: Die Stange wird zwischen Kolben und
Gehäusedecke optimal linear geführt; es kann nicht mehr zu die Funktionssicherheit
des Gesperres beeinträchtigenden Verkippungen im Bedienungsbereich
kommen. Trotzdem braucht auf balgartige Druckdecekn nicht
verzichtet zu werden. Die baulichen Mittel sind einfach und bringen auch
keinen vergrößerten Montageaufwand. So wird dergestalt vorgegangen,
daß sich in axialer Verlängerung zur Stange, verbunden mit dieser und
bis über die Druckdecke hinausreichend, ein Führungsstück erstreckt,
welches eine Führungsöffnung in einer die Druckdecke überfangenden
Gehäusedecke durchsetzt und oberhalb der Gehäusedecke mit einem die
Drucktasten-Betätigungsfläche ausbildenden, in der Gehäusedecke gelagerten
Drucktaste verbunden ist. Die die Druckdecke überfangende
Gehäusedecke bringt überdies eine geschützte Unterbringung der Druckdecke
im Gehäuse, ferner zugleich die Stabilisierung des dortigen, durch
die Betätigung erhöhter mechanischer Beanspruchung unterworfenen
Abschnitts des Gehäuses. Nicht in der Axialen liegende Betätigungskräfte
werden im Bereich der Führungsöffnung aufgefangen. Eine günstige
Ausgestaltung besteht dabei darin, daß die Taste in einer topfförmigen
Vertiefung der Gehäusedecke linear geführt ist und über einen
Zapfen mit der als Kolben ausgebildeten Druckdecke verbunden ist,
dessen Zylinderraum von einem vorstehenden Kragen der Gehäusedecke
gebildet ist, welcher in radialem Abstand zur Gehäuseinnenwandung
verläuft. Letzteres bringt eine von Haltekräften freie und somit leichtgängige
Kolbenführung. Hierbei läßt sich die Linearführung des Kolbens
zur Führung mit nutzen, wobei der seinen Zylinderraum formende Kragen
ein erhebliches zusätzliches Stabilisierungsmoment bringt, so daß von
einer überraschend geringen Wandungsdicke ausgegangen werden kann.
Die Verbindung der die Spendermechanik bildenden Bauteile ist durch
eine Verrastung zwischen Drucktaste und einem Stutzen der Gehäusedecke,
welcher von der topfförmigen Vertiefung ausgeht, auf einfachste
Weise gelöst. Auch bezüglich der die Drucktasten-Betätigungsfläche
bildenden Mittel besteht eine vorteilhafte Ausgestaltung dahingehend, daß
die Drucktaste kippbar um eine Kippkante in der Gehäusedecke gelagert
ist und über eine Kugel-Schnappverbindung mit einem zentralen Zapfen
der als Kolben ausgebildeten Druckdecke gekuppelt ist, dessen Zylinderraum
von einem vorstehenden Kragen der Gehäusedecke gebildet ist,
welcher auch hier in radialem Abstand zur Gehäuseinnenwandung verläuft.
Diese Maßnahmen bringen vor allem auch eine einfache Automaten überlaßbare
Montage. Vorteilhaft ist es überdies, daß der Zapfen in einer
gehäuseeinwärts gerichteten Stutzen der Gehäusedecke geführt ist. Eine
solche Führung kann günstigst einen Leergang einbeziehen, so daß der in
Sachen der genannten US-PS beschriebene vorteilhafte Rückzug eines
mundstückseitigen Überstandes der auszugebenden Paste erreicht wird.
Es kommt demzufolge nicht zu einem Verschmieren bzw. einem stopfenartigen
Antrocknen eines solchen sonst verbleibenden, freien Überstandes.
Weiter bringt die Erfindung in Vorschlag, daß die Drucktaste in
einem oberhalb der Gehäusedecke, dort von einer Oberwand, Seitenwänden
und dem Mundstückkanal gebildeten Raum verschwenkbar gelagert
ist, in welchem auch die der Drucktaste angeformte Feder liegt. Die
entsprechende Einbettung der Taste vermeidet eine exponierte Lage, so
daß zufällige Berührungen nicht zu einer ungewollten Ausgabe führen;
vielmehr ist eine willensbetonte, gezielte Verlagerung dieser Drucktaste
erforderlich unter Belastung einer ganz bestimmten Zone derselben.
Weiter erweist es sich als vorteilhaft, daß die Druckdecke sich im zentralen
Bereich in das rohrförmig ausgebildete Führungsstück fortsetzt,
dessen Rohrhöhlung zum Mundstück-Ausgabekanal führt. Das Führungsstück
übernimmt so eine zusätzliche Aufgabe, indem es in die Kanalbildung
einbezogen ist. Es kann der Druckdecke gleich angeformt sein.
