DE3544023C2 - - Google Patents
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- B60H—ARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
- B60H1/00—Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
- B60H1/02—Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices the heat being derived from the propulsion plant
- B60H1/03—Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices the heat being derived from the propulsion plant and from a source other than the propulsion plant
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betreiben
einer Fahrzeugheizung gemäß Oberbegriff von Anspruch 1 so
wie eine Vorrichtung zur Durchführung desselben ge
mäß Oberbegriff von Anspruch 5.
Bei Fahrzeugheizungen der vorstehend genannten Art kann bei
einer Drosselung der Kühlmitteldurchflußmenge im Heizkreis
lauf, gegebenenfalls bis zum Absperren, die Kühlmitteltempera
tur im Heizkreislauf außerhalb der Brennkraftmaschine absin
ken, was dazu führen kann, daß das im sogenannten Inline-Einbau
vorgesehene, motorunabhängige Heizgerät eingeschaltet und in
Betrieb genommen wird, obgleich an sich nur ein geringerer Wärme
bedarf oder gar keiner besteht. Da das motorunabhängige Heiz
gerät aber in solchen Fällen arbeitet und Wärme erzeugt, kann
diese über den Heizkreislauf des Fahrzeugs nicht abgeführt
werden und das Heizgerät kann in kritische Betriebszustände
kommen, so daß beispielsweise Sicherheitseinrichtungen, wie
eine Temperatursicherung, o. dgl. auslösen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Be
treiben einer Fahrzeugheizung der gattungsgemäßen Art und ei
ne Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens bereitzustel
len, bei denen das motorunabhängige Heizgerät zur Vermeidung
von Störungen nur dann aktiviert oder eingeschaltet wird, wenn
tatsächlich ein Wärmebedarf im Heizkreislauf der Fahrzeughei
zung vorhanden ist.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe bei dem Verfahren
zum Betreiben eines Heizgerätes mit den Merkmalen des Anspru
ches 1 gelöst. Eine zur Durchführung dieses Verfahrens ge
eignete Vorrichtung ist im Anspruch 5 angegeben.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren und bei der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens wird mit Hilfe
eines weiteren Temperaturfühlers die Temperatur der Flüssig
keit im Heizkreislauf am Austritt des fahrzeugeigenen Wärmne
tauschers erfaßt. Durch Vergleichen der Werte des Temperatur
fühlers zur Erfassung der Wärmeträgertemperatur im motorun
abhängigen Heizgerät und der am Austrittsbereich des fahr
zeugeigenen Wärmetauschers erfaßten Temperatur läßt sich er
kennen, ob über den fahrzeugeigenen Wärmetauscher eine Wärme
abnahme erfolgt oder nicht, d. h. ein Wärmebedarf besteht oder
nicht. Wenn der so ermittelte Temperaturdifferenzwert einen
vorbestimmten Wert überschreitet, d. h. die Temperaturdiffe
renz zunimmt, so bedeutet, dies daß nur ein sehr geringer
oder gar kein Wärmebedarf besteht, und das motorunabhängige
Heizgerät wird nicht eingeschaltet bzw. dem Heizkreislauf nicht zu
geschaltet. Wenn hingegen die ermittelte Temperaturdifferenz
zwischen den beiden Temperarturfühlern einen vorbestimmten Tem
peraturdifferenzwert unterschreitet, so ist ein Wärmebedarf
vorhanden, und das motorunabhängige Heizgerät wird in Betrieb
genommen, da sich hieraus schließen läßt, daß eine große Was
serdurchflußmenge durch den Fahrzeugwärmetauscher geht.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren und der Vorrichtung wird
also vermieden, daß das motorunabhängige Heizgerät in Betrieb
genommen wird, wenn zwar der am motorunabhängigen Heizgerät
zur Erfassung der Wärmeträgertemperatur vorgesehen Temperatur
fühler die Einschalttemperatur für das motorunabhängige Heiz
gerät unterschreitet, aber dennoch im Heizkreislauf der Fahr
zeugheizung keine Wärmeabnahme oder nur eine geringe Wärmeab
nahme erfolgt. Auf diese Weise werden kritische Betriebs
zustände des motorunabhängigen Heizgeräts insbesondere bei
einem Inline-Einbau in eine Fahrzeugheizung vermieden.
Bei der Weiterbildung des Verfahrens nach Anspruch 2, gemäß
dem das motorunabhängige Heizgerät so lange in Regelpause
bleibt, bis ein vorbestimmter Schwellwert für die
durch den weiteren Temperaturfühler erfaßte Temperatur unter
schritten wird, wird jener Zustand der Fahrzeugheizung des
Heizkreislaufs eines Fahrzeuges berücksichtigt, bei dem bei
spielsweise ein vor dem fahrzeugeigenen Wärmetauscher liegen
der Hahn geschlossen ist, so daß sich die Flüssigkeit auf der
Eintrittsseite und auf der Austrittsseite des fahrzeugeigenen
Wärmetauschers abkühlt. In einem solchen Betriebszustand läßt
sich nicht mit hinreichender Zuverlässigkeit eine Aussage über
den Wärmebedarf lediglich unter Berücksichtigung der Temperatur
differenz zwischen den beiden Temperaturfühlern machen. Da
her gibt man in diesem Fall auch einen vorbestimmten Schwell
wert für die durch den weiteren oder zweiten Temperaturfühler
erfaßte Temperatur vor.