Eine vorteilhafte Weiterbildung besteht diesbezüglich darin, daß der
verbreiterte End-Verbindungsbereich der Stange die Durchtrittsquerschnitte
zur Rohrhöhlung des Führungsstückes formt. Solche Durchtrittsquerschnitte
befinden sich unmittelbar im Bereich der Druckdecke,
so daß eine restfreie Entleerung des Spenders ermöglicht wird. Weiter
bringt die Erfindung in Vorschlag, daß die Drucktaste als einarmiger, im
Mittelbereich am Führungsstück angreifender Hebel gestaltet ist. Die
Betätigungskräfte werden so günstigst übertragen, wobei für die Hebellagerung
die gesamte Querschnittsbreite des Spendergehäuses, d. h.
seines Kopfbereichs, zur Verfügung steht. Eine günstige Verbindung der
die Spendermechanik bildenden Teile ergibt sich in einfacher Weise durch
eine Druckknopf-Verbindung sowohl zwischen dem oberhalb der Gehäusedecke
liegenden Ende des rohrförmigen Führungsstückes als auch zwischen
einem den verbreiterten End-Verbindungsbereich der Stange bildenden
Korb und einem von der durchbiegbaren Druckdecke ausgehenden,
nach unten vorstehenden Stutzen. Ein solcher Korb hat bei entsprechend
zentraler Lage den Vorteil eines gleichberechtigten Übertritts der Masse
in den Mundstückkanal. Der Ringraum um den vorstehenden Stutzen
herum läßt sich im übrigen zur Unterbringung einer zweiten Substanz
nutzen, welche sich steifenförmig auf den Ausgabestrang auflegt. Diese
Übergabe läßt sich mit einfachen Mitteln dadurch erreichen, daß im
Ansatzbereich zwischen Stutzen und Druckdecke mindestens eine Zusatzöffnung
vorgesehen ist. Die entsprechende Zusatzkomponente wird auf
den bereits im Stutzen weitestgehend ausgeformten Strang aufgebracht.
Weiter bringt die Erfindung in Vorschlag, daß die Druckdecke eine harmonikaartige
Ringfaltung besitzt. Ein solcher menbranartiger Körper
besitzt eine hohe innere Flexibilität. Die hieraus zu ziehende Rückstellkraft
fungiert als Rückholfeder und hält über längste Gebrauchszeiten.
Auch besteht bei einem solchen Körper nicht die Gefahr einer selbstsperrenden
Überstülpung. Eine andere Form der vorteilhaften Anbindung
zwischen Stange und Druckdecke besteht darin, daß der verbreiterte
End-Verbindungsbereich der Stange als Stegpartie gestaltet ist, deren
Stegenden in Vertiefungen an der Innenwand der Rohrhöhlung des Führungsstückes
verrastet sind. Auch diese Ausgestaltung kann zur Bildung
des erwähnten Freiganges herangezogen werden. Die Anbringung der
Druckdecke läßt sich mit einfachen Mitteln dadurch realisieren, daß diese
umfangsseitig in eine Ringnut des Gehäuses eingeklipst oder eingeklemmt
ist. Die Flexibilität des Materiales unterstützt entsprechende Zuordnungsarten
von Hause aus. Endlich besteht noch eine vorteilhafte Ausgestaltung
durch eine den Kolbenbereich abdichtende, aufgesiegelte Folie, die sich
freigespannt innerhalb der Länge des Betätigungshubs vor dem zugespitzten
unteren Ende der Stange erstreckt. Eine Maßnahme dieser Art
gewährleistet einen lang anhaltenden Frischezustand und läßt durch die
Lochung auch erkennen, ob der Spender bereits geöffnet bzw. betätigt
wurde. Es liegt eine mit einfachen Mitteln erreichbare Originalitätsanzeige
vor. Ansonsten bildet die Lochung den Luftausgleich.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand mehrerer zeichnerisch
veranschaulichter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 den erfindungsgemäßen Spender gemäß dem ersten Auführungsbeispiel,
und zwar im Vertikalschnitt und vergrößert, mit von
einem Zusatzteil gebildeter Gehäusedecke,
Fig. 2 denselben in leichter Abwandlung, wie auch bei allen folgenden
Lösungen, bei dem Gehäuse gleich angeformter Gehäusedecke,
Fig. 3 den Spender gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel, ebenfalls
im Längsschnitt,
Fig. 4 eine Seitenansicht gegen den Drucktastenbereich, unter lediglicher
Wiedergabe des oberen Abschnitts des Spenders,
Fig. 5 die Draufsicht auf Fig. 4,
Fig. 6 den Spender gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel, wiederum
im Vertikalschnitt,
Fig. 7 einen solchen Schnitt durch den Spender gemäß einem vierten
Ausführungsbeispiel unter Verdeutlichung der Druckdecke in
Harmonika-Ringfaltung,
Fig. 8 den Schnitt gemäß Linie VIII-VIII in Fig. 7 und
Fig. 9 eine der Fig. 7 entsprechende Darstellung, jedoch bei Ausgabebetätigung.
Das lang zylindrisch ausgebildete Gehäuse 1 des Spenders enthält pastöse
Masse M, wie z. B. Zahnpasta. Zu deren Ausbringung dient ein unterhalb
der Masse M angeordneter, bei der Spenderentleerung schrittweise in
Richtung des Pfeiles x verlagerbarer Kolben 2. Dessen Randlippen 2′
führen sich dichtend an der zylindrischen Gehäuseinnenwandung 1′. Das
Gehäuse ist, mit Ausnahme des Ausführungsbeispieles gemäß Fig. 1,
unten offen, so daß der Spender von dorther, mit seinem Kopf nach
unten weisend, befüllt wird.
Die richtungsgebundene Verlagerung des Kolbens 2 wird durch ein erstes
Gesperre G 1 erreicht. Es handelt sich um einen sogenannten Klemm-
Modul 3 in Form eines radial ausgerichtete Zacken 3′ aufweisenden Sterns
aus Federstahl. Sein die Zackenenden umschreibender Durchmesser in
Flachlage ist etwas größer als der lichte Durchmesser des Gehäuses 1,
wodurch sich die Zackenenden als schräg stehende Stützfüße an der
Gehäuseinnenwand 1′ entgegen der Richtung des Pfeiles x sperrend
verhaken.
Im Zentrum bildet dieser Klemm-Modul 3 ein zweites Gesperre G 2 aus. Mit
letzterem wirkt eine den Kolben 2 zentral durchsetzende Stange 4 zusammen.
Die entsprechend einwärts gerichteten Zacken 3″ greifen an der
von einem glatten Stab gebildeten Stange 4 an. In die Ebene projiziert
ist die von Zacken 3″ belassene Durchtrittsöffnung des Klemm-Moduls
kleiner als der Durchmesser der Stange 4 beträgt. Das der Aufstellfläche
St des aufrecht stehenden Spenders zugewandte Ende der Stange 4 ist
gerundet oder, wie aus Fig. 6 (drittes Ausführungsbeispiel) ersichtlich,
zugespitzt.
Die folglich auch hier schrägstehende Stützfüße bildenden Zacken 3″
lassen eine behinderungsfreie Durchsteckbewegung der Stange 4 entgegen
der Pfeilrichtung x zu. Eine in Richtung des Pfeiles x erfolgende
Stangenbewegung führt dagegen aufgrund der kraftschlüssigen Kupplung zu
einer Mitnahme des Kolbens 2.
Zu dieser Mitnahme bildet das Spendergehäuse 1 an der dem etwas verbreiterten
Standsockel 5 desselben gegenüberliegenden Seite, also oben,
eine Drucktasten-Betätigungsfläche 6 aus. Die Drucktaste als ganzes ist
mit 7 bezeichnet. Diese verlagert entgegen der Pfeilrichtung x unter
Durchlaufen eines anschlagbegrenzten Maximalhubs eine Druckdecke 8, die
oberhalb der Masse M im Spendergehäuse angeordnet ist. Mit dieser
Abwärtsverlagerung wird die mit der Druckdecke 8 in Verbindung stehende
Stange 4 in ihrer axialen Erstreckungsrichtung, welche mit der Längsmittelachse
y-y des Spenders zusammenfällt, verschoben. Die Rückstellung
in die Ausgangsstellung geschieht unter Federkraft, sei es, daß die
Gehäusedecke selbst die entsprechende Rückstellkraft aufweist oder daß,
wie bspw. in den Fig. 1 bis 3 bevorzugt, besondere Federn 9 vorgesehen
sind.
Die Stange 4 setzt sich bei allen Ausführungsbeispielen in axialer
Verlängerung bis über die Druckdecke 8 hinausreichend in ein Führungsstück
F fort. Letzteres durchsetzt eine Führungsöffnung 10. Letztere
befindet sich in einer die Druckdecke 8 überfangenden Gehäusedecke 11.