Ferner kann der vorbestimmte Schwellwert für die durch den
weiteren Temperaturfühler erfaßte Temperatur in einer an sich
bekannten Steuereinrichtung des motorunabhängigen Heizgeräts
vorgesehen werden, so daß man nur eine Verbindung von dem wei
teren Temperaturfühler am Austrittsbereich des fahrzeugeigenen
Wärmetauschers zu der Steuereinrichtung des Heizgeräts benötigt.
Hierdurch läßt sich der Einbauaufwand auch bei einem nachträg
lichen Einbau minimalisieren.
Ferner ist nach der Erfindung die Auslegung des Verfahrens auch
so getroffen, daß der vorbestimmte Schwellwert für die durch
den weiteren Temperaturfühler erfaßte Temperatur nur dann be
rücksichtigt wird, wenn das motorunabhängige Heizgerät einmal
abgeregelt hat, um einen Zuheizbetrieb unter Verwendung
des motorunabhängigen Heizgeräts auch bei kalter Brennkraft
maschine zu gewährleisten.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Vorrichtung nach
der Erfindung ist der Ausgang des weiteren Temperaturfühlers
mit einer an sich bekannten Steuereinrichtung zur Steuerung
und Regelung des motorunabhängigen Heizgeräts verbunden und
es erfolgt die Auswertung direkt mit Hilfe dieser Steuerein
richtung.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Beispiel unter Be
zugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Die einzige Figur der Zeichnung zeigt in einer schematischen
Ansicht eine Fahrzeugheizung mit einem Heizkreislauf, der mit
dem Motorkühlmittelkreislauf 5 gekoppelt ist.
In der Zeichnung ist mit 1 die Fahrzeugheizung insgesamt be
zeichnet, die einen insgesamt mit 3 bezeichneten Heizkreislauf
hat. Im Heizkreislauf ist ein motorunabhängiges Heizgerät 2
eingebaut, das vorzugsweise ein Wasserheizgerät ist, und das
entweder wie mit durchgezogenen Linien in der einzigen Figur
gezeigt, in Hintereinanderschaltung zu einem fahrzeugeige
nen Wärmetauscher 4 im Heizkreislauf 3 oder in Parallelschal
tung zu demselben angeordnet sein kann. Das motorunabhängige
Heizgerät 2 hat einen Temperaturfühler 6, der die Wärmeträ
gertemperatur im Heizgerät 2 erfaßt und in Abhängigkeit von
dieser Temperatur das Betriebsverhalten des Heizgeräts 2
regelt. Mit dem motorunabhängigen Heizgerät 2 ist eine
Steuereinrichtung 8 verbunden, die zur Regelung des Heiz
geräts dient. Am Austrittsbereich des fahrzeugeigenen Wärme
tauschers 4 ist ein weiterer Temperaturfühler 7 vorgesehen,
dessen Ausgang bei der dargestellten Ausführungsform mit
der Steuereinrichtung 8 verbunden ist. Mit Hilfe der Steuer
einrichtung 8 wird die Temperaturdifferenz zwischen den
beiden von den Temperaturfühlern 6 und 7 erfaßten Temperatur
werte ermittelt und in Abhängigkeit von dieser ermittelten
Temperaturdifferenz erfolgt dann das Ein- oder Ausschalten
des Heizgeräts 2. Wenn nämlich ein vorbestimmter Temperatur
differenzwert unterschritten wird, so wird das Heizgerät ein
geschaltet, da nämlich dann ein Wärmebedarf vorhanden ist
und über den fahrzeugeigenen Wärmetauscher 4 Wärme zum Fahr
zeuginnenraum abgegeben werden kann.
Selbstverständlich können die Ausgänge der beiden Temperatur
fühler 6 und 7 auch unabhängig von der Steuereinrichtung 8
miteinander verknüpft werden, um eine Temperaturdifferenz
und eine entsprechende Beeinflußung des Betriebs des Heiz
geräts zu ermitteln und vorzunehmen.
Wenn beispielsweise ein in der Figur gezeigter Hahn 9 an
der Eintrittsseite des fahrzeugeigenen Wärmetauschers 4
geschlossen ist oder wenn die Durchflußmenge im Heizkreislauf
gedrosselt wird, so wird der vorbestimmte Temperaturdifferenz
wert überschritten und das motorunabhängige Heizgerät 2
wird nicht zugeschaltet, obgleich an sich die Einschalttem
peratur, beispielsweise gemessen am Temperaturfühler 6 im
Heizgerät 2 unterschritten wird. Da aber bei gedrosseltem
Durchfluß oder bei geschlossenem Durchfluß durch den Wärme
tauscher 4 kein Wärmebedarf existiert, braucht das motorun
abhängige Heizgerät 2 auch nicht in Betrieb genommen zu wer
den, und wenn es in Betrieb genommen wird, so können sich
kritische Betriebszustände ergeben, die zu einer Zwangsab
schaltung des motorunabhängigen Heizgeräts 2 führen könnten.