Die Verbindung der Drucktaste 7 mit der Druckdecke 8 geschieht oberhalb
der genannten Gehäusedecke 11, und zwar unter Anwendung geeigneter
Klips- oder Klemm-Mittel. Zufolge der nun auch spenderkopfseitigen,
mittelbaren Führung der Stange 4 bewegt diese sich ausschließlich linear
und somit verkippungsfrei.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 und 2 führt sich die dort
kappenförmig gestaltete Drucktaste 7 in einer zentralen, topfförmigen Vertiefung
12 der Gehäusedecke 11, genauer an der in axialer Richtung liegenden
Vertiefungswandung. Von der Innenfläche der Decke der kappenförmigen
Drucktaste 7 gehen gleich angeformte, stegartige Federn 9 aus,
die sich auf dem Boden 12″ der Vertiefung 12 abstützen. Es sind zwei
Federn 9 vorgesehen, und zwar zweckmäßig in diametraler Gegenüberlage.
Der Boden 12′ der Vertiefung 12 fungiert als Begrenzungsanschlag für die
Drucktaste 7, indem ihr Topfrand darauf aufsetzt.
Drucktaste 7 und die gemäß den Fig. 1 bis 3 als Kolben ausgebildete
Druckdecke 8 sind über einen Zapfen 13 fest miteinander verbunden. Es
kann sich hier um eine Rest- oder aber auch Preßsitz-Verbindung handeln.
Der Zapfen 13 tritt mit einem abgesetzten Abschnitt in eine Höhlung
14 eines von der Innenfläche der Decke der Drucktaste 7 zentral
ausgehenden Stutzens 15 ein (Fig. 1 und 2). Die Steckverbindung ist
definiert durch eine Ringschulter 16 des Führungsstückes F. Gegen
letztere tritt der freie Stirnrand des Stutzens 15.
Drucktaste 7 plus Druckdecke 8 stehen weiter in Rastverbindung zu einem
die Führungsöffnung bildenden Stutzen 17, der sich, zentral vom Boden
12″ der Vertiefung 12 ausgehend, in Richtung der Drucktaste 7 erstreckt.
Dieser Stutzen 17 ist der Gehäusedecke 11 gleich mitangeformt.
Die Rastverbindung bringen diametral einander gegenüberliegende Nasen
18, welche axialgeführt in Längsschlitzen 19 des Stutzens 17 laufen. Die
steilere Flanke der Nasen 18 schlägt an der oberen Randkante der Längsschlitze
19 an. Die Länge der Längsschlitze 19 berücksichtigt das für
den Arbeitshub erforderliche Maß. Die Rückseite der Nasen 18 ist zu
einer Auflaufschräge geformt. Diese erleichtert die Herbeiführung der
Steck-Rastverbindung.
Die als Kolben gestaltete Druckdecke 8 führt sich in einem Zylinderraum
20, welcher zum Gehäuseinnenraum hin auf ganzer Querschnittsbreite
offen ist. Gebildet ist der Zylinderraum 20 von einem der Gehäusedecke
11 unterseitig freistehend angeformten Kragen 21, dessen innere Randkante
gefast ist, dies zum erleichterten Einstecken des Kolbenkörpers,
welcher in seinem Aufbau hinsichtlich der Lippenausbildung dem des
Kolbens 2 entspricht. Die von einer Einziehung gebildete Vertiefung 12
ragt oberseitig raumsparend in den Kolbenraum hinein. Kragen 21 und
Vertiefungswandung besitzen den entsprechend radialen Freiraum, so daß
sich eine Ringnut 21 ergibt. Der Kragen 21 beläßt einen radialen Abstand
zur ihn konzentrisch umgebenden Gehäuseinnenwandung 1′.
Die Verbindung zwischen Stange 4 und dem Zapfen 13 der Druckdecke 8
erfolgt über einen Pilzkopf 22, welcher in eine Rasthöhlung 23 am der
Masse M zugewandten Ende des Zapfens 13 eingeklipst ist.
Wie Fig. 2 entnehmbar, setzt sich der Pilzkopf 22 noch in einen in Richtung
der Drucktaste 7 weisenden Stift 24 fort. Letzterer endet mit
Abstand vor einer querschnittsentsprechenden, genügend seitliches Spiel
aufweisenden Sackbohrung 25 des Zapfens 13. Der Abstand führt zu
einem Freigang z zwischen Druckdecke 8 und Stange 4. Letzteres
bewirkt, daß sich nach beendeter Ausgabebetätigung vor der Mundstücköffnung
Ö des Ausgabekanals 26 kein Überstand an pastöser Masse mehr
bildet; vielmehr wird die pastöse Rastmasse wieder in die Mundstücköffnung
Ö zurückgezogen. Der entsprechende Freigang z bringt einen
kürzeren Hubweg des über die Stange 4 nachgezogenen, die pastöse
Masse M nachschiebenden Kolbens 2 gegenüber einem relativ größeren
Betätigungshubweg der Druckdecke 8, was bei Loslassen der Drucktaste
zu dem gewünschten Saugeffekt führt. Die Länge der Rasthöhlung 23 ist
auf das erforderliche Spiel abgestimmt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist der den Freigang z bringende
Anschlag zwischen einem unterhalb der Raststelle liegenden Bund 27 und
dem die Rasthöhlung 23 bildenden Abschnitt des Führungsstückes F realisiert.
Gleiches gilt in dieser Beziehung auch für das zweite Ausführungsbeispiel
(Fig. 3). Die Bezugsziffern sind entsprechend angewandt.
Beim vierten Ausführungsbeispiel (Fig. 7 bis 9) ist so vorgegangen, daß
der verbreitete End-Verbindungsbereich der Stange 4 als Stegpartie
gestaltet ist. Die hier diametral einander gegenüberliegend von der
Stange 4 ausgehenden Stege 28 greifen mit ihren Stegenden in längsschlitzartige
Vertiefungen 29 an der Innenwand einer Rohrhöhlung H des
dortigen Führungsstückes F. Die Stege 28 sind in den Vertiefungen verrastet.
Der Freigang z ergibt sich durch eine gegenüber der Steghöhe
entsprechend größere axiale Länge der Vertiefungen 29.
Gemäß Fig. 6 ist der End-Verbindungsbereich zwischen Stange 4 und
Führungsstück F ebenfalls im Wege der Rastverbindung erreicht. Hierzu
bildet das der Druckdecke 8 zugewandte Ende der Stange 4 einen Korb 30
aus, in den ein von der Unterseite der Druckdecke ausgehender Stutzen
31 ragt. Letzterer formt an seiner Mantelfläche einen Rastring 32 oder
einzelne Rastnasen. Letztere greifen in eine an den Korbrand anschließende
Ringnut 33 ein. Die axiale Höhe der Ringnut berücksichtigt
auch hier wiederum den oben erläuterten Freigang z.
Die eigentliche, durchbrochene Korbpartie setzt erst unterhalb der Ringnut
33 an. Gebildet ist diese Korbpartie von axial gerichteten Stegen 34,
welche den den End-Verbindungsbereich formenden Abschnitt mit der
Stange 4 verbinden. Zwischen den Stegen 34, die auf halber Länge
einwärts abgeknickt sind und im Kopfbereich der Stange 4 wurzeln,
lassen Durchströmquerschnitte 35 frei, so daß die Masse M, durch diese
hindurch gelangend, den Stutzen 31 passiert und über die Rohrhöhlung H
des Führungsstück F in den Ausgabekanal 26 gelangt.
Auch beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 7 bis 9 passiert die pastöse
Masse die Druckdecke 8 im zentralen End-Verbindungsbereich zwischen
Stange 4 und dortiger Rohrhöhlung H des Führungsstückes F,
welches sich in einem der Gehäusedecke 11 oberseitig angeformten Stutzen
17 führt.
Wie aus Fig. 8 ersichtlich, sind die Stege 28 recht flach gehalten, so daß
beiderseits dieser Stege segmentförmigen Querschnitt aufweisende Durchtrittsquerschnitte
35 verbleiben. Die Rastverbindung zwischen der Stegpartie
und dem rohrförmig gestalteten Führungsstück F liegt im wesentlichen
innerhalb der vom Stutzen 17 umgebenden Zone, die dem die Vertiefungen
29 aufweisenden Abschnitt des Führungsstückes F so eine gute
radiale Abstütung gibt. Zur Erleichterung der Rastverbindung zwischen
Steg und dem genannten Führungsstück F kann der rohrförmige Abschnitt
quer zur Ebene der schlitzförmigen Vertiefungen 29 leicht flachgedrückt
werden. Ansonsten ist die in Steckmontagerichtung liegende Oberkante
der Stege 28 zu fasen, so daß für das erleichterte Einstecken der Stange
4 eine Auflaufschräge vorliegt.
Gemäß Ausführungsbeispiel Fig. 6 besteht die Druckdecke 8 aus einem
elastisch verformbaren, domartig gewölbten Bauteil, welches randseitig in
Klemmverbindung zum Gehäuse 1 steht. Der Rand der Druckdecke bildet
dazu einen Ringsteg 36 aus, welcher in eine entsprechende Nut 37 eingreift.
Gebildet ist die Nut 37 durch eine gehäuseeinwärts versetzte
Ringwand 38, die ihrerseits noch in eine randseitige Nut 39 der Druckdecke
8 eingreift. Der gegenläufige Nuteingriff führt zu einem festen
Klemmsitz.