Wenn die Verarbeitung der Ausgänge der Temperaturfühler über
die Steuereinrichtung 8 des motorunabhängigen Heizgeräts 2
erfolgt, so wird zweckmäßigerweise auch ein vorbestimmter
Schwellwert für die durch den weiteren Temperaturfühler 7
erfaßte Temperatur mit Hilfe der Steuereinrichtung 8 vorge
geben. Dieser vorbestimmte Schwellwert dient dazu, das motor
unabhängige Heizgerät 2 unabhängig von der Ermittlung der
Temperaturdifferenz im Betrieb mit Regelpause zu halten,
da bei geschlossenem Hahn 9 sich die Flüssigkeit im Heiz
kreislauf 3 auf beiden Seiten des fahrzeugeigenen Wärmetau
schers 4 abkühlt, so daß die Ermittlung des Temperaturdiffe
renzwertes keine eindeutige Aussage über den Wärmebedarf
gibt. Es muß jedoch bei diesem Zustand der Fahrzeugheizung 1
darauf geachtet werden, daß das Heizgerät 2 einmal abgere
gelt hat, so daß ein Zuheizbetrieb mit dem motorunabhängigen
Heizgerät 2 auch bei kaltem Motor sichergestellt wird.
Zusammenfassend schafft die Erfindung eine Möglichkeit, mit
der kritische Betriebszustände eines motorunabhängigen Heiz
geräts 2 vermieden werden, daß beispielsweise im Inline-Einbau
bei einem Heizkreislauf 3 eine Fahrzeugheizung 1 vorgesehen
ist.
Claims (6)
1. Verfahren zum Betreiben einer Fahrzeugheizung mit
einem motorunabhängigen Heizgerät in einem Heizkreislauf
eines Fahrzeugs, der einen nachgeschaltenen, Fahrzeug
eigenen Wärmetauscher enthält, der Wärme zum Fahrzeuginnen
raum abgibt, wobei der Heizkrreislauf mit dem Motorkühlmittel
kreislauf gekoppelt ist, und mit einem Temperaturfühler im
motorunabhängigen Heizgerät, mit dem die Wärmeträgertempera
tur des Heizgeräts erfaßt wird, dadurch gekenn
zeichnet, daß mit einem weiteren Temperaturfühler (7)
die Austrittstemperatur am fahrzeugeigenen Wärmetauscher (4)
erfaßt wird, daß aus den von den Temperaturfühlern (6, 7)
erfaßten Temperaturwerten eine Temperaturdifferenz als Kenn
größe für den Wärmebedarf ermittelt wird, und daß das motor
unabhängige Heizgerät (2) bei Unterschreiten eines vorbestimm
ten Temperaturdifferenzwertes eingeschaltet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das motorunabhängige Heizgerät (2) in Regelpause bleibt,
solange ein vorbestimmter Schwellwert für die durch den wei
teren Temperaturfühler (7) erfaßte Temperatur unterschritten
wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der vorbestimmte Schwellwert für die durch den weiteren
Temperaturfühler (7) erfaßte Temperatur in einer
Steuereinrichtung (8) des motorunabhängigen Heizge
räts (2) vorgegeben wird.
4. Verfahren nach Anspruch 2 oder Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das motorunabhängige Heizgerät (2)
im Betrieb nach einmaligem Abregeln des Heiz
geräts (2) in Regelpause gehalten wird.
5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 1 bis 4 bei einer Fahrzeugheizung mit
einem motorunabhängigen Heizgerät in einem Heizkreislauf eines
Fahrzeugs, der einen nachgeschalteten, fahrzeugeigenen Wärme
tauscher enthält, der Wärme zum Fahrzeuginnenraum abgibt, wo
bei der Heizkreislauf mit dem Motorkühlmittelkreislauf gekop
pelt ist, und mit einem Temperaturfühler im motorunabhängigen
Heizgerät zur Erfassung der Wärmeträgertemperatur des Heiz
geräts, gekennzeichnet durch einen weiteren Temperaturfühler
(7) für die Erfassung der Austrittstemperatur des fahrzeug
eigenen Wärmetauschers (4).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgang des weiteren Temperaturfühlers (7) mit der
Steuereinrichtung (8) des motorunabhängigen
Heizgeräts (2) verbunden ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853544023 DE3544023A1 (de) | 1985-12-13 | 1985-12-13 | Fahrzeugheizung |
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|---|---|---|---|
| DE19853544023 DE3544023A1 (de) | 1985-12-13 | 1985-12-13 | Fahrzeugheizung |
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ID=6288322
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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