Stutzen 31 und rohrförmiges Führungsstück F sind gegenläufig ausgerichtet
im Zenit der gewölbten Druckdecke 8 angeformt.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 7 bis 9 besitzt die Druckdecke
8 eine harmonikaartige Ringfaltung 40. Die konzentrisch zum Führungsstück
F verlaufenden Zick-Zack-Falten nehmen einen spitzwinkligen kerbtalartigen
Verlauf. Der Faltungswinkel beträgt ca. 40°. Die der Stange
4 nächstliegende Falte geht unter Bildung eines Stecktrichters in das
rohrförmige Führungsstück F über. Die periphere Falte dagegen bildet
einen umlaufenden Klipsvorsprung 41 aus, welcher in eine passende
Ringnut 42 des Gehäuses eingreift. Die Ringnut 42 liegt geringfügig
unterhalb der Gehäusedecke 11.
Die beiden beschriebenen flexiblen Druckdecken 8 stellen sich nach Loslassen
der Drucktaste 7 vermöge der ihnen innenwohnenden Rückstellkraft
wieder in die Ausgangsposition zurück.
Während die Drucktasten-Betätigungsfläche 6 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
von einer linear verlagerbaren Drucktaste 7 gebildet sind,
verwenden die übrigen Lösungen kippbeweglich gelagerte Drucktasten.
So kommt im Falle des zweiten Ausführungsbeispieles ein im Mittelbereich
am Führungsstück F angreifender Schwenkhebel zum Einsatz. Dieser
schwenkt um eine von einer Ausnehmung gebildeten Kippkante 43 der
Gehäusedecke 11, in welche ein zahnartiger Vorsprung der Taste eingreift.
Die Kippkante 43 befindet sich in diametraler Gegenüberlage zum
hier dezentral liegenden Ausgabekanal 26. Die Drucktasten-Betätigungsfläche
6 verläuft vertikal. Vom unteren, ersten Drittel ihrer Höhe geht
radial einwärts verlaufend ein horizontaler Ausleger 44 aus, dessen in der
Längsmittelebene y-y abwärts gerichteter Endabschnitt über eine Kugel-
Schnappverbindung mit dem zentralen Zapfen 13 der als Kolben ausgebildeten
Druckdecke 8 gekuppelt ist. Die Kugel trägt das Bezugszeichen
45. Der Eingang der sie aufnehmenden Höhlung 13′ ist unter
Berücksichtigung des erforderlichen Kipp-Freiganges trichterförmig aufgeweitet.
Vom freien Ende des Auslegers 44 geht weiter eine schräg nach links
oben ansteigende Feder 9 aus. Sie ist als Blattfeder realisiert und stützt
sich an der Wandung des vertikalen Ausgabekanales 26 ab, dessen Öffnung
Ö quergerichtet nach außen zeigt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel verläuft der Stutzen 17 gehäuseeinwärts
gerichtet. Er taucht in das innere des Kolbens ein, der durch Herabziehen
seiner Mittenwandung 8′ die entsprechende Eintauchtiefe für den
Stutzen 17 bringt. Untergebracht ist die kippbar gelagerte Drucktaste 7
in einem oberhalb der Gehäusedecke 11 gebildeten Raum 46, welcher
umschlossen ist von einer horizontalen Oberwand 47, zwei Seitenwänden 48
und dem den Ausgabekanal mitbildenden Wandabschnitt 49.
Die Oberwand 47 wird vom Mundstück-Ausgabekanal 26 noch überragt.
Der zur Betätigung freiliegende Abschnitt der Drucktaste 7 ist durch
nischenartiges Zurückschneiden der Oberwand 47 noch etwas vergrößert
(vergl. Fig. 5).
Beim dritten und vierten Ausführungsbeispiel ist die Drucktaste 7 als
einarmiger, im Mittelbereich am Führungsstück F angreifender Hebel
gestaltet. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 wird die Kippstelle von
einer gehäusewandseitigen Steckvertiefung 50 gebildet, in die ein zahnartiger
Vorsprung der Drucktaste eingreift. Das andere Ende führt sich
in einer die Kippbewegung begrenzenden, fensterartigen Ausnehmung 51
im Raum 46.
Hier ist der Ausgabekanal 26 integraler Bestandteil der Drucktaste 7, und
zwar durch Anformen eines entsprechenden Röhrchens 52. Das durch die
Führungsöffnung 10 der Gehäusedecke 11 verschiebbar hindurchragende
Führungsstück F ist mit der Drucktaste 7 druckknopfartig verbunden.
Es bildet dazu mit seinem oberen Randabschnitt einen wulstartigen
Patrizenvorsprung 53. Letzterer greift in eine Matrizenöffnung 54 eines der
Drucktaste unterseitig angeformten Rohrstutzens 55 ein. Durch die Flexibilität
des einstückig mit der verformbaren Druckdecke 8 ausgebildeten
Führungsstückes F werden Verkippungen im Druckknopfbereich kompensiert.
Beim vierten Ausführungsbeispiel handelt es sich wieder um eine separate
Drucktaste 7. Diese ist bei 56 schwenkbar gelagert, weist eine genügend
große zentrale Öffnung 7′ zum Durchtritt eines hier abgewinkelten, auf
das der Druckdecke angeformte Führungsstück F aufgesteckten Röhrchens
52 auf. Von der Röhrchenmantelwand gehen quer zur Kippverlagerungsebene
ausgerichtete Mitnahmevorsprünge 57 aus, die den Rand der Durchtrittsöffnung
7′ untergreifen und so die Verlagerungsbewegung auf das
Führungsstück F übertragen. Die Anschlagbegrenzung für diese Bewegung
bildet auch hier der Stirnrand des kappenförmig gestalteten Tastenkörpers,
welcher jenseits der Lagerstelle 56 auf die Oberseite der Gehäusewand
11 aufschlägt.
Beim dritten Ausführungsbeispiel ist im Ansatzbereich zwischen Stutzen 31
und Druckdecke 8 mindestens eine Zusatzöffnung 58 belassen. Letztere
ermöglich den Durchtritt einer der pastösen Masse vorgelagerten zweiten
Komponente M′, gegebenenfalls unterschiedlicher Einfärbung.
Sämtliche Spender können im Mundstückbereich durch eine Kappe 59 überfangen
sein. Die Mundstücköffnung Ö ist durch einen Stopfen 60 verschlossen,
so daß einem Austrocknen wirksam entgegengetreten ist. Aber
auch der Kolbenbereich des Gehäuses weist eine Abdichtungsmaßnahme
dahingehend auf, daß dort eine Folie 61 aufgesiegelt ist. Diese freigespannte
Folie sitzt auf einer Ringrippe 62 außerhalb des Kolbenführungsabschnitts.
Um einerseits ein Vakuum zu vermeiden und andererseits die
Ingebrauchnahme des Spenders optisch nachweisen zu können, erstreckt
sich die Folie unmittelbar vor dem dort zugespitzten Ende der Stange 4.
Unter Betätigung der Drucktaste 7 durchstößt die dortige Spitze 63 die
Folie.
Die Funktionsweise ist, kurz zusammengefaßt, wie folgt:
Durch Betätigung der Drucktaste 7 führt die einhergehend hiermit stattfindende
Verlagerung der Druckdecke 11 zu einer Volumenverkleinerung
im Gehäuse 1. Die pastöse Masse M wird verdrängt unter Ausbringen
einer entsprechend portionierten Ausgabemenge. Die Abwärtsbewegung
teilt sich nach Durchlaufen des Freiganges y an die Stange 4 mit.
Aufgrund der nach Loslassen der Drucktaste 7 eintretenden Rückstellung
wird der Kolben 2 um das Volumen der ausgegebenen Menge nachgezogen.
Da sein Anheben unter - wenn auch geringer - Zeitverzögerung erfolgt und
das im Spenderkopf entstehende Vakuum eine Saugkraft erzeugt, wird der
über die Mundstücköffnung Ö überstehende Ausgabevorrat stets sofort,
also vorher, zurückgezogen. Es bleibt folglich kein der Austrocknung
durch die umgebende Außenluft ausgesetzter Rest. Entsprechend bildet
sich auch kein erhärtender Stopfen. Vielmehr ist der in den unteren
Bereich des Ausgabekanales 6 zurückgezogene Anteil unmittelbar mit dem
feuchten Vorrat verbunden. Die bei der Ausgabebetätigung erfolgende
Verlagerung der Stange geschieht zufolge des Führungsstückes 27 verkippungsfrei,
so daß keine nachteiligen Konstellationen im Hinblick auf
den Klemm-Modul auftreten. Das Nachziehen des Kolbens 2 ist stets
abgeschlossen, bevor das Vakuum über den Ausgabekanal 26 ausgeglichen
werden könnte; die Masse selbst wirkt sperrend.
Alle in der Beschreibung erwähnten und in der Zeichnung dargestellten
neuen Merkmale sind erfindungswesentlich, auch soweit sie in den Ansprüchen
nicht ausdrücklich beansprucht sind.
Claims (15)
1. Ventilfreier Spender für pastöse Massen, z. B. Zahnpasta, mit im
Spendergehäuse unterhalb der Masse verschieblich angeordnetem, bei der
Spenderentleerung in Richtung der Mundstücköffnung wandernden, in
Gegenrichtung von einem Gesperre blockierten Kolben, und einer Drucktasten-
Betätigungsfläche zur Verlagerung einer oberen, im Spendergehäuse
oberhalb der Masse vorgesehenen Druckdecke, welche mit dem
Kolben über eine diesen durchsetzende Stange gekuppelt ist, die unter
Zwischenschaltung eines entgegengesetzt zum ersten Gesperre arbeitenden
zweiten Gesperres kraftschlüssig mit dem Kolben gekuppelt ist, dadurch
gekennzeichnet, daß sich in axialer Verlängerung zur Stange (4), verbunden
mit dieser und bis über die Druckdecke (8) hinausreichend, ein
Führungsstück (F) erstreckt, welches eine Führungsöffnung (10) in einer
die Druckdecke (8) überfangenden Gehäusedecke (11) durchsetzt und
oberhalb der Gehäusedecke (11) mit einem die Drucktasten-Betätigungsfläche
(6) ausbildenden, in der Gehäusedecke (11) gelagerten Drucktaste
(7) verbunden ist.
2. Spender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktaste
(7) in einer topfförmigen Vertiefung (12) der Gehäusedecke (11)
linear geführt ist und über einen Zapfen (13) mit der als Kolben ausgebildeten
Druckdecke (8) verbunden ist, dessen Zylinderraum (20) von
einem vorstehenden Kragen (21) der Gehäusedecke (11) gebildet ist,
welcher in radialem Abstand zur Gehäuseinnenwandung (1′) verläuft.
3. Spender nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Verrastung
zwischen Drucktaste (7) und einem Stutzen (17) der Gehäusedecke (11),
welcher vom Boden (12′) der topfförmigen Vertiefung (12) ausgeht.
4. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktaste (7) kippbar um eine Kippkante
(43) gelagert ist und über eine Kugel-Schnappverbindung mit einem
zentralen Zapfen (13) der als Kolben ausgebildeten Druckdecke (8) gekuppelt
ist, dessen Zylinderraum (20) von einem vorstehenden Kragen
(21) der Gehäusedecke (11) gebildet ist, welcher in radialem Abstand zur
Gehäuseinnenwandung (1′) verläuft.
5. Spender nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen
(13) in einem gehäuseeinwärts gerichteten Stutzen (17) der Gehäusedecke
(11) geführt ist.
6. Spender nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktaste
(7) in einem oberhalb der Gehäusedecke (11) von einer Oberwand
(47), Seitenwänden (48) und dem Ausgabekanal (26) gebildeten Raum (46)
verschwenkbar gelagert ist, in welchem auch die der Drucktaste (7)
angeformte Feder (9) liegt.
7. Spender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckdecke
(8) sich im zentralen Bereich in das rohrförmig ausgebildete Führungsstück
(F) fortsetzt, dessen Rohrhöhlung (H) zum Mundstück-Ausgabekanal
(26) führt.
8. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der verbreiterte End-Verbindungsbereich
der Stange (4) die Durchschnittsquerschnitte (35) zur Rohrhöhlung (H) des
Führungsstückes (F) formt.
9. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktaste (7) als einarmiger, im
Mittelbereich am Führungsstück (F) angreifender Hebel gestaltet ist.
10. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine Druckknopf-Verbindung (53/54) sowohl zwischen
dem oberhalb der Gehäusedecke (11) liegenden Ende des rohrförmigen
Führungsstückes (F) als auch zwischen einem den verbreiterten
End-Verbindungsbereich der Stange (4) bildenden Korb (30) und einem
von der durchbiegbaren Druckdecke (8) ausgehenden, nach unten vorstehenden
Stutzen (31).
11. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß im Ansatzbereich zwischen Stutzen (31) und
Druckdecke (8) mindestens eine Zusatzöffnung (58) vorgesehen ist.
12. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckdecke (8) eine harmonikaartige
Ringfaltung (40) besitzt.
13. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der verbreiterte End-Verbindungsbereich
der Stange (4) als Stegpartie gestaltet ist, deren Stegenden (28′) in
Vertiefungen (29) an der Innenwand der Rohrhöhlung (H) des Führungsstückes
(F) verrastet sind.
14. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckdecke (8) umfangsseitig in eine
Ringnut (42) des Gehäuses (1) eingeklipst oder eingeklemmt ist.
15. Spender nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch eine den Kolbenbereich abdichtende, aufgesiegelte
Folie (61), die sich freigespannt innerhalb der Länge des Betätigungshubs
vor dem zugespitzten unteren Ende der Stange (4) erstreckt.
Priority Applications (5)
